Frage von jojonas,

warum lassen wir uns taufen, und was bedeutet die Taufe ...

...für uns ( in meinem Fall Christen) (ev)

ich versteh den Sinn nicht. kann mir jemand eine Antwort geben. Oder wenns nicht anders geht ein paar Bibelstellen.

Antwort von Abundumzu,
7 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

Hallo jojonas

Leider habe ich Deine Frage erst jetzt entdeckt, aber vielleicht kommt meine Antwort ja noch "früh genug zu spät"!?

Nachfolgend versuche ich Dir die Gründe zu erklären - und "weil es nicht anders geht", auch mit ein paar Bibelstellen:

Zunächst: Welche Bedeutung hat die christliche Taufe?

Durch die Taufe bittet man Gott um ein gutes Verhältnis zu ihm. Kleine Kinder können das nicht. Deswegen sollte man sich erst taufen lassen, wenn man alt genug ist um etwas über Gott zu lernen und Jesu Jünger zu werden (siehe dazu bitte Apostelgeschichte 8:12; 1. Petrus 3:21).

Ein Jünger (Lernender) Jesu wird man, wenn man sich mit seinen Geboten befasst und danach lebt. (Matthäus 28:19, 20)

Zur Zeit der Apostel gab es viele Menschen, die mehr über Gott und Jesus wissen wollten - und nachdem sie das Wichtigste verstanden hatten, wurden unverzüglich aktiv. Die Bibel berichtet zum Beispiel von einem Mann, der sofort ein Jünger wurde, als er erfuhr, dass durch Jesu Tod der Weg zur Rettung frei geworden war.

Auch heute entscheiden sich viele aufrichtige Menschen, nachdem sie die Grundlehren der Bibel verstanden haben, in Jesu Fußstapfen zu treten. (siehe Apostelgeschichte 8:26-31, 35-38.)

Warum ließ sich Jesus taufen?

Jesus war etwa 30 Jahre alt, als Johannes der Täufer ihn im Jordan untertauchte. Durch seine Taufe zeigte Jesus, dass er Gottes Willen tun wollte (Hebräer 10:7). Dazu gehörte unter anderem, dass er bereit war, sein Leben für die Sünden der Menschheit hingeben.

Allerdings hat Jesus schon bevor er vom Himmel auf die Erde kam, seinen Vater, Jehova sehr geliebt und war stets entschlossen nicht seinen eigenen sondern ausschließlich den Willen des Vaters zu tun. (Markus 1:9-11; Johannes 8:29; 17:5.)

Warum sollte man sich als Christ taufen lassen?

Bei uns ist die Lage anders als bei Jesus: Wir sind von Geburt an Sünder. Doch durch Jesu Opfertod ist es möglich, ein gutes Verhältnis zu Gott zu haben (Römer 5:10, 12; 12:1, 2). Man kann sogar gleichsam als "Mitglied" seiner (Gottes) Familie zu ihm gehören (2. Korinther 6:18).

Voraussetzung dafür ist, sich Jehova hinzugeben, das heißt ihm in einem ganz persönlichen Gebet feierlich zu versprechen, von nun an seinen Willen zu tun.

Nachdem man sich Gott auf diese Weise hingegeben hat, macht man das durch die Wassertaufe (durch Untertauchen) bekannt. (Matthäus 16:24; 1. Petrus 4:2.)


Zur Ergänzung: Ist es christlich, kleine Kinder zu taufen?

http://www.gutefrage.net/frage/wie-begruendet-man-in-der-bibel-die-taufe-von-kin...



Jesus ließ dich durch Johannes im Jordan taufen
Jesus ließ dich durch Johannes im Jordan taufen
Ein Neubekehrter Äthiopier lässt sich durch Philippus  taufen (Apg.  8:36)
Ein Neubekehrter Äthiopier lässt sich durch Philippus taufen (Apg. 8:36)
Antwort von Befra1980,
7 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

Johannes taufte aus einem anderen Grund als die Nachfolger Jesu (Johannes 4:1, 2). Er taufte Menschen zum Zeichen ihrer Reue über Sünden, die sie gegen das mosaische Gesetz begangen hatten (Lukas 3:3).

Als Nachfolger Jesu getauft wurden, spielte etwas Neues eine Rolle. Zu Pfingsten 33 u. Z. forderte der Apostel Petrus seine Zuhörer auf: „Bereut, und jeder von euch lasse sich im Namen Jesu Christi zur Vergebung eurer Sünden taufen“ (Apostelgeschichte 2:37-41).

