Frage von Jammira, 76

Lückenfüller schreiben...?

Hallo! Ich schreibe seid einem guten Jahr ein Buch. Es geht um Vampire (nicht die tüpischen Twilight Dramas), Engel, Hexen, Werwölfe, ... Leider habe ich total die Probleme mit den Lückenfüllern. Ich habe den Fehler gemacht, dass ich mir vorher kein Konzept erstellt, sondern einfach drauflosgeschrieben habe. Jetzt habe ich Ideen in meinem Buch, aus denen man 2 oder 3 Bücher schreiben könnte und habe diese auch ganz gut beschrieben (bin zufrieden). Als ich mir vor ein paar Tagen alles nochmal komplett durchgelesen habe, ist mir erst aufgefallen, dass ich überhaupt keine richtigen Lückenfüller habe und jede brenzlige Situation auf die Nächste folgt. Dementsprechend ist mein Buch auch nicht besonders lang... Ich habe versucht mich in die einzelnen Situationen hineinzuversetzen und sie auszuschreiben, aber das hat nicht so gut geklappt. Ich bin nicht gut im "langweilige Storys erzählen", sondern schreibe viel bessere Gänsehautsituationen ^^. Habt ihr gute Tipps für mich :/?

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von RenaUchiha, 12

Lückenfüller braucht es leider immer und es kann durchaus sein, dass sie dir nicht besonders liegen  und du dich da einfach durchquälen musst.

Mir hilft allerdings immer mich nicht nur in die Situation hineinzuversetzen, sondern meine Umgebung etwas daran anzupassen. Spielt es im freien und das Wetter ist gut gehe ich raus an die frische Luft und schreibe in einem Park oder im Wald. Spielt es bei Regen im dunkeln, schreibe ich bei Kerzenschein und starte einen Regen Track. Es gibt auch viele Soundtracks z.B. von Two Steps From Hell die helfen können zur Ruhe zu kommen und sich mehr Zeit zu lassen.

Das ist nämlich oft der Grund, warum einem die Lückenfüller schwer fallen. Man ist zu hastig, aht es zu eilig. Oder sie gefallen einem einfach nicht. In letzterem Fall kannst du daraus kleine Geschichten machen, um es dir selbst interessanter zu gestalten. 

Wenn deine Hauptfigur von Ort A zu Ort B laufen soll, beschreibe wie sie sich fühlt, wie das Wetter ist, was sich um sie befindet, was man hört, sieht oder riecht. Gehe selbst ein Stückchen durch die Stadt oder die Natur und achte auf alles, das um dich herum ist, auf dich selbst, wie es sich anfühlt auf Beton oder Sand zu gehen, etc. das kann helfen die Lückenfüller interessanter und atmosphärischer zu schreiben.

Leider hat jeder so seine Schwächen. Der Trick ist, sich selbst auszutricksen und einen Weg zu finden auch solche Stellen für sich selbst spaßig und interessant zu machen, damit man sie gut schreiben kann.

Antwort
von Mohrsche, 23

Gedankengänge aufschreiben hilft.

Oder Nebenfiguren einbauen die mal auftauchen, mit deinem Protagonisten sprechen und dann wieder verschwinden oder dass eine dieser nebenfiguren ein Problem hat, dass nicht zur Story gehört und sich deine Hauptperson darum kümmert. das füllt auch ein paar seiten.

Oder du machst es wie Tolkien und beschreibst über 5 Seiten hinweg eine Landschaft. (Nichts gegen Tokien oder Herr der Ringe aber er schweift meiner Meinung nach machmal sehr aus, lies Herr der Ringe und du wirst merken was ich meine).

Viel Erfolg beim Schreiben, LG, Mohrsche

Antwort
von beroud, 19

schreib eine zusätzliche hintergrundstory ohne höhepunkte, innerhalb derer sich alles abspielt, weißt schon, wie im tatort, wo leiche und mörder nebensächlich sind, weil es im wesentlichen darum geht, daß die kommissare alle mit sich selbst und einem aktuellen modethema beschäftigt sind

Antwort
von user6363, 42

Liest du selber Bücher? Ins besondere Krimiromane? Dort sind viele viele viele Lückenfüller, inspiriere dich doch! Ich empfehle dir z.b. den Hund aus Terracotta mit Commissaro Montalbano von Andrea Camilleri

Kommentar von Jammira ,

Werde ich mir anschauen, danke :)

Antwort
von oxygenium, 30

als Lückenfüller vielleicht:

Meine Gedanken dahinter.......... und dann schnabbelst du los was du wirklich denkst......... nimmst du den roten Faden dann wieder auf und die Geschichte geht weiter

Kommentar von Jammira ,

Bin mir nicht zu 100% sicher was du damit meinst. Ich schreibe nicht in der Ich-Form... Falls du das meinst :).

Kommentar von Mohrsche ,

ich glaube er/sie meint, dass du einfach mal die Gedankengänge deines Protagonsisten langwierig aufschreiben sollst. Zum Beispiel er sieht eine Blume u d erinnert sich an ein Ereignis vor mehreren Jahren (dnn erzählst du von dem Ereignis), dieser gedankengang wirkt sich auf die Stimmung aus, dein Protagonist reist sich von den Gedanken los und befinet sich wieder in der Story.

Kommentar von oxygenium ,

genau so ;-)

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