Frage von Lenii2111, 369

Gibt es Religiöse Gründe FÜR eine Abtreibung?

Hallo, ich muss dieses Jahr meine FÜK(Fächer übergreifende Kompetenz(also in zwei fächern ein thema, hier Bio und Religion)) in der Realschule halten und habe mit zwei anderen das Thema Schwangerschaft.

Nun haben wir ein paar Themen über die wir reden wollen, auch über die Abtreibung. Hier dachten wir uns wir sagen etwas zur Religiösen Meinung und auch der Gesetzlichen Meinung. Allerdings haben die Lehrer auch vorgeschlagen die Gründe FÜR einer Abtreibung zu nennen, hier die allgemeine, also z. Bsp. wenn man zu jung für ein Kind ist, und die Religiöse Gründe.

Jetzt ist die Frage, gibt es überhaupt Religiöse Gründe FÜR eine Abtreibung?!

Danke schonmal im Vorraus :)

Antwort
von Accountowner08, 108

Welche Religion?

Ich denke, alle Religionen (ausser vielleicht Christentum) sind für Abtreibung wenn die Schwangerschaft das Leben der Mutter gefährdet.

In der islamischen Republik Iran waren Verhütungsmittel und auch Abtreibungen in den letzten 35 Jahren relativ leicht zu bekommen, weil dort grundsätzlich eine Politik gegen übergrosses Bevölkerungswachstum umgesetzt wurde....

d.h. es gibt auch religiöse Institutionen die einsehen, dass übermässiges Bevölkerungswachstum ihrem Land schadet und die daher einverstanden sind, etwas dagegen zu tun.

Kampagnen gegen Bevölkerungswachstum (für 2-Kind-Familie) gab es auch in Indien, du müsstest nachforschen, wie die Religionen sich dort dazu gestellt haben.

Und in China ist es (war es von ca. 1980 bis jetzt) eine moralische Pflicht, nicht mehr als 1 Kind zu haben, und bei jeder weiteren Schwangerschaft abzutreiben. tw. wurden Frauen vom Staat zur Abtreibung gezwungen (siehe 1-Kind-Politik)

Kommentar von annemarie37 ,

Es gibt nicht DAS Christentum. Innerhalb des Christentums gibt es sehr unterschiedliche Ansichten.

Expertenantwort
von CalicoSkies, Community-Experte für Gesundheit, Medizin, Sex, ..., 106

Moin,

Also Gründe direkt für einen Schwangerschaftsabbruch wirst du nicht finden - das liegt schlichtweg auch daran, dass die meisten Religionen überaus alt sind und Schwangerschaftsabbrüche damals vielleicht zwar schon potentiell möglich waren (mit abtreibenden Kräutern), aber ein Thema war es vermutlich nicht.

Im Judentum beginnt - wie bereits von meinem Vorredner erwähnt - das Leben erst mit der Geburt; deswegen ist Israel auch führend, was die embryonale Stammzellforschung angeht.

Im Islam bspw. ist ein Abbruch vor dem 42. Tag nicht haram, weil der Embryo laut deren Glauben erst da "beseelt" wird:

Ich hörte den Propheten (s.a.s.) sagen: 'Wenn an dem Samentropfen (der
die Eizelle befruchtet hat) zweiundvierzig Nächte vorübergegangen sind,
schickt Allah (swt) einen Engel zu ihm, der ihn formt und dessen Gehör,
dessen Augenlicht, dessen Haut und dessen Knochen erschafft. Daraufhin
fragt er: Oh Herr, ist es männlich oder weiblich? Und Er bestimmt
(es)...'

Von einem Fall bei dem eine Religion eine Abtreibung wirklich gefordert hat ist mir jedoch nichts bekannt :)

Lg

Kommentar von CalicoSkies ,

PS: Das Argument, Satanisten würden in schwarzen Messen Abtreibungen durchführen und die Embryos dem Teufel opfern, halte ich für an den Haaren herbeigezogen :3

Das würde ich daher kaum in der Schule anbringen :D

Kommentar von Lenii2111 ,

oh, jaa ich glaube das lasse ich lieber raus :D

Kommentar von Lenii2111 ,

Vielen Dank, du hast mir sogar noch mehr Fragen beantwortet, nämlich unsere Hauptfrage: Wann beginnt das Leben?

Ich werde das auf jeden Fall in unserem Ordner und der Präsentation erwähnen :)

Kommentar von CalicoSkies ,

Dann hättest du ja schonmal drei religiöse "Termine" - im Judentum mit der Geburt, im Christentum bei der Vereinigung von Samen- und Eizelle und im Islam wie genannt :)

Biologisch gesehen ist es schwierig und kommt auf die Definition von "Leben" an (worüber man aber sicher auch super reden kann), Rechtlich gesehen beginnt das menschliche Leben auch erst mit der Vollendung der Geburt (BGB §1, Mensch als Rechtssubjekt)

Viel Erfolg!

Kommentar von carn112004 ,

Wie oft eigentlich noch?

