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Warum kriegen wir Deutschen immer weniger Kinder?

gefragt von paule1983 am 10.09.2007 um 17:53 Uhr

Was sind eurer Meinung nach die entscheidenden Gründe für diese ja fast schon tragische Entwicklung?


Reply


Passenger
beantwortet von Passenger am 10. September 2007 18:07
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Also ich will diesen Trend unter persönlichem Einsatz in naher Zukunft stoppen... ... so viel zum Thema ,-)

Kommentar von Ce19e92307de71c4c2e502d8d8b16da3smallWolfgang Joost am 10. September 2007 18:08

Was strebst du denn an?

Kommentar von Simple_avatar10smallPassenger am 10. September 2007 18:09

Vater werden ??!!?? gehört doch zum Eltern werden dazu , oder nicht ?

Kommentar von Ce19e92307de71c4c2e502d8d8b16da3smallWolfgang Joost am 10. September 2007 18:11

stimmt!


Luise
beantwortet von Luise am 10. September 2007 18:04
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Unsicherheit auf dem Arbeitsmarkt erfordert Absicherung durch 2 arbeitende Partner.

Zum Kinderkriegen gehört deshalb heute Mut, weil Kinder teuer sind und Mühe machen.

Kinder sind nichts Selbstverständliches mehr, Für und Wider werden abgewogen. Und sich sachlich für Kinder zu entscheiden ist schwerer.

Man muss Kindern viel opfern: Freiheit, Karriere, Geld, Mühe und Sorgen...

Dafür bekommt man viel zurück, dafür muss man aber auch offen sein und Kinder von Herzen lieben.

Die Hemmschwelle sind aber die sachlichen Gründe und die Hürde ist für viele zu hoch, dass sie sich für die Kinder einschränken müssen, die Design Wohnung erst mal dem Chaos überlassen müssen...

Man muss auch nicht versuchen Leute überzeugen zu wollen, Kinder zu bekommen, die keine wollen. Dann sollten sie lieber keine bekommen.

Und wenn dann die Deutschen weniger werden, was solls. Das Problem gäbe es wahrscheinlich gar nicht, wenn wir die Kinder nicht als Rentenzahler brauchen würden später. Wenn sich die Deutschen nicht fortpflanzen wollen, dann wollen sie halt nicht, dann werden wir halt weniger, wen störts?


Katzentatze
beantwortet von Katzentatze am 10. September 2007 17:59
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Geld, Geld und nochmal Geld. Kinder kosten und wer soll das alles bezahlen? Man weiß ja nicht mal, wie man sich selbst über die Runden bringen soll. Und viele möchten, wenn sie schon ein Kind haben, es selbst erziehen können und das nicht einer Tagesmutter oder sonstigen Betreuung überlassen. Heute müssen aber meist beide Elternteile arbeiten, um das finanzieren zu können. Dann doch lieber kein Kind...

Kommentar von B0062c7fab7bf0da32f420f3b225d453smallEdgar Niklaus am 10. September 2007 18:02

Diese Erklärung ist nicht die Antwort. Es gab schlechtere Zeiten in Deutschland und trotzdem mehr Kinder.

Kommentar von D098225cf3ff6da2a0857076d3005c1dsmallKatzentatze am 10. September 2007 18:13

Aber früher haben sich die Eltern i.d.R. noch selbst um die Kinder gekümmert. Das sind die Begründungen, die ich von kinderlosen Bekannten immer wieder höre.


KubaLibre
beantwortet von KubaLibre am 10. September 2007 18:03
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Die Familie im Wandel... Früher gingen die Männer zur Arbeit und daheim saß Oma, Opa, Mama und die 4 Kinder. Ein typisches Familienbild vor noch nicht all' zu langer Zeit. Die Frau ist moderner geworden und entscheidet sich oft für die Karriere und gegen ein Kind. Ebenfalls ist ein Problem der Kinderlosigkeit das Single-Leben, das auch wiederrum auf Karriere Aussichten zurück zuführen ist.
Meiner Meinung nach sollte es mehr Einrichtungen geben, in der Kleinkinder abgegeben werden können, während die Frau arbeiten gehen kann. So liese sich Karriere und Kind miteeinander vereinbaren.

Kommentar von Ce19e92307de71c4c2e502d8d8b16da3smallWolfgang Joost am 10. September 2007 18:05

Richtig, wer Karriere machen will, legt sich keine Kinder zu. Sie belasten bloß.

Kommentar von E61863272918e1e458b9f0a6dd959f8dsmalltradaix am 10. September 2007 18:34

Kinder belasten die Karriere ...aber nur in Deutschland! In Skandinavien ist es kein Problem. Dort gibt es Betriebskindergärten usw., weil man auf die Fähigkeiten der Frauen nicht verzichtet und weiss, dass Kinder die Zukunft sind.

