Frage von Eduardo7Santini, 116

Findet ihr, dass das Schulsystem sinnvoll ist?

Ich bin der Meinung, das unser Schulsystem weitgehend sinnlos ist. Man lernt zu viele Sachen die man nie mehr brauchen wird. Ein Beispiel sind Parabeln: Wieso muss ich wissen, wie man Parabeln berechnet, wie sie aussehen und so weiter. Ich werde es nie mehr im leben brauchen, und wenn es der Zufall wirklich will, dann sehe ich in google oder einem Buch nach. (An diejenigen, die nicht mehr auf Anhieb wussten was Parabeln sind: Dass ist es was ich meine ) Das heißt nicht, das ich Bildung an sich sinnlos finde, sondern wie gesagt unser Bildungssystem. Wissen ist Macht, aber wenn man das gelernte nicht anwenden kann, bringt einem Wissen gar nichts. Jedes Kind oder Jugendlicher hat eigene Interessen und Talente die gefördert werden sollten. Unser Schulsystem sollte viel mehr aufgefächert werden um diese einzelnen Bereiche fördern zu können. Außerdem währen Fächer wie Psychologie (wo man lernt, wie man zum Beispiel durch Werbung oder Fernsehen manipuliert wird) oder Gesundheit (wo man zum Beispiel lernt wie man sich gesund ernährt und was die verschiedenen Begriffe auf den Verpackungen bedeuten) meiner Meinung nach sehr sinnvoll. Außerdem wird man in der Schule regelrecht mundtot gemacht und unter Druck gesetzt, wenn man seine eigene Meinung vertritt. Kleinere Gruppen oder einzelne Personen die anders sind werden gemobbt und nicht akzeptiert. Resultat: Viele dieser Schüler passen sich an, um dem "zeitgemäßen Jugendlichen" zu entsprechen. Bei den Lehrern ist es genau so: Man darf seine eigene Meinung gar nicht mehr sagen, weil man ansonsten benachteiligt wird. Meistens wird man sogar subjektiv Behandelt, obwohl man objektiv kritisiert hat, und das in einer Demokratie. Zum Schluss: Sogar Albert Einstein sagte, das man Weisheit nicht durch Schule erlangt.

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von GhostOA, 42

Schule sinnlos?-naja ich weiß nicht

Fakt ist du brauchst nicht alles was du in der Schule lernst im "richtigen" Leben. Außerdem sind es recht viele Informationen, die in der Schule sehr komprimiert übermittelt werden.
Wenige, mir bekannte, Lehrer verfolgen einen offenen Stil. Die meisten die ich hatte, waren eher auf ihrem Standard seid mehr als 30 Jahren.
10 bis 12 Jahre Schule, ist doch schon ne ganz schöne Weile.

Aber woher weißt du jetzt, dass du das Wissen der Schule nicht doch einmal in Grundzügen brauchst? Man kann nicht immer alles googeln und meist braucht man ein gewisses Grundwissen, um eine Situation besser einschätzen zu können und analysieren zu können.
Die Zahl der Informationen, die man als Schüler erhält ist im Endeffekt auch nicht so groß wie man denkt. Man erhält wirklich nur Grundwissen, mehr nicht. Und selbst davon sind manche schon überfordert.
Der offene Stil den manche Lehrer fahren steht viel im Gegensatz zum reinen Frontalunterricht, dass ist einfach so. Aber das ist auch nicht verkehrt. Es ist abhängig welches Fach man gerade hat. In Geschichte oder Wirtschaft kann ein offener Stil gute Ergebnisse erzielen, in Mathematik oder Chemie wäre es wahrscheinlich auf Dauer viel zu zeitaufwändig. Klar ist der Unterricht mancher Lehrer etwas älter, aber deswegen nicht verkehrt. Manchmal sind auch alte Methoden gefragt um den Leuten Wissen zu vermitteln.
Die Schule geht auch recht lang. 10-12 Jahre, aber das ist auch gut so. In diesen Jahren kann man sich entwickeln und lernt vorallem soziale Kompetenzen, etwas was Zeit braucht. Man entdeckt Interessen die man manchmal nie für möglich hielt und hat schon einen großen Teil seiner Persönlichkeit entwickelt.

Insgesamt sage ich, dass Schulsystem ist nicht perfekt. Es hat hier und da Fehler, aber das ist normal. Nichts ist perfekt. Und das Ziel der Schule ist es, einer großen Masse ein gewisses Grundwissen beizubringen. Klar, dass man nicht auf jeden eingehen kann und klar, dass nicht jeder es toll findet wie alle behandelt zu werden, aber es ist im Sinne des Auftrags. Diese romantische Vorstellung man sollte doch dies oder das unterrichten, weil das im Leben wichtig ist, halte ich für Quatsch. In der Schule lerne ich mich zu informieren, wie ich Informationen auswerte und mir eine Meinung bilde.
Wenn jemand sagt:"Ich hatte das nie in der Schule" ist das nur eine Ausrede. Ich hab auch nicht wirklich gelernt, wie ein Kaufvertrag auszusehen hat oder wie man Anträge ausfüllt. Ich hab mich informiert und beraten lassen. Ich wusste aber, dank der Schule, wo ich mich wie informieren kann. Und das ist doch die Leistung der Schule-ausbilden, von halbwegs klugen Leuten, die vielleicht nicht auf alles eine Antwort haben, aber immer wissen, wie man sich die Antwort besorgt.

