Frage von Nutzer903425, 300

"Religion ist Volksverdummung" -wie kann ich darauf kontern?

Kennt ihr einen Spruch dagegen? Danke.

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von 1988Ritter, 135

Warum gehören dann christlich geprägte Nationen zu den wirtschaftsführenden Nationen?

Warum hat das hinduistische Indien eine derartig geballte Wirtschaftsmacht?

Wie kann das buddhistische Japan eine derartig e Kraft in sich beinhalten? 

Derartige Proklamationen sind schlichte Gassenparolen von Menschen die sich als ungläubig behaupten, und gerne gläubige Menschen verunsichern und auf ihr Gedankenlevel reduzieren möchten.

Kommentar von 1988Ritter ,

Vielen Dank für die Auszeichnung.

Kommentar von Giustolisi ,

Warum gehören dann christlich geprägte Nationen zu den wirtschaftsführenden Nationen?Sie haben früh angefangen, andere Völker auszubeuten

Warum hat das hinduistische Indien eine derartig geballte Wirtschaftsmacht?Weil sie die große unterschicht ausbeuten, die in elenden Verhältnissen lebt.

Wie kann das buddhistische Japan eine derartig e Kraft in sich beinhalten? Genau genommen ist Japan pleite.

Unterm Strich erreichen die Wohlhabenden fast nur durch Ausbeutung ihre Macht und ihren Reichtum. Wenn das mit Religiosität zusammen hängen würde, wäre es an der Zeit, etwas dagegen zu tun. Wirtschaftlicher Erfolg hat aber nichts mit Religiosität zu tun, sondern mit Skrupellosigkeit

Antwort
von Mucker, 85

Religion kann Halt und Hoffnung geben und Trost spenden.

Man muss die Religion im Zusammenhang mit der Gemeinschaft sehen.Ein grosser Vorteil von Religionen ist eben die Gemeinschaft. Man glaubt gemeinsam an etwas. Und gerade in schwierigen Zeiten ist es die Religion sowie die Religionsgemeinschaft, die Hoffnung, Halt gibt und Trost spendet. Das ist Fakt!
Wenig sinnvoll und hilfreich ist allerdings, wenn man die eigene Religion als die einzig Wahre ansieht. Denn dann sind Konflikte mit anderen Religionen vorprogramiert. Und das bringt Unfrieden in die Welt.

Was sinnvoll, hilfreich und konstruktiv ist, ist Toleranz gegenüber anders Gläubigen und anderen Glaubensrichtungen.
Ein freundliches und friedliches Miteinander würde viel zum Frieden in der Welt beitragen. Das wäre eine der wichtigsten Aufgaben von Religionen.Es ist ja nicht die Religion, de zu Konflikten führt, sondern eher ihr Missbrauch.
Die Propheten wollten i.d.R. nur Gutes für die Menschen.

Und wer von Gott enttäusch ist, hat i.d.R . völlig unrealistische Vorstellungen, was Gott und sein Wirken betrifft – und erwartet oft da Hilfe von oben, wo er selbst versäumt hat, entsprechen zu handeln oder vorzubeugen. Ein Beispiel soll verdeutlichen, was ich meine:

Die folgende Geschichte dürfte mehr oder weniger bekannt sein:

Da geht ein stark gläubiger Mann im Moor spazieren und versinkt an einer Stelle. Er betet und bittet Gott um Hilfe. Das Moor steht ihmschon bis zum Hals als ein anderer Mann und später noch einer vorbei kommen, ihm Hilfe anbieten und ihn rausziehen wollen. Seine Antwort: „Nein Danke, das ist nicht nötig – Gott wird mirhelfen“. Dann ersäuft er jämmerlich. Da er aber ein einwandfreies Leben geführt hat, kommt er in den Himmel. Dort bekundet er sein Unverständnis und beklagt sich bei Gott und fragt ihn, warum ER ihm nicht geholfen hätte. Daraufhin GOTT: „ Zweimal habe ich dir Hilfe geschickt. Du hast das aber weder erkannt, wertgeschätzt noch angenommen. Deshalb bsit du jämmerlich ersoffen.“Und ist es in der Realität nicht auch oft so, dass Hilfsangeboteentweder nicht erkannt, wertgeschätzt und angenommen werden ?

Da fragt man sich doch, warum wird oft die uns von Gott gegebene Möglichkeit, sich zu entwickeln bzw. den Verstand zu entwickeln und zu gebrauchen NICHT genutzt ?

Kommentar von Mucker ,

 "Religion ist Volksverdummung" - wie kann ich darauf kontern? Kennt ihr einen Spruch dagegen? Danke."

Mit einem Spruch ist es nicht getan. Man muss schon ein bisschen argumentieren. Aber Argumente findest du in meiner und anderen Antworten doch sicher genug - oder ? LG


Antwort
von danhof, 82

"Glauben ist für Menschen, die Angst vor der Dunkelheit haben", sagt Stephen Hawking.

"Atheismus ist für Menschen, die Angst vor dem Licht haben", kontert John Lennox.

Antwort
von muhamedba, 65

Wenn du hier in Europa über Religion sprichst, dann sprichst du in der Regel über das Christentum. Da ist es mehr als verständlich, dass das kein gutes Bild abgibt. In einige Städten, wie beispielsweise Berlin, gibt es noch nicht einmal 10% Katholiken, weil die Kirche eben so gut wie negatives gebracht hat und die Religion sowieso keine Logik hat. Deshalb gibt es "gläubige" Katholiken, welche sagen "Jesus ist nicht Gott". Hexenverbrennung, farbige Menschen, jagt auf XY, usw. usf. und heute leider die Geschichte mit den Kindern.

Islam kennen die so gut wie gar nicht. Einmal sind die meisten Muslime in Deutschland teilweise so weit vom Glauben entfernt, dass das kaum etwas mit dem Islam zu tun hat, dann gibt es noch "Kultur", welche als Islam verkauft wird. Frag mal einen was Kanun ist - oder noch besser - beschreib Ihm den Kanun und er wird es als Islam deuten.

