Frage von JohnHandsome12, 102

Gleichstrom und Wechselstrom Unterschied?

Wo ist der Unterschied außer das Edison vorführte das Wechselstrom ''gefährlicher'' sei?

Antwort
von Schedixx, 85

Wechselstrom kannst du über längere stecken mit weniger Verlust "transportieren" und du musst wenn du einen Stecker in die Steckdose steckst nicht auf die Polung achten. Außerdem ist Wechselstrom wirklich gefährlicher da er bei weniger Spannung herzkammerflimmern herbeiführen kann.

Antwort
von strol, 68

Vereinfacht gesagt fließt bei Gleichstrom der Strom immer in die gleiche Richtung, also die Elektronen fließen immer "von links nach rechts".

Wechselstrom wechselt ständig seine Richtung, also die Elektronen fließen von "links nach rechts" und kurz danach von "rechts nach links". Im europäischen Stromnetz wechselt der Strom z.b. 50 mal in der Sekunde seine Richtung. 

Die höhere Gefahr von Wechselstrom bezieht sich darauf, dass dadurch die Gefahr von Herzrythmusstörungen begünstigt wird. Bei höheren Spannungen ist es dann ziemlich egal, welche Stromart es ist, weil dann die Hauptgefahr von Verbrennungen ausgeht. 

Wechselstrom wird hauptsächlich im Stromnetz benutzt, weil er sich leichter transformieren lässt und dadurch die Übertragung verlustfreier ist. Die andere Funktion ist beim Betrieb von Wechselstrommotoren und zur Datenübertragung. Das sind die Haupteinsatzgebiete von Wechselstrom. 

Gleichstrom wird vor allem als Versorgungsspannung von den meisten Geräten benutzt.

Glühbirnen, E-Heizungen und Ähnlichem ist es relativ egal, ob es Gleich- oder Wechselstrom ist.

Kommentar von fuji415 ,

GANZ FALSCH der wechselt nicht von rechts nach links sondern vom Positiven zum Negativen und das 50 mal pro Sekunde das sind die 50 Hz und auch nicht in jedem Land gleich mache haben sogar nur 45 oder 60 Hz auch die Spannung ist dann nicht immer 240 V das geht bei 110-120 bis 250 Volt .

Bei Straßen- und U-Bahnen ist die Spannung nicht genormt. In Deutschland und Österreich werden hier meist Gleichspannungen von 500 V bis 750 V verwendet.

Kommentar von strol ,

Wenn man schon klugscheißen will, dann hab doch bitte wenigstens Ahnung!!!

der wechselt nicht von rechts nach links sondern vom Positiven zum Negativen 

Du weist schon was Strom ist??? Du weißt auch was beim Strom positv und negativ bedeutet??? Deine Antwort lässt nämlich anderes vermuten.

Kleine Nachholstunde: BEWEGTE Ladungen wie bsp. Elektronen nennt man Strom. Diesen Stromfluss fließt dann in einer Richtung durch den Leiter/Verbraucher etc.

Nun hat man aber das Problem gehabt, dass der Strom auch in der anderen Richtung durch diesen Leiter fließen kann. Was hat man dann gemacht? Man macht das Gleiche, was man in der Physik so ziemlich immer macht, wenn zwei Bewegungen entgegengesetzt sind - man hat ein Minus vor das Eine geschrieben.

Das bedeutet: Stromfluss in der einen Richtung = positiver Strom
                        Stromfluss in die andere Richtung = negativer Strom.

Den Stromfluss in die eine Richtung, hab ich jetzt mit "von links nach rechts" und
den Stromfluss in die andere Richtung mit "von rechts nach links" beschrieben.

Wenn vor einem der Leiter ist, dann fließen die Elektronen nunmal einmal von links nach rechts "an einem vorbei" und dann von rechts nach links "an einem vorbei".

das sind die 50 Hz und auch nicht in jedem Land gleich mache haben sogar nur 45 oder 60 

Ich rede ganz klar vom europäischen Stromnetz. Dort trifft das auf alle Staaten, außer Russland, Weißrussland und Ukraine zu.

Außerdem in welchem Land gibt es 45 Hz Netzspannung? Mir ist nur 50 Hz und 60 Hz bekannt, lass mich aber gerne eines Besseren belehren.

auch die Spannung ist dann nicht immer 240 V das geht bei 110-120 bis 250 Volt .

Du weißt aber schon, dass wir 230V und nicht 240V Netzspannung haben??? Des Weiteren sind mir zwar 8 verschiedene Netzspannungen bekannt, aber 250 V nicht. Das höchste, das ich kenn sind 240V.

Bei Straßen- und U-Bahnen ist die Spannung nicht genormt. In Deutschland und Österreich werden hier meist Gleichspannungen von 500 V bis 750 V verwendet.

