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warum haben lehrer so einen schlechten ruf?

gefragt von sarahmaier am 22.07.2008 um 10:23 Uhr

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Jubuttaba
beantwortet von Jubuttaba am 22. Juli 2008 10:24
7x
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Weil die Eltern denken, wenn mein Spross in die Schule geht, dann kümmert sich der Leher um die Erziehung und ich bin fertig damit. Das ist natürlich nicht so. Dann kommt der Lehrer mit den verzogenen Schülern nicht mehr klar und ist natürlich selbst schuld, wenn er sich nicht durchsetzen kann.


anonym
beantwortet von Mietnormade am 22. Juli 2008 10:36
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Weil die Lehrer mit dem verzogenen Gören von den Eltern alleine gelassen werden. Die meisten Eltern glauben die Lehrer haben einen Erziehungsauftrag. Das ist aber völlig falsch die Lehrer haben einen Lehrauftrag. Die Lehrer vermitteln Wissen und wenn die Erziehung der Eltern versagt hat kommt das Wissen in form eines grossen Wasserschwalls auf die Kinder die Ihr Gehirn wie ein Wasserglas mit der Hand zuhalten. Der wissensschwall prallt ab und die Eltern die den Kindern nicht vermittelt haben das die Hand nicht über sondern unter das Wasserglas gehören wundern sich dann das die Kinder in der Schule kein Wasser (Wissen) aufnehmen können. Schuld daran sind dann natürlich die Lehrer weil Selbstkritik in Deutschland nicht gefragt ist. Schuld sind aber nicht die Bildungseinrichtungen sondern die mangelnde Erziehung der Eltern. Und nein ich bin kein Lehrer.

Kommentar von sarahmaier am 22. Juli 2008 10:38

super :-))

Kommentar von Bd5fe6383e835fc0a26a8bc03b39bd27smallJubuttaba am 22. Juli 2008 10:38

DH!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

Kommentar von A521e3ba76c4794eea46a88ce74fd517smallCrazyDaisy am 22. Juli 2008 10:40

DH! Und ich bin auch kein Lehrer!


CrazyDaisy
beantwortet von CrazyDaisy am 22. Juli 2008 10:25
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Weil die meisten Menschen zwar Schüler waren, aber nie Lehrer! Und deshalb nicht wissen, wie schwer das ist. Stattdessen wird herumgeneidet wegen Ferien etc. Dabei kann doch jeder, der es will, Lehrer werden, es werden sogar extrem viele Lehrer, auch Seiteneinsteiger, gesucht. Aber meckern ist ja bekanntlich leichter als selbermachen...

Kommentar von sarahmaier am 22. Juli 2008 10:28

coole antwort! daumen hoch! :-))


Norwegenadler
beantwortet von Norwegenadler am 22. Juli 2008 10:24
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Ich achte alle Lehrer was wären wir ohne sie?

Kommentar von Bd5fe6383e835fc0a26a8bc03b39bd27smallJubuttaba am 22. Juli 2008 10:27

100000000000000000000000000x DH

Kommentar von E8636ea013e682faf61f56ce1cb1ab5csmallgeheim am 22. Juli 2008 10:57

viele, aber nicht alle... :o) es gibt immer ein paar schwarze Schafe


wim50
beantwortet von wim50 am 22. Juli 2008 10:26
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Die waren halt einfach nur schlecht in einigen Fächern: abhängen, Klingeltöne tauschen, kein Bock...

Kommentar von A521e3ba76c4794eea46a88ce74fd517smallCrazyDaisy am 22. Juli 2008 10:27

:-)))

Kommentar von sarahmaier am 22. Juli 2008 10:28

LOL


anonym
beantwortet von fraeulein am 22. Juli 2008 10:28
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.....weil es einfach viele schlechte Pädagogen gibt. Wenn man seinen Job jenseits des Beamtentums so erledigen würde, wäre man gleich gekündigt.

