Frage von Technohunter 16.05.2012

Warum lernt man in der Schule so viel Sinnloses?

  • Hilfreichste Antwort von antischlau 17.05.2012
    94 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Hey! ;-)

    Unser Schulsystem ist nicht sinnlos, früher konnten die Menschen von solch eine Bildung nur träumen. Also kannst du auch glücklich sein, unter diesen Umständen aufzuwachsen, denn in anderen Teilen der Welt, haben die Menschen nicht so gute Möglichkeiten. Man sagt auch, dass Bildung der Grundstein zum Aufstieg ist. Was heute eher weniger der Fall. Jedenfalls denke ich mal, dass selbst noch ein Schüler bist, was eine Objektive Behandlung dieses Thema schwer macht. Du musst verstehen, dass unser Schulsystem nicht schlecht ist! Aber gut ist es im Vergleich zu anderen natürlich auch nicht. Bloß es dient dazu den Menschen ein Allgemeines Grundwissen zu vermitteln und dafür ist es gut (genug?)

    Deine Frage ist sehr kritisch und die Probleme die Du ansprichst haben nicht nur mit den Schulsystem zu tun, es ist eher eine allgemeine Systemfrage.

    Wir leben alle in einer Illusion, nur die wenigsten verstehen das! Du könntest evt. dazu gehören, da du schon mal nicht alles schluckst, was man dir sagt, sondern auch kritisch hinterfragst, was ich gut finde! Kritik dient ja dazu, etwas zu verbessern und unser Schulsystem ist marode! Die Punkte die du angesprochen hast, sind größtenteils Korrekt! Jeder hat seine Stärken und Interessen, die aber nicht alle gleich gefördert werden. Nur glaube ich, dass du dieses Thema etwas zu einsichtig angehst. Du bist jung und weißt noch gar nicht, wie dein Leben aussehen wirst, was du später brauchen wirst. Später. wirst du bestimmt merken, wie wichtig Bildung ist, dass haben die meisten jedenfalls gemerkt, was Du auch an den Antworten erkennen kannst.

    Nur musst du für dich selbst entscheiden, wie wichtig es für dich ist! Natürlich interessiert einen nicht alles, was in der Schule gelehrt wird. Hinzu kommt, dass das System nicht gerecht ist, was einen nicht grade positiv aufbaut. Ein neues Schulsystem muss her, dass wäre doch mal was! Bloß sind die Menschen halt Gewohnheitstiere, da wäre so etwas (leider) kaum realisierbar. Eines das fördert und nicht aussortiert. Ich finde es da schon richtig, neue Anreize zu setzen, denn unserer Schulsystem wird immer schlechter, da es nicht der Zeit angepasst wird. Selbst meine Lehrer meinten, dass das Niveau der Schüler in den letzten 10 Jahren den Bach hinunter ging. Ich kann das jedenfalls nicht bestätigen aber einige andere hier vlt.

    Nun wie sollte aber solch ein neues Schulsystem aussehen ? Es gibt ja viele Vorschläge, die du aber alle als Schüler sehr wahrscheinlich nicht mehr miterleben wirst, auch wenn es sich hart anhört. Du musst dich leider erstmal im System einfügen, heißt gute Noten schreiben und einen guten Abschluss erreichen. Das wäre jedenfalls meine Empfehlung, denn wer weiß was in 10 Jahren ist? Auch wenn viele meinen unserer Lage ist gut,(was ich bezweifle) wird es dafür keine Garantie geben, dass es auch so bleibt! Darum schützt Bildung auch vor einen Abstieg. (Leider kann man das auch nicht Garantieren.

    Ich bin der der Ansicht, dass man nicht alles Glauben muss, frage ruhig kritisch nach und informiere dich. Folge nicht immer den Strom, denk immer selbst mit und lass dir von niemanden eine Meinung aufzwingen. Jemand der aber alles glaubt und immer JA sagt, der geht in der Masse unter und verbessert diesen Planten auch nicht, ganz im Gegenteil, er sorgt dafür das es immer mehr Leid gibt.

