valentin301 am 08.07.2009 um 20:07 Uhr
Also ich denke gerade über folgendes Problem nach und bräuchte mal einen Rat von Euch. Wenn jemand z.B. in letzter Sekunde ein Flugzeug verpasst oder kein Ticket mehr dafür bekommt, und das stürzt dann ab, dann spricht man oft von „göttlicher Vorsehung“, Gott habe diesen Menschen quasi gerettet. Der umgekehrte Fall, wenn jemand sein letztes Flugzeug verschlafen hat und dann auf die Unglücksmaschine umgebucht hat und darin umkommt, wird jedoch nicht mit Gott in Verbindung gebracht, obwohl das ja genauso logisch wäre, dass Gott auch dies beeinflusst hat und eben diesen Menschen sterben lassen wollte. Warum wird dies vermieden? Ist es nicht naiv und arrogant, zu glauben, dass Gott auf diese Weise in persönliche Schicksale eingreift und jemand „errettet“? Warum heißt es dann nicht immer: Derjenige hat einfach unverschämtes Glück/Pech gehabt? Bitte nur ernsthafte Antworten, ich bin an Spaßantworten nicht interessiert.

Liebe/r valentin301,
Deine Frage mag interessant sein, jedoch provozieren solche Fragen leider auch immer wieder religiös stark tendenziöse Äußerungen, die hier nicht erwünscht sind. Ich möchte Dich und auch die hier Antwortenden bitten, Rücksicht darauf zu nehmen.
Bitte schaut diesbezüglich doch noch einmal in unsere Richtlinien unter http://www.gutefrage.net/policy.
Vielen Dank für Euer Verständnis.
Und viele Grüße
Klaus vom gutefrage.net-Support

Wenn jemand z.B. in letzter Sekunde ein Flugzeug verpasst oder kein Ticket mehr dafür bekommt, und das stürzt dann ab, dann spricht man oft von „göttlicher Vorsehung“, Gott habe diesen Menschen quasi gerettet.
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Wenn diese Maschine 500 Sitzplätze hat und dieser Fluggast, der seine Maschine nicht erwischt hat, nicht zu Tode kommt, weil er eben den Flug verpasste, dann hieße das doch, dass Gott die anderen 499 Passagiere - inklusive Bordpersonal - nicht mit Vorsehung bedacht hat.
Wieso hat Gott nur einen Menschen geschützt und über 500 seiner Kinder nicht vor dem sicheren Tode bewahrt?
Wie arrogant oder blind muss man (man = Vorsehungsgläubige) sein, um die Verspätung des einen Passagiers als Vorsehung abzutun, aber das Leid des Gros der regulären Passagiere einfach zu ignorieren bzw. sie schlichtweg vor der Gunst Gottes auszuklammern?
Vorsehung für den Einzelnen - Shit happens für die Mehrheit?
Ein gütiger Gott verstünde etwas von Relation.