Er kann dir nicht beweisen, das es Gott nicht gibt aber seine meinung zählt. Im Grunde besteht kein Interesse daran sich zu bilden und etwas neues dazu zu lernen. 5 mal beten oder gar nicht beten? Der Mensch nimmt immer den leichteren Weg.

Such nach Youtube nach "the meaning of life" vom channel talk to islam. Kanmst Untertitel aktivieren, falls es mit der Sprache nicht so passt. Niemand wird dir bessere Beispiele geben können, für das Gegenteil aber dann wird er dich angreifen bzw. deine Person. So ist der Mensch.

Antwort
von AaronMose3, 107

Würde man sich mal rational mit der Entstehungsgeschichte von Religionen befassen, merkt man sehr schnell, das es diese gibt, weil es Phänomene gab, die sich die damalige Bevölkerung nicht erklären konnte.

(Beispiel: Thor schleudert Blitze vom Himmel auf die Erde)

Nun ist es ganz einfach so, das wir in einem Teil der Welt leben, der maßgeblich von der Zeit der Aufklärung beeinflusst wurde (hoffe ich zumindest). 

Alle damaligen Phänomene, die eine Erklärung benötigten, für die man überhaupt erst Götter ins Spiel brachte, hat man heute eine Erklärung. 

Alles ist wissenschaftlich erklärbar, und Wissenschaftler wie Stephen Hawking und Richard Dawkins haben es sich zur Lebensaufgabe gemacht, uns zu zeigen, das es für alles was uns umgibt keine höhere, schöpferische Kraft benötigt. 

Nun gibt es aber Menschen, die das immer noch nicht einsehen wollen. 

Und da kommen wir an den eigentlichen Punkt. 

Ich persönlich respektiere jede einzelne religiöse Person die die jeweilige Religion lebt, weil sie Halt und Hoffnung verspricht. Dagegen habe ich absolut nichts einzuwenden. 

Der eigentliche Störfaktor, und der Grund weshalb sich 99% der Gläubigen solche Sprüche gefallen lassen müssen, ist, das sie einen absoluten Anspruch auf die alleinige Wahrheit erheben. Und diese zu besitzen ist schlicht nicht möglich. Aber trotzdem tun sie es, und verursachen damit Konflikte und Streitigkeiten auf dem Fundament von Erzählungen die vor tausenden Jahren irgendjemand einmal aufgeschrieben hat. 

Die Religion steckt nicht in einer Art Mantel, die sie vor Kritik bewahrt, wie das (besonders Muslime) viele denken. Religion hat sich jegliche Art von Kritik und Satire genauso gefallen zu lassen, wie alles und jeder andere auch. 

Und das Religion, im Sinne der monotheistischen (Buddhismus usw, sind ein anderes Thema, da sie keinen alleinigen Wahrheitsanspruch stellen und auch keinen Schöpfergott verehren) eine Art "Verdummung" darstellen ist deshalb prinzipiell nicht falsch. 

Wenn man sich nur mal Kreationisten bzw. strenggläubige Christen aus den USA ansieht, die wirklich denken die Erde wäre knapp 6000 Jahre alt, Menschen und Dinosaurier hätten zusammen gelebt und diese vermeidlichen "Tatsachen" auch noch ernsthaft vertreten und Kindern in "Schulen" beibringen, ja ganz ehrlich dann tut´s mir leid. 

Aber sowas ist nunmal, bei Wissenschaftlichen Beweisen die so etwas zu 100% widerlegen, nunmal wirklich Verblödung.  

Um deine Frage nun wirklich zu beantworten kann ich dir nur dieses Zitat von Dawkins aus seinem Buch "Der Gotteswahn" ans Herz legen:

Das Entscheidende am religiösen Glauben, seine Stärke und sein wichtigster Stolz, ist ja gerade, dass er keiner rationalen Begründung bedarf. Von uns anderen dagegen wird erwartet, dass wir unsere Vorurteile verteidigen. Fragt man aber einen religiösen Menschen nach einer Rechtfertigung für seinen Glauben, verletzt man die »Religionsfreiheit«.




Kommentar von Giustolisi ,



Beispiel: Thor schleudert Blitze vom Himmel auf die Erde

[Ironiemodus an]
So ein Blödsinn. Jeder vernünftige Mensch weiß doch, dass Zeus die Blitze von Himmel schleudert. Jeder, der was Anderes über die Herkunft von Blitzen behauptet, liegt einfach falsch und wird wegen Frevelei gegen die einzig wahren Götter nach dem Tod und dem anschließenden Urteil der Totenrichter im Tartaros landen, um dort auf ewig schlimmste Qualen zu erleiden..
[Ironiemodus aus]


Kommentar von AaronMose3 ,

Jeder, der was Anderes über die Herkunft von Blitzen behauptet, liegt einfach falsch und wird wegen Frevelei gegen die einzig wahren Götter nach dem Tod und dem anschließenden Urteil der Totenrichter im Tartaros landen, um dort auf ewig schlimmste Qualen zu erleiden..

Oh je.. Dann wird wohl so gut wie die ganze Menschheit am jüngsten Tag ziemlich alt aussehen ;)

Kommentar von Pescatori ,

Hallo AaronMose3,

nun muss ich mich doch einmal auf eine Polemik einlassen:

So berechtigt die Kritik an dogmatischen Glaubenssätzen der Religionen ist, so berechtigt ist für mich auch die Kritik an der heute vielfach zu beobachtenden Wissenschaftsgläubigkeit.

„Alles ist wissenschaftlich erklärbar“

Wer das behauptet, erhebt den Anspruch der Omnipotenz der Wissenschaft.  Sie beerbt  dann quasi die Religionen und schafft
sich ihre eigene Kirche mit eigenen Hohepriestern.