    Also, dein Profil sagt wenig über dich aus, aber aus deiner Frage lässt sich nur her raus lesen, dass Du selbst zum kritischen Nachdenken in der Lage bist. Du kannst logisch Mitdenken. Das finde ich toll! Trotzdem heißt das nichts, bleib bei dieser Einstellung auch wenn du damit evt. zu der Minderheit gehörst!

    Ich kann dir nur empfehlen, dich erstmal in diesen System durchzusetzen, Das bedeutet, lern fleißig, bekomme Gute Noten und erreiche einen guten Abschluss, damit du was hast. Hinzu kommen Menschliche Werte, die Du aber nach meiner Auffassung größtenteils besitzt. Danach kannst Du auch versuchen etwas zu verändern, denn das Fundament und die Grundlage wäre bzw. ist schon da.Ich bin mir sicher, du wirst dich für einen gute Weg entscheiden :)

    Alles Gute für dich und deine Zukunft

  • Antwort von IRON67 16.05.2012
    86 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Wieso muss ich wissen, wie man Parabeln berechnet, wie sie aussehen und so weiter. Ich werde es nie mehr im leben brauchen

    Du nicht, mein kleiner Egozentriker, andere schon. Dafür müssen die wieder Sachen lernen, die SIE nie wieder brauchen, DU aber wohl.

    aber wenn man das gelernte nicht anwenden kann, bringt einem Wissen gar nichts.

    Sehr kurzsichtig. Dein Lebensweg ist ebensowenig vorherbestimmt wie jeder andere. Woher willst du heute wissen, was du vielleicht in 10 Jahren brauchst oder nicht?

    Manches Wissen ist auch nützlich, ohne dass man es unmittelbar anwenden kann. Es hilft dir, ein realistisches und von Aberglauben freies Weltbild zu entwickeln.

    Außerdem wird man in der Schule regelrecht mundtot gemacht und unter Druck gesetzt, wenn man seine eigene Meinung vertritt. Kleinere Gruppen oder einzelne Personen die anders sind werden gemobbt und nicht akzeptiert.

    Das hat dann aber nichts mehr mit Lernen oder Schulsystem zu tun, sondern mit der Erziehung in unserer Gesellschaft ganz allgemein und deinem Selbstbewusstsein.

    Sogar Albert Einstein sagte, das man Weisheit nicht durch Schule erlangt.

    Richtig. Aber ohne schulisches Lernen wird es schwierig mit der Weisheit.

  • Antwort von gottesanbeterin 17.05.2012
    35 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Du hast recht!

    Die Schule dient dazu Jasager zu produzieren, Menschen manipulierbar zu machen.

    Das ist so, weil die Unterrichtenden auch manipuliert werden, weil die Lehrpläne-Ersteller auch manipuliert sind und weil diejenigen, die für diese System verantwortlich sind, sich ihrer Verantwortung nicht bewusst oder einfach unfähig sind ..

  • Antwort von Albatroesser 17.05.2012
    14 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Ich habe gerade keine Lust, mir die ganzen Antworten durchzulesen, hoffe daher einfach mal, dass ich mit meiner Antwort nicht nur genau das gleiche sage wie alle anderen.

