Unnormal viel Spliss mit Splissschnitt wegkriegen?

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2 Antworten

Ja .. das würde definitiv helfen, denn sowohl mit der falschen Schere als auch mit der falschen Scherenhaltung oder -führung kannst Du definitiv mehr Schaden anrichten als gutmachen.

Deshalb sollte man das ja auch den Fachkräften überlassen, die das gelernt haben.

Wenn Du jeweils umgehend einen reinen Spliss-Schnitt fachgerecht durchführen lässt, solange sich eden Spalt noch nicht in die Haarlängen erweitert hat, verlierst Du beim reinen Spliss-Schnitt auch kaum bis gar nichts an Haarlänge. Und wenn Du dann auch noch die häufigsten selbst generierten Spliss-Ursachen reduzierst/vermeidest und korrekt mit den Haaren umgehst, dürften normalerweise 2, 3 bis max. 4 reine Spliss-Schnitte pro Jahr ausreichen.


Die ganzen sogenannten "Anti-Spliss" Produkte helfen lediglich den Herstellern und dem Handel, denn die verdienen damit Geld.  Die Produkte sind einfach vollgestopft mit Silikonen oder Polyquaternium (Silikon-Ersatzstoffe in den meisten "silikonfreien" Produkten), dass sie die Haare und Haarspitzen einfach zukleistern und mit der Zeit noch
mehr ruinieren.


Schon alleine die wichtigen, täglichen Bürstenstriche und dazu noch eines der 4 reinen Naturöle, die optimal für Haarspitzen geeignet sind, sorgen für deutlich mehr Geschmeidigkeit, können pure Weichmacher
(Spülungen) überflüssig machen und geschmeidige Haarspitzen spalten sich weniger rasch bei den kleinsten Berührugen, Reibungen, etc.


Mehr zu den Bürstenstrichen und den Ölen weiter unten.


Immer daran denken, dass Haare zwar "tote Hornschicht" sind und Horn eigentlich ein recht robustes Material ist, aber


1. sind Haare sehr dunn/fein
2. sind Haare in nassem/aufgequollenem Zustand extrem "verletzbar"


Die meisten selbst generierten Spliss-Ursachen lassen sich leicht und deutlich reduzieren/vermeiden:


- beim Haarewaschen wirklich nur den Kopf/die Ansätze waschen und massieren. Für die Haarlängen und -spitzen reicht der Schaum beim Ausspülen völlig aus und wer mehr Schaum in den Haarlängen vermisst, streicht den während dem Shampoonieren höchstens mal sachte und absolut gradlinig mit den Fingern vom Kopf aus durch die Haarlängen.


- Niemals die Haarlängen und -spitzen rubbeln .... schon gar nicht in nassem Zustand

- nur Bürsten mit Naturborsten und echte Horn- oder Holzkämme verwenden

- nasses Haar auch nicht durchbürsten, sondern immer nur mit einem grobzinkigen Natur-Kamm vorsichtig/sachte durchkämmen

- nie zu heißes Wasser verwenden ... je kühler, desto besser

- übermäßige Hitze generell vermeiden (nicht heiß fönen, u.s.w.)

- Bürsten, Kämme, etc. auch regelmäßig reinigen

- keine Haargummis mit Metallstücken verwenden

- auf Seiden- und/oder Satinkissen schlafen. Darauf reibt sich das Haar im Schlaf nicht auch noch unnötig

- Vitamin- und Mineralienmängel vermeiden

- mind. 2 - 2,5 Liter Wasser pro Tag trinken

- Stress vermeiden

- regelmäßig nachschneiden lassen, dann müssen wirklich immer nur die Spitzen oder eben eventueller Spliss geringfügig beschnitten werden und nicht mehr.


Je trockener das Haar, desto anfälliger für Bruch und Spliss. Deshalb empfiehlt sich auch spätestensab Schulterlänge die Haaransatzwäsche, die dem Haar auf lange Sicht hektoliterweise austrocknendes Wasser erspart.


Für das Verdünnen und die Haaransatzwäsche sind grundsätzlich ausschließlich hochwertige Shampoos geeignet, die auch wirklich sowohl richtig gute waschaktive Substanzen enthalten als auch echte, konzentrierte Wirkstoffe.  Durch das Verdünnenrelativiert sich aber auch
automatisch wiedet der Kaufpreis und viele hochwertige Naturshampoos sind dann durch diese Anwendung in den effektiven Kosten plötzlich noch günstiger als viele Chemieshampoos, die auf billigen Industriereinigern
und gesundheitsschädlicher Chemie basieren.