Es gibt viele verschieden Anwendungen, die spezielle Spannungen und Frequezen haben. Da wird man für fast alles irgendwas finden.

Kommentar von Shalidor ,

Es ist kein positiver Strom oder negativer Strom. Der Strom an sich kann nicht negativ oder positiv sein. Und die Elektronen fließen IMMER zum positiven Pol. Es ist nur so, dass 50 Mal in der Sekunde die Pole Vertauscht werden. Meine Güte, da behaupten zwei Amateure gegenseitig, sie hätten keine Ahnung...

Kommentar von strol ,

Hab ich irgendwo etwas gegenteiliges behauptet? Alles was ich gesagt hab ist, dass man, um die Richtung des Stromes du unterscheiden, Vorzeichen eingeführt hat.

Diese Vorzeichen sind für manche Berechnungen nötig, damit man das richtige Ergebnis bekommt.

Kommentar von strol ,

P.S.: Dann sag mir doch mal bitte, was für dich dann der Unterschied von positivem und negativem Strom ist? Fließen beim positiven Strom auf einmal Positronen, anstatt Elektronen oder was?

Antwort
von fuji415, 55

Gleichspannung kann man nicht über größere Entfernung transportieren was mit der Wechselspannung einfacher ist ist und auch besser hoch und runter transformieren  dafür kann man Wechselspannung nicht speichern nur Gleichspannung kann man mit Batterien Akkus und der gleichen speichern . Und Strom liegt dann nur an wen ein Verbraucher angeschlossen ist sonst liegt da nur Spannung an Gleich oder Wechsel ganz egal der Verbraucher sagt wie viel Strom er benötigt und die Zuleitung wie viel sie liefern kann maximal .  

Kommentar von strol ,

Gleichspannung kann man nicht über größere Entfernung transportieren was mit der Wechselspannung einfacher ist

Falsch! Auch hier stellt sich mal wieder dein gefährliches Halbwissen heraus!

Gleichspannung kann man sehr wohl über größere Entfernungen transportieren, sogar viel besser als mit Wechselspannung. Wechselstrom stößt nach einigen 100km an seine Grenzen, während mit Gleichstrom 2000km möglich sind.
Vielleicht hast du schon mal was von Hochspannungs-Gleichstrom-Übertragung (HGÜ) gehört.

Die Übertragung hat nämlich primär nichts mit der Stromart, sondern mit der Stromstärke zu tun, weil hohe Stromstärke viel Wärme bedeutet und damit Verluste.
Da bei gleicher Leistung eine geringe Stromstärke automatisch eine hohe Spannung bedeutet, spricht man von Hochspannung.

Bei gleicher Spannung ist der Transport von Gleichstrom einfacher, als der von Wechselstrom. Vielleicht sagen dir ja kapazitiver und induktiever Blindwiderstand und Skin-Effekt was.

Der kapazitive und induktive Blindwiderstand der Leitung führen zu Blindströmen, die zwar die Leitung erwärmen, aber von denen man nichts hat.
Der Skin-Effekt sorgt bei Wechselspannung dazu, dass die Elektronen an den Rand des Leiters gedrängt werden, sodass der für den Stromfluss nutzbare Querschnitt kleiner wird.

Diese 3 Verluste gibt es nur beim Wechselstrom und nicht beim Gleichstrom. Die einzigsten Verluste beim Gleichstrom - außer den ohm'schen Verlusten - sind die Umwandlung in Wechselstrom.

Der einzige Grund, warum unser Stromnetz Wechselstrom hat ist, dass man damals Wechselstrom leichter hoch- und runtertransformieren konnte und Gleichstrom nicht. Ansonsten hätten wir heute Gleichstrom.

P.S.: Da du so ein Korinthenkacker bist, solltest du mal deine Ausdrucksweise überdenken. Keiner der mit Elektrizität zu tun hat, sagt "Strom liegt an". Spannung liegt an, aber ein Strom fließt. Bei so einem Satz hätte mich jeder meiner Lehrer, Ausbilder und Kollegen ausgelacht.

Antwort
von Shalidor, 30

Kurz und knapp von einem Fachmann zusammengefasst:

Bei Gleichspannung fließen die Elektronen immer in die selbe Richtung.

Bei Wechselspannung ändert sich die Stromrichtung im Stromkreis ständig. Beim europäischen Stromnetz 50 Mal in der Sekunde. Das kommt daher, dass 50 Mal in der Sekunde der positive und negative Pol vertauscht wird. 

Und was ist an Wechselspannung so gefährlich? Bei einem Stromschlag aus unserem 50Hz-Stromnetz kann das Herz anfangen sich zu verkrampfen. Da spricht man dann von Herzkammerflimmern. Die Wahrscheinlichkeit es zu bekommen ist jetzt zwar nicht all zu hoch und wenn es passiert kann man es normalerweise ganz einfach wieder beheben aber wenn es passiert, und der betroffene keine Hilfe bekommt und es nicht von alleine weg geht ist er so gut wie tot.

