Frage von DrawingFaith, 818

Mit Kopftuch/Hijab eine Arbeit/FSJ-Stelle/Job finden?

Hallo liebe Community☺ Ich bin gläubige Muslima & wollte das Kopftuch/Hijab tragen sobald ich 18 bin. Da ich vom Land komme & hier wenig berufliche Aussichten habe, möchte ich in eine größere Stadt umziehen. Wovor ich aber wirklich Angst habe bzw. was mir wirklich Sorgen bereitet, dass wenn die FSJ Stellen bei denen ich mich bewerbe, meine Bewerbung sofort zur Seite legen mich quasi von vornherein "aus selektieren" (aufgrund des Hijabs)😕 habt ihr Erfahrungen mit so etwas? Oder liege ich evtl mit meiner Vermutung oder Angst falsch?

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von GermanMuslima95, 363

AsSalamu Aleikum

Ich selbst habe ein Praktikum in einer Kita mit Kopftuch gemacht. Mittlerweile trage ich den richtigen Hijab InshaAllah.  Und ich lebe in einer winzigen Stadt, in der es kaum Muslime gibt.

Ich würde dir raten, dir nicht zu viele Gedanken darüber zu machen, selbst die Kinder fanden es ganz toll. Am Anfang waren sie klar neugierig und haben Fragen gestellt wie "Warum hast du das auf?" oder "Hast du Haare?" ich habe ihnen das einfach so erklärt, dass eine Prinzessin wunderschöne Haare hat und damit kein Bösewicht kommt um sie zu klauen, versteckt sie Ihre Haare, bis ihr Prinz kommt. Und dann kann sie dem Prinz ihre Haare zeigen.

Und bei uns ist halt jedes Mädchen eine Prinzessin.

Danach wollten auch einige Mädchen gerne "Prinzessin" sein ;)

Jedenfalls wollte ich damit sagen, dass es gar nicht so viele Probleme gibt, du musst halt wissen warum du das machst und für wen und dann kommt alles andere von alleine.

Kommentar von DrawingFaith ,

Vielen Dank für diese Antwort & das du mir von deinen Erfahrungen erzählst, genau sowas wollte ich wissen! Deine Antwort hat mich gerade echt glücklich gemacht nach viel "negativem" Feedback & inschallah daraus kann ich Kraft schöpfen😊

Kommentar von HansH41 ,

Ja, so macht du dich wichtig. Auffallen und Anderssein um jeden Preis. Gratuliere.

Kommentar von DrawingFaith ,

Ich mache mich nicht wichtig ich wollte von Erfahrungen hören & nichts von Intoleranz :)

Kommentar von GermanMuslima95 ,

Der Preis ist diese Welt und der Gewinn das Paradies. Denke mal darüber nach.

Kommentar von SibTiger ,

Diese Welt ist real. Das Paradies ist ein Phantasieprodukt, für das es keinen Beweis gibt.

Kommentar von GermanMuslima95 ,

Wofür du auch keinen Beweis hast.

Lass es mich mal so erklären: Was haben wir zu verlieren?

Wenn es wie du sagst (ich bin nicht deiner Meinung, aber akzeptiere diese) es kein Gott und kein Paradies gibt, dann haben wir halt ein Leben geführt in dem wir glücklich waren, weil wir an Gott geglaubt haben, wir haben an Arme gespendet, wir haben uns von Drogen ferngehalten, wir haben unseré Familien gut behandelt, wir haben niemanden bestohlen, bedrogen oder verletzt. Alles in allem haben wir ein gutes Leben geführt und dann sterben wir.

Aber wenn es einen Gott gibt ( wovon ich überzeugt bin) dann haben wir das getan was er wollte und kommen zur Belohnung ins Paradies.

Aber Leute wie du, wo kommen sie dann hin?

Das kannst du dir selbst denken....

Kommentar von SibTiger ,

Dein Text erinnert an die Pascalsche Wette. Die gilt seit langer Zeit als überholt, da auch, wenn es einen Gott gibt, niemand sagen kann, welches das richtige Gottesbild ist und auch niemand sagen kann, ob dieser Gott tatsächlich ein strafender und was dieser Gott wirklich will.

https://de.wikipedia.org/wiki/Pascalsche_Wette

Kommentar von GermanMuslima95 ,

Dies ist sehr interessant, davon habe ich auch noch nie gehört. Danke dass du dies geteilt hast. Dazu muss ich ja auch sagen, dass ich ja tatsächlich davon überzeugt bin an das richtige Gottesbild zu glauben. Aber nicht das Glauben im deutschen Sinne, sondern Überzeugung durch Beweise. Um Ehrlich zu sein war ich früher ziemlich das Gegenteil von jetzt, ich war sogar mit PEGIDA, aber ich suchte eigentlich nach Beweisen um den Islam bloßzustellen, jedoch endete meine Suche anders als gedacht. Jetzt liebe ich den Islam mit jeder Sekunde mehr und ich habe es nie auch nur eine Sekunde bereut Muslim zu werden.

Für mich bin ich auf der sicheren Seite, aber ich kann natürlich verstehen dass viele Menschen anders denken, ich komme ja auch von dort. Meiner Ansicht nach fehlt eine richtige Aufklärung sowohl auf ´Seiten der Muslime, als auch auf Seiten der Nicht-Muslime.

Ich merke doch sehr häufig, wie viel Kultur doch mit der Religion vermischt wurde und wie ungewahr sich dessen die Muslime doch sind. Man muss alles was man hört erst hundertfach überprüfen und nicht blind folgen, das ist eines der größten Probleme heutzutage.

Kommentar von SibTiger ,

So lange es sich um Deinen Glauben handelt, ist es ja auch in Ordnung. Aber ein Satz wie 

Aber Leute wie du, wo kommen sie dann hin?

 

geht mir dann doch zu weit.

Kommentar von GermanMuslima95 ,

Wenn du dich davon angegriffen gefühlt hast dann tut es mir natürlich leid, das war nicht meine Absicht.

Aber das ist wie wenn ich jemanden sage "Bist du dumm?" Und derjenige sich erstmal drüber aufregt warum ich ihn dumm nenne, obwohl es eine Frage ist.

Man fühlt sich doch nur angegriffen, wenn man weiß es ist etwas wahres darin.

Ich bin nicht deiner Meinung und das ist auch gut so, aber ich würde dafür sterben dass du deine Meinung sagen darfst. (Zitat von einer Bemerkenswerten Dame)

Kommentar von Zicke52 ,

GermanMuslima, hättest du dir nicht eine eigene Geschichte ausdenken können?

Vom Pegida-Mitglied oder -Sympathisanten zum islamischen Fundi, das klingt doch sehr von der Saulus/Paulus Konversion abgekupfert. 

Kommentar von GermanMuslima95 ,

Sorry Ich kenne das nicht, aber das ist echt so.

Auch kein Wunder, denn ich bin aus Werdau und es gibt relativ viele Nazis und meine Familie ist halt leider auch so. Ich bin so aufgewachsen.

Deshalb habe ich auch einige Problem vorallem mit meinen Cousins, aber ich habe mich entschieden.

Kommentar von Zicke52 ,

Die Saulus/Paulus-Geschichte kennst du nicht? Hast du nicht gesagt, du hättest dich mit dem Christentum befasst, bevor du dich für den Islam entschlossen hast?

Kommentar von GermanMuslima95 ,

Ja habe ich, aber nicht in jeder Einzelheit, da ich wie gesagt mir erstmal einen groben Überblick verschafft habe. So kann ich zum Beispiel auch nicht die Vajrayana des Buddhismus erklären, obwohl ich mich auch mit dieser Religion beschäftigt habe.

Kommentar von Zicke52 ,

Nun ja, Saulus ist eine Zentralfigur des Christentum (die wichtigste nach Jesus) und eigentlich der Gründer des Christentums. Wenn man über ihn nichts weiß,  kann man sich nicht sehr mit dieser Religion beschäftigt haben.

Kommentar von GermanMuslima95 ,

ok hab ich noch nie gehört.

Kommentar von KaeteK ,

Für mich ist der Herr Jesus der Gewinn.

Kommentar von GermanMuslima95 ,

Muslime lieben Jesus (frieden sei auf ihm) auch, aber halt nicht als Gott, sondern als Prophet.

Jesus sagte sogar in der Bibel:

(Johannes 14:28) "...Wenn ihr mich liebtet, so würdet ihr euch freuen, daß ich zum Vater gehe, weil der Vater größer ist als ich."

