Frage von bro5413, 71

Vom Auto trennen, Tipps?

Hallo zusammen,
jetzt steht das an, wovor ich mich seit Jahren drücke. Mein Golfi muss weg :-( hab ihn seit 2010 und so viel mit ihm erlebt. Schwere Zeiten, gute Zeiten. Und er hat mich nie im Stich gelassen. Nun ziehe ich aber um und muss die Kaution sofort zahlen und brauch n paar Möbel, also muss er weg. Mir fällt es aber echt schwer, es tut irgendwie weh daran zu denken dass ihn jemand anderes fährt und evtl kaputt macht. Was habt ihr da für Tipps? Wie merke ich, ob ich ihn in gute Hände gebe? Muss schon fast weinen an den Gedanken dass er mich nicht jeden Morgen zur Arbeit bringt, echt peinlich für einen erwachsenen Mann. War nicht mal so schlimm als mich meine Ex verlassen hat. Bitte nur ernstgemeinte Antwort, denke mal Männer werden das ziemlich gut nachvollziehen können dass man eine gewisse Bindung zu seinem Auto aufgebaut hat.

Antwort
von xMirage95, 12

Oh Gott das ist mega traurig. xD

An deiner Stelle würde ich die Kiste behalten... Möbel kannst du dir Stück für Stück kaufen (anstatt Bett erstmal nur eine Matratze, Sachen in Kartons lagern bevor man ein Regal dafür hat usw.) und wenn die laufenden Kosten vom Auto zu hoch sind dann gib ihm ein Saisonkennzeichen, dann sollte das doch irgendwie passen...

Wenn du dich von ihm verabschiedest würde das so oder so ein Drama werden, egal was du tust. xD

Antwort
von BenniXYZ, 12

Gegen Trauer und Schmerz hilft vielleicht eine kleine Abschiedsfeier. Stell dich an eine romantische Stelle, zünde eine Wachskerze an, laß den Motor summen, dreh dazu das Radio mit deiner Lieblingsmusik auf und laß die gemeinsamen Höhepunkte revue passieren. Dann mach noch ein letztes Foto....Vergiß den Talisman nicht, der bringt dir auch im neuen Auto Glück, wenn du ihn weiterhin sorgfältig behandelst. Oder hattest du etwa keinen?

Dann schneide ein Stück vom Sitzbezug ab oder so, irgend ein Andenken muß bleiben!

Antwort
von Peter42, 37

schulterzuck - wenn dir so viel an dem Auto liegt (was ich sehr gut verstehen bzw. nachvollziehen kann), dann nimm' ihn doch mit, fahre ihn selber weiter. Ein Umzug ist für Autos leichter zu verkraften als ein Halterwechsel.

Das Argument mit den Möbeln ist für mich unverständlich: wenn du bislang keine hast, brauchst du auch nach dem Umzug keine; wenn du schon welche hast, bist du die durch einen Umzug nicht los. Außerdem sind Möbel überbewertet, vieles kann man auch ganz gut "ohne" erledigen - vor allem, wenn man dafür ein Auto hat.

Kommentar von bro5413 ,

Er ist leider n Diesel und mit meinem Umzug kann ich ihn leider nicht das geben was er braucht: Langstrecken. Und der Unterhalt ist mir dann doch zu teuer, die Möbel bleiben zuhause weil ich ab und zu noch zu meinen Eltern fahre.

Kommentar von Peter42 ,

ich habe ein Modell, an dem ich sehr gehangen hatte, an eine Bekannte verschenkt (statt das Ding zu verkaufen) - weil ich wusste, dass es dort gut behandelt wird (und ich es gelegentlich auch mal sehen (und fahren) kann). Viel Geld hätte er (dank Alter) beim Verkauf eh' nicht mehr gebracht.

Auch 'ne Option: verkaufe ihn im Verwandten-/Bekanntenkreis (an die richtigen Leute), und zwar mit der Option, ihn später (wenn deine Situation sich ändert) wieder zurückzukaufen. Ob das tatsächlich geschehen wird, ist zweitrangig - aber man hat das Gefühl, die Trennung ist nicht endgültig sondern nur vorübergehend.

Kommentar von bro5413 ,

Das ist eine gute Idee! Mir würde es auch reichen zu wissen dass ich ihn in gute Hände gebe. Ihn gelegentlich zu sehen würde mir nur wehtun.

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