Wollte die Aufklärung den Menschen aus der „selbstverschuldeten Unmündigkeit“ befreien, so geraten wir  in der Zeit der radikalen
Wissenschaftsgläubigkeit in den Zustand der "lebenslangen Verratlosung".

Sind wir in der wachsenden Abhängigkeit von Experten in allen Bereichen des Lebens nicht inzwischen weit unmündiger geworden, als es einst gläubige Menschen in ihrem Gottvertrauen waren?

Kommentar von AaronMose3 ,

Alles ist wissenschaftlich erklärbar

Würde man den Kontext betrachten, wüsste man, das diese Aussage auf die Phänomene bezogen ist, die die Religion damals verwendete um die Existenz eines Gottes zu rechtfertigen. 

Somit ist das auch keine Polemik und dein Kommentar ist, so leid es mir tut, unnötig.


Kommentar von Pescatori ,

Hallo AaronMose3,

Dank für die Entgegnung.

Sicher ist es richtig, dass ich nicht ausführlich auf den Kontext
eingegangen bin.

Auch hätte ich die Bemerkung, dass meine Worte „unnötig“ waren,
gerne hingenommen, wäre sie ein wenig nachdenklich als persönliche Meinung  und nicht mit der Geste des Rechthabens  dahergekommen.  Es geht bei den Fragen, die uns hier
beschäftigen,  aus meiner Sicht nicht ums Rechthaben – wie das abläuft führen uns fundamentalistische Rechtgläubige in
ihrem Umgang mit den Ungläubigen doch in so penetranter Weise vor – jenseits des Dogmatismus geht es um das Verstehen und um Toleranz.  

Und – aus meiner Sicht – auch darum, den Dogmatismus im eigenen, vertrauten kulturellen  Umfeld zu erkennen.

Kommentar von AaronMose3 ,

Auch hätte ich die Bemerkung, dass meine Worte „unnötig“ waren,
gerne hingenommen, wäre sie ein wenig nachdenklich 

Es war nicht meine Absicht hier mit meiner persönlichen Meinung zu versuchen andere rechthaberisch zu untergraben. Ich bin im Prinzip auch nur hier, um zu lernen.

Jedoch verärgert es mich, wenn andere User (in diesem Fall du) meine Beiträge kommentieren, mit der eindeutig herauslesbaren Erwartungshaltung einen Fehler gefunden zu haben, in dem sie einen Satz aus dem Kontext gerissen haben.

So etwas ist für niemanden hilfreich und endet sehr oft in unglaublich langen Diskussionen, ohne Sinn und Verstand. 

Das das Wort "unnötig" eventuell falsch gewählt war, streite ich gar nicht ab. 

den Dogmatismus im eigenen, vertrauten kulturellen  Umfeld zu erkennen.

Und wenn es dir wirklich um solches geht, solltest du aber auch versuchen, diesen Dogmatismus bei dir selbst zu erkennen. 

Denn dein erster Kommentar geht meines Erachtens schon in die falsche Richtung, alleine aus dem Grund heraus das du Sätze aus dem Kontext reißt um Sie für deine Argumentation passend parat zu haben. Das erinnert mich dann doch schon an religiösen Fanatismus, bei dem dasselbe geschieht. (Das soll keine Unterstellung sein)

Kommentar von Pescatori ,

Okay, AaronMose3,

ich werde

1. noch mehr darauf schauen, den jeweiligen Kontext zu beachten.

2. Ich werde noch mehr nach dem Balken in meinem Auge suchen.

Grüße P.

Kommentar von Mucker ,

Du hast doch völlig Recht. Stell dein Licht doch nicht unter*n Scheffel. Haste doch echt nicht nötig. Ist doch ne gute und überzeugende Argumentation. LG

Kommentar von Pescatori ,

Vielen Dank für Deine wohltuenden Worte!

Ich fand mich - ehrlich gesagt - mit meiner Antwort schon ein wenig überheblich.

Wer ist es noch gerade - der nachgibt?


Antwort
von ArnoldBentheim, 115

Wenn zu dir jemand sagt:

  • Religion ist Volksverdummung!

dann hat es keinen Sinn, mit demjenigen zu diskutieren. Du kannst nur folgendermaßen kontern:

  • Das ist eine Glaubensfrage!

Dann lass' ihn einfach stehen.  :-)

MfG

Arnold

Antwort
von ThePoetsWife, 115

Hallo Nutzer903425,

ich habe jetzt keinen Spruch, aber für gläubige Menschen ist die Religion ein Anker.

Liebe Grüße

Kommentar von Giustolisi ,

Ein Anker im Sinne eines schweren Gewichts, das einem das leben unnötig schwer macht, wenn man es dauerhaft mit sich rum schleppt?

Kommentar von ThePoetsWife ,

Der Glaube gab einem geliebten Menschen von mir die Kraft,ein furchtbares Sterben mit Hilfe Gottes hinzunehmen. Ich selbst bin nicht besonders gläubig, aber ich war froh, für den tiefen Glauben, der ihr so geholfen hat.

Kommentar von Giustolisi ,

Ich habe gegenteilige Erfahrungen gemacht. 

Ich habe miterlebt, wie Menschen sich vor Schmerzen gekrümmt haben und ihren Gott anflehten, sie doch endlich sterben zu lassen. 

Geh mal in eine Krankenhauskapelle und schau dir dort an, wie Eltern weinend um das Leben ihrer Kinder flehen, um dann später die Nachricht zu bekommen, dass sie tot sind.

Schau dir an, wie sich sterbende Menschen vor schmerzen winden.

Du kannst auch im Internet suchen, wie viele Kinder mit Aids geboren werden und elendig daran verrecken.

Denen hat der Glaube wie vielen Anderen nicht geholfen. 

Nein, es gibt keinen Gott, und wenn doch, ist er so bösartig, wie wir es uns gar nicht vorstellen können. Zum Glück gibt es keinerlei Hinweise auf die Existenz so eines Wesens.

