Hallo! Eine gute Frage, wenn man bedenkt, dass der Mensch etwa die Hälfte seines Lebens "verschläft". Wem die Zeit des Schlafes zu schade ist und er sich frägt, warum man sie so untätig nützt, muss man ihm antworten, dass der Mensch genügend "Hilfsmittel" hätte, um diese Zeit etwas kürzer zu halten, wobei er sich dabei genau so gut erholen könnte, wo er ja im Schlaf scheinbar die Kontrolle über sich selbst verliert. (Siehe Buch "Runenexerzitien" von Karl Spiesberger). Irgendwie ist der Schlaf auch ein "Bruder des Todes", wie man sagt, oder wie es der römische Schriftsteller Cicero formuliert: "Der Schlaf ist ein Bild des Todes." Man könnte daraus schließen, dass der Schlaf eine Vorbereitung auf den Tod ist. Dass die Zeit im Schlaf nicht kürzer als sonst ist, weiß man aus der Traumforschung, wo man herausfand, dass der Traum nicht im Zeitraffer, sondern in realer Zeit abläuft. Schlimm ist es, wenn ein Mensch vor Schmerzen 14 Tage nicht schlafen kann, dann dauern die Nächte nicht nur zwölf, sondern 24 Stunden. Wegen der Kürze des Schlafens braucht man sich also nicht viele Gedanken machen.

Tuht sie doch garnicht kommt dir nur so vor
Ja schon klar, das meinte ich auch.

Das Bewusstsein schläft, das Unterbewusstsein schläft nie! Das wäre auch tödlich, denn unser Unterbewusstsein muss dafür sorgen, dass alle Körperfunktionen, zwar gedämpft, aber trotzdem funktionieren. Die Zeit, die erleben wir bewusst. Das Unterbewusstsein (der Sitz von Gefühlen, Trieben und Instinkten) ist eher zeitlos. Es ist ja immer da. Aber , wenn es was will, dann ist es sehr ungeduldig, will alles gleich und sofort haben. Das Bewusstsein muss dieses kontrollieren, damit das in "vernünftige "Bahnen gelenkt wird. Ist das Bewusstsein aber eingeschlafen, ist es vorbei, mit dem Zeitbewusstsein. Und weil wir am morgen fast nichts mehr wissen, was da in der Nacht alles los war, ist das eine Lücke im Zeitablauf. Das Bewusstsein schiebt dann einfach alles zusammen, so dass da keine "Lücken mehr sind. Damit fehlt und da immer ziemlich viel, darum empfinden wir den Schlaf so kurz.

Eigendlich läuft die Zeit normal,doch du weißt es gar nicht,weil alle deine Sinne werden in Ruhestand versetzt !!

woher weisst du denn das? vielleicht bist du im schlaf ganz woanders - hinterm mond oder noch weiter - und erinnerst es nur nicht, und deshalb weisst du gar nicht, wie schnell die zeit verging.

Du empfängst keine Signale von auusenhalb und kann nicht wissen wie schnell oder langsam die Zeit geht.

Weil man träumt u. alles im Unterbewusstsein verarbeiten muss

Sie vergeht garnicht schnell. Du bekommst es nur nicht mit!

Weil wir die ganzen Reize nicht bewusst wahrnehmen. Im Vergleich zu einem normalen Wachzustand erleben wir dann praktisch nichts und denken, dass bei nur so wenig Reizen auch nur sehr wenig Zeit vergangen sein kann, weil sonst ja "mehr hätte passieren müssen".

sie vergeht genau so schnell oder langsam, wie, wenn Du wach bist
Weil beim Schlafen dein Bewußtsein ausgeschaltet ist.

Weil man kein Zeitgefühl hat, da man nicht wach ist?