Petrus wandte sich zwar an Juden und Proselyten, doch sprach er weder von der Taufe als Zeichen der Reue über Sünden gegen das mosaische Gesetz noch wollte er sagen, die Taufe im Namen Jesu stelle ein Abwaschen von Sünden dar (Apostelgeschichte 2:10).

 Bei diesem Anlass gebrauchte Petrus den ersten der „Schlüssel des Königreiches“. Zu welchem Zweck? Um seinen Zuhörern die Erkenntnis zu erschließen, dass für sie die Möglichkeit bestand, in das Königreich der Himmel einzugehen (Matthäus 16:19).

Da die Juden Jesus als Messias verworfen hatten, waren Reue und das Ausüben von Glauben an ihn ein neues, wichtiges Erfordernis, um Gott um Vergebung bitten zu können und sie gewährt zu bekommen. Diesen Glauben konnten sie öffentlich zu erkennen geben, indem sie sich im Namen Jesu Christi im Wasser untertauchen ließen. Auf diese Weise symbolisierten sie ihre persönliche Hingabe an Gott durch Christus. Alle, die heute Gottes Wohlgefallen wünschen, müssen denselben Glauben ausüben, sich Gott hingeben und sich zum Zeichen ihrer rückhaltlosen Hingabe an Gott, den Höchsten, der christlichen Taufe unterziehen. (Quelle:"Wachtturm" 01.04.02 S.13 WBTG)

Antwort von BabyShay,
5 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

Hallo

Erwachsenentaufen sind etwas sehr besonderes,man bekennt sich zu GOTT.

Die Taufe ist auch ein Zeugnis gegen aussen.

Jeder kann bei der Taufe zuschauen.

Dann sieht jeder: der Täufling gehört zu Jesus.

Das ist ein Zeugnis!

Wer sich taufen lässt, hat sich vorher bewusst für Jesus entschieden. Bewusst und freiwillig. Er weiss, was er mit der Taufe macht. Das ist ein grosser Unterschied zu einem Säugling. Darum taufen sollten sich auch nur erwachsene Christen taufen lassen die wissen,was Taufe bedeutet.

Kommentar von BabyShay,

Alle vier Evangelien beginnen mit Johannes dem Täufer, der den Menschen Gottes Willen vorstellte und sie aufforderte, Buße zu tun, umzukehren von ihrem bisherigen Denken, Reden und Handeln.

Die dazu bereit waren - und nur diese - traten an ihn heran und wurden im Jordan untergetaucht, getauft. In der Taufe wurde den Menschen zugesagt, dass ihre Sünden vergeben sind. Dabei verwies der Täufer immer wieder auf das Lamm Gottes, das die Sünden der Welt wegnehmen würde: Jesus, der nach ihm kommen sollte (Johannes 1,29).

Es ist nicht das Wasser, noch die Handlung der Taufe, das die Sünden vergibt, sondern das Lamm Gottes, das dafür am Kreuz gestorben ist. Die Taufe des Johannes wies darauf hin, die christliche Taufe baut darauf auf.

Die Taufe ist dadurch ein öffentlicher Bekenntnisakt mit der Bitte um Sündenvergebung. Der Apostel Petrus gibt eine sehr einfache und leicht einprägsame Definition zur Taufe (1.Petrusbrief 3,21):

Dem entspricht die Taufe, die jetzt euch rettet. Sie dient nicht dazu, den Körper von Schmutz zu reinigen, sondern sie ist eine Bitte an Gott um ein reines Gewissen aufgrund der Auferstehung Jesu Christi.

Kommentar von BabyShay,

Die Taufe ist demnach eine Bitte um Sündenvergebung. Der Weg, wie man diese Bitte ausspricht ist also vorgegeben: Wenn Du Vergebung der Sünden wünscht, dann lasse Dich taufen. Nicht die Taufe bewirkt die Sündenvergebung, sondern Jesus, der gestorben und auferstanden ist; auch das macht Petrus klar. Aber die Taufe rettet, weil sie die äußere Form der Umkehr ist, die Gott von uns fordert.

Daraus sieht man, dass man Gott nicht nach eigenen Vorstellungen nahen soll, sondern auf dem Weg, den Er vorgelegt hat. Im ganzen Neuen Testament findet man daher folgende Regel, zu der es eine einzige erwähnte Ausnahme gibt:

1.) Der Herr sendet die Gemeinde mit dem Evangelium in alle Welt.