Kommentar von Mucker ,

" Nein, es gibt keinen Gott, und wenn doch, ist er so bösartig, wie wir es uns gar nicht vorstellen können. Zum Glück gibt es keinerlei Hinweise auf die Existenz so eines Wesens."

Für dich gibt es keinen GOTT - für andere schon ! Warum also nicht ein bisschen mehr TOLERANZ ?

Wenn jemand ohne GOTT leben will - ist das seine Entscheidung - und die ist OK. Genauso OK ist es aber - wenn jemand mit GOTT leben will.

Und falls er existiert - wird er sich dann wohl eher Menschen erschliessen, die an ihn glauben. Ungläubige Menschen können keinen  Zugang zu ihm finden. Das liegt in der Natur der Sache.

Du unterschätzt die Macht des Glaubens. Der Glaube kann Berge versetzen. Das hat sich im Laufe der Menschheitsgeschichte schon öfter gezeigt. Und der Glaube an GOTT kann Halt und Hoffnung geben und Trost spenden. Das sollte man nicht verkennen.

Und wer von Gott enttäusch ist, hat i.d.R . völlig unrealistische
Vorstellungen, was GOTT und sein Wirken betrifft – und erwartet oft da Hilfe von oben, wo er selbst versäumt hat, entsprechen zu handeln oder vorzubeugen.

Ein Beispiel in meiner obigen Antwort verdeutlicht das ein bisschen mehr.

Kommentar von Giustolisi ,

Für dich gibt es keinen GOTT - für andere schon 

Das ist falsch. Entweder es gibt ihn, oder es gibt ihn nicht. 
Auch die Doktrinen der meisten Religionen lehren, dass es diesen Gott für alle gibt.

Warum also nicht ein bisschen mehr TOLERANZ ?

Die könnte ich auch fordern, mache es aber nicht, weil ich denke, dass man Ansichten jedweder Art diskutieren kann. Gläubige hören ja auch nicht auf zu behaupten, dass es einen Gott gibt. Sie sehen Toleranz aber oftmals als Einbahnstraße an. Als Atheist soll man ihre Ansichten tolerieren, aber abweichende Ansichten bitte für sich behalten. 

Und falls er existiert - wird er sich dann wohl eher Menschen erschliessen, die an ihn glauben. Ungläubige Menschen können keinen  Zugang zu ihm finden. Das liegt in der Natur der Sache.Gäbe es ihn, wäre er bestimmt fähig, etwas Überzeugenderes anzubieten, als ein paar antike Geschichten ohne belege.

Du unterschätzt die Macht des Glaubens. Der Glaube kann Berge versetzen. Das hat sich im Laufe der Menschheitsgeschichte schon öfter gezeigt. Und der Glaube an GOTT kann Halt und Hoffnung geben und Trost spenden. Das sollte man nicht verkennen.
Die Macht des Glaubens ist die Macht eines Placebos und kein Beleg für die Richtigkeit.
Mir ist die harte Wahrheit lieber, als tröstende Märchen und falsche Hoffnung.

Und wer von Gott enttäusch ist, hat i.d.R . völlig unrealistische Vorstellungen, was GOTT und sein Wirken betrifft – und erwartet oft da Hilfe von oben, wo er selbst versäumt hat, entsprechen zu handeln oder vorzubeugen. 
Ja, die Leute, die bei Naturkatastrophen verletzt oder getötet werden, hätten einfach entsprechend handeln sollen.

Auch die Kinder, die mit schlimmen Krankheiten geboren werden, hätten besser mal vorgebeugt.

Es wäre ja auch vollkommen unrealistisch zu erwarten, dass ein allmächtiges und angeblich auch gütiges Wesen dieses Leid verhindert. Wo kämen wir denn hin, wenn keine Unschuldigen mehr leiden müssten? Wer würde schon in so einer Welt leben wollen?

Kommentar von cyracus ,

Ach - was soll denn dieser Streit um die Religion und diesbezügliche Glaubensfragen.

Ich halte mich an ein schönes universelles Gesetz:

❀  Du darfst alles tun
      nur nicht
      jemanden verletzen
      weder andere noch dich selbst.

Alles, was da reinpasst, ist okay. So können Menschen an dies oder das glauben, dies oder das tun ... nur nicht ...

Nach diesem Gesetz zu leben, scheint erstmal babyleicht zu sein. Ich habe die Erfahrung gemacht: Je mehr man sich darin übt, desto mehr merke ich, dass es sich dabei um eine Art Meisterschaftsprogramm handelt.

Würden sich alle Menschen an diese Regel halten, wäre die Erde ein schöner, friedvoller Ort.

Antwort
von Andrastor, 79

Gar nichts, weil es die Wahrheit ist. Religion erstickt die natürliche Neugier des Menschen indem sie Antworten erfindet anstatt zu motivieren danach zu suchen.

Und Menschen die ihre Neugier nicht befriedigen, verdummen, was man schön an den sogenannten "Bauerntrotteln" sehen kann.

Kommentar von Nutzer903425 ,

Aber es gibt Beweise, dass Jesus gelebt hat. Das ist nicht erfunden.

Kommentar von Andrastor ,

Es gibt nicht einen einzigen Beweis für die Existenz der biblischen Figur Jesus Christus. Alle Schriften die überliefert sind, beziehen sich bereits auf die bilbische Figur, nicht aber auf eine reale Person. Es gibt weder Werkstücke, noch Zeitzeugenberichte, noch Steckbriefe oder andere Dokumente der römischen Bürokratie, welche auf einen Jesus hindeuten würden, der als Prophet tätig war.

Weiters gleicht das Leben Jesu aus dem Neuen Testament dem Mythos um die Figur des Horus und dem Leben Julius Augustus Cäsars, was weitere Beweise dafür sind, dass es sich dabei nur um Erfindungen bezüglich Jesus handelt.

Kommentar von ShiroLXXVI ,

Es gibt sehr wohl "außerbiblische" Erwähnungen von Jesus Christus, die seine Historizität belegen.