    Ich finde eine allgemeine Bildung wichtig, um mündig zu werden, also aktiv an der Gesellschaft teilhaben zu können und sich eine reflektierte Meinung bilden zu können, ohne andere nachplappern zu müssen. Dafür braucht man erstmal ein fundiertes Hintergrundwissen und muss vor allem lernen, wie man sich Themen selbstständig erarbeitet, wie man sich mit Neuem auseinandersetzt, das man noch nicht kann, und wie man auch Dinge begreifen und durchdenken kann, die einem keinen Spaß machen. Wenn du mit Mathematik und Zahlen allgemein nichts am Hut haben willst, wirst du vllt niemals auch nur ansatzweise die Finanzkrise verstehen. Du wirst keine eigenen Lösungen erdenken können, deswegen wirst du nicht wissen, welchen Ansatz du unterstützen sollst, daher weißt du auch nicht, wen du, in Bezug auf dieses Problem wählen sollst. Vllt lässt du das Wählen ganz oder vertraust blind auf deine Lieblingspartei mit dem schönen Logo oder dem sympathischen Spitzenkandidaten und richtest dich in einem kleinen netten Job ein, in dem alle zu freundlich sind, um dich je rauszuschmeißen... und bist dann irgendwann verwundert und wütend, wenn sich an der Krise nix ändert, aber dein Arbeitsplatz plötzlich weg ist. Du wirst vllt auch keinen Neuen finden, weil du nicht verstehst, wie die Arbeitsmarktlage ist und wie du deine Chancen verbessern kannst und weil du bei Bewerbungsgesprächen unangenehm dadurch auffällst, dass du außer den Grundrechenarten keine Mathematik beherrschst. Der Plan, Sozialpädagoge oder irgendwas mit Medien oder Anwalt zu sein ist nach dem Rauswurf geplatzt und die einzigen Berufe, die dir vllt noch bleiben, sind Kassierer oder Taxifahrer. Es gibt möglicherweise ein paar gute Berufe in verschiedenen Branchen, die durch eine Umschulung ergreifbar wären, aber da du weder die Finanzkrise noch die daraus resultierende Arbeitsmarktlage verstehst und in den Berufen, in denen eine Umschulung Erfolgsaussichten hätte, Mathematik ein unverzichtbarer Bestandteil wäre, sieht es da etwas bitter aus. Also nimmst du doch einen unterbezahlten Job mit unbezahlten Überstunden an, erleidest irgendwann einen Burnout und bist danach arbeitslos bis zu deiner mickrigen Rente.

    Okay, es ist natürlich jetzt spitz formuliert, aber auch nicht völlig übertrieben. Die Schule ist dazu da, dir einen optimalen Start zu geben, indem sie dich auf alle Eventualitäten vorbereitet. Wenn dermaleins das Studium am NC scheitert oder der ergriffene Beruf keine Perspektiven zulässt, ermöglicht dir deine Schulbildung auch in Bereiche zu gehen, die dir vorher unattraktiv erschienen. Außerdem wirst du dich später noch wundern, wo überall Mathe eine Rolle spielt (z.B. in den Studiengängen Medizin und alle anderen Naturwissenschaften, Psychologie, Pädagogik, Jura, Design etc.)

  • Antwort von Wasserwasser 17.05.2012
    9 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Wow, ich finde du hast 100000% Recht. Genauso sehe ich das auch. Ich finde man sollte den Menschen lieber beibringen, wie ihre Organe funktionieren und ihnen von verschiedenen Kranheiten erzählen. Man könnte auch mehr handwerkliche Sachen beibringen, denn das braucht man als Mann und Frau immer im leben. Ich hasse Mathe und werde nie in meinem Leben Mathe brauchen. Rechnen usw schon, doch den anderen Kram brauch ich nicht!

    Finde auch mal sollte lieber die Individualität in den Schulen fördern. Wir haben wirklich alle verschiedene Stärken, interessen und Gaben. Deswegen ist es sehr sinnlos, dass jeder dasselbe lernen MUSS!! Ich bin zum Beispiel künstlerisch begabt, doch das war immer nur ein Nebenfach in der Schule. Statt mir Techniken beizubringen...brachte man mir nichts sinnvolles bei!!!! Es ist einfach nur traurig! Und das geht bestimmt ganz vielen kleinen Kindern so, die gerne malen und künstlerisches Talent haben.

    Wenn ich außerdem zurückblicke, merke ich wie blöd die Lehrer waren. Als Kind wird man von den Lehrern nicht motiviert und sogar oft angemotzt. Das erzählt mir sogar mein kleiner Bruder. Manchmal kommt er mit schlechter Laune nach Hause (er ist 9 j. alt) und hat keine Lust auf die Schule und findet die Lehrerin ungerecht, weil sie andere Schüler vorzieht, weil andere besser lesen können oder so.

    Ich hab mir schon oft überlegt einen Brief an das Schulministerium zu schreiben, weil das Bildungssystem einfach nur größtenteils schrott ist.

  • Antwort von Virginia47 17.05.2012
    7 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Ich durfte glücklicherweise ein anderes Schulsystem durchlaufen, wo die Ausbildung noch umfassender war, d. h. wir mussten mehr lernen. Und davon zehre ich heute noch.

