Hat meine Katze ihre Kastration nicht vertragen?

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4 Antworten

Ohweh, das klingt aber gar nicht gut.

Mir fällt dazu der Coronavirus ein, der durch Stress bei z.B. einer OP mutieren kann. Dadurch ensteht die tödliche Krankheit FIP.

Bitte sofort daraufhin untersuchen lassen!!!

Ich drücke alle verfügbaren Daumen, dass es das nicht ist (Achtung, der Link enthält unschöne Bilder, bitte daran vorbei sehen)!

http://www.tierklinik.de/medizin/infektionskrankheiten/virusinfektionen/fip-feline-infektioese-peritonitis

Die Katze sollte in die Klinik. Auch wenn es "nur" eine (innere) Infektion ist, geht es dem Tier derart schlecht, dass es überwacht werden sollte. Sie braucht vermutlich bereits Infusionen, da sie ja austrocknet, wenn sie nichts zu sich nimmt. Katzen müssen auch fressen. Wenn die Nahrungsaufnahme 48 Std. aus bleibt, besteht die Gefahr, dass die Leber geschädigt wird.

Es ist NICHT normal, dass sowas nach einer Kastration stattfindet. In der Regel springen die Tiger am nächsten Tag wieder munter herum, und die Wunde ist nach einer Woche ziemlich verheilt. Das wäre jetzt.

Deine Katze ist aber dem Tod näher, wie dem Leben, deswegen muss sie in fachliche Hände!



Seit klein auf, hat die Probleme mit Durchfall



Der Coronavirus ist eigentlich ein Durchfallvirus... . Ich drücke alle, alle Daumen, dass es das nicht ist.

Alles, alles Gute für die arme Kleine! 


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Meine Katze hatte das auch nach der Kastration und nach einer Woche Sind wir dann zum Tierarzt gegangen. Da meinte sie allergisch auf die Fäden ist und dann bekamen wir Antibiotikum für die Katze. Der TA sagte noch dass wenn wir nicht gleich zu ihm gekommen wären hätte sie auch sterben können also verhungern
Liebe Grüße
Gute Besserung an die Katze

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Hallo ChaMio,

bitte geh mit deiner Katze dringend noch mal zu einem guten TA !

Das hört sich überhaupt nicht gut an. Möglichkeiten gibt es da leider auch einige. Die Kastration wurde schlampig gemacht und irgendwas ist innerlich nicht OK, die Katze reagiert Allergisch auf die verschiedenen Antibiotika, sie hat die Pille bekommen und da verträgt sich irgendwas nicht und so weiter.

Bestehe auf einen Ultraschall, eine Blutprobe und frag ob du die Medis absetzten kannst, da die Katze eventuell darauf reagiert. Sich nur die Wunde äußerlich anschauen, reicht hier nicht aus. Keiner hat einen Röntgenblick, da muss schon ein Ultraschall gemacht werden und Abtasten lassen.

Und der Katze geht es mehr als schlecht. Sie hat eventuell auch Schmerzen.

Die Katze muss dringend in kompetende TÄ Hände.

Sie ist apathisch, zittert, Teilnahmslos, spielt nicht, schläft außergewöhnlich viel, hat Fieber, verweigert Futter...da schrillen doch semtliche Alarmglocken !! So etwas wird NICHT durch Stress ausgelöst ! Da steckt was anderes dahinter.

Eine Futterverweigerung wird ab 36 Stunden für die Katze sehr gefährlich. Sie führt leider zu Fettlebererkrankung. Immer hin trinkt die Katze Wasser, das ist schon mal gut.

Ich vermute es steckt eine Entzündung der OP Wunde dahinter, innerlich und eine Allergische Reaktion auf die verschiedenen Antibiotika und Schmerzmittel.

Alles Gute

LG

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Wurde am Bauch in den letzten Tagen nochmal ein Ultraschallbild gemacht (ob da alles i.O. ist)?

Vom Verhalten her klingt das wie unsere Mau (Freigänger), nachdem eines morgens ihre 2 Wochen alten Kitten weg waren. Sie war einige Tage extrem (!) verstört.

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Kommentar von ChaMio
07.03.2016, 22:11

Nein, ein Ultraschall hat keiner der beiden TÄ gemacht.
Die Wunde sieht auch wirklich gut aus. Und sie macht auch grundsätzlich keine Anstalten, dass ihr dort irgendwas weh tut bei Berührung.

Tragend kann sie vorher eigentlich nicht gewesen sein, da sie die Pille erhielt. Und sie ist eine reine Wohnungskatze.

 Was ich noch vergessen habe zu erwähnen: Seit klein auf, hat die Probleme mit Durchfall, für die weder im Blut noch im Röntgen (eventuell Ultraschall?!) je eine Ursache gefunden wurde. Sie erhielt diverse Therapien (von Aufbaukuren, über Versuch diverse Nahrungsmittel zwecks Allergien wegzulassen, bis hin zu Antibiotika). Aber das Problem besteht nach wie vor, wenn auch gefühlt weniger als früher. Aber das war dem kastrierenden TA bekannt.

Das heißt sie ist seit kleinauf auch immer beim TA gewesen ohne "psychische Probleme" sag ich mal. Sie geht freiwillig ins Transportkörbchen und ist auch dort sehr lieb. Also keinerlei Auffällikeiten, die typisch stressbedingt sind.

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