Bei Cornelius Tacitus beispielsweise. Römischer Historiker (ca. 55-100 n.Chr.): The Annals XV, 44
Oder Sueton, ebenfalls römischer Historiker und Gerichtsbeamter: The Twelve Caesars, 26.2

Und es gibt noch viele weitere. Zwar keine Historiker, aber säkulare Menschen, die im ersten oder zweiten Jahrhundert gelebt haben und das Phänomen "Jesus Christus" erwähnen und die Tatsache seiner Existenz in ihren Schriften nicht in Frage stellen.

Die Existenz der Person "Jesus Christus" anzuzweifeln, ist als solches eher - entschuldige - albern, als ernst zu nehmen.

Kommentar von Andrastor ,

Wenn du dir die Schriften von Tacticus und Sueton mal durchgelesen hättest, würdest du sehen, dass sie sich auf die bilbische Figur des Jesus Christus, nicht aber auf eine reale Person beziehen.

Auch das Phänomen "Jesus Christus" bezieht sich auf die fiktive Figur, bzw. ihre Anhänger und nicht auf eine Person.

Das ist als würdest du sagen jemand der die Figur "Harry Potter" analysiert würde einen Beweis für die Existenz des Harry Potters als realen Zauberer liefern.

Jemand der derart einfache Dinge nicht beherrscht ist eher -entschuldige- albern, als ernst zu nehmen.

Kommentar von ShiroLXXVI ,

Ähm.... beeindruckende, ja geradezu beängstigende Wortwahl ... das gibt's doch gar nicht! ... :-D

Kommentar von Andrastor ,

Wenn du dazu nicht mehr zu sagen hast, hat sich die Sache für mich damit erledigt. Du hast meine Aussagen nur bestätigt, vor allem den letzten Satz.

Kommentar von ShiroLXXVI ,

Was meinst du mit "biblischer Figur"?

Sie berichten beispielsweise über Christen, denen der Brand Roms in die Schuhe geschoben wurde. Deren Bezeichnung auf einen "Christus" zurückging, der von Pontius Pilatus hingerichtet wurde.

Denkst du, sie würden darüber so schreiben, wenn sie annehmen würden, dass dieser Jesus erfunden war?

Kommentar von Andrastor ,

Mit "biblischer Figur" ist genau das gemeint was der Wortlaut vermuten lässt. Nämlich dass sich dabei auf die fiktive Figur des Jesus Christus aus der Bibel berufen wird.

Diese Christen mögen geglaubt haben dass es Jesus wirklich gegeben hat, das in einem Schriftstück zu vermerken ist jedoch kein Beweis für die Existenz von Jesus als realer Person.

Wenn du aufschreibst ich hätte dir gesagt Harry Potter hätte es wirklich gegeben, dann ist das auch kein Beweis für seine Existenz.

Kommentar von ShiroLXXVI ,

Wenn du aufschreibst ich hätte dir gesagt Harry Potter hätte es wirklich gegeben, dann ist das auch kein Beweis für seine Existenz.

Stimmt.

Dann meinst du, dass Sueton ebenfalls nur die Evangelien gelesen hat, und darauf hin angenommen hat, dass es wohl Christen gegeben haben muss und demzufolge auch Jesus Christus?

Gut, wenn wir davon ausgehen, dass Sueton oder Tacitus ebenfalls nur den Evangelien aufgesessen sind und deshalb geschrieben haben, dass "Christen" in Rom verfolgt wurden, die an einen ominösen "Jesus Christus" glaubten, dann stimmt es, was du sagst.

Aber ich glaube nicht, dass dem so ist. Ich meine, damals gab es die Bibel (NT) ja in dieser Form nicht. Waren ja nur Briefe an die Gemeinden und halt die Evangelien. Und der Brand in Rom war nur rund 20 Jahre nach Jesu Kreuzigung.
Mich würde das irritieren, dass ein Historiker! der damaligen Zeit so unkommentiert schreibt, dass diese Christen auf einen "Jesus Christus" zurückgehen, wenn das nicht im Entferntesten wahr sein kann.

Spinnen wir den Gedanken doch aus:  "Jesus Christus ist erfundene Person." Das würde bedeuten, dass in erster Linie die Evangelienschreiber einen "super Job" gemacht haben. Denn, zumindest ist mir nichts bekannt, keiner hat sich beschwert, dass das doch alles Quark ist, was die da aufgeschrieben haben. Ich meine die jüdische "Elite" damals hätte das doch nicht kommentarlos hingenommen, wenn da einer so'n Käse erzählt. Und wer hätte das einfach so geglaubt, wenn es nicht eine beträchtliche Anzahl an Leuten gegeben hätte, die das auch so erlebt haben? Wenn es außer diesen Evangelien zur damaligen Zeit keine einzige andere irgendwie geartete Überlieferung gegeben hat, wäre das doch knallhart an die Wand gelaufen, was sich die vier Leutchens Matthäus, Lukas, Markus und Johannes da ausgedacht haben. 

Ein Roman, Science-Fiction, der mit den ersten Schriften alle hinters Licht führt, und auch die, die dies selbst mitbekommen haben müssten? Überlege doch mal... das geht doch beim besten Willen nicht.

Kommentar von Andrastor ,

Ach sowas geht nicht findest du?

Wie sieht es denn mit dem Judentum aus, die sich ebenfalls auf die Fiktive Figur des Abraham berufen?

Oder mit dem Islam, welcher sich ebenfalls auf Abraham und Jesus beruft?

Es gibt Schriften über die Edda, dem normannischen polytheistischen Glauben, man hat diesen für wahr gehalten.

Buddhisten glauben bis heute Gautama Siddharta wäre zu einem Buddha geworden.

Auch damals, als das Christentum neu war, haben nicht sofort alle geglaubt was die Christen zu verbreiten versuchten. Die Christen wurden als Sekte gebranntmarkt und sogar verfolgt, doch nach und nach fanden sie Anhänger.