Sehr schön ist auch immer wieder das geradezu arrogante Wirken Gottes zu beobachten, wenn er wie neulich ein in Not geratenes Flugzeug auf dem Hudson River in New York sicher landen lässt.
Man möchte ihn fragen: Wenn Du schon all die Leute retten wolltest, wieso hast Du nicht einfach den Schwarm Enten davon abgehalten in die Turbine zu fliegen, Du kleiner Angeber?
salzundlicht am 8. Juli 2009 22:43 Um Menschen wie dir Soli die Augen zu öffnen.
Sehr wichtig ist der Hinweis: Der Pilot ist nicht schnell aus dem Flugzeug raus und die anderen die müssen selber schauen wie es raus geht, sondern er hat Reihe für Reihe nachgesehen ob noch jemand da ist.
Man könnte jetzt sagen: Es ist sein Job. Ja, aber es hätte doch keiner gesehen, dass er einfach ausgestiegen ist, ohne Nachzusehen.
Er hätte damit leben müssen: Vieleicht hätte ich noch jemand retten können.
Die Landung war ein Wunder! Wenn das Flugzeug ein wenig mehr geneigt wäre nach vorne, dann wäre der Aufprall zu stark und es würde auseinander fallen. Ein wenig mehr geneigt nach hinten, und es würde beim Aufprall in der Mitte brechen.
Nachdem der letzte auf der Färe war, ging auch der Pilot vom Bord, und augenblicklich sank das Flugzeug.
Manchmal muß etwas passieren, damit anderen das Herz aufgeht.
Aber die Vorsehung GOTTES ist nicht immer gut, manchmal tut sie auch wirklich weh und es ist schwer den Willen GOTTES zu akzeptieren.
Solipsist am 8. Juli 2009 22:53 Hast Du hier irgendwas anderes geschrieben, als das dies ein guter Pilot war?
Der Mann konnte seinen Job und hat verantwortung gezeigt.
Was soll da mir oder anderen ein Augenöffner sein?
salzundlicht am 8. Juli 2009 23:31 Ja Soli!
Der Pilot ist gläubiger Christ und hat sehr viel Liebe in seinem Herzen, und diese hat er vom HEIIGEN GEIST empfangen.
Lot der Nefe vom Abraham, war genauso verdorben wie der Rest der Einwohner von Sodom und Gomora. GOTT wußte es, trotzdem hat er Lott mit Familie gerettet, weil Abraham der Freund GOTTES ihn darum gebeten hat.
Als der gläubige Pilot bemerkt hat was geschehen ist, begann er im Geist zu beten an und GOTT der HEILIGE GEIST lenkte von nun an seine Gedanken und seine Hände. "Wer mich in meinem Namen um etwas bittet, werde ich es tun." "Sorgt euch nicht um euch."
Der Pilot hat für die Menschen im Flugzeug gebetet und GOTT der die Liebe ist, und Barmherzigkeit die größte Eigenschaft der Liebe ist, mußte ihm den Wunsch der Barmherzigkeit erfüllen. Denn welcher guter Vater würde seinem Sohn einen Stein geben, wenn er nach Brot verlangt.
Wieviel mehr wird GOTT denen die Wünsche der Barmherzigkeit erfüllen, die ihn lieben.
Und öffnen sich langsam die Augen in deinem Herzen??
Möge der HEILIGE GEIST das Feuer seiner Liebe in deinem Herzen entzünden.
Veni Sancte Spiritus.
valentin301 am 8. Juli 2009 23:47 Das ist wirklich Dein Ernst? Du meinst also, ein ungläubiger Pilot hätte das Flugzeug nicht wassern können? Dann müsste man ja vor allem gläubige Piloten einsetzen für den Fall der Fälle? Und natürlich auch entsprechende Lokführer, Busfahrer, Taxifahrer....
salzundlicht am 9. Juli 2009 00:16 Ein ungläubiger könnte es auch, aber er müßte eben an die Passagiere denken und nicht an sich.
salzundlicht am 9. Juli 2009 00:30 Jeder Mensch hat eine Furcht vor GOTT. Und durch die Furcht einen Glauben. Vor andern lassen sie den ober Atheisten raushängen, aber im stillen kämmerlein packt sie die Furcht vor dem was ihr Herz spührt, wenn sie GOTT lästern.
Immer quällt sie der Gedanke, was ist wenn es doch einen GOTT gibt. Soviele Zufälle, kann es doch unmöglich geben.
playswithwolves am 9. Juli 2009 06:35 "Jeder Mensch hat eine Furcht vor GOTT." - Was für ein Unsinn. Hast du vielleicht auch Angst vor der Rute des Weihnachtsmanns?
schmalzundgicht am 9. Juli 2009 16:26 und das ist schlecht?
Solipsist am 9. Juli 2009 15:00 Na dann. Da hier jemand in aller Kariertheit –über die Abmessungen dieser Kariertheit mag sich jeder selber seine Gedanken machen– beim Support meinen Text denunz... nein, gemeldet hat, hier noch mal der geänderte Wortlaut.
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Salz, bei aller Liebe, und ich sage es nicht in der Absicht Dich zu verletzen, aber die Unintelligenz die in Deinen Worten steckt macht mich fassungslos.
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Auf dieser Welt hat es abermillionen Menschen die –ganz in Deinem christlichen Sinne– gottesfüchtige Gläubige sind und die tagtäglich flehentliche Gebete zum Himmel schicken, Gott möge Ihre durch Hunger und Krieg gänzlich bedrohte Existenz doch zumindest etwas lindern und nichts, aber auch gar nichts passiert! Weiterhin werden sie Kind um Kind an Krieg oder Hunger verlieren.
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Und da meinst Du das hier???
"Der Pilot hat für die Menschen im Flugzeug gebetet und GOTT der die Liebe ist, und Barmherzigkeit die größte Eigenschaft der Liebe ist, mußte ihm den Wunsch der Barmherzigkeit erfüllen. Denn welcher guter Vater würde seinem Sohn einen Stein geben, wenn er nach Brot verlangt."
Er MUSSTE ihm das erfüllen??
Was?
Das die Armani Anzüge seiner Passagiere nicht nass werden? Die Aktenköfferchen dieser Passagiere nicht durchweicht werden? Hat Gott sogar ein schlechtes Gewissen das die armen armen Mitglieder der Wohlstandgesellschaft nun in Zukunft etwas schlechter einschlafen, weil er die Landung eigentlich noch etwas undramatischer hätte gestalten können?
Sind ihm, Gott, jene die im Überfluss leben, lieber als die die nichts haben?
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Solipsist am 9. Juli 2009 15:00 .
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Hier hast Du was, bei dem Menschen mit Charakter das kalte ko.tzen bekommen:
http://www.advent-verlag.de/adventecho/online-extra/extra-2008-04-18.htm
Der liebe liebe Gott rettet eine Missionarsfamilie. Diese sind freilich um etliches wertvoller als die 44 Männer, Frauen und Kinder die gerade blöd auf dem Marktplatz im Kongo herumstanden und von dem Flugzeug in den Tod gerissen wurden. Wahrscheinlich waren das alles Atheisten, Homosexuelle, oder sonstige von Gott nicht tolerierte Randgruppen der Menschheit, ganz sicher aber war nicht ein einziger gottesfürchtiger Christ unter den Opfern, sonst wär das ja nicht passiert, was?
Wie schafft man es sein denken derart zu vergewaltigen? Das will mir nicht in den Schädel!
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Von welchem Arzt würdest Du Dich lieber operieren lassen wenn Dir zwei zur Auswahl stünden?
Einem gottesfürchtigen christlichen Pfuscher?
Oder einem Atheisten der sein Handwerk versteht?
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Tu uns allen einen Gefallen und antworte am besten erst gar nicht.
Uns ist schon schlecht.
Zuerst mal, kann sein dass dieses Kommentar jetzt an den falschen beitrag geht..ich komm mit dem teil noch nicht so gut klar..;) Ist an "salzundlicht" Oha..Das tut echt weh, was ich da lese...
Was glaubst du..Wieviele Menschen haben, seit man an gott glaubt , mit vollem Herzen, vollem Vertrauen, mit Hoffnung gebetet, genau das gemacht, was du da oben anscheinend als "Allheilmittel" anpreist? Und trotzdem würden diese Gebete nicht "erhört"..
Vor allem Kinder sind oft gläubig und haben Liebe zu Gott, und dem was ihr da alles für einen (aus meiner Sicht) Quatsch erzählt, von wegen "Gott ist Liebe" ect. Und warum werden genau diese Kinder, dann entführt, gequält, vergealtigt, gefoltert, getötet?
Naja, warscheinliich haben sie gerade im Stress nicht das richtige gebet aus der Bibel raussuchen können.. War wohl göttliche Vorhersehung, das genau dieses kind gerade auf dem Spielplatz gespielt hat, und nicht irgenein anderes. Warscheinlich hat genau diesses Kind/ oder auch alle Passagiere die nicht von Gott, "auserwählt" worden waren, um kein Ticket mehr zu bekommen nicht die ganze "Barmherzigkeit Gottes " in sich hineingelassen...
Für so eine Phantasie beneide ich euch irgendwie, dass ihr euch alles wieder so hindreht, wie´s gerade passt..
heureka47 am 9. Juli 2009 14:41 @ Solipsist: Zitat: >>...das geradezu arrogante Wirken Gottes...<<: Beleidigung. Beanstandet!
Solipsist am 9. Juli 2009 15:22 Du hast Dich hier mit dieser interessanten Anmerkung leider gleich mit gelöscht.
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@ Solipsist: Zitat: >>Einem gottesfürchtigen christlichen Pfuscher?<<:
Das ist ein Unding, ein Widerspruch in sich. Aber das kannst DU ja nicht verstehen. Weil du nicht weißt / nicht fühlen kannst, was das bedeutet.
kommentiert von heureka47 am 09.07.09
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Wie bitte? Was ist hier ein Widerspruch in sich?
Jeder wahre Christ kann seine Profession, seinen Beruf ja nur perfekt ausführen, da er ja gläubiger Christ ist, oder wie sollte das zu verstehen sein?
Christen sind beruflich zu mehr befähigt? Ist das Deine Aussage?
heureka47 am 9. Juli 2009 15:53 Es lohnt nicht, darüber mir dir zu reden, weil du dir - wie gewohnt - die Dinge so hindrehst, wie du sie für deine niederen Beweggründe haben willst und keine Achtung hast für deine Korrespondenzpartner.
holodeck am 9. Juli 2009 16:00 Oooooh ... niedere Beweggründe?
Ausgerechnet bei Bruder Solipsist?
heureka, Du kringelst Dich hier grad in eine rabenschwarze Welt- und Menschensicht ein.
Nur zu, viel Erfolg bei Kampf gegen Deine Mächte der Finsternis.
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Dass Du diese Geister mit Deinen Gedanken aber erst herbeizauberst, ist Dir schon klar, oder?
Angel84 am 9. Juli 2009 19:30 heureka: Dir ist schon bekannt, dass es innerhalb der universellen Gesetzmäßigkeiten, das Gesetz der Resonanz gibt... oder? Ob du es glaubst oder nicht... auch wenn Soli und ich bestimmt so Manches anders sehen, hatte ich noch nicht im Entferntesten eine ähnliche Resonanz wie du... Woran das wohl liegen mag...?
heureka47 am 20. Juli 2009 03:08 @ Angel: Vielleicht an einer Fehldeutung von dir...?
AriGold am 6. September 2009 15:25 Es lohnt nicht, darüber mir dir zu reden, weil du dir - wie gewohnt - die Dinge so hindrehst, wie du sie für deine niederen Beweggründe haben willst und keine Achtung hast für deine Korrespondenzpartner.
Ich übersetze:
Ich besitze schlicht nicht das geistige Rüstzeug und versuche mich so elegant aus der Affäre zu ziehen.
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Hat nicht geklappt.
Solipsist am 6. September 2009 15:49 :-)) !

Diese Gottesintervention wird oft auch für so genannte Wunder hergenommen.
Ein Beispiel:
Nachdem die Zwillingstürme des WTC in New York kollabierten, blieben zwei gegenläufige Stahlträger, wie durch ein "Wunder", in Form eines Christenkreuzes stehen (siehe Bild). Viele (zu viele) hielten das tatsächlich für ein "Zeichen" ihres Gottes. Wie liebevoll und gütig muss dieser Gott doch sein, wenn er einfach mal so fast 3000 Menschen sterben lässt, um ein so lächerliches "Zeichen" von sich zu geben.
Hier ein ähnliches Beispiel: http://scienceblogs.com/pharyngula/2008/04/godmustreallyhateblack_peo.php
Bild/er:
Kaffeesatz am 18. Juli 2009 23:43 herrlich! :-D

Ich finde es sowieso sehr unlogisch zu sagen, Gott hätte jemanden "gerettet" oder "verschont", denn das würde ja implizieren, dass die anderen Passagiere (bei deinem beispielhaften Flugzeugabsturz) keiner Rettung würdig wären.
Warum man nicht davon spricht, dass ein Gott einen Menschen sterben lassen will, wenn sich solch ein Zufall ereignet, liegt doch auf der Hand: Der Gott, an den die Christen glauben, ist ein "guter Gott". Undenkbar, dass der solch Pläne in die Tat umsetzen würde.

