Frage von flatbush, 37

Suizid Gedanken Einweisung in die Psychiatrie?

Hallo ! Ich habe ein Problem und das habe ich nun auch erkannt, für andere wird das schwer nachvollziehbar sein was ich auch vollkommen verstehen kann. In meinem leben sind Dinge passiert die ich nicht unbedingt als tiefschläge ansehen würde dennoch sind es genug gewesen um mich auf meinen jetzigen psychischen stand zu bringen. Ich will jetzt nicht alles schreiben das wäre zu lang. Mit der Zeit hat sich alles angestaut und ich habe mich nie wirklich getraut mich jemandem gegenüber zu öffnen. Ich wünschte ich hätte es getan dann wäre jetzt vielleicht alles anders. Ich spiele vor eine Person zu sein die ich nicht bin. Zuhause in der schule bei Freunden bin ich immer das Glückliche Mädchen ohne Probleme aber wenn ich alleine bin kommt alles was ich den Tag über angesammelt hab ich Tränen raus. Ich habe es seit ungefähr 3 Monaten das ich nächtlich weine davor hab ich es sozusagen unterdrückt aber das geht nicht auf Dauer. Jeder kleine Stress wird für mich zu einer größeren Belastung und wenn es nur eine schlechte Note ist. Seit ungefähr 4 Tagen ist es so schlimm das ich sehr starke suizid Gedanken verspüre sie machen mich verrückt und ich weiß das ich es in die Tat umsetzen werde wenn ich nicht etwas dagegen unternehme vor 2 Tagen stand ich in der Küche und wollte mir einfach ein Messer in meinen Bauch rammen konnte den Gedanken das einer meiner Geschwister mich finden würde aber nicht ertragen seit dem spiele ich mit dem Gedanken mich vor ein Auto oder einen Zug zu werfen.. das klingt alles so krank ist aber die warheit ich will am besten noch morgen was dagegen unternehmen und mich in eine psychiatrische Klinik einweisen lassen ich weiß nicht an wen ich mich wenden soll und ob man mich überhaupt annehmen würde ich hab nie Misshandlungen oder mobbing erleiden müssen meine Mutter gibt mMr die liebe die ich brauche weswegen ich denke das man mir nicht glauben wir und vorallem sie wird es nicht tun aber ich muss was tun ich schaff es Alles nicht mehr ich weiß das suizid keine Lösung ist aber es gibt für mich einfach keinen anderen Ausweg kann mir jemand helfen der sich vielleicht damit auskennt und mir sagen ob ich aufgenommen werden würde oder nicht und ob ich auch behandelt werden würde oder nicht ? Müsste ich die kosten selbst übernehmen und wie sieht so ein Alltag aus. Wann kann ich wieder raus oder würde ich gar nicht in eine Klinik kommen ? Ich habe so viele Fragen

Antwort
von Franticek, 27

Wenn du mit deinem Arzt sprichst und dich einweisen läßt, dann wirst du sicherlich aufgenommen. Du hast schon erkannt, dass du Hilfe benötigst, damit bist du schon sehr weit. Viele sind nicht einmal in der Lage, diese Erkenntnis zu haben. Zu erkennen, dass man Hilfe braucht, und für diese Hilfe offen zu sein, das ist schon mal ein riesengroßer Schritt, wenn nicht gar der größte Schritt.

Ich gebe dir auch mal etwas zum Nachdenken.
Der Tod ist ein Weg, - aber er ist niemals ein Ausweg.
Über den Tod nachdenken, das ist nicht schlimm. Man kann den Tod durchaus auch als möglichen Weg sehen. Man darf ihn aber nie als Ausweg sehen, um einer Situation auszuweichen, vor etwas davonzulaufen, was einem zusetzt. Wer mit dem Suizid vor etwas davonlaufen will, der ist feige, der ist auf dem falschen Weg. Sobald man mit dem Suizid etwas vermeiden, umgehen will, vor etwas abhauen will, ist es eine Flucht und immer der falsche Weg.

Ich selbst werde vielleicht irgendwann der Meinung sein, dass mein Leben lange und glücklich war, dass es nun an der Zeit wäre zu gehen. Aber ich bin unheilbar krank, das hält mich davon ab, denn jetzt wäre es eine feige Flucht. Wenn du möchtest, darfst du dich gerne an mich wenden.

Antwort
von Annast1991, 31

Ich kann dich so gut verstehen. Ich war auch schon oft soweit wie du und der Gedanke an meine Schwester hat mich meistens noch rausgerissen. Ich kann dir nur ans Herz legen: Lass dich einweisen. Ich kämpfe mit meinen Depressionen jetzt seit vier Jahren und habe es immer weiter aufgeschoben, in eine Klinik zu gehen. In der Zwischenzeit habe ich die Schule abgebrochen, da ich es nervlich nicht mehr geschafft habe. Eine Klinik wird dir sicherlich helfen und danach kannst du vielleicht sogar dein normales Leben wieder aufnehmen. Natürlich kannst du dir auch erst mal einen Psychologen suchen,leider sind da die Wartezeiten oft unglaublich lang und ich kann nur aus eigener Erfahrung sagen, dass es mir nur mäßig geholfen hat. Stärke beweist du, indem du deine Probleme anpackst und dir Hilfe suchst! Viel Glück und Stärke wünsche ich dir!