Was hindert dich daran, die Aussagen des Bundesverfassungsgericht zum Thema ungeborener wahrzunehmen?

BVerfG schlägt § 1 BGB.

Nebenbei zieht sogar StGB 211, 212 eine andere Grenze als § 1 BGB, nämlich den Beginn der Geburtswehen. Damit ist diese Behauptung:

"Rechtlich gesehen beginnt das menschliche Leben auch erst mit der Vollendung der Geburt (BGB §1, Mensch als Rechtssubjekt)"

nachweislich falsch.

Aber das ist dir ja egal.

Kommentar von martin7812 ,

Rechtlich gesehen beginnt das menschliche Leben auch erst mit der Vollendung der Geburt (BGB §1, Mensch als Rechtssubjekt)

Zumindest nach deutschem Recht stimmt das nicht:

Man muss hier zwischen drei Begriffen unterscheiden:

  • menschliches Leben
  • Person / Mensch
  • rechtsfähige Person / rechtsfähiger Mensch

Die Urteile des Bundesverfassungsgerichts besagen eindeutig, dass bereits der Embryo "menschliches Leben" ist und als solches auch bestimmte Rechte genießt (siehe Zitate von "carn112004").

In Deutschland gilt man (im Strafrecht) spätestens ab der ersten Wehe der Mutter als "Person" oder "Mensch". Eine Abtreibung nach der ersten Wehe würde somit genau so behandelt werden, wie wenn man das bereits geborene Kind tötet: Wahrscheinlich lebenslange Freiheitsstrafe wegen Mordes.

Es ist bisher meines Wissens juristisch noch nicht entschieden, ab wann man frühestens als "Person" oder "Mensch" gilt.

Eine "rechtsfähige Person" wird man hingegen erst am Ende der Geburt. Diese Definition gilt dann für alle Bereiche, die nichts mit dem Strafrecht zu tun haben - also z.B. für den offiziellen Geburtszeitpunkt, der sich ggf. auf das Kindergeld auswirkt...

Kommentar von carn112004 ,

Meiner Ansicht nach ist zwischen:

"Person / Mensch"

auch zu unterscheiden. Offensichtlich sind juristische Persone keine Menschen; wenn es Personen gibt, die keine Menschen sind, ist zumindest nicht offensichtlich, warum es nicht auch Menschen geben sollte, die keine Personen sind. Auch im GG werden die Begriffe nicht eindeutig synonym verwendet.

Ferner gibt es - für D zwar formal irrelevante aber doch als ethisch/philosophische Position interessante - Urteil RoevsWade aus den USA, das in meinen Augen knapp zusammengefasst werden kann mit: Es mangelt dem Gericht an Befähigung zu entscheiden, ob ungeborene Menschen sind, aber es sind nach bisherigem US-Recht keine Personen, folglich können Schwangerschaftsabbrüche wenigstens in der ersten 24.Wochen nicht verboten werden. Also auch eine Auftrennung der beiden Aspekte.

"Es ist bisher meines Wissens juristisch noch nicht entschieden, ab wann man frühestens als "Person" oder "Mensch" gilt."

Dabei frage ich mich aber immer, wenn es tatsächlich geklärt werden müsste, wie wäre das wahrscheinliche Ergebnis?

Denn ungeborene sind biologisch lebende Exemplare der Spezies Mensch. Ferner haben sie Menschenwürde.

Damit man also zum Ergebnis kommen kann, ungeborene seien wirklich überhaupt keine Menschen im rechtlichen Sinne, müsste folgender Satz zutreffend sein:

Diese lebende Exemplare der Spezies Mensch, die Menschenwürde im Sinne Art. 1 Abs. 1 GG haben, sind keine Menschen.

und wäre juristisch schlüssig zu begründen. Das sehe ich zumindest als "sportlich" sehr herausfordernd an.

Plausibler erschienen mir eher 3 mögliche Ergebnisse eines solchen "Ernstfalls":

- dem BVerfG fällt auf, dass Schwangerschaftsabbruch I und II hinsichtlich der Menschenwürde von ungeborenen fehlerhaft waren und korrigiert diesen Fehler ("sportlich" hierbei: Vermeidung das sich damit das BVerfG die Befugnis aneignet, Menschenwürde zuzuteilen und abzuerkennen, denn wenn ungeborene ab Schwangerschaftsabbruch II formal Menschenwürde hatten und dann ab III nicht mehr, könnte zumindest ein solcher Eindruck entstehen)

- graduelle Lösung, also ungeborene noch nicht 100% Mensch aber auch nicht 0% Mensch ("sportlich" hierbei: Vermeidung des Eindrucks es gäbe Menschen mit ganzer Menschenwürde und solche mit halber Menschenwürde, um dem Eindruck vorzubeugen es gäbe "volle" bzw. "höhere" Menschen und "halbe" bzw. "niedere" Menschen)

- gelten ab Nidation als Menschen, vor Nidation nicht, da da noch Zwillingsbildung denkbar und "ein" Mensch sollte wohl voraussetzen, dass da nicht in naher Zukunft doch auf einmal da zwei Menschen sind ("sportlich" hierbei: Begründung, warum strafrechtlicher Schutz bei ungeborenen Menschen anders sein sollte als bei geborenen; allerdings hat Schwangerschaftsabbruch II da bereits Vorarbeit geleistet, so dass Kontinuität eher möglich wäre)

Da alle Auflösungen von der juristischen Argumentation ziemliche "sportliche" Herausforderungen sind, vermute ich dass juristisch jegliche Verenkung angestellt werden wird (und wohl auch wurde), damit dieser Kelch am BVerfG vorübergeht.