Kommentar von 7ed1cebf1e2a1af9ab44b7622a773549smallKubaLibre am 11. September 2007 10:02

@tradaix
Genau so etwas sollte es hier in Deutschland auch geben.


Wolfgang Joost
beantwortet von Wolfgang Joost am 10. September 2007 17:57
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Das ist nicht nur bei den Deutschen so. In allen hochentwickelten Staaten in Westeuropa macht sich dieser Trend bemerkbar. Die alte Tradition mit vielen Kindern bin ich abgesichert in meinen Alter ist bei uns gebrochen. das findet man noch in den afrikanischen Ländern. In China hat man es fast verboten. Da ist die Ein-Kind-Ehe anzustreben.





anonym
beantwortet von Teleminchen am 10. September 2007 18:53
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Gründe für Kinder waren: unmittelbare Altersvorsorge, keine oder mangelhafte Verhütung (Verbot der Abtreibung), Sinn einer ehelichen Gemeinschaft. Das ist fast alles weggefallen. Zudem sind die Leute heute älter wenn sie an Familiengründung denken können (finanziell, beruflich) und damit auch nicht mehr so spontan und optimistisch was die Entscheidungsfreude zum Kind angeht. Aber ist es so schlimm, wenn wir keine Kinder mehr bekommen? Es gibt so viele Menschen auf der Welt!


Edgar Niklaus
beantwortet von Edgar Niklaus am 10. September 2007 18:01
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Das liegt am Wertewandel in unserer Gesellschaft.


anonym
beantwortet von Bergfeuer am 10. September 2007 18:23
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Das liegt an der Verdrehung der Geschlechterrollen, der Familienfeindlichen Politik, der Raffgier und des Egoismus der Menschen in allen wertelosen westlichen Ländern und an den Lobbygruppen die dieses verdrehte Weltbild propagieren und fördern.


GustavGans01
beantwortet von GustavGans01 am 10. September 2007 18:04
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Wegen der ganzen Werbung für Kondome ;-)

Kommentar von Ce19e92307de71c4c2e502d8d8b16da3smallWolfgang Joost am 10. September 2007 18:06

Bestimmt nicht!!


bommel65
beantwortet von bommel65 am 11. September 2007 10:21
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Da gibt es sicher viele Gründe.

Ich denke, je besser es einer Gesellschaft geht, desto weniger Kinder werden gezeugt.

Wenn man erst einmal ein bestimmtes Level erreicht hat, möchte man nicht mehr weg davon. Und da Kinder in materieller Hinsicht nun mal Einschränkung und Geldeinbuße bedeuten, verzichten viele darauf.

Und manche verpassen auch einfach den richtigen Zeitpunkt oder finden nicht den richtigen Partner?

Interessant ist, daß in ärmeren Ländern viel mehr Kinder zur Welt kommen, quasi als Altersabsicherung.

Kommentar von Simple_avatar5smalldaddbr3 am 11. September 2007 12:51

Es ist nicht nur so, dass man "nicht mehr davon weg möchte" sondern der gesellschaftliche Druck setzt das Niveau auf einen höheren Level - obwohl man oft den mittleren Level nicht erreicht, will man nicht auf eine noch tiefere Stufe abrutschen - und die Gefahr ist mit Kinder gross.

Kommentar von 95c4a024bd262f242db42665ed8842dcsmallbommel65 am 11. September 2007 15:00

Ja, stimmt.

Und das Fatale ist: die, die keine Kinder haben (aus welchen Gründen auch immer, es gibt auch viele, die können einfach keine bekommen) können zwar mehr in die Rentenkasse einzahlen - aber wenn es soweit ist, ist keiner mehr da, der die Rente bezahlt...


daddbr3
beantwortet von daddbr3 am 11. September 2007 12:46
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Also ich habe mit 3 Kindern und inzwischen 2 Enkeln mein "Soll" erfüllt.

Aber wäre ich mit dem heutigen Wissen und der gegenwärtigen Situation in unserem Lande konfrontiert - würde ich es mir wohl überlegen ein Kind zu zeugen?


anonym
beantwortet von DeExpeerde am 22. Dezember 2007 16:23
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Das alte Jahr war interessant, Blickt man auf das Deutschenland. Selbstreinigende Volkskultur, Hier an einem Beispiel nur:

„Die Deutschen woll´n sich nicht vermehren! Keine Kinder mehr gebären!“ Und man fragt sich, bitte sehr: „Wo kommt diese Einsicht her?“

Den Rest der Welt würd´ es nicht stören, Falls Deutsche sich nicht weiter mehren. Wenn diese solche Schlüsse fassen, Sollte man sie ruhig lassen.

Wenn einer selbst meint, es wär´ gut, Daß er sich nicht vermehren tut, So ist es besser, er läßt´s bleiben. Welch dunkle Kenntnis mag ihn treiben?


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