Die Mormomen glauben an ein Buch dass aus einem Hut heraus vorgelesen wurde.

Die Scientologen glauben an Ausserirdische mit UFOS die aussehen wie unsere Langstreckenflugzeuge.

Also von wegen "das geht beim besten Willen nicht".

Überleg mal: Wer in Rom war denn damals tatsächlich dabei? Wer hätte sie denn widerlegen können, wenn die Leute sagten "Da war einer der übers Wasser lief?"

Die Evangelisten waren in keinster Weise Augenzeugen! Auch sie sind als reale Personen nicht bewiesen und man nimmt an dass das Lukas Evangelium 60-85 n Christus verfasst wurde. Das wären dann mindestens 30 Jahre nach dem Tod von Jesus Christus gewesen, und das zu einer Zeit in der man selten älter als 40 wurde!

Und wenn Jesus Christus nicht erfunden ist, wie erklärst du dir die Parallelen zum Horus-Mythos und dem Leben von Julius Cäsar?

Kommentar von ShiroLXXVI ,

Es ging nur darum, ob es eine Person "Jesus von Nazareth" gegeben hat oder nicht. Es ging eigentlich nicht darum, ob es wahr ist, was er behauptet. Oder habe ich dich da falsch verstanden?
Das wäre nämlich ein ganz anderer Schuh.

Kommentar von Andrastor ,

Und genau bei dem Thema sind wir hier. Jesus von Nazareth hat es niemals gegeben, aber die Behauptung es hätte ihn gegeben, konnte damals einfach nicht widerlegt werden, bzw. hat sich niemand darum gekümmert.

Die Evangelisten erfanden Jesus von Nazareth und bauten eine Sekte um diese Figur herum auf, die heute als Christentum bekannt ist.

Kommentar von ShiroLXXVI ,

Hm... du meinst die jüdischen Gelehrten zur damaligen Zeit hätte das nicht interessiert, wenn ihnen einer statistisch signifikant das Wasser abgräbt? Na ich weiß ja nicht.

Aber gut ... ich sehe, du wiederholst deine Behauptung. Und ich bin jetzt nicht auf einem Feldzug. Von daher ... gute Nacht. :-)

Kommentar von Andrastor ,

Was interessierte es jüdische Gelehrte was in Rom, der Hauptstadt der Besatzungsmächte, für Sekten aufkamen?

Kommentar von NiggoDragneel ,

Es wurde bewiesen, dass einige Propheten gelebt haben die in der Bibel auftauchen, nicht aber dass Jesus gelebt hat

Kommentar von kiracro ,

Genau @Andrastor und ich bin ein Einhorn

Kommentar von Andrastor ,

wusste gar nicht dass es schon Tastaturen für Hufe gibt, man lernt eben nie aus.

wie man in meinem Beitrag über deinem sieht, kiracro, gibt es nicht einen Beweis. Nicht einen einzigen.

Egal ob du das glaubst oder nicht, es ändert nichts an der Tatsache. Die Bibel ist ein Buch voller Märchen und Mythen, nichts weiter.

Kommentar von NiggoDragneel ,

Bin GANZ deiner Meinung! Hab mich schon seit ich 10 bin gefragt warum so viele ausgrechnet an de Bibel glauben. Ich mein warum glauben sie nicht an Hänsel und Gretel. Es ist ebenfalls unwahrscheinlich unwahrscheinlich, dass sie existiert haben und ich meine Gretel hat Hänsel das leben gerettet, ich meine wenn das nicht mindestens so gut war wie Jesus ein paar Blinde geheilt hat dan weiß ich auch nicht. Und ich meine der einzige Unterschied zwischen den beiden Geschichten ist, dass die Eine ein BISSCHEN länger ist als die andere...

Kommentar von comhb3mpqy ,

Hab mich schon seit ich 10 bin gefragt warum so viele ausgrechnet an de Bibel glauben.

Ich bin Christ. Wenn Sie einige Gründe wissen wollen, um an Gott zu glauben, dann können Sie mich z. B. fragen oder auf mein Profil gehen, dort findet man Gründe.

Kommentar von Andrastor ,

Das empfiehlst du immer wieder, aber auf deinem Profil ist nicht ein einziger Grund zu finden, höchstens haltlose Behauptungen.

Wenn du Gründe hast, warum zählst du uns hier nicht 3 auf?

Kommentar von comhb3mpqy ,

Ich glaube, dass diese durchdachte Welt geplant wurde, ich glaube nicht, dass die Erde "einfach so" entstanden ist. Auch gibt es die
Meinung, dass für den Urknall ein Eingreifen von Gott nötig ist.

Auch gibt es Wunder, die von Ärzten untersucht werden. Wenn es keine wissenschaftliche Erklärung gibt, warum ein Mensch gesund wurde, dann ist ein Schritt getan, damit das Wunder auch bestätigt wird. Die Ärzte wissen auch nicht immer, dass ihre Untersuchungen für die Kirche sind.

Ich glaube auch an ein Leben nach dem Tod. Sie können im Internet
nach "Mädchen begegnet Jesus" und "Wissenschaftler Nahtoderfahrung Buch" suchen (ohne Anführungszeichen). Das sind Gründe, um an Gott und an ein Leben nach dem Tod zu glauben.

Kommentar von Andrastor ,

Was an der Welt hältst du bitte für "durchdacht"? Etwas zu sehen und davon zu denken es sei durchdacht ist kein Grund, ebensowenig wie die Meinung es ginge ohne Gott nicht dass etwas von alleine abliefe.

Also wenn ein seltener Fall eintritt, den man sich nicht erklären kann, hältst du das für den Einfluss Gottes? Das ist eine sehr frühmittelalterliche Einstellung.

Nahtoderfahrungen sind, wie der Name schon sagt, Nah-Tod-Erfahrungen, keine Toderfahrungen. Sprich die Patienten waren nicht wirklich klinisch tot, sondern nur nah dran. Daher geben diese Erfahrungen auch keinerlei Auskunft über ein potentielles Leben nach dem Tod.

