Frage von Johnossi12, 53

Ich komme mit dem Tod meines Hundes nicht klar. Wie seid ihr mit so einem Verlust umgegangen und was kann ich tun?

Vor 7 Wochen wurde mein Hund, den ich 13 Jahre lang jeden Tag um mich herum hatte, eingeschläfert.  Ich kann mich an an ein Leben ohne ihn nicht erinnern! Er war immer da ... und jetzt?

Nur wegen einem "Bandscheibenvorfall" mussten wir ihn gehen lassen. Die OP hätte 3500€ gekostet, das Geld hatte ich aber nicht.

Jetzt nach genau 7 Wochen komme ich immer noch nicht klar damit. Ich weine jeden Tag und jede Situation bringt mich dazu. 

Wie seid ihr damit umgegangen?

Viele sagen, ich würde übertreiben, denn es wäre ja nur ein Hund gewesen. Aber für mich war er alles! Ich kann nicht mehr!

Antwort
von SusanneV, 17

Es tut mir leid, dass Du Deinen Hund einschläfern musstet. Ich hab drei Jahre um meine Hündin getrauert, als dann Lucy zu uns kam , fing ich wieder an zu leben. Ich kann jedem, der in so einer Situation ist nur raten, ganz schnell wieder einen Hund aufzunehmen.

Ein Tierarzt, der sich in so einer Situation nicht auf eine Ratenzahlung einlässt, ist charakterlos.

Ich wünsch Dir viel Kraft und denk über meine Worte nach. Quäl Dich nicht noch mehr. Es ist kein Verrat an Deinem Hund, wenn Du einem neuen aufnimmst.

Menschen, die sagen, dass es bloß ein Hund war, haben es nicht verdient, dass man mit ihnen spricht.

Expertenantwort
von friesennarr, Community-Experte für Hund, 22

Sich Zeit zum richtigen trauern geben und dann heilt die Zeit die Wunden - es dauert eben und man muß auch bissl dran arbeiten, dann wird es etwas leichter.

Ich habe jetzt schon so viele Tiere verloren, ich kann es gar nicht mehr zählen - bei jedem war es schlimm und trotzdem hat die Zeit mir den Schmerz genommen.

Da ich aber ohne Tiere nicht sein kann, kommt immer wieder jemand nach - weil es gibt immer wieder welche die ein liebevolles Zuhause brauchen können.

Antwort
von kami1a, 28

Hallo!

es war ja nur ein Hund

Sagt wer keinen Hund hatte - er gehört zur Familie. Was du mitmachst haben schon viele erleben müssen - einige sogar oft

Vielleicht hilft Dir dieser Text - Autor unbekannt. Alles Gute.

Testament eines Hundes

Wenn Menschen sterben, machen sie ein Testament, um ihr Heim und alles, was sie haben, denen zu hinterlassen, die sie lieben. Ich würde auch solch ein Testament machen, wenn ich schreiben könnte. Einem armen, sehnsuchtsvollen, einsamen Streuner würde ich mein glückliches Zuhause hinterlassen, meinen Napf, mein kuscheliges Bett, mein weiches Kissen, mein Spielzeug und den so geliebten Schoß, die sanft streichelnden Hand, die liebevolle Stimme, den Platz, den ich in jemandes Herzen hatte, die Liebe, die mir zu guter Letzt zu einem friedlichen und schmerzfreien Ende helfen wird, gehalten im tröstenden Arm. Und wenn ich einmal sterbe, dann sag bitte nicht: „Nie wieder werde ich einen Hund haben, der Verlust tut viel zu weh!" Such Dir einen einsamen, ungeliebten Hund aus und gib ihm meinen Platz. Das ist mein Erbe. Die Liebe, die ich zurück lasse, ist alles, was ich geben kann.

Kommentar von Unsinkable2 ,

Autor unbekannt

Eugene O'Neill ( https://de.wikipedia.org/wiki/Eugene_O%E2%80%99Neill ) war mal der Urheber. Mittlerweile ist es aber vielfach geändert und auch gekürzt worden.

Trotzdem finde ich es immer wieder rührend...

Antwort
von KennaMcCormick, 16

Ich weiß wie du dich fühlst... Ich hatte auch einen Hund der seit meiner Geburt um mich rum war und mich beschützt hat und mich nie aus den Augen gelassen hat, leider musste der Hund wegen seinem Alter und einer Versteinigung der hinteren Knochen eingeschläfert werden, mittlerweile habe ich jetzt einen neuen Hund, damit habe ich etwas von meinem Schmerz überwinden können, aber es hat auf jeden Fall geholfen. 

Also mein Rat an dich ist jetzt einen neuen Hund anzuschaffen oder generell ein Haustier um das du dich kümmern kannst, wenn das aus finanziellen Problemen nicht geht musst du irgendeine Beschäftigung finden.

Ich hoffe du überwindest den Tod deines geliebten Haustieres bald. :)

Antwort
von Schwoaze, 28

Könntest Du Dir vorstellen, einen anderen Hund glücklich zu machen? Das wäre eine win-win-Situation.

Das ist - meiner Meinung nach - der zuverlässigste Weg aus de Trauer. Zumindest hat es bei mir geholfen.

Du musst ja Deinen früheren Hund nicht vergessen! Behalte ihn in guter Erinnerung und erfreue Dich an seinem  Nachfolger.

Antwort
von TorDerSchatten, 34

Der Tod ist Bestandteil des Lebens. Alles, was wir lieben, muß irgendwann gehen. Großeltern, Eltern, und am Ende wir selbst. Traurig, wenn die Kinder vor den Eltern gehen müssen.

Ich mußte meinen Hund auch nach 8 Jahren einschläfern lassen, er war 8 Jahre an meiner Seite und hat mir nur Freude gemacht.

Der Schmerz wird irgendwann unmerklich leichter werden und am Ende bleibt Erinnerung und Dankbarkeit, daß man ihn haben durfte.

Wie lange das dauert, ist bei jedem Menschen unterschiedlich.

Antwort
von AffieChristian, 23

Gib in google ,, 40 gründe keine angst vor dem tod" ein und klick auf das erste ergebnis. Mir hat es sehr geholfen es durchzulesen und ich glaube dir könnte es auch helfen. Ich hoffe ich konnte dir weiterhelfen

Antwort
von Pandafreundlich, 18

Ich habe meine Oma auch verloren, Sie war auch immer da und auf einmal wurde sie aus dem Leben gerissen, Blutgerinsel und anderer Misst hat das gemacht !

Ich bin klar gekommen, ich fresse es immer in mich rein und mir hilft das, ich bin kein Mensch der unter Leute kann.

Das soll nicht heißen, dass du es in dich reinfressen sollst !!! Sprich mit einem darüber, der dich versteht !

Ich hoffe ich konnte dir helfen ! MFG Panda

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