Warum fliegen geostationäre Sateliten in rund 36000 Kilometer Höhe?

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6 Antworten

Der Denkfehler liegt bei:'dass man nur die Geschwindigkeit anpassen muss'

Man kann die Geschwindigkeit nicht beliebig ändern, um einen Satellit in einer bestimmten Höhe auf einer Kreisbahn fliegen zu lassen. Je niedriger ein Satellit fliegt, desdo kürzer ist seine Umlaufzeit in einer Kreisbahn. Wenn sie 24 Stunden betragen soll, muss man die Höhe von ca. 36000 km wählen. Das liegt an der mit abnehmender Höhe zunehmenden Gravitation der Erde.

Wenn man eine abweichende Geschwindigkeit wählt, fliegt der Satellit auf einer ellipsenförmigen Bahn statt einer Kreisbahn. Die Ellipse hat die Eigenschaft, dass die Geschwindigkeit und die Höhe schwankt. Die wechselnde Geschwindigkeit bedingt, dass die sichtbare Position am Himmel hin und her schwankt - er wäre also nicht mehr stationär, und man könnte die Antennenschüssel nicht mehr fest einstellen.

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Kommentar von weckmannu
23.04.2016, 04:57

P.S. sie fliegen in geringerer Höhe nicht in einer Acht, sondern von außen gesehen in einer ellipsenförmigen Bahn. Aus Sicht von der Erde pendeln sie auf einer Linie hin und her. Die Neigung der Erdachse gegen ihre Umlaufbahn hat keinen Einfluss, da sie sich nicht verändert.

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Kommentar von Gallente
23.04.2016, 22:07

Sowas in der Art habe ich mir gedacht. Aber ich war mir sicher, dass ich einen Satellit beliebig beschleunigen und bremsen kann und er diese Geschweindigkeit beibehällt, wenn ihn keine Atmosphäre bremst. Stimmt das nicht?

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Geostationär bedeutet, dass die Satelliten immer über derselben Position von der Erdoberfläche aus gesehen bleiben. In 35786 km Höhe liegt die geostationäre Umlaufbahn, weil sich dort die Zentrifugalkraft bei einer Umlaufzeit von 24 Stunden und die Fallbeschleunigung zur Erde insoweit ausgleichen, dass eine stabile Umlaufbahn erreicht wird.

Und ja die Links sind hilfreich. Man sollte nur ein entsprechendes Verständnis aufbringen, wenn man die Erklärungen bei Wikipedia liest. Von daher kann ich keineswegs nachvollziehen, dass jemand die anderen Antworten negativ bewertet hat. Nicht zuletzt trifft dies auch auf diese Antwort zu, sollte dies bei dieser ebenfalls geschehen.

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Vielen Dank, googlen habe ich selbst noch hinbekommen. Und wo steht da bitte die Antwort auf meine frage?

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Kommentar von herja
22.04.2016, 17:32

Lesen und verstehen muss man schon:

Geostationäre Umlaufbahn

Der Sonderfall einer kreisförmigen Umlaufbahn mit Drehrichtung Osten und einer Bahnneigung von 0° heißt geostationär. Die Bahngeschwindigkeit
ist dabei stets 3,075 Kilometer pro Sekunde (km/s) (11.070 km/h) und
der Bahnradius beträgt 42.157 km. Dieses entspricht einem Abstand von
etwa 35.786 km über der Erdoberfläche.

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Weniger Anziehung, größerer Blick

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