Frage von panda333, 62

Mathematik: Bin ich hoffnungslos verloren?

Hallo liebe Gemeinschaft.

Ich habe schon seit der Einführung von Buchstaben in der Mathematik Probleme. Am Anfang hielten sie sich noch in Grenzen, klar ich gehörte selten zu den besten, aber im grossen und ganzen lieff es noch. Dieses Schuljahr jetzt bin ich jedoch völlig verloren, ich schreibe eine Katastrofale Note nach der anderen, mir gehen selbst die Lösungswege nicht mehr auf wenn ich sie direkt vor mir sehe. Meine Mathelehrerin meint es liege daran, dass ich im Aufbauenden Stoff einfach zu grosse Lücken habe. Dass ist durchaus plausibel, denn ich bin eine Person die auf Kurzzeitgedächtniss am besten lernt. Nun zu meiner eigentlichen Frage:
Habe ich noch irgendeine Chance wieder mitzukommen? Das Tempo wird nämlich immer schneller und mit jeder schlechten Note habe ich wieder ein Thema mehr, dass ich nicht verstehe, aber dass nächste baut dann genau auf diesem auf.

Bin im Moment echt verzweifelt und hoffe ihr wisst andere Antworten als einfach nur: such dir ne nachhilfe

Liebe Grüsse
euer (verzweifelter) Panda 🐼

Antwort
von mathefreak4ever, 58

In meiner Klasse kenne ich ähnliche Fälle, die es inzwischen aufgegeben haben, Mathe zu verstehen. Meine Mathelehrerin hat denen den Tipp gegeben sich eine Art Kochrezept aufzuschreiben nach dem sie jede Aufgabe bearbeiten und auswendiglernen vor Arbeiten. Natürlich verstehen sie so die Aufgben nicht wirklich, schreiben aber zumindest meist eine 4 und das scheint dir ja nach deinen Schilderungen schon zu reichen.

Welche Klasse bist du? Wenn du noch in einer uneren Klassenstufe bist, dann setze dich neben einen besseren Schüler, er dir das Ganze gut erklären kann, aber du darfst nicht einfach von diesem abschreiben, sondern solltest versuchen möglichst selbstständig die Aufgaben zu lösen. In den unteren Klassen kann man die Lücke so womöglich wieder verringern.

Ich hoffe, ich konnte dir helfen und wünsche dir alles Gute

Antwort
von RadioAktiv, 15

Ich weiß, Du willst es nicht hören aber:

Wie wäre es mit Nachhilfeunterricht?

Wenn du motiviert bist, dann kannst du auch einiges schaffen.

Woher kommst Du? Gibt es bei dir in der Nähe eine Universität?-Ich frage deshalb, weil ich glaube, es sei das Beste, Nachhilfeunterricht von Lehramtsstudierenden zu bekommen-die sind motiviert und freuen sich über ein Taschengeld-und sie WOLLEN unterrichten und sie machen eine Ausbildung, in der man lernt, wie man unterrichtet und motiviert.

Von solchen Unternehmen wie "Schülerhilfe" rate ich ab-da habe ich selber mal 2 Jahre gearbeitet.-Es ist zwar günstig, aber mehr als Hausaufgabenbetreuung ist da nicht drin-da sind dann Gruppen von 6 Leuten, aus verschiedenen Stufen, Schulen und dann noch wegen verschiedenen Fächern...auch wenn es nur die Hälfte kostet...Einzelunterricht von Studierenden bringt am meisten.

Es ist nichts ungewöhnliches, dass man in Mathe Probleme bekommt, wenn man vorherige Themen vergessen hat-wenn man dann zu lange wartet, das alles nachzuholen, wird die Verzweiflung groß-aber ich denke, es ist kein unlösbares Problem!

Wichtig ist auch deine innere Einstellung! Wenn du dir immer wieder sagst: "Ich kann kein Mathe"-und dann noch eine schlechte Note schreibst, dann bestätigst Du dich selbst. Dein Belohnungszentrum im Gehirn springt darauf an und es wird Dopamin und Serotonin ausgeschüttet.-Etwas ähnliches findet auch beim Rauchen statt-und du kannst ja mal Raucher fragen, wie schwer es ihnen fällt, damit wieder aufzuhören.

