Unterschied going to und will future?

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8 Antworten

Es gibt Tendenzen, aber es gibt hier nicht immer ein einfaches "entweder oder".

"will" eher für spontane Versprechen und Entscheidungen, für Vermutungen, für Ereignisse, die du nicht persönlich beeinflussen kannst, die also sowieso eintreten werden (z.B. He will be 16 next month.)

"going to" eher für persönliche Absicht (I'm going to spend a year in England. / Trotzdem wäre hier "I'll spend a year in England." auch nicht falsch) und für Ereignisse, bei denen es bereits äußere Anzeichen gibt (Look at the clouds. It's going to rain soon.)

"present progressive" eher für Ereignisse, die bereits fest vereinbart sind, vor allem dann, wenn der Zeitpunkt genannt wird. (I'm meeting my friends next weekend. / I'm seeing my doctor at two o'clock this afternoon. / I'm flying to London on Saturday. Im letzten Satz ist das dann nicht mehr eine bloße Absicht, sondern der Flug nach London ist sicher schon gebucht.)

Trotzdem: Auch wenn es in dem einen Satz eine stärkere Tendenz zu der einen oder anderen Form geben mag, heißt das noch lange nicht, dass die andere Form falsch ist.

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Hallo,

im Englischen gibt es verschiedene Möglichkeiten, das Futur auszudrücken. Zwei davon sind das    going to - Future und das will-Future.

Das

going to – Future (nahe Zukunft)

wird verwendet

    - für persönliche Absicht, (dabei steht in den Sternen, ob die Absicht auch in die Tat umgesetzt wird)

    - für persönliche Gewissheit (I know, I'm sure, I'm certain)

    - für eine persönliche Entscheidung, aber kein spontaner Entschluss

    - für etwas, das ziemlich sicher eintritt: Wettervorhersagen. Wenn es gewisse Anzeichen für das sichere Eintreffen der Handlung gibt.

    Das will – Future dagegen wird verwendet:

    - für Vermutungen, Erwartungen, Hoffnungen, Befürchtungen, unsichere, unbeeinflussbare Vorhersagen,

    - für formelle Ankündigungen und Termine, offizielle Verlautbarungen, formelle Treffen, Sitzungen: meetings, conferences, dates

    - für spontane Entscheidungen im Moment des Sprechens (im Gasthaus, beim Essen, Trinken), spontanes Angebot

   

    - Wenn ein Ereignis nur unter einer bestimmten Bedingung stattfindet, nach einem if – Satz

    Wenn man jemanden um etwas bittet.

       

   

    Signalwörter: expect, fear, hope, worry, think, probably, perhaps, possibly,
maybe, It is possible that, When I'm older ..., When I'm seventeen, When
I'm grown up, In

    twenty years' time, bet, I'm afraid, I'm worried, promise, wonder,
doubt, In that case

  

Die Grammatik und Übungen dazu findest du auch im Internet, z.B. bei

ego4u.de

und

englisch-hilfen.de

.

:-) AstridDerPu

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going to: du bist dir sicher, dass du etwas in Zukunft machst

zum Beispiel: The train is going to leave at 9:00

es ist also sicher, dass der zug da abfährt

will: wenn du etwas vorhast, dir aber noch nicht 100%ig sicher bist

z.B. I will meet Simon tomorrow

du wirst Simon morgen wahrscheinlich, aber nicht 100%ig sehen.

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Kommentar von xMilie
26.05.2016, 20:38

aber wenn ich sage, dass ich die Schule nächsten Monat beenden werde, dann bin ich mir ja 100 %ig sicher, also going to? :)

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Kommentar von adabei
26.05.2016, 20:39

Beim Beispiel mit dem Zug würde man einfach das Präsens nehmen:

The train leaves at 9 o'clock.

Ob du sagst:

- I'll meet Simon tomorrow. / oder

- I'm going to meet Simon tomorrow macht nicht viel Unterschied.

Die wahrscheinlichste Lösung ist allerdings in diesem Fall das "present progressive" zum Ausdruck einer zukünftigen Handlung.

I'm meeting Simon tomorrow.  

Das drückt aus, dass dieses Treffen bereits vereinbart ist.

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going to ist, wenn du planst, in Zukunft etwas zu tun.

will ist, wenn du sicher bist, dass du etwas in Zukunft tust/dass etwas in Zukunft passiert.

I`m going to clean my room at the weekend (Du nimmst dir vor, dein Zimmer zu säubern, aber machst es dann vielleicht doch nicht)

It will rain at the weekend (Es ist sicher, dass es regnet)

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Going to sagt man wenn man etwas sicher machen will will Future sagt man wenn man etwas machen will

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Dann hast du ja noch einen Monat Zeit, deinen Englischlehrer zu fragen, oder? Der wird dir schließlich nicht den Kopf abreißen, dafür sind Lehrer da. Oder deine Mitschüler. Von denen wird das ja wenigstens einer verstehen...

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adabei hat Dir bereits die perfekte Antwort gegeben! 

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Die Frage ist hier dutzendfach gestellt und beantwortet worden. Vielleicht schaust du mal mit der Suchfunktion? 

Unabhängig davon: Die Unterschiede werden überschätzt, insbesondere von deutschen Englischlehrern. 

Inzwischen ist es zum Beispiel im American English praktisch egal, für welche Version du dich entscheidest. 

Da sich dies noch nicht überall herumgesprochen hat, empfehle ich für den Schulgebrauch die "klassische" Unterscheidung - die du überall nachlesen kannst.

Gruß, earnest

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