Antwort
von Meatwad, 169

Eine religiöse Legitimation für eine Abtreibung wäre jedenfalls, daß Gott, wenn er denn existierte, der fleißigste Abtreibungsarzt aller Zeiten wäre.

Antwort
von annemarie37, 65

Die Fragen sind falsch gestellt:

Wann beginnt das Leben?

Das Leben als solches beginnt nie, es wird von Generation zu Generation weiter gegeben. Samen- und Eizellen sind lebendig, sie sind eindeutig menschlich. Die Frage, die ihr euch stellt, müsste wohl eher lauten: ab wann ist der Mensch ein Mensch? Und da gehen die Meinungen - bei Wissenschaftern, Philosophinnen, wie auch innerhalb der Religionen - weit auseinander.  Die Menschwerdung ist ein Prozess: befruchtete Eizelle - Embryo - Fötus - Geburt. Dabei gibt es eine einzige klare Grenze: die Geburt, wo die Trennung von der Mutter stattfindet.

Gibt es Religiöse Gründe FÜR eine Abtreibung?

Niemand ist wirklich "für" Abtreibung und sicher nicht aus religiösen Gründen. Ich denke z.B. manchmal, in einem bestimmten Fall schiene mir ein Schwangerschaftsabbruch die bessere Lösung. Aber einzig die betroffene Frau selbst kann in ihrem Fall FÜR Abtreibung oder eben für Austragen der Schwangerschaft sein.

Es gibt aber sehr wohl Glaubensrichtungen, seien die nun christlich, jüdisch, muslimisch oder andere, die FÜR DEN SELBSTVERANTWORTLICHEN ENTSCHEID DER FRAU sind und dafür gute Gründe nennen. Auch innerhalb der einzelnen Religionen gibt es sehr unterschiedliche Haltungen. Du findest dazu verschiedene Stellungnahmen und Informationen auf www.svss-uspda.ch/de/ethik/ethik.htm

Kommentar von carn112004 ,

Diese Schlampigkeit ist immer so ermüdend:

"Das Leben als solches beginnt nie, es wird von Generation zu Generation weiter gegeben. Samen- und Eizellen sind lebendig, sie sind eindeutig menschlich. "


"Lebewesen" ist ein biologisch definierter Begriff. Samen- und Eizelle sind keine Lebewesen, nach der Befruchtung existiert hingegen ein Lebewesen im biologischen Sinne. Wozu diese wissenschaftlichen Tatsachen ignorieren?

"Du findest dazu verschiedene Stellungnahmen und Informationen auf www.svss-uspda.ch/de/ethik/ethik.htm "

Was eine extrem schlampige und einseitige Darstellung ist. Z.b. ist dort zitiert:
""Weihnachten, die Menschwerdung Gottes."
(Bischof Felix Gmür, in: Das Magazin", 22.12.12)"

was schön so dargestellt ist, als würde dieser Bischof Gmür ungeborene nicht als Menschen ansehen.


Tatsächlich hat dieser Gmür folgende Erklärung mitverfasst und unterzeichnet:

http://www.bischoefe.ch/dokumente/communiques/prioritaet-fuer-den-schutz-des-lebens

"Die katholische Kirche setzt sich prioritär für den Schutz des Lebens ein und gegen die allgemeine Akzeptanz des Schwangerschaftsabbruchs. Dies aus naturrechtlichen und aus religiösen Gründen. Sie sieht die Abtreibung als eine alle Beteiligten und die Gesellschaft nachhaltig schädigende schwere Sünde. Die Tötung ungeborener Kinder kann nach ihrer Überzeugung nie ein menschlich guter Ausweg aus einer Notlage sein. Die Schweizer Bischöfe streben eine Bewusstseinsänderung der Bürgerinnen
und Bürger an und unterstützen alle Kräfte, die sich zum Schutz des
Lebens von der Empfängnis bis zum natürlichen Tod einsetzen."

Wer einen Wisch mit zu verantworten hat, in dem von "Die Tötung ungeborener Kinder" die Rede ist, dem kann man nun wirklich nicht vorwerfen, er würde ungeborene nicht als Menschen ansehen.


Wobei ein paar verlinkte Sachen sind auch ganz lustig zu lesen, z.b. das hier:

http://www.svss-uspda.ch/de/ethik/arz.htm

"Die traditionelle Moral schreibt den Frauen das Ideal der
Selbstaufopferung zu."

