Frage von Hund1elieb12, 399

Nachteile kleiner Hund (Havaneser)?

Hallo,

was für Nachteile bringen kleine Hunde mit sich? Beziehungsweise kleine Havaneser, mit klein meine ich etwa 4-4,5kg.

Antwort
von BrightSunrise, 292

4kg sind schon sehr wenig, das tendiert (!) meiner Meinung nach schon zu Qualzucht.

"Normale" Havaneser wiegen so etwa 8kg.

Sehr kleingezüchtete Hunde leiden oft unter Organproblemen und/oder verformte Schädel (Chihuahuas haben häufig eine Fontanelle). Dadurch werden sie häufig nicht alt.

4kg gehen grade noch so, denke ich.

Ansonsten braucht ein kleiner Hund alles, was ein großer auch braucht (nur weniger Futter).

Wenn du auf der Suche nach einem Hund bist, dann sieh dich doch mal im Tierheim um, da warten so viele tolle Hunde auf ein neues Zuhause, auch kleinere.

Liebe Grüße

Antwort
von LukaUndShiba, 312

(Ich muss noch mal ne extra Antwort machen da ich grade, warum auch immer, auf meine eigene Antwort nicht antworten kann)

Ich zitiere hier mal für dich aus einer Rasse Beschreibung:

Trotz seiner geringen Körpergröße benötigt er ausreichend geistige und vor allem körperliche Auslastung, denn er ist ein äußerst aktiver und sportlicher Hund, der selbst auf längeren Spaziergängen problemlos mithalten kann und die zusätzliche Bewegung genießt.

http://futalis.de/hunderatgeber/hunderassen/kleine-hunde/havaneser

Antwort
von Virgilia, 207

Sie wollen genauso wie behandelt werden wie 'große' Hunde auch. Das bedeutet auch jeden Tag mindestens 2, 3 Stunden rausgehen und geistig ausgelastet werden. In dem Punkt unterscheidet sich ein Havaneser/Bolonka/Chihuahua nicht von einem Schäferhund/Boxer/Labrador. Wenn man sie nicht wie einen normalen Hund behandelt, werden sie zu nervigen, unterforderten, unsicheren kläffenden, Tölen. 

Man kann Gelenkprobleme nicht vorbeugen, indem man den Hund kaum laufen lässt! Es stimmt zwar, dass Hunde möglichst keine Treppen steigen sollen, besonders bis sie komplett ausgewachsen sind, und als Welpen keine langen Strecken am Stück laufen sollen (Minutenregel). Auch als Senior muss man eventuell die Runden verkürzen, das kommt aber auf den Gesundheitszustand des Hundes an. Aber das hat mit dem "normalem" Hund, was er nunmal den Großteil seines Lebens ist, nichts zu tun. Hochwertiges Futter sollte man auch nicht nur wegen den Gelenken füttern. 

Aber kleine Hunde haben auch Nachteile. Wenn sie nicht vernünftig erzogen, ausgelastet und sozialisiert werden, hat man oft ein unsicheres Nervenbündel. Das kann u.A. zu dauerndem Gekläffe, einem Leinenrambo oder einem Angstbeißer führen. Oft haben sie nie gelernt mit großen Hunden zu kommunizieren (oder umgekehrt), was lebensgefährlich für den Kleinen werden kann! Leider nehmen auch viele Leute kleine Hunde nicht ernst und viele wollen sie ständig antatschen, ohne zu fragen -.- 

Gesundheitlich leiden kleine Rassen oft unter Zahnproblemen/fehlstellungen, PL, Herzfehlern und deformierten Organen (der Körper ist zu klein). 

Kommentar von LukaUndShiba ,

Aber wen wundert es denn das kleine Hunde nicht ernst genommen werden wenn viele Besitzer solcher Hunde ihre Hunde eben nicht wie Hunde behandeln?

Entweder werden kleine Hunde gekauft weil die ja angeblich weniger Auslauf brauchen, oder als Mode Accessoire wo sie meist garnicht zum laufen kommen und fast nur herum getragen werden...

Dabei wollen doch auch die kleinen Hunde einfach nur Hunde sein.

Kommentar von Virgilia ,

Ja, leider v__v 

Ich muss zugeben, dass ich meine Chi-Hündin zu Hause sehr oft auf dem Arm hatte (Schande über mich, aber sie wollte auch den halben Tag kuscheln/Körperkontakt haben ^^°), aber den Rest des Tages und draußen war sie einfach ein normaler Hund, der es geliebt hat durch den Wald oder am Strand zu toben <3 

Ich habe immer Mitleid mit den armen Hunden, die nur als niedliches Accessoire angeschafft werden. Darüber hatte auch ein paar "schöne" Diskussionen mit anderen Kleinhundebesitzern. Drei meiner Favoriten: - "Der Hund soll ja raus, aber das Katzenklo/Nappy ist so praktisch und zwei kurze Runden am Tag reichen bei so einem kleinen Hund vollkommen aus". - "Mir wäre es zu gefährlich meinen Hund durch den Matsch rennen zu lassen. Er könnte ausrutschen und sich das Bein brechen." - "Bei so einem kleinen Hund ist es dich nicht schlimm, wenn er an der Leine zieht, da kann ja nicht viel passieren." -.- Ich hätte diese Personen jedes mal am liebsten mit der Leine verprügelt und wäre mit den Hunden in dem Wald gefahren... 

