Frage von Bobox, 109

Hat ein Tier Verstand?

Wir hatten das in Religion die Meinungen waren verschieden

Antwort
von Dxmklvw, 33

Tiere können planen und untereinander kommunizieren. So etwas geht nicht ohne Verstand. Selbst unter Insekten gibt es Kommunikation.

Tiere haben auch Emotionen, Gefahrenbewußtsein und Tarnstrategien.

Doch jedes Lebewesen hat von Natur aus so viel Verstand, daß es zur Erhaltung der Art und zur Aufgabenbewältigung aufgrund der vom Körper vorgegebenen Bedingungen ausreicht.

Im übrigen ist die Antwort darauf, ob Tiere Verstand haben, nicht davon abhängig, ob Menschen genügend Verstand haben, es zu erkennen.

Kommentar von MarkusGenervt ,

Danke! Der Spruch mit dem Verstand ist richtig Klasse.
Den werde ich mir mal merken ;)

Antwort
von Malavatica, 71

Schau dir Rabenvögel, Hunde oder Schimpansen an. Dann sollte es dir klar sein. 

Einige Tierarten sind besonders intelligent. 

Antwort
von Giwalato, 36

Verstand kommt von Verstehen.

Tiere haben ohne Zweifel Empfindungen und Gefühle, sie können trauern, sich freuen, eifersüchtig sein und auch mal schlechte Laune haben.

Was die Menschen den Tieren voraushaben, sind Verstand und Mitgefühl.

Tiere sind durchaus lernfähig, aber kein Tier wird auf die Idee kommen, ein Tier einer anderen Spezies vor dem Tod zu bewahren, Arzneien zu entwickeln, Operationen durchzuführen. 

Nur der Mensch kümmert sich aus eigenem Bewußtsein um fremde Menschen und/oder Tiere. Das unterscheidet ihn von allen anderen Lebewesen.

Kommentar von MarkusGenervt ,

Irrtum!

Es gibt sehr wohl Tiere, die Art-übergreifende Zuneigung empfinden.

Neulich habe ich sogar gesehen, wie eine Katze – die sich nun wirklich einen Scheißdreck um andere kümmern – unter Einsatz ihres eigenen Lebens einen Jungen vor einem durchgeknallten "Kraft"-Hund gerettet hat.

Außerdem konnte ich beobachten, wie eine Löwenmutter, die ihre Jungen verloren hat ein Gnu-Kalb adoptierte. Das wird zwar sicherlich nicht lange gut gegangen sein, da das Kalb Muttermilch braucht, aber es zweigt, wie weit Mitgefühl im Tierreich verbreitet ist!!!

Kommentar von Giwalato ,

Der Mutterinstikt heißt MutterINSTINKT, weil es sich um einen Instinkt handelt. In diesem Fall übertragen Tiere Teile ihres genetisch angelegten Verhaltens. 

Aber weder die Katze noch die Löwin können erklären, warum sie so handeln. 

Kommentar von MarkusGenervt ,

Ach, und Du kannst das?

Kleine Info: wir Menschen können unsere Gefühle umschreiben, aber nicht erklären und das auch nur dank unserer Sprech-Fähigkeit.

Übrigens kenne ich da eine Gruppe Schimpansen, die sich bei Magenbeschwerden eine ganz bestimmte Pflanze suchen und diese nur bei Übelkeit essen, aber sonst sogar eher meiden, weil sie widerlich ist.

Katzen und Hunde – die reinen Fleischfresser – essen Gras, um ihre Magenprobleme zu beheben.

Aber als Nächstes möchtest Du sicherlich den Beweis, dass ein Pferd eine OP am offenen Herzen durchführt, um zuzugeben, dass Du Dich eventuell irren könntest.

Kommentar von MarkusGenervt ,

Ach, ich vergaß zu erwähnen, dass es die Tiere waren, von denen wir Menschen die Medizin haben.

(Dein Freund der Anthropologe)

Antwort
von Achwasweissich, 7

Viele Tiere haben Verstand und selbst der Papst hat einigen unter ihnen nach Jahrhunderten eine unsterbliche Seele zugesprochen soweit ich gehört habe. Wer mit Tieren zusammenlebt kann kaum übersehen das jedes ein Individuum mit eigenen Eigenschaften, unterschiedlicher Intelligenz und ganz eigener Persönlichkeit ist. Ohne Verstand wäre ein Hund wohl kaum in der Lage eine fremde Spezies so gut verstehen zu lernen, stetig dazu zu lernen und Gefühle zu entwickeln.

