Frage von jussis2003,

mein kind ist verhaltensauffällig

ich weiß mir keinen rat mehr, mein kleiner kommt jeden tag aus der schule und hat einen neuen tadel im hausaufgabenheft. er macht in der schule sein eigenes ding. er hört nicht auf lehrer, lenkt andere schüler vom unterricht ab. ermahnt man ihn, interessiert es ihn garnicht. seid wochen, führe ich mit ihm jeden tag ein klärendes gespräch, dass das so nicht geht. er muss die aufgaben, die ihm in der schule aufgetragen werden auch erledigen. hausaufgaben macht er ihm hort garnicht mehr, er meint dann immer, die könne er auch zu hause machen. bei aufgaben im unterricht, sagt er, er habe jetzt keine lust. dadurch, dass er stört wurde er schon allein gesetzt. ich versuche ihm den ernst der lage zu erklären, hinterfrage, warum er sich weigern tut. er sagt mir dann immer, dass er nur spielen will. ich muss aber dazu sagen, dass seine leistungen trotz dieser probleme super sind. er rechnet super, hat eine super handschrift. dafür bekommt er auch lobe, aber eben nicht für sein verhalten. ich habe jetzt mit verboten angefangen, wie fernsehverbot, hausarrest. ich rede dann immer sehr viel mit ihm, aber alles hilft nichts. ich habe das gefühl, dass er mir zwar zu hört, sich für sein verhalten auch schämt, aber in den nächsten minuten ist alles vergessen. ich weiß mir keinen rat mehr, wie ich ihn zum umdenken bekomme! bin echt verzweifelt!

Hilfreichste Antwort von Aleandra,
1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

Es kann viele Gründe haben, warum dein Kleiner sich so aufführt, das kann über Hochbegabung zu ADHS, zu einfacher Langweile zu mangelnder Sympathie für den Lehre und an unendlich vielen anderen Möglichkeiten liegen.

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Es ist schön, dass dir auffällt, dass es Probleme gibt und du eine Lösung suchst. Am besten wendest du dich mal an eine Beratungsstelle, die können in der Regel sehr gut weiterhelfen und dir beispielsweise einen Psychologen empfehlen, der sich deinen Sohnemann mal anschaut. Aber auch das Jugendamt kann gut helfen und ist gar nicht so schlimm, wie man denken mag. Du hast ein Recht auf Beratung und Hilfe vom Jugendamt und kannst aus diesem Grund, dort ganz unverbindlich anrufen und deine Problem schildern.

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Sei nur vorsichtig bei zu schnelle ADS-Diagnosen und wenn Psychiater zu voreilig Medikamente verschreiben wollen, das erlebe ich nämlich immer wieder und oftmals ist es gar nicht notwendig.

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Wichtig ist einfach, dass du dir Hilfe holst, damit du weißt wie es nun am besten mit deinem Sohnemann weitergeht und wie du ihn am besten unterstützen kannst.

Kommentar von Veganer09,

Ja ADHS ist heutzutage eine richtige Epidemie ;)

Kommentar von jussis2003,

ich habe im märz 2011 einen termin in einem psychologischen zentrum, aber das dauert mir zu lang. ich möchte meinem kind helfen und habe mir jetzt 20 andere kinderpsychologen in meiner umgebung raus gesucht. ich werde mir auch mehrere meinungen einholen um nicht gleich voreilige diagnosen gestellt bekommen. den weg werde ich mir für meinen kleinen auf mich nehmen.

Kommentar von Dani78,

Hallo, mir geht es im Moment genauso. Mein Sohn ist im August 2010 eingeschult worden. Bringt sehr gute Leistungen (bisher nur Einsen) und sein Verhalten in der Schule ist sehr auffällig. Er stört den Unterricht, steht einfach auf, singt vor sich hin (auch in englisch), spricht dazwischen, bemalt seine Finger, kommt nicht gut mit anderen Schülern aus, respektiert seine Klassenlehrerin nicht usw. Er verbringt mehr Zeit vor dem Klassenzimmer als darin. Ansonsten benimmt er sich vorbildlich, sowohl im Hort als auch im Sportverein. Zu Hause gibt es nur Stress auf Grund seines Verhaltens in der Schule. Davon weiß ich übrigens erst seit den Winterferien und dann gleich mit der Bemerkung wir möchten uns doch mal ein eine Erziehungsberatungsstelle wenden. Ich bin jede Woche in der Schule und spreche mit seiner Klassenlehrerin. Ich war schon so verzweifelt, dass ich die Direktorin mit ins Boot geholt habe. Mir wurde der Tipp gegeben meinen Sohn mal auf Begabung testen zu lassen (Mathe und Deutsch). Nun habe ich nächste Woche endlich einen Termin. Ich hätte gern gewusst wie das euch gelaufen ist. Hat es etwas gebracht? Wie geht es jetzt bei euch? Und was hat sich hoffentlich geändert? Danke und LG. Dani

Antwort von Troll44,

Ich finde es toll, dass du das Problem erkennst! Ich würde alles versuchen, wie schon geschrieben kinderpsychologe etc! Wir haben auch ein auffälliges Kind an der Schule, doch die Eltern tun nichts! Es kamen auch andere Kinder zu Schaden und ein Unterricht ist sehr chaotisch! Ich frage mich als Mutter, was man dann tun kann? Die Schule sagt, sie tun was sie können und jeden Tag muss ich Angst haben, dass was passiert! Aber gut, dass du es erkannt hast und was unternehmen willst! Bei uns ist es so, dass die Eltern wegschauen und wir, die anderen Eltern nicht wissen, was wir unternehmen können!

