Pro und Contra Argumente, dass Kinder im Haushalt helfen und somit ihr Taschengeld verbessern?

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10 Antworten

WEnn Eltern es sich finanziell leisten können, sollten Kinder ein Taschengeld bekommen. Aber das heißt nicht, dass sie, wenn die Eltern reich sind, ein hohes Taschengeld bekommen müssen. Ich hoffe also, dass auch die Kinder von Bill Gates nur ein altersentsprechendes Geld bekommen.

Das Taschengeld dient dazu, dass Kinder es lernen sollen, mit Geld umzugehen. Das bedingt, dass die Eltern sich strikt raushalten sollen, was mit dem Geld gemacht wird. (außer, wenn Drogen, Waffen und Auftragsmörder bezahlt werden sollen ;-) )
D.h. wie also ein Kind/JUgendlicher sein Geld ausgibt, sollte allein seine Sache sein. Ob er sein Monatsbudget ins Klo runterspült oder ins Feuer wirft, ob er es an einem Tag verballert, ist allein seine Angelegenheit.

Allerdings, und das ist die Kehrseite der Medaille, darf es auch bis zum nächsten Taschengeldtermin kein neues Geld geben. Wenn also ein Kind am ersten Tag sein Geld weggeworfen, verloren, verbrannt hat, gibt es nichts Neues. Da müssen die Eltern halt eisern konsequent sein.

Ich war einmal mit meinen zwei Kindern in Urlaub. Sie hatten ihr Taschengeld dabei und auch noch Geld von der Oma. Dann bei einem Stadtbummel  sah der Ältere (7 Jahre alt) in einem Schaufenster ein ledernes Notizbuch, das für ihn völlig nutzlos war und auch teuer. Ich versuchte ihm zu erklären, dass es wohl nicht so rasend sinnvoll sei, das gesamten Geld für dieses Notizbuch zu verpulvern, aber er bestand darauf. Okeee.
Dann gingen wir weiter und sein kleiner Bruder sah in einem Laden Tamagotchis liegen. Toll. Er kaufte sich eins von seinem Geld. Der Bruder war unglaublich neidisch, denn ein Tamagotchi hätte er auch gerne gehabt. Aber er konnte sich keines kaufen, da sein Geld für das blöde Notizbuch draufgegangen war. Er heulte und brüllte, aber wir Eltern blieben fest. Wir bemitleideten ihn, aber trotzdem bekam er kein weiteres Geld für das Tamagotchi.

Das meine ich mit Konsequenz.

Im Haushalt mithelfen sollte Pflicht für jedes Mitglied des Haushalts sein. Babies ausgenommen, natürlich. So ein Elternhaus ist ja kein Hotel, wo die Kinder bedient werden, sondern ein Team, wo jeder seinen Teil beizutragen hat.

Allerdings würde ich bei besonderen Aufgaben mit mir reden lassen. Rasenmähen, Autowaschen etwa könnten dazu gehören. Aber für normale Beteiligung an den Hausarbeiten würde ich kein Geld bezahlen. Mein Kind bezahlt schließlich mich auch nicht mit seinem Taschengeld, wenn ich seine Sachen in die Wäsche gebe oder für das Kind koche, eetc...

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Ich meine, das sind zwei Dinge, die überhaupt nichts miteinander zu tun haben und auch nichts miteinander zu tun haben sollten!

Das eine ist Taschengeld. Rechtlich gesehen müssen eure Eltern euch keins geben, aber darum geht es nicht. Ich halte es für sinnvoll, wenn Kinder einen angemessenen Betrag Taschengeld bekommen, über den sie frei verfügen können.

Jetzt zum anderen Thema: Haushalt.

Es ist meiner Meinung nach schon vollkommen falsch ausgedrückt, wenn ihr sagt "beim Haushelt HELFEN". Meiner Meinung nach geht es darum, sich am Haushalt zu BETEILIGEN.

Ihr seid keine Babys mehr, die von vorn bis hinten versorgt werden müssen.

Das Essen, das ihr esst, muss gekocht werden. Das Geschirr, das ihr benutzt, muss abgewaschen und in den Schrank geräumt werden. Die Wohnung, in der ihr lebt, muss sauber gemacht werden.

Die Kleidung, die ihr tragt, muss gewaschen und vielleicht auch gebügelt werden, die Bettwäsche, in der ihr schlaft, ebenso. Was für euch gekocht wird, muss eingekauft werden.

Eure Mutter ist nicht eure Dienstmagd, und dafür, dass sie EURE Arbeit nicht ganz allein macht, wollt ihr obendrein noch bezahlt werden?

