Stimmt das, dass man im Wald ein Shelter aufbauen/darin übernachten darf weil es kein Zelt ist?

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5 Antworten


Selbstgebaute Hütten und Shelter
Survival-Hütten
und -Shelter besitzen eine Tragkonstruktion und können auch als
geschlossene Hülle aufgebaut sein. Doch selbst offene Shelter würden,
aufgrund des Aufwandes für ein solches Bauwerk, wahrscheinlich mit einem
Zelt gleichgesetzt werden und wären somit verboten...


Aber Achtung: Das Zelten auf fremdem
Privatbesitz ist ohne Erlaubnis natürlich verboten. Und es gibt in
Deutschland kaum einen Flecken Grund, der nicht im Besitz von jemandem
ist. Somit muss gesagt werden: Ohne Erlaubnis darf man nirgendwo Zelten, ansonsten begeht man eine Ordnungswidrigkeit!



http://www.kaisackmann.de/info-sammlung/survivalthemen/recht/schlafen/index.html
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Wer in der freien Landschaft legal wild zelten möchte, braucht die
Erlaubnis des Grundeigentümers. Zelten im Wald ist in vielen
Bundesländern explizit verboten, wer ohne Zelt im Wald schläft, bewegt
sich in einer Grauzone.

Campen im Wald ist explizit verboten.Ich würde nun nicht mit Zeltsack und Isomatte sichbar in den Wald stiefeln. Naturschutzgebiete würde ich natürlich auch meiden und offenes Feuer (!) generell nicht machen.

Feuer (Lagerfeuer, Grillfeuer, Kocher ...) und offenes Licht (Kerzen,
Gaslaternen, Fackeln ...) sind im Abstand von 100 Metern zum Wald
verboten. Außerdem ist Rauchen vom 1. März bis zum 31. Oktober verboten,
in manchen Bundesländern sogar ganzjährig.

Während der Jagdsaison würde ich auch nicht im Wald campen ;-)

Im Zweifelsfall empfiehlt es sich, zum Schutz gegen Verwechslungen mit
Wildtieren das Camp mit Blinklichtern (Fahrradrücklicht) oder Reflektoren kenntlich zu machen. Es ist besser, von einem Förster erwischt, als für ein Wildschwein gehalten zu werden.Quelle: http://www.outdoor-magazin.com

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Die Welt und vor allem Europa ist durchorganisiert und überbevölkert drum gibt es keinen cm2 mehr, der niemandem gehört. Wenn Pfadfinder oder ähnliche Gruppen mal einen Unterstand bauen, wird das vermutlich toleriert. Der Leiter wird aber erst den Förster fragen und aufklären, was die Gruppe vorhat, darauf folgen Vorschriften, Auflagen etc. Bei uns ist auch Wald in Privatbesitz dem Förster unterstellt. Selbst wenn ich in meinem eigenen Wald einen Baum fällen will, muss ich den Förster fragen, der mir dann sein OK gibt - oder nicht. Alles ist durchgesteilt, mit Vorschriften durchsetzt, mit Verboten reguliert, mit Bestimmungen und Auflagen überhäuft. Ein Wunder, dass man noch frei im Wald spazieren gehen kann - aber mit dem Hund an der Leine!!

Ob das stimmt, was du frägst, musst du mit dem Förster deiner Region abklären

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Nein, darf man nicht. Auch der Wald gehört jemandem.

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Erlaubt ist es wohl nicht, aber erstmal wird es wohl kaum jemand merken und zweitens sört sich wohl keiner daran wenn man keinen Müll hinterlässt und das Teil wieder abreißt.

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