LERNTIPPS (6.Klasse Gymnasium )?

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4 Antworten

1) Lernen beginnt vor dem Tag des Lernens. Deshalb: Ausreichend Schlaf und Ruhe. Außerdem: man sollte einmal die Woche vor 22 Uhr schlafen gehen. Das gleicht unseren eventuellen Schlafmangel der Vortage aus.

2) Denn: Früh aufstehen. Das ist (für mich) der wichtigste Punkt. Denn unser Gehirn leistet am meisten am Morgen und am Abend. Unsere Leistungskurve ähnelt einem U. Zum Mittag fällt die Leistung deutlich ab. Der Mittag ist nur gut zum E-Mails lesen und Nickerchen machen. 

3) Und da sind wir schon beim nächsten Lerntipp: Powernapping. Die Kunst 15 Minuten zu schlafen, um dann deutlich produktiver weiter zu lernen. Wenn du merkst, dass du jeden Satz zwei Mal lesen musst, oder du dich nicht mehr daran erinnern kannst, was du vor 3 Sekunden gelesen hast, dann ist es höchste Zeit für ein Powernapping. Mein Tipp: Einen Stapel Bücher vor dir auf den Tisch legen, Pulli drüber und Kopf mit verschränkten Armen drauflegen. Timer auf 20 Minuten stellen. Fertig.

Wichtig

: Nicht länger als 20 Minuten schlafen, sonst wird es nur noch schlimmer.

4) Ablenkungen abschneiden. Absolute Isolation während des Lernens ist wichtig. Ich empfehle sogar das Handy abzuschalten. Nicht lautlos, sondern ganz aus. PC, iPad, Handy – alles muss weg. Warum? Selbst wenn du nur einmal die Stunde draufguckst, so bringt es dich um deinen Flow. Zu viele Studenten und Schüler lernen stundenlang – wirklich „gelernt“ haben sie aber nur wenige davon. Warum? Sobald eine SMS reinkommt, „die man unbedingt lesen muss“, verliert man den Anschluss und deshalb deutlich mehr als nur 2 Minuten.

Wichtig: Sei ruhig hart und konsequent. Es geht schließlich um deinen Erfolg. Du wirst dir später dafür dankbar sein. Sage deinen Freunden im Vorfeld dass du lernst. Ignoriere SMS und anderes. Nichts ist so wichtig wie es scheint.

5) Flow. Die schönste Art des Lernens (und überhaupt etwas produktives zu tun). Flow ist der Moment, in dem wir die Zeit nicht spüren und uns das Lernen anfängt eine innere Befriedigung zu geben. Man bekommt das Gefühl: Jetzt hab ich was gelernt.

Der Flow ist eine Art Tunnelblick beim Lernen. Der „Flow“ kommt aber erst nach der Phase einer inneren Überwindung (wie beim Joggen). Viele legen aber gerade beim Punkt der Überwindung eine Pause ein. So wird der Flow nie kommen. Ich empfehle deshalb einen 2,5 Stunden Rhythmus. 2:15 Stunden lernen und dann 15 Minuten Pause machen.

6) Pausen einplanen und erst Pause machen, wenn es soweit ist. Ja das meine ich Ernst  Keine Ausreden. In den Pausen am besten nicht ins Handy oder den PC schauen, sondern besser aus dem Fenster oder an die Decke. Dann kann dein Kopf alles verarbeiten und du bleibst bei der Sache ( Flow!!!!!)

7) Nicht naschen, sonst wird man fett und lenkt sich ab. Essen nur in der Pause.

8) Interessiere dich für das was du lernst. Du kannst jahrelang versuchen dir ein Thema einzuhämmern. Doch wenn es dich nicht interessiert und damit die emotionale Verbindung zum Thema nicht da ist, dann lernst du sehr langsam.

Deshalb

: Sage dir nicht ständig „Wozu lerne ich das überhaupt, ich werde es im Leben sowieso nicht brauchen.“ Sondern sage dir selbst: „Ich brauch diese Materie. Sie wichtig. Wenn auch nur für die Klausur, aber sie ist wichtig.“ Du wirst dir die Dinge viel schneller merken. Lerntipps.com geht darauf näher ein.

Der ultimative Tipp:

9) Meine Empfehlung: Wenn es möglich ist, dann lerne mit Karteikarten. In meinem Studium gab es vorgefertigte Karteikarten. Zu manchen Themengebieten habe ich auch meine eigenen erstellt. Und meine Erfahrung ist: Es ist die beste Art etwas zu lernen. Denn der Schreibplatz auf Karteikarten ist sehr begrenzt, deshalb steht dort nur das wichtigste. Wenn du eigene erstellst: Nicht alles draufschreiben, nur das wichtigste!

Wie man am besten mit Karteikarten lernt: 5 Schritte!
1. Verstehen,
2. Wiederholen (nochmal lesen),
3. Karte verdecken und wiedergeben was man verstanden und sich gemerkt hat,
4. kontrollieren (nochmal lesen),
5. nochmal mit verdeckter Karte (diesmal hoffentlich vollständig) wiedergeben.  Beim wiedergeben am besten laut aussprechen (größerer Lerneffekt und bereitet automatisch auf die mündliche Prüfung vor).

10) Selbst belohnen und kleine Erfolge feiern.

Ich hoffe ich konnte helfen

LG Khatira

Kommentar von Alitheking
14.11.2015, 22:55

Vielen Dank,für deine ausführliche und hilfreiche Antwort :---)

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Kommentar von helpUmaybe
14.11.2015, 22:57

Ist jetzt auch überhaupt nicht aus dem Internet oder so kopiert ... :D

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Kommentar von Khatira
14.11.2015, 22:57

:D

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Das große Problem liegt wahrscheinlich an den Lernstoffmassen, die man schnell vergisst, was vor allem in den Fächern zu Problemen führt, wo alles aufgebaut wird, z.B. Mathe, Chemie und Sprachen. 

Um was dagegen zu machen hilft nur kluges effizientes Wiederholen =Spaced Repitition, was bedeutet, das der Lernstoff in immer größer werdenden Abständen abgefragt wird, ein Mittel dafür ist der Karteikasten. Falls dies zu viel Arbeit führen sollte, empfehle ich elektronische Karteikästen, wie Anki oder Phase6.

Außerdem solltest du nachdem du etwas auswendig gelernt hast, nicht noch mehr Sachen einprägen, da dein Gehirn diesen Stoff noch einmal abarbeiten muss. 

Und Lernpausen unbedingt nicht vergessen! :)

MFG

Was sich bei mir immer bewährt hat und noch bewährt, ist Lernzettel erstellen. Schreib dir vor einer Arbeit alles auf, was du wissen musst und schlepp den Zettel überall mit hin. Das ist wirklich die beste Methode, um dir all die Sachen gut zu merken :-)

Viel Erfolg!

Du bist zwar noch ein bisschen jung, aber Kaffee steigert massiv die Konzentration.

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