Frage von BRINCHEN82,

U-Untersuchungen - Was passiert wenn...?

Tagchen!

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Was passiert eigentlich, wenn eine Mutter ihr Kind erst ab der U6 oder so zum Kinderarzt bringt und das Jugendamt darauf auch nicht aufmerksam geworden ist?!

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Ich mein, es fehlen ja dann immerhin im U-Heft die vorherigen Untersuchungen. Geht dann beim erstmaligen Kinderarzt-Besuch die Meldung ans Jugendamt oder werden die Untersuchungen dann einfach nachgeholt und gut ist?

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Oder würde das Jugendamt dann das Kind wegnehmen, wenn man erst so spät irgendwann mal zu einer U-Untersuchung geht?

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PS: Nix falsches denken über mich ^^ Ich frage mich das nur, weil schon oft ähnliche Fragen gestellt wurden, nur nicht in dieser Art.

Hilfreichste Antwort von lola66,
6 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

Da passiert garnichts,es sei denn , das Kind ist auffällig oder verwahrlost oder hat Mißhandlungsanzeichen. Wenn man dann zur U Untersuchung kommt, werden die Sachen mit dem Kind gemacht, die für diese U Anstehen. Die alten Untersuchungen werden nicht mehr nachgeholt, denn sie ergeben in dem höheren Alter doch keinen Sinn mehr. Das Gespräch zwischen Arzt und Eltern wird aber ein bischen schärfer ausfallen , um die Eltern besser ihren Pflichten gegenüber dem Kind darzustellen. Der Kinderarzt wird dann ( hoffe ich) regelmäßige Termine vereinbahren.

Kommentar von lola66,

Danke für das Sternchen

Antwort von chmoti88,
3 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

aus dem grund nimmt das Jugendamt normalerweise kein Kind den Eltern weg, die wichtigsten UZ-Untersuchen erfolgen nach der Geburt im Krankenhaus, der rest ist ja sozusagen "zwingend aber freiwillig" ich finde es halt als pflicht dem Kind gegenüber, nicht hinzugehen ist für mich als Mutter fahrlässig, aber soll es geben. Praktisch ist halt weil man U-Untersuchung mit den Wichtigen Impfungen verbinden kann. Aber mann kann leider keinen Zwingen die U-Untersuchungen zu machen oder Impfungen da sie nicht vorgeschrieben sind aber zu 10000% zu empfehlen. Und im Einzelfall sollte man auch die Situation kennen warum die Mutter nicht gegengen ist, Sprachproleme, Keine Krankenversicherung, Andere Ansicht zur Medezin .... das ist genauso zu beachten

Antwort von Katja1976,
3 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

die U Untersuchungen können nicht nachgeholt werden, das Jugendamt wird das nicht erfahren, weil diese Untersuchungen kein Zwang sind, aber empfohlen werden, es sei denn das Kind hat Mangelerscheinungen oder blaue Flecke, dann kann der Arzt ne Info ans Jugendamt geben aber mal ne Gegenfrage? wer macht sowas?

Kommentar von BRINCHEN82,

Ich jedenfalls nicht ^^

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Ich hab mich das nur gefragt, weil eine Mutter, die ich zur Entbindung im KH kennenlernte, die erste Zeit mit ihrem Baby nicht zu den U's ging, weil Unstimmigkeiten mit der KK vorlagen.

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Jetzt will sie wohl aber zum Kinderarzt, um Impfungen und Co nachzuholen. Deswegen interessierte mich die Angelegenheit.

Antwort von evaness,
1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

Sie kann ruhig ab jetzt hingehen. Wenn wegen Problemen mit ihrer Krankenkasse kein Versicherungsschutz bestanden hat, ist das ein verständlicher Grund für das bisherige Versäumnis, dass man nicht ihr sondern allenfalls der Kasse zur Last legen könnte oder der ARGE, falls die ARGE daran Schuld sein sollte.

Es wird nichts passieren, wenn sie hingeht, und sie sollte so bald wie möglich einen Termin

beim Kinderarzt vereinbaren.

Antwort von user287,
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Nicht zur U-Untersuchung zu gehen ist schon fahrlässig von den Eltern, aber der Arzt hat Schweigepflicht und demnach hat man auch nichts zu befürchten wenn es dem Kind trotzdem gut geht. Anders wäre es sicherlich, wenn das Kind starke defizitte hat und man u.U. davon ausgehen müsste, dass n der Familie etwas nicht stimmt und das Kind leidet!

Kommentar von Senny74,

Das mit der Schweigepflicht ist hier so ne Sache. Denn: Wenn man nicht zur U geht, wird dies auch nicht gemeldet und dann schalten sich die Behörden eigentlich von allein ein.

Kommentar von amber78,

Ich finde nicht, dass es fahrlässig ist von den Eltern. Den meisten Eltern wird bei den U's doch auch nur gesagt, wie "fett" das eigene gestillte(!!!) Kind ist, dass die Mama es doch nicht tragen kann, weil es so schwer ist. Auf die Impfungen wird auch nicht hingewiesen und dann wird von dem Kind auch noch in den späteren U's erwartet, das es das macht, was die Ärztin will (Fußball spielen, obwohl malen viel interessanter ist).

In Brandenburg gibt es zur U/ einen Zettel vom Gesundheitsamt. Demnach wird es also ab dem 2. LJ kontrolliert, ob die Eltern zur U gehen. Allerdings weiß ich nicht, wie das Amt reagiert, wenn wir es nicht gemacht hätten. Da ich viel zu korrekt bin, "erleide" ich halt die Unfähigkeit der KiÄ, mit Kindern zu spielen bzw. auf Kinder einzugehen und beuge mich der Legislative.