    Ja, ich kann mein Wissen noch anwenden. Und bin froh, dass ich so viel mit auf den Weg bekommen habe.

    Wenngleich ich die Fortpflanzung der Maikäfer auch nicht so prickelnd fand. Aber immerhin wurde damit mein Gedächtnis in Schwung gehalten.

    Und wenn ich hier manche Fragen - vorallem von Jugendlichen - lese, kann ich nur immer wieder sagen: "Armes Deutschland!"

  • Antwort von Cookie1303 17.05.2012
    7 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Du beschwerst dich über Schule, kannst aber keinen Satz fehlerfrei formulieren... irgendwie traurig!

  • Antwort von Hotkaeppchen 17.05.2012
    6 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Das "Sinnlose" führt dazu, daß hier diskutiert wird...Was dem einen Menschen sinnlos erscheint, ist dem anderen Menschen wichtig. Es ist Aufgabe der Eltern, nicht der Schule, den Kindern beizubringen, wie man sich gesund ernährt usw. usf.. Und kluge Eltern erklären ihren Kindern, wie Werbung funktioniert. Du hälst Religion für wichtig, ich dagegen halte Philosophie und Physik für wichtig. In Mathematik war ich "ganz gut", damit war ich zufrieden. Heute interessiere ich mich sehr für Mathematik, weil sie nicht nur interessant, sondern durchaus auch spannend ist. Natürlich hat jedes Kind eigene Interessen und Talente. Liebevolle, umsichtige Eltern fölrdern das Talent ihres Kindes, denn die Schule kann das nicht leisten. Und es gibt doch schon die sog. Kinder-Uni, Kurse und Gruppenangebote für besonders begabte Kinder. Ich bin nicht gern in die Schule gegangen. Doch was ich da gelernt habe, das möchte ich nicht missen. Je älter ich werde, desto mehr interessiere ich mich für Mathematik, Philosophie, Physik...Ja, ich lese gern die alten Klassiker..Da ich keinen Fernseher besitze, habe ich ja auch Zeit zum Lesen und Lernen. Ich bin unserem alten Lehrer, Herrn Dr. Meier, noch immer dankbar dafür, daß er das 3. Reich so sachlich - und doch mit Herzblut - mit uns durchgenommen hat. Dieser Lehrer, diese Unterrichtsstunden , sie haben mich geprägt. Und so interessiere ich mich auch sehr für Politik, Ethik. Nein, Weisheit erlangt man nicht durch die Schule. Dafür muß man sich in seinem Leben schon anstrengen, daß man weise wird. Und das kann ein langer, harter Weg sein.

  • Antwort von wopiish 02.06.2012
    5 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Hey, ich seh des eigentlich ganz ähnlich wie du. Ein Beispiel aus meinem Leben (bin in d 10. Klasse Gymnasium): Meine Mutter, meine Tante und ich waren im Haus und Garten meiner Oma zugange (Hecke schneiden,putzen, lauter so zeug halt). Meine Tante sagt zu mir " Mach in dem Beet alles bis auf die un die Blume weg und die un die Sträucher." Ich guck sie an und hab keine Ahnung wie die Pflanzen und Büsche aussehen von denen sie spricht. Also: warum lernen wir in Bio was über Zellen o.ä. und nicht ausreichend was über Pflanzen, Bäume und Tiere? Oder: Ich soll Parabeln ableiten, kann aber noch nichtmal im Kopf krumme Zahlen (7 durch 6) dividieren... Oder: Wir lernen in französisch (keine Übertreibung!!!) was Schützengraben heißt (la tranchée) aber nicht was Ampel heißt. Wäre Ampel für das Zurechtfinden in zB Marseille nicht wichtiger als Schützengraben? Ja, Bildung ist wichtig, aber Allgemeinbildung ist für mich was anderes. Man sollte allgemein rechnen können, allgemein was über die Natur wissen... Meiner Meinung nach sind Sachen wie Schützengraben in franz., Parabeln in Mathe... Spezialisierung die mer lernt wenn mer des auch studiert...

