Frage von Sagon, 77

Kampfsport Ü 50?

Kampsport/Selbstverteidigung Ü 50. Ich habe in den 80ern und frühen 90er intenisv Kick/Thaiboxen betrieben und dann fast gar nix mehr gemacht. Jetzt mit 50 Kilo zuviel mehr habe ich ein paar Probetrainings im KB/MT, Krav Maga usw. und war überall der Älteste und unfitteste. Nach dem warm up war ich konditionell schon fertig. Gibt es denn keinen moderaten Kampfsport für Ü 50jährige ?

Expertenantwort
von Enzylexikon, Community-Experte für Kampfsport, 47

Wenn deine Gelenke einigermaßen in Ordnung sind, dann kann ich Aikido empfehlen:

https://www.gutefrage.net/frage/gute-kampfkunst-gesucht

Es ist nicht so wahnsinnig konditionslastig wie härtere Sportarten, zudem erlebe ich die Lehrer immer sehr freundlich und verständnisvoll.

Wir hatten in der Jugendgruppe auch schon mal kleine "Pummelchen" die nicht alle drei locker gelaufenen Runden um die Matte schafften. Das war nie ein Thema - sie liefen halt nur eine  Runde und machten dann bei den Aufwärmübungen wieder mit,

Ich musste auch mal länger mit dem Training pausieren und kam ziemlich "unfit" wieder auf die Matte, aber wie gesagt, das war nie ein großes Thema.

Einer im Kurs lies bei Dehnübungen und dem Abrolltraining gelegentlich Darmwinde ab, aber auch das wurde nicht überdramatisiert. Menschen haben nun einmal ihre Schwachstellen, wenn sie lange keinen Sport machen.

Als Einsteiger erwartet ohnehin niemand Höchstleistungen, da sollte man also auch keinen falschen Stolz, oder falsche Scham haben.

Egal wofür du dich letztlich entscheidest - ich wünsche dir viel Freude. :-)

Kommentar von DrDollar ,

Ich habe auch einst für eine Weile Aikido betrieben und kann ebenfalls Aikido empfehlen! Es ist eine echt schöne und defensive Kampfkunst! :)

Antwort
von SiaFan77, 22

Taekwondo.

Such dir nen Erwachsenen-Kurs mit Anfängern. Natürlich wirst du am Anfang Schwierigkeiten haben, doch wenn dir es Spaß macht und du auch den Ehrgeiz entwickelst, wirst du ganz schnell weit kommen. TKD kann man (falls du gesundheitlich keine Probleme hast) mit jedem Alter anfangen.

Antwort
von OnkelSchorsch, 35

Klar gibt es das. An sich in jedem Kampfsport. Du hast offenbar mit den Übungsgruppen Pech gehabt.

In guten Clubs und Gruppen wird auf Alter und physische Kondition der Teilnehmer geachtet. Hier in der AVCI Wing Tsun-Gruppe gibt es einige über 50 und auch Menschen mit Behinderung, alle trainieren fleißig und mit Freude. Die Trainer achten darauf, dass das Training jeweils den Teilnehmern angepasst wird. Ich selbst bin etwa 60.

Deshalb wäre mein Rat an dich, suche dir eine Gruppe, in der du dich wohl fühlst und wo man auch auf Ältere Rücksicht nimmt.

Nebenbei: bei meiner Sporlehrerausbildung hatte ich einen Dozenten, der weit über 80 war!

Antwort
von Eddie93, 34

Wenn du so lange nichts gemacht hast, ist es ganz normal, dass es in der ersten Zeit ziemlich mühsam ist. Aber ich denke wenn du regelmäßig dabei bleibst und dich langsam steigerst, spricht nichts dagegen, dass du in deinem Alter wieder auf ein ordentliches Fitness-Level kommen kannst. In unserem Karate-Verein gab es schon wesentlich jüngere Leute, die nach dem Aufwärmen schon nix mehr ausgehalten haben. Da muss man halt durch.

Mit deiner Kampfsport-Erfahrung weißt du ja eigentlich, was dich in den verschiedenen Richtungen erwartet. Aikido ist vielleicht wegen dem dauernden Hinfallen und wieder aufstehen nicht so ganz optimal. Wie wärs mit Karate?

Kommentar von Sagon ,

Kyokushinkai oder Ashihara würde mir gefallen, aber leider nicht Shotokan.

Antwort
von chapeau0410, 31

Karate
gibt ja verschiedene arten, da ist sicher was für dich bei

Antwort
von Skibomor, 35

Was hältst Du von Tae-kwon-do? Das kann man eigentlich in jedem Alter machen.

Kommentar von Sagon ,

Die hohen Kicks schaffe ich nicht mehr.

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