Jemand der beinahe Sex hatte, kann auch nichts darüber sagen wie es tatsächlich ist Sex zu haben.

Das sind alles keine Gründe, es sind Meinungen. Hast du nichts besseres?

Kommentar von danhof ,

>>Religion erstickt die natürliche Neugier des Menschen indem sie Antworten erfindet anstatt zu motivieren danach zu suchen.<<

Und wieso sind gläubige Christen dann Wissenschaftler? Doktoren und Professoren? Früher wie heute?

Und Menschen die ihre Neugier nicht befriedigen, verdummen, was man schön an den sogenannten "Bauerntrotteln" sehen kann.

Na cool, dass ein Arzt unter uns ist. Mit General-Ferndiagnose. Wie rechnest Du das mit der Krankenkasse ab?

Kommentar von Andrastor ,

Deine lächerlichen Versuche über mich zu spotten, überhöre ich einmal gekonnt, auf dieses Niveau lasse ich mich nicht herab.

Wie man an solchen gläubigen Wissenschaftlern sieht, steht ihnen der Glaube oftmals bei ihrer Forschungsarbeit im Weg. Jahrzehnte lang waren Pyramiden vor der Öffentlichkeit verborgen, weil dort Beweise gefunden wurden, welche gewissen Glaubensvorstellungen widersprachen um nur ein Beispiel zu nennen.

Wenn du etwas über das Phänomen der "Bauerntrottel" wüsstest, müsstest du nicht auf billigen Spott zurückgreifen um dich wichtig zu machen.

Damit lieferst du ein Paradebeispiel für einen Gläubigen/Glaubensverteidiger ab, der seine Neugier nicht befriedigt. Anstatt deine Unwissenheit zuzugeben (was keine Schande ist) und zu fragen was es damit auf sich hat, verspottest du jemanden der es dir erklären könnte.

Traurig.

Antwort
von Giustolisi, 108

Darauf kann man nicht kontern. 
Wenn man Kindern irgendwelche Märchen als Wahrheit verkauft, ist das Volksverdummung. 

Kommentar von danhof ,

Wer würde denn sowas machen? Märchen als Wahrheit zu verkaufen, wäre wirklich unverantwortlich! Wozu sollte das auch gut sein? Harry Potter oder Schneewittchen hält doch kein Mensch wirklich für wahr, oder?

Als überzeugte Christen erziehen wir unsere Kinder natürlich christlich. Es ist total cool, unser Größter kann bereits das Vaterunser auswendig. Sie haben es auch zeitgleich in der Schule gelernt.

Der Christliche Glaube ist eine sehr gute Sache. Er gibt Halt und Orientierung. Es ist ein gutes Gefühl, die Wahrheit zu kennen und zum Glauben an Jesus befreit zu sein!

Und es ist so schön zu sehen, wie die eigenen Kinder mit dieser Freiheit aufwachsen. Sie genießen quasi eine zweisprachige Erziehung. Sie lernen, wie wissenschaftliches Vorgehen funktioniert und verdursten dabei nicht auf der seelischen, philosophischen Ebene.

Kommentar von Giustolisi ,

Wer würde denn sowas machen? Märchen als Wahrheit zu verkaufen, wäre wirklich unverantwortlich!
Viele religiöse menschen verkaufen den Inhalt ihrer heiligen Bücher den Kindern als Wahrheit, das passiert nicht selten.

 Sie lernen, wie wissenschaftliches Vorgehen funktioniert 
Dann besteht ja noch Hoffnung, dass sie den kindlichen Glauben irgendwann ablegen können.

Kommentar von Mucker ,

Glaube ist nicht kindlich ! Glaube kann Berge versetzen - wie etliche Beispiele aus Gegenwart und Vergangenheit zeigen- wie z.B. bei Heilungen oder Spontanheilungen, wo die  Wissenschaft  nicht in der Lage ist, das zu erklären.

Wer keinen Glauben hat - ist arm dran. An irgend etwas glaubste doch auch. Wahrscheinlich biste wissenschaftsgläubig. Ob das nun echt besser ist - dürfte äusserst zweifelhaft sein. Da machste dir dann schon selbst was vor. Auf jeden Fall scheint dir der Kontakt zu Religion und Glaube nicht offen zu stehen.

Religion kann Halt und Hoffnung geben und Trost spenden. Man muss die Religion im Zusammenhang mit der Gemeinschaft sehen. Ein grosser Vorteil von Religionen ist eben die Gemeinschaft. Man glaubt gemeinsam an etwas. Und gerade in schwierigen Zeiten ist es die Religion sowie die Religions-gemeinschaft, die Hoffnung, Halt gibt und Trost spendet.

Das ist Fakt  - und kann ernsthaft nicht bestritten werden. Aber Ignoranten können auch das ! Warum ? Weil sie irgend wie keinen Zugang zur Wahrheit haben - und auch die Realität eher verzerrt wahr nehmen. 

Kommentar von Giustolisi ,



Glaube ist nicht kindlich !
Etwas Absurdes zu glauben ohne es zu hinterfragen, ist kindlich. 
Kinder glauben an Vieles. Nicht wenige Kinder erfinden sich Fantasiefreunde, die für sie absolut real sind. Sie glauben auch an die Zahnfee, an den Weihnachtsmann , den Osterhasen, oder an was Anderes, was man ihnen erzählt. Das kann auch ruhig absurd und unbelegt sein, denn Kinder sind evolutionär bedingt leichtgläubig. Diese Leichtgläubigkeit verliert sich aber bei den meisten Menschen, wenn sie erwachsen werden.
An die Göttergeschichten glauben sie dann nur noch, weil sie entsprechend indoktriniert wurden. 
Sinn der Indoktrinierung ist es, die kindliche Leichtgläubigkeit in einem Teilbereich auch im Erwachsenenalter zu erhalten.