Die U's werden sicherlich nicht den Behörden gemeldet. Das müsste man den Eltern aber sagen. Und da mir das neu ist, wird es so auch nicht sein.

Antwort von reinersaam,
1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

genaues kann ich dir nicht sagen,aber nur aus diesem grund wird dir das jugendamt das kind nicht wegnehmen.

Antwort von Smudo1284,

So wie viele hier schreiben, denke ich auch, dass noch nichts passiert, wenn es dem Kind gut geht.

Aber aufgrund der vielen Fälle von Kindesmisshandlungen ( die viel in den Medien breitgetreten wurden ) stand es ja mal im Gespräch, die U-Untersuchungen zur Pflicht zu machen und Konsequenzen für die Eltern einzuführen, die die Untersuchungen nicht machen lassen.

Um Misshandlungen so früh wie möglich feststellen zu können und notfalls früh genug das Jugendamt einschalten zu können.

Bisher hat sich da aber noch nichts im Sinne der Kinder getan.

Antwort von horbach,

Kann mir nicht vorstellen, dass irgendwelche Mütter dermaßen verantwortungslos sind und diese Vorsorgeuntersuchungen einfach ignorieren. DAs ist doch zum Wohle des Kindes da und nicht um die Eltern zu ärgern. Eigentlich sollte in diesem Fall die Erziehungsberechtigung und die Fürsorgepflicht abgenommen werden, wenn wirklich jemand diese so wichtigen Untersuchungen für das Kind nicht wahrnimmt.

Antwort von sternchenausdd,

es passiert gar nichts, denn die u-untersuchungen sind nicht pflicht, die eltern dürfen selbst entscheiden, ob sie mit ihrem kind zum arzt gehen, oder nicht. gut finde ich so eine einstellung nicht, aber das muss jeder selbst wissen. ich weiß zwar auch so, dass mit meiner tochter alles ok ist und sie eh weiter ist, als nötig, aber wir gehen trotzdem hin und machen den spaß einfach mit;-)außer die neu eingeführte u7a, die haben wir weggelassen, da es dort nur um sprache und motorik ging und keine körperliche untersuchung dabei war. für uns sind diese u's auch der einzige arztkontakt, den wir haben, da meine tochter bis jetzt noch nie krank war.

Kommentar von amber78,

Wir machen den "Spaß" auch nur mit, weil das halt so ist. "Man muss ja mal mit dem Kind zum Arzt." oder so.

Ich war nach den Untersuchungen IMMER schlecht gelaunt, weil der KiA mir immer gesagt hat, wie "fett" meine gestillte (!!!) Tochter sei und dass sie das und das machen müsste und hätte. Wenn ich mal gedacht hatte, sie wäre erkältet, ging ich hin und erntete irgendwie Unverständnis - frei nach dem Motto: damit kommen sie jetzt zu mir?

Seitdem gehe ich ungern zu KiÄ und sowieso zu Ärzten und habe mir eine Heilpraktikerin gesucht. Da fühle ich mich gut aufgehoben. Sie kann mit Kindern umgehen, was ich von den wenigsten KiÄ behaupten kann.

Kommentar von sternchenausdd,

ja, es gibt schon komische kinderärzte, ich hab da von anderen müttern ähnliche geschichten gehört. habe im bekanntenkreis einige, die das 1. jahr vollstillen, dort kamen dann auch sprüche vom kinderarzt, dass die muttermilch ab dem 6. monat nicht mehr reicht und sie zufüttern müssen. die 1. kiä, die ich hatte, hat auch an der figur meiner tochter rumgemeckert, da sie im 1. lebensmonat gleich mal 1 kg zugenommen hat, habe dann sofort gewechselt und der jetzige kia ist schon wirklich gut und denkt auch etwas alternativer.

Antwort von Mama1990,

Also bei der U4 hat der Kinderarzt vergessen IRGENDWAS IRGENDWOHIN (jetzt frag mich nicht was und wohin) zu schicken! Das Resultat: EIne Woche nach der Untersuchung bekam ich nen Brief von einem Institut! "Wir wollten sie daran erinnern, das die U untersuchung von Marcel ansteht! Sollten sie diese nicht durchführen müssen wir uns an das Jugendamt wenden!" Das war ein Theater dort bescheid zu geben! Kinderarzt bescheid gegeben, der hat es hingeschickt, im Institut angerufen, das U heft (Kopie) hingeschickt.... Argh! :D

Antwort von Senny74,

Warum sollten Eltern so schlampig mit dem Wichtigsten was sie haben auf der Welt (Das Leben des eigenen Kindes) umgehen?

Antwort von trine8106,

Seit kurzem erinnert dich die Krankenkasse an die erforderlichen U-Untersuchungen. Das Ziel ist eigentlich die Eltern etwas zu kontrollieren damit solche Dinge wie verhungerte, verwahrloste Kinder nicht mehr vorkommen.

Die ganze Sache bringt nur leider nichts solange die Jugendämter "überlastet" sind bzw leider einige Mitarbeiter nicht so engagiert arbeiten wie sie es tun sollten.

Aber wenn man bis zur U6 nicht los war sollte das Amt dann doch mal reagiert haben sonst stimmt etwas am System ganz und gar nicht.

Antwort von juergen3005,

Im Mittelpunkt der Untersuchungen U4 bis U6 (im 1. Lebensjahr des Kindes) stehen die Entwicklung der altersgemäßen Reaktionsfähigkeit (Wahrnehmung) und die Sprachentwicklung. Bis zur Einschulung wird dann in der U7, U8 und U9 zusätzlich die altersgemäße Sprachentwicklung kontrolliert sowie u.a. nach folgenden Verhaltensauffälligkeiten, die Anzeichen von Wahrnehmungsstörungen sein können, geschaut.
So schlimm ist das nicht, deswegen nimmt man einem das Baby nicht weg.

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