Frage von michiswelt, 73

Ist das noch normal wenn ein Hund so fixiert auf den Besitzer ist?

Also meine Schwester, hat seit 4 Jahren einen Hund der schon 5 Jahre alt ist, dass ist ein Yorkshire Terrier Mischling, und er ist so fixiert auf meine Schwester, wenn sie z.b. 1 Minute weg Ist, dreht er durch und jault. Ich muss sagen sie verwöhnt ihn auch sehr, gibt ihm vieles vom Tisch zu fressen, lässt alles durchgehen, und wenn man mal mit seinen Leckerlis Spielen will, mit ihm dann wird er quasi aggressiv, mich hat er deswegen schon mal außversehen gebissen, davon sieht man nix mehr, ansonsten ist er ein Lieber Hund, ich weiß nicht wieso er so fixiert auf meine Schwester ist , sie sagt auch zu ihm " Mama kommt gleich" wenn es ein bisschen Kalt ist , dann zieht sie ihm einen Pulli an, er geht überall mit: Aufs Klo, in Restaurants sie nimmt ihn dort jedes mal mit. Wenn er sie sieht hechelt er auch. Die knutscht ihn ab bis zum geht nicht, er hat so viele  Sachen zum Spielen und die fast er nicht, an, meine Schwester behandelt ihn nicht wie einen Hund, ich glaube deswegen ist er auch so, ist das alles noch normal ? Auch das Verhalten des Hundes? Er ist ihr erster eigener Hund.

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von Yuurie, 36

Der Hund ist wegen ihr verzogen.. einen Hund muss man auch erziehen und so, wie sie ihn extrem verwöhnt, wirkt es auf mich schon verzogen. Ist der Hund für sie vllt ein Ersatz von etwas, was sie davon ablenken soll oder ihr fehlt?

Wenn ein Hund keine Grenzen/Regeln aufgesetzt bekommt, ist das schwierig. Ich selbst hatte nie einen Hund, aber eine Freundin von mir ist mit einem groß geworden und ihre Familie hat jetzt wieder einen. Und sie erzählte mir so paar Dinge (wo wir unter uns so paar Unterschiede zwischen Hund und Katze feststellten, aber das ist ein anderes Thema).

Eines von den Sachen, die sie mir erzählte war, dass ein Hund z.B. immer als letztes sein Futter bekommen sollte. Da Hunde das als Rangordnung verstehen. Wenn deine Schwester z.b. dem Hund sein Frühstück gibt und du vorher noch nichts gegessen hast, kann er es so verstehen, dass er über dir stünde. Weil er vor dir das Essen bekam. Und dadurch verliert er den Respekt vor dir (als Beispiel, was sie mir so erklärt hat).

Und Tiere (besonders, wenn sie jung sind) sind auch mal gern anhänglich oder wollen die Grenzen austesten... also Hunde sind schon wie kleine Kinder. Daher muss man nicht nur liebevoll sein und betüddeln können, sondern auch das Tier fördern (sich mit dem Tier aktiv beschäftigen, Tricks beibringen) und auch für etwas, was er gut gemacht hat, loben oder tadeln, wenn es was 'blödes' gemacht hat (Möbel ankauen, einen anknurren/beißen...)

Für den Hund ist deine Schwester die einzige Bezugsperson und mir scheint so, als hätte der Hund auch nur respekt vor ihr, nicht vor euch. Als wäre sie das Alphatier und der Hund stünde über euch... so klingt es jedenfalls für mich.

An die Hundekenner: Wenn ich was falsches schreibe, korrigiert mich bitte. :)

LG

Kommentar von michiswelt ,

Als Ersatz ? Hmm sie hat ja einen Freund .

Kommentar von Yuurie ,

Muss ja nicht direkt ein Freund sein. Eine Beziehung zu haben ist längst nicht alles auf der Welt.

Was ist mit Freunden? (Andere soziale Kontakte generell) Einen Job oder schlechte Leistungen in der Schule (finanziell/Zukunftsängste)...

Das kann alles mögliche sein. Die einen haben kaufsucht, andere betrinken sich oder stopfen sich mit Essen voll... Die nächsten holen sich ne Ablenkung wie ein Haustier oder zocken übermäßig viel...

Kommentar von skjonii ,

Das mit der Rangordnung stimmt so nicht. Hunde kennen familiäre Strukturen, wie wir Menschen auch und keine typische Rudelhierarchie. Wann er zu Fressen bekommt und wo ist dabei absolut irrelevant. Wichtig sind Faktoren wie Sicherheit und Führung. Je mehr Sicherheit du dem Hund geben kannst und je besser du ihm die Regeln erklärst, desto eher wird er sich auf dich verlassen und sich einfach fügen. Dahingehen ist der Eltern-Vergleich gar nicht sooo verkehrt. 

Kommentar von Yuurie ,

Immerhin eins von zwei richtig. :) oder halb richtig :'D ich dachte die Freundin hatte mit dem Futter auch recht gehabt.. Oder sie wirkt in allem einfach zu überzeugend. :)

Antwort
von skjonii, 23

Also erstmal scheint deine Schwester relativ wenig Ahnung von artgerechter Hundehaltung zu haben. Es ist ein Yorkshire TERRIER, der heißt nicht umsonst so. Mit echter Tierliebe hat das für mein Verständnis herzlich wenig zu tun. Aber das ist ja nicht der Kern der Frage.

Als "fixiert auf den Besitzer" würde ich das definitiv nicht bezeichnen. Der Hund ist einfach nur absolut unerzogen. Das rumheulen wenn sie geht ist wahrscheinlich weniger echte Verlustangst als eine lautstarke Beschwerde. Hund ruft - Frauchen tanzt an. Der tanzt ihr nach Strich und Faden auf der Nase rum. Ist eben ein Terrier und kein Stofftier, auch wenn das hier vielleicht denselben Zweck erfüllt hätte. "Normal" ist das ganz sicher nicht. 

Antwort
von selemin, 45

Sie is ziemlich in ihr Tier vernaart und verwöhnt den zu stark. Wenn ich mal raten darf deine Schwester hat kein freund oder? Weil sowas kann pasierrn nach einem tragischrn bezirhungsende oder weil man einfach kein freund findet. Sie sollte n bischen mehr rausgehen mit Freunden meiner meinung nach (is nichts beleidigend oder so gemeint)

Kommentar von michiswelt ,

Doch sie hat einen Freund.

Kommentar von selemin ,

Soll der freund mehr mit ihr machen zb ohne den hund mal essen gehen oder so

Kommentar von michiswelt ,

Er kann sich glaube ich nicht durchsetzen. Die beiden ziehen auch bald zusammen .

Antwort
von KeyShinee93, 29

Also so wie ich das sehe ist der Hund schlecht erzogen und wird vermenschlicht. 

Kommentar von michiswelt ,

Ja das stimmt.

Antwort
von FrauFanta, 8

Es ist einfach ein völlig unerzogener Hund, der sich alles rausnimmt

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