Frage von foleoofnohr, 53

Hund knurrt mich an wenn ich Kaustange abnehme?

Hi, ich habe das Problem das mein Hund mich immer anknurt wenn ich ihm eine Kaustange oder Knochen wegnehmen will. Sonst ist er ein sehr ruhiger Hund der wirklich alles mit sich machen lässt, aber bei einer Kaustange hört es auf. Da sag ich erstmal aus und er knurrt weiter, wenn ich dann mit der Hand dazwischen gehen will schnappt er nach mir, meine Mutter hat er dabei schonmal fast gebissen. Das ist so nicht ok, denn die Kinder in unserer Nachbarschaft spielen gerne mal Ball mit ihm, und im Moment habe ich zuviel Angst das er nach ihnen beißt, obwohl er das bei Spielzeug nicht macht. Hat da jemand Rat?

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Antwort
von xttenere, 19

Ich würde Dir dringend eine Hundeschule empfehlen !

Ich hab bei all meinen Hunden immer den Knochen...die Kaustange etc. ohne Probleme wegnehmen können....respektive die Hunde haben es mir auf Kommando in die Hand gegeben. Auch mein jetziger RR Mischling macht das anstandslos.

Trainieren muss man dies allerdings bereits im Welpenalter, und auch später immer wieder mal wiederholen. Ich mach das wöchentlich.

Mein Hund weiss ganz genau, dass er belohnt wird, wenn er mir seinen Knochen in die Hand gibt...und ganz wichtig....dass er ihn auch wieder kriegt.

Für meinen Hund kann das überlebenswichtig sein, falls er draussen mal was aufnimmt, was er nicht sollte.

Antwort
von Virgilia, 18

Ich habe momentan ein ähnliches Problem mit meiner einen Hündin. Wir bringen all unseren Hunden das Kommando "Tauschen" bei. Meiner Meinung nach ist das eins der wichtigsten Kommandos, die jeder Hund lernen sollte.

Wenn sie z.B. ein Rinderohr hat, tauschen wir es gegen ein ganz tolles Leckerli. Entweder warten wir einen Moment und geben ihr das Ohr wieder zurück oder sie bekommt ein zweites Leckerli und wir legen das Ohr weg (z.B. wenn wir weg wollen). Das üben wir in unregelmäßigen Abständen, auch mit ihrem Spielzeug. Spielzeug ist überhaupt kein Problem mehr und wir können unsere Hand inzwischen neben sie legen, wenn sie auf etwas rumkaut. 

Unsere andere Hündin spuckt das, was sie in der Schnauze hat entweder aus oder lässt es sich problemlos abnehmen und wartet geduldig auf ihr Leckerli. Egal, ob sie eine Kaustange, Brot oder Wurst gefunden hat. 

Draußen dürfen sie gar nichts vom Boden fressen. 

Expertenantwort
von Isildur, Community-Experte für Hund, 16

Hallo,

das ist immer sehr schwer aus der Ferne zu beurteilen.

Ich habe mit meinen Hunden von Anfang an "Aus" geübt. Das kann man m.M.n. wunderbar über Tauschahndel aufbauen. Wenn man es richtig anstellt, tauscht der Hund am Ende, die Bockwurst gegen ein "Fein" vom Halter, wenn mans falsch macht, schluckt er sie im Ganzen runter.

Unser TH Hund hat am anfang jedes Fressen vehement verteidigt und auch geschnappt. Der hat als erste gelernt, dass wir absolut überhaupt kein Interesse an seinem blöden Futter haben und dann haben ich wie besenkt mit dem Tauschen geübt. Inzwischen kann man ihn gut von allen möglichen "Leckereien" abrufen.

Es gibt auch die Möglichkeit dass über "Hau Druff" zu machen. Wenn das exakte Timing stimmt, wird der Hund dann auch alles hergeben. Wenn es nicht stimmt, lernt der Hund, dass Knurren falsch ist und tackert ohne Vorwarnung -ziemlich blöd.

Zum Thema "alles doof" mit Keksen lernt der Hund nicht. Der muss das abgeben weil ich Boss und Hund nicht. Ich bin kein Hund (zum Glück), wenn irgendwas "unteres" in einem Hunderudel, Futter hat, wird das gesichert und verteidigt, ob es gelingt steht auf einem anderen Blatt. Ich will aber nicht, dass mein Hund irgendwas vor mir "sichern" muss. Der soll mir seine "Beute" geben, weil er es gelernt, macht er auch. Haben alle unsere (Familien-)hunde gemacht.  Mein HUnd hat 42 scharfe Argumente, 30kg Kampfgewicht, ist schneller, beweglicher und flinker als ich. zum Einen bedeutet dass, das er "unter Kontrolle" sein muss, zum Anderen das eine ernsthafte körpleriche Auseinandersetzung mit dem Tier nicht unbeding tugt ausgehen muss.

Wen ihr euch unsicher seit, holt euch Profihilfe.Überlegt euch vorher welchen Weg ihr gehen wollt und schaut euch die Methoden des Trainers vorher an. seit euch nicht zu Schade "Stop" zu sagen, wenn euch die Methoden icht zu sagen

Kommentar von xAdmiralAckbarx ,

Ein Tauschhandel mit einer "Kampfmaschine" ist hier mMn kein geeignetes Mittel um dieses Fehlverhalten in den Griff zu bekommen. Fehlverhalten muss korrigiert werden und klare Konsequenzen bedeuten.
Wenn der Hund jedes Fressen vehement verteidigt, dann würde ich keine Experimente mit irgendwelchen Tauschgeschäften oder pos. Verstärkung starten und statt dessen meine Methodik und Herangehensweise grundsätzlich hinterfragen. Die Erfahrung der letzten Jahre zeigt, dass mit solchen Dingen KEINE stabile Beziehung, die Hunden Sicherheit vermitteln soll, zustande kommt. 