Ja, Deine Überlegung hat etwas für sich ;-))
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Dennoch, aus der Erfahrung heraus, aber das vertiefen wir mal an anderer Stelle ... ich persönlich nenne solche Fügungen anstelle von Glück oder Unglück lieber "einen Schutzengel gehabt zu haben" und koste die blanke Irrationalität hinter dem Gedanken genüsslich aus. Eine "höhere Macht" ist mir allemal sympathischer als ein abstraktes stochastisches Prinzip.
valentin301 am 9. Juli 2009 12:54 Das mit dem Schutzengel hatte ich auch noch einfügen wollen, habe es aber dann weggelassen, wäre noch ein zusätzlicher Aspekt, eher eine Spezialform der göttlichen Vorsehung, so wie Schutzheilige auch.

Ein Bauer hatte ein Pferd, aber eines Tages lief es fort und der Bauer und sein Sohn mußten ihre Felder selbst pflügen. Die Nachbarn sagten : “Was für ein Pech, daß euer Pferd weggelaufen ist!” Aber der Bauer antwortete : “Pech … Glück … wer weiß?”
Eine Woche später kam das Pferd zum Bauernhof zurück und brachte eine ganze Herde wilder Pferde mit. “So viel Glück!” riefen die Nachbarn, aber der Bauer sagte : “Glück … Pech … wer weiß?”
Kurz danach versuchte der Sohn des Bauern, eines der wilden Pferde zu reiten - aber er wurde abgeworfen und brach sich ein Bein. “Oh, so ein Pech!” Die Nachbarn hatten Mitleid, aber der Bauer sagte wieder : “Pech … Glück … wer weiß?”
Ein wenig später zog der Landesherrscher alle jungen Männer in sein Heer ein, um in die Schlacht zu ziehen. Aber den Sohn des Bauern ließen sie wegen seines gebrochenen Beins zu Hause : “Was für ein Glück, daß dein Sohn nicht in die Schlacht ziehen muß!” freuten sich die Nachbarn. Aber der Bauer bemerkte nur : “Glück … Pech … wer weiß?”
Alles im Leben hat seine zwei Seiten, das sollten wir nie vergessen. (Alte Zen-Geschichte)
Sofaschalter am 9. Juli 2009 10:45 So ist es - man weiss vorher nie, wofür's gut ist... DH
valentin301 am 9. Juli 2009 10:48 Klar, schöne Geschichte, ist bekannt....nur zu der Frage passt sie nicht ganz....
Starbuck am 9. Juli 2009 10:52 wieso nicht?
valentin301 am 9. Juli 2009 14:20 Naja, weil es mir ja nicht um Glück oder Pech sondern um Glück/Pech vs. göttliche Vorsehung geht. Deine Geschichte zeigt sehr schön, dass Glück oder Pech sehr relativ sein können.
Angel84 am 9. Juli 2009 13:30 Ich kenne die Geschichte und finde sie sehr gut. Sie zeigt auf sehr einfache Weise, wie unser menschliches Ego permanent am Werten und Urteilen ist, während in der Geschichte der Vater in seiner Mitte ist, nicht aus dem Ego spricht, damit die Wertung des Verstandes nicht zum Tragen kommt. Er ist schlicht im Hier und Jetzt, nimmt die Dinge, wie sie sind, fließt mit dem Leben...
Indigo am 10. Juli 2009 17:10 Ich weiss das es keinen Gott gibt. Von daher ist das Leben lebenswert und schön !
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Wenn dann noch etwas Glück im Spiel ist und man in Deutschland gesund leben kann, ist das doch schon eine tolle Sache.

Alles ist nur Glück oder Pech. Der eine wird reich geboren und der andere verhungert. Der eine wurde erschossen und der andere konnte seinen Ars..retten. Wo sollte da ein göttliches Wesen die Finger im Spiel haben.
heureka47 am 9. Juli 2009 14:58 Wenn man weiter schaut, kann man entdecken, daß es einen Punkt gibt, an dem sich die scheinbaren Gegensätze (Pech / Glück) vereinigen! In der bedingungslosen Liebe Gottes nämlich. Wer bedingungslos liebt, der kann auch "Pech" lieben. Weil er darin etwas letztlich nützliches erkennen kann.

„göttliche Vorsehung“ ? Hab ich in dem Zusammenhang eigentlich noch nie gehört. Für mich gibt es sowieso nur den sich positiv bzw. negativ auswirkenden Zufall. Und zwar vor allem deshalb, weil die Verbindung eines Ereignisses mit Gott völlig willkürlich ist. Denn unter der Annahme dass er existiert -> woher will Mensch denn überhaupt wissen, was Gott vorsieht ?
Zufall, also Glück/Pech, ist als Kommentar hier sicherlich eher angemessen.
heureka47 am 9. Juli 2009 15:07 Gott ist Bewußtsein - und abgesehen davon, daß er im Bewußtsein des Menschen bewußt werden kann, ist er unbewußt. Er plant nicht gezielt. Er wird von seinen unbewußten Kräften / Trieben gesteuert. Und das sind - soweit man das erkennen kann - vor allem eine äußerst kreative und lebensbejahende sowie bedingungslos konstruktive Grundhaltung / Tendenz. Letzteres auch als "Das Gesetz der Anziehung" bekannt.
Complex am 9. Juli 2009 15:26 Gott ist also unbewußtes Bewußtsein, der im Bewußtsein des Menschen bewußt werden kann. Aha.
Darüber hinaus ist Gott ein von unbewußten Kräften gelenkter Triebtäter. Soso.
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Das ist im wesentlichen äquivalent zu der Aussage, dass Gott eine Wahnvorstellung im Bewußtsein des gläubigen Menschen ist und die Dinge die passieren gottunabhängiger Zufall sind. Von daher muss ich deiner Aussage uneingeschränkt zustimmen.
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Der Rest deines Kommentars ergibt für mich momentan (bin nüchtern) keinen Sinn. Erklär doch mal ... bitte.
heureka47 am 9. Juli 2009 15:45 Damit warten wir dann wohl lieber bis sich dieser Zustand bei dir wieder gebessert hat.
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;-))
Complex am 11. Juli 2009 01:27 Ich bin jetzt besoffen, kannst loslegen :)
Angel84 am 11. Juli 2009 11:38 :-))))
heureka47 am 20. Juli 2009 03:25 @ Complex: Kompliment zunächst für deinen sehr humorigen Kommentar!
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Zum Thema "Anziehung" empfehle ich den Film "The Secret". Ergänzend oder vorweg auch "What the Bleep do we (k)now?".
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"Zufall" im Sinne von "ohne Einfluß von Ordnung / Gesetzmäßigkeiten" gibt es nicht. KOSMOS heißt doch wohl "Ordnung". Alles was im Universum abläuft, läuft nach ewigen Gesetzmäßigkeiten ab. Und da im Bewußtseins-Energie-Universum "Gott" alles mit allem - energetisch - verbunden ist und alles mit allem kommuniziert, gelangen die Dinge, die einem Menschen "ZUFALLen", schon mit einer gewissen Logik und Gesetzmäßigkeit zu ihm. Sonst würden auch "Bestellungen ans Universum" (Buch, Elke Mohr) nicht so probat funktionieren.