Zum schlapp lachen. Da wirft eine Theologin einer christlichen Kirche, die ihren Namen von einem gewissen Jesus Christus haben soll, der sich zum Wohl aller in vollkommener Selbstaufopferung hat grausam an einem Kreuz ermorden lassen und der dazu aufgerufen haben soll, jeder solle sein eigenes Kreuz aufnehme und ihm nachzufolgen, vor, es wäre irgendwas fehlerhaft daran, dass die das Ideal der Selbstaufopferung propagiere. Wirklich humoristisch. So wie wenn man einer Partei vorwerfen würde, dass sie ihr Parteiprogramm vertritt.

(Eine sinnvolle Kritik wäre es, wenn diese traditionelle Moral nur den Frauen die Selbstaufopferung empfehlen würde; aber solche Kritik wird da nicht erwähnt; so bleibt es ein humoristischer Beitrag)

Kommentar von annemarie37 ,

Die Frage lautete: "wann beginnt ein neues Leben" Es war nicht die Rede von "Lebewesen".

Kommentar von carn112004 ,

Tja, jetzt können wir darüber philosophieren, was der Fragesteller wohl damit meinte, wenn er wissen wollte wann ein "neues Leben" beginnt.

Blöderweise ist deine Antwort aber ziemlich unabhängig von der Interpretation falsch. Denn selbst beim allgemeinen wischi-waschi ala dass alles irgendwie Leben sei (Samenzelle, Eizelle, ...) gibts natürlich einen Anfang, nämlich das erste LEBEWESEN, das in irgendeiner "Ursuppe" entstanden sein mag. Nachzulesen hier auf verschiedenen Links, dass der Beginn des Lebens auf das erste Lebewesen datiert wird:

https://www.google.de/search?q=erstes+leben&ie=utf-8&oe=utf-8&gws_rd...

Also selbst da ist es schlampig zu behaupten, es hätte nichts mit Lebewesen zu tun.

Und da der Beginn allen Lebens mit Existenz der ersten Lebewesens datiert wird, ist es eigentlich naheliegend, dass bei Frage nach "neuem" Leben auch betrachtet werden sollte, ab wann ein neues Lebewesen existiert.

Wer das unterlässt, ist eben schlampig, da hilft kein leugnen.

Kommentar von Viktor1 ,
Die Frage, die ihr euch stellt, müsste wohl 
eher lauten: ab wann ist der Mensch ein Mensch?

Nein, das ist wohl nicht richtig.
Eher müßte es heißen "Ab wann wird neues menchlisches Leben in Gang gesetzt ?" Ab wann ist es erkennbar ? Ab wann ist es schützenswert ?"
Diese 3 Fragen werden eben unterschiedlich beantwortet bzw. "bewertet". Den "selbstverantwortlichen Entscheid" der Frau allein zu überlassen, dafür gibt es keinen moralische Rückhalt
Das "selbstverantwortlich" wird hier nur eingeflickt, um den Sachverhalt zu vernebeln, daß keiner das Recht hat über menschliches Leben einfach so zu befinden. Das "selbstverantwortlich" beginnt bei der Zeugung.
Gell, da will keiner was von wissen.

Antwort
von ProfHallo, 57

Religion: Sex vor der Ehe/ Unrheliches Kind

Antwort
von waldfrosch64, 61
  • Aus christlicher Sicht gibt es keine Legitimation zur Abtreibung .Das 5 Gebot heisst : Du sollst nicht töten .Da gibt es auch kein Ausnahmen .Der Christliche Glaube ächtet das töten grundsätzlich .
Antwort
von DundF, 135

Das Leben beginnt in dem Moment wo Eizelle und Samen miteinander verschmelzen. In dem Moment ist der Mensch erst so groß wie der Kopf einer Stecknadel. Aber darin sind schon alle anlagen angelegt, ob es ein Junge oder ein Mädchen wird, die Haarfarbe, die Nasenform, der Charakter...alles, was einen Menschen ausmacht.  Darum kann es keinen Grund für eine religöse Abtreibung geben. Denn wer Gott ist der hat den Menschen erschaffen. Und nur er hat damit das Recht leben zu beenden.

Kommentar von annemarie37 ,

Hm... nach der Verschmelzung können da noch 2 oder mehr Embryonen, Föten und dann schliesslich Menschen draus werden...

Kommentar von waldfrosch64 ,

Ja und ? 

Dann erschafft Gotte eben 2 oder drei Menschen auf einmal ..

Kommentar von Accountowner08 ,

Dann findest du also, die Mutter soll bei der Schwangerschaft ruhig drauf gehen, wenn es für sie lebensgefährlich ist...

Kommentar von waldfrosch64 ,

Ich kannte eine Frau ,die  ist lieber gestorben als das sie ihr Kinder getötet hätte .

Und sie ist auch gestorben ....

Willst du der Frau vorschreiben  und befehlen... sie hätte ihr Kinder toten lassen sollen um ihr eigenen Leben zu retten ? 

Mit welchem Recht ?

