Frage von YaseminTipit200, 148

Mein Opa ist gestorben, ich kann nicht mehr?

Hallo. Meine Mutter ist am Freitag in die Türkei geflogen. Da mein Opa zum 3 mal einen Herzinfarkt hatte. Ich hab jeden tag gefragt wie es ihm geht, sie meinte immer "gut". Doch heute habe ich eine Nachicht bekommen. "Mein Beileid.." Und etc. ich war im SCHOCK! Meine Mutter hat mir leider wieder nicht bestätigt, ob er tod ist. Jz ist sie wieder hier. Und hat weinend gesagt dass er tod ist. Das kann nicht sein. Er ist am Samstag gestorben, an seinen Geburtstag. Ich wein schon seit 4-5 stunden, und ich kann nicht aufhören. Wir haben so viele Erinnerungen, gute und schlechte. Wir hatten nächstes Jahr soviele pläne, ich wollte ihm zeigen, wie es in Deutschland ist.( er ist aus der Türkei). Meine mutter ist down. Wir alle sind unten. Ich hab videos, die vor seinem Tod aufgezeichnet worden sind. Einerseits bin ich froh. Er hat keine Schmerzen mehr. Aber ich vermisse ihn. Ich akzeptiere es nicht. Habt Ihr Ratschläge, wie ich alles verkraften kann? Und Zeit ist keine Lösung, den mit der zeit werden deine wunden schlimmer. Mit freundlichen Grüßen Yasemin

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von Rika232, 84

Ich kann deine Trauer nachvollziehen. Mir ging es nach dem Tod meiner Großeltern ähnlich. Es ist sehr schwer zu realisieren, dass man die ganzen Pläne und Träume, die mit der Person verbunden sind, nicht mehr verwirklichen kann. Du solltest die Trauer zulassen. Weinen und sich schlecht fühlen ist am Anfang völlig in Ordnung. Aber irgendwann solltest du auch daran denken, dass das Leben für dich (zum Glück) weiter geht. Der Tod gehört zum Leben dazu. Das musst du akzeptieren. Dagegen kann man nichts tun. Die Zeit ist endlich und gerade deshalb solltest du, dein verbleibendes Leben nutzen. Vielleicht hilft es dir mit deiner Mutter oder anderen Verwandten oder Freunden über deine Gefühle oder Erinnerungen an deinen Opa zu sprechen. Ansonsten würde ich versuchen, in deinen Alltagsroutinen zurückzukommen und nicht zu viel über den Tod nachzudenken. Denke lieber an die Liebe und die verbleibenden Erinnerungen, die dein Opa dir geschenkt hast. Die kann dir niemand nehmen.
Ich wünsche dir viel Kraft und alles Gute.

Antwort
von arschibald5, 62

Dass Menschen sterben ist vollkommen natürlich, gerade dann, wenn sie bereits ein hohes Alter erreicht haben. Der Herzinfarkt ist (in Industrieländern) eine der häufigsten Todesursachen. Da ihr noch Pläne hattet nehme ich an, dass er in Vorfreude (bekanntlicherweise die schönste Freude) darauf dahingeschieden ist. Wichtig ist auch, dass Du mit anderen Menschen (Freunde, Verwandte) die dich verstehen darüber redest. Wenn Du in irgendeiner Art und Weise religiös bist kann beten dabei helfen, besser darüber hinweg zu kommen. Und noch etwas: Du bist nicht daran schuld! Höchstwahrscheinlich trifft niemanden eine Schuld.

Antwort
von Leolele, 66

Ich bin zwar generell eher robust aber als dieses jahr meine Oma, Opa gestorben sind und auch noch meine Freundin schluss gemacht hat, war auch ich am Ende.

Die Lösung fand ich in Videospielen und bei Freunden (mittlerweile hat sich aus dem, was ich aus Trauer angefangen habe zu machen sogar was echt großes entwickelt, aber das mal Beiseite). Zusätzlich hier noch eine Technik aus einem Buch die ich sehr nützlich fand. Du lässt deinen Gefühlen freien lauf und lässt alles raus. Wenn du anfängst dies zu tun zählst du bis 3. Bei 3 angekommen schluckst du alles runter und bist wieder normal. Wiederhole diese Technik wenimmer du das Gefühl hast du müsstest was rauslassen oder so

Antwort
von andidona, 47

Hallo,

Deine Reaktion ist natürlich. Trauer um einen Verstorbenen ist eine emotionale Empfindung, die normal ist.

Solltest Du jedoch nach einer gewissen Zeit nicht wieder zu Deinem gewohnten Leben zurück finden, würde ich einen Psychologen aufsuchen.

Mache Dir klar, dass der Tod zum Leben gehört.  

Antwort
von FortBieldung, 44

denke mal einen moment nicht an dich. Wie ging es deinem Opa? Glaubst du es geht ihm nun besser wo er jetzt ist? Hatte er schmerzen? Konnte er sich ncihtmehr frei bewegen? Das wichtigste sollte nicht sein das du um seinen tod trauerst sonder das gute gefühl haben kannst das er ein erfülltes leben hatte und nun mit einem lächeln abtreten durfte bevor es schlimmer wurde

Antwort
von KenanHD, 52

Lenke dich ab gehe mit Freunden raus gucke paar Videos aber ablenken ist da wichtig!

Antwort
von Rel4x, 45

Der Tod ist ein ständiger Begleiter.. Es ist völlig normal zu trauern, mach dir deshalb keine Gedanken. Es braucht seine Zeit so einen Schicksalsschlag hinzunehmen. Tut mir wirklich leid für dich !

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