Kommentar von sarahmaier am 22. Juli 2008 10:30

aber eben genau das kann man ja nicht generalisieren!!! was ist mit denen, die sich viel arbeit antun? da könnte ich bei jedem beruf was finden...und schwarze schafe gibt es ja bekanntlich überall ;-)

Kommentar von fraeulein am 22. Juli 2008 10:36

Ich generalisiere nicht, aber wenn man vor lauter schwarzen Schafen die Weißen nicht mehr sieht, kommt der schlechte Ruf in Umlauf. Ich habe aktuell einfach auch die Nase gestrichen voll von der örtlichen Grundschule hier. Ich bin im Elternbeirat und es gibt nur Ärger: 12 Lehrer und 9 davon sind falsch in dem Job.

Kommentar von sarahmaier am 22. Juli 2008 10:42

oje das tut mir leid für dich. was machen sie denn falsch diese 9 lehrer, was würdest du anders machen, wenn du lehrerin wärst?


VanNelle
beantwortet von VanNelle am 22. Juli 2008 10:30
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Frage mal einen Handwerker der in einem Lehrerhaushalt irgendetwas zu reparieren oder auszubessern hatte. Die Leute zweifeln anschließend oft an sich und ihrem Beruf...

Kommentar von sarahmaier am 22. Juli 2008 10:32

LOL oje. ;-)


anonym
beantwortet von mihor am 2. August 2008 11:36
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"Ein Lehrer hat mir meine Jobs geklaut!" Warum der freie Journalist Michael Horling bei seinen Hauptaufträgen nun einem Staatsbeamten den Vortritt lassen muss

Schweinfurt / Main-Rhön. Unlängst war es wieder soweit: Das Finanzamt buchte sich einen nicht unerheblichen Betrag ab. Geld, dass der freie Journalist Michael Horling auch deshalb zahlen muss, damit das System des Deutschen Staates funktioniert. Seit ein paar Wochen hat der bald 40-Jährige jedoch großen Zweifel daran, ob hierzulande wirklich alles mit rechten Dingen zugeht. Denn Horling verlor einen Großteil seiner über Jahre erarbeiteten Aufträge - an einen Lehrer, der neben seinem Hauptjob nun auch noch journalistische Tätigkeiten übernimmt. Recht gut bezahlt und unterstützt von den beauftragenden Medien.

Zu den Fakten: Seit 2004 besucht der unterfränkische Autor und Fotograf die Fußballpartien des TSV Großbardorf. Damals suchte die in Bad Neustadt beheimatete Rhön- und Saalepost einen festen Mitarbeiter dafür. Horling, ein Jahr zuvor vom Angestelltenverhältnis in die Selbstständigkeit gerutscht, erwies sich als der geeignete Mann, übernahm für die Heimatzeitung auch noch die Rundum-Berichterstattung der Großbardorfer Reserve, erhielt zudem vom Rhön- und Streuboten aus dem benachbarten Mellrichstadt die Aufträge, deckte so manche weitere Fußballthemen in der Rhön ab. In guten Monaten bis zu 1000 Euro Honorar warf das ab - was den Hauptteil seines Verdienstes ausmachte.

Doch Unheil nahte: Die Rhön- und Saalepost und die in Unterfranken dominierende Main-Post schlossen diesen Sommer ihre Lokalsportredaktionen zusammen. Obwohl kurioser Weise die Heimatzeitung federführend wurde, der Großkonzern seine Sportredaktion im Ort auflöste, entschlossen sich die kooperierenden Verlage dazu, Lehrer Günther M. als Berichterstatter über Großbardorf beizubehalten. Der wohnt im Ort, betreut den Verein seit Jahren, fährt einen schicken Sportwagen und kann sich den teuren Sprit dazu auch leisten. Das Fachmagazin Kicker oder die dpa greifen auf Günther M´s Dienste zurück, der Rhön- und Streubote nun ebenso. Ein Gratis-Austausch wurde dort vereinbart.