(Johannes 6:57) "Wie mich der lebendige Vater abgesandt hat und ich lebe um des Vaters willen..."

(Johannes 5:30) "Ich kann von mir selbst nichts thun; wie ich höre, so richte ich und mein Gericht ist gerecht, weil ich nicht auf meinen Willen ausgehe, sondern auf den Willen dessen, der mich gesandt hat."

(Markus 5)  " 29Und alsbald vertrocknete der Brunnen ihres Bluts; und sie fühlte es am Leibe, daß sie von ihrer Plage war gesund geworden. 30Und Jesus fühlte alsbald an sich selbst die Kraft, die von ihm ausgegangen war, und wandte sich um zum Volk und sprach: Wer hat meine Kleider angerührt? 31Und die Jünger sprachen zu ihm: Du siehst, daß dich das Volk drängt, und sprichst: Wer hat mich angerührt?
Du siehst es gibt sogar Beweise in der Bibel. Das aber nur am Rande.

Kommentar von Zicke52 ,

Nein, Muslime lieben Jesus nicht, sonst hätten sie seine Lehre übernommen. Sie haben nur seinen Namen übernommen, also spielt er im Koran keine Rolle.

Kommentar von GermanMuslima95 ,

Falsch. Jesus (as) wird sogar öfter erwähnt, als Mohammed (saw) .

Kommentar von Zicke52 ,

Ich habe nicht gesagt, dass er nicht erwähnt wird. Ich habe gesagt, dass seine Lehre nicht übernommen wurde. Reine Erwähnung seines Namens oder einige unwesentliche Details (die wesentlichen wurden ja auch nicht übernommen) aus seiner Biographie ergeben inhaltlich null Aussage. Deshalb spielt er im Koran keine Rolle.

Kommentar von GermanMuslima95 ,

Welche Lehre haben wir denn bitte nicht übernommen? Meinst du folgende?:

„Denkt nicht, ich sei gekommen, um Frieden auf die Erde zu bringen. Ich bin nicht gekommen, um Frieden zu bringen, sondern das Schwert!“ Das steht im Matthäus-Evangelium, Kapitel 10, Vers 34, und gesagt hat es Jesus Christus.

Gott befahl oft den Israeliten, Krieg mit anderen Nationen zu führen (1 Samuel 15:3; Josua 4:13). Gott verlangte die Todesstrafe im Fall zahlreicher Verbrechen (Exodus 21:12, 15; 22:19; Levitikus 20:11). Also Gott ist nicht unter allen Umständen gegen das Töten, sondern gegen den Mord. Krieg ist nie etwas Gutes, aber manchmal etwas Notwendiges. In einer Welt voll sündiger Menschen (Römer 3:10-18) ist Krieg unvermeidbar. Manchmal ist der einzige Weg, sündige Menschen davon abzuhalten, den Unschuldigen schwere Schaden zu fügen, in den Krieg zu ziehen.

Im Alten Testament befahl Gott den Israeliten: “Bestrafe die Midianiter für das, was sie den Israeliten angetan haben. Danach wirst du sterben” (Numeri 31:2). Deuteronomium 20:16-17 erklärt: “Wenn sie aber in dem Land liegt, das der HERR, euer Gott, euch geben wird, dürft ihr niemand am Leben lassen. An allen Völkern im Land müsst ihr den Bann vollstrecken, wie der HERR, euer Gott, es befohlen hat...”. 1 Samuel 15:18 sagt: “Er hat dich zu den Amalekitern geschickt und dir befohlen: “Kämpfe gegen sie, bis du sie vernichtet hast. Vollstrecke den Bann an ihnen, denn sie haben sich gegen mich gestellt.” Offensichtlich ist Gott nicht gegen jeden Krieg. Jesus ist immer in volkommener Übereinstimmung mit dem Vater (Johannes 10:30), deswegen können wir nicht dem widersprechen, daß Krieg Gottes Wille im Alten Testament war. Gott ändert sich nicht (Maleachi 3:6; Jakobus 1:17).

Das zweite Kommen Christi wird äußerst gewaltsam sein. Offenbarung 19:11-21 beschreibt den endgültigen Krieg gegen Christus, den siegreichen Befehlshaber, der urteilt und “gerecht kämpft” (Vers 11). Es wird blutgetränkt (Vers 13) und blutig sein. Die Vögel werden das Fleisch derjenigen, die sich Ihm entgegensetzen, verzehren (Verse 17-18). Er wird den Feinden keine Barmherzigkeit erweisen, Er wird sie endgültig erobern und “in einen See von brennendem Schwefel werfen.” (Vers 20).

Meinst du diese Lehren?

Gott befahl oft den Israeliten, Krieg mit anderen Nationen zu führen (1 Samuel 15:3; Josua 4:13). Gott verlangte die Todesstrafe im Fall zahlreicher Verbrechen (Exodus 21:12, 15; 22:19; Levitikus 20:11). Also Gott ist nicht unter allen Umständen gegen das Töten, sondern gegen den Mord. Krieg ist nie etwas Gutes, aber manchmal etwas Notwendiges. In einer Welt voll sündiger Menschen (Römer 3:10-18) ist Krieg unvermeidbar. Manchmal ist der einzige Weg, sündige Menschen davon abzuhalten, den Unschuldigen schwere Schaden zu fügen, in den Krieg zu ziehen.

Im Alten Testament befahl Gott den Israeliten: “Bestrafe die Midianiter für das, was sie den Israeliten angetan haben. Danach wirst du sterben” (Numeri 31:2). Deuteronomium 20:16-17 erklärt: “Wenn sie aber in dem Land liegt, das der HERR, euer Gott, euch geben wird, dürft ihr niemand am Leben lassen. An allen Völkern im Land müsst ihr den Bann vollstrecken, wie der HERR, euer Gott, es befohlen hat...”. 1 Samuel 15:18 sagt: “Er hat dich zu den Amalekitern geschickt und dir befohlen: “Kämpfe gegen sie, bis du sie vernichtet hast. Vollstrecke den Bann an ihnen, denn sie haben sich gegen mich gestellt.” Offensichtlich ist Gott nicht gegen jeden Krieg. Jesus ist immer in volkommener Übereinstimmung mit dem Vater (Johannes 10:30), deswegen können wir nicht dem widersprechen, daß Krieg Gottes Wille im Alten Testament war. Gott ändert sich nicht (Maleachi 3:6; Jakobus 1:17).

Das zweite Kommen Christi wird äußerst gewaltsam sein. Offenbarung 19:11-21 beschreibt den endgültigen Krieg gegen Christus, den siegreichen Befehlshaber, der urteilt und “gerecht kämpft” (Vers 11). Es wird blutgetränkt (Vers 13) und blutig sein. Die Vögel werden das Fleisch derjenigen, die sich Ihm entgegensetzen, verzehren (Verse 17-18). Er wird den Feinden keine Barmherzigkeit erweisen, Er wird sie endgültig erobern und “in einen See von brennendem Schwefel werfen.” (Vers 20).

Kommentar von Zicke52 ,

Dass das AT grausam ist, bestreitet niemand. Der Koran ist ja auch größtenteils davon abgekupfert,  mit noch ein paar zusätzlichen Grausamkeiten, denn es war dem Mohammed wohl noch zu soft. Aus der Lehre des NT hat er hingegen nichts übernommen, nur ein paar Figuren/Namen.

Dass du das Zitat "Ich bin nicht gekommen, um Frieden zu bringen..." hier anbringst,  ist wirklich schwach. Gleich im nächsten Satz erklärt Jesus nämlich, was er damit meint: der Glaube an ihn kann Unfrieden in Familien bringen, das Schwert steht symbolisch für Zertrennung der Familienbande....aber das weisst du auch, du verdrehst es absichtlich, um glauben zu machen, das NT sei gewaltverherrlichend. Versuch misslungen.

Ja, das NT steht im Widerspruch zum AT, aber das ist nicht mein Problem, damit müssen die Christen zurechtkommen. Aber die Lehre des NT ist eindeutig FRIEDLICH, für die damalige Zeit sogar revolutionär friedlich. Und was die Grausamkeiten des Endgerichts/Jenseits betrifft, mit denen hab ich kein Problem, betrifft ja nicht mein Leben. Wenn nur die Moslems auch auf die jenseite Strafe Allahs vertrauen und sich damit begnügen würden! Dann hätten sie es nicht notwendig, dem armen Allah unter die Arme zu greifen und die Ungläubigen im Hier und Jetzt zu bestrafen!

