Frage von JonSnovv, 73

Ich hasse es Leuten lange in die Augen zu schauen, ist das normal?

Beispielsweise bei kämpfen bzw Boxkämpfen die Gegner starren mich an, ich spüre nicht wirklich Furcht und gewinne sogar immer aber ich mag es einfach nicht, sogar wenn Freunde mir in die Augen schauen mag ichs nicht zu lange zurück zu blicken, manche Leute die ich zB nicht leiden kann denken dann bestimmt das ich Angst habe und deshalb wegschaue

Antwort
von crazymaus201513, 37

Ja das ist normal .kann damit zusammen hängen dass du vlt willst das andere sehen was du fühlst bzw man kann durch Augen Kontakt viel ablesen .vlt will man einfach nicvt das jeder alles ablesen kann

Antwort
von mrdartwork, 54

Du magst es einfach nicht und fertig :D Was soll man dazu noch großartigen sagen? Du sagst ja selbst, dass du keine Angst hast oder sonstiges, sondern es einfach nicht leiden kannst. Normal ist relativ ^^

Kommentar von JonSnovv ,

Haha ja aber eig sollte das ja normal sein oder nicht

Kommentar von mrdartwork ,

Wie ich schon sagte: normal ist relativ. Für den einen ist das normal, für den anderen wieder etwas anderes. 

Antwort
von Sharakan, 10

Augenkontakt kannst du auf folgende Arten vermeiden:

Was einem ein Rhetoriker raten würde, wäre einem zwischen die Augen, also fast auf die Stirn zu gucken. Dabei vermeidest du Augenkontakt und dein Gegenüber bemerkt nicht, dass du ihm nicht in die Augen schaust. Kannst du ja einfach bei deinem nächsten Gespräch mal ausprobieren.

Beim Kampfsport würde ich immer auf das Kinn oder die Brust gucken (es sei denn du kämpfst gegen eine Frau :D )
Vorteil ist, dass der Gegner einen durch seine Augen nicht ablenken kann, man ein besseres Sichtfeld hat (beim MMA würde man die Beine nicht wirklich sehen, wenn man nur in die Augen guckt) und in deinem Fall vermeidet es noch den Blickkontakt.

LG

Antwort
von RandomBeatzFF, 23

Der Blickkontakt bei Boxkämpfen unterscheidet sich grundsätzlich von dem Blickkontakt bei sozialen Kontakten. Im Boxkampf ist es quasi wie ein gegenseitiges mentales Messen. Da sind Menschen nicht anders als Tiere (z.B. Hunde). So viel erstmal dazu. 

Wenn eine Person in deine Augen blickt ist sie normalerweise(!) mit voller Aufmerksamkeit bei dir. Vielleicht ist es das, was du am Blickkontakt nicht magst. Wie verhält es sich denn mit einer Freundin bei dir? In einer Liebesbeziehung ist der Blickkontakt essentiell. 

Es ist natürlich normal, dass du so denkst und fühlst. Normal ist ein Wort dem heutzutage nicht mehr viel Bedeutung zugesprochen wird. Sei wie du willst, sei wer du willst. 

Antwort
von Wurzelstock, 12

Das Kreuzen der Blicke ist auf einen "Augenblick" begrenzt, und dient der Vergewisserung. Sie wird abgeschlossen durch ein einseitiges Senken der Lieder. Das signalisiert soziale Unterordnung. Sie ist nur für den vorangegangenen Augenblick gültig. Die Abfolge kann sich im nächsten Moment umdrehen.

Beim Dialog ruht der unbeeinflusste Blick nie auf den Augen, sondern auf dem Mund. Dies ist ein Zeichen von Konzentration. Wer dem Gegenüber in die Augen starrt, kann nicht aufnehmen, was der sagt. Ein Sprechender dagegen verliert den Faden, wenn man ihm in die Augen starrt. Die notwendige Resonanz wird ihm verweigert. Du kannst das leicht selbst überprüfen. Das würde ich dir sogar empfehlen.

Die Blickvorgänge sind reflexiv gesteuert - nicht reflektorisch. In ihrer Gesamtheit sind sie Teil der nonverbalen Kommunikation.

Der natürliche Vorgang kann willkürlich verändert werden. (sogar durch Unterdrücken des Liedschlages.) Das Starren in die Augen ist grundsätzlich ein Akt der Aggression. Falls der Angestarrte gegen hält, statt die Lieder zu senken, kracht es. So wie Du es bei Boxern beobachtet hast. Zwischen Mann und Frau kracht es geschlechtsspezifisch anders.

Langer Rede kurzer Sinn: Dein Verhalten ist normal. Wer etwas anderes bei der sozialen Interaktion behauptet, der lügt bewusst und zielgerichtet. Lass dich nicht irritieren.

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