Hunde erwarten Grenzen und Regeln und keine Futterautomaten die irgendwas tauschen oder auf pos. Verhalten warten. Der Hund hinterfragt jederzeit aufs neue jede Grenze und Regel. Natürlich nicht um sie bewusst zu brechen sondern um die Geradlinigkeit der Regel zu überprüfen. Dem Hund, wie in deinem Rat, die Entscheidung zu überlassen ob er das Fressbare herausgibt ist eine sehr gefährliche Angelegenheit. Die antiautoritäre Erziehung hat bereits bei Kindern nicht funktioniert. Soll aber -so der kommerzielle Mainstream- jetzt bei Hunden mit scharfen Zähnen Anwendung finden.

Artgerechte Erziehung bedeutet klare Konsequenzen. Konsequenzen mit "Hau druff" gleichzusetzen ist weder angebracht, noch richtig. 

Hunde mit entsprechender Bindung, Vertrauen und Erziehung müssen nicht verteidigen sondern akzeptieren einfach jede Entscheidung, das Fressbare jetzt und diesem Moment zu entnehmen. Eine solche Entscheidung wird dann auch nicht hinterfragt. 

Kommentar von Isildur ,

Der Hund verteidigt seine olle Kaustange. Weder sein Spielzeug noch seinen Ball.

Keine Ahnung wessen Beitrag du gelesen hast:

Da steht unter anderem "meiner Meinung nach"

"wenn ihr euch unsicher seit holt euch Profihilfe"

Wo zum Henker rate ich, dass der Hund enscheiden kann, ob er es hergibt oder nicht?

Wessen "Erfahrungen" - deine?

Da steht auch mit keinem Wort, dass man nicht konsequent sein soll, oder das Konsequenz das selbe/gleiche ist wie "Hau druff"

Es ist schade dass du "Lernen" und "Konsequenz" nicht mit pos. Verstärkung in Einklang bringen kannst. Das klingt für mich so, wie die Leute die Konzequenz mit Gewalt verbinden, nur dass du Belohnung mi Bestechung gleich setzt. Beides auf unterschiedlichen Wegen, traurig für den Hund.


Den TH Hund haben wir schnappend bekommen. Das waren auch keine "Experimente", sondern der Weg, der uns zum Ziel geführt hat. Weder Hund noch Mensch wurden dabei verletzt. Es bei seinem Hund auf dem Wege zu versuchen, habe ich NICHT geraten, sondern lediglich einen Erfahrungsbericht angehängt.

Leider gibt es immer wieder Leute die nur ihren Weg, als einzig richtigen sehen. Schade, ich habe deine Beiträge meistens gerne glesen, aber irgendwie scheint es immer extremer in "es gibt nur eine wahre Richtung und das ist meine" zu gehen.

Kommentar von xAdmiralAckbarx ,

Der Hund verteidigt seine olle Kaustange. Weder sein Spielzeug noch seinen Ball.

Ich finde du machst daraus eine viel zu harmlose Sache. Vom Prinzip her ist beides "Beute". Wobei die Sache mit der Kaustange sogar ein Stück mehr Bedeutung zugesprochen werden muss...

Wo zum Henker rate ich, dass der Hund enscheiden kann, ob er es hergibt oder nicht?

In dem man dem Hund etwas zum "Tauch" anbietet, gibt man dem Hund auch die Möglichkeit selbst diese Entscheidung zu treffen. Der alleinige Entscheidungsträger ist und muss aber der Mensch sein und bleiben. Was hindert den Hund auch grundsätzlich daran seine Entscheidung dahin zu ändern, dass er sich für die Bockwurst UND den Kauknochen entscheidet?... NICHTS! Es hindert den Hund auch nicht daran den Giftköder auszuspucken oder wegnehmen zu lassen. 

Wessen "Erfahrungen" - deine?

Meine Erfahrungen spiegeln das auch wieder ja..Die im übrigen auch ist, dass gerade Besitzer mit Problemhunden dann doch irgendwann die Schule wechseln und es innerhalb von kurzer Zeit besser wird. Aber die Erziehungsmethodik erlebt seit Jahren immer mehr Gegenwind. Und dies nicht ohne Grund. Die wissenschaftlichen neuen Erkenntnisse sind weltweit bis dato nicht anerkannt und noch dazu entpuppen sie sich als heiße gefährliche Luft. Das wird insbesondere mE auch an Clarrissa von Reinhardt deutlich. Eine der größten Verfechterin dieser Methode.  Sie fällt mMn immer wieder negativ bei Vorträgen und Reden auf und hat nichts besseres zu tun als Vorredner oder alles und jeden in den Schmutz zu ziehen der sich mal ihr gegenüber negativ geäußert hat. Wenn eine Methode bis aufs Blut verteidigt werden muss, dann dürfte klar sein, dass da am Ende vielleicht doch nur heiße Luft dahinter steckt.. 

Da steht auch mit keinem Wort, dass man nicht konsequent sein soll, oder das Konsequenz das selbe/gleiche ist wie "Hau druff"

Für Anwender der pos. Verstärkung gibt es nur die "freundliche"- und die "hau drauf"-Methode. Du hast sicherlich mMn auch nicht ohne Grund diese Wortwahl gewählt..

Den TH Hund haben wir schnappend bekommen. Das waren auch keine "Experimente", sondern der Weg, der uns zum Ziel geführt hat. Weder Hund noch Mensch wurden dabei verletzt.

Ich bin mir sicher, dass das Problem nicht abschließend behoben wurde. Sondern lediglich in einem kleinen Rahmen eine Symptombewältigung stattgefunden hat. Was die Natur der pos. Verstärkung und damit auch von irgendwelchen Tauschgeschäften ist. Das eigentliche Problem besteht sicherlich weiter.. 

Es ist schade dass du "Lernen" und "Konsequenz" nicht mit pos. Verstärkung in Einklang bringen kannst. Das klingt für mich so, wie die Leute die Konzequenz mit Gewalt verbinden, nur dass du Belohnung mi Bestechung gleich setzt. Beides auf unterschiedlichen Wegen, traurig für den Hund.