Und Leute, die unerzogene kleine Hunde "süß" oder "lustig" finden, habe ich sowieso gefressen. Die sind mindestens so schlimm wie die "Ein richtiger Hund fängt erst bei xx cm an."-Menschen >_< 

Antwort
von Besserwisserin3, 219

Ich habe selber einen kleinen Hund (Bolonka ähnliche Rasse wie Malteser). Und die brauchen genauso viel Bewegung wie große Rassen. Wir haben einen Malteser in der Nachbarschaft und die hat Power und liebt Bewegung.
Und wenn du dich jetzt schon vorm Gassi gehen drücken willst dann solltest du dir besser keinen Hund zulegen...

Antwort
von justlovely99, 161

Ich spreche aus Erfahrung und habe mich dazu auch erkundigt habe auch einen Havaneser.Sie sind Zuckersüß jedoch musst du sehr aufpassen, da sie extreme Probleme mit dem Rücken bekommen können. Also nicht wo runterspringen lassen , keine Treppen bzw alles in Maßen..Lg

Antwort
von Bruder9, 210

Im späteren Alter kriegen sie meistens Probleme mit den Kniegelenken, da kommen dann hohe OP kosten auf dich zu ...
Aber kleine Hunde sind meiner Meinung nach immernoch die besten und wenn man sie richtig erzieht die Pflege leichtesten !!!

Kommentar von Hund1elieb12 ,

Genau, das ist leider bei kleinen so quasi so veranlagt.

Aber mit guten Futter und nicht zu lange Strecken kann man da gut entgegen wirken, oder zum Beispiel indem man auf Treppen steigen verzichtet.

Antwort
von LukaUndShiba, 275

Da du grade meintest in einer deiner antworten kleine Hunde brauchen weniger Gassi als große:

Auch so ein kleiner Hund will 2-4 stunden Auslauf täglich und körperlich was tun. Nur schnödes laufen lastet weder große noch kleine Hunde aus.

Kommentar von Hund1elieb12 ,

Nein kleine Hunde brauchen weniger Auslauf, wenn du mit einen 4 Kilo schweren Hund täglich 4 Stunden unterwegs bist sind spätere Gelenkprobleme vorprogrammiert.

Aber du hasdt Recht klar brauchen sie auf den Tag aufgeteilt auch Auslaufzeit.

Kommentar von LukaUndShiba ,

Nein, sie brauchen genau so viel Auslauf wie große Hunde. 

Und ich habe nie gesagt 4 Stunden sondern 2-4. 

2 ist das mindestense was drin sein muss und 3 schon das was sein sollte auch bei kleinen Hunden.

Klingt grade eher als würdest du einen Ausrede suchen nicht so viel raus zu müssen.

Selbst die kleinen Chihuahua laufen gerne solche Strecken.

Kommentar von BrightSunrise ,

@Hund1elieb12 Zunächst mal leiden vor allem größere Hunde an Gelenkproblemen und des Weiteren beugt Bewegung diesen Gelenkproblemen vor.

Kommentar von floppy232 ,

Viele Hunde mit Gelenkproblemen hatten zu wenig Auslauf. Der Tierarzt empfiehlt auch nicht umsonst, nach Hüft-OP's z.B. den Auslauf nicht zu vernachlässigen.

Egal wie groß der Hund ist, er braucht Auslauf und Beschäftigung, das in ausreichendem Maße. Warum meinst du, dass so viele kleine Hunde totale Kläffer sind? Das liegt mit daran, dass sie nicht ausgelastet sind und sich was zu tun suchen.

Antwort
von RoteRose93, 169

Ich habe einen Havaneser und kann spontan nur ein nachteil nennen, nämlich das man sich ständig bücken muss :) Aber ansonsten finde ich kleinere Rassen super :) Und havaneser sowieso :)

Expertenantwort
von Isildur, Community-Experte für Hund, 182

Hallo,

was heißt "Nachteile".

- werden häufig von anderen (Passanten/Hundebesitzern) nich ernstgenommen

- haben mit Vorurteilen zu kämpfen

- Trabtempo ist geringer

- man muss sich häufiger bücken

- Bestätigung aus der Bewegung kann schwieriger sein

- Verletzungsgefahr

Kommentar von GFexpertin ,

Das mit den Vorurteilen kenne ich bzw. mein Hund nur zu gut! Komsich, dass das sonst noch keiner hier geschrieben hat...

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