Kommentar von Zicke52 ,

"Danach wollten auch einige Mädchen gerne Prinzessin sein"

Wissen die (nichtmuslimischen) Eltern, dass du ihre Kinder indoktrinierst? 

Kommentar von GermanMuslima95 ,

Ich indoktriniere niemanden, ich rede mit den Kindern nicht über Religion, da ich weiß was dann passieren würde. Kinder sind nicht wie Erwachsene, Kinder sind weltoffen und neugierig und hegen keinen Hass gegen alles was anders ist. Diese Dinge kriegen Kinder anerzogen. Kinder sehen die Welt anders als Erwachsene.

Auch mit einigen Eltern habe ich gesprochen, aber nicht über Religion. Und sobald die Menschen herausfinden, dass ich Deutsche bin, so sind sie sehr interessiert. Weil man dann nicht mehr auf Kultur oder Erziehung schieben kann, sondern dann bleibt nur noch der Glauben übrig.

Ich bringe den Menschen unsere Religion nahe indem ich sie lebe. Ich bin sozusagen ein wandelndes Aushängeschild für den Islam.

Das ist meine Aufgabe, meine Da'wah (für meine muslimischen Geschwister)

Kommentar von Zicke52 ,

Natürlich indoktrinierst du, indem du den Kindern religiöse Symbole als Attribute einer Prinzessin "verkaufst" und sie somit zur Nachahmung anregst. 

Kommentar von Zicke52 ,

Wandelndes Aushängeschild für den Islam - genau das wollen wohl die wenigsten in Schulen und Kindergärten sehen.

Kommentar von GermanMuslima95 ,

Aber jeder Mensch verkörpert doch seine Werte und Ideologien. Dann dürfte ja keiner mehr unterrichten, denn jeder hat Gedanken und Ansichten die jemand anderen nicht passen könnten. Und was wäre denn schlimm wenn sich ein Kind dafür interessiert? Ehrlich was wäre der Schaden?

Kommentar von Zicke52 ,

Man bevorzugt aber in Europa Werte wie Freiheit und Selbstbestimmung. Deshalb ist es hier so lebenswert.

Aber niemand hat sich seine Meinungen auf die Stirn tätowiert.

Kommentar von GermanMuslima95 ,

Und meine Freiheit ist es, mich zu bedecken, während andere sich ausziehen. Deshalb ist unser Land auch so toll, jeder hat die Gleichen Rechte unabhängig von seiner Meinung oder Religion.

Und ich sage es immer wieder, denn ich liebe dies Zitat: "Ich bin zwar nicht deiner Meinung, aber ich würde dafür sterben dass du sie sagen darfst."

Kommentar von Zicke52 ,

Nun, dein geliebtes Zitat wird aber in keinem islamischen Land angewandt.

Hast du eine Erklärung dafür?

Kommentar von GermanMuslima95 ,

Ja habe ich. Den Islam kann man nicht an den Muslimen messen, ebensowenig man das Christentum an den Christen messen kann.

Ein Pfarrer der kleine Jungs missbraucht, hat mit dem Christentum nichts zu tun und ein "Muslim" der schlimmer lebt als die Kuffar hat mit dem Islam nichts zu tun.

Selbst wenn die Gesetze perfekt sind, die Menschen sind es nunmal nicht.

Kommentar von ArbeitsFreude ,

Sorry, da muss ich Dir jetzt vehement widersprechen, liebe Germanmuslima:

Ein Pfarrer hat IMMER mit dem Christentum zu tun - das ist sein Beruf! - Du kannst doch nicht sagen, dass ein schlechter Arzt kein Arzt ist.... (bzw. Du kannst es, aber es wäre Bödsinn) - und ein Muslim, der schlimm lebt, hat nur DANN nichts mit dem Islam zu tun, wenn er sich nicht selbst öffentlich als solchen bezeichnet.

Sobald er das aber tut, HAT er mit dem Islam zu tun - denn: "an ihren TAten sollt Ihr sie erkennen!"

Schau: Ich sage doch auch nicht "Die Buddhisten in Burma, die die muslimischen Rohinga verfolgen und sogar umbringen, das sind keine Buddhisten", weil sie die simpelsten Basisregeln des Buddhismus missachten und ich das schlecht finde -

Nein: Ich muss mir sagen lassen "aber das sind Buddhisten, die sowas tun" - weil die sich nunmal so nennen - Damit muss ich leben! (und Du, liebe Germanmuslima musst damit leben, dass sich der IS auf den Koran berufen kann -und es auch tut!)

Kommentar von GermanMuslima95 ,

Ich weiß nicht wie das in anderen Religionen ist, aber im Islam kann  man unter bestimmten Umständen auch "rausgeworfen" werden.

Zum Beispiel, wenn man einen Muslim tötet, wenn man etwas von der Religion leugnet, wenn man sich über etwas der Religion lustig macht. Wenn man jemanden Frohes Fest zu einem Ihrer Feiertage (zb Weihnachten) wünscht...

Es gibt ganze Buchreihen, die sich damit befassen.

Ein Wort macht einen zum Muslim, aber auch ein Wort kann jemanden auch wieder zum "Ungläubigen" machen.

Kommentar von Zicke52 ,

Gut, dass man nur rausgeworfen wird, wenn man einen Muslim tötet. Einen Nichtmuslim töten ist ja nicht so schlimm.

Und jemandem frohe Weihnachten wünschen, was für ein abscheuliches Verbrechen. Wenn man dafür nicht den Ausschluss aus dem Islam verdient, wofür dann?

Wenn ich denke, dass man Leute wie dich an Kinder ranlässt, wird mir schlecht.

Kommentar von GermanMuslima95 ,

Oh bitte.

Also natürlich darf man auch keinen Nicht-Muslim töten außer im Kriegsfall. Und Frauen, Kinder, alte Menschen, Mönche, und sogar Pflanzen sind Tabu.

Aber das ist ja gar nicht das Thema.

Kommentar von Zicke52 ,

Ich weiss, dass es nicht das Thema ist, aber DU hast ja gesagt, man könne für das Töten von Muslimen aus dem Islam ausgeschlossen werden. Gälte das auch für das Töten von Nichtmuslimen, hättest du wohl das allgemeine Wort "Menschen" verwendet.

Naja, es wird eh öfter vorkommen, dass ein Moslem seinem Nachbarn frohe Weihnachten wünscht, als dass er einen Menschen tötet. Also ist die Sünde des Weihnachtswünschens das weitaus größere Problem, und sollte mit aller Härte und bis zur völligen Ausmerzung geahndet werden. Ist ja schrecklich, dieses Vergehen. 

Kommentar von GermanMuslima95 ,

Darum geht es ja nicht und wir dürfen das ja schon mal gar nicht in die Hand nehmen, vorallem da man sich ja an die Gesetze des Landes halten muss in dem man lebt (ist übrigens islamisches Gesetz).

Ich meine sie werden am Tage der Auferstehung wie die Ungläubigen behandelt.

Und ja es ist nicht verboten ungläubige zu töten, aber eben nur im Kriegsfall.

Kommentar von Zicke52 ,

"Vor allem da man sich an die Gesetze des Landes halten muss in dem man lebt"... heisst das, wenn du in einem islamischen Land lebst (das hast du ja vor), wirst du die freie Meinungäusserung, die dir angeblich so wichtig ist, nicht mehr für gut halten? In deinem Traumland Saudi-Arabien ist sie ja verboten. 

Kommentar von GermanMuslima95 ,

Ich weiß selbst, dass die Saudis nicht alles richtig machen. Sie sind Vertreter des Taghut und führen neue Regeln ein, die keine Basis in der Sharia haben (zb. das Frauen kein Auto fahren dürfen), aber besser als Deutschland ist es auf jeden Fall. Und ich liebe zwar Mekka und Medina, und wäre gerne in der Nähe unseres geliebten Propheten, an dem Ort wo er gelaufen ist. Aber ich würde auch wirklich gerne in unser geliebtes Ash-Sham ziehen. Denn Ash-Sham ist das Herz unserer Ummah.

Ich bin halt noch am überlegen. Aber aufjedenfall ist es besser eine strenge Gesellschaft ohne Meinungsfreiheit zu haben, als eine Gesellschaft die nur aus Schlamperei besteht.

Kommentar von Zicke52 ,

Und warum zitierst du dann immer wieder "Ich bin nicht deiner Meinung, aber ich würde dafür sterben, dass du sie sagen darfst" wenn du eine Gesellschaft ohne Meinungsfreiheit besser findest? Lügen muss im Islam ja eine hochgeschätzte Tugend sein!