Antwort
von Chstpio, 39

Ich bin genau deiner Meinung. Ich fühle mich wie ein Sklave in der Schule, Themen zu lernen die man überhaupt nicht im Leben braucht wie zB Parabeln lineare Funktionen und sowas ( meist die mathematischen Dinge ). Das einzige was ich in deutsch bis jetzt wichtig fürs Leben fand ist die Grammatik, Nacherzählungen und Charakterisierungen. Ich finde es auch besser wenn man was über die Welt lernt, (nicht das was früher war wie die französische Revolution) wie zB die Umwelt, wie die Menschen der Welt was gutes tun und so :/ uns werden nur dumme Sachen ins kopf Geworfen obwohl wichtigere Dinge rein sollten

Antwort
von MrWolf633, 18

Das ist eine gute Frage, denn nicht jeder kann sich mit dem Schulsystem anfreunden. Psychologie ist schon interessant und Gesundheit bzw. Essen usw. wird auch meiner Meinung nach zu kurz in Bio behandelt. Aber auch da wird es Leute geben: Wozu brauche ich den Psychozeug überhaupt, ich bin doch keiner oder dem ist es egal, ob McDonalds, Burger King, KFC und mehr Fastfood-Zeug ungesund ist, er bleibt trotzdem treu und isst weiter, weil's ihm "schmeckt". Und wenn man in den unbeliebten Fächern, wie Physik, Chemie und Mathe sich bisschen durchsetzt, dann ist das auch machbar. Manche interessieren sich vllt. für Mathe, der andere mehr für Psychologie oder um Ernähung, Gesundheit und co. Wenn man auf ein Gymnasium geht, dann heißt ja der Abschluss "Allgemeine Hochschulreife", nach der 12. oder 13. Klasse. D.h., man bildet sich "allgemein" und da gehören die z.B. Parabeln dazu. Wobei der Abschluss bzw. die Schulform nichts über das wahre Wissen aussagt. Diese Jugendlichen, die du da nennst... die werden es mit dieser Einstellung nie den Weg nach oben schaffen, außer seine Eltern haben jede Menge Geld vllt.. Aber auch nicht jeder ist so, aber einige nutzen diesen Vorteil gerne aus. Und geben deswegen mit ihren Nike Schuhen an, aber die Eltern haben das finanziert, sie hingegen haben dann keine Leistung erbracht und cool ist das auch nicht. Wenn die Eltern weniger bieten können, dann muss man mehr selber erarbeiten, als die anderen. Ist leider so. Und es nervt, aber dann ist man froh, mit Abschluss dazustehen und nicht wie Kay One z.B. den Oberchecker zu spielen.

Antwort
von SaraWarHier, 54

Meine Güte, ganz ehrlich - was willst du machen? Ständig beschwert sich her jemand über das Bildungssystem, aber sinnvolle Vorschläge, die man wirklich auch umsetzen könnte, kommen eher selten. JETZT kannst du ohnehin nichts machen, außer dich dem zu fügen. Und doch, dieses Parabel-Geschmarre, das wir grade auch machen, kann man sowohl gebrauchen. Mit Sicherheit sind bei euch im Mathebuch "anwendungsorientierte Aufgaben". Diese Fälle treten zwar nicht oft auf, doch man setzt sich damit auseinander, was nicht falsch ist.

Was du tun kannst? Geh später in die Politik und MACH was, außer dich zu beschweren. Denn das bringt niemandem etwas.

Kommentar von Eduardo7Santini ,

Ich nehme es mir zur Herzen danke

Kommentar von SaraWarHier ,

*sehr wohl 

Antwort
von Neutralis, 36

Nein das Schulsystem ist nicht sinnvoll. Es ist nur sinnvoll auf seine Art. Lernen - Job auswählen - Leben lang arbeiten bis man Rente bezieht und noch 10 Jahre leben darf.  Dafür ist es perfekt, aber für alles andere nicht. Es geht in der Schule um Fleiß und nicht um Intelligenz, viele schlaue Leute verlieren Interesse usw.
Um die sozialen Strukturen in der Schule muss man sich gar nicht erst streiten. Mobbing,aus der Gruppe ausgeschlossen zu werden, keine andere Meinung äußern dürfen ohne mit dummen Sprüchen rechnen zu müssen.. Ich denke hier in Deutschland spielt 1. Die Migration eine große Rolle bei der "Gruppensuche". Das führt oft zu Konflikten. 2. Die Menschen in Deutschland sind generell sehr schlimm, was das lästern angeht und die Minderwertigkeitskomplexe. usw. 
Ja das Schulsystem ist sinnlos, wenn die der Rest der Welt und das System nach der Schule mehr Sinn machen würde und wenn die Menschen anfangen würden sich menschlich zu verhalten. Für unsere kleine dumme Welt ist das System aber perfekt. 
LG

Kommentar von Eduardo7Santini ,

Top 👌

Antwort
von LittleBobV2, 58

Du hast mMn vollkommen Recht :) Ich denke genauso und wahrscheinlich viele andere auch.

Antwort
von lale222, 57

Bin total deiner Meinung !! Ich seh das genau so

Antwort
von Antraxxx, 32

Wo lebst Du denn?

Wir haben in Deutschland Millionen und Abermillionen von Arbeitslosen!

Und die Zahl wird in nächster Zukunft noch erheblich steigen.

Und was bitte sollen die Millionen von Arbeitslosen machen?

Sich 24 Std. am Tag mit den Fingern an den Händen spielen?

Nein!!!

Aber mit einer Guten Allgemeinbildung können Sie den lieben langen Tag rätseln.

Ist doch Super.

Und da sagt man immer die Regierung denkt nicht mit, Falsch, Sie planen die Arbeitslosigkeit schom für Jahre im voraus, Supie

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