Gar nicht leicht zu beantworten, deine Frage.... Alleine die Überschrift betrachtend, wäre meine Antwort: weder das eine, noch das andere. Kennst du den Film "Matrix"? Meinem Gefühl nach ist da viel Wahres dran. Klar nicht eins zu eins, aber vom Hintergrund her schon... Und ich meine auch, dass wir uns bewusst und unbewusst unsere Welt selbst kreieren, gemäß unseren Glaubenssätzen und unserer Verhaftung im Massenbewusstsein (Matrix?). Je bewusster wir werden, je weiter wir uns vom Sog des Massenbewusstseins und damit von der Identifikation des Ego, entfernen, desto klarer wird es dem Einzelnen, dass sich die Welt um ihn herum, seinem "Glauben" gemäß entfaltet. Und mit "Glauben" meine ich schlicht: das was er von sich, der Welt und den Dingen, wie was funktioniert, oder auch nicht, glaubt. So kann ich es weder als "göttliche Fügung", noch als Pech oder Glück bezeichnen. Und dass Gläubige im herkömmlichen Sinne das Positive ihrem Gott zuschreiben und das Negative dann ignorieren.... Na, ja... das kennst du doch schon aus vielen Diskussionen hier, wenn es z.B. um das Alte Testament geht, oder?! ;-)))
valentin301 am 9. Juli 2009 14:21 Schöne Gedanken, Angel

Wenn man in die Bibel schaut und in andere heilige Schriften, so wird das gewaltsame Ableben genauso wie eine glückliche Rettung sehrwohl mit Gott in Verbindung gebracht. Überall da, wo Religion noch weltliche Macht hat, wird das auch praktiziert. Es liegt an der säkularen Gesellschaft, dass die Kirchen sich das hier nicht mehr trauen. Nachdem der Papst HIV als Strafe Gottes bezeichnet hatte, ging es in allen säkularen Gesellschaften rund!
Viele nicht streng gläubige Menschen fühlen sich zu recht von derlei Äußerungen verletzt. Aus diesem Grund werden derartige unpopuläre Äußerungen offiziell gern vermieden. Wenn hingegen jemand gerettet wird, so ist das ein freudiger Anlass und wird ungestraft durch Medien und öffentlichen Medien problemlos mit göttlicher Gnade verbunden.
Ein strafender Gott ist in einer aufgeklärten säkularen Gesellschaft schlicht unpopulär geworden, wärend der Hätschelgott immer mehr en vouge wird.
Razon am 8. Juli 2009 22:08 Das zweite "Medien" soll "Meinung" heißen.

Ob Gott, Glück oder das große Spaghettimonster ins Spiel kommen, kommt auf die persönliche Einstellung an.
Ich sehe solche Ereignisse eher als einen Beweis, dass alles zwei (oder sogar noch mehr) Seiten hat, und dass man oft nicht so schnell entscheiden kann, ob etwas gut oder schlecht ist. Erwischst Du Dein Flugzeug gerade noch, findest Du das erstmal gut, stürzt es mit Dir ab, hättest Du es gerne verpasst.
So ist das Leben, und wen oder was man dafür verantwortlich macht, ist letztlich egal.

Unser Bibelkreisleiter hat vor langer Zeit mal über dies Thema gsprochen - ich kann mich aber nicht mehr an alles erinnern. Eins ist mir aber geblieben. Er erzählte von einem Ehepaar, dass in der Bibelstunde strahlend aufgestanden war und berichtete: "Preist mit uns Gott, wir haben unser Flugzeug verpasst und das hat uns das Leben gerettet!" Das stand ein anderer auf und sagte: "Mein beste Freundin hat das Flugzeug nicht verpasst, sie ist tot!" Das lässt uns Menschen nach dem Sinn fragen, aber wir können nicht immer einen Sinn finden in dem was Gott zulässt oder nicht. So wurde in Apostelgeschichte 12 ein Jünger Jesus, der Jakobus hieß, mit dem Schwert hingerichtet, während Petrus aus dem Gefängnis befreit wurde! Ich glaube, dass die 3 Freunde, die Gott aus dem Feuerofen rettete etwas Wichtiges erkannt haben. Sie sagten, auf die Aufforderung des Königs Nebukadnezar, sie sollten das goldene Standbild anbeten oder sie würden in den glühenden Feuerofen wandern: "Wenn unser Gott, den wir verehren, will, so kann er uns erretten...und wenn er's nicht tun will, so sollst du dennoch wissen, dass wir deinen Gott nicht ehren und das goldene Bild...nicht anbeten wollen!" Daniel 3,30 Ich persönlich will Gott vertrauen, egal was geschieht, ob ichs verstehe oder nicht, gut ist und dass er weiss was für einen Sinn es hat.
valentin301 am 9. Juli 2009 15:44 Solche Dinge wie Du von Deiner Bibelstunde erzählst, haben mich veranlasst, diese Frage so zu stellen. Danke für Deine Antwort.
Meine Überzeugung ist: Gott hat die Welt der Menschheit übergegeben. Wenn der Einzelne etwas Gutes tut, hat das irgendwie positive Auswirkungen auf alle. Das gilt auch für das Negative. - Gott hat es sich aber vorbehalten, manchmal positiv bei einzelnen oder mehreren einzugreifen. Dann spricht man von Vorsehung. Der Menschheit gegenüber ist er gerecht. Einzelnen gegenüber manchmal barmherzig. Darf er das nicht? Auch andere können um seine Barmherzigkeit bitten.

Als Gott am 6. Tag die Schöpfung abgeschlossen hatte,war das Grobe gemacht. Gott gab dem Menschen seinen Geist und sprach: "macht euch die Erde untertan" und gab den Menschen den freien Willen. Nun war der Mensch dran aus Felsen Häuser, aus Feldern Gärten zu schaffen. Gott kann gar nicht auf Wolke 7 sitzen und schauen was Klaus und Klärchen machen. Wenn Gott sich einem Menschen nur eine Minute widmen würde, dann würde dieser bei über 6 Milliarden Menschen in 10.000 Jahren für eine Minute drankommen. Gott ist eine ganz andere Dimension und dann gibt es noch ein Univiserum mit Milliarden von Sonnen und Planeten. Also, macht Gott nicht für alle Untaten verantwortlich für das was die Menschen mit ihren freien Willen machen.
Indigo am 10. Juli 2009 17:31 Deine Genesis hat aber ein paar Macken! Denn wenn du dir die Texte von älteren Bibeln anschaust, dann stellst du fest, das es nur einen Planeten gibt und nur 1 Sonne, die sich auf festen Bahnen um die Erde dreht! Die anderen Lichter am Himmelsgewölbe sind am Himmel nur befestigt, worden von deinem Gott. Diese fehler in der Bibel hat aber schon vor ein paar hundert Jahren Galilei herausgefunden und wurde deswegen von der herrschenden Kirche mit dem Tode bedroht. Andere die weitere Fehler in der Bibel aufgedeckt haben, wie zum Beispiel die Geschichte mit der Evolution, belegen weiter das die Bibel nur ein besseres Märchenbuch ist!
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Macht ja auch Sinn das sich so ein nichtexistenter Gott dann auch nicht zeigen kann und selbst die gläubigsten Menschen trotz fleissigem beten, jämmerlich verrecken an den dollsten Kriegen, Unfällen und Krankheiten!