Kommentar von GermanMuslima95 ,

Ich bin für Meinungsfreiheit, da ich ja kaum jemand zwingen kann meiner Meinung zu sein, ich finde einfach Saudi Arabien besser, als Deutschland da es wesentlich weniger Schlamperei gibt, als in Deutschland. Und ich verachte Schlamperei in jedem Land auf der Welt, aber im Endeffekt ist es immer die Entscheidung der betroffenen was sie mit ihrem Leben anfangen und ob sie es gerne wegwerfen wollen.

Kommentar von Zicke52 ,

Du bleibst in deinen Widersprüchen gefangen. Du kannst nicht leidenschaftlich Meinungsfreiheit verteidigen, wie du vorgibst es zu tun, und dann sagen, ein Land, in dem es keine gibt, wäre besser als eines, in dem es sie gibt. Das passt einfach nicht zusammen. Du musst dich entscheiden, sonst bist du nicht glaubwürdig. 

Ausserdem klingt dein "ich kann ja kaum jemanden zwingen, meiner Meinung zu dein" nicht nach klarer Bejahung der Meinungsfreiheit, eher nach Resignation - nichts zu tun mit deinem früheren "ich würde mein Leben dafür geben".

Schlamperei gibt es in jedem Land, aber doch eher in Afrika als in Europa. Deutschland ist sicher unter den Ländern mit dem am besten funktionierenden Verwaltungsapparat.

Wo/was ist Ash-Sham?

Kommentar von GermanMuslima95 ,

Deutschland ist Land Nummer eins, wenn es um Schlamperei geht, noch vor Frankreich.

Ash-Sham ist/war/wird wieder sein, das heutige Jordanien, Israel,Libanon und Jordanien. ich denke im deutschen heißt es Levante.

Und zum Thema Meinungsfreiheit, mir ist es egal was für eine Meinung Leute haben, die können sie gerne sagen und das Stundenlang, ich weiß ja das ich auf dem Richtigen Weg bin InshaAllah da schadet mir das nichts.

Und nur weil ich Saudi_Arabien gut finde, heißt das nicht, dass ich auch deren Politik mag. Ich liebe das Land, weil Mekka und Medina dort sind aus keinem anderen Grund. Nagut vielleicht auch weil es da weniger Schlamperei gibt.

(Schlamperei= Alkohol;Drogen,Musik,halbnackte Frauen auf der Straße und vor allem Unzucht)

Kommentar von Zicke52 ,

Naja, Israël ist ja schon mal ein liberales Land, da könnte man gut leben, wenn die Unsicherheit nicht wäre. Aber es ist kein islamischer Staat, was willst du dort? Libanon auch nicht, bliebe nur Jordanien. Mit den Menschenrechten hapert's zwar, aber die sind dir ohnehin ein Dorn im Auge.

Was du "Schlamperei" nennst, ist lächerlich. Du willst Studentin sein und kennst nicht mal den Sinn gängiger Wörter?

Alkohol ist keine Schlamperei, sondern ein Getränk (Konsum reglementiert), Drogen sind verboten (ja, ich weiss, Übertretungen werden nicht mit Todesstrafe geahndet), "Unzucht" = verfassungsmässig garantiertes Recht auf freie Entfaltung.

Musik?? Wenn du darauf verzichten willst, weil ein paar miesepetrige "Gelehrte" den Menschen nichts gönnen, dann tu das doch, aber mit welchem Recht willst du sie anderen verbieten?

Was mir auffällt: es reicht dir nicht, so zu leben, wie du magst, nein, du willst deine Art zu leben ALLEN aufzwingen. Das Recht auf freie Entfaltung würdest du gleich mal aus den Grundrechten streichen. Frage: Was geht dich das Leben der anderen an? Zwingt dich jemand, Alkohol zu trinken, "Unzucht" zu treiben, Musik zu hören? Nein? Also warum willst du andere zwingen, darauf zu verzichten?  

Kommentar von GermanMuslima95 ,

Habe ich nie gesagt, ich habe nur gesagt, dass es mir nicht gefällt und ich deshalb woanders leben möchte.

Und ich meinte mit Sham das ganze Sham, so wie es früher war und unser Prophet (saw) hat versprochen, dass es wieder so wird, spätestens wenn wir die Kreuzzügler in Dabiq treffen wird unser Sham wieder uns gehören, ebenso Rom und Konstantinopel.

Und Israel haben die Juden unter der Hilfe von Amerika uns weggenommen. Sie haben kostbares Blut vergossen, aber warte nur ab, sie werden es irgendwann bereuen, doch dann wird es zu spät sein, dann werden sie in der Hölle brennen für das, was sie mit ihren Händen geerntet haben.

Allah (swt) hat es uns versprochen und Allah (swt) hält alle seine Versprechen.

Kommentar von Zicke52 ,

Ach so, du hast nie gesagt, das du andere zwingen willst, nach DEINEN Vorstellungen zu leben? Willst aber in einem Land leben, in dem deine Vorstellungen den Menschen aufgezwungen werden? Du glaubst doch nicht wirklich, dass es ein Land gibt, in dem ALLE Menschen von sich aus islamistische Fanatiker sind? In dem KEINER Musik hören, Alkohol trinken, andersgeschlechtliche Freunde haben will? In dem JEDER sich hündisch der Religionspolizei unterwerfen will? Sowas klappt nur mit Zwang, und selbst dann unterwerfen sich nicht alle. Die muss man halt auspeitschen oder vor der Moschee köpfen. Sagt dir der Name Ralf Badawi etwas? 

Ja, so sieht deine Toleranz aus, denn eine Gesellschaft, in der individuelle Freiheit herrscht, "gefällt" dir nicht. Was ich noch immer nicht verstanden habe. Es muss dir ja nicht gefallen, aber warum stört es dich? Mir ist es egal, wenn mein Nachbar keine Musik hören möchte, warum sollte mich das stören? Aber umgekehrt erträgst du es nicht, wenn dein Nachbar Musik hört?

Ach so, du wünscht,  dass Israel, Jordanien, Libanon, Italien (!) vom IS mit Krieg überzogen und erobert werden. Da musst du noch ein bisschen warten, also so schnell wird's mit deinem Umzug nicht klappen. Wie war das, Moslems sind friedliebend? Ach ja,  aber nicht bevor sie die ganze Welt erobert haben und alle Menschen Allahs Sklaven sind? So meinst du das? 

Kommentar von GermanMuslima95 ,

Ich weiß nicht, wie oft ich es sagen muss, mir ist es egal ob mein Nachbar Musik hört, sich Zukokst und eine Schl**** nach der anderen zu sich nach hause bringt. Egal in dem Sinne, dass es nicht meine Sache ist, was er macht. Nicht egal in dem Sinne, dass ich traurig bin, dass er sein Leben wegschmeißt und gegen Allah handelt.

Ich will aber trotzdem lieber in einer sauberen Gesellschaft leben, denn ich könnte das meinen Kind niemals antun sowas sehen zu müssen. Und sollte ich ein Jungen bekommen, dann sowieso nicht, denn Jungs machen oft mehr "Schande" und begehen öfter Unzucht als Mädchen. Da hätte ich viel Zuviel Angst um ihn.

Und ich habe nie von IS gesprochen, ich habe nur gesagt, was unser Prophet uns versprochen hat. Und Sham ist die eine Sache und Rom und Konstantinopel eine andere.

Und ja wir lieben Frieden und wir wollen in Frieden leben, aber wie soll das in einer Gesellschaft gehen, in der fast 99% Hu***söhne leben und man an einer Hand zählen kann, wer noch keine Unzucht begangen hat. In einer Gesellschaft, in der manchmal weder getöteter, noch Tötender wissen warum das passiert. In einer Gesellschaft, in der es normal ist halbnackt draußen rumzulaufen, und wenn man sich bedeckt, man der Aussenseiter ist. In einer Gesellschaft in der Lügner ala Vertauenswürdig und Vertrauenwürdige als Lügner bezeichnet werden. In einer Gesellschaft, in der man Macht unfähigen Leuten anvertraut. In einer Gesellschaft, in der man Gott vergessen hat, vergessen hat dass wir alle sterben und alle wiedererweckt werden und alle Rechenschaft ablegen werden über das was wir mit unseren eigenen Händen geerntet haben.

Dann sage ich ganz ehrlich in so einer Gesellschaft will ich nicht leben und wenn das bedeutet, dass ich einige persöhnliche Freiheiten aufgeben muss, dann bin ich das bereit zu zahlen.