Antwort von Dichterseele,

Geh mit ihm mal zum Schulpsychologen oder einem Kinderpsychologen.

Ohne Dich und Dein Kind richtig zu kennen kann man hier schnell was falsches diagnostizieren.

Antwort von igeloi,

ja das kenn ich bis ich zwölf wahr hatte ich immer schlechte noten und habe fast nie hausaufgaben gemacht dann sah meine mutter im fernsehen einen bericht über hochbegabte kinder und bemerkte das dieses verhalten auf mich zutrifft dann hatte ich einen test gemacht und es stellte sich raus das ich einen iQ von 140 habe(ab 130 ist hochbegabt) an der schulleistung hatt sich mit der zeit auch was getan das problem bei hochbegabten ist nähmlich das sie sich die meisten dinge beim ersten oder zweitem mal schon merken und beherschen und durch wiederholungen gelangweilt sind und dadurch nicht lernen wollen man sollte ihnen möglichst viel neuen stoff geben( halt auch nicht zu viel) .Du solltest mit ihm einen test machen (da gibt es fachleute dafür),allerdings ist wichtig das du mit ihm nichts davon übst sonst kann das ergebnis verfälscht sein. auserdem ist es bei ochbegabten oft so das sie in förderklassen kommen weil die leute glauben das die kinder es einfach nicht verstehen.

Antwort von Oubyi,

Frage doch bei seinem Klassen- oder Vertrauenslehrer mal nach, ob es da nicht einen Schulpsychologen oder Ähnliches gibt, wo Du Hilfe bekommen kannst. Diese Fachleute kennen meist eine Menge kleine Tricks, mit denen man sehr viel erreichen kann.
Und schreib mal wie alt Dein Kleiner ist.

Kommentar von jussis2003,

mein kleiner ist 7 und in der 1. klasse! die probleme traten ein paar wochen nach der einschulung auf. auch solche benimmregeln wie "guten tag" und "auf wiedersehen", hat er vergessen. so etwas kenne ich nicht von ihm!

Kommentar von Oubyi,

Das Alter hättest Du doch direkt mit angeben sollen. Das ist ganz etwas anderes, als wenn das mit einem Kind passiert, das in der Pubertät ist, und davon sind bestimmt die meisten hier ausgegangen.
In der 1. Klasse sollte der Lehrer mit so etwas eigentlich fertig werden können.
Hast Du mal mit ihm gesprochen?

Kommentar von jussis2003,

ja, habe ich. nach 4 wochen schule fiel das wort förderschule, was ich sehr weit her geholt finde. ich habe das gefühl, dass verantwortung schnell abgeschoben wird. mein kleiner ist so recht gut in der schule, warum soll er dann auf eine förderschule. das verhalten hatte er vor der schule nicht, ich verstehe das nicht!

Kommentar von Oubyi,

Ich möchte mich jetzt nicht zu weit aus dem Fenster lehnen", so etwas kann man wirklich nicht mehr hier im Forum klären, aber den Begriff "Schulwechsel" solltest Du vielleicht im Hinterkopf behalten.

Kommentar von Dani78,

Hallo, mir geht es im Moment genauso. Mein Sohn ist im August 2010 eingeschult worden. Bringt sehr gute Leistungen (bisher nur Einsen) und sein Verhalten in der Schule ist sehr auffällig. Er stört den Unterricht, steht einfach auf, singt vor sich hin (auch in englisch), spricht dazwischen, bemalt seine Finger, kommt nicht gut mit anderen Schülern aus, respektiert seine Klassenlehrerin nicht usw. Er verbringt mehr Zeit vor dem Klassenzimmer als darin. Ansonsten benimmt er sich vorbildlich, sowohl im Hort als auch im Sportverein. Zu Hause gibt es nur Stress auf Grund seines Verhaltens in der Schule. Davon weiß ich übrigens erst seit den Winterferien und dann gleich mit der Bemerkung wir möchten uns doch mal ein eine Erziehungsberatungsstelle wenden. Ich bin jede Woche in der Schule und spreche mit seiner Klassenlehrerin. Ich war schon so verzweifelt, dass ich die Direktorin mit ins Boot geholt habe. Mir wurde der Tipp gegeben meinen Sohn mal auf Begabung testen zu lassen (Mathe und Deutsch). Nun habe ich nächste Woche endlich einen Termin. Ich hätte gern gewusst wie das euch gelaufen ist. Hat es etwas gebracht? Wie geht es jetzt bei euch? Und was hat sich hoffentlich geändert? Danke und LG. Dani

Antwort von KrachbummEntin,

evtl schonmal an eine hochbegabung gedacht? wer weiß, ist vllt ein bisschen weit hergeholt, aber oft neigen kinder mit überdurchschnittlicher intelligenz dazu eher auffällig im sozialverhalten zu sein. vllt langweilt er sich ja in der schule und beschäftigt sich deshalb mit anderen dingen.

Antwort von EngelxD,

vlt. ist der unterricht zu langweilig für ihn weil er das alles so gut kann und das alles zu einfach für ihn ist und dann was anderes machen will ...

Antwort von Reservist,

Wenn die Lehrer das ähnlich sehen, wird es.vermutlich zu einem aosf kommen. Verfahren.zur Bestimmung des.sonderpadagogischen foerderbedarfs

Antwort von leomamax,

denk mal über einen besuch beim kinderpsychologen nach so wie du ihn beschreibst ist er in der schule unterfordert und könnte zu dem auch noch hochbegabt sein, der psychologe kann dir tipps geben wie du mit ihm umgehen kannst damit es besser wird in der schule ich drück euch die daumen

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