Ich weiß das nicht.
Vielleicht hat bei dem in Not geratenen Flugzeug auf dem Hudson River in New York der Pilot gebetet oder hat jemand anderer für ihn und seine Schutzbefohlenen gebetet. Salzund Licht hat das Beispiel von Abraham gebracht, der wohlgemerkt für die ganze Stadt gebetet hat, wobei in dem Gespräch mit Gott herauskam, dass 10 Gerechte in der Stadt genügen würden, die ganze große Stadt zu bewahren. Nun die 10 fanden sich offensichtlich nicht, und so wurde nur Lot herausgeführt.
Es genügte vermutlich, dass ein Atheist den Menschen in seiner Umgebung Gutes wünscht und ihnen ihr Böses verzeiht, dass viel Unglück vermieden würde. Ein solcher 'guter' Atheist würde die ganze Atmosphäre um ihn ins Positive verändern, die Gnade und das Wohlwollen Gottes käme obwohl der "Betende" Atheist ist, an ihr Ziel.
Gott hat den Menschen frei geschaffen, damit hat er irgendwie seinen Handlungsspielraum zu Gunsten des Menschen beschränkt und von dessen Gebet abhängig gemacht. Freiheit bedeutet auch Verantwortung.
valentin301 am 9. Juli 2009 10:51 Danke, dass Du Dir hier auch Gedanken gemacht hast. Aber warum glaubst Du, wenn jemand in einer gefährlichen Situation mit dem Leben davon kommt, dass das mit einem Gebet zusammenhängen muss? Sachen passieren eben einfach, zum Guten und zum Schlechten....
heureka47 am 9. Juli 2009 18:57 @ valentin: >>passieren eben einfach<<: Und doch könnte das - positive oder negative - Denken von Menschen die Bewußtseine anderer Menschen anregen, das eine oder das andere zu tun. Gedanken sind Energien - und wenn sie mit Liebe, Begeisterung unterlegt sind, große Energien. Folglich glaube ich, daß die Dinge, an denen Menschen mitwirken, nicht völlig ohne Grund ("Zufall") geschehen.
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Was ist "Gebet"? Nach meinem Dafürhalten kein Bitten, Betteln im üblichen Sinne, sondern ein GEBEN.
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Was ist "Zufall"? Die Dinge, die uns ZUFALLen. Aber aus welchen Gründen und mit welchen Ursachen fallen sie uns zu? Weil wir alle im Grunde intelligente Energie / Schwingung sind und jeder mit jedem und alles mit allem im Kosmos kommuniziert. SO finden die Dinge im Universum zusammen, die zusammengehören.
valentin301 am 9. Juli 2009 21:38 @heureka: eigentlich wollte ich das mit Gritti besprechen. Wenn es nach Dir gegangen wäre, wäre die Seite sowieso weg, warum willst Du dann jetzt überall mitreden?
heureka47 am 20. Juli 2009 03:38 @ Valentin: Schon wieder so eine bösartige Unterstellung. Wieso sollte ich die Seite weggehabt haben wollen? Keine Spur! Ich beanstande nur schwer herabsetzende / beleidigende Beiträge. Und Soli hat sich danach ja auch korrigiert! Respekt!
valentin301 am 25. Juli 2009 12:00 Heureka, Du weißt wohl schon nicht mehr, dass Du hier auf dieser Frage sofort "Beanstandung" gerufen hast? Alzheimer oder was? Der Thread, der sich daraus entwickelt hat, wurde dann gelöscht und ich erhielt den blauen Balken. Angel weiß es und Holodeck auch, die sind meine Zeugen, also erzähl nicht so nen Quatsch und erinnere Dich. Aber Du schreibst überall soviel, kann ich mir vorstellen, dass Du da mal was vergisst.
Gritti am 10. Juli 2009 00:28 Hallo valentin, >Aber warum glaubst Du, wenn jemand in einer gefährlichen Situation mit dem Leben davon kommt, dass das mit einem Gebet zusammenhängen muss?<
Es muss nicht unbedingt mit dem Gebet zusammenhängen, aber ich habe oft positive Veränderungen erlebt, um die vorher jemand gebetet hat.
valentin301 am 10. Juli 2009 12:00 Man kann natürlich daran glauben, dass da ein Zusammenhang besteht...aber......es ist eher unwahrscheinlich. Die Situationen, in denen es nicht pssiert, merkt man sich nicht, die anderen schon, das wird also meistens subjektiv verzerrt wahrgenommen.
GOtt greift persönlich in das Leben der Menschen ein. Es ist uns aber nicht möglich, die Wege GOttes immer zu verstehen. Im Gebet kannst Du mit Gott persönlich sprechen und Dir von IHm erklären lassen, wie ER Dir empfiehlt, Dein Leben zu gestalten.
Der Mensch ist in seinen Handlungen grundsätzlich frei. Es gibt auch kein Schicksal oder göttliche Vorhersehung - jeder ist für seine Taten selbst verantwortlich. Aber GOtt kann in einem Akt der Gnade in das Leben einzelner Menschen eingreifen - das sind dann Wunder.
Eine gute Besinnung über dieses Thema ist auf Kathpedia zu lesen:
http://www.kathpedia.com/index.php/F%C3%BCnfteKatechese%C3%BCberSch%C3%B6pfungund_Evolution
valentin301 am 8. Juli 2009 20:17 Und er kann dann auch "negative" Wunder geschehen lassen, also jemand umkommen lassen?
Nein - menschliche Handlungen führen dazu, daß Menschen sterben oder Unglücke in der Natur. Seit JEsus CHristus die Erbsünde ausgelöscht hat und die Menschheit mit GOtt versöhnt hat, lässt Gott keinen Menschen, auch keinen noch so bösen und ungläubigen umkommen.
Das Problem, ob GOtt eingreift und 100 Menschen rettet, indem er einen Bösewicht, der z. B. gerade eine Bombe zünden möchte, umbringt, ist ebenfalls lang und breit diskutiert und ein Grenzfall.
wenn es einen Allmächtigen gibt, dann kann er auch das.
heureka47 am 9. Juli 2009 15:04 @ donniedonut: Wir sollten erkennen, daß Gott BEWUSSTSEIN ist - und Liebe. Und nur als solches ist er in jener Dimension allmächtig. Aber in das Geschehen, das von Menschen verursacht wird, greift er nicht direkt ein - kann er ja auch gar nicht! Die Handlungsmöglichkeiten des göttlichen Bewußtseins / der universellen Liebe sind beschränkt auf die Möglichkeit, daß der Mensch sich frei entscheiden kann, ob er aus dieser Liebe, aus dem göttlichen Bewußtsein, handelt oder nicht.
kataha am 8. Juli 2009 20:23 Jaja. Einerseits greift Gott ein, andererseits lässt er Dinge wie den Holocaust geschehen. Einerseits gibt Gott uns Hirn und freien Willen und macht jeden Menschen als spezielles Einzelstück, andererseits sollten wir nicht denken, frei nur wollen, was diverse Gurus wollen, und die können auch entscheiden, was für Millionen Menschen richtig ist, ohne sie zu kennen.
Dann lieber Glück und Pech!
heureka47 am 9. Juli 2009 15:27 Irgendwo haperts noch mit deinem Gottesbild, hab ich den Eindruck. Wo hat er denn eingegriffen nach deiner Auffasssung?
kataha am 9. Juli 2009 18:54 Sorry, das war auf ogdan und die Behauptung, dass Gott eingreifen würde, bezogen.
Angel84 am 9. Juli 2009 19:39 heureka: ...na, aber mit dem deinen doch auch! Wir SIND Bewusstsein! JEDER trägt es in sich! Der Unterschied liegt lediglich im Grad der Identifikation mit dem Ego. Handle ich bewusst, oder aus dem Ego? Das ist die alles entscheidende Frage und dazu brauche ich überhaupt kein Gottesbild!
heureka47 am 20. Juli 2009 03:35 @ Angel: Die göttliche Grundsubstanz des Universumst ist BEWUSSTSEIN. Gott sagt seinen Namen in der Moses-Geschichte: ICH BIN. Das ist 1. Person singular von "SEIN". Gott ist also DAS SEIN "schlechthin". Und wenn das Sein sein Sein erkennt, ist es BEWUSSTES Sein = BEWUSSTSEIN. logo?
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Das heißt für mich und mein Weltbild: Die universelle Schöpferkraft, die wir üblicherweise "Bewußtsein" nennen, hat sich so strukturiert, daß sie sich in Atome und Moleküle und Zellen geordnet und Menschen wie dich und mich daraus "hergestellt" hat.
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Das heißt: Bewußtsein ist nicht nur in meinem Hirn, sondern mein ganzer Körper besteht ebenfalls aus dieser ("feinstofflichen") "Substanz".
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Aber ich gehe nun noch einen Schritt weiter und spekuliere, daß nicht nur mein Körper AUCH Bewußtsein ist, sondern, daß DAS, was ich in der Hauptsache bin, nämlich Seele = Bwewußtsein, weit über die Grenzen meines materiellen Körpers hinausgeht und die Fähigkeit hat, sich fast unvorstellbar weit auszudehnen. Und ich spekuliere weiterhin, daß JEDER Mensch weit über seine körperlichen Grenzen hinaus Bewußtsein IST und daß alle Menschen-Bewußtseine miteinander "verschränkt" sind. Wir sind alle ständig miteinander verbunden - über die feinstoffliche göttliche "Substanz"...
ich finde so was mit „göttlicher Vorsehung“ usw is quatsch....meines erachtens nach hat das nix mit gott zu tun sondern is reines pech/glück... aber deine frage gefällt mir^^DH
valentin301 am 8. Juli 2009 20:12 :-))