  • Antwort von Systemfehler84 21.05.2012
    5 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Genau. Und Rechtschreibung braucht man auch nicht, um doofe Fragen zu stellen!

    Ich verabscheue Naturwissenschaften eigentlich, aber mal angenommen, ich möchte eines Tages Physik studieren und müsste erst einmal ein Semester lang lernen, was Parabeln überhaupt sind...

    Ich schätze, an der Hauptschule (Mittelschule) lernt man nichts über Parabeln, keiner zwingt dich aufs Gymnasium (falls dem doch so ist, so solltest du darüber mal mit deinem Vertrauenslehrer sprechen.)

    Fächer wie Religion sollten aber auf jeden Fall durch Philosophie ersetzt werden, Sprachwissenschaft per se ist meiner Meinung nach notwendig und weniger Bilder malen in Kunst, dafür sich auch mal mit dem wunderbaren Medium Film auseinandersetzen.

    Mathematik ist aber unabdingbar, weil man es fast über all mehr oder weniger ausgeprägt braucht, und an einer Parabel mehr als die Parabel selbst dran ist, sondern auch das Erlernen der logischen Denkfähigkeit, um die es in Mathe ständig geht.

    C'est le système!

  • Antwort von Blacki 17.05.2012
    5 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Tatsächlich finde ich nur die Fächer Sport und Religion bzw. Werte und Normen unwichtig.

    Sport: Wie ich schon schrieb, hat man dafür die Freizeit. Das muss nicht umbedingt in der Schule unterrichtet werden.

    Religion: Da ich keinerlei Interesse an Religion habe, ist es für mich nicht wichtig. Auch dafür gibt es ein Privatleben, wo man seine Religion ausleben kann.

    Werte und Normen: Diese wurden mir durch meine Eltern und durch Gesetze beigebracht. Ich brauche kein Unterrichtsfach dafür. Zudem ist es ein Ersatz für Religion.

    Was mich dabei stört ist, dass ich dank Religion/Werte und Normen 2 Schulstunden pro Woche und das ein Halbjahr lang verloren habe. Dies hätte man mit Mathe, Deutsch, Englisch oder oder oder besser füllen können.

  • Antwort von mineralixx 16.05.2012
    5 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Man wächst durch Vieles (auch eigentlich Sinnloses), womit man sich beschäftigt, auch beschäftigen muß. Das schult die Denkfähigkeit, das Gedächtnis, die räumliche Vorstellungskraft, das logische Denken usw. Da du Psychologie erwähnst: im Psychologie-Studium brauchst du heutzutage eine ganze Menge Mathematik (v.a. Statistisches Rechnen). Du könntest auch sagen: wofür Gedichte auswendig lernen (es gibt ja das Internet), wofür Vokabeln (es gibt Wörterbücher), wofür Erdkunde (habe einen Atlas und das Internet)? Von Religion oder Sport ganz zu schweigen. Und zuletzt: Aufgabe der Schule ist nicht "Weisheit" zu vermitteln.

  • Antwort von lincwalk 17.05.2012
    4 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Ich glaube, dass auch das viele "vermeintlich nutzlose Wissen" seinen Nutzen hat. Also zum Beispiel Parabeln. Ich weiß nicht, ob das wirklich so ist, dass man bzw. du das nie wieder brauchst. Aber ich schenke es dir mal. Jedenfalls scheint es mir so zu sein, oder es ist jedenfalls möglich, dass man durch die Beschäftigung mit solchen Dingen Fähigkeiten erlangt, die man dann in anderen Kontexten wirklich braucht. Also mal bildlich gesprochen: durch die Beschäftigung mit Parabeln werden in deinem Gehirn irgendwelche Schaltungen geschaffen, mit deren Hilfe du dann in völlig anderen Kontexten besser zurecht kommst. Die Verbindung zwischen diesen Kontexten und den Parabeln kannst du vielleicht noch nicht einmal erahnen, trotzdem gibt es sie (möglicherweise). That said, dass es am existierenden Bildungssystem vieles zu verbessen gibt, will ich nicht bestreiten.

