Frage von Zoll1, 68

Warum kam Hitler beim Volk so gut an?

Antwort
von Lazybear, 28

Zu der zeit hat sich die bevölkerung immer weiter radikalisiert sowohl nach links als auch nach rechts, da die menschen einfach das vertrauen in ihre regierung verloren hatten, sie als unfähig zu regieren ansahen und glaubten entweder bei links oder rechts einen besseren griff gemacht zu haben! Daher hatte hitler auch schon eine große "fanbase", als es ihm gelungen war auch noch die stimmen der linken zu annullieren und sich selbst anzurechnen erreichte er die nötige mehrheit um die restlichen parteien zu entmachten! Naja er kam halt nicht bei allen gut an, bei den links gerichteten schonmal garnicht und bei den gemäßigten bürgern auch weniger, bei den rechten kam er gut an, durch einen mix aus versprechungen, einfachen lösungen und verschwörungstheorien sowie rassentheorien, so richtig beliebt wurde er auch erst mit dem einzug in die klassenzimmer und damit köpfe der jugendlichen! Auch die ganzen aktivitäten wie hj und co trugen zum personenkult bei! Aber es haben bei weitem nicht alle deutschen für ihn geschwärmt, auch haben nicht alle ihm 100% zugestimmt die ihn wählten, aber sie hielten ihn am anfang für das geringere übel! Lg

Antwort
von OlliBjoern, 15

Er versprach wirtschaftlichen Aufschwung und Autarkie, und er vermittelte den Leuten (auch dem einfachen Mann von der Straße) nach der als Schmach empfundenen Niederlage im 1.Weltkrieg wieder das Gefühl, "etwas zu sein" (oder sogar "etwas Besonderes zu sein").

Dazu benutzte er den nationalen Gedanken und auch den Rassegedanken. Auch der einfache Mensch konnte sich nun ohne hohe Bildung und ohne große Verdienste als "Arier" fühlen (sofern er eben die "passende Abstammung" hatte), dieses Überlegenheitsgefühl führte zu der unsäglichen Hybris, die zu den bekannten schlimmen Auswirkungen (Einmarsch in Nachbarländer, Judenverfolgung usw.) führte. Und man hatte Sündenböcke gefunden (Juden, Sozialisten, Bolschewiken, Homosexuelle, alle, die nicht in das System passten, auch Künstler, die "entartete Kunst" schufen), die von Hitler konsequent als schädlich gebrandmarkt wurden.

Man glaubte, es würde alles besser werden, wenn alle schädlichen Einflüsse verschwunden wären, und man leitete sich ein Vorrecht in Europa ab ("Lebensraum" schaffen). Man erschuf ein Idealbild eines Deutschen, und versuchte dies anzustreben, mit allen rücksichtslosen Konsequenzen.

Addendum (nur zur Ergänzung):

Daher denke ich, dass es auch heute noch wichtig ist, wachsam zu sein, und konsequent dem "Sündenbock-Gedanken" entgegen zu treten ("wenn X oder Y erst mal verschwunden sind, dann wird es uns endlich wieder besser gehen"). Wenn ich mir anschaue, dass in den USA nun Stephen Bannon ein wichtiger Berater von Trump ist, wird mir schlecht.

"He allegedly went on to say the “biggest problem he had with Archer (Anmerkung: Archer ist eine Schule) is the number of Jews that attend. He said that he doesn’t like Jews and that he doesn’t like the way they raise their kids to be ‘whiney brats’ and that he didn’t want the girls (Anmerkung: Bannons Töchter) going to school with Jews.”

In den USA gibt es aber nicht erst seit Bannon antisemitische Äußerungen. Der einzige US-amerikanische Schachweltmeister (Bobby Fischer) war berüchtigt für seine anti-semitischen Äußerungen. Fischer sprach über Garry Kasparov (ehemals Schachweltmeister, heute Putin-Kritiker) immer nur als "Weinstein" (Name von Kasparovs Vater, der russisch-jüdischer Abstammung ist).

Diese Denkhaltung ist also keineswegs nur ein europäisches Problem, und das Thema wird uns in den Nachrichten sicher noch eine Weile verfolgen.

Antwort
von Helpinghand0361, 19

Er war ein ziemlich guter Redner und konnte die menschen dadurch manipulieren und überzeugen. An der spitze angekommen, hat er dann die ganzen sch*** sachen gemacht, wofür ihn viele (vorallem die betroffenen hassten)

Die Menschen hatten nicht bloß respekt vor ihm, sondern angst. Deshalb befolgten sie seine befehle.

Antwort
von Adrian593, 10

1929 gewann die NSDAP unter der Führung Hitlers Millionen Anhänger, dies hatte v.a. mit der aus der Weltwirtschaftskrise und dem Börsencrash der USA zusammenhängenden Arbeitslosigkeit, ca. 5mio 1929, zu tun. Hitler versprach Arbeitsplätze und durch seine Propaganda erreichte er das Volk. Vorsicht darf man sein Vorgehen mit Donald Trump relativieren. LG

Antwort
von Galaxyman20, 38

Ich denke mal er hat die Angst und Sorgen der Bevölkerung nach dem 1. Weltkrieg und der Wirtschaftskrise in den 20ern schamlos ausgenutzt. Er versprach, dies alles zu ''reparieren''.

Antwort
von Radesch, 26

Genau aus dem gleichen Grund wie Trump. Einfache Parolen, Wohlstandsversprechen, ...

Man sieht ja, wo das geendet hat...

Kommentar von Silmoo ,

Du hast doch damals nicht gelebt, deine Gedanken sind frei erfunden.

Kommentar von Radesch ,

Glaube ich nicht. Hitler hat ja Arbeitsplätze geschaffen usw... Auch hat er den Juden die Schuld gegeben (heute Ausländer). Die Geschichte wiederholt sich leider... Wenn auch hoffentlich nicht so extrem.

Antwort
von Fairy21, 20

Anonym9800

Ja da hast du recht, innerlich wollte er den Krieg. 

Die Frage war ja, :

"Warum kam er so gut an?

Die Menschen waren nach dem 1. Weltkrieg und der "Weltwirtschaftskrise" gebeutelt genug, hatten eigentlich die Nase voll vom Krieg. 

Hitler gab das "scheinheilige Verspr

Kommentar von Fairy21 ,

(Blöde Technik)

Hitler gab dieses scheinheilige Versprechen auf Frieden. 

Silmoo

Von Hitler hat zuerst auch keiner, ausser den wirklich Eingeweihten vielleicht, dass er Krieg führen wird,  hatte er doch für seine Wahl hoch und heilig Frieden versprochen. 

Ebensowenig hatte man erwartet, dass er irgendwo einmarschieren will.

Antwort
von Lucky234, 10

weil er reden konnte

Antwort
von Kasumix, 27

Man muss sich selbst halt nur verkaufen können - die Rhetorik wird immer wieder positiv hevorgehoben.

Der Inhalt, egal was für ein Sch... das auch ist, ist dabei oft nebensätzlich.

Trump ist teilweise genau so...

Antwort
von Aleqasina, 25

So übertrieben gut kam er garnicht an. Selbst bei den Reichstagswahlen 1933 erreichte die NSDAP keine absolute Mehrheit.

Viele hielten ihn nur für das geringere Übel und unterschätzten seine Gefährlichkeit.

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