ich stimme den meinungen die bei hilfreichste antw. stehen nicht zu. ich meine es IST entweder oder, und der mensch meint ja bei 500 keine göttliche vorsehung.. die göttlichen beweggründe für die auswahl von genau diesen 500 oder 10000 menschen bei einem unglück kenne ich nicht. vermute aber wie man so schön sagt gott hat mit diesem menschen dieser seele noch was vor .. bzw. diese seele diese 500 sind schon fertig mit ihrer ausbildung auf erden. etc.

Hi Valentin301 Vertraue deiner Wahrnehmung, sei achtsam und lebe dich von begegnung zu begegnung und lerne, nur für dich selbt. wer viel fragt, lebt sehr wenig. und lächle so oft du magst. alles fügt sich so, wie es für dich richtig ist... schicke dir hierfür einen kl. auslöser... lg old-man
Bild/er:
valentin301 am 27. Juli 2009 12:06 :-))

Liebe/r valentin301, ich empfehle dir das Buch: "Die Prophezeiungen von Celestine". Nach meiner persönlichen Lebenserfahtung gibt es keine "Zufälle" auch kein "Glück o. Pech", sondern nur "Fügungen" denen wir folgen oder ausweichen können. "Das Leben" ist immer jetzt, in diesem Augenblick. Jeder steht irgendwann vor der Konsequenz seines handelns. Hier noch ein sehr zum nachdenken anregender Spruch...
Nur Heute
Achte gut auf diesen Tag, denn er ist das Leben Das Leben allen Lebens.
In seinem kurzen Ablauf liegt alle Wirklichkeit und Wahrheit des Daseins.
Die Wonne des Wachsens - Die Größe der Tat - Die Herrlichkeit der Kraft.
Denn das Gestern ist nichts als ein Traum und das Morgen nur eine Vision.
Das Heute jedoch,, recht gelebt, macht jedes Gestern zu einem Traum voller Glück und jedes Morgen zu einer Vision voller Hoffnung.
Drum... Achte gut auf diesen Tag!
Liebe Grüße... Klaus
Bild/er:
valentin301 am 25. Juli 2009 12:04 Hi Oldman, danke für die Antwort. Ohne das Buch zu kennen (aber ich merke es mir) kommt es natürlich darauf an, was Du unter "Fügung" verstehst. Zunächst ist das für mich nur ein andere Begriff als Zufall. Aber das "Carpe diem" habe ich natürlich verstanden! :-)

ich denke das ist eine sache des glaubens... nicht der kirchlische glaube sondern die überzeugung ich bin überzeugt dass es das gibt denn das unterbewusstsein ist das stärkste und das wohl unerforschteste (heißt das so? xD) auf der gnzen welt und versucht mit allen mitteln am leben zu bleiben...
wenn man sich lange vorher und immer wieder einredet, dass einem nichts geschieht, denke ich, das so erwas wie oben beschrieben möglich ist denn das unterbewusstsein nimmt alles an, was man ihmlogisch und immer wieder eingibt
noch wa anderes; deshalb sollte man nicht zu viel schlecht denken... und deshlab sind pechvögel pechvögel ;-)
valentin301 am 16. Juli 2009 21:11 Da hast Du natürlich recht, positives Denken ist wichtig, danke für die Antwort.
erzengelchen94 am 23. Juli 2009 20:37 gerne :-)

Die Vorsehung GOTTES.
Jeder Christ soll immer nur für andere beten, für ihr Heil. Ein Christ soll nicht für sich beten, es sei den er betet um Beistand GOTTES in einer schweren Versuchung.
Wenn ein Gläubiger in Liebe für seine Nächsten betet, erhört GOTT seine Gebete, und das was geschehen soll, passiert so nicht mehr.
Es sei denn, GOTT hat dieses Unglück in seinem wuderbaren Heilsplan vorgesehen. Dann muß der Wille GOTTES geschehen.
Bush konnte die Amerikaner und die Natopartner, nur wegen dem Anschlag vom 11 September nach Iraq locken.
Nur so konnte Hussein gestürzt werden, damit später der Obama und mit ihm die vom Bush enttäuschten Amerikaner den Iraqern helfen wieder neu anzufangen.
Barack Hussein Obama konnte gewählt werden, weil die Amerikaner nicht mehr stolz sein durften in der ganzen Welt, Rußland drohte mit neuem kalten Krieg, die Weltordnung war gestört. Die Amerikaner haben gelernt, das Öl und Reichtum nicht alles bedeuten, oder nichts bedeuten, wenn plötzlich die ganze Welt gegen einen ist.
Die US Amerikaner haben erkannt, das es der Wille GOTTES ist, jetzt ist die Zeit für ein Wunder, an dem sie alle beteiligt sein können und werden.
Was für ein "Zufall": Irgendwo auf der schönen Welt wächst ein Afroamerikaner mit dem Namen, Barack-der Segen Hussein- beides sind muslemische Vornamen Obama- ein afrikanischer Nachname.
Er lebt mit katholischen Christen, Muslimen und Buddisten zusammen und lernt sie als Menschen kennen. Er besucht seine afrikanische Familie in Afrika.
Dann ist die Stunde da!
Er kandidiert als Präsident von USA, will USA und die Welt wieder versöhnen und zum positiven verändern.
Der Segen Hussein Obama wird der erste Präsident von USA, der erste schwarze, mit echten afrikanischen Wurzeln, und muslemischen Vornamen.
3500 Menschen sterben durch die Hand islamischer Terroristen, und die Amerikaner wählen einen Präsidenten, der Barack Hussein heißt.
Was für ein "Zufall".
JESUS Segen und Liebe für alle mit euren Familien.
Angel84 am 9. Juli 2009 13:36 ... ich stelle mir gerade Bush vor, wie er seine dreckigen Machenschaften mit Gottes Segen bedacht hat..... Meine Güte.... ist dieser Mist noch zu ertragen...???
salzundlicht am 9. Juli 2009 21:56 Wer hat gesagt, dass Bush Gottes Segen hatte?
Angel84 am 10. Juli 2009 07:50 ... je nach eurem Bedarf, gell?!
Kitecat am 10. Juli 2009 15:50 In Philipper 4,6 steht: "Sorget nicht, sondern in allen Dingen lasset eure Bitten im Gebet und Flehen und mit Danksagung vor Gott kunden werden." Das bedeutet, ich kann mit "meinen" Sorgen, mit "allen" Dingen, mit "meinen" Bitten zu Gott kommen. Dass ein Christ nur für andere beten soll, kann ich darin nicht entdecken. Allerdings soll ein Christ nicht nur für sich selbst beten, sondern auch für andere.
salzundlicht am 11. Juli 2009 00:28 Ja, entschuldige bitte.
Es müßte heissen, dass ich so bete. Ich bete nur noch für die anderen und versuche zu ertragen und akzeptieren, alles was ich bekomme. GOTTES Wille geschehe, nicht unser.
Ein Christ, ein Kindgottes darf immer beim Vater um Hilfe bitten. Man soll und darf alle seine Sorgen und Probleme an JESUS übergeben.
Danke Kitecat für die Korektur meines Fehlers.
Das kann nur der Betroffene selbst beantworten, kein Außenstehender und erst recht kein Ratgeber-Seite.
Sonst wäre denkbar, dass ich ein solches Ereignis als Glück beschreibe und ein anderer mir das als göttliche Vorsehung beweist.
Also ich persönlich glaube nicht an Gott, sondern denke über Deine Frage, daß der eine Pech und der andere Glück hatte oder umgekehrt. Wenn es Gott geben würde, würde es nicht soviel Unheil, tot, Kinderschändungen usw. geben, oder?? Wenn es einen Gott gäbe, sollte er doch insbesondere über besagte Kinder besser aufpassen, oder??? Es kann keine Gott geben, wenn ich höre, daß wieder ein Kind getötet, mißhandelt oder mißbraucht oder sogar verhungert ist. Sie können sich teilweise nicht wehren, da müßte er doch ein besonders großes Auge auf sie haben. Und Kinder haben in solchen Situation noch nicht lange genug gelebt damit Gott sagen könnte "Du hast es nicht verdient zu leben!" Für mich kann es ihn nicht geben. Das mit der göttlichen Vorsehen ist Quatsch!!
DENKE ICH!
heureka47 am 9. Juli 2009 15:10 @ Cera2004: Zitat: >>Wenn es einen Gott gäbe, sollte er doch insbesondere über besagte Kinder besser aufpassen, oder?<<: "Gott hat keine anderen Hände als deine und meine". Gott kann als Bewußtsein nicht direkt in das Geschehen in der materiellen Welt eingreifen!
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Gott ist Bewußtsein - und abgesehen davon, daß er im Bewußtsein des Menschen bewußt werden kann, ist er unbewußt. Er plant nicht gezielt. Er wird von seinen unbewußten Kräften / Trieben gesteuert. Und das sind - soweit man das erkennen kann - vor allem eine äußerst kreative und lebensbejahende sowie bedingungslos konstruktive Grundhaltung / Tendenz. Letzteres auch als "Das Gesetz der Anziehung" bekannt.
Angel84 am 9. Juli 2009 19:42 ... sag mal, was ist das denn für ein obermaega-Quatsch??? Gott ist Bewußtsein - und abgesehen davon, daß er im Bewußtsein des Menschen bewußt werden kann, ist er unbewußt. Er plant nicht gezielt. Er wird von seinen unbewußten Kräften / Trieben gesteuert. Und das sind - soweit man das erkennen kann - vor allem eine äußerst kreative und lebensbejahende sowie bedingungslos konstruktive Grundhaltung / Tendenz. Letzteres auch als "Das Gesetz der Anziehung" bekannt. ..... ???????
heureka47 am 20. Juli 2009 03:41 @ Angel: Geht's noch?? Hast du nicht mehr im Kopf - und Herz - als nur derartig primitive Beschimpfungen? Ziemlich intolerant!!
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Du scheinst einer der wenigen Menschen zu sein, die das noch nicht wissen. Wird Zeit, daß du dich mal über deine Lebens-Wirklichkeit informierst!
george82 am 21. Juli 2009 13:07 Cera, das Unheil produzieren wir Menschen selber. Wenn Gott bei jedem Unheil angreifen würde, hätten wir keinen freien Willen mehr. Wir sind intelligent genung um etwas dagegen zu tun, nur tun wir nichts weil es uns nicht wirklich interessiert. Hauptsache es geht uns selber gut.

