Frage von MysteriousBoy, 248

Was ist man, wenn man nicht weiß, woran man glauben soll?

Hallo Fremder!

Ich weiß nicht, woran ich glauben soll. Ich weiß nicht, ob es einen Gott gibt oder nicht. Ich weiß nicht, ob ich an sowas glauben soll. Was bin ich dann? (Ein Agnostischer Atheist?)

Antwort
von sgn18blk, 35

"Ich weiß nicht, ob es einen Gott gibt oder nicht"

Das wissen Gläubige auch nicht.

"Ich weiß nicht, ob ich an sowas glauben soll"

Wenn Du Dir nicht sicher bist, ob Du an einen Gott glauben sollst oder nicht, dann kann man Dich nicht als agnostischen Atheisten bezeichnen. Atheisten wissen woran Sie glauben sollen und woran nicht.

Wenn Du gar nicht wissen kannst, ob ein übernatürliches Wesen (in dem Fall "Gott") existiert oder nicht existiert, Sie aber trotzdem für wahrscheinlich hältst, würde ich Dich als agnostischen Theisten bezeichnen.

Antwort
von Meatwad, 18

Du bist in erster Linie leichte Beute. Und zwar für Leute die dir ihren Glauben andrehen wollen. Passiert ja hier schon wieder haufenweise.

Führe dir einmal folgendes vor Augen: An welchen Gott solltest du denn glauben? Millionen von Menschen glauben an den christlichen Gott. Millionen von Menschen glauben an Allah. Millionen von Menschen glauben an Krishna. Millionen von Menschen glaubten früher an Zeus, Anubis oder Odin. An letztere zu glauben, wird heutzutage als Unfug angesehen. Dabei hätte jeder Gläubige von heute damals an sie geglaubt.

Jeder, der dir hier von seinem ach so tollen Gott erzählt, hätte dir, wäre er auf einem anderen Erdteil oder in einer anderen Zeit geboren, voller Begeisterung von einem vollkommen anderen Gott erzählt.

Anzeichen, daß irgendeiner unzähligen vom Menschen angebeteten Götter existiert, gibt es keine. Die Indizienliste, daß es sie allesamt nicht gibt, ist endlos lang. Und wird angeführt durch die Tatsache, daß man immer genau an den Gott glaubt, in dessen Glaubensgemeinschaft man hineingeboren wurde.

Der Mensch brauchte früher einen Gott, um sich die Welt zu erklären. Heute braucht man ihn dafür nicht mehr. Heute braucht man ihn, wenn man sich die Welt nicht anders erklären WILL. Wir sind eine unwichtige Spezies unter vielen auf einem unwichtigen Planeten unter vielen. Wir haben uns, wie alle anderen Arten auch, über Milliarden Jahre entwickelt und wir entwickeln uns auch weiterhin. Wir sind nicht wichtiger als die Ameise und nicht weiter entwickelt als die Schnecke. Nur wer das nicht wahrhaben will, glaubt an einen Gott.

Es lebt sich besser ohne Gott, sprich ohne Unterwerfung. Es führt zu einer vollwertigeren Lebenserfahrung, und öffnet die Tür zu einem moralisch hochwertigen Leben. Und da es allem Anschein nach nur ein Leben gibt, und es keinerlei Anzeichen dafür gibt, daß danach noch irgendwas mit uns passiert, wäre es doch wirklich schade, es mit der Huldigung imaginärer Wesen zu vergeuden.

Kommentar von MysteriousBoy ,

Ich glaube an sowas wie einen Gott, aber nicht an diese uns bekannten Religionen.

Kommentar von Meatwad ,

Dann gib ihm einen Namen und freu dich auf ein Leben in Saus und Braus!