Ein hochwertiges Naturshampoo (z.B. "Shampoo & Duschbad Basis von SANOLL) aus einer Auftrageflasche (1:10 mit Wasser verdünnt) bei trockenem Haar scheitelweise den Ansätzen entlang auftragen und dann
ganz normal shampoonieren (und immer NUR auf dem Kopf!)

Durch das Verdünnen machst Du aus einem hochwertigen Naturshampoo für 8,50 EUR (200 ml) eines für 0,85 ... günstiger geht's schon nicht mehr und mit einem Naturshampoo quälst Du Dein Haar (und auch Deine Kopfhaut) weder mit chemischen Rückständen, die es auf Dauer nur stumpf, kraftlos, fettend, spröde, bruchanfällig machen, noch mit chemischen Tensiden.

Wenn es Dir bei der Ansatzhaarwäsche zu wenig schäumt (ist nur Gewohnheitssache), emulgierst Du mit ganz wenig Wasser nach.

Es gibt natürlich auch noch andere, richtig gute, nachhaltige und unbedenkliche Shampoos/Pflegeprodukte wie z.B. MARIAS Organic Care, O'right, Sanoll, Oliebe, Herbanima, CulumNatura, u.s.w. . . . an einem konkreten Beispiel musste ich aber mal eben die Kalkulation vorrechnen.

Die Shampoos von MARIAS (Mischverhältnis 1:7) enthalten nicht einmal irgendwelches Industriewasser aus irgendeinem Teil des Produktionskreislaufs, sondern reine Blütenwasser und z.B. deren Haarbalsam wirk wirklich und ehrlich pflegend FÜR die Haare  ... im Gegensatz zu den ganzen sogenannten Pflegespülungen, etc.

Mischst Du solch ein Shampoo auf Vorrat, dann koche das Wasser vorher ab und lass es auskühlen. Dann sind die Keime darin abgetötet und können sich über Tage in der Flasche nicht vermehren .... und sie kommen nicht auf die Kopfhaut.

Zusätzlich  (und eigentlich grundlegend) sorgen logischerweise auch die täglichen Brüstenstriche für geschneidiges Haar  .... seitdem zig Millionen
Menschen denken (weil es die Werbung ja sagt), Chemieshampoos und Spülungen hätten wirklich etwas mit Haarpflege zu tun, sind solche Basics leider etwas "aus der Mode geraten"   ... auch wenn gerade die täglichen Bürstenstriche .... richtig durchgeführt  .... den meisten
unserer Kundinnen haufenweise Produkt(e) ersparen.

Für die Bürstenstriche verwendest Du (und reinigst sie auch immer gründlich) idealerweise idealerweise die "KOST Kamm Wildschweinbürste mit 7 Reihen" (gibt es z.B.über amazon für 35,00 - 37,00 EUR. Nicht nur die Borsten zählen zu den besten für Kopfhaut und Haare . .. die Bauweise
der Bürste lässt zu, dass Du sie direkt am Bürstenkopf führen kannst und so den Druck auf den Kopf besser regulieren kannst. Außerdem entfällt so die "Hebelwirkung" mit dem Anfassen am Griff und somit geht das bei 50 - 60 oder mehr Bürstenstrichen nicht auf die Handgelenke.

So verteilst Du das Talg von Deiner Kopfhaut in die Haarlängen und Haare brauchen Talg für deren Geschmeidigkeit und Glanz ... unter Anderem
dafür produziert Dein Organismus diesen Stoff.

Wichtig! Immer mit Druck über die Kopfhaut bürsten ... vom Ansatz über den Kopf bis zum gegenüberliegenden Ansatz und in die Haarlängen hinaus ... und das in 2 - 3 Runden um den gesamten Kopf.

Immer daran denken: Wirklich sinnvolle, wirksame, nachhaltige und effiziente Haarpflege fängt nicht mit irgendeinem Shampoo an und schon gar nicht mit irgendwelchen Chemie-Shampoos . . . und Spülungen sind auch nur Kämmhilfen.


Toi toi toi und ich drück' Dir die Daumen für schönes, gesundes Haar  . . . etwas, für das ich mich seit mehr als 30 Jahren tagtäglich einsetze .... und es mach immer noch tierisch Spass, wenn Kundinnen einem dankbar um den Hals fallen. ;-)

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Da gibt es 2 Möglichkeiten:

1. Du kaufst dir eine gute Haarschere, oder

2. Du gehst zum Friseur und lässt dir die Haare schneiden. Anders geht es nicht!

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Kommentar von unbekanntbeste
28.06.2016, 14:30

Meine Frage war anders,aber trotzdem danke

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