Kommentar von CalicoSkies ,

Willst du der Frau vorschreiben  und befehlen... sie hätte ihr Kinder toten lassen sollen um ihr eigenen Leben zu retten ?

Da scheinst du wohl etwas falsch verstanden zu haben - denn ein Schwangerschaftsabbruch heißt lediglich, dass eine Frau einen Schwangerschaftsabbruch vornehmen lassen kann.

Verbietet man Schwangerschaftsabbrüche, dann würde man einer Frau vorschreiben und befehlen, die Schwangerschaft zu vollenden - und das ist genau das, was du hier kritisierst :D

Mit welchem Recht ?

Das frage ich mich auch - mit welchem Recht sollte man einer Frau die Selbstbestimmung über ihren eigenen Körper wegnehmen?

Kommentar von WALDFROSCH1 ,

@CS 

_"Da scheinst du wohl etwas falsch verstanden zu haben - denn ein Schwangerschaftsabbruch heißt lediglich, dass eine Frau einen Schwangerschaftsabbruch vornehmen lassen kann."___-

Die Praxis wird von dir erneut gekonnt ausgeblendet ,es gibt eine Menge Frauen die heute durch diese Gesetzgebung zur Abtreibung genötigt werden .

Hat sie gar eine behinderten Diagnose ist der Druck enorm hoch,auch gerade von Leuten  und abtreibungslobbysten ,wie die dir ,welche  es ja  "nur Gut meinen "...

Antwort
von carn112004, 92

Mir ist eine religiöse bzw. "religiöse" Gruppierung eingefallen, die offiziell vor Gericht angegeben hat, dass Wartezeiten vor Abtreibungen gegen ihre religiösen Prinzipien verstoßen:

https://www.indiegogo.com/projects/the-satanic-temple-reproductive-rights-campai...

"An important precedent is taking shape in Missouri, where our exemptions
may soon be tested. “Mary,” a Temple member, will be formally notifying
her doctor that her deeply held beliefs would be violated if she is
forced to receive inaccurate information as required by the State, and
if she is forced to endure a mandated 72 hour waiting period."

Also dass die Mitglieder dieser "Satanisten" religiöse Überzeugungen hätten, dass Wartezeit und Infomaterial als Voraussetzung für die Zulässigkeit der Abtreibung ihre religiösen Überzeugungen verletzen.

(Anzumerken ist, dass sie den Rechtsstreit verloren haben; ferner war es ein gezielter Testfall, mit dem sie die geltenden Gesetze zu Fall bringen wollten; bei sowas kann man nie exakt sicher sein, ob der den "Testfall" bewusst provozierende exakt ehrlich ist oder nicht ein paar Sachen schon eine solche Richtung vorgibt, dass es für den folgenden Rechtsstreit günstig ist.)

Etwas, dass einem religiösen Grund für Abtreibung am nächsten kommt, ist mir nicht bekannt.

Im AT gibt es noch Passagen, die letztlich das Abschlachten alle Mitglieder eines verfeindten Stammes betreffen; ob man da eine Verbindung zu Abtreibung sieht, ist fraglich, denn dabei werden zwar auch ungeborene getötet, jedoch auch deren Mütter, so dass Abtreibung da nicht als eigentliches Ziel gesehen werden kann.

Kommentar von carn112004 ,

Ergänzend noch, da

"und auch der Gesetzlichen Meinung. "

du auch nach den gesetzlichen Regelungen/"Meinungen" such wirst, beachte auch die Urteile Schwangerschaftsabbruch I und II vom Bundesverfassungsgericht:

http://www.servat.unibe.ch/dfr/bv039001.html

http://www.servat.unibe.ch/dfr/bv088203.html

Davon ist Nummer 2, letzteres, das wichtigere, da es die Grundlage für das aktuelle Recht darstellt.

Du solltest dir wenigstens mal die Leitsätze von II durchlesen (durchnummeriert mit 1 bis 17), denn viele andere Quellen "vergessen" dieses Urteil gerne und erwähnen es nicht; deshalb auch da reinschauen (z.b. behauptet unten jemand, dass anhand von § 1 BGB die Rechtslage klar wäre, wobei vermutlich sofort einsichtig ist, dass für die Frage, ob und inwieweit ungeborene Menschen sind oder nicht, die Auslegung von Art. 1 Abs. 1 und Art. 2 Abs. 2 Grundgesetz maßgeblicher ist; und genau dieses betriffen die Urteile des BVerfGs auch).

Hier kurze Zitate "zum schmackhaft machen" aus Schwangerschaftsabbruch II:

"1.
Das Grundgesetz verpflichtet den Staat, menschliches Leben, auch das
ungeborene, zu schützen. Diese Schutzpflicht hat ihren Grund in Art. 1
Abs. 1 GG; ihr Gegenstand und - von ihm her - ihr Maß werden durch Art. 2
Abs. 2 GG näher bestimmt. Menschenwürde kommt schon dem ungeborenen
menschlichen Leben zu. Die Rechtsordnung muß die rechtlichen
Voraussetzungen seiner Entfaltung im Sinne eines eigenen Lebensrechts
des Ungeborenen gewährleisten. Dieses Lebensrecht wird nicht erst durch
die Annahme seitens der Mutter begründet.