Antwort
von Baslade, 52

Vielleicht glaubst du einfach nur an das, was du siehst. So sind viele die sich nicht sicher sind ob es ein mächtigen gibt der über uns wacht. Du kannst auch genauso beten und nicht wissen, wen oder was du anbetest. Ob es jetzt Gott ist oder nur für dein eigenes Glück 

Jeder hat eben seinen eigenen Glauben und seine einstellung

Antwort
von Minabella, 112

Du musst nicht an irgendetwas glauben. Mann muss sich auch nicht immer zwingend irgendwo einordnen um etwas zu sein. Man kann auch gläubig sein ohne irgendeiner Religion zu folgen. Z.b wenn man einfach der Meinung ist dass es eine höhere Macht geben könnte oder soetwas. Bleib einfach wie du bist...

Antwort
von rakish, 48

Du bist ein Atheist. Ein Mensch der an gar nichts glaubt ist ein Atheist.
Ich finde jeder Mensch hat seine eigene Einstellung. Wenn dich Religionen interessieren, dann informier dich über jede Religion und suche dir das beste aus. Oder du bist der Meinung nichts spricht dich an und du glaubst an gar nichts dann lass es dabei. :-)

Kommentar von MysteriousBoy ,

Ein Atheist glaubt nicht an einen Gott. ich weiß es einfach nicht, ich bin deswegen kein Atheist.

Kommentar von rakish ,

Also glaubst du ein Gott. Ja dann bist du natürlich keiner.

Kommentar von Horus737 ,

Ein Atheist ist davon überzeugt, dass es keinen Gott gibt.

Du bist noch im Zustand des Unwissenden und Unentschiedenen. Informiere dich und entscheide dann. Aber vergiss dabei nicht dein Herz (Bauchgefühl). Glaube ist nicht nur eine Sache des Verstandes, deshalb heisst es ja Glaube und nicht Wissen.

Antwort
von Philipp59, 29

Hallo MysteriousBoy,

nach meinem Verständnis wärst Du in die Kategorie "Agnostiker" einzuordnen. Da Du nicht weißt, ob Du an Gott glauben sollst oder nicht, wären die folgenden Überlegungen vielleicht ganz hilfreich.


Eigentlich machen es sich heutzutage die Menschen in der Frage nach Gott ziemlich schwer. In früherer Zeit war es im Allgemeinen nie eine Frage, ob Gott existiert oder nicht. Selbst die meisten Gelehrten glaubten an ihn. Heute ergibt sich jedoch ein ganz anderes Bild. Immer mehr Menschen zweifeln an Gott oder lehnen seine Existenz vollständig ab. Und für ein Großteil der Wissenschaftler steht außer Zweifel, dass unsere Welt auch ohne einen Schöpfer ins Dasein kommen konnte.

Was also soll man glauben?Ist man etwa rückständig oder naiv, wenn man noch an Gott glaubt? Wie kann man sich Klarheit verschaffen? Gibt es für den Glauben an Gott irgendwelche Beweise?

Hierzu ein Beispiel: Stell Dir einmal vor, der menschliche Körper wäre eine Maschine, das Werk von Ingenieuren. Man käme aus dem Staunen nicht mehr heraus und mit Sicherheit wären diese Ingenieure Kandidaten für den Nobelpreis! Wer würde nicht ihren Einfallsreichtum, ihr Können und ihre Wissen bewundern? Und wahrscheinlich würde sich jeder fragen: Wie ist es möglich, dass Menschen so etwas Kompliziertes und Hochkomplexes zustande bringen können? Wie haben sie das nur gemacht?

Wenn man nicht einmal intelligenten Wissenschaftlern wirklich zutraut, eine "Maschine Mensch" zu konstruieren und zu bauen, warum wird dann von so vielen geglaubt, dass der "Meister Zufall" so etwas mit Leichtigkeit zustande bringen konnte? Oft wird das Argument vorgebracht, es habe eben lange Zeiträume und viele "Zwischenschritte" gebraucht, damit schließlich das "Produkt Mensch" dabei herausgekommen konnte. Doch hält man einmal inne und denkt ein wenig darüber nach, dann fragt man sich, ob das, was man uns da weismachen möchte, wirklich Hand und Fuß hat.