Kommentar von Zicke52 ,

Wenn du nicht vom IS gesprochen hast, von wem dann? Jedenfalls geht die Unterwerfung der von dir erwähnten Länder nur mit Gewalt. Du glaubst doch nicht, dass Israel freiwillig zum.Islam konvertiert? Und auch wenn Rom und Konstantinopel "was anderes" ist, so sagst du doch, sie werden wieder "uns" gehören (wer ist "uns"?). Glaubst du, dass der Vatikan freiwillig zum Islam konvertiert? Wie willst du das ohne Gewalt schaffen?

Ach so, "wir" (wer ist "wir"?) können nicht in Frieden in einer Gesellschaft leben, in der fast 99% Hu***Söhne leben? Doch, könnt "ihr", indem ihr diese Hu***söhne ihr Leben leben lässt und euch um euer Leben kümmert. Aber es ist unmöglich, in Frieden zu leben, wenn 1% den restlichen 99% ihre Regeln aufzwingen will. 

Kommentar von GermanMuslima95 ,

Das Ziel des Jihad, des bewaffneten Kampfes ist nicht, die Leute zu konvertieren, denn niemand kann die Herzen wenden, außer Allah (swt).

Das Ziel ist, die Sharia Allahs auf der Erde zu etablieren.

Und ich weiß selbst, dass Isis nicht alles richtig macht, denn sie töten auch Muslime, was laut Konsens aller Gelehrten von Ahlul Sunnah Wal Jamah zum großen Kufr (Unglauben der einen aus der Religion wirft) führt.

Ich habe nie gesagt, dass sie im Recht sind und ich habe nie gesagt, dass sie im Unrecht sind. Ich kann nicht einfach über tausende Geschwister auf der ganzen Welt Urteilen, nur damit ihr Kuffar zufrieden seit. Denn das werdet ihr nie sein.

Und ich kenne einige Geschwister, mit Kontakt zu dieser genannten Gruppe und die sind super nett und nach dem was ich von ihnen weiß sind sie auch gute Muslime (jedoch kennt nur Allah ihr Herz). Aber ich denke persöhnlich nicht, dass sie hundert Prozent Recht haben mit dem was sie tun und ihren Methoden, die sie anwenden, trotzdem glaube ich auch nicht alles was unsere Medien berichten, da sie voller Vorurteile und Hass gegenüber dem Islam sind und unsere Politiker alles gegen Islam tun.

Aktuell gibt es keine Gruppe, die hundert pro perfekt ist, aber die wird es auch wahrscheinlich nicht geben, da Menschen niemals perfekt sind. Aber...unser Prophet hat von den Zeichen gesprochen, die den Letzten Tag ankündigen und die eintreten bevor der Antichrist und Jesus kommen und wenn man sich diese durchliest und sich damit beschäftigt, so kommt man zu dem Schluss, dass diese Zeit jetzt ist. Wir warten eigentlich jeden Tag, dass der Mahdi, der Antichrist und Jesus kommen.

Die Endzeit hat bereits begonnen mit dem Tod von Mohammed.

Kommentar von Zicke52 ,

Ach ja, Sham wird wieder uns gehören - wer ist "uns"?

Kommentar von GermanMuslima95 ,

Den Muslimen

Kommentar von Zicke52 ,

Es geht hier nicht um Taten einzelner, sondern um allgemeine Tatsachen. Und Tatsache ist, dass es in KEINEM muslimischen Land (also islamischer Staat oder weltlichen Republik/Monarchie mit islamischer Staatsreligion) nicht mal ansatzweise sowas wie Religionsfreiheit gibt.

Reiner Zufall?

Kommentar von GermanMuslima95 ,

Oh natürlich gibt es das. Die Leute der Schrift dürfen ihre Religion ausüben, und ich habe das mit eigenen Augen gesehen. In Sham gibt es sogar relativ viele Christen.

Kommentar von ArbeitsFreude ,

...tja: die Leute der Schrift - dazu gehöre ich als Buddhist  leider nicht - und meine Ko-Buddhis auch nicht. Naja, da sind wir auch selber schuld!:( (obwohl wir sogar Schriften haben - aber die zählen leider nicht:(

Kommentar von Zicke52 ,

Das ist nicht Religionsfreiheit. Religionsfreiheit ist, seine Religion beliebig wechseln zu dürfen (darf man in islamischen Ländern nur in einer Richtung: zum Islam), keine Religion zu haben, Religion zu kritisieren. 

In der marokkanischen Verfassung steht Religionsfreiheit. Das bedeutet: Nur Ausländer dürfen ihre eigene Religion ausüben (aber keine religiöse Literatur vertreiben). Marokkaner dürfen gar nichts, ausser Moslems sein oder Doppelleben führen (also folgende tun als ob). Google "Fluchtgrund:Unglaube". Und das gilt als gemäßigten Land.

Nein, das ist nicht Religionsfreiheit. Nichtmal ansatzweise. 

Kommentar von Zicke52 ,

Du hast erklärt, dass Sham ein Land/Staat (?) ist, das vorläufig nur in deiner Phantasie existiert, zu dem du aber auch das jetzige Israel und Libanon zählst. Natürlich gibt es dort Christen, sind ja auch keine islamischen Staaten.

Kommentar von GermanMuslima95 ,

Ash-Sham existiert nicht nur in meiner Fantasie, nur weil die Kreuzzügler künstliche Linien gezogen und Staaten gebildet haben, so heißt das nicht, dass dies auch so ist, bzw.sein sollte.

Und die Leute der Schrift dürfen im Gebiet des Islamischen Staates leben und ihre Religion ausüben. Und trotz, dass diese Kreuzzügler Israel genommen haben, heißt das nicht, dass das so bleiben wird.  

Und sagst du einem Muslim Sham, dann versteht  das jeder, denn Mohammed (saw) hat gesagt, dass Sham unser Herz ist und wenn Sham verdorben ist, so bleibt nichts Gutes in Unserer Gemeinschaft.

Aber es wird immer eine Gruppe geben, die das Rechte gebieten und das Unrecht verbieten, eine Gruppe, die unserer Glauben bis zum letzten Tropfen Blut verteidígen wird.Diese Gruppe wird mit Allahs Hilfe siegreich sein.

Kommentar von Zicke52 ,

Aber meine Frage war doch, in welchem heute existierenden islamischen Staat es Religionsfreiheit gibt. Du hast kein Land genannt, sondern "Sham", wo es relativ viele Christen gäbe - bitte präzisiere das so, dass jeder versteht, welches heutige Land du meinst.

Ausserdem hast du nicht gesagt, dort gäbe es Religionsfreiheit,  sondern nur, dass "Leute der Schrift" ihre Religion ausüben dürften. Also keine Religionsfreiheit. 

Kommentar von GermanMuslima95 ,

Was interessieren mich denn Ländergrenzen, die von den Kreuzzüglern gezogen wurden. Aber wenn du es genau wissen willst, ich war in Jordanien und im Grenzgebiet zu Syrien und die Leben ganz normal wie jeder andere auch.

Kommentar von Zicke52 ,

Was unterscheidet die Gruppe, "die immer das Rechte gebieten und den Glauben bis zum letzten Tropfen Blut verteidigen wird" vom IS?

Kommentar von GermanMuslima95 ,

Der Unterschied ist, dass Isis auch Muslime getötet hat und wer einen Muslim tötet, wird selbst zum Kafir (Ungläubigen)

Kommentar von Nunuhueper ,

Ich habe in einem Kindergarten, der eine muslimische Helferin mit Kopftuch beschäftigt, folgende Frage einer 5-Jährigen an sie gehört:

"Hast Du auch Haare?"

Antwort: "Ja".

"Dann bring sie doch mal mit!"

Kommentar von GermanMuslima95 ,

Wie süß. Ja Kinder sind so. ;)

Antwort
von niqabi, 372

Ich trage Kopftuch und habe mich ebenfalls beim fsj beworben und wurde genommen ! :) also keine Sorge Inshallah wirrd alles gut !

Kommentar von DrawingFaith ,

das freut mich für dich, inschallah wird es dir viel Freude bereiten 😊

Kommentar von niqabi ,

In welchen Bereich möchtest du gehen ukhiti ? ☺️

Kommentar von DrawingFaith ,

Auf jeden Fall in den sozialen Bereich das gefällt mir immer noch am meisten vor allem mit Kindern 😊 wo hast du die zusage bekommen? ☺

Kommentar von niqabi ,

Arbeit mit Kindern :)

Antwort
von AbuAziz, 296

Assalamu alaikum,

es stimmt nicht, dass du keine Arbeitsstelle als bedeckte Muslima bekommst. Ich kenne viele die bedeckt Arbeiten gehen. Natürlich ist es nicht einfach. Aber Allah macht dir immer wieder einen Weg frei.