Wie wir alle wissen, werden wir alle einmal sterben müssen, also jedenfalls unser Körper. Irgendwie ist es doch so gesehen egal, wann wir sterben. Die meisten von uns wollen doch sowieso nicht alt und gebrechlich werden.Wenn jemand auf wunderbare Weise überlebt, dann hat er halt noch etwas wichtiges in diesem Leben zu erledigen oder zu erfahren, wenn er umkommt, dann hat er in diesem Leben eben genug gelernt. So einfach ist das.
gottesanbeterin am 25. September 2009 22:43 Und mit Glück oder Pech hat diese Geschichte auch nichts zu tun, das sind ja nur Ideen in unseren Köpfen!
Was mich bedrifft so gibt es weder Pech noch Glück, denn es gibt nur das was da so ist. Pech und Glück sind nur bezeichnungen von Ereignissen die wir uns nicht erklären können und so sagt man dann einfach der hat doch nur wieder mal Glück oder Pech gehabt.
valentin301 am 9. Juli 2009 14:34 Hey walsch, wenn Du sagst, es gibt weder Pech noch Glück, dann kannst Du noch nie unverschämtes Glück oder verflixtes Pech gehabt haben...das kommt dann noch... :-)))
Oh du wirst es nicht glauben solche Ereignisse hatte ich tatsächlich, aber wie gesagt dass sind nur Ereignisse, denn man kann immer nur als Sieger hervorgehen, mein Ziel kann ich niemals verfehlen und wenn ich noch so viele Umwege gehen muss, leztendlich komme ich immer an. Denk an den Professor der eine Mathematische Formel an die Tafel geschrieben hat und feststellt das sie falsch ist, was macht er dann? Na er wischt sie weg und schreibt eine neue Formel auf, dann stellt er fest dass diese Formel dann richtig ist. Ihr seht soetwas wie eine Niederlage gibt es ebenso nicht. Glück und Pech nur Ereignisse aus dem wir nur als Sieger hervorgehen.
valentin301 am 9. Juli 2009 22:31 Na wenn Du das so siehst, hast Du natürlich eine sehr gesunde Einstellung zum Leben!
die g'ttliche Argumentation besagt, dass G'tt einen Plan hat, in dem er für manche Menschen ein früheres und für andere einen späteren Abgang aus diesem Leben vorsieht. Je nach Position lehnen das manche Leute ab.
interessant ist, dass viele derjenigen, die nicht an einen solchen Plan oder die Existenz eines g'ttlichen Wesens glauben, z.B. auch nichts vom Segnen halten (mit dem Segen soll die wohltätige Zuwendung von G'tt ausgedrückt werden, bspw. für Kinder)
Wenn man solchen Leuten dann sagt, sie sollen mal das Gegenteil machen, also ihre Kinder verfluchen, dann sind sie aber auch nicht dabei (obwohl sie ja an derlei Dinge nicht glauben).
valentin301 am 8. Juli 2009 20:25 Ja, es ist auch kaum vorstellbar und erscheint vermessen, dass ein persönlicher Gott Pläne für den früheren oder späteren Abgang von Milliarden von Menschen gemacht hat.
wenn es einen Allmächtigen gibt, dann (so die Definition von Allmacht) kann er auch den persönlichen Lebens(ver)lauf des einzelnen Menschen beeinflussen.
valentin301 am 9. Juli 2009 12:55 Meinst Du wirklich?
heureka47 am 9. Juli 2009 18:50 Dann ist die "Definition" fehlerhaft. Kann ja sein. Hat ja ein Mensch gemacht - vermute ich. Gott ist Bewußtsein, ein bedingungslos liebendes Bewußtsein und als DIESES ist es IM MENSCHLICHEN Bewußtsein, wenn es denn dort angestrebt und die Verbindung mit ihm erbeten wird, allmächtig.
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Wer sich im eigenen Bewußtsein mit diesem universellen Bewußtsein verbindet, dessen innere (Bewußtseins-)Welt bekommt einfach eine andere, höherdimensionale, Qualität. Aus einem Körper- und Ego-Bewußtsein kann ein göttliches Bewußtsein, ein Höheres Selbst erwachsen.
valentin301 am 9. Juli 2009 21:40 heureka, eigentlich wollte ich das mit donnie besprechen. Wenn es nach Dir gegangen wäre, wäre die Seite sowieso weg. Ich weiß gar nicht, warum Du Dich jetzt in jeden Thread hineinmischt.
heureka47 am 20. Juli 2009 03:48 @ Valentin: >>Wenn es nach Dir gegangen wäre, wäre die Seite sowieso weg.<< Das ist nicht wahr! Eine böswillige Unterstellung von dir! Du hast offenbar Spaß daran, andere Menschen grundlos mit Dreck zu bewerfen - dafür lieferst du ja auch laufend Beweise!
valentin301 am 20. Juli 2009 13:48 Heureka, Du weißt wohl schon nicht mehr, dass Du hier auf dieser Frage sofort "Beanstandung" gerufen hast? Alzheimer oder was? Der Thread, der sich daraus entwickelt hat, wurde dann gelöscht und ich erhielt den blauen Balken. Angel weiß es und Holodeck auch, die sind meine Zeugen, also erzähl nicht so nen Quatsch und erinnere Dich. Aber Du schreibst überall soviel, kann ich mir vorstellen, dass Du da mal was vergisst.