Andere Arten die nicht zu denHaustieren zählen sind diesen zum Teil nochmal haushoch überlegen: Schimpansen und Raben die Werkzeuge benutzen, nicht instinktiv sondern weil sie es gelernt haben. Wale, Delphine, Elefanten und verschiedene Affenarten mit einer Sprache, die Fähigkeit zu begreifen das es den Tod gibt und die Reaktion darauf, Spiele die nur dem Vergnügen dirnen usw. sind deutliche Zeichen dafür das es sich nicht nur um "dummes Getier" handelt.

Antwort
von MarkusGenervt, 44

Du hast noch nie Haustiere gehabt, denn sonst wäre es Dir klar!

Ist übrigens interessant, dass Ihr das im Religionsunterricht besprochen habt, da die Kirchen dies schon immer geleugnet haben.

Kommentar von Bobox ,

Nee habe keine Haustiere

Kommentar von MarkusGenervt ,

Beschäftige Dich mal mit Tieren (bei Freunden, im Tierheim, etc.).

Aber regelmäßig, sonst wirst Du es nicht verstehen.

Einige Tiere haben sogar ein Ich-Bewustsein, wie z.B. Schimpansen, Delphine oder einige Hunde. Delphine und Menschenaffen beherrschen sogar eine eigene differenzierende Sprache und Schimpansen können 10-mal besser Memory spielen, als jeder Mensch.

Noch Fragen? Dann schau mal etwas regelmäßiger Tier-Dokus, anstatt RTL2 ;)

Antwort
von BrightSunrise, 46

Na klar, der Mensch ist schließlich auch nur ein Tier.

Grüße

Kommentar von MarkusGenervt ,

[SMILE] – Ja, das "vergessen" die Religionen auch immer wieder gerne …und dann wird der Biologie-Unterricht schnell zum Religions-Unterricht …

Kommentar von BrightSunrise ,

Letztens hatte ich eine Diskussion mit einem religiösen Freund, Habe verzweifelt versucht, ihm bewusst du machen, dass er ein Tier ist. Hat nicht geklappt.

Kommentar von Ballerie ,

Ich bin auch christlich, glaube an Jesus, ich bin ein Tier und ich liebe Tiere. Es sind auch Überlieferungen bekannt, die beschreiben, wie Jesus sich auch anderen Tieren, außer dem Menschen zuwandte. Dass manche Menschen nicht einsehen können, dass wir als Brüder und Schwestern der Tiere die Aufgabe haben, sie zu schützen und dass wir unabstreitbar ein Teil der Natur sind, hat nichts mit Religiösität zu tun. Was die Kirchen jedoch machen, hat oft nichts mit den ursprünglichen Lehren der Religionen zu tun. 

Kommentar von MarkusGenervt ,

Das mit den Kirchen und den Tieren ist eine Give'n'Take-Kiste:

Die Kirchen-Anhänger werden den Tieren übergeordnet und gleichzeitig ordnet sich die Kirche den Menschen über. So kann die Kirche die Menschen ausbeuten und diese haben dann ein Ventil, an dem sie sich abreagieren können, damit ihr Frust nicht auf die Kirche zurück fällt.

"Ist doch echt klasse Cäsar zu sein!"

Kommentar von Ballerie ,

Ja, dass was die Kirchen machen ist oftmals sehr unchristlich gegen jede Art der Gleichberechtigung und Nächstenliebe. 

Allerdings ist es sehr gewagt zu sagen, dass religiöse Menschen weniger Empathie für Tiere empfinden, als Atheisten. Im Buddhismus werden Tiere sogar verheiligt und über den Menschen gestellt. 

Und auch nicht jeder Christ hat Frust, den er an Tieren ablässt. Unachtsam mit Tieren gehen auch Nichtchristen um. 

Es gibt viele Menschen, die immer Schwächere suchen müssen, um sich selbst bestätigen zu können. Das ist leider sehr traurig, denn die Tiere können sich kaum mehr gegen uns wehren und es gibt nur wenige, die ihnen ihre stimme geben.

Kommentar von MarkusGenervt ,

Ach, das darfst Du nicht auf unsere heutige Zeit anwenden.