Natürlich hat die pos. Verstärkung auch etwas mit Lernen zu tun. Sie ist z.B. sehr gut geeignet um Übungen zu machen wie Sitz und Platz z.B. oder eben ähnliche Sachen. Auch in der Fährtenarbeit etc.. Sobald es aber um wirkliche Bindung, Vertrauen und Erziehung kommt die Methode extrem schnell an ihre Grenzen. Konsequenz wäre dazu als negative Verstärkung einzuordnen was schon mal nicht in das Konzept der Erziehungsmethode passt. Einklang ist also was anderes. Sobald als Belohnung das Leckerchen im Spiel ist, dann ist dies selbstverständlich in dieser Situation hier auch eine Bestechung. 

Leider gibt es immer wieder Leute die nur ihren Weg, als einzig richtigen sehen. Schade, ich habe deine Beiträge meistens gerne glesen, aber irgendwie scheint es immer extremer in "es gibt nur eine wahre Richtung und das ist meine" zu gehen.

Es gibt immer verschiedene Ansätze und ganz sicher kein Schema F. Es gibt aber einen Grundgedanken der stimmen sollte. Für mich ist es "Keine Gewalt und keine reine pos. Verstärkung" 

Antwort
von Jule140, 15

Durch das Kommando Schluss bekommst du es ganz gut hin...
Egal was der Hund dann im Maul hat muss der Hund dann geben. Meiner hat sogar den guten Schinken rausgerückt 😉

gelernt haben wir es aber anders... Das feinste fürn den Hund auf die offene Hand legen. Und dann Geduld.. Sobald Hund auf Kommando ran will - Faust machen. Erst wenn er still davor steht und sich nicht mehr interessiert sagen "nimm". Solange bis es richtig sitzt.
Danach ein festes, langes Leckerli nehmen. Auf Kommando nehmen lassen ABER am anderen Ende festhalten. Kommando "Schluss" sagen und das Leckerli VORSICHT dem Hundemaul entwenden. unbedingt loben und auf Kommando geben und genießen lassen.
Wenn der Hund es schon leicht verinnerlicht hat kannst du das Spiel immer wieder wiederholen :) hat meinen total Spaß gemacht das Leckerli mit den vorderen Zähnen zu halten und immer wieder loszulassen :)

ach ja... Wenn ihr einen "schnapper" habt würde ich empfehlen das vorsichtige nehmen erstmal zu lernen ;) könnte deiner Hand sonst weh tun 😉

nur ob Kinder dann soweit denken etc. ... Wenns geht damit zur Hundeschule.. Kinder regieren und handeln doch anders und nicht so umsichtig wie Menschen... Nicht böse gegen Kinder!!!! Liebe meine Tochter 😉😂 aber wenn ich mach mal sehe wie sie selbst auf fremde Pflegehunden umgeht ... Da wird selbst mir bei diesem vertrauen schlecht 😊 aber keine sorge liebe mekerer ich passt schon auf 😊 is noch nie was passiert 😘

Antwort
von allisonany, 15

Es könnte sein das er einfach nicht will das sein essen weggenommen wird oder es könnte auch sein das er in einer Phase ist wo er mit einem rumspielt also wenn er mal den bald im Mund hat und er ihn nicht geben will sonder im Mund behaltet und knurrt dann einfach aus sagen und den Ball wegnehmen das hatte ich auch mit meinem Hund 

Kommentar von foleoofnohr ,

Beim Futter macht er's ja auch nicht, und der's schon 8, Pubertät würd ich da ausschließen...

Antwort
von CathyLinton, 14

Das hat unser Hund früher auch gemacht. Immer wenn man ihm den Knochen oder das Nassfutter wegnehmen wollte, hat er geknurrt. Und auch dann, wenn man ihn während des Essens gestreichelt hat.

Ich habe ihm jedes Mal, wenn er geknurrt hat, sein Knochen weg genommen (trotz des Knurrens, er hat nicht gebissen). Und laut "NEIN!"gesagt. Danach hat er den Knochen wieder bekommen.

So ging das weiter. Bei jedem Knurren folgte ein "NEIN!" und anschließendes wegnehmen. Und wenn er gar nicht aufgehört hat, gab ich ihm den Knochen gar nicht zurück.

Nach so ca. 4-5 mal hat er es dann kapiert und heute macht er das gar nicht mehr. Er setzt sich sogar neben die Schüssel, selbst wenn es sein Lieblingsfutter ist, und wartet, bis ich ihm erlaubt habe, zu essen (das habe ich ihm beigebracht, damit er sich nicht schon auf die Schüssel stürzt, während ich das Futter rein mache).

Kannst es ja auch ausprobieren :)

Der Hund muss lernen, dass sein Verhalten ein absolutes NoGo ist und nicht geduldet wird

Kommentar von xAdmiralAckbarx ,

So würde ich es auch versuchen. Klappt dies aber nicht, dann unbedingt Hilfe dazu holen. Am besten einen Hundetrainer der NICHT nur mit der pos. Verstärkung arbeitet sondern die Erziehung und Methodik klare Konsequenzen beinhaltet.. 

Antwort
von skydram, 13

Ich hatte das selbe Problem, hab's aber vollständig gelöst, und nun kann nach 2 Wochen Arbeit, jeder seinen Knochen nehmen...
Ich hab in eine Hand ein richtig spezielles Leckerli genommen(zb. hundewurst), und einen "Tausch" gemacht... Hab ihm die Hand mit dem Leckerli hingehalten und dem Knochen genommen...
Nach kurzer Zeit hat er gelernt wenn sie kommt heisst das nichts schlimmes, dann bekomm ich was leckeres...!
Irgendwann kann man dann das Leckerli abbauen...  

Kommentar von xAdmiralAckbarx ,

Das ändert aber nichts am eigentlichen Problem. Auch ist dies KEIN Garant, dass das Knurren oder schnappen damit ausgeschlossen werden kann. Diese Methode ist m.E. nicht geeignet um eine dauerhafte und generelle Lösung zu erreichen. Der Hund darf überhaupt nicht erst hinterfragen warum er den Knochen jetzt abgeben muss. 

Kommentar von Equestrianlove ,

Wenn das geholfen hat, ist diese Methode doch ein guter und vorallen freundlicher Weg. Der Hund wird es als nächste Stufe sicher auch ohne tauschobjekt machen.