  • Antwort von HyruleHeldin 17.05.2012
    4 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Ich bin voll deiner Meinung und finde, dass man seine Interessen und Talente fördern sollte und darauf auch Wert in der Schule gelegt wird. In Mathe lerne ich soviel unnützes Zeug und jemand aus meiner Klasse hat die Lehrerin gefragt wieso wir das später mal gebrauchen werden und ihr Antwort: Keine Ahnung aber das steht auf dem Programm also lernt es.

    -.-

  • Antwort von Frederic001 17.05.2012
    4 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    das ist vollkommen richtig was du sagst

  • Antwort von KOLLI321 17.05.2012
    4 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    "Warum lernt man in der Schule so viel Sinnloses". Das frage ich mich jeden Tag, wenn ich zur Schule gehe. Ich fände es besser, wenn man in der Grundschule allgemeine Bildung bekommt, ca. 6 Jahre, und dannach, also auf der weiterführenden Schule sich auf ein paar Themengebiete spezialisieren kann ! Ich denke aber die nächsten 100 jahre wird sich das Schulsystem nicht großartig änderen !

  • Antwort von trunks12345 16.05.2012
    4 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    weil die lehrer nicht wissen was sie beibringen sollen

  • Antwort von TaigaLoveManga 02.06.2012
    3 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Ich kann dir nur Zustimmen, wir lernen in der Schule nichts was man wirklich für das Leben braucht!

    Man lernt nichts über das Allgemeinwissen oder wie man sich in bestimmten Situationen verhält, ich wette nur wenig der Schulabgänger wissen nach wenigen Wochen noch wie man was mit dem Sinus, Cosinus etc. macht^^

    Schüler dürfen genauso wenig ihre eigene Meinung vertreten, da sie direkt wieder eins auf den Deckel bekommen! (die meisten) Lehrer wollen einfach nur den Kinder/Jugendlichen den "wichtigen" Stoff beibringen und hoffen das sie irgendwann mal Mathematiker werden und studieren, da für die Lehrer ihr eigenes Fach ja am wichtigsten ist!

    Ich denke jeder hat zu Hause entweder ein Lexikon, Buch oder einen Computer wo er wenn er fragen hat wirklich nachschauen kann!

    Natürlich muss man dazu sagen das diese Bildung ein weiter Fortschritt für die Menschen war und das zu bewundern ist, aber dann regt sich wieder die halbe Welt auf das die Kinder von heute nicht wissen wie man einen Staubsauger bedient! (extrem Beispiel :D )

    Ich, als 13 jährige Schülerin, will damit sagen, dass man ein Schulsystem erschaffen sollte wo man auf jedenfall das lernt was man auf wirklich fürs spätere Leben braucht! Man sollte auf jeden fall Grundkentnisse in Mathematik, Englisch, Deutsch, Erdkunde, Bio usw. haben, aber man muss das ganze ja nicht so ausweiten. Die Menschen die später einmal Mathematiker werden wollen sollten später einen Mathezweig wählen wo sie dann intensiviert Mathe lernen und nicht durch Latein oder Französich geplagt werden. Natürlich gibt es so einen Zweig schon, aber man sollte wie oben erwähnt die Talente der Menschen förder, aber natürlich nich solche Talente wie stricken oder nähen! (Das ist ein Hobby und nicht wirklich ein Talent) Man sollte sich auf das wesentliche im Alltag konzentrieren, wie Esse ich richtig und was, einen Erste-Hilfe-Notfall-Kurs, wie wechsle ich eine Glühbirne aus, wie behandle ich bestimmte Sachen, wie Koche ich richtig und so weiter im Text!

    Das sind wichtige Sachen, die jeder im Leben mal braucht!

    Die, die dann später Mathe studieren wollen, können dann ja einen Kurs "Mathe" belegen während die anderen den "Sozialen" Kurs belegen (und nicht so 08 15). Damit meine ich das die Kinder heute nicht mal mehr wissen, warum man die Inhaltsangabe bei einem Müsli z.B. in 100 g angibt, weil ma ja eh weniger ist als 100 g isst!

    Ich will damit auch gar nicht sagen das ich die Schule nicht mag oder Deutsch oder Mathe unsinnig finde aber manche Stellen im Lehrplan wie Parabeln sind nicht zwangsläufig notwenig, die die es lernen wollen, sollen es lernen, die die es später nicht oder nie mehr brauchen sollen einen anderen Weg einschlagen!

