wir überlegen schon seit längerem uns einen hund anzuschaffen. wir würden liebend gern einen jack russel terrier kaufen, aber das wäre unser erster hund und deshalb lautet die frage: ist ein jack russel terrier als ersthund geeignet? und ich komme immer erst 13.00 Uhr und zweimal in der woche 15.00 uhr nach hause ist dann der hund zu lang allein? ich würde mit dem hund dann gern in den hundesportverein gehen und agility und trickdogging tainieren.
wie ich sehe, spaltet es sich hier in zwei lager. die einen sagen es kommt auf den besitzer und die erziehung an, das ist richtig. die anderen sagen, daß der jacky eher ungeeignet ist als ersthund und auch das ist richtig.
an sich ist der jack russel kein einfacher hund, es gibt immer ausnahmen, aber die sollte man nicht als regel hernehmen, wenn dann noch dazu komt, daß die besitzer kaum bis keine erfahrung mit hunden und erziehung haben, die tendenz zu problemen, die nicht mehr alleine zu lösen sind, doch recht groß wird.
ich selbst habe einen dobi, auch er zählt nicht zu den anfängerhunden, und hannibal war mein erster eigener hund, seine ausbildung und erziehung also in meiner hand. dazu kam noch, daß wir ihn erst mit 15 monaten bekommen haben, also mitten in der pubertät. auch mir haben meine eltern , allen voran mein vater damals abgeraten einen unkastrierten rüden als ersthund zu nehmen.
tsja und was soll ich sagen, wir hatten probleme, teilweise sogar recht große und das obwohl ich eigentlich erfahrung mit hunden hatte, zwei bis drei mal die woche auf den hundeplatz gefahren bin und meine züchter mir von anfang an zur seite standen.
es war ein langer kampf, bis sich das gereglet hatte. auch wenn ich es jederzeit wieder tun würde, kann ich es doch niemandem empfehlen.
und ich muß dazu sagen, ich bin mit dobermännern aufgewachsen, wußte zum einen also von vorne herein, auf was ich mich einlasse und hatte auch schon erfahrungen durch hundeplatz besuche mit meinem opa,..... sammeln können.
wenn mich heute jemand fragt, welche hunde für anfänger geeignet sind, vor allem, wenn es ein rassehund sein soll, rate ich gerne zur FCI gruppe 9. dort sind hauptsächlich hunde mit hoher reizschwelle und niedrigem aggressionsverhalten vertreten.
hier ein link, dort wirst du für deine vorhaben sicher auch fündig werden und deinen spaß mit dem hund haben.
http://de.wikipedia.org/wiki/Kategorie:FCI-Gruppe_9
auch wenn keine dieser rassen im agility, vor allem den tunieren, vorne mit laufen wird. aber das tut dem spaß am sport nichts ab. wenn du einen hund ausgebildet hast, erfahrungen gesammelt hast und deine ambitionen dann immer noch in diese richtung sport gehen sollten, dann kannst du dir immer noch gedanken zu einem jacky machen. ;)

oh mein Gott bitte nicht!!! Keinen Terrier! Terrier gelten gerne als schlecht erziehbar, buddeln gern jeder Maus hinterher und dadurch daß sie früher für die Kaninchenjagd und Fuchsjagd gezüchtet wurden sind sie speziallisiert eigenständig zu denken. Das heißt er wird Dir nicht gern und schnell gehorchen sondern schön selbstständig sich selbst was lustiges überlegen!
DH genau aus diesem grund gibt es so gut wie keine terrier, die für anfänger geeignet sind.

Der Jack-Russel gilt zwar als einer der pflegeleichtesten Terrier, aber als Ersthund würde ich trotzdem davon abraten. Terrier sind im allgemeinen sehr lebhafte, bewegungsfreudige Hunde mit einem gewissen Hang zur Dominanz und Dickschädeligkeit. Andere Hunde lassen euch kleine Erziehungsfehler vielleicht mal durchgehen, aber ein Terrier nicht! Der nutzt die kleinste Nachgiebigkeit eurerseits scham- und gnadenlos aus, und wenn ihr nicht aufpasst tanzt er euch bald auf der Nase herum. Schafft euch lieber eine etwas ruhigere Rasse an, wie z.B. einen Teckel oder einen Cockerspaniel.

mein erster und bisher letzter hund war ein jack russel terrier, namens Jacky. leider ist er verstorben, aber den nächsten hund den ich mir holen werde wird wieder einer. die zeit, die du nicht zu hause bist, ist ganz schön lang.das war bei mir nicht anders.deshalb ist manchml ein kleines malleur passiert. aber auf fliesen ging es gut wegzu machen. Mein Herz gilt dem Jack Russel Terrier ♥