Kommentar von xAdmiralAckbarx ,

Das ist eben nicht! Wenn es überhaupt funktioniert, dann für diesen Moment und es ist eben keine generelle und stabile Lösung. Bei richtiger Erziehung und Bindungsarbeit ist das Ergebnis, dass ich jederzeit dem Hund überall irgendwas Fressbares abnehmen kann. Der Hund ist ein Tier. Knigge und das Vollstopfen mit Leckerchen sind in der Erziehung absolut fehl am Platz. 

Kommentar von skydram ,

Doch, es klappt nach 3-4 tagen ohne leckerli!
Ich habe alles richtig gemacht als Welpe, aber es kommt auch auf das Wesen der Hunde an...

Kommentar von xAdmiralAckbarx ,

Alleine mit dieser Methode wird KEIN dauerhafter Erfolg erreicht. Wenn es überhaupt funktioniert, dann ist dies dennoch nur eine Symptombewältigung und sicherlich keine Problemlösung. 

Kommentar von skydram ,

Es ist die lösung! Tatsächlich eine woche Trainiert und der alte Hund war 9 Jahre happy

Kommentar von xAdmiralAckbarx ,

Die Erfahrung zeigt, dass diese Methode zu keiner langanhaltenden Lösung führen kann. Sondern lediglich ein Symptom bearbeitet. Also keine ganzheitliche Lösung darstellt. Es gibt auch unerzogene, unsoziale und aggressive Hund die 15 Jahre happy sind. 

Kommentar von skydram ,

Er war erzogen war dann absolut nicht mehr aggressiv, war super gehorsam
Therpie hund lief turniere in Unterordnung und Agility und war ein super Familien hund

Kommentar von xAdmiralAckbarx ,

Die Erfahrung zeigt, dass dies nicht der Fall sein kann. Dass ein Hund alleine durch die pos. Verstärkung ein solches Verhalten nicht ablegen kann. Ist ja auch logisch.. Das wäre ewig ein Kreislauf... Der Hund wartet auf eine Entscheidung... Der Halter aber wartet auf das pos. Verhalten.. Kann also nicht funktionieren!

Antwort
von AriZona04, 12

Ja, und zwar ganz einfach: Besuche eine Hundeschule mit ihm! Das scheint mir unumgänglich, wenn Dein Hund keinem was zu leide tun soll! Eine Hundeschule ist meiner Meinung nach sowieso ein Muss für jeden, der einen Hund hat.

Kommentar von xAdmiralAckbarx ,

Wenn, dann aber eine Hundeschule die mit klaren Konsequenzen und nicht nur mit der reinen pos. Verstärkung arbeitet. Denn dann kann man sich m.E. auch das Geld gleich sparen.. Konsequenz ist nicht gleichzusetzen mit Gewalt... 

Kommentar von Viowow ,

man kann die hunde auch einfach mal hunde sein lassen.... die meisten hunde die ich kenne, die huschu und noch allmöglichen trainingskram haben, sind völlig verhuschte viecher. da sind die großen, die "nur" den ganzen tag beim pferd mitlaufen, wesentlich entspannter. und alles, was die können müssen, ist, abrufbar sein und nicht jeden mist fressen.

Antwort
von Schaeferruede, 14

Auch wenn es keinen Sinn macht, dem Hund etwas fressbares das man ihm gegeben hat wieder wegzunehmen, kann ich Dir evt. helfen.

Biete ihm etwas "besseres" an. Nimm eine Tube Leberpastete, lass ihn daran riechen und sage dann "komm" und führe den Hund in ein anderes Zimmer. Gib ihm da etwas aus der Tube. Den liegen gelassenen Knochen kannst Du dann problemlos wegräumen.

Der Hund kann ja zwischen Fressen und Spielzeug unterscheiden. Das ist doch schon mal ein gutes Zeichen.

Kommentar von xAdmiralAckbarx ,

Auch wenn es keinen Sinn macht, dem Hund etwas fressbares das man ihm gegeben hat wieder wegzunehmen, kann ich Dir evt. helfen.

Selbstverständlich macht es sehr großen Sinn einem Hund JEDERZEIT sein Fressen "wegnehmen" zu können.

Biete ihm etwas "besseres" an. Nimm eine Tube Leberpastete, lass ihn daran riechen und sage dann "komm" und führe den Hund in ein anderes Zimmer. Gib ihm da etwas aus der Tube. Den liegen gelassenen Knochen kannst Du dann problemlos wegräumen.

Davon rate ich dringend ab! Wenn überhaupt hilft es nur für den Moment, bekämpft damit max. ein Symptom und ist KEINE Lösung des generellen Problems!

Antwort
von Flizi24, 11

Unser Hund macht das auch. Er will halt nicht, dass du ihm sein Essen wegnimmst. Ist ja auch verständlich. Bei Spielzeug knurrt unserer Vllt ab und zu aber in der Regel nicht, weil er will dass wir mit ihm spielen. Nimm ihm das Futter am besten nicht weg, außer es ist etwas was er sich selbst geholt hat und giftig etc. ist.

Kommentar von xAdmiralAckbarx ,

Woher soll der Hund bitte unterscheiden ob das jetzt Gift ist und er lieber nicht nach der Hand schnappt? Der Halter MUSS jederzeit in der Lage sein können, dass er dem Hund jederzeit sein Futter wegnehmen kann und dies OHNE irgendein neg. Verhalten des Hundes. 

Antwort
von Equestrianlove, 14

Darf ich fragen warum du ihm ausgerechnet die Kaustange wegnehmen willst? Das ist vielleicht etwas kritisch, weil das ist Fressen, und da sind die meisten vom Instinkt her nicht mehr zum Teilen gewillt. Probiere es doch lieber von Anfang an mit einem Ball, jetzt könnte es sein, dass er den auch nicht wieder her gibt, wegen der Sache mit der Kaustange...

Kommentar von foleoofnohr ,

Bälle gibt er ohne probleme, da macht er platz und legt den ball auf die pfoten oder lässt ihn sich aus dem Maul nehmen, Futterschüssel wegnehmen ist auch kein Problem, es ist halt wirklich nur bei der Stange. Und wie gesagt bewegt er sich keinen Zentimeter bis er die nicht komplett runtergenagt hat, und das kann anstregend werden wenn man ihn aus dem Garten reinholen will, oder das Zimmer saubermachen will.

