Mpu beim ersten Mal bestehen?

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5 Antworten

Doch, natürlich kann man sich auf eine MPU vorbereiten - es gibt Bücher, Seminare, sogar verkehrspsychologische Beratung als Hilfestellung.

Und die Leute, die ihr Verhalten und Leben wirklich ändern und sich vorbereiten, bestehen die MPU auch meistens beim ersten Mal.

Leute hingegen, die einfach nur sagen "Ich trink nicht mehr / konsumier nicht mehr" und glauben, ein paar Abstinenznachweise und vorgefertigte Antworten reichen schon aus, um den "blöden" Gutachter zu überzeugen, fallen regelmäßig durch.

Und selbst bei denen, die bestehen, ist die Rückfallquote erschreckend hoch - wie Du an den Fragen hier immer wieder feststellen kannst.

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Der Gutachter muss merken, dass du dich ernsthaft mit deiner Problematik beschäftigst hat. Deine eigene Prognose für die Zukunft muss kritisch und realistisch eingschätzt werden (nicht einfach: das war mit eine Lehre). Bei Alko und Drogen sind kontrollierte Abstinenzzeiten meistens Vorraussetzung. Man darf sein Problem nicht verniedlichen (ein paar Bierchen). Es dürfen keine Widersprüche (zB beim Tathergang) in deinen Aussagen festgestellt werden. Deine Mimik darf dich nicht verraten, wenn du Stuss redest (zB ich werde nie wieder Alkohol trinken) Du darfst nicht einstudiert wirken. Du musst ein bißchen durcheinander reden. Das wirkt dann glaubwürdiger. Am besten sehr gesund und sportlich auftreten (also viel trainieren und ins Solarium gehen). Dann glaubt man nicht, dass du früher Süchtling warst und vieleicht wieder werden willst.

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Es gibt Menschen, die bestehen eine MPU bereits beim ersten Mal. Es gibt auch Vorbereitungskurse und die ordentlichen raten dir unter bestimmten Voraussetzungen ab, den Termin tatsächlich wahrzunehmen, wenn ein Bestehen nicht gegeben ist.

Man besteht beim zweiten oder dritten mal, weil sich die innere Einstellung geändert hat. Im Laufe der Zeit passiert einiges mit dir.

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Kommentar von Dave0000
08.08.2016, 12:48

Also fallen die meisten "Zurecht" durch wegen der inneren Einstellung?

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Die Untersuchung erfolgt nach wissenschaftlichen Grundsätzen und
festgelegten Beurteilungsmaßstäben (MPU- Richtlnie) . So werden die Betroffenen nach einheitlichen Kriterien beurteilt – es entscheidet nicht die Sympathie oder gar eine festgelegte Quote über das Gutachtenergebnis.

aus TÜV-Süd- Life-Service:

"Weit mehr als 60 % aller Begutachteten erhalten direkt nach der MPU oder
nach einem Kurs unmittelbar nach der MPU Ihren Führerschein wieder.
Glauben Sie nicht den Quatsch von wegen "90% fallen durch".

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Kommentar von Dave0000
08.08.2016, 15:04

Aha
Sowas dachte ich mir nämlich
Also so stelle ich es mir zumindest vor
Jedoch kenne ich auch nur Leute die beim ersten Mal durchgefallen sind

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