Natürlich gibt es im naturwissenschaftlichen Bereich viele Theorien und Erklärungen, die die Entstehung des Lebens mit alle seinen Erscheinungsformen einer "natürlichen Entwicklung" zuschreiben. Dabei wird ein Schöpfer jedoch von vornherein ausgeschlossen. Doch nicht etwa, weil es erdrückende Beweise für die Evolution gäbe, sondern weil man sich ein Weltbild zurechtgelegt hat, in dem Gott keinen Platz haben darf.

Doch unser Verstand sagt uns, dass etwas, was durchdacht ist, einen Denker bedarf, was konstruiert ist, einen Konstrukteur erfordert usw. Diese Logik lässt man bei sämtlichen von Menschen entworfenen und hergestellten Dingen gelten. Doch in der Biologie weicht man von dieser Regel ab und schreibt dem "Zufall" Dinge zu, die normalerweise nur durch ein großes Maß an Intelligenz zustande kommen können.

Hierzu ein Beispiel: In den Genen ist der gesamte Bauplan eines Lebewesens festgelegt. Würde man diese hochpräzisen "Anweisungen" auf Seiten aus Papier aufschreiben, dann würden Hunderte von Seiten gefüllt werden. Wer käme wohl auf die Idee, wenn er die komplizierten Baupläne für eine Maschine oder ein Bauwerk sehen würde, diese könnten auf irgendeine Weise zufällig entstanden sein? Diese wären jedoch im Vergleich zu den "Bauplänen des Lebens" äußerst primitiv und einfach. Warum also sollte das "Einfache" einen Planer erfordern, das weitaus "Komplexere" jedoch keinen? Ist das wirklich vernünftig und logisch? Treffend sagt die Bibel dazu: "Menschen, die sich einreden: "Gott gibt es überhaupt nicht!", leben an der Wirklichkeit vorbei" (Psalm 14:1 Hoffnung für alle).

Vielleicht können Dir diese wenigen Überlegungen Dich einer Antwort auf die Frage "Gibt es einen Gott oder nicht?" etwas näher bringen.

LG Philipp

Antwort
von AlphaundOmega, 12

Wenn du nicht weisst was du glauben sollst , hast du dich noch nicht mit deinem Leben auseinandergesetzt ...Es ist aber wichtig seinen eigenen Glauben zufinden, um sich selbst zufinden,...dabei ist es egal, wie du dich dabei nennen willst ...Du musst dich nicht in eine Schublade stecken, die Kategorisch Nummeriert ist,  um zu wissen wer du bist...

Wir sind alle in erster Linie Menschen mit verschiedenen Ansichten , ob das alle die Eigenen sind , bezweifle ich schon mal...

Ps. Du kannst sein und glauben ,... was du willst ...

Antwort
von josef050153, 24

Nimm doch einmal die Mathematik her:

  • Es gibt keinen Gott: Dann ist es egal was du glaubst und du kannst sogar eine Coca-Cola-Flasche anbeten, ohne dass es Konsequenzen für dich hat.
  • Es gibt einen Gott: Dann bist du verantwortlich. Glaubst du nicht an ihn - kommst du in die Hölle, Glaubst du an ihn - kommst du in den Himmel.

Das gleiche kannst du mit den Religionen weiterspinnen. Z.B.:

  • Im Islam kommen Christen in den Himmel - Wahrscheinlichkeit zwischen Moslem und Christ also 50:50.
  • Im Christentum kommen Moslems als Götzenanbeter in die Hölle - Wahrscheinlichkeit zwischen Moslem und Christ als0 0:100. Und jetzt addiere mal.

Wo dann das beste Resultat rauskommt, das ist dann das Beste für dich.

Antwort
von palzbu, 29

Religion

Als dem Menschen mit zunehmendem Wissen bewusst wurde,

dass sein Leben endlich ist, er also eines Tages sterben wird, fragte er sich:

Was kommt danach?