Kommentar von Equestrianlove ,

Achso, vielleicht kannst du ihm die Stange ja dann geben, wenn du weißt, dass er sich nicht 'bewegen muss'
Vielleicht kannst du ihm ja auch etwas zum Tausch anbieten, für den Ball wird er die Stange vielleicht nicht hergeben, aber wie wärs mit einem Leckerlie welches er schnell Weg hat? Dann hast du die Stange und kannst den Hund 'verpflanzen' :)

Kommentar von xAdmiralAckbarx ,

Das hat absolut nichts mit irgendeinem Instinktverhalten zu tun. Der Halter muss in der Lage sein jederzeit und überall dem Hund sein Fressen wegnehmen zu können. Dies ohne irgendeinen Protest des Hundes. 

Kommentar von Equestrianlove ,

Natürlich ist das instinktverhalten! Das sind doch zwei völlig unterschiedliche Sachen. Die gäben in der freien Wildbahn wohl kaum ihre Beute ab.
Abgesehen davon ist es ohnehin keine nette Geste, seinem Hund fressen zu geben, um es ihm wieder weg zu nehmen. Also stellt sich die Frage auch garnicht.

Kommentar von xAdmiralAckbarx ,

Dann hast du noch kein reales arttypisches Verhalten beobachten können! Hier geht es um ein Tier, nicht um in irgendein Verhalten nach Knigge. Selbstverständlich stellt sich also auch die Frage!

Kommentar von Equestrianlove ,

TIER, das richtige Wort, welches mein Statement beweist!

Kommentar von xAdmiralAckbarx ,

Im Gegenteil! Dein Statement m.E. ist der beste Beweis für die Vermenschlichung eines Hundes. Denn das hat absolut nichts mit artgerechter Haltung zu tun. 

Kommentar von Equestrianlove ,

Dem Hund sein Fressen klauen ist also artgerecht. Erziehung schön und gut, aber man muss es nun auch nicht übertreiben. Dass der Hund sein Fressen nicht hergeben will, ist was ganz natürliches. Ob er das MUSS ist die andere Frage. Es sind, wie du ja schon festgestellt hast, Tiere, und demnach muss man solche Situationen auch nicht provozieren. Ein Hund, der Normal erzogen wurde, auch wenn nicht mit dieser 'mittelalterlichen' Einstellung, wird das Problem trotzdem nicht haben. Beliebt macht man sich damit jedoch nicht.

Kommentar von xAdmiralAckbarx ,

Der Begriff "klauen" ist in diesem Zusammen falsch gewählt und zeugt mMn von starker emotionaler Vermenschlichung. Dem Hund sein Fressen jederzeit wegnehmen zu können ist aber tatsächlich artgerecht. Es spricht NICHTS dagegen. Im Gegenteil... Diesen Teil der Erziehung und Bindungsarbeit schleifen zu lassen stellt ein elementares Problem dar. Es ist völlig natürlich, dass der Entscheidungsträger (Halter) jederzeit entscheiden kann, dass der Hund das Fressen wieder herzugeben hat. Solange der Hund damit geärgert wird, ist das völlig ok und hat NICHTS mit Provation zu tun.. Es gibt KEINE anerkannten Erkenntnisse die diese Methodik schlüssig in Frage stellen können. Das betrifft insbesondere die pos. Verstärkung! 

Kommentar von xAdmiralAckbarx ,

Solange der Hund damit nicht geärgert wird, ist das völlig ok und hat NICHTS mit Provation zu tun..

Kommentar von eggenberg1 ,

@Equestrianlove:  und wie willst  du  in  einer entsprechenden situation  erreichen, das  dein hund etwas aus  dem maul  wieder hergitb,  was  er niemals  fressen dürft ?

Kommentar von Equestrianlove ,

Wie schon erwähnt: ein Hund, bei dem die Grunderziehung stimmt, bringt das Problem erst garnicht mit.

Antwort
von xAdmiralAckbarx, 15

Eine Kaustange ist etwas besonderes was es wahrscheinlich auch nicht alltäglich gibt. Daher auch der große Unterschied zum normalen Fressen.

Ich würde an eurer Stelle dringend die Rudelposition überprüfen. Es ist ein großes Fehlverhalten was der Hund da an den Tag legt. Auch kann dies unter Umständen sogar auch sehr gefährlich für den Hund selber sein. Weil auch ein Giftköder ist mal was sehr besonderes. 

Wenn er "Nein" "Aus" etc. kennt würde ich damit versuchen zu arbeiten. Ansonsten dann eben einen Hundetrainer dazu holen. Empfehle aber dringend jemanden der mit Konsequenzen arbeitet und KEINESFALLS jemanden der nur mit pos. Verstärkung arbeitet. Denn diese Methode ist nicht geeignet dieses Verhalten langfristig und Artgerecht in den Griff zu bekommen.. 

Kommentar von skydram ,

Es liegt auch am Wesen des Hundes, und gar nicht umbedingt an der Rudelstellung!

Kommentar von xAdmiralAckbarx ,

Der Satz ergibt keinen Sinn!

Kommentar von skydram ,

Ich möchte nicht deinen Hund sein!
Pos. Verstärkung ist sehr wohl geeignet, schau mal die Polizei arbeitet per pos. Verstärkung die Hunde sind top!

Kommentar von xAdmiralAckbarx ,

FALSCH! Nur ein kleiner Teil der Ausbildung und Erziehung erfolgt durch die pos. Verstärkung. Man muss sehr deutlich unterscheiden zwischen Training und Erziehung/Bindung!