2.) Das Evangelium wird durch Worte und Taten verkündigt.

3.) Menschen, die bereit sind ihr Leben zu ändern, bekennen ihre Sünden und lassen sich taufen.

Kommentar von Mirto74,

dafuer muss man nicht die Taufe verschieben. Bewusst fuer Jesus entscheiden, dafuer dient die Firmung (Konfirmation).

Kommentar von BabyShay,

4) Die getauften Menschen bilden eine Gemeinde, die wiederum vom Herrn Jesus gesandt ist.

Die einzige Ausnahme ist der Schächer am Kreuz, jener Verbrecher, der seine Sünden in seiner eigenen Todesstunde bereute. Er freilich wurde nicht getauft und starb mit der persönlichen Zusage des Herrn Jesus, errettet zu sein. Alle anderen Menschen jedoch wurden durch die Taufe in die Gemeinschaft derer aufgenommen, deren Sünden vergeben sind und die ein Leben im Gehorsam Gott gegenüber leben wollen.

Damit es den Gläubigen möglich ist, Gott gemäß zu leben, müssen sie ihre alte Natur überwinden. “Der Geist ist willig, das Fleisch ist schwach”, wurde zu einem Sprichwort. Darum gibt Gott jedem Christen den Heiligen Geist, um ihn von innen her zu verändern. Die Bibel nennt das eine “neue Geburt”, der Mensch wird eine “neue Schöpfung”. Dieses Wunder steht in direktem Zusammenhang mit der Taufe; aber wiederum: Es ist nicht das Wasser, das die Wiedergeburt bewirkt, sondern Gottes Geist, der auf das Bekenntnis des Glaubens antwortet.

Diese Zusammenhänge sind so klar und einleuchtend, dass man sich wundert, warum heute die Tauffrage so unklar und verfremdet ist.

Die Kindertaufe

Die meisten Kirchen haben begonnen, Säuglinge zu taufen. Allerdings ist weitgehend unbekannt, dass diese Entwicklung erst Ende 2./Anfang 3..Jahrhundert in der westlichen Kirche begonnen hat, in der östlichen Kirche etwas später. Erst als die Kirche im 4.Jahrhundert Staatskirche wurde, wurde eine allgemeine Säuglings-taufe eingeführt. Wie aber passt diese zum Neuen Testament?

Es wird getauft, ohne dass der Täufling seine Sünden bekennt. Es wird getauft, ohne dass der Täufling eine Predigt gehört, geschweige denn verstanden hat. Es wird dem Täufling Wiedergeburt und Errettung zugesagt, obwohl er sein Leben zu ändern nicht zugesagt hat.

Aufgrund welcher Zusagen kann man dann diese “Taufen” als gültig bezeichnen?

Kommentar von BabyShay,

Die Notwendigkeit, sich biblisch taufen zu lassen

Die biblische Taufe hängt unmittelbar mit der Frage zusammen, wie man ein Christ wird. Kann man sich als “Christ” bezeichnen, ohne die Ausrichtung des eigenen Lebens mit dem Wort Gottes verglichen zu haben? Wieviele “Christen” gibt es denn, die nicht nach dem Willen Gottes fragen und gedankenlos dahinleben wie jeder Heide sonst auch? Nein, Christ zu sein setzt eine Grundsatzentscheidung voraus, dem Herrn Jesus in allem nachzufolgen, was Er uns gezeigt hat. Seine Lebenseinstellung und Sein tadelloser Lebenswandel, Seine Gerechtigkeit und Seine Art zu lieben sind das Ziel, auf das Christen bewusst zustreben.

Kommentar von jojonas,

heieieieiei, hasst du dir eine Mühe gemacht. Großen Dank dafür

Kommentar von BabyShay,

Is net von mir xD

Kommentar von holyman,

Jojonas, verstehe mich jetzt bitte nicht falsch. Möchte dir jetzt keinen Vorwurf machen. Du hast öffentlich gefragt. Und ich antworte auch öffentlich bzw. ich kommentiere öffentlich

Stell dir mal vor du wärest eine Weile aus der Sichtweite deiner Eltern. Oder noch stärker - deine Eltern hätten dich gewarnt - etwas zu unterlassen oder sonst gibt es eine Trennung - weil du es aber trotzdem nicht unterlassen hast ; darum haben sie dich dann vor die Tür gesetzt. (oder ähnliches)

Eltern sind Eltern und sie bleiben es. Und weil sie dir dann einen Vorschlag in Güte machen möchten - wie eure Beziehung wieder gut wird - da schreiben sie dir dann einen Brief - und machen dir darin ein ganz faires Angebot. Und im Schlusssatz steht dann , und sie haben es unter Tränen geschrieben, - Junge wir lieben dich, und wir vermissen dich schon die ganze Zeit, bitte - bitte komm doch wieder nach Hause.