Antwort
von Herb3472, 49

Gleichstrom fließt immer in die gleiche Richtung. Bei Wechselstrom kehrt sich die Richtung immer wieder um - im europäischen Wechselstromnetz 50 mal pro Sekunde.

Kommentar von fuji415 ,

GANZ FALSCH der wechselt nicht die Richtung sondern vom Positiven zum Negativen und das 50 mal pro Sekunde das sind die 50 Hz 

Kommentar von Shalidor ,

Eben, die Stromrichtung ändert sich 50 Mal in der Sekunde. Das hat er durchaus richtig beschrieben.

Kommentar von Herb3472 ,

@fuji415: "vom Positiven zum Negativen" - in welcher Baumschule hast denn Du Deine Weisheiten gelernt? Selbstverstämdlich dreht sich die Stromrichtung im 50 Hz Rhythmus um, was denn sonst?!

Antwort
von konzato1, 53

Gleichstrom ist immer gleich da, da muß man nicht warten.

Bei Wechselstrom ist das schwieriger, der ist mal da und mal nicht.

Kommentar von Herb3472 ,

LOL - kreative Erklärung :-)

Kommentar von strol ,

Bei Wechselstrom ist das schwieriger, der ist mal da und mal nicht.

Ehm, NEIN! Wer hat dir das so erklärt???

Wechselstrom ist auch immer "da".
Der Momentanwert einer Wechselspannung ist zwar einen undendlich kleinen Moment bei 0V, aber ansonsten nicht.

Bei einer einfachen Sinusspannung wird der Momentanwert nach der Sinusfunktion ständig größer und dann wieder kleiner.
Irgendwann wird dann die Momentanwert so klein, dass er von einem positiven Momentanwert zu einem negativen Momentanwert wird.
Dazwischen muss es logischerweise einen Moment geben, bei dem der Momentanwert weder positv noch negativ ist - also 0V. Aber dieser ist undendlich klein.

Kommentar von konzato1 ,

Ich finde es höchst amüsant, wie hier eine "lächerliche" Frage, die man ganz leicht ergoogeln kann, wissenschaftlich erklärt wird.

Diese Frage hat meiner Meinung nach keine ernstzunehmende Anwort verdient. :)

Ach so, ich habe übrigens einen Beruf in der Elektrotechnik erlernt.

Kommentar von Herb3472 ,

@strol: was hast Du dagegen, dass im Nulldurchgang der Wechselspannung der Strom auch Null wird? Wenn das nicht so wäre, würden z.B. Phasenanschnittsteuerungen mit Triacs nicht funktionieren.

Kommentar von fuji415 ,

Es ist nie Strom da weder Wechsel noch Gleichstrom . Es liegt nur Gleich oder Wechselspannung an das Gerät oder die Verbraucher nehmen sich den Strom den die brauchen oder nutzen können der Strom ist ohne Verbraucher gleich NULL . Sieht man am Zähler alle Lampen und Verbraucher AUS kein Verbrauch also kein Strom den nur Strom und Spannung zusammen ergibt die Leistung die gezählt wird sonst würde der Zähler auch ohne Strom laufen nur weil da Spannung an liegt . 

Kommentar von strol ,

Es ist nie Strom da weder Wechsel noch Gleichstrom .
 

Wenn nie Strom da ist, warum gibt es dann dafür ein Wort? Es steht nirgends etwas von einem geöffnetem Stromkreis!

Elektrizität beschränkt sich nicht ausschließlich auf die Steckdose in der Wand!

Deine Aussage, dass bei einem geöffneten Stromkreis nur Spannung anliegt und kein Strom fließt stimmt, aber bei einem geschlossenen Stromkreis fließt beim Einschalten auch sofort Strom und es liegt nicht nur Spannung an.

Bei einem Kondensator fließt z.B. im Einschaltmoment nur Strom und es liegt gar keine Spannung über dem Kondensator an. Wenn er dann aufgeladen ist, ist es umgekehrt.

Anderes Beispiel: Bei einem Supraleiter liegt über dem Leiter auch keine Spannung an / fällt keine Spannung ab, sondern fließt nur Strom.

P.S.: Ich habe auch einen Beruf der Elektrotechnik gelernt und frag mich daher von wem du die Aussage, dass Wechselstrom mal da ist und mal nicht da ist, gehört hast?

Kommentar von konzato1 ,

Beim Drehstrom dreht es sich darum, ob er überhaupt da ist.

Herzl, das ist Ironie! :)

https://de.wikipedia.org/wiki/Ironie

Kommentar von Herb3472 ,

@strol: Du verstehst einen Witz auch erst dann, wenn er Dir ausreichend erklärt wird!

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