Wer oder was ist denn Gott überhaupt für dich? Gott gibts nur für diejenigen, die einen brauchen!
valentin301 am 8. Juli 2009 20:11 Ich bin an Deiner Meinung interessiert, was Gott für mich ist, ist dabei nicht relevant.
heureka47 am 9. Juli 2009 15:29 Danke, Valentin! eine wundervoll offenbarende Äußerung von dir!
hell11 am 9. Juli 2009 11:19 und wer hat die Materie, die Energie, den Geist geschaffen, wenn nicht Gott, die Menschen schaffen das nicht.
valentin301 am 9. Juli 2009 15:39 hell, wie kommst Du darauf, dass, wenn nicht Gott nur die Menschen als "Schöpfer" tätig sein können?
vllt. wars der teufel ;D
valentin301 am 8. Juli 2009 20:12 vgl. mein letzter Satz!
heureka47 am 9. Juli 2009 15:13 Der Teufel ist Symbolfigur für das Bewußtsein (im Menschen), das vom göttlichen Bewußtsein sich getrennt wähnt und entsprechend denkt und den Menschen entsprechend handeln läßt.
valentin301 am 9. Juli 2009 15:47 Der Teufel ist eine reine Fantasiegestalt.
heureka47 am 9. Juli 2009 16:03 Völlig richtig. In der materiellen Welt gibt es so etwas nicht. Nur in Träumen, Visionen und anderen symbolträchtigen Darstellungen im Bewußtsein bzw. Projektionen des Bewußtseins.
Indigo am 11. Juli 2009 14:05 Schön zu lesen, wie Ihr bestimmt was es gibt und was es nicht gibt.
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Dann versteht ihr ja auch, das es einen Gott überhaupt nicht gibt und das eine reine Phantasiegestalt ist, mit der die Institution Kirche, Billionen verdient hat !
Genau so ist es.
@ Buchfink und Valentin: Zitat: >>Ein gütiger Gott verstünde etwas von Relation.<<: Das Problem ist: IHR versteht Gott nicht! Gott IST in der Tat bedingungslos gütig ("Gott ist Liebe") - und deswegen greift er nicht direkt in das Geschehen der materiellen Welt ein. In der materiellen Welt geschieht das, was nach universellen Gesetzen geschehen MUSS. Und soweit menschliches Eingreifen möglich ist, kann Gott - als Bewußtsein - nur durch solche menschlichen Bewußtseine wirksam werden, die die Qualität des göttlichen Bewußtseins in sich hineinlassen und daraus denken und handeln.
Warum schlachtet dann Dein gütiger Gott jeden Erstgeborenen Ägypter dahin?
Ist das Liebe?
Ich glaube nicht, daß er das getan hat. Aber DU scheinst das zu tun. IN DIESEM FALL! Weil es dir in deinen "Kram" paßt!
Ach! Der Herr liest die Bibel also selektiv? Oder gar nicht?
Nun. So steht es aber darin.
Und er war auch noch stolz auf seine Tat.
Also du glaubst alles, was in der Bibel steht - und alles gleichermaßen histroisch und authentisch, 1:1 auf die materielle Außenwelt übertragen? Dann wirst du nie Klarheit bekommen...
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Du müßtest zunächst UNTERSCHEIDEN, DIFFERENZIEREN lernen, welche der Bibelgeschichten auf WELCHE WEISE zu deuten, zu interpretieren, zu entschlüsseln sind. DAS können nur EINGEWEIHTE, und EINWEIHEN kannst nur du dich selbst!!
Aha. Dann stimmt diese Geschichte also nicht?
Gut.
Abgesehen davon das hier hundert Christen das bestreiten würden das dies nicht geschah... Nach welchem verlässlichen Maßstab bestimmst Heureka das?
@ Solipsist: Habe den Mut! Weihe dich ein, lieber Soli und die Erleuchtung wird dich in jeder Hinsicht erhellen.
Mancher Mensch erkennt in der Aufklärung seine Erleuchtung
"Mancher Mensch erkennt in der Aufklärung seine Erleuchtung "
Weise Worte, Schmalzundgicht
Das ist keine Antwort auf die Frage, Heureka.
@ Solipsist: Aus deiner Sicht vielleicht nicht; aus meiner schon.
Auf diese Frage:
"Aha. Dann stimmt diese Geschichte also nicht?
Gut.
Abgesehen davon das hier hundert Christen das bestreiten würden das dies nicht geschah... Nach welchem verlässlichen Maßstab bestimmst Heureka das?"
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Gibst Du diese Antwort:
"@ Solipsist: Habe den Mut! Weihe dich ein, lieber Soli und die Erleuchtung wird dich in jeder Hinsicht erhellen."
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und erachtest das als sinngemäße vollwertige Antwort?
Dann glaube ich langsam echt das Du nicht erkennen kannst, was mit Dir nicht stimmt.
Ich hab da ein interessantes Zitat gefunden:
"Okkultismus ist eine Reflexbewegung auf die Subjektivierung allen Sinnes, das Komplement zur Verdinglichung. Wenn die objektive Realität den Lebendigen taub erscheint wie nie zuvor, so suchen sie ihr mit Abrakadabra Sinn zu entlocken. [...] Im Okkultismus stöhnt der Geist unterm eigenen Bann wie ein Schlimmes Träumender, dessen Qual sich steigert mit dem Gefühl, daß er träumt, ohne dass er darüber erwachen könnte." (Adorno, Minima Moralia, Suhrkamp FaM S. 274/75)
Und das hier find ich auch spannend:
"Das zetert über Materialismus. Aber den Astralleib wollen sie wiegen. Die Objekte des Interesses sollen zugleich die Möglichkeit von Erfahrung übersteigen und erfahren werden. Es soll streng wissenschaftlich zugehen; je größer der Humbug, desto sorgfältiger die Versuchsanordnung. Die Wichtigtuerei wissenschaftlicher Kontrolle wird ad absurdum geführt, wo es nichts zu kontrollieren gibt. Die gleiche rationalstische und empiristische Apparatur, die den Geistern den Garaus gemacht hat, wird angedreht, um sie denen wieder aufzudrängen, die der eigenen Ratio nicht mehr trauen." (Adorno ebd. S.278)
Den ganzen Rest der Buchstaben zu dieser Frage les ich dann morgen - aber diese Buchstaben- und Sinnkombination hat auf jedenfall einen Daumen verdient! :-)
"Wenn diese Maschine 500 Sitzplätze hat und dieser Fluggast, der seine Maschine nicht erwischt hat, nicht zu Tode kommt, weil er eben den Flug verpasste, dann hieße das doch, dass Gott die anderen 499 Passagiere - inklusive Bordpersonal - nicht mit Vorsehung bedacht hat."
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Lass den Piloten mal seinen Arbeitsantritt und somit seinen Flug verpassen, woraufhin ein anderer Pilot einspringt, welcher dann später das Unglück verursacht, dann bemühen die Damen und Herren Gläubigen halt den Luzi.
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Irgendeiner muss ja im Guten wie im Schlechten für Ereignisse immer herhalten, wenn man die Realität mal wieder nicht fassen kann.
Entschuldigt, wenn ich lache. Aber ihr habt Euch da wieder selbst übertroffen. ;-)
Genau das dachte ich, als ich diesen Schrott hier gelsen hab..DH