So und da liegt dann der Brief. Aber du schaust selber nicht rein. Und liest ihn einfach nicht ganz.

Aber so oder so ähnlich gehen wir mit dem Wort von Gott an uns oftmals um. Es liegt da nur so. Oder wir fragen andere. Warum dies und was denkst du - was bedeutet das?

Und genau das möchte Gott - Er möchte wieder eine gute Beziehung mit uns haben - Er macht uns ein ganz faires Angebot - und ER wartet jetzt auf unsere Reaktion und ob wir wieder nach Hause kommen möchten. Sein Brief an uns ist sein Wort - Die Bibel = Das Wort Gottes

Oft machen wir Menschen es uns gern einfach; oft sogar zu einfach. . Anstatt wir unsere eigene Verantwortung gegenüber Gott auf uns nehmen, und uns selber in der Schrift überzeugen, da fragen wir andere. Oder wir lassen einfach alles so wie es ist . Ohne der Sache wirklich einmal auf den Grund zu gehen.

Kommentar von holyman,

jojonas,

viel Mühe gemacht stimmt.

Viel ist aber noch keine Garantie für immer richtig.

Antwort von Faxer,
4 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

hast Du kein google oder wiki?

http://de.wikipedia.org/wiki/Taufe

Kommentar von jojonas,

Danke, aber da steht nirgends, was die Taufe für uns bedeutet.

Kommentar von Faxer,

Steht doch alles da! Aber was genau das für jeden persönlich bedeutet, muss jeder selber wissen.

Kommentar von holyman,

doch doch jojonas, da steht z.B. Paulus lehrt im Römerbrief 6,3ff EU die Taufe als „Begrabenwerden“ und „Neuwerdung des Lebens“. In seiner Lehre ist sie ein Nachvollzug des Begräbnisses und der Auferstehung Jesu. Dort findet sich ein bedeutsamer Beleg für die ursprüngliche Praxis der Taufe durch Untertauchen. In der Taufe wird der Täufling gemäß der Lehre des Apostels Paulus in Christi Tod getauft und mit Christus „begraben in den Tod“.

in diesem Fall hat googlen dann doch noch ein Sinn gehabt. und besonders deutlich ist diese Pasage in der Apostelgeschichte 8 35. Da tat Philippus seinen Mund auf und hob an mit dieser Schriftstelle und verkündigte ihm das Evangelium von Jesus. 36. Als sie aber des Weges dahinzogen, kamen sie zu einem Wasser, und der Kämmerer spricht:

Siehe, hier ist Wasser! Was hindert mich, getauft zu werden?

  1. Da sprach Philippus:
    Wenn du von ganzem Herzen glaubst, so ist es erlaubt. Er antwortete und sprach:
Ich glaube, daß Jesus Christus der Sohn Gottes ist!
  1. Und er hieß den Wagen anhalten, und sie stiegen beide in das Wasser hinab, Philippus und der Kämmerer,
    und er taufte ihn.
Antwort von coeleste,
3 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

taufe heißt: du gehörst dazu

sollte allerdings gemacht werden mit dem einverständnis des menschen,da0 er getauft werden möchte

frag mal n baby

Kommentar von Emmylou53,

Meine kleinen Patenkinder sprechen noch nicht!!! Was machen? gg werden am 24.10. getauft.! gg

Kommentar von norelig,

Zur Zugehörigkeit zwingen , was sonst ? Was interessiert denn schon der Wille des Kindes , Hauptsache die Eltern sind zufrieden ! Schrecklich was Menschen Kindern antun . Sie wissen nichts und verlangen das auch von ihren Kindern .

Kommentar von coeleste,

@ emmy sprich mit den eltern

@ norelig sehr richtig!