2. Die Schutzpflicht für das ungeborene Leben ist bezogen auf das einzelne Leben, nicht nur auf menschliches Leben allgemein.

3. Rechtlicher Schutz gebührt dem Ungeborenen auch gegenüber seiner
Mutter. Ein solcher Schutz ist nur möglich, wenn der Gesetzgeber ihr
einen Schwangerschaftsabbruch grundsätzlich verbietet und ihr damit die
grundsätzliche Rechtspflicht auferlegt, das Kind auszutragen. Das
grundsätzliche Verbot des Schwangerschaftsabbruchs und die
grundsätzliche Pflicht zum Austragen des Kindes sind zwei untrennbar
verbundene Elemente des verfassungsrechtlich gebotenen Schutzes.
"

und

"11. Dem Gesetzgeber ist es verfassungsrechtlich
grundsätzlich nicht verwehrt, zu einem Konzept für den Schutz des
ungeborenen Lebens überzugehen, das in der Frühphase der Schwangerschaft
in Schwangerschaftskonflikten den Schwerpunkt auf die Beratung der
schwangeren Frau legt, um sie für das Austragen des Kindes zu gewinnen,
und dabei auf eine indikationsbestimmte Strafdrohung und die
Feststellung von Indikationstatbeständen durch einen Dritten verzichtet.
"

Kommentar von annemarie37 ,

Könntest du nicht wenigstens die Zeilenschaltungen korrigieren und nicht den ganzen Text fett machen? Das würde schon eine kleine, wohltuende Kürzung bewirken....

Auf das schizophrene Urteil möchte ich nicht nochmals eingehen. Es steht so ziemlich allein auf weiter Flur im westeuropäischen und nordamerikanischen Raum. Nur dies: "grundsätzliche Rechtspflicht auferlegt, das Kind auszutragen" - da wird mir schlecht... Gebärzwang...

Kommentar von carn112004 ,

Auch wenn dir dabei schlecht wird,

"Nur dies: "grundsätzliche Rechtspflicht auferlegt, das Kind auszutragen" - da wird mir schlecht... Gebärzwang..."

gehört es nunmal zu "der Gesetzlichen Meinung" über die der Fragesteller vortragen soll. Nur weil einem von irgendwelchen Tatsachen übel wird, dürfen sie nicht ignoriert werden.

Und es ist für D relevanter als die Urteile sonstiger westeuropäischer und nordamerikanischer oberster Gerichte, denn die hatten bei ihren Urteilen jeweils nicht das Grundgesetz im Auge, aber dieses ist natürlich wesentlich für die "Gesetzlichen Meinung" in D.

Antwort
von DonkeyDerby, 162

Es gibt Religionen, die sich mit Abtreibung leichter tun, das Judentum z.B. Denn im Judentum beginnt das Leben erst mit der Geburt und nicht schon vorher wie z.B. im Christentum. Obwohl ein weiser alter Rabbi mal meinte, das Leben begänne überhaupt erst, wenn der Hund tot ist und die Kinder aus dem Haus sind...


Kommentar von Lenii2111 ,

Vielen Dank! Genau das ist nämlich unsere, naja Frage. Wann beginnt ein neues Leben? 

Dann kann ich also auch zu dieser Frage sagen: Bei dem Judentum fängt das Leben erst dann an, wenn man geboren wurde und dadurch ist die Abtreibung nicht ganz so schlimm wie z.B. bei dem Christentum.

Vielen Danke hehe :)

Kommentar von Viktor1 ,
Dann kann ich also auch zu dieser Frage sagen: 
Bei dem Judentum fängt das Leben erst dann an,
wenn man geboren wurde

Nein, wohl kaum. Auch dem Judentum sind heute naturwissenschaftliche Erkenntnisse zum Beginn des Lebens zugänglich und werden akzeptiert. Außerdem wurde schon immer Schwangerschaftsabbruch ohne Not abgelehnt.
https://de.wikipedia.org/wiki/Schwangerschaftsabbruch#Judentum

Ansonsten gibt es überhaupt keine religiösen Gründe für eine Abtreibung,  nirgends.

Kommentar von DonkeyDerby ,

Schon im Talmud (Nidda 30b) wird darauf hingewiesen, dass der Embryo
erst 40 Tage nach der Befruchtung eine Seele er-hält. Bis aber das Baby
bei der Entbindung den Leib der Mutter verlassen hat, wird es auch als
Teil der Frau betrachtet. Und es gilt der Grundsatz, dass bei der
Abwägung der Gefahren für beider Leben der Mutter bis zu diesem
Zeitpunkt Priorität eingeräumt wird. Natürlich ist ein Embryo ab der
Befruchtung schützenswert – aber nicht auf Kosten des Lebens der Mutter.
Quelle: http://www.juedische-allgemeine.de/article/view/id/9146/page/1

Kommentar von Viktor1 ,
Und es gilt der Grundsatz, dass bei der Abwägung
der Gefahren für beider Leben der Mutter bis zu
diesem Zeitpunkt Priorität eingeräumt wird.