Die Katholische Kirche hat eine mehr als 2500 Jahre lange Geschichte – denn sie ist unmittelbar aus dem römischen Cäsarentum hervorgegangen.

Aber vor ca. 1000 Jahren – im Mittelalter – hatte die Kirche ihre Blütezeit. In dieser Zeit stand fast ganz Europa – und später auch große Teile Afrikas und vor allem Amerikas – unter der uneingeschränkten Doktrin der Kirche. Wer hier nicht an Gott glaubte oder auch nur ein falsches Wort gegen die Kirche sagte, hatte nur noch ein bisschen Zeit in der Folter übrig, um auf dem Scheiterhaufen verbrannt zu werden.

Diese Jahrhunderte lange Einschüchterung trägt bis heute ihre Spuren im Gedankengut ALLER Menschen, die jemals im Einflussbereich der Kirche standen.

Die heutigen Nicht-Christen stammen von Christen ab, die deren Dogmen an die nächste Generation weiter gaben. Und einigen dieser Nicht-Christen passt es eben sehr gut, keine Rücksicht nehmen zu müssen, denn jeder hat unter irgend jemand anderem zu leiden.

Kommentar von MarkusGenervt ,

Jap, das kenne ich. Ging mir neulich genau so.
Ich bekomm das nicht in den Schädel, wie man so ignorant sein kann …

Antwort
von Andrastor, 13

Säugetiere auf jeden Fall. Auch viele Vögel haben einen solchen.

Insekten eher weniger.

Man konnte Affen sogar Sprechen beibringen und fand so einige interessante Dinge über ihre Denkweisen heraus, wie dass Affen philosophieren und sich Gedanken um den Tod und ein potentielles "nach dem Tod" machen.

Antwort
von staffilokokke, 49

Es gibt Tiere, die sind manchmal Verhaltensgestört. Affen, Elefanten oder Hunde zum Beispiel. Also ja, sie haben einen Verstand. Aber ich denke im R-Unterricht geht es mehr um die Frage nach dem Bewusstsein, also ist sich ein Tier seiner selbst bewusst und somit seiner Sterblichkeit. Ich denke nicht. 

Kommentar von BrightSunrise ,

Wäre ein Tier sich seiner Sterblichkeit nicht bewusst, würde es auch nicht fliehen, wenn Gefahr droht. Im Übrigen ist der Mensch auch nichts Anderes als ein Tier.

Kommentar von staffilokokke ,

Die Flucht ist ein Instinkt und erfolgt als ein Reflex. Ist nichts, was ein Lebewesen bewusst macht.

Kommentar von BrightSunrise ,

Und das sagt dir wer?

Gestern habe ich eine Dokumentation über Elefanten geschaut. Dort ist das Kalb einer Kuh gestorben, sie hat getrauert und hat sich nicht "getraut" den Körper ihres toten Kindes zu verlassen. Ihr wird wohl bewusst gewesen sein, dass das Kalb tot ist.

Auch Hunde z.B. trauern, wenn ein Rudelmitglied verstirbt. Sie würden nicht trauern, wenn sie nicht verstehen würden, dass es tot ist. Sie sind sich sehr wohl bewusst, dass Tiere sterben.

Und wieso sollte ausgerechnet nur der Mensch, übrigen auch ein Tier, diese Fähigkeit beherrschen?

Kommentar von staffilokokke ,

Es bestreitet ja auch keiner, das viele Arten Intelligent sind. Aber das sagt nichts über das Wissen ihrer eigenen Sterblichkeit aus. 
Meine Katze war 10 tage verschwunden. Wir haben sie bereits als überfahren abgeschrieben. Dann taucht sie wieder auf, abgemergelt aber unversehrt. Es stellte sich heraus, das sie in einem Keller im Nachbarhaus eingeschlossen war. Der Befreier erzählte uns das. Als ein sich selbst bewusstes Tier würde doch jetzt denken: Da gehe ich nicht mehr hin, das bedeutet Gefahr und war schlimm für mich. Das war traumatisch und ich habe gelitten, war kurz vor dem Tode....So wie jeder Mensch einer bekannten, bereits erlebten Gefahr aus dem Wege geht.
Nix da. Sie geht noch immer gern in den Keller, auch auf die Gefahr, wieder eingeschlossen zu werden und das gleiche erneut zu erleben. Bewusst ist ihr das nicht. Es gibt unzählige Beispiele, wo Tiere dem Tode knapp entronnen sind, aber sich immer wieder in die selbe Gefahr bringen. 