Kommentar von skydram ,

Mein Phate bildet Polizei Hunde aus, alle nur mit pos. Verstärkung! Ich hab ein annerkannter Menschensuchhund auch nur mit pos. Verstärkung erzogen! Klar kommt mal ein nein aber mehr auch nicht, und mein Hund hört aufs wort hat die BH und läuft Agility turniere hat menschen das leben gerettet

Kommentar von xAdmiralAckbarx ,

Wenn ein "Nein!" kommt, dann basiert die Erziehung und Ausbildung etc. schon mal nicht alleine auf der pos. Verstärkung. Weder das Agylitiy noch die Begleithundeprüfung ist ein Beleg für eine entsprechende Erziehung, Bindung und Vertrauen. Alleine die BH ist das stupideste was es überhaupt gibt. 

Antwort
von Viowow, 11

warum nimmst du ihm das futter weg? wenn du die recource austeilst, lass sie ihm. warum willst du sie wegnehmen? um deine "macht" zu demonstrieren?

Kommentar von foleoofnohr ,

Habe ich jetzt bestimmt 10 Mal in die Kommentare der anderen Antworten geschrieben, nimm mir das jetzt nicht über aber guck bitte da nach.

Antwort
von BozkurtIzmir, 15

Disziplinieren, dein Hund sieht dich nicht als Rudelführer, das muss geändert werden.

Du musst ihn ein "Stop" Kommando beibringen, und zwar universell sodass er
seine derzeit getätigte Aktion unterbricht und z.b Platz macht oder sich hinlegt.

Und dass er erst weitermachen darf wenn er dazu aufgefordert wird.

Dann kannst du deinen Hund auch Essen / Knochen wegnehmen. Wie du solche Kommando´s beibringst kannst du bei Hundeschulen oder in speziellen Büchern erfragen.

Kommentar von dogmama ,

man nimmt einem Hund sein zugeteiltes Futter oder auch Leckerlie nicht weg. Das ist seins und darf er auch verteidigen. 

Sowas hat rein gar nichts mit Ungehorsam zu tun, es ist ein ganz normales und natürliches Beuteverhalten eines Hundes!

Kommentar von BozkurtIzmir ,

Ein Hund ist ein Rudeltier indem es auch Hirarchien gibt. Natürlich nimmt man im regelfall dem Tier das Essen nicht wieder weg aber für den Fall das es mal nötig ist (beispielsweise wenn er schlingt und schon am Röcheln ist weil er sich verschluckt) darf der Hund nicht mit beißen reagieren.

Das ist kein natürliches Verhalten wenn der Hund erzogen ist.

Du siehst das jetzt sicher als unterwürfiges Verhalten an, das ist es ganz und gar nicht. In einem gesunden Verhältnis respektiert man sich gegenseitig, wenn der Hund anfängt zu beißen dann ist das Vertrauensverhältnis nicht stimmig. Punkt.

Kommentar von xAdmiralAckbarx ,

Das ist der größte Unfug. Der Hund darf auf KEINEN Fall sein Futter vor dem Halter oder der Halterin verteidigen. Das ist ein absolut gefährliches Fehlverhalten und kann am Ende sogar den Tod des Hundes (Griftköder beim Spaziergang bedeuten). Selbstverständlich ist dies auch absoluter Ungehorsam. Dies entspricht auch KEINEM natürlichen Verhalten! 

Antwort
von eggenberg1, 11

wieso  provozierst du   deinen hund  ,warum mußt d u ihn auszeizen??  man  nimmt einem tier kein  futter  weg  und  schon garnicht aus dem maul heraus .jedenfalls nicht, ohne es  mit positiver  verstärkung geübt zu haben !

laß ihm seinen knochen  bzw. seine kaustange.. hunde haben  genau wie  wir menschen das recht   ihre ressourcen  zu verteidigen . es gibt halt so  sachen, da  will er  nicht mehr  bedrängt  werden und  wehrt sich--  und  das ist sein gutes  recht  und DU  hast  das  gefälligst zu respektieren.

  du kannst mit ihm tauschen  üben -- halt ihm ein leckerchen hin , wenn er nen knochen im maul hat  oder ne kaustange . läßt  er  die  dann fallen  gibst du ihm dafür  das leckerchen , berührst aber die  kaustange  / knochen nicht --noch nicht. versuch  nach und nach  zunächt mal deine hand in richtung  stange oder knochen zu legen, wenn er sie hat  fallen lassen  und du ihm  das leckercehnbereits gegeben hast --und beobachte, wie er reagiert.  knurrt  er   --finger weg nehmen  , aber trozdem  so weiter üben .. irgendwann hat  er kapiert.  :  wenn ich den knochen hergebe bekomme ich ein leckerchen .

  wenn ihn  der ball draussen garnicht interessiert,  wird  er  die kinde r auch nicht schnappen,schon deshab nicht ,weil  er den ball  ja wohl garnicht ins maul nimmt   --dummer  vergleich !!


Kommentar von foleoofnohr ,

Wie gesagt, ich möchte das er die Stange abgibt damit er nicht 3 stunden draußen rumliegt bevor er die Stange komplett abgenagt hat. Und falls der Knochen kaputtgeht muss er ja auch wegenommen werden. Ich kann ihn ja nichtmal am kopf berühren wenn er was zum Kauen hat!

Und das ihn der Ball nicht interessiert habe ich nirgendswo erwähnt. Ich habe gesagt das er den Ball bereitwillig abgibt. Aber jetzt wo er mit dem Kausachen rumspinnt will ich da lieber auf Nummer sicher gehen!

Kommentar von eggenberg1 ,

nun  gut,  wenn du weißt, das er so lange an der stange  nagt,, dann gib sie ihm halt  draussen nicht,  wenn  er nicht s o lange  draussen sein soll.  ich frage mich ,was das für eine kaustange ist,   wo der  hund so lange dran rumkauen kann , ist wohl eher ein  rinderziemer  oder ne luftröhre  abe r keine herkömmliche kaustange   ,die sind nämich mit  2 bissen weg!

was willst du  denn jetzt  sagen ??   habe ich dir  keinen ordentlichen weg   aufgezeigt , denn du üben kannst  oder  wolltest du keine  antwort dahingehend haben ?

und im Moment habe ich zuviel Angst das er nach ihnen beißt, obwohl er das bei Spielzeug nicht macht

na  wenn er es  bei spielzeug  doch  eh nicht mach !!  kapier endlich , dass es dem hudnnur um  seine kaustange geht  , weil er   sich dan n ganz in ruhe   damit vergnügen will  o hne gestört  zu werden .

