Frage von Cooki17, 72

Warum haben weder Erdöl noch Erdgas eine einheitliche Formel?

Ich hab beim Recherchieren kaum was dazu gefunden, aber ich muss diese Frage in einem Referat beantworten und ich bin echt nicht helle was Chemie angeht.. Wir sollen dort einfach den Sachverhalt begründen, warum beide keine einheitliche Formel haben.

Danke!

Antwort
von Bounty1979, 60


Unraffiniertes Erdöl (Rohöl) ist mit mehr als 17.000 Bestandteilen eine sehr komplexe Mischung von organischen Stoffen, die natürlicherweise auf der Erde vorkommen.
Neben den reinen Kohlenwasserstoffen sind noch Kohlenstoffverbindungen,
die Heteroatome wie Stickstoff (Amine, Porphyrine), Schwefel (Thiole,
Thioether) oder Sauerstoff (Alkohole, Chinone) enthalten, Bestandteil
des Erdöls. Daneben finden sich Metalle wie Eisen, Kupfer, Vanadium und
Nickel. Der Anteil der reinen Kohlenwasserstoffe variiert erheblich. Er
kann zwischen 97 % und 50 % bei Schwerölen und Bitumen liegen.


Bei Erdgas handelt es sich um ein Gasgemisch, dessen chemische Zusammensetzung je nach Fundstätte beträchtlich schwankt.

Der Hauptbestandteil ist immer Methan, der Anteil liegt in vielen Erdgaslagerstätten zwischen 75 % und 99 % der molaren Fraktion. Häufig enthält Erdgas auch größere Anteile an Ethan (1 % bis 15 %), Propan (1 % bis 10 %), Butan, Ethen und Pentane. Ein solches Gasgemisch wird nasses Erdgas genannt, was nichts mit dem meist auch vorhandenen Wasserdampfanteil zu tun hat, sondern die unter Druck leicht verflüssigbaren Gase meint, die im Englischen auch Natural Gas Liquids (NGL) genannt werden.Weitere Nebenbestandteile sind Schwefelwasserstoff (häufig zwischen 0 % und 35 %[6]), der durch Entschwefelung des Erdgases entfernt wird, Stickstoff (häufig zwischen 0 % und 15 %, in Extremfällen bis zu 70 %[6]), Kohlenstoffdioxid (häufig zwischen 0 % und 10 %) und Wasserdampf. Erdgas mit einem bedeutenden Schwefelwasserstoff-Gehalt wird Sauergas genannt. Zudem kann es einen erheblichen Gehalt an stark riechenden organischen Schwefelverbindungen enthalten.

Quelle: Wikipedia

Kommentar von ThomasJNewton ,

Hättest du die Freundlichkeit, die Quelle VOR dem Sermon zu nennen?

So ist es eine Frechheit.

Kommentar von Bounty1979 ,

Ich bin gern frech...

Antwort
von LaurentSonny, 30

Ganz einfach: Es ist ein Gemisch aus abgestorbenen Lebewesen. Dinosaurier, Urpflanzen, alles was sich Leben nennen durfte, findet sich heute im Erdöl/-gas. Du bist ja auch nicht gleich wie ein Hund. Wenn man die Leiche von einer Katze und eine Rose zum fossilen Brennstoff verarbeitet, ist die Minschung auch anders als wenn man ein Mensch mit einem Apfelbaum verarbeitet.

Antwort
von schuetz247, 42

Du hast dich sicher fast zu tote gesucht! :D

Sowohl Erdöl als auch Erdgas bestehen aus verschiedenen, unterschiedlichen Stoffen. Für diese gibt es auch einheitliche Formeln (CH4 - Methan - (Haupt)Bestandteil von Erdgas)

https://de.wikipedia.org/wiki/Erdgas#Eigenschaften - unter Eigenschaften ist es recht gut erklärt.  Aber aufpassen vielleicht kennt dein Lehrer diese echt schwer zu findende Internetseite! ;)

Dasselbe gilt dann auch für Erdöl, dieses Besteht sogar aus noch mehr verschiedenen Stoffen. Hauptsächlich Kohlen-Wasserstoff Ketten mit unterschiedlichen C-Atome Anzahl. (z.B Hexan C6 H14)

lg

Kommentar von Cooki17 ,

Wikipedia is bei uns eine verbotene suchquelle, so dumm es sich anhört '-'

Kommentar von ThomasJNewton ,

Und GuteFrage ist erlaubt?
Das wäre jedenfalls noch dümmer.

Nicht nur, weil die Antworten hier schon deutlich weniger verlässig sind, sondern auch deswegen, weil sich etliche Experten hier auch mal kurz informieren oder versichern, nicht zuletzt auf Wikipedia.

Antwort
von rlstevenson, 36

Es handelt sich ja nicht um Elemente oder Moleküle, sondern um Stoffe, die durchaus unterschiedlich zusammengesetzt sein können, sie sind ja auch aus verschiedenen längst verstorbenen Tieren und Pflanzen zusammengesetzt.

Das ist so wie Brot. Jeder weiß, was Brot ist, aber es hat kein einheitliches Rezept, es gibt unterschiedliche Sorten. Selbst die Toastbrote mögen zwar recht gleich aussehen, sind aber durchaus unterschiedlich in ihrer Rezeptur.

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