Antwort von riara,
2 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

Ich habe meine Kinder erst taufen lassen, nachedem sie ein Teil unserer Gemeinde geworden sind, sie gehen regelmässig zum Kindergottesdienst und haben nicht nur Freunde unter den Kindern, sondern viele Bezugspunkte zu den älteren Gemeindemitgliedern. Vor allem die engagierten Jugendlichen sind Ihnen wie ältere Geschwister und als wir uns entschlossen eine Gruppe von fünf Kleinen zur Taufe anzumelden, war das auch für die Kinder etwas völlig normales. Wir hatten ein grosses Fest organisiert, mit Hüpfburg, Clown, Essen und Trinken und mein Sohn erinnert sich immer wieder mit Freude daran, wenn er die Bilder sieht...

Ich kann nicht verstehen, warum es Leute gibt, die daran etwas schlechtes sehen, die von Indoktrination sprechen, obwohl sie das Gleiche mit Ihren Kindern machen, nämlich Ihre Weltsicht auf die Kinder übertragen. Das macht jeder mit geistlichen, kulturellen und politischen Dingen, weshalb man das auch nicht kritisieren sollte, denn meine Kinder erziehe ich nach meinem Gusto, selbst das Gesetz steht mir dieses Recht zu...

Was meine Kinder mit Ihrem Glauben machen, entscheiden sie spätestens bei der Konfirmation selbst, ich werde sie sicher nicht zwingen, diesen zweiten und wichtigeren Schritt zu tun, wenn sie mit meinem Glauben nichts am Hut haben. Von mir aus können sie später Hindus, Moslems, Juden oder Atheisten werden, das gleiche gilt auch für Ihre Berufs- und Partnerwahl. Man lebt den Kindern etwas vor, tut man das gut und mit Liebe, werden sie das mögen und eventuell nachtun, entscheiden sie sich anders - oder nicht in meinem Sinne -, wird es vielleicht etwas wehtun, nur sollte man dann die Grösse zeigen und es unterstützen, denn die Liebe die ich für meine Kinder empfinde, ist grösser als gesellschaftliche Ansprüche oder theologische Dogmen, bei mir kommt der Mensch vor der Religion...

Antwort von norelig,
2 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

Es gibt auch keinen Sinn . Es ist unsinnig zu glauben , das wenn jemand mit einer chemischen Verbindung (H2O) bespritzt wird sich "Gott" diesem dann zuwendet . Aber , und das ist wiederum das schlimme an der Taufe , es zwingt Kinder in eine Religion , die sie nicht wollen . Eltern behaupten dann auch noch , das ihr Kind beispielsweise Christ ist . Was aber absoluter Unsinn ist . Es gibt kein Kind , das Christ ist . Es gibt nur Kinder die christlich erzogen werden , und die in den Glauben gezwungen wurden .

Antwort von Reisswolf53,
2 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

Zitat von User "BabyShay" (heute in Etappen ab 16.55 Uhr) - "Wer sich taufen lässt, hat sich vorher bewusst für Jesus entschieden." Ich bezweifle über die Maßen stark, dass sich neugeborene Kinder "bewusst" für irgendwas entscheiden können. Das machen in der Regel die tief gläubigen und lange schon von religiösen Dogmen beherrschten Eltern - meist so fix, dass die Kinder sich eben nicht entscheiden können! Zitat BabyShay "Es wird dem Täufling Wiedergeburt und Errettung zugesagt, obwohl er sein Leben zu ändern nicht zugesagt hat." Das ist dermaßen lächerlich und kinderfeindlich (von einem Säugling eine "Zusage" zu erwarten)!! Auch das immer wieder zu hörende "Argument", der Täufling könne doch dann aus der Kirche austreten, wenn er denn irgendwann denken und entscheiden könne, ist fast schon höhnischer Spott, denn nach Christenverständnis kann eine Taufe auch durch Austritt aus der Steuer zahlenden Kirchengemeinde nicht rückgängig gemacht werden! Die Täuflinge unterliegen damit lebenslang den "himmlischen" Gesetzen, inkl. Strafen für scheinbare oder zumeist kleinliche und für normale Menschen lächerliche "Vergehen"!--- Also, liebe junge Eltern, entscheidet sehr verantwortungsbewusst (nicht nur in dieser Frage!), was Ihr Euern Kindern antut!