Ihr seid, wie gesagt, keine Babys mehr, ihr werdet jeden Tag größer und könnt mehr und mehr Verantwortung für eure eigenen Angelegenheiten übernehmen. Es sollte längst nicht mehr selbstverständlich für euch sein, dass andere die Arbeit machen, von der ihr profitiert bzw. für euch die Arbeit machen.

In meinen Augen ist es überhaupt keine Frage, ob ihr euch am Haushalt BETEILIGEN solltet - natürlich ist das angebracht, nicht andere euche "Drecksarbeit" machen zu lassen (und womöglich noch ohne ein Danke und mit Herumgemäkel)?

Im Ernst, es sollte euch total gegen die Ehre gehen, auch noch über Bezahlung nachzudenken nur dafür, dass andere für euch arbeiten und nicht mehr die Dinge für euch erledigen, die ihr sehr gut auch selbst schon tun könnt.

Zu eurer "Entschuldigung": Ich glaube, nicht nur Kinder, sondern auch Eltern verlieren oft aus den Augen, dass die Kinder nicht ewig Babys sind, und dass nicht immer alles so bleiben muss wie am Anfang.

Also: Viel Spaß beim Großwerden und beim Beteiligen am Haushalt und an der Arbeit, die ihr selbst mit verursacht. Das ist Familienleben - auch das :-)

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Das eine hat mit dem andern nichts zu tun.

Laut Gesetzt - ist wirklich so - sind Kinder verpflichtet angemessen im Haushalt mitzuhelfen. Die Eltern könnten das thoretisch (was wohl keiner macht) einklagen. Mithilfe im Haushalt muss und sollte also nicht gesondert bezahlt werden.

Taschengeld zu zahlen wiederum ist freiwillig aber Sinnvoll. Denn auch der Umgang mit Geld muss gelernt werden. Und das geht nur wenn man welches zum Üben hat. Deswegen soll das Taschengeld auch angemessen sein.

Einem 12jährigen nur 50cent die Woche geben bringt genauso wenig wie 50 Euro die Woche.

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Irgendwann werdet ihr jeweils einen eigenen Haushalt führen müssen, dann bekommt ihr auch kein Geld dafür ^^

Taschengeld ansich ist aber sehr sinnvoll, damit Kinder den Umgang mit Geld lernen. Es gibt im Internet Empfehlungen, wie viel Geld man in welchem Alter bekommen sollte, hier zum Beispiel: http://www.taschengeldtabelle.org/

Wenn du das Taschengeld aufbessern möchtest, dann kann du z.B. Zeitungen autragen oder im Supermarkt Regale einräumen, sofern du schon alt genug dafür bist. Das macht auch im Lebenslauf einen guten Eindruck, wenn man schon erste Erfahrungen gesammelt hat, wie es ist, für sein Geld richtig zu arbeiten.

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Es ist doch selbstverständlich, dass die Kinder im Haushalt mithelfen. Dafür gibt es doch nicht mehr Taschengeld! 

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Meine KInder mussten im Haushalt kleine Arbeiten übernehmen, wie z.B. ihr Zimmer selbst aufräumen, Waschbecken, Duschwanne nach Gebrauch putzen, Geschirr aus der Spülmaschine ausräumen, saugen, Mülleimer leeren..

Sie bekamen nur wenig Taschengeld, weil ich der Meinung war, dass man mit wenig Geld eher den Umgang lernt, kalkulieren, sparen, rechnen, überlegen, abwägen....

Manchmal reichte ihnen das Geld nicht, wenn sie mal was Besonderes vor hatten. So gab ich ihnen die Chance, sich Geld dazu zu verdienen. Sie wuschen mal das Auto oder mähten den Rasen. Ich bezahlte ihnen 5 € auf die Stunde.

So lernten sie, dass man durch Leistung Geld verdient, wie es im Berufsleben auch ist, dass das Geld nicht einfach nur so aus dem Automat kommt......

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Hallo,

Pro Taschengeld: Ihr lernt damit hoffentlich sinnvoll umzugehen

Grundsätzlich solltet ihr aber eure Eltern auch ohne Taschengeld beim Haushalt helfen

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@ToastiiiFaniii,

nach heutigen Maßstäben hat meine Tochter, als sie minderjährig war, pro Monat 150,00 Euro Taschengeld bekommen, ohne dass sie zwangsweise im Haushalt helfen musste. Natürlich haben wir uns gefreut, wenn sie half.

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also meinen söhnen würde ich nie mehr taschengeld dafür geben das sie im hasuhalt helfen..das ist bei uns an der tagesordnung. ich würde es eher kürzen, wenn sie nichts täten

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Leute, ich glaube ihr habt das falsch verstanden, wir meinen natürlich warum es gut ist, dass man hilft und z.B ein Argument ist halt, dass man für sein Geld arbeiten soll und so...

 

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