Natürlich wirst du Schwierigkeiten haben, einen Arbeitsplatz als Verkäuferin zu finden. Aber es gibt zum Beispiel viele Labortätigkeiten, bei denen es völlig egal ist, ob du bedeckt bist oder nicht.

Suche dir Berufe, bei denen es keinen Kunden-/Klienten- oder Mandantenverkehr gibt. Obwohl ich muslimische Rechtsanwälte kenne, die bedeckte Frauen beschäftigen. Oder selbst Muslima sind und eine Rechtsanwaltskanzlei führen. Es gibt eben alles.

Zuallererst solltest du dir über deinen Wunschberuf im klaren werden. Dann findet sich immer ein Weg mit Allahs Hilfe, so Allah will.



Antwort
von aliumei13, 248

Slm

never give up
Mit hijab findest du eine Stelle, doch du brauchst Geduld.
Bei mir als muslima hat es schon schnell angefangen alle in meiner klasse fanden es unfair aber ich gebe nicht auf

Kommentar von DrawingFaith ,

Vielen dank jede Unterstützung bzw. Jeder gut gemeint Rat ist schön zu hören & bestärkt☺

Kommentar von aliumei13 ,

Immer gerne, lass dich nicht entmutigen wenn es beim ersten mal nicht klappt. gib nicht auf. viel viel Glück💓

Antwort
von Pucky99, 227

Unabhängig von meiner eigenen Meinung zum Thema Verschleierung. Du wirst deine Chance auf einen Arbeitsplatz durch tragen eines Kopftuches bei den meisten Unternehmen nicht verbessern. Ich denke sogar eher verschlechtern. Die Tatsache, dass du zum Islam konvertiert bist, macht es da meiner Meinung nach nicht besser. Da wird sich jeder Chef oder Personaler fragen warum das so ist. Wenn du einen Muslim geheiratet hättest wäre das sicher einfach nachzuvollziehen, sonst für Menschen mit westlichen Weltbild eher nicht. Die werden besonders durch die aktuelle Situation mit dem Islamischen Staat zunächst an eine Radikalisierung denken.

Natürlich hast du Recht, es wäre Diskriminierung jemand wegen seiner Religion auszuschließen und du könntest dich auch in den Job reinklagen, ABER wie willst du beweisen, dass es Diskriminierung ist?

Angelehnt an die pascalsche Wette: Was kannst du verlieren wenn du dich verschleierst? Eine Chance auf den Job, da du direkt aussortiert wirst.

Was kannst du verlieren, wenn du es nicht trägst? Nichts in Bezug auf deine Frage.

Ob es für dich aus religiösen Gründen okay wäre das Kopftuch wegzulassen, musst natürlich du entscheiden.

Kommentar von DrawingFaith ,

Finde es eine gute & auch ehrliche (vorallem sachliche) Antwort, mir ist bewusst dass es evtl.nicht die gleichen Chancen sein werden, trotzdem werde ich es versuchen ☺

Kommentar von Pucky99 ,

Dann wünsche ich dir viel Erfolg. Wenn du nach einer gewissen Zeit merkst, dass es doch nicht klappt, kannst du das Kopftuch wieder abnehmen.

Antwort
von Grashalm008, 338

Guten Morgen!

Eigentlich sollte das überhaupt keine Rolle spielen und absolut kein Kriterium sein, das über eine Stelle entscheidet...

Wo möchtest Du Dich denn bewerben?

Damit würde ich ganz offen umgehen und mich ganz authentisch bewerben. Ich wünsche Dir sehr, dass Du Deine Traum-FSJ-Stelle findest und dort ein großartiges, wertvolles und lehrreiches Jahr haben wirst.

Ich hoffe, das hilft Dir ein bisschen weiter !?

Alles Liebe!

Kommentar von martinzuhause ,

es kann schon eine rolle spielen. wenn es eine firma ist in der es üblich ist keine kopfbedeckung zu tragen ist sowas schon entscheidend.

Kommentar von DrawingFaith ,

Hm aber das ist ja dann nur eine Diskriminierung wegen Religion & das ist ja eigentlich laut deutschem Recht untersagt 😯

Kommentar von martinzuhause ,

es ist keine diskriminierung wenn es in der firma üblich ist das der kopf nicht bedeckt ist.

religion hat auf der arbeit nichts zu suchen.

Kommentar von DrawingFaith ,

Wenn Religion auf der Arbeit nichts zu suchen hätte, würde es nicht so viele christliche Institutionen geben wie die KJF etc. also Tendenzbetriebe (in der ich auch schon gearbeitet habe) :) außerdem ist es Diskriminierung, wenn es z.B. nicht üblich ist, dass "ältere" Menschen in der Firma xy eingestellt werden & das Alter ein Ausschlusskriterium ist, darf der Bewerber bei einer Ablehnung den Betrieb sogar verklagen, genauso wie bei Diskriminierung ethnischer Herkunft, Religion, Geschlecht, etc.. :)

Kommentar von Agentpony ,

Deine Herkunft, Geschlecht, Alter und Behinderungo.ä. kannst du nicht beeinflussen.

Deine Ideologie kannst du frei wählen.

Diese stehen also NICHT auf dem selben Blatt der Schützenswürdigkeit.

Kommentar von HansH41 ,

Als Firmeninhaber habe ich Hausrecht in meiner Firma und entscheide, ob religiöse Attribute am Arbeitsplatz gezeigt werden dürfen. Ich entscheide dagegen.

Kommentar von KaeteK ,

Das ist keine Diskriminierung - Der Arbeitgeber kann frei entscheiden, wenn er einstellt. Wir leben in Deutschland...

Kommentar von DrawingFaith ,

Auf jeden Fall möchte ich wieder in den sozialen/wissenschaftlichen Bereich ( da habe ich einfach schon einiges an Erfahrung gesammelt & ich war immer glücklich in diesem Arbeitsbereich☺) also zum Beispiel wäre meine bevorzugte Stelle eine Kinder- & Jugendpsychiatrie, Förderschulen oder in Behindertenheimen/Werkstätten ☺

Kommentar von KaeteK ,

Ob du dann eine Stelle für später findest ist immer noch fraglich...

Antwort
von halloschnuggi, 332

Dieses Problem gibt es immer wieder mal, aber im ganzen ist das nicht so schlimm, die meisten  Arbeitgeber sind nicht so wie früher

Kommentar von hummel3 ,

... die meisten  Arbeitgeber sind nicht so wie früher.

Nein, früher gab es dieses leidige "Kopftuchgeschwafel" überhaupt nicht. 

Kommentar von halloschnuggi ,

Krass was hier einige über den islam denken.

Kommentar von DrawingFaith ,

Das dachte ich mir auch. Eigentlich traurig, aber jedem das Seine...

Kommentar von KaeteK ,

So ist es wenn man sich etwas genauer informiert. lg

Kommentar von Nunuhueper ,

Du meinst doch das :"Jedem das seine, mir aber das meiste.."?

Kommentar von DrawingFaith ,

Damit sage ich ganz klar, dass jeder seine Meinung haben darf & ich bin immer wieder froh dass es Gegner gibt, denn dann fangen Menschen an Dinge zu hinterfragen & zu recherchieren. Das trägt zur eigenen Meinungsbildung bei & ist in einem Staat wie unserem sogar erwünscht & trägt zur Individualisierung bei. Es ist eine Tatsache, dass der Islam einfach unheimlich schnell wächst & was denkst du warum? Weil die Menschen es für wahr & richtig ansehen, daraus Kraft & Hoffnung schöpfen können & einfach ein Leben ohne Hass  führen (das ist der richtige Islam, nicht so wie er von manch einzelnen dargestellt wird, die sich einfach nicht informieren wollen, oder Meinungs- & Religionsfreiheit nicht akzeptieren können). Wenn du es für dich persönlich ablehnst, dann ist das in Ordnung & deine eigene Sichtweise. Du erwartest Toleranz & Respekt auch wenn du es selbst nicht an andere gibst. Mit Aussagen die du triffst ziehst du Aufmerksamkeit auf etwas, was du persönlich als negativ empfindest ich hoffe das ist dir bewusst.