Kommentar von riara,

BabyShay spricht ja auch von der Erwachsenentaufe, obwohl ich auch an der Säuglingstaufe nichts verwerfliches erkenne, denn vor der Konfirmation ist das nicht mehr als ein bischen Wasser auf dem Haupt (jetzt mal enttheologiesiert betrachtet), trotzdem wird das Kind (mit oder ohne Taufe) das christliche Leben der Eltern oder Kirchenbesuche mitbekommen, oder ebend nicht. Es entsteht doch kein Schaden auch nicht durch den Religionsunterricht, ich denke da gibt es weitaus negativere Faktoren im Leben eines Kindes...

Kommentar von Reisswolf53,

Oh, heiliger großer Missionar im fremden Lande! "Baby" spricht nicht "nur" von Erwachsenentaufe, ich habe die entsprechenden Stellen zitiert. Und ich vermute mal, Du "ärgerst" vor allem Deine gläubigen Mitmenschen (ob katholisch oder protestantisch), wenn Du die Taufe zu Wasserspielen in der Babywanne banalisierst! Aber mit den "weit negativeren Faktoren" gehe ich voll mit!

Kommentar von riara,

Es ist ein weitaus wichtigeres Ereignis für die Eltern, die ganze Familie, man lädt die Verwandten und Freunde ein und die Feier ist sehr festlich...

Meine Kinder sind alle 14 Tage beim Kindergottesdienst, mehr als Singen und Malen kriegen die kaum mit, denn mein Sohn ist 4 und meine Tochter 2, komisch ist die Tatsache, dass mein Sohn unbedingt auch an anderen Tagen mit mir in die Kirche will und es ist der einzige Anlass, wo der kribblige Bengel eine volle Stunde still sitzt...ich will das jetzt nicht überbewerten, aber interessant ist das schon, oder?

Kommentar von Raubkatze45,

interessante Beobachtung: Eine junge Mutter und ihr kleiner Sohn mit Roller, ca. 4 Jahre alt. Plötzlich legt der Kleine seinen Roller hin, entfernt sich von der Mutter und geht zu einem einige Meter entfernten Wegkreuz. Er reckt sich empor und streichelt dem gekreuzigten Heiland die Beine, um ihm Liebe zu erweisen. "Lasset die Kindlein zu mir kommen und wehret es ihnen nicht, denn ihrer ist das Himmelreich". Warum wohl?

Kommentar von Reisswolf53,

Raubkatze, weil die Figur vielleicht ein Meisterwerk der Holz - Schnitzerei ist und der Kleine möglicherweise ein gesundes Verhältnis zur Ästhetik und zu Darstellung von Puppen o. ä. hat, oder weil das einen gewissen Wiedererkennungseffekt hatte, da solche Hinrichtungsdarstellungen dort an jeder Kreuzung zu finden sind und Mutti ihm schon massig Legenden dazu erzählt hat (so wie der Kleine vielleicht auch dem Eisverkäufer in einer anderen Stadt seinen "Referenz" erwiesen hätte, wenn er seinem heimatlichen Eisverkäufer geähnelt hätte, usw. usw.?). Vielleicht hätte er einer ähnlichen Darstellung von den Simpsons oder von der "Marx-Birne" in Chemnitz einen ähnliche "Wertschätzung" dargebracht, so er beide schon mal bewusst wahrgenommen hätte? Redet bitte nicht immer mehr rein als drinne steckt, verehrte "Hüter des wahren Glaubens"!

Antwort von Jessy64,
2 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

Ich denke mal das wir Gottes Segen erhalten, würd ich jetz mal spontan sagen..

Kommentar von HerrHagen,

mehr als das

Antwort von Schuhu,
2 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

Wir lassen uns nicht taufen. Meistens lassen die Eltern ihre Kinder taufen, manche, weil sie glauben, dass Gott ihre Kinder dann besonders betrachtet, manche, weil's ein schönes Fest ist.

Kommentar von Florian33,

schon einmal von der Erwachsenentaufe gehört?

Kommentar von Schuhu,

Natürlich. Die Frage war nach evangelischen Christen und die taufen nun mal ihre Säuglinge.

Kommentar von Florian33,

Aber man kann auch als nicht Christ in die Kirche eintreten und sich somit taufen lassen! Beispielsweise in der Osternacht.

Antwort von nachtelfirokese,
2 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

"Die Taufe ist ein Ritus, der im Christentum seit der Zeit des Neuen Testaments und in fast allen christlichen Konfessionen den sichtbaren Eintritt in das Christentum markiert."