Auf der Strecke blieb Michael Horling, den somit seine Vergangenheit einholte: Bei der Main-Post schied er einst im Unfrieden. Das Verhältnis mit diversen Personen dort ist gekennzeichnet von beidseitiger Unsympathie. Ganz klar, dass man lieber auf den Lehrer als Mitarbeiter zurückgreift, einen so genannten "Mondschein-Journalisten", der gerade zum Saisonstart einen riesigen Vorteil hat: Sechs Wochen Ferien nämlich und viel Zeit für Fußball! Seitens der Redaktion der Rhön- und Saalepost signalisierte man, sich dem Druck des neuen Partners beugen zu müssen.

"Ich fühle mich absolut nicht ausreichend unterstützt. Ein Lehrer hat mir meine Jobs geklaut - aber es scheint absolut niemanden zu interessieren", sagt Horling, der beispielsweise bei der Bundesagentur für Arbeit anfragte. Dort konnte man rein gar nichts für ihn tun, gab ihm aber immerhin den wertvollen Tipp, sich rechtzeitig arbeitssuchend zu melden, wenn denn mal finanzielle Unterstützung vom Staat notwendig sei. Bayerns Kultusminister Siegfried Schneider reagierte zumindest über einen Mitarbeiter mit einem Antwortschreiben: Günther M. habe seine Nebenjobs ordentlich angemeldet und dürfe somit in Konkurrenz treten zu dem haupberuflichen Journalisten. Auf Horlings Bewerbung, er könne als Ex-BWL-Student nach einer Einarbeitung gerne auch zumindest für ein paar Tage den Job des Lehrers für weit weniger Gehalt übernehmen, solange der in Sachen Fußball eine Menge zu tun hat, ging Schneider jedoch gar nicht ein.

"Meine Mutter arbeitet stundenweise nebenbei, bekommt ihren Lohn aber von einer kargen Rente abgezogen. Bei einem gut verdienenden Lehrer, der für seine spätere, weitaus höhere Pension keinen Cent einzahlt, zieht man aber nichts ab. Das verstehe, wer will", findet Horling generell den Berufsstand Lehrer etwas überbewertet. Bei kritischen Tönen kommt von der Bekanntschaft dann meist der dezente Hinweis, er hätte ja auch Lehrer werden können. Horlings Replik an dieser Stelle: "Alle Menschen sollten Lehrer werden. Doch wer kümmert sich dann um alte und kranke Menschen, wer entsorgt unseren Müll?"

So richtig sauer ist der noch 39-Jährige, seit ihm die zugesicherte Berichterstattung in der Rhön über eine aufstrebende Fußballmannschaft auch wieder weggenommen wurde. "Ich saß vorher noch beim neuen Geschäftsführer der Rhön- und Saalepost, der mir diesen Auftrag über die Saison zusagte. Als ich gleich danach zu dem Fußballclub fuhr und vom Auftakttraining berichtete, da teilte mir der Trainer mit, dass es noch eine zweite Person gibt, die gerne diesen Job übernehmen würde." Man mag es kaum glauben: Es handelt sich auch hier um den Lehrer Günther M., der zudem die Berichterstattung von Großbardorf II an sich gerissen hat. Mindestens zwei Texte wöchentlich erscheinen auch hier. "Ich kenne hauptberufliche Sportredakteure, die so ein Arbeitspensum nicht auf sich nehmen", wundert Horling die scheinbare Freizeit in Massen des Lehrers, der gerne auch mal zum Fotoapparat greift.

Vor einigen Jahren verscherzte es sich der freie Journalist und Fotograf schon einmal mit einem Lehrer. Sogar die Süddeutsche griff damals einen von Horling aufgedeckten Fall auf. Der Rektor einer Schule in den Haßbergen besuchte außerhalb der Ferien unter der Woche Bundesminister Michael Glos in Berlin - und berichtete darüber für diverse Heimatzeitungen in seinem Zweitjob. Ein Rüffel des Kultusministeriums war die Folge für den Pauker. An Michael Horlings Gerechtigkeitssinn änderte sich seitdem nichts. Seine Meinung über die Moral im Staat hat nun aber einen weiteren Dämpfer erhalten. Und auf Arbeitssuche befindet er sich auch wieder.


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