Ein Jack Russel braucht viel Bewegung und auch Herausforderungen... wenn Du tatsächlich Agility und allerlei anderes machst mit ihm, wäre das ideal.
Die Zeiten, wo er allein sein muß, sind eigentlich okay - bedenke nur, daß das mit einem Welpen nicht gleich so geht! Erst ein halbwegs erwachsener Hund kann mehrere Stunden einhalten...
Aber wenn Du morgens mit ihm gehst, und gleich wenn Du heimkommst, und abends nochmal - das pendelt sich dann schon ein, wie Du es brauchst.
Jack Russel sind klug - Du mußt nur aufpassen, daß er Dir nicht auf der Nase rumtanzt, und Dich nach Strich und Faden manipuliert! Vielleicht als Ersthund eine Hündin?

Jack Russell Terrier sind meistens so'n bisschen hyperaktiv. Wenn Du mit so was klar kommst?! Für Agility sind sie dadurch natürlich super geeignet. Sie brauchen aber wirklich einen sehr konsequenten Halter, der sich nicht veräppeln lässt.
alsoich finde es kommt auf den charakter des hundes an (ich hab einen jack russel als ersthund und komme super damit klar) ich würde an deiner stelle keinen alzu hyperaktiven hund aufnehmen.Sie müssen sich aber darüber im klaren sein,dass jack russel schwer zu erziehen sind und viel auslauf benötigen,denn es sind jagdhunde
ich als Hundetrainerin würde davon abraten. Diese Hunde sind sehr anspruchsvoll!!!! Sie sind schnell unterfordert und werden dann zum Terroristen. Es sind eben auch nur Terrier...

king charles cavalier spagnel als erstes hund. Total unproblematisch als Haushund.

Es kommt auf den Besitzer an wie er mit dem Hund umgeht...ihn erzieht und das alles. Es wird immer auf den hund geschoben...und das finde ich mist. Dann hast du schlechte erfahrung gemacht...Die Terrier die ich kenne sind alles sammt erzogene und liebe Hunde..die aufs wort hören. Ach und der spruch da oben von wegen Minderwertigem" Bellgetier.Für mich sind Sie alle gleich...da gibt es nicht minderwertiges.
Da würde ich abraten es sind Terrier und nicht geeignet als Ersthund
Jack Russel Terrier sind meist schwer zu erziehen: Sie sind stur und extrem aktiv. Das gilt natürlich nicht für Alle und ich hab auch die Erfahrung gemacht, dass vor allem Hündinnen etwas ruhiger und leichter sind. Aber: Als Ersthund wäre vielleicht eine Rasse, die nicht zu ganz so viel Sebstbewusstsein und Aktivität gezüchtet wurde, besser geeignet.

hier mal bild von meinen hundis:-) und der jacky is echt sowas von lieb.
Bild/er:

Also ich habe nen jacky und nen Malteser mischling. Shiva unser Jacky ist gehorsam und sowas von lieb. Verdrägt sich auch mit "Yuna" der anderen Hündin und mit anderen Hunden voll die schmuserin und total kinder lieb. Klar Sie brauch viel auslauf..aber das is kein Problem. Ich denke das is immer nur ne erziehungssache,mann muß ebens Konsequent bleiben.
das ruhige liegt aber am Malteser...
Ein Jacky... als Ersthund??? Ne, lieber nicht. Die müssen aufgrund Ihrer Hyperaktivität streng erzogen werden, sonst tanzen die Dir auf der Nase rum und zerlegen Deine Bude.... Nim Dir lieber einen Mischling. Keine Überzüchtung, meistens keine extremen Macken (die meistens durch Überzüchtung auftreten wie Geistesstörungen oder HD) und meistens auch keine extremen charakterlichen Merkmale.
Narva am 24. September 2009 14:31 Jetzt wirden Rassehunden also schon Geistesgestörtheit angedichtet...und ein Mischling also ein Hund welcher aus 2 solchen "kranken und geistig" gestörten Rassehunden durch unkontrollierte Vermehrung entsteht soll gesünder sein?
Wenn irgendeine Hunderasse grade in Mode kommt, dann passiert das immer mal wieder, dass diese Rasse überzüchtet wird (Gibt halt nicht nur Züchter, denen es um die Tiere geht... bei manchen zählt halt Geld.... besonders wenn man weiter östlich mal nachschaut). Bestes Beispiel: Golden Retriever. Und was deutsche Schäferhunde angeht (Warum der Anführer aller Beißstatistiken nicht als Kampfhund geführt wird ist mir immer noch nicht so ganz klar) der Rassestandard führt nun einmal vermehrt zu HD. Wenn da die Hunde Schmerzen haben dann ist das auch ziemlich klar, warum die so oft austicken. Normalerweise werden solche teils angezüchteten oder Krankheiten genetisch rezessiv vererbt. Von daher tritt nun einmal hier seltener etwas auf. Und von "unkontrollierter" Vermehrung von Hunden kann man wohl eher in Australien Reden... so etwas gibt es so etwas wenn dann bei Katzen. Streuner werden in Dt. eingefangen und Kastriert. Nix mit unkontrollierter Vermehrung von "Miderwertigem" Bellgetier...
Narva meint mir unkontrollierter Vermehrung "unser Und soll einmal Junge kriegen..." Es gibt auch im Osten gute Züchter. Warum soll es die nur in Deutschland geben??? Außerdem ist es nicht mehr Rassestandard beim Schäferhund, daß die so tief gezüchtet werden. Und ich muß Narva recht geben zu den Mixen. Wenn man 2 kranke Rassen miteinander verpaart bekommt man keinen gesunden Hund. Wenn es so einfach wäre, könnte man jede kranke Rasse schnell wieder gesunden...
naja, das mit dem standard beim schäferhund, ist so nicht ganz richtig. es gibt zwei lager bei dn schäferhunden, die sporthunde aus leistungszucht, hier ist HD um eiiges seltener, denn für den sport braucht man nunmal einen gesunden hund der noch laufen und springen kann und es gibt die schönheitszucht, hier spielt leider, nicht nur bei den schäferhunden, sondern den meisten gebrauchshunden die auf schönheit gezüchtet werden, meist das aussehen die größte rolle, gesundheit und funktionalität haben meist eher untergeordnete rollen. und hier werden sehr wohl noch schäferhunde gezüchtet, welche kaum laufen können, der schönheit wegen. beim dobermann stammt genau aus diesem lager die DCM und ist dort auch meist vertreten,.... leider schleichen sich solche erbkrankheiten über lurz oder lang auch in die leistungslinien ein, auch wenn hier oft weniger hunde betroffen sind.
zum thema kranke mischlinge, kann ich nur sagen, wenn ich jetzt inen DCM kranken dobi aus schönheitslinie mit einem HD kranken schäferhund aus schönheitslinie mische, was glaubt ihr, was dabei heraus kommt? richtig, die wahrscheinlichkeit, daß alle welpen die fallen mindestens eines der probleme haben ist groß und die variante, daß ein welpe sogar beides hat, beträgt immer noch mehr als 1/4 der fallenden welpen.
beim namen mischling kann man leiuder nicht sagen, ist es nur eine mischung aus zwei rasse hunden oder ist die mischung schon über generationen im hund, bei den südländern ist das oft der fall, hier relativiert es sich natürlich wieder etwas. nichts desto trotz, werden rassehunde vor einsatz in der zucht auf in der rasse vorherrschende krankheiten getestet, bei mischlingen macht das kein mensch.

ich würde sagen nö, das ist ein terrier ! ein sturrer jagthund, der eine konsequente erziehung benötigt, sonst hast schnell einen hyperaktiven kläffer zu hause.

JEder Hund ist als erst Hund geeignet..es kommt immer nur auf den Mensch an,wie er den Hund erzieht. Wie lange wer der Hund den alleine??? Generell kann mann ihn an 4 bis 5 std. gewöhnen, wenn sogar etwas länger. Davor aber noch laufen gehen.und ihn aber langsamm an das alleine sein gewöhnen.also immer mal 30 min. mehr.
bignose am 25. September 2009 11:28 Das stimmt nicht. Es gibt definitiv Rassen, die nicht für Anfänger geeignet sind. Dazu zähle ich neben Terrier-Rassen z.B. auch Hirtenhunde (Kangal & Co.), Border Collies, Australian Sheperds, Huskies, Malamutes, Bracken (werden sowieso nur an Jäger abgegeben), um nur einige zu nennen.

Ich schätze mal ein Hund ist ein Hund, auch wenn jede Rasse schon ihre eigene Pflege braucht. Aber ich denke mal als ersthund ist der okay
und ich denke mal, du hast keine ahnung von hunden bzw. der rasse.
Sehr gute Antwort, dafür gibts ein Däumchen.
stimme zu!!!