Antwort
von blackforestlady, 269

Vielleicht hilft Dir der Link weiter. http://www.tgd.de/projekte/freiwilligendienste/

Antwort
von HansH41, 301

Noch trägst du kein Kopftuch. Also geht es auch ohne. Dann lass es auch in Zukunft weg.

Eine FSJ-Stelle könntest du eventuell mit Kopftuch bekommen, aber einen richtigen Arbeitsplatz nicht.

Ich kann dir daher nur empfehlen, dich normal europäisch zu kleiden und auf das Kopftuch zu verzichten. Dann wird man dich auch als seinesgleichen empfinden und akzeptieren.

Es kann in manchen städtischen Gegenden üblich geworden sein, so herum zu laufen. Aber der Trend geht gegenwärtig gegen den Islam, und die öffentliche Bekundung dieser Religion sehen viele Menschen nicht gerne.

In einer Firma, einem Betrieb, hat die Firmenleitung Hausrecht. Sie entscheidet, wen sie einstellt und ob du am Arbeitsplatz religiöse Attribute zeigen kannst. Das hat mit Diskriminierung nichts zu tun.

Kommentar von DrawingFaith ,

Auch eine Firma hat sich am Gesetzte zu halten, das Weisungsrecht des Arbeitgebers steht immer noch unter rechtlichen Regelungen & somit unter Gesetzten die eine derartige Diskriminierung untersagt

Kommentar von HansH41 ,

Lass es einfach darauf ankommen. Du wirst sehen, wohin du kommst.

Kommentar von KaeteK ,

Noch entscheidet der Arbeitgeber, wen er einstellt und das ist gut so.

Kommentar von HansH41 ,

Ich stelle doch niemand ein, der fünfmal am Tage betet in der Arbeitszeit und damit Unruhe in die Belegschaft bringt. Die anderen wollen dann auch Pause machen. Das geht einfach nicht.

Kommentar von DrawingFaith ,

Ich frage mich ernsthaft woher du diese "Einvorderung" der Gebete hergenommen hast, aus meiner Fragestellung gewiss nicht :)

Kommentar von HansH41 ,

Nein, aus deiner Fragestellung nicht. Aber es ist einfach die Erfahrung, die das lehrt: es beginnt mit dem Kopftuch und dann kommen die weiteren religiös begründeten Verhaltensweisen und zum Schluss wird daraus ein Fall für das Arbeitsgericht.

Kommentar von DrawingFaith ,

Dennoch habe ich nicht danach gefragt ;)

Kommentar von HansH41 ,

Du wolltest wissen, ob du mit Hijab einen Job findest. Ich habe dir meine Antwort (du wirst Schwierigkeiten haben) begründet.

Kommentar von Nunuhueper ,

Im öffentlichen Dienst hast Du zunächst  Dienstanweisungen zu befolgen, erst danach kannst Du dagegen Widerspruch einlegen. Wundere Dich nicht, wenn danach der Vorgesetzte in Deinem Verhalten eine Störung des betrieblichen Friedens sieht.

Kommentar von DrawingFaith ,

Wenn du genug über den Staat wissen würdest in dem du lebst, steht das Weisungsrecht des Arbeitnehmers an unterster Stelle & es gibt nun mal Gesetze die Diskriminierung jeglicher Art untersagen. Das gilt für alle. Auch für dich. 

Kommentar von HansH41 ,

Sag bloß, du interessierst dich für den Staat, in dem du lebst. Ich dachte, dir ist deine neue Religion wichtiger.

Die Gesetze des Staates magst du dann, wenn du sie ausnützen kannst zu deinen Zwecken. Ansonsten scherst du dich nicht um die Lebenswirklichkeit in Deutschland, die du in deinem Sinne verändern willst.

Mach weiter so. Du wirst dich wundern, wieviel Widerstand du erleben wirst.

Kommentar von DrawingFaith ,

Ich finde es sehr interessant, dass du dich aus einem breiten Spektrum von Unterstellungen bedienst. Natürlich weiß ich über Gesetzte & Rechtlagen in dem Land Bescheid in dem ich lebe. Außerdem nutze  (nicht "nütze") ich niemanden aus, ich zahle brav meine Steuern & gehe arbeiten, wenn du Hetze betreiben willst, dann woanders. 

Kommentar von HansH41 ,

Du bist noch keine 18, also wirst du noch nicht viel Steuern bezahlt haben. Und die raue Wirklichkeit des Arbeitslebens hast du auch noch nicht erlebt. Du wirst dich wundern. Wer so aufsässig ist wie du, der wird es nicht leicht haben. Aber du willst es so, also verabschiede ich mich.

Kommentar von DrawingFaith ,

Ja wer dein Gedankengut nicht teilt der ist automatisch aufsässig. Gezwungen hat dich hier niemand ständig respektlos zu kommentieren, also wundere dich nicht, wenn ich mir das nicht gefallen lasse. Ja genau, die Arbeitslosigkeit habe ich tatsächlich noch nie erlebt, aus einem einfachen Grund: ich gehe arbeiten & finde auch weiterhin Arbeit, weil es etwas mit Qualifikation zu tun hat. Du kannst deine Hetze gerne weiter verbreiten - doch Alhamdulillah die Welt ist im Umbruch 

Kommentar von Zicke52 ,

"Ich gehe arbeiten und finde auch weiterhin Arbeit"

DrawingFaith, wenn du so sicher bist, warum hast du deine Frage dann gestellt?

Kommentar von DrawingFaith ,

Wenn dir dieser Beitrag nicht gefällt oder du ihn in Frage stellen musst bzw. er eine Lebensvorstellung darstellt, die dir offensichtlich ein "Dorn im Auge ist", dann bitte ich dich doch einfach, nicht weit abseits der Fragestellung sinnlos zu kommentieren (für jetzt & auch in Zukunft). Dankeschön :)

Antwort
von Nunuhueper, 156

Wie ich Dich verstehe, willst Du mit einem Kopftuch in einer Dir religiös fremden oder sogar atheistischen Einrichtung Dein freiwilliges soziales Jahr verrichten. Davon rate ich Dir ab, weil Deine islamischen Wertvorstellungen von Nicht-Muslimen missverstanden oder abgelehnt werden.

So darfst Du keinem Mann die Hand reichen, das heißt, als Pflegekraft bei Erwachsenen kann man Dich schon nicht einsetzen. 

Bei Frau Google hast Du sicher schon mal geschaut unter muslimische Seniorenheime? Es gibt nicht sehr viele in Deutschland. 

Auch gibt es einige muslimische Kindergarten zum Beispiel den Verein Halima. 

Ich verstehe wirklich nicht, dass Du  hier fragst, sollte Deine Frage zum Aufmischen gewesen sein, so war das für Dich nur unnötiger Arbeitsaufwand.


Kommentar von DrawingFaith ,

1. Es gibt derartige "atheistische Einrichtungen" nicht also solltest du eher auf deine Wortwahl achten, da dies andere Menschen womöglich auch noch glauben könnten & 2. Ich habe ein Anrecht solche Fragen zu stellen

Kommentar von Nunuhueper ,

Ich glaube, die anderen Menschen hier verstehen unter "atheistischen Einrichtungen" sehr wohl weltanschaulich neutrale Einrichtungen z.B. in der kommunalen oder privaten Gesundheitsfürsorge im Gegensatz zu den kirchlichen Einrichtungen.

Achte lieber Du auf Deine Wortwahl. Es geht hier um das allgemeine Anrecht auf die höfliche Form oder Netiquette.

Kommentar von DrawingFaith ,

Die du mir nicht gegenüber bringst also erwarte es auch nicht. Auch wenn du der Meinung bist ich hätte gar kein Anrecht eine solche frage zu stellen tue ich es. Da es aber einfach etwas wie "atheistische Einrichtungen" nicht gibt ist es auch mein Anrecht dir dies & auch allen anderen mitzuteilen.

Kommentar von Zicke52 ,

Du meinst wohl laizistische Einrichtungen.

Kommentar von suziesext06 ,

ich versteh eins nicht: wenn ein Sunnite seinen Islam samt allen Emblemen und religiös-politischer Ideologe 1:1 ohne jede Anpassung oder Kompromissbereitschaft leben möchte, warum er das dann ausgerechnet ständig hier, in Deutschland, zur Machtfrage erklärt und hier erzwingen und ertrotzen möchte, statt einfach seinen Lebensschwerpunkt zurückzuverlegen ins idyllische Reich der sunnitischen Gottesstaaten.