Kommentar von MarkusGenervt ,

Ja, und es gibt MILLIONEN Geschichten von Menschen die sich sehenden Auges in den Tod stürzen!!!

Mal ganz abgesehen davon, dass Du zwar eine Katze hast, aber keine Ahnung wie sie tickt und was sie antreibt.

Dein Argument hinkt nicht nur, es ist auch unterwegs die Treppe runter gestützt und sich das Genick gebrochen!

Kommentar von staffilokokke ,

Bei den Dokus wäre ich ein bisschen skeptischer. Die Macher nutzen schließlich die gleichen Instrumente und Gesetze, die auch in der Werbung genutzt werden, um Emotionen bei dem Zuschauer zu bewirken. Close-ups, traurige Musik, und ein sensibler Erzähler mit eindringlichen Worten. Ist schlichtweg eine Manipulation. Rein objektiv betrachtet, also ohne Dramaturgie, weiß keiner, was die Tiere wirklich dabei gedacht und gefühlt haben. 

Kommentar von MarkusGenervt ,

DAS ist jetzt Dein Argument, anzunehmen, dass jeder, der dies gesehen hat, einfach ein indifferenter und unkritischer Einfaltspinsel ist?

Nun, man muss wohl selbst Empathie besitzen, um diese auch erkennen zu können.

Kommentar von staffilokokke ,

Bitte was ? Wo habe ich geschrieben, das "jeder" ein Einfallspinsel ist. Man sollte nur differenzieren können. Zwischen dem was man weiß, und dem, was einem wie Fertigkost vorgesetzt wird. Intelligenz kann durch spezielle Tests nachgewiesen werden, das Bewusstsein der Tiere ist Mutmaßung, sogar Anmaßung. Kein Grund beleidigend zu werden, Du Prolet.

Kommentar von MarkusGenervt ,

Kein Grund beleidigend zu werden, Du Prolet.

Soviel zu Beleidigung … :-'

das Bewusstsein der Tiere ist Mutmaßung, sogar Anmaßung

Und wo ist der Unterschied zum Menschen? Kannst Du denn "beweisen" dass der Mensch ein Bewusstsein hat?

Menschliche Maßstäbe auf Tiere anzuwenden ist ungefähr so sinnvoll, wie Äpfel mit Erdäpfeln zu vergleichen.

Selbst Männer und Frauen nur unserer Spezies haben bereits ein unterschiedliches Bewusstsein, welches nur auf die Unterschied in der Anatomie zurückzuführen ist. Und Babys und Senioren habe auch ein unterschiedliches Bewusstsein, welche auf die Entwicklungsstufe des Gehirns zurückzuführen ist.

Wieso sollte also der Mensch das einzige Lebewesen sein, dass ein Bewusstsein ausgeprägt hat?

Sorry, Du lässt Dich von einem alt hergebrachten Dogma leiten, ohne Dir WIRKLICH selbst und kritisch Gedanken dazu zu machen.

Bewusstein ist nichts, was Menschen mit der Taufe in die Wiege gelegt bekommen. Bewusstsein ist ein geistiger Zustand, der sich durch Evolution ausgeprägt hat. Und, ja, der Grad des Bewusstseins WIRD durch Test nachgewiesen.

Anmaßung ist nur Deine homozentrische Haltung …

Kommentar von MarkusGenervt ,

Irrtum! Elefanten z.B. sind gerade für Ihre Trauer berühmt, die sehr viel tiefer geht, als bei Menschen.

Kein Elefant geht einfach achtlos an den Gebeinen seiner Artgenossen vorbei. Sie beschäftigen sich stundenlang damit und wer sehen kann, sieht den Schmerz in ihren Augen.

Auch Delfine verlassen einen gestorbenen Artgenossen nicht. Sie tragen ihn Stundenlang an der Oberfläche, weil sie ihn einfach nicht aufgeben können.

Trauer ist KEINE menschliche Domäne!!!

Die Kirchen haben uns die ganze Zeit angelogen.

Antwort
von IsaSparkle, 17

Ja haben sie.

Delfine zum Beispiel sind super intelligent. Ein gutes Beispiel für ihren Verstand im speziellen Sinne, ist die traurige Tatsache, dass Delfine in der Lage sind, wenn sie z.B. eigesperrt leben bewusst Selbstmord begehen.

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