Erster Schritt zur Motivation: Achte genau auf deine Formulierungen!!! Sage nicht sowas wie "Ich verstehe das nicht" "Ich kann das nicht" "Ich bin doof"...damit programmierst Du dich selber in diese Richtung.

Besser wäre zu sagen: "Ich verstehe das noch nicht" "Ich kann das noch nicht"-mit solchen Formulierungen nimmst du dir die Möglichkeit dich selbst dahingehend zu bestätigen.

Mathematik ist nichts angeborenes. Das muss man sich aneignen-und in deinem Fall würde ich sagen, dass du mit intensiver Arbeit-in den Ferien wäre gut-das aufarbeiten kannst. Aus Erfahrung kann ich sagen, dass die meisten auch mehr "Spaß" an Mathe bekommen, wenn Du "auf dem Laufenden" bist.

Ich rate dir-auch wenn du es nicht hören willst-dir einen "Profi" zu besorgen. Nicht im Alleingang! Definitiv musst Du Zeit investieren-und ich rate dazu, diese Zeit in den Osterferien zu nutzen. Überfordere dich nicht-aber täglich ein bis zwei Stunden sollten drin sein. -Es sollte eine Anstrengung sein-aber keine Qual. Und Studierende würden schnell erkennen, wo du genau defizite hast-und sie werden intensiv darauf eingehen und dir entsprechende Übungen geben.

Bedenke, dass deine Lehrer alle SuS gleich behandeln sollen-und sie unterrichten nicht nur deine Klasse-sie müssen sich an die Vorgaben halten und können oft auf einzelne keine Rücksicht nehmen.

Wenn Du mir Fotos von deinen Klausuren schickst, eventuellein paar Übungsblätter und deine Aufzeichnungen aus dem Unterricht dann könnte ich dir eine Analyse geben, und dir raten, was Du nachholen musst-eventuell auch ein paar Videos und Internetseiten empfehlen, wo alles nochmal erklärt wird-aber auch da kann es Konflikte geben, weil nicht unbedingt genau so formuliert wird, wie ihr es im Unterricht macht.

Antwort
von Kawasaki126, 45

Kenne das Problem sehr gut! Finde auch das es nicht schlimm ist wenn man Mathe nicht versteht, denn das tuen viele andere auch. Bei mir ist es echt genauso wie bei dir.. steht der Lösungsweg z.B an der Tafel versteh ich es trotzdem nicht - auch wenn der Lehrer es nochmal erklärt. Ich weiß nicht welchen anderen Rat ich dir als Nachhilfe geben kann. Du kannst ja mal "beckuplearning" auf YouTube suchen. Ist ein Mathe "Youtuber" der fast zu jedem Thema ein Videl online hat und kann auch sehr gut erklären.


VG für die nächsten Klausuren :p


P.S: Versuch aber immer dein bestes zu geben und geb nicht direkt auf. Habe Kollegen die schon nach 5Mins die Klausur abgeben, weil sie so verzweifelt sind und wissen, dass sie nichts besseres als eine 6 bekommen werden.

Kommentar von panda333 ,

danke macht mir Mut dass ich nicht alleine bin

Antwort
von Zuck3r, 58

Mathe funktioniert aber nicht mit Kurzzeitgedächtnis. Du brauchst die Grundrechenarten immer wieder, gewisse Schritte, um Formeln aufzulösen müssen einfach sitzen, sonst kommst du nicht weiter.

Ich würde dir empfehlen zu Hause zu lernen. Immer und immer wieder das gleiche, bis du es auswendig kannst. Da kommst du nicht vorbei, wenn du den Anschluss wieder finden willst. Eventuell solltest du auch über Nachhilfe nachdenken, wenn du es dir selbst nicht beibringen kannst.

Aber auch bei Nachhilfe würde ich empfehlen dir den passenden Lehrer zu suchen, da gibt es gute und weniger gute :)

Antwort
von Spirit528, 49

Naja Du musst halt nochmal alle Themen durchgehen und dabei kannst Du feststellen ab wann Du Schwierigkeiten bekommst und diese Defizite dann ausgleichen. Eben auch durch Nachhilfe oder nur mit Hilfe des Buches und dem Internet.

Gerade das "mit den Buchstaben" ist grundlegend. Ohne diese Variablen geht in der Mathematik (aber auch in der Physik, etc.) nichts.

Antwort
von Siebot, 62

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