Vietnamkrieg 1955-1964, vor Eintritt der USA?

2 Antworten

Steht doch alles da: https://de.wikipedia.org/wiki/Vietnamkrieg

Zitat:

Der Vietnamkrieg wurde von etwa 1955 bis 1975 in und um Vietnam geführt. Als wesentliche Kriegsparteien standen Nordvietnam und die auch als „Vietcong“ bezeichnete Nationale Front für die Befreiung Südvietnams (englisch National Liberation Front, abgekürzt NLF) den USA und Südvietnam gegenüber.

und

Nach der Teilung Vietnams im Jahr 1954, politischen Repressalien und hintergangenen freien Wahlen durch den südvietnamesischen Premierminister Ngô Đình Diệm brach von 1955 bis 1964 ein Bürgerkrieg aus: Die Việt Minh, aus denen 1960 die NLF hervorging, wollten die antikommunistische Regierung des Landes stürzen und es mit dem Norden wiedervereinen. Dabei wurde die NLF vom kommunistisch regierten Nordvietnam unter Hồ Chí Minh und Lê Duẩn unterstützt, Südvietnam dagegen in zunehmendem Maß von den USA. Die aufeinander folgenden US-Regierungen unter den Präsidenten Eisenhower, Kennedy, Johnson und Nixonfürchteten aufgrund der so genannten Domino-Theorie, dass mit Vietnam ganz Südostasien unter die Kontrolle kommunistischer Regierungen geraten könne.
Nach dem so genannten Tonkin-Zwischenfall von 1964 ließ Präsident Lyndon B. Johnson im Februar 1965 erstmals Nordvietnam direkt bombardieren. 

Weitere Details sieh dort im Artikel.

Die Vorgeschichte des Vietnamkriegs ist nicht einfach.

Die französische Kolonie "Indochina" (wie es damals hieß) wurde im 2. Weltkrieg von Japan erobert und besetzt. Die Vietnamesen sahen dies als Befreiung von den Kolonialisten und rechneten mit baldiger Unabhängigkeit. Die "Viet-Minh" (Liga für Unabhängigkeit) kämpften nun gegen die Japaner und wurden sogar von den USA unterstützt.

Als Japan kapitulierte erklärten die Vietnamesen sich für unabhängig (Ho Chi Minh). Die Siegermächte sagten dieses Gebiet den Briten zu. Da diese aber keine Truppen vor Ort hatten, baten sie die Japaner für Ruhe zu sorgen, während im Norden China einmarschierte um die Japaner zu entwaffnen.

Die Franzosen wollten aber ihre Kolonie nicht aufgeben und machten sich wieder breit, Chinesen und Briten zogen sich zurück.

Da der Norden schon Freiheit geschnuppert hatte kam es 1946 zum Krieg (1. Indochinakrieg), während im Süden ein eigener Staat errichtet wurde. Bis 1954 bekämpften die Viet Minh die Franzosen, bis sie endlich geschlagen wurden und sich aus Vietnam zurückzogen. Am 21. Juli 54 wurde Vietnam, ähnlich wie Korea, in zwei Staaten geteilt.

Der Norden versuchte immer wieder auch im Süden Aufstände anzuzetteln, bis er 1959 offiziell als "Volkskrieg" legitimiert wurde. Auch über das Nachbarland Laos drangen so bis 1961 über 40.000 kommunistische Nordvietnamesen in den Süden ein um dort Aufstände zu unterstützen.

Als 1963 der Staatschef von Südvietnam, Diem, 1963 gestürzt und ermordet wurde mussten die USA eingreifen, damit der Kommunismus sich nicht weiter ausbreiten konnte.

Woher ich das weiß:Hobby