Europäerinnen müssen sich in diesen Ländern in jeder Hinsicht zurücknehmen in ihrer Selbstentfaltung. Es ist das gleiche zu erwarten von Migranten, die hier leben möchten.

Kommentar von DrawingFaith ,

So leid wie mir das für dich tut, ich bin Deutsche ;) & wer redet hier von keiner Kompromiss- oder Anpassungbereitschaft? Was hat das genau mit meiner Frage nach Erfahrungen mit FSJ Plätzen zu tun? ;)

Kommentar von KaeteK ,

Du betonst immer wieder das du Deutsche bist - Ich denke, dass mußt du auch, denn das erkennt man so nicht. Und so sieht das auch ein Arbeitgeber.

Kommentar von DrawingFaith ,

Auf Diskussionen mit Menschen wie dir lasse ich mich nicht ein, es gibt genug tolerante Menschen & Arbeitgeber die nicht jedem mit Druck & Zwang die eigene Meinung aufdrücken wollen nur weil ich eine andere habe 

Kommentar von KaeteK ,

Die Toleranz gegenüber dem Kopftuch wird immer schwieriger. Die Leute machen sich über den Islam mehr Gedanken, als noch vor ein paar Jahren. Man informiert sich mehr und dann erkennt man, dass der Islam doch nicht so harmlos ist, wie man uns das gerne weismachen möchte.

Vor Jahren hat mich das Kopftuch auf der Straße auch nicht wirklich gestört, aber inzwischen sehe ich das auch anders. Meinetwegen kannst du 3 Kopftücher aufziehen, aber in dem Moment, wo dieses Kopftuch störend auf andere wirkt, wird das zu einem Problem und ein Arbeitgeber muß auch auf andere Angestellte Rücksicht nehmen. Möchtest du das  christliche Kreuzsymbol ständig vor deiner Nase haben?

Du kannst deine Meinung dazu gerne haben und ich gönne es dir, dass du einen Arbeitgeber findest. Nun bin ich aber weg - bringt eh nichts, so eine Diskussion um ungelegte Eier.

lg

Antwort
von hummel3, 247

Es kann schon sein, dass du wegen deinem "muslimischen Hintergrund" bei einer Bewerbung um eine FSJ-Stelle benachteiligt wirst. Dies ist zwar nicht richtig, da man immer den Menschen selbst beurteilen sollte. Aber der Islam hat nun mal in der Welt keine gute Reputation. Krieg, Terror, Mord, Diskriminierung und Unterdrückung sind die Erfahrungen mit dieser Religion, heute genau so aktuell wie seit Mohammeds Zeiten. 

Deshalb verbinden Menschen nicht islamischer Kulturen auch die Symbole dieser Religion - Hijab, Kopftuch, jegliche Art der Verschleierung automatisch mit Indoktrination, Engstirnigkeit und letztlich Ablehnung auch der Trägerin gegenüber. Du selbst scheinst ja bereits gewisse Erfahrungen damit gemacht zu haben.

Ich kann dir daher nur empfehlen, dich normal europäisch zu kleiden und auf das Hijab zu verzichten. Dann wird man dich auch als seinesgleichen empfinden und akzeptieren. Trage es von mir aus privat, aber verzichte beruflich darauf. 

Deinem Glauben selbst tut das keinen Abbruch, auch wenn dir das manche engstirnige Muslime vielleicht einreden wollen. Dein Glaube äußert sich nicht in deiner Kleidung, sondern viel mehr in deinem Herzen und deinem moralischen Verhalten. 

Du bist jung. Mache dich nicht zum Außenseiter in dieser Gesellschaft. Sie wird dich sonst ganz brutal "ausstoßen". Das klingt hart, ist aber so.

Ich wünsche dir die Einsicht, dass ich dich mit meiner Antwort nicht kritisieren will, sondern dir mit meinem Rat lediglich zu einer FSJ-Stelle verhelfen will. Viel Glück!

Kommentar von GermanMuslima95 ,

Was wäre denn, wenn ich dir sagen würde du solltest deine Hose nicht in der Öffentlichkeit tragen, sondern nur privat, da dein Glaube beinhaltet Hosen zu tragen und Glauben und Gesellschaft getrennt sein sollten.???

Desweiteren ist das sogenannte Kopftuch kein Alleinrecht der Muslime, warum will man denn unbedingt die Schamgrenzen der anderen überschreiten nur weil man selber seine Meinung für die einzig richtige hält? Ich kenne sogar Christen die sich bedecken und manche sogar ihre Haare. Was ist daran verkehrt?

Mir ist klar, dass manche Menschen das einfach nicht verstehen WOLLEN, und das ist auch okay, denn jeder darf seine Meinung haben, aber man sollte niemals anderen seine Meinung aufzwingen.

Evelyn Beatrice Hall:" "Ich missbillige, was Sie sagen, aber ich werde bis zum Tod Ihr Recht verteidigen, es zu sagen." "

Kommentar von DrawingFaith ,

Sehr treffend & kann deine Meinung absolut nachvollziehen!!

Kommentar von earnest ,

Ach komm, der Vergleich hinkt auf allen beiden Hosenbeinen. 

Eine Hose dient zur Verhüllung (auch) der Schamzone. Das vom Kopftuch verhüllte Kopfhaar ist keine Schamzone.

Kommentar von DrawingFaith ,

wenn es lediglich eine Verhüllung des Schambereichs wäre, würde normale Unterwäsche auch ausreichen. Es ist nichts schlimmes, wenn ich mir anstatt mein Tuch um den Hals zu legen, es mir um den Kopf "wickel". Dadurch schütze ich mich selbst & es ist auch nicht schlimm sich selbst zu schützen, es ist sogar erwünscht. Keiner muss sich dadurch angegriffen fühlen, durch das was ich trage, weil es nichts schlimmes ist. Ich greife dadurch nicht an, ich missioniere nicht, ich radikalisiere damit auch niemanden, ich lebe schlicht & einfach ein Leben mit Werten die mir persönlich wichtig sind.

Kommentar von ArbeitsFreude ,

...was aber, liebe DrawingFaith, wenn ich mich durch Dein Kopftuch als Mann angegriffen fühle, weil Du mir damit (und allen meinen Geschlechtsgenossen) unterstellst, dass ich ein Triebtäter bin?

Kommentar von DrawingFaith ,

Dann tut mir das sehr leid für dich, aber sich als Mann von dem was eine Frau trägt "angegriffen" zu fühlen ist ja schon sehr lächerlich. Du solltest dich zuallererst richtig informieren (über den Islam & dem Hijab & dessen  Bedeutung) bevor du einen nicht gut durchdachten Kommentar unter einen Beitrag setzt, der sowieso nicht deinen Lebensvorstellungen entspricht & von denen du doch in Wirklichkeit gar nichts hören willst. Danke für dein Verständnis :)

Kommentar von hummel3 ,

@GermanMuslima95

Du stellst Vergleiche an, welche buchstäblich fast "an den Haaren" herbeigezogen sind. - Das passt nebenbei übringens noch vortrefflich zum Thema Kopfbedeckung!

Antwort
von martinzuhause, 267

es kann natürlichs ein das deswegen keine vorstellungsgesprächer stattfinden werden. das liegt aber sicher auch daran das viele ihren glauben über die arbeit stellen und da ständig forderungen danach kommen das die arbeit schon rücksicht auf den glauben zu nehmen habe.

wenn dir dein glauben so wichtig ist solltest du dich vllt nur dort bewerben wo dieser glauben dann aktzeptiert wird

Kommentar von KaeteK ,

Wie z.B fünfmal am Tag beten...

Kommentar von DrawingFaith ,

Wirklich interessant woher auch du die "Einforderung" der Gebete hernimmst, etwas was doch gar nicht in meiner Frage steht wenn ich mich nicht irre? :)

Kommentar von martinzuhause ,

weil es die "einforderung" oft gibt. da würde ich mir schon überlegen ob ich jemand einstelle bei dem das wahrscheinlich sein könnte.

Kommentar von DrawingFaith ,

Dennoch hatte ich es weder beabsichtigt  (beten kann ich Zuhause aber dafür muss ich mich gewiss nicht rechtfertigen) noch hatte es etwas mit meiner Fragestellung zu tun ;)

Kommentar von KaeteK ,

Ich denke du willst deinen Glauben leben...Natürlich ist das eine Einforderung des Islams und das wissen viele Arbeitgeber...

Kommentar von DrawingFaith ,

Du kannst den vorherigen Kommentar gerne nochmals lesen, auf eine weitere Diskussion weit abseits der Fragestellung lasse ich mich nicht ein :)

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