Glaube kann Berge versetzen
Wie ein Placebo


z.B. bei Heilungen oder Spontanheilungen, wo die  Wissenschaft  nicht in der Lage ist, das zu erklären.
...womit wir wieder bei der kindlichen Denkweise wären. Nur weil man etwas nicht erklären kann, muss es nicht eine übernatürliche Ursache haben. Man hat lediglich keine Erklärung gefunden, eine zu erfinden, ist einfach dumm.

Wer keinen Glauben hat - ist arm dran. 
Warum? Was ist gut daran, etwas ohne Belege zu glauben?
Die Illusion von Gerechtigkeit, oder die falsche Hoffnung?

 Wahrscheinlich biste wissenschaftsgläubig. 
Das Schöne an der Wissenschaft ist, dass man nichts glauben muss, alles ist belegt und überprüfbar, aber auch widerlegbar, das ist besonders wichtig, denn in der Wissenschaft gibt es keinen Absolutheitsanspruch. 
Man muss also nichts glauben, man hat die Möglichkeit, es zu verstehen.


Religion kann Halt und Hoffnung geben und Trost spenden. Man muss die Religion im Zusammenhang mit der Gemeinschaft sehen. Ein grosser Vorteil von Religionen ist eben die Gemeinschaft. Man glaubt gemeinsam an etwas. Und gerade in schwierigen Zeiten ist es die Religion sowie die Religions-gemeinschaft, die Hoffnung, Halt gibt und Trost spendet.
Damit einem eine Gemeinschaft Halt gibt, ist der Glaube an Fantasiewesen nicht erforderlich, höchstens vielleicht für falsche Hoffnung auf ein Leben nach dem Tod.
Es gibt viele Gemeinschaften, die ohne Fabelwesen auskomen


Weil sie irgend wie keinen Zugang zur Wahrheit haben - und auch die Realität eher verzerrt wahr nehmen. 
Fang mal bei dir selbst an. Du glaubst Zugang zur Wahrheit zu haben, kannst es aber nicht belegen. Deine "Wahrheit" ist nur eine Behauptung. Sie ist nicht besser als andere daher behauptete Wahrheiten. Du glaubst, das andere die Realität verzerrt wahrnehmen, weil sie deine "Wahrheit" nicht akzeptieren. Du siehst aber nicht, warum sie sie nicht akzeptieren.
 
Es gibt eben Leute, die nicht jeden unbelegten Blödsinn glauben, der in irgend einem alten Buch steht.
Die Gottesmärchen der Religionen sind für Atheisten nicht glaubhafter, als andere Märchen. Das muss man erst einmal verstehen. Für einen Atheisten ist der Glaube an Götter ebenso absurd wie der Glaube an beliebige andere Fantasiewesen.

Stell dir mal vor, ich erzähle dir eine absurde, widersprüchliche Geschichte über ein Fabelwesen und ich könnte keinen einzigen Beleg für deren Richtigkeit vorbringen. Würdest du mir glauben?
Stell dir so eine Situation mal vor. 
So ist es für einen Atheisten, wenn ihm ein Gläubiger von seinem Gott erzählt. Ohne Belege ist eine daher behauptete Wahrheit also wertlos.

Kommentar von cyracus ,

@Giustolsi, Du zeigst deutlich Deine Art von Glauben. - Das finde ich sehr erfrischend, denn die verschiedenen Arten zu glauben, woran auch immer, macht das Leben bunt.

Kommentar von Giustolisi ,

Wo ist da ein Glaube? Ich habe keinen Glauben und behaupte auch nicht im Besitz irgendwelcher Wahrheiten zu sein. Ich folge lediglich einer schlüssigen Argumentation, bis es eine bessere Erklärung gibt.
Glaube sehe ich nicht als Bereicherung, sondern eher als Last an, die sich viele Menschen aufbürden oder die ihnen aufgebürdet wird.

Kommentar von cyracus ,

Das kann ich Dir gerne lassen.

Antwort
von Pescatori, 99

"Der Mensch ist unheilbar religiös", meint der Philosoph Niklas Luhmann.


Antwort
von Mignon4, 125

Gar nicht! Ignoriere das. Es gibt intolerante Menschen, mit denen man nicht einmal sachlich diskutieren kann.

Kommentar von S7donie ,

Und was sind Religionen dann? (;

Kommentar von Mignon4 ,

Das entscheidet jeder für sich selbst.

Antwort
von fricktorel, 27

"Stimmt".

"Religion" ist das Mittel des "Gottes dieser Welt" (Offb.12,9), seine "Schäfchen" zu verführen (2.Kor.11,14).

Unser ewige Gott wird dieses aber bald ändern und Satan einsperren (Offb.20,2).

Dann wird unserem Schöpfer endlich geglaubt (1.Mose 2,17; Ps.53,1-2; Joh.17,17;  Offb.22,17).


Antwort
von S7donie, 65

Man kann auf Tatsachen nicht kontern, vor allem wenn es in keinem Verhältnis steht. Zwar gibt Religion Hoffnung, aber lieber ist ein Volk ohne falsche Hoffnung und dafür nicht so verblendet. :D

Antwort
von Nemesis900, 152

Ein Volk braucht sein Opium damit es gefügig ist.

Kommentar von NiggoDragneel ,

Du hast natürlich Recht, jedoch ist es eher kontraproduktiv da es belegt dass Religion nichts weiter als ein Mittel ist die Leute zu beruhigen womit man auch sagen könnte dass Religion Volksverdummung ist

Kommentar von Mucker ,

Oh - hier sind die ganz Schlauen am diskutieren. Und auf welch hohem Niveau - oder etwa doch nicht ?  Was für ein grosses Glück, dass man daran teilhaben kann. Das sind ja wohl echte Philosophen - oder nur eifrige Nachplapperer von irgend welchen billigen Klischees ? Vielen Dank auch !

Antwort
von MinusLmilchkuh, 80

Brennt, Häretiker, möge euch Gottes Griffel treffen.

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