Antwort
von kikawinu, 33

Leider kann ich dir auch nicht viel helfen dabei, aber ich finde, dass du den Willen hast, was dagegen zu tun, sehr stark. Ich glaube aber,wenn du deinen Eltern dein leid teilst, sind sie die jenigen, die alles machen würden für Ihre tochter, damit du nicht mehr leiden musst. Und sie werden dich unterstützen und dir helfen. 

Antwort
von Andreaken, 32

Hallo flatbush, ja du kannst in eine Klinik gehen und ich empfehle dir das auch. Die Krankenkasse übernimmt die Kosten. In einer psychiatrischen Klinik wendest du dich an den Arzt vom Dienst und sagst ihm das du Suizidgedanken hast. Dann wird dir geholfen.Trau dich ruhig, die Menschen die dort arbeiten kennen sich aus und sind für solche Fälle geschult. Ich wünsche dir alles Gute.

Antwort
von Andreaken, 26

Hallo flatbush, ich nochmal. Falls du es nicht schaffst dich dort zu melden, kannst du bei dem Kummertelefon anrufen 0800-1110333 das ist anonym und kostenlos. Die Menschen dort können dir sicher auch schon erstmal einige deiner Fragen beantworten. Liebe Grüße Andrea

Antwort
von soulpancake, 26

Hallo liebe Flatbush :)

Ich kann dich in deiner Situation sehr gut Verstehen. Mir ist auch sehr viel schlimmes im Leben passiert, und ich war vor wenigen Jahren in einer sehr ähnlichen Situation wie du (nur ohne Selbstmordgedankten). Ich konnte damals aus Privaten Gründen keine Therapie machen aber habe jetzt eine angefangen. Was ich dir aber empfehlen würde ist, zu einem Psychologen zu gehen und nicht gleich zu einem Psychiater ^^  Am besten gleich zu einem Kinder- und Jugend Psychotherapeuten, da ich mal davon ausgehe dass du eine Gesprächstherapie brauchst und du auch noch unter 18 bist :) Dort kannst du in der ersten Sitzung erzählen was los ist, und die Therapeutin oder der Therapeut erklärt dir alles (was sehr wohltuend ist)

Im Normalfall bezahlt das auch die KK. Es gibt auch Therapeuten die nicht von der KK bezahlt werden, aber das wir dim Normalfall auch angegeben. Kannst ja zur Sicherheit nachfragen :)

Wenn du noch weitere Fragen hast oder vlcht doch über die eine oder andere Sache reden willst kannst du mich gerne anschreiben :)

Kommentar von soulpancake ,

Oh und man wird dich auch nicht abweisen weil du "zu wenige" Sachen erlebt hast oder Dinge die deiner Meinung nach nicht so Schlimm sind.  Jeder Mensch ist anders und jeder geht anders mit seinen Problemen um. 

Und solange dich etwas belastet, ist es auch eine Sache die ernstgenommen werden sollte und wird :)

Antwort
von Schnecke1248, 37

Du musst einfach in der Notaufnahme von eienm Krankenhausanrufen sag denen das was du da gerade hingeschrieben hast.Die werden dich aufnehmen.Müssen sie sogar denn wenn das so ist wie du da sagst besteht akute Lebensgefahr.Das bezahlt alles die Krankenkasse. Die psychatrische Einrichtung gibt dir für gewisse Zeit eienn geschützten Raum.Ich finde deine Entscheidung dich einweisen zu lassen super cool und vernünftig. Du bist echt mutig. Ich wünsch dir viel Glück

Antwort
von Bellabella9911, 26

Du könntest ja vielleicht mal in der Klinik anrufen und alles fragen was du wissen willst, ich bin sicher dass sie dir all deine Fragen beantworten werden !

Ich wünsche dir alles gute :)

Antwort
von JaSchls, 29

Also, Der allerbeste ERSTE Schritt ist, Geh zu deiner Familie und erzähle deine Probleme, klar ist Peinlich, ABER das ist deine Familie sie liebt dich so wie Du bist, und aktzeptiert Dich auch so! Sie wollen und werden Dir helfen!

2. Wenn Du dies getahen hast, am besten mit deiner Familie einen guten psychater im umkreis suchen und zu diesem gehen, und dir eine Theraphy geben.

Dann seh weiter!

Suche Dir am besten auch eine Person, die sich um dich kümmert, die Du magst. Nennt man auch Bezugsperson, hatt einem Deprimierten Freund von Mir geholfen!

Mfg JaSch~<3

Ps : Wenn Du wen zum schreiben / Labern sonstiges brauchst, kannst Dich auch gern an Mich wenden, Ich weiß selber und durch einen Freund wie du dich Fühlst ;) <3

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