Medizinstudium bundeswehr , gefährlich wegen Auslandeinsätzen?

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9 Antworten

Als Mediziner, der sein Studium und seinen Lebensunterhalt von der Bundeswehr finanziert bekommt, mußt Du in jedem Fall unterschreiben, Auslandseinsätze auf Befehl mitzumachen. Abgesehen davon hat die Bundeswehr zwar andere Zulassungsbeschränkungen wie "normale Mediziner mit numerus clausus", dafür aber nur einige wenige Studienplätze. Die sichen sich ihre Leute schon genau aus, die sie auf die Unis loslassen. Auch da gibt es Wartezeiten und unterschiedliche Voraussetzungen.

Wenn ich mir Deine Einstellung ansehe und auch die vielen Schreibfehler ansehe, denke ich, Du solltest erst einmal gründlich an Dir selbst arbeiten und auf den Medizinerberuf verzichten. Ich halte Dich für nicht geeignet. Und wenn Du jetzt nicht mit Dir selbst Klartext redest, wirst Du irgendwann in Kürze hinwerfen. Wäre doch schade, wenn Du jemandem, der wirklich geeignet ist, den Studienplatz blockieren würdest.

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DU bist grundlegend ungeeignet.

1. Nimmt die Bundeswehr bei weitem nicht jeden! Der Studiengang ist eben doch recht stark von den Noten abhängig. Außerdem wird schon am ersten Tag ein Aufsatz verfasst, in welchem die Orthographie wenigstens halbwegs stimmen sollte ...
Jährlich bekommen lediglich rund 10% überhaupt die Möglichkeit auf Einstellung als SanOA!

2. Die Bundeswehr ist kein Verein für Leute die sich gerne einfach nur ein Studium abgreifen wollen. Du bist Soldat! Und dafür gilt es selbstverständlich auch aus Überzeugung einzustehen.

3. Gerade als Arzt kannst du dich darauf einstellen, dass du mit absoluter Wahrscheinlichkeit in den Auslandseinsatz gehst. Überall da, wo die Bundeswehr ist, ist auch San mit dabei.

Um es dann mal auf den Punkt zu bringen ... mit deiner Einstellung bist du grundlegend ungeeignet für die Bundeswehr. Es mangelt dir an der nötigen Motivation und der richtigen Einstellung. Du solltest dich in der Schule einfach etwas mehr reinhängen und versuchen zivil einen Studienplatz zu bekommen.

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Da du mit der falschen Einstellung ran gehst, rate ich dringend davon ab, zur Bundeswehr zu gehen.

Du möchtest Medizin studieren, egal wie, und kein Soldat sein. Damit wird aus dir bestenfalls ein halbwegs brauchbarer Soldat, der nicht glücklich wird oder versucht, nach schön bezahltem Studium als Drückeberger irgendwie wieder raus zu gehen um dann zivil dick abzukassieren. Da haben wir gerade bei den Ärzten schon genug von.

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Wenn du nicht bereit bist auf Menschen zu schießen bzw. Menschen zu töten dann vergiss es gleich. Ganz einfach.

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Kommentar von 19Sunny96
12.06.2016, 13:43

Ohoh, da meldet sich wohl wieder ein unwissender Antifascho zu Wort ....

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Kommentar von RipeClown
12.06.2016, 19:51

Was ?

Mal abgesehen davon das ich zur Fremdenlegion will und eigentlich die letzten 5 Jahre Offizier werden wollte bei den FSJ und sogar die Leute im Showroom es mir gesagt haben in Berlin was ich da gesagt habe.

Na was erwartest du ?

Wenn du in Afghanistan bist musst du oftmals täglich patrouillieren. Vielleicht bleibst du auch im Lager. Was ist wenn das Lager angegriffen wird ( theoretisch ) ? Da muss jeder das Lager verteidigen.

Gerade Offiziere müssen sich an Auslandseinsätze beteiligen.

Wer fliegt den oftmals mit den in den Medevac Hubschrauber ? Ärzte. Was passiert wenn der Hubschrauber abstürzt ?

Wer ist oftmals mit dabei im Sanitätsboxer ? Ärzte. Was passiert wenn ihr raus müsst weil ihr von einer RPG getroffen worden seit ?

Was ist bei ganz schwer Verwundeten die man sofort behandeln muss da sie nicht sterben ansonsten draußen außerhalb des Lagers während des Feuergefechts ? Wer kümmert sich darum ? Ärzte.

Wer behandelt den die schwer Verwundeten Soldaten in den Lagern ? Ärzte. Da würde ich mir die meisten Sorgen machen. Nicht ein fremdes Menschenleben nehmen sondern um die die man nicht retten konnte. Ich habe welche kennengelernt ( auch vom KSK ), die haben mir gesagt sie werden diese Gesichter nie vergessen.

Das sind alles Dinge die schon mal passiert sind. Natürlich passiert vieles davon nicht täglich. Aber es ist schon passiert und es kann auch öfter passieren. Die werden nicht umsonst auf die Auslandseinsätze vorbereitet. Monatelange.

Ich habe nichts dagegen nicht falsch verstehen. Ich will doch selbst zum Militär und zu den besten gehören.

Viele Menschen denken sich aber ach mal eben studieren und mal eben zur Bundeswehr gehen, Geld alles gut. Aber kein hinterfragt mal das Ganze und schaut sich das ganze mal genauer an. Alleine schon der Karriereberater warnt einen vor.
Die haben mir von Anfang an gesagt der Beruf bringt gefahren, du kannst sowohl körperliche als auch psychische Schäden davon tragen und Menschen leben nehmen bzw. selber deine Kameraden sterben sehen.

Wenn mir das schon nur ein Karriereberater sagt der eigentlich Menschen für die Bundeswehr anwerben soll, wie ist es dann wohl wenn man dort ist ?

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Als "Berufssoldat" kannst du überall eingesetzt werden, auch in Kriegsgebieten. Als Arzt bist du dann nicht immer an der Front, sondern musst übereiegend im "Hinterland" die Verletzten versorgen. Auch dass kann lebensgefährlich sein.

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Als Sanitätsoffizier? Zu 100% geht es mehrfach ins Ausland.

Schau mal hier. Ein Beispiel dafür

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Kommentar von nonameweilfaul
11.06.2016, 23:09

wie gefährlich schätzt du solche einsätze ? und wie oft muss man da ca raus

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Kommentar von grubenschmalz
11.06.2016, 23:11

Täglich.

Mit großer Wahrscheinlichkeit wirst du das unversehrt überleben, aber natürlich kann unter deinem Fahrzeug auch ein 250kg-Bombe losgehen, so dass man von deinen Überresten ne DNA-Analyse machen muss.
Das ist eine Armee, auch als Sanoffizier. Willst du das nicht - verpflichte dich nicht.

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Also Auslandseinsätze muss man so oder so beim Bund machen (das steht auch im Vertrag).Als Arzt ist das Risiko aber nicht so hoch wie als sanitäter oder andere Soldatengruppen weil du vielleicht im Lager eingesetzt wirst.Auch drausen im Krieg wirst du jetzt nicht mitten in ein Feuergefecht Fahren bzw. Fliegen.Dennoch bist du Soldat im krieg und hast deswegen immer ein Risiko dass mal Gröser und mal kleiner ist.

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Lass es bleiben!

Mein Freund war jahrelang bei der Bundeswehr, ist in Afghanistan abgeschossen worden und hat lange im Koma gelegen.

Wenn du nicht bereit bist, dein Leben für dein Land und deinen Beruf zu riskieren, dann solltest du einen anderen Weg zum Medizinstudium finden.

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