Kommentar von xAdmiralAckbarx ,

Hier gibt es NICHTS zu kapieren. 

Kommentar von xAdmiralAckbarx ,

Die pos. Verstärkung ist für ALLES Erziehungstechnische nicht oder nur sehr bedingt geeignet. Ist ja auch klar. Der Hund wartet auf die Entscheidung und Ansage des Halters und der Halter wartet auf das pos. Verhalten. Dies noch dazu absolut jeden Tag. Ein Kreislauf der so nicht funktionieren kann. Das hat m.E. nichts mehr artgerechter Erziehung und Bindungsarbeit gemeinsam! 

Der Hund hat NIEMALS das Recht seinen Knochen vor dem Halter zu verteidigen. Auch wenn es ihm nicht gefällt, hat der Halter IMMER das Recht jederzeit und überall dem Hund irgendwas fressbares wegzunehmen. Alles andere kann im Ernstfall dann sogar tödlich enden (Giftköder z.B.). Tauschgeschäfte sind nicht für die Erziehung geeignet sondern lediglich für irgendwelche Tricks. 

Kommentar von skydram ,

Ich leite eine Hundeschule, und wir machen vieles per Positive Bestätigung, Frage ist jetzt was besser ist, mein Hund ist anerkannter Menschensuchhund, und läuft Turniere im Agility...
Ich bedenke er ist unter 2 Jahre alt...!
Als Welpe hatte er eine normale welpen zeit und er ist immer abrufbar... Inzwischen gibts keine Leckerlis mehr, und es klappt genau so...
Deine Hunde tun mir schon leid

Kommentar von xAdmiralAckbarx ,

Hundeschulen die fast nur oder rein mit der pos. Verstärkung arbeiten tun dies m.E. aus kommerziellen und ökonomischen Gründen. Einfach nur eine Belohnung hinzuzufügen, um ein Verhalten häufiger auftreten zu lassen, ist eine schöne Vorstellung und wird gerne von Kunden praktiziert und angenommen. Anstatt einen Hund zum Beispiel dafür zu bestrafen wenn er pöbelt, kann man ihm also ein Alternativverhalten beibringen, wie ein Hinschauen zum Hundehalter bei Sichtung eines anderen Hundes. Klingt natürlich alles sehr positiv, aber es ist natürlich nicht alleine durch pos. Verstärkung möglich. MMn nichts anderes als kundenorientierte Werbung und dadurch dass die Methode nichts oder wenn überhaupt extrem langsam funktioniert eben auch eine langfristig kundenbindende Methode. 

Dir tun meine Hunde leid? Mir tun Hund und Halter leid die in einer solchen Schule wertvolle Zeit verschwenden. Methodiken nachgehen die auf KEINER anerkannten wissenschaftlichen Erkenntnis beruhen. Damit am Ende eine Menge Geld in den Wind schießen. 

Kommentar von eggenberg1 ,

@admiral --anstatt zu kretisieren    solltest du  mal ausführlich  deine methode hier   beschreiben- was  / wie  würdest du   stück  für stück vorgehen ?? und zwar so , dass es auch laien  verstehen  können ,

Kommentar von xAdmiralAckbarx ,

Ich habe diesbezüglich schon was geschrieben. Würde es tatsächlich so oder ähnlich wie Cathy machen und wenn es nichts hilft oder bereits beim Vorgehen Probleme gibt direkt Hilfe dazu holen. Bei entsprechender Beziehung und Erziehung kann durchaus auch das "Nein!" oder "Aus" etc. gleich funktionieren. Klappt dies aber nicht, dann liegt ein generelles Problem vor, was auch mit einer ausführlichen Anleitung nicht zu beheben ist. Daher ist auch mein Rat gewesen sich Hilfe zu holen.. 

Kommentar von eggenberg1 ,

habe   gerade  deine antwort  erst gelesen und auch weitere antworten  vom FS   ich denke eher  es ist  ein bindungproblem   ,was   irgend wann mal angefangen hat  bzw.  wo nie wirklich dran gearbeitet wurde--das tie r ist ja bereits 8 jahre alt   da   tritt so einproblem ja nicht  von heut auf morgen plötzlich auf .

Kommentar von Equestrianlove ,

@eggenberg1
Dein Text stimmt genau mit meinem überein. Jetzt frage ich mich nur, was dich auf andere Gedanken gebracht hat, dass du meinen Kommentar in Frage stellst?

Kommentar von eggenberg1 ,

equestrianlove   im grunde bin ich deiner meinung ,,  habe  jetzt auch noch mal alles   versucht  durchzulesen,, was nicht einfach ist, weil hier  selten  die passenden kommentare  untereinander  gepostet  werden..   ich gehe mit  deiner meinung   überein  -- de r hund ist  8 jahre alt  und  "plötzlich " ?  tritt so e in  "problem " auf,  da muß was  vorgefallen sein  ,was  der FS nicht  bemerkt hat  oder nicht erwähnt--

ich denke auch , das die bindung nicht optimal ist  und sich das jetzt  erst bemerkbar macht , wo de r hudn schon was altersstur wird..  wir sind uns aber einig--- seinem hund muß man JEDER ZEIT  etwas aus  dem maul nehmen  könne, ohne dass er  murrt oder knurrt oder sogar  beißt.. denn das kann lebenswichtig  sein  -- man muß  das also vorhe r auch einüben --aber eben   gekonnt und wissend  einüben, nicht willkürlich-  einfach mal so  aus  dem geschehen heraus  den kochen wegnehmen ,dann  wird jeder  NICHT  dazu erzogene hund  sich wehren -sollte ein  familienhund aber  nicht  -und  der kreis geht  von  vrn los :-)

Antwort
von eggenberg1, 9

https://teamschuleblog.wordpress.com/2016/02/13/knurrende-hunde/

mal  durch  den kopf  gehen lassen !!!

Antwort
von dogmama, 8

mein Hund mich immer anknurt wenn ich ihm eine Kaustange oder Knochen wegnehmen will.

was würdest Du machen wenn Dir einer Dein Schnitzel vom Teller abgreifen will?