Antwort von abibremer,
1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

falsch gefragt: wir LASSEN uns nicht taufen, sondern es werden wehrlose kinder ungefragt diesem ritus unterzogen.

Antwort von Raubkatze45,
1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

Christen lassen sich taufen, weil Jesus Christus diese als heilsnotwendig dargestellt hat. "Wer nicht wiedergeboren wird aus dem Wasser und dem Hl. Geist, kann in das Himmelreich nicht eingehen."

Weiterhin heißt es "Gehet hin in alle Welt, macht alle Menschen zu meinen Jüngern und taufet sie im Namen des Vaters, des Sohnes und des Hl. Geistes".

In der Apostelgeschichte ist bezeugt, dass ganze Häuser mit allen Familien getauft wurden, dazu gehörten auch die Kinder.

Wenn man bedenkt, dass die Taufe in erster Linie ein Geschenk Gottes ist, wodurch wir von der Erbschuld befreit werden und zugleich in besonderer Weise zu Kindern Gottes werden, wird man dies auch Kindern nicht verwehren, die Christus so geliebt hat.

Eltern erziehen ihre Kinder im christlichen Glauben, weil sie ihnen das Kostbarste mitgeben wollen, was sie haben. Menschen, die eine andere Weltanschauung haben, werden ihre Kinder ja auch nach ihren humanistischen Ansichten erziehen und haben keine Bedenken dabei.

Wir sind nicht den Menschen verpflichtet, wie wir Kinder erziehen, wir sind vor Gott für ihr ewiges Heil verantwortlich sowohl mit unserem Bekenntnis als auch im beispielhaften Vorleben. Wenn sie sich später anders entscheiden, tragen sie selber die Verantwortung dafür.

Antwort von rubicon66,
1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

...mit der taufe erlangst du im deutschsprachigem raum das recht kirchensteuer zu bezahlen!...nein, sogar die verpflichtung!!!

Kommentar von riara,

...das ist ein einmaliges Gefühl, man zahlt jeden Monat für die guten Dinge im Leben...:-)

Kommentar von rubicon66,

@riara, was soll denn daran gut sein, wenn ich unter vielen anderen,die gehälter, nebst schlossartigen domizilen, und jeweils mindestens einen wagen der s-klassen, davor,mitbezahlen muss, OBWOHL beide kirchen im jahr über 30 milliarden€ an kichensteuer eingezogen bekommen. damit wir uns richtig verstehen, diese gehälter der kardinäle, bischöfe, domprobste und all die anderen klerikalen gehaltsempfänger, werdenNICHT aus der kirchensteuer gezahlt,jeder moslem, hindu und jeder atheist bezahlt da mit, er braucht nur steuern zu zahlen!!!aber er weiss es einfach nicht, und dir ist es egal!!ist ja was gutes,!!

Antwort von Florian33,
1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

Die Taufe ist einerseits die Erinnerung an Jesus Taufe im Jordan, und andererseits, wichtiger:

.

In der Taufe versprechen wir Jesu zu folgen und unser Bestes zu tun um gute Christen zu sein. In der "normalen" evangelischen/katholischen Kirche wird man bereits im Kindesalter getauft und somit sprechen die Eltern und Taufpaten für den Täufling. Erst in der Konfirmation/Firmung bekräftigen wir diesen Schwur aus eigenem Willen.

.

Auch ist die Taufe ein Symbol der Reinwaschung der Erbsünde durch Jesu. Die Erbsünde soll ja seid Adam und Eva noch an jedem von uns haften.

Insbesondere früher glaubte man, dass man erst in den Himmel kommen kann, sobald man getauft ist, und somit zu Christi gehört. Aber das ist Schwachsinn.

.

p.s. ich bin kein Pfarrer oder sonstiger Theologe, ja noch nichteinmal evangelisch sondern katholisch, aber ich hoffe ich konnte dennoch helfen.

Kommentar von jojonas,

ja, konnten Sie sehr! Danke!

Kommentar von Florian33,

Das freut mich.

Antwort von IslamTheBest,

Da sieht man schon, Kinder taufen? Es geht nicht darum was die Eltern wollen das Kind hat zu entscheiden was der Wahre weg ist und nicht die Eltern. Das macht doch alles keinen Sinn das Kind kann doch sich nicht mal mit den Weltreligionen auseinandersetzen bzw. Er ist noch viel zu jung!! "Wenn" jesus für die Sünden der Menschen gestorben ist dann heißt es doch jederMenschh kommt ins Paradies und es gibt keine Hölle?! dann denkt man sich doch sind wir auf der Welt ohne einen Ordentlichen Grund?! Jesus ist Gott Sohn Gottes und der Heilige Geist.. Najaa musst euren Verstand selber benutzen.