Berührt oder ergänzt dies irgendwie meine Aussage ?

"Außerdem wurde schon immer Schwangerschaftsabbruch ohne Not abgelehnt"

Kommentar von DonkeyDerby ,

Klar ist aber auch, dass bis zum Zeitpunkt der Geburt das Kind "Teil der Frau" ist. Darauf wollte ich die ganze Zeit hinaus.

Kommentar von carn112004 ,

Hat diese Formulierung "dass bis zum Zeitpunkt der Geburt das Kind "Teil der Frau" ist" irgendetwas mit naturwissenschaftlichen Erkenntnissen zu tun?

Kommentar von DonkeyDerby ,

Nun, es könnte etwas damit zu tun haben, dass ein Embryo/Fötus bis relativ kurz vor der Geburt außerhalb des Mutterleibs nicht überlebensfähig ist, jedenfalls nicht ohne erheblichen medizinischen Aufwand.

Kommentar von carn112004 ,

Dir ist schon klar, dass Parasiten auch außerhalb des Wirtes schnell sterben und dennoch nicht "Teil des Wirtes" sind?

Daraus, dass ungeborene vor dem ca. 7-8 Monat relativ schnell außerhalb der Mutter sterben, lässt sich somit nicht folgern, sie seien "Teil der Frau"; auf sie angewiesen - meinetwegen so wie der Parasit auf den Wirt (wobei der Vergleich von ungeborenem mit Parasit an anderer Stelle gewaltig hakt) - ja, Teil von ihr, nein.

Kommentar von DonkeyDerby ,

carn112004, wenn Du jetzt eine religiöse Diskussion vom Zaun brechen möchtest, bin ich der falsche Ansprechpartner... seufz...

Kommentar von carn112004 ,

Wieso religiöse Diskussion?

Ich rede über biologische Tatsachen, z.b. Parasiten, die ohne Wirt nicht überleben können, die aber keiner bei Verstand als "Teil des Wirtes" bezeichnen würde.

Die religiöse bzw. weltanschauliche bzw. faktenferne/-resistente Ansicht ist die deinige; naturwissenschaftlich sind Embryos wie Parasiten vom Körper der Mutter/des Wirts abhängig, aber nicht Teil dieses Körpers.

Kommentar von Abahatchi ,

Parasiten, die ohne Wirt nicht überleben können, die aber keiner bei Verstand als "Teil des Wirtes" bezeichnen würde.

Richtig!

naturwissenschaftlich sind Embryos wie Parasiten vom Körper der Mutter/des Wirts abhängig, aber nicht Teil dieses Körpers.

richtig Richtig! 

Schön, wenn es noch Menschen gibt, die ihr Hirn auch mal benutzen und einfachste Zusammenhänge verstehen, begreifen und erkennen. Genau genommen, dürfte es keine Menschen geben, die Deinen Kommentar benötigen. Weil es dennoch nötig ist, ist dies der Beweis, dasz der Mensch nicht die Krone einer Schöpfung sein kann. Wenn selbst noch heute es Menschen gibt, die allen erstes der Bibel glauben, das es sprechende Schlangen gibt, dasz ein Mensch alleine ein Boot baut, so grosz, dasz darin von jeder Art ein Paar platz hatte, dasz ein Mensch drei Tage im Bauche eines Fisches überlebt, jemand ein Meer teilt und jemand über flüssiges Wasser läuft.....

Manche Leute kommen für viel weniger in die Klapsmühle.

Kommentar von DonkeyDerby ,

Die religiöse bzw. weltanschauliche bzw. faktenferne/-resistente Ansicht ist die deinige

Nur weil ich darlege, wie im Judentum die Sache gesehen wird, muss die Ansicht doch nicht mit meiner übereinstimmen?!? Ich bin nicht einmal religiös - und außerdem war meine Ansicht doch gar nicht gefragt, weshalb ich sie hier auch nicht ausgebreitet habe.

Kommentar von Abahatchi ,

Lenii2111, versteife Dich mal nicht so sehr auf die abrahamitischen Religionen. Religiöse Gründe für Abtreibung werden aber generell schwer zu finden sein, weil Religionen entstanden, als man noch nicht so sehr mit Abtreibung vertraut war. 

Jedoch gibt es schon in der Bibel hinweise, wie schwangeren Frauen die Bäuche aufgeschlitzt werden sollen und dies im "Namen Gottes". Die Gründe sind eben tiefstes Vormittelalter und weil auch schon vor tausenden Jahren dies als Irre galt, wurde die Wege des Herrn zu "unergründlich" erhoben.

Grusz Abahatchi

Kommentar von Abahatchi ,

bei 2. Moses 21, 22. steht.

Wenn Männer miteinander raufen und dabei eine schwangere Frau treffen, sodass sie eine Fehlgeburt hat, ohne dass ein weiterer Schaden entsteht, dann soll der Täter eine Buße zahlen, die ihm der Ehemann der Frau auferlegt; er kann die Zahlung nach dem Urteil von Schiedsrichtern leisten

Hier wird also ein Ungeborenes, dasz zu tote kommt nicht wie ein Mord geahndet, sondern wird dem Vieh gleich entschädigt. Wäre vielleicht auch ein Ansatz.

Kommentar von Abahatchi ,

Unter Pred 6 kann man folgendes lesen:

3 Wenn einer auch hundert Kinder zeugte und hätte ein so langes Leben, dass er sehr alt würde, aber er genösse das Gute nicht und bliebe ohne Grab, von dem sage ich: Eine Fehlgeburt hat es besser als er. 4 Denn sie kommt ohne Leben, und in Finsternis fährt sie dahin, und ihr Name bleibt von Finsternis bedeckt, 5 auch hat sie die Sonne nicht gesehen noch gekannt; so hat sie mehr Ruhe als jener.

Lieber eine Fehlgeburt, also ein unerfülltes Leben. Stellt sich die Frage, wie weit man "Fehlgeburt" verstehen kann und wer schon vorher bestimmt, wessen Leben unerfüllt werden könnte?

Kommentar von Abahatchi ,

Unter Pred 3 gibt es auch noch wage Andeutungen.

1 Alles hat seine Stunde. Für jedes Geschehen unter dem Himmel gibt es eine bestimmte Zeit: 2 eine Zeit zum Gebären und eine Zeit zum Sterben, eine Zeit zum Pflanzen und eine Zeit zum Abernten der Pflanzen, 3 eine Zeit zum Töten und eine Zeit zum Heilen, eine Zeit zum Niederreißen und eine Zeit zum Bauen,

Wenn es also auch die Zeit um Töten gibt, dann würde dies im Zweifelsfalle auch die Abreibung mit einbeziehen. Interessanter Gesichtspunkt.

Kommentar von Abahatchi ,

Richtig "hart" wäre Hiob 10:

18 Warum hast du mich aus Mutterleib kommen lassen? Ach, daß ich wäre umgekommen und mich nie ein Auge gesehen hätte! 19 So wäre ich, als die nie gewesen sind, von Mutterleibe zum Grabe gebracht.

Klingt nach dem Wunsch, nie ausgetragen worden zu sein oder?

Kommentar von waldfrosch64 ,

@Abahatschi

Das Buch Hiob ist eine Lehr erzählung es ist keine Geschichte mit historischem Anspruch .

Immer wieder  peinlich wenn Leute wie du ,die Bibel auslegen ...nach gewissen Internet Theologien der neusten Gattung . 

Lasse es also besser bleiben ...

Kommentar von Abahatchi ,

Das Buch Hiob ist eine Lehr erzählung es ist keine Geschichte mit historischem Anspruch .

hatte ich behauptet, es sein eine geschichtliche Niederschrift oder hatte ich in meiner Kommentierung des Bibelzitates nicht geschrieben, dasz dies nach..... klingt? Jedoch soll, so die Meinung der meiszten Anhänger der Bibel, die Bibel ja insgesamt Gottes Wort sein, bzw. von Gott inspiriert sein. Was könnte man also auf Deinen Kommentar nur antworten? Deine Meinung zum Gewicht des Buches Hiob teilen nicht alle Theisten und Deine Meinung ist eben nur Deinen Meinung oder eine von vielen, so wie vieles eben nur persönliche Meinungen und Auslegungen in Bezug auf die Bibel sind, weil es bei der Bibel und Religionen eben um "nur glauben" geht und nicht um wissen. 

Würde ich glauben, die Bibel sein ein Werk des Teufels. um uns noch geschickter von echten Gott zu trennen, weil ja der Teufel eben so raffiniert ist, dasz er zu Erfüllung seiner Ziele, sogar uns ein angeblich von Gott inspiriertes Buch unterjubelt, mit dem er uns fehlleitet, dann ist das genau so richtig im Glauben, wie Deine Ansicht dazu.

Grusz Abahatchi

Kommentar von Abahatchi ,

Nicht auszer Acht lassen sollte man 1. Korinther:

22 Dann sprach Gott, der Herr: Seht, der Mensch ist geworden wie wir; er erkennt Gut und Böse. .....

Nun, wenn der wie Gott und die "anderen" geworden ist und Gut und Böse erkennt, dann ist Abreibung immer auch gut, wenn jemand es für sich als Gut erkennt, denn er ist ja wie Gott und die "anderen" geworden. So jedenfalls Gott JHWH selbst. 

Weil bei dem Zitat aus der Bibel Gott von "wir" spricht, musz es ja noch jemand neben ihm gegeben haben. Jedenfalls ist Abtreibung böse, wenn es jemand für sich als "Böse" erkannte und sie ist ebenso gut, wenn sie jemand für sich als "Gut" erkannte, denn wir (die Menschen) sind ja wie "die" (Gott und