Du hast es dem Hund doch gegeben, warum willst Du es dann haben? 

ein Hund verteidigt seine Beute nun mal. das ist ein ganz natürliches Verhalten welches Du lernen solltest zu akzeptieren und respekrieren!. 

Kommentar von foleoofnohr ,

Solange er sein Kauzeug hat bewegt er sich nicht weg, und das kann anstrengend werden wenn man sauber machen will o.ä.

Kommentar von dogmama ,

dann mach vorher sauber oder nimm ihm am Halsband und führe in von dort weg. 

Kommentar von foleoofnohr ,

Wie soll ich ihm ein Halsband umlegen wenn er anfängt zu knurren wenn ich seinem Kopf nahe komme? Und dann versucht zu schnappen?

Kommentar von dogmama ,

dann warte halt ab bis er aufgefressen hat und mach dann sauber!

Kommentar von foleoofnohr ,

Ja sicher? Ich warte die 2/3 stunden bis er seine Kaustange aufgegessen hat um ihm abends in die Wohnung zu bringen?

Kommentar von dogmama ,

ist der Hund denn nicht in der Wohnung und muß draußen fressen?

dann fege halt um ihn herum. Es gibt immer einen Weg wo ein Wille ist.....

Kommentar von xAdmiralAckbarx ,

Man kann es sich auch bequem machen und das gefährliche Fehlverhalten ignorieren und sich damit abfinden. Ich würde dagegen die unbequeme Variante vorziehen. Meinen Hund entsprechend Erziehen und eine artgerechte Bindung aufbauen. Ist natürlich dann mit Arbeit verbunden. 

Kommentar von eggenberg1 ,

eine artgerechte Bindung aufbauen. Ist natürlich dann mit Arbeit verbunden. 

admiral  , ich denke  genau  DA  liegt   das übel . das   tie rist  bereits  8 jahre alt  also schn ewig in der  familie--viel ist auch was anderes  an der haltung schuld ?

Kommentar von xAdmiralAckbarx ,

Habe ich nicht ausgeschlossen... Im Gegenteil.. Funktionert es nicht mit "Nein" etc. dann liegt ein grundsätzliches Problem vor und prof. Hilfe muss her.. 

Kommentar von Jana88 ,

Tut mir Leid, aber ein Hund hat nicht zu knurren, wenn man ihm sein Essen abnehmen will. Das hat sehr wohl was mit der Rangordnung zu tun und ist nicht hinzunehmen.

Ich kann dir da auch nur eine gute Hundeschule empfehlen. Mit sowas ist nicht zu spaßen und kann sich auch auf andere Bereiche ausweiten wie Süielzeug, Sofa, Bett.

Auch wenn man logisch nachvollziehen kann, wieso dein Hund knurrt, sollte er es dennoch nicht tun!

Kommentar von Schaeferruede ,

So ein Quatsch!! In einem Rudel nimmt sich jeder ein Stück und zieht sich zurück. Es käme keinem in den Sinn dem anderen sein Stück streitig zu machen. Mit Rangordnung hat das nichts zu tun.

Der Hund will nicht die Verantwortung tragen, er übernimmt sie nur dann, wenn sonst keiner fähig ist dazu.

Kommentar von xAdmiralAckbarx ,

Sowas ist völliger Quatsch und hat nichts mit der Realität gemein. 

Kommentar von eggenberg1 ,

schäferrüde ,, hast  du noch nie ein rudel  gesehen ,  was  sich um  fleisch  balgt ?  da geht es  sehr wohl um rangrdnung , wer zuerst  seinenhappen abbekommt und wer zuleltz  den  rest bekommt und wehe  es wird sich nicht daran gehalten

Kommentar von eggenberg1 ,

hier mal ein  beispeil, wie sich selbst  welpen ums  fressen balgen  un dabei garnicht zimperlich sind:

https://www.youtube.com/watch?v=dSjMp01D4aU&feature=youtu.be

Kommentar von eggenberg1 ,

wenn du in so  einer situation  nicht mal  seinem kpf nahe kmmen kannst,   was ist vorgefallen   ( viel. schn in der welpenzeit)  dass  er  da  anfängt zu knurren-- ihr habt  den hund bereits 8 jahre  ,dneke ich -- wann fing  diese knurrerei  denn an ?

ansonsten -- warum trägt  das tier kein halsband ,mit einer kurzen  leine dran ,damit du ihn jederzeit  an dieser leine wegführen kannst. bis  er  es  akzeptiert, dass du ihn  anfassen kannst.

Kommentar von eggenberg1 ,

foleoofnohr---  wenn dein hund sich nicht bewegen läßt  ,mit dir mitzukommen,( mit kaustange oder knochen im maul )  dann stimmt aber allgemein an  deiner erziehung einiges nicht -- das hat  dann nichts mit  der kaustange zu tun --auf  willkür  können sich tiere nicht einstellen,  du scheinst  für  deinen hudn nicht  berechenbar zu sein !

Kommentar von Jana88 ,

Es geht doch gar nicht darum ob Tiere im Rudel sich ihr Fleisch streitig machen würden, sondern darum, dass der Hund sein Essen rauszurücken hat, wenn der Rudelführer das möchte. Es gibt ne Menge Momente, wo das nun mal nötig ist. Es geht hier ja nicht darum den Hund zu ärgern, aber man sollte den Hund alles abnehmen können, ohne Angst vor dem eigenen Hund haben zu müssen!

Kommentar von xAdmiralAckbarx ,

Wenn die Eltern dem Kind das Schnitzel wieder vom Teller nehmen, darf das Kind dann sicherlich auch nicht mit der Gabel auf die Hand einstechen. Der Vergleich hinkt also gewaltig!

Warum ist völlig egal. Der Hund hat die Entscheidung nicht zu hinterfragen. Fertig! 

Wenn der Hund die "Beute" vor dem Halter verteidigt, dann liegt hier ein extremes Problem vor. Das ist weder natürliches Verhalten noch ist dies zu akzeptieren oder respektieren. 

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