Antwort von Maik2,

Willst du wissen was die evangelische Kirche dazu sagt? Dann bin ich der Falsche. Ich kann dir aber sagen was ich denke. Die Taufe ist die Formalität die unseren Bund mit Gott besiegelt bzw. bestätigt. Die Taufe muss durch Untertauchen von einem Bevollmächtigten durchgeführt werden. Das ins Wasser gehen symbolisiert die Grablegung des alten und das wieder hochkommen logischerweise die Geburt des neuen Menschen.

Weil die Taufe den Bund mit Gott symbolisiert, kann sie logischerweise auch kein Zwang sein.Denn das neue Opfer soll ja unser Herz sein.Aber wie soll ich mein Herz opfern jemanden den ich gar nicht kenne?

Antwort von Azizamasrya,

In der Bibel kennt man nur eine Erwachsenen-Taufe. Man stirbt bildlich gesehen dem alten Menschen und steht als neuer Mensch wieder auf. In allen Religionen hat das Reinigen und Untertauchen im Wasser eine symbolische Kraft, was immer mit Sündenvergebung verbunden wird. Es ist ein öffentliches Bekenntnis - ähnlich einer Eheschließung - dass man ab jetzt mit Gott/Jesus/heiligen Geist leben will.

Antwort von gottesanbeterin,

Die wenigsten von uns haben sich taufen lassen, sie wurden doch ohne ihr Einverständnis getauft!

Antwort von Nowka,

durch das untertauchen in früheren zeiten wurde die verbindung zwischen physischem körper und den lebenskräfte so gelockert, daß der täufling für ganz kurze zeit eistige visionen hatte.


deshalb war er nach erfolgter taufe ein anderer mensche heworden. denn er hatte etwas geschaut, was dem ungetauften verborgen blieb.


heute passiert soetwas nicht, da die lebenskräft sich nur noch im tode vom physischen jkörper lösen, denn sie sind zu fest verankert.

.

wassertaufenhsind heute nur noch ein unverstandenes relickt auf uralten zeiten.

(besonders einfältig betreiben es die zeugen jehovas noch)

Antwort von kwon56,

Hallo, eine Kindstaufe ist dann sinnvoll, wenn sich die Eltern mit ihrem Glauben auseinander-setzen, daran Gefallen finden und ihren Kindern dieses Schöne weitergeben wollen. Gruß

Kommentar von norelig,

Kindestaufe kann nicht sinnvoll sein , es gibt nicht einen Grund seinem Kind eine Religion aufzuzwingen .

Kommentar von tiara546,

DH @norelig

Kommentar von kwon56,

Das gilt doch für alle Bereiche. Die Eltern nehmen die Kinder doch auch in den Urlaub mit. Es kommt immer darauf an, die Dinge richtig zu erklären, so auch im Bezug auf Glauben. Gruß

Kommentar von norelig,

Wie soll man etwas richtig erklären was man selbst nicht weis ? Religion ist etwas wo man glaubt das es das geben könnte . Urlaub , in das Bett schicken usw. das ist etwas völlig anderes . Es ist gewissermaßen auch Zwang aber eben begründeter . Taufe und Religion ist unbegründeter Zwang .

Kommentar von kwon56,

Das filt für die, die damit keinen Umgang haben. Wer sich in seinem Glauben wohlfühlt, wird diesen weitergeben.

Kommentar von norelig,

Und Menschen die sich besoffen am wohlsten fühlen geben ihren Kindern Schnaps statt Milch ?

Kommentar von kwon56,

Diese Aussage hat aber nichts mit Religion zu tun, sondern mit einem kranken Glauben. Gruß

Kommentar von norelig,

Mit Religion hat das nichts zu tun , ist ja klar . Es ging auch mehr um das Wohlfühlen . Aber erklär deinem Kind "Gott" die Bibel und was dazu gehört . Da das Kind dir glaubt , wird es für das Kind eine Realität , was der Glaube aber nicht ist . Das Kind erhält also von dir ein Wissen , das du selbst nicht hast .

Kommentar von abibremer,

GUT gegeben!

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