Mit was ist der EMT-B vergleichbar?

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2 Antworten

Die Rettungsdienstliche Ausbildung in den USA weicht vom unserem System erheblich ab, da es dort in den seltensten Fällen das bei uns übliche Notarzt-System gibt.

Die in USA eingesetzten Rettungskräfte (Emergenc Medical Technicians) durchlaufen je nach Bundessstaat eine ca. 2 - 4-jährige Ausbildung, die oft als College-Studium mit einem Associate of Applied Sciences – Paramedic (vergleichsweise einem Bachelor-Degree) abschließt.

Die Ausbildung zum Paramedic ist prinzipiell in drei Stufen unterteilt:

  • EMT-B (Basic - entspricht etwa dem Sanitätshelfer)
  • EMT-I  (Intermediate - entspricht etwa dem Rettungssanitäter)
  • EMT-P / ("Paramedic" - entspricht dem Notfallsanitäter oder RettAss)

Die Kompetenzen der Paramedics sind in den USA je nach Region sehr unterschiedlich (präklinische Lysetherapie, Thoraxdrainagen etc.) jedoch versteht sich die US-Paramedics als "Augen, Ohren und Hände des Arztes".

Die - hierzulande gerne glorifizierten - umfassenden Kompetenzen müssen allerdings differenziert betrachtet werden, da die Behandlung vor Ort immer unter direkter Absprache mit der "Base Nurse" oder dem "Emergency-Doctor" per Funk, Telemetrie etc. durchgeführt wird. So ist bspw. in einigen US-Bundessstaaten einem Paramedic selbst das Anlegen einer Infusion nur nach Absprache erlaubt!

Für Routineaufgaben existieren natürlich SOPs, (Standard Operation Procedures), die Versorgung "kritischer" Patienten wird jedoch vom Paramedic praktisch immer "ferngesteuert" dorchgeführt.

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Das ist schwer zu beantworten... Ich würde sagen minimal unter dem Rettungssanitäter.
Aber das Amerikanische System ganz anders als das deutsche...

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