Die frühen Menschen konnten sich vieles was um sie herum
vorging nicht erklären. Also dachten sie da wären Geister die man ja nicht
sehen kann, und die sind für alles Unerklärliche verantwortlich. Da war z.B.
der Donnergott der war böse, oder der Regengott, der war gut und so weiter.
Für alles gab es Götter.

Jetzt kamen schlaue Mitmenschen, man dann auch Strolche
sagen, die erzählten sie wären von den Göttern geschickt und nannten sich
Priester. Sie hätten den „direkten Draht“ zu den Göttern und wenn die
Menschen genau das machen was die Götter befehlen, dann kommen die
Menschen in den Himmel. 

Die Priester haben sich jetzt ein schlaues Leben gemacht, sich von
ihren Mitmenschen versorgen lassen, und die „Götterboten“ gespielt.

Dies alles gibt es heute noch, heißt jetzt Religion (es gibt
sogar mehrere). Religionen sind ein riesiges Geschäft. 

Unter dem Deckmantel der Religion
kann man ganz leicht Leute manipulieren, fremde Länder ausplündern, sogar
morden lassen (Kriege führen), terrorisieren, und vieles mehr. Ein
intelligenter Mensch sollte nichts „glauben“, sondern nur akzeptieren was für
ihn beweisbar ist. Beweisbar kommt von Wissen. Wer intelligent genug  ist sollte das Religionsgeschäft durchschauen können.

Aus dem Nahen Osten kommen große Religionen weil diese sich mit
der wirtschaftlichen Macht der "Nutznieser" dieser Religionen
verbreitet hat.

Juden sind weltweit wirtschaftlich tätig und sehr mächtig.

Christen sind weltweit wirtschaftlich tätig
und sehr mächtig.

Islamisten sind auch wirtschaftlich sehr stark und verbreiten sich
immer mehr. (z.B. durch Einwanderung nach Europa)

Wenn du nichts "glaubst" sondern nur akzeptierst was du weißt, bist du in guter Gesellschaft von vielen Wissenschaftlern.

Antwort
von Andrastor, 56

Wenn du nicht weißt woran du glauben sollst, glaubst du im Grunde nicht, was dich der Defenition nach zu einem Atheisten (jmd. der/die Nicht an Gott glaubt, oder dessen Existenz verneint) machen würde.

Antwort
von Fabian222, 52

Ein Mann fragte Imam Jafar as-Sadiq den Enkelsohn des Propheten Muhammad (Allahs Segen sei mit ihm):

Was fuer einen Beweis kannst du mir hervorbringen hinsichtlich dessen, dass ein Schoepfer fuer dieses Universum existiert?

Der Imam antwortete: Die Schoepfung an sich ist ein Beweis dafuer, dass ein Schoepfer existiert – Blickst du denn nicht auf ein Bauwerk und bist dir waehrenddessen sicher, dass es einen Baumeister hat, selbst wenn du ihn doch nie sahst, und die Errichtung (des Bauwerkes) auch nicht miterlebtest?

Der Fuerst der Glaeubigen Imam Ali der Cousin und Schwiegersohn des Propheten Muhammad (Allahs Segen sei mit ihnen) sagte: Ich wundere mich ueber die Menschen, die an die Wiederbelebung nach dem Tod nicht glauben, obwohl sie die Wiederbelebung in der Natur sehen.

Kommentar von MysteriousBoy ,

Aber an was??? An was soll ich glauben??? Ich bin so verwirrt... Ich weiß nicht, was richtig oder falsch ist... 

Kommentar von Fabian222 ,

Sag: Wer versorgt euch vom Himmel und von der Erde, oder wer verfuegt ueber Gehoer und Augenlicht? Und wer bringt das Lebendige aus dem Toten und bringt das Tote aus dem Lebendigen hervor? Und wer regelt die Angelegenheit? Sie werden sagen: Allah. Sag: Wollt ihr denn nicht gottesfuerchtig sein? (Koran- 10:31)

Allah bezeugt, dass es keinen Gott gibt ausser Ihm; und (ebenso bezeugen) die Engel und diejenigen, die Wissen besitzen; der Wahrer der Gerechtigkeit. Es gibt keinen Gott ausser Ihm, dem Allmaechtigen und Allweisen. (3:18)

Allah ist der arabische Begriff fuer Gott. Die arabische Christen und Juden glauben also auch an Allah. 

Kommentar von dadita ,

Eine Argumentation die einer Bande von analphabetischen Wüstenbarbaren mehr als würdig ist...vollkommen haltlos und lächerlich.  

Für die damalige Zeit natürlich akzeptabel, aber derartigem Unfug heute noch zu folgen ist einfach peinlich.

Kommentar von Fabian222 ,

Genau in unserer Zeit braucht man den Islam, wo Menschen zu Tieren geworden sind.

Kommentar von sgn18blk ,

Passenden Worte von @dadita. Er/Sie hat vollkommen recht!

Antwort
von skyberlin, 105


Dann bist Du Dir eben sehr unsicher. Wenn Du Glauben ausprobieren willst, gibt es dafür unendlich viele Möglichkeiten. Aber einen Titel für Deine Unsicherheit kenne ich nicht.

Vieleicht bist Du ja auf der Suche. Dann mach weiter!

Buddhismus kann helfen, ist nämlich eine Philosophie ohne Gott.


Antwort
von YanMeitner, 148

Ich finde diese Einstellung sehr gut! Vielleicht versuchst du es mal damit. Wenn du dich nicht zu einem Gottesgedanken hingezogen fühlst, überprüfe die Wahrscheinlichkeit. Ich denke es spricht viel gegen einen Personifiezierten Gott (und so ziemlich alles gegen Christentum, Islam und co)

Ich kann schließlich auch nicht wiederlegen, dass es die Zahnfee gibt. Aber man kommt kaum vom Fleck, wenn man an alles glaubt, was möglich sein könnte. Ich finde man sollte generell kritisch eingestellt sein, solange bis sich einem das Gegenteil aufdrängt.

Kommentar von comhb3mpqy ,

es sprechen viele Sachen für das Christentum. Wenn Sie an einigen Gründen/Argumenten interessiert sind, um daran zu glauben, dann können Sie mich hier fragen oder auf mein Profil gehen und bei meinen hilfreichen Antworten vorbeischauen, dort findet man Argumente, um daran zu glauben.

Kommentar von YanMeitner ,

Ich kann verstehen, dass einige Menschen an eine höhere Macht glauben und respektiere das. Ich als Physiker bin auch überzeugt, dass es etwas Metaphysisches gibt, dass der Mensch noch nicht durchdrungen hat.

Aber was spricht denn konkret für das Christentum? Ich finde organisierte Relligion eher ungünstig...

Kommentar von comhb3mpqy ,

Es gibt Wunder, die von Ärzten untersucht werden. Wenn es keine wissenschaftliche Erklärung gibt, warum ein Mensch gesund wurde, dann ist ein Schritt getan, damit das Wunder auch bestätigt wird. Die Ärzte wissen auch nicht immer, dass ihre Untersuchungen für die Kirche sind.

Ich glaube auch an ein Leben nach dem Tod. Sie können im Internet
nach "Mädchen begegnet Jesus" und "Wissenschaftler Nahtoderfahrung Buch" suchen (ohne Anführungszeichen). Das sind Gründe, um an Gott und an ein Leben nach dem Tod zu glauben.

In der Bibel stehen erfüllte Prophezeiungen, z. B. zum Gebiet, was
aus unserer Sicht der Nahe Osten ist. Es steht auch in der Bibel, dass falsche Propheten aufstehen werden. Es gibt aber noch viel mehr erfüllte Prophezeiungen. Funde zeigen, dass die Bibel gut überliefert wurde.

Kommentar von YanMeitner ,

Es steht aber deutlich mehr falsches in der Bibel als erfüllte Prophezeiungen.
Man denke nur an die ganzen Dinge, die in klarem Widerstand zum heutigen Stand der Wissenschft stehen.

Klar, es gibt Dinge, die Ärzte heute nicht erklären können. Diese als Wunder zu bezeichnen ist aber Selbstüberschätzung.Damit nimmt man ja an, dass die Medizin schon alles erforscht und verstanden hat was es gibt...

Kommentar von comhb3mpqy ,

Wissenschaft und Glaube müssen sich nicht immer ausschließen. Sie können ja mal schauen, was die Kirche zu Glaube und Wissenschaft sagt und für die Wissenschaft tut. Der Mensch, der heute als Begründer der Urknalltheorie gildet war katholischer Priester.

Kommentar von YanMeitner ,

Ich denke auch nicht, dass sich wissenschaft und glaube immer ausschließen. Schließlich besteht unsere Welt ja fast nur auf Glauben und Annahmen. Aber ich bin sehr wohl der Meinung, dass sich Wissenschaft und die Bibel in vielen Punkten ausschließen.

Antwort
von skyberlin, 47

Lesen kann auch helfen. Fang doch mal damit an:

https://de.wikipedia.org/wiki/Agnostizismus

Antwort
von Fantho, 46

Grob und kurz ausgeführt:

Ein Atheist schließt (für sich) eine Gottesexistenz aus...

Ein Agnostiker kann dies für sich weder mit Bestimmheit bejahen noch verneinen...

Du tendierst eher zu einem Agnostiker...

Gruß Fantho

Kommentar von Ottavio ,

Genau. Das Wort Agnostiker heißt 'ein Mensch ohne Erkenntnis', ein 'Unwissender', und es ist nicht nur in der Tendenz, sondern genau das richtige Fachwort.

Antwort
von NewKemroy, 82

Du bis ein Sucher. Und das ist toll. Jedenfalls besser als ein Angekommener. Die sind immer so äähh.

Der heilige Franz von Assisi soll mal gesagt haben: Das was wir suchen ist das was sucht. Also die Blickrichtung muss sich quasi umkehren. Sozusagen von Aussen, durch das Auge, über die Netzhaut, durch das Gehirn, über das Bewusstsein, hin zu dem was wahrnimmt und noch ein kleines Stück darüber hinaus.

Der Antrieb ist die Liebe. Und was ist uns allen das Liebste? Wenn wir das Geliebte (das was wir sind) kennen könnten. Es ist das unbändige Verlangen in uns das kennen zu wollen was wir sind.

So ist z.B. eine spirituelle Technik die Frage zu stellen: Wer bin ich?

Aber auch die meisten Meditations-Techniken sind eine Innenschau. Die Lösung kann nur innen gefunden werden wenn überhaupt. Du findest sie nicht in Büchern, nicht bei Vorträgen und nicht bei GuteFrage.net.. Du findest sie auch nicht in einem Ferrari, einer Harley Davidson oder in einem Supermodel.

Dabei musst Du noch nicht einmal etwas ganz konkretes im Inneren finden.  Es reicht mit einer Lupe oder einem Mikroskop ganz genau hinzuschauen (nach innen). Das bloße Betrachten alleine hat schon die Kraft alles wieder ins Lot zu bringen.

Kommentar von NewKemroy ,

PS: Die beschriebene "Blickrichtung" führt zu dem was Gott ist. Im Prinzip ist es bloß notwendig den gesamten Wahrnehmungsprozess zurückzuverfolgen bis an seinen Anfang und noch ein Tick darüber hinaus.

Antwort
von gottesanbeterin, 13

Warum willst du dich denn in eine Schublade stecken? Du bist Du! Das muaa doch reichen.

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