    Nichts desto troz, ist die Bildung sehr wichitg auch wenn man den Kinder zum Beispiel auch Gutes Verhalten beibringen könnte anstatt zu lernen wie lang der 40 jährige Krieg gedauert hat!

    Man lernt und vergisst und dann ist die Geschichte gegessen weil nie wieder jemand danach fragt und dann soll es so LEBENSWICHTIG sein!

    LG

    TLM

  • Antwort von Chrissikeks 17.05.2012
    3 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Danke, dass du das Thema angesprochen hast. Ich finde auch, man muss nicht dieses ganze unnötige Zeug lernen! Du hast total Recht!

  • Antwort von tinimini 17.05.2012
    3 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Das Wird so gemacht.damit du und alle anderen besser ins System passen, Wer sich mundtot machen läst,ist besser zu steuern.wer Kritiklos das macht was andere ihm sagen ist der Perfekte Abeiter,Warum man dich nicht auf das Leben vorbereitet ? damit es andere tun, die dann auch noch mit dir Geld verdienen können. Du wirst bewust so ertogen , damit du ein billiger Arbeiter wirst, der keine großen Ansprüche hat und der ohne zu fragen auch das Konsumiert was er selber und alle anderen Produzieren., am besten noch Schulden machen.damit man dann über Jahre abhängig ist von Banken, an die man zurückbezahlen muss und so gezwungener Maßen auch arbeiten geht.Du rutscht ni einen Kreislauf, aus dem nur die wenigsten vonn allein rauskommen,auch wenn es dir anders erzählt wird. Der Staat braucht nun mal billige Arbeiter um wirtschaftlich mit anderen Ländern mitzuhalten.Die fetten Jahre des Aufschwungs sind vorbei. Es wrden Hungerjahre kommen.Fast alle EU Staten sind pleite, Grichenland mus zur Zeit für alle anderen Pleitestaaten mit herhalten, Es hätte genau so gut Portugall .oder Italien oder Irland treffen können. Wir bluten alle für die Banken.egal ob du mittelschicht oder Unterschich bist. nur die Reichen wissen sich malwieder aus der Afäre zu ziehen.Die kaufen Land. Warum wohl ? Geld das balt nichts mehr wert ist,loswerden! Es ist wichtig das du rechnen kannst, den wenn dein Buchhalter besser rechnen kann wie du, wirst du dich nicht wundern brauchen, warum er ein besseres Auto fährt wie du !

  • Antwort von janix99 17.05.2012
    3 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    muss dir recht geben. parablen vergesse ich sowieso in 2 jahren, wo google schneller ist xD

  • Antwort von SimpleMan 17.05.2012
    3 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Dadurch das du dieses unpersönliche System der Elitenschaffung hinterfragst, läßt du schon mal eine Intelligenz erkennen, die weit über das Erkennen von Parabeln hinausgeht.

    Intelligens kann man nicht erlernen, sie wird vererbt.

  • Antwort von LauriBlau 17.05.2012
    3 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Booarrrrr, stell nicht solche dummen Fragen. Außerdem ist die Schule nichst sinnloses:

    Ohne Schule könntest du nicht schreiben oder rechnen !!!

    Und nur zur Info: Die Schule ist dafür da, um die Rechtschreibung zu beachten, was dir wohl volkommen egal ist!! -.-

    Alles was du in der Schule lernst, brauchst du irgendwan mal bei der Arbeit wie z.B Mathe.

    Und du solltest froh sein: nicht alle Kinder können eine schulische Ausbildung haben!

    Am liebsten würde ich's beantstanden, nur gf schläft, da steht nähmlich: wurde geprüft, und freigegeben .... Ich finde es schade, dass gf solche dummen Fragen noch erlauben.

    Noch ein letzter Satz: Wenn du meinst, in der Schule was sinnloses zu lernen, sag es deinem Lehrer!

    P.S: Das so eine dumme Frage, noch als beste Frage gilt, ist einfach zum Aufregen, denk in Zukunft darüber nach, was du hier schreiben willst.

    Lg

  • Antwort von Musti1608 17.05.2012
    3 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Also zieh die schule durchdas sind so wieso no 9-13 jahre danach lernst du auf der berufsschule oder in der uni nur sachen die du für dein beruf brauchst^^ wir müssen alle da durch^^

  • Antwort von teuto47 17.05.2012
    3 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Schule ist wichtig.., man lernt da schreiben, rechnen , lesen..,

    und soziales Verhalten mit anderen Schülern manchmal

    Na ja.., heute siehts ein bisschen anders aus.., da lernt man auch in den Schulen , wie man zum Trottel oder Vollidioten wird, wie man sich asozial verhält.., wie man sich richtig ritzt , und wie gut Alkohol mit 11 Jahren schmeckt.., mit Cola z. B.

    Aber Rechnen Schreiben und Lesen , lernt man trotzdem.. vielleicht mehr oder weniger.

  • Antwort von roemerzeit 17.05.2012
    3 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Je mehr man weiss, je besser kann man auf alle Informationen im Gehirn zugreifen! Weil dann alles besser verknüpft ist! Ausserdem ist das alles gar nicht unnütz, denn man lernt Denken. Wenn du Parabeln nicht brauchst, weisst du halt etwas mehr! Uhhh ich weiss was so schlimm! Mann kann nie genug wissen oder lernen! Genau durch solche Dinge wie Google&co verliert/vergisst der Mensch das selbständige Denken, es ist viel einfacher Google zu Fragen als selbst nach zu denken! Ich sage nicht das es schlecht ist das Internet zu befragen, oftmals lernt man auch etwas dabei! Aber was willst du die Schule mehr Differenzieren, das macht man später, am Gymnasium, An der Uni, zuerst muss aber ein Grundwissen vorhanden Sein, um darauf auf zu bauen! Noch eine kleine Frage an dich, warum stellst du solche Fragen, wenn du dann mit der Kritik, z.B von IRON67 nicht umgehen kannst?

  • Antwort von Ann52 17.05.2012
    3 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Diese Frage habe ich mir auch oft gestellt und da ich ja sicher um einiges älter bin als Du, kann ich sie Dir nur so beabtworten. Es geht einfach darum Grundlagen zu schaffen und diese werden von Leuten festgelegt die denken sie sind dafür zuständig. Das Alles nicht von Allen gebraucht wird ist normal aber das so wenig von dem gebraucht wird liegt auch vielleicht daran das sich Alles ständig weiter entwickelt und verändert auch jeder Einzelne und schon kommt keiner mehr hinterher, auch wenn sich viele einbilden sie haben die Weisheit mit Löffeln gefr... Es kann keiner Alles können und Theorie ohne Praxis geht gar nicht. Vielleicht liegt das Problem ja auch daran das unser Bildungssystem ganz einfach hinter der Zeit hinterher hinkt, man braucht sich doch bloß unsere Schulen ansehen und das ganze Drumherum. Na ja da könnte man sich sicher den ganzen Tag drüber auslassen. lg Ann52

  • Antwort von anonymart 16.05.2012
    3 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Weil die Lehrer ja nicht wissen können, was du später werden willst! Wenn du beispielsweise Mathematiker werden willst brauchst du das! Oder auch wenn du in einem Beruf etwas in einer Statistik erklären musst, kannst du die Parabel vll verwenden!

  • Antwort von hansgeorghans 16.05.2012
    3 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    ich habe jetzt zwar nicht deinen ganzen roman gelesen, aber es steht dir in deinem vermutlich jungen alter noch nicht zu so etwas zu sagen. es ist zwar so, dass man später im beruf große teile seines Schulwissens nicht braucht, aber genauso kann es sein dass du Genau etwas über Parabeln wissen musst, z.B. wenn du in einem technischen beruf arbeitest. ausserdem kann es sein dass google mal nicht für dich da ist!!!!!!!!!

  • Antwort von LiLaLintschi 16.05.2012
    3 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Finde ich auch...z.B jetz im Abi kann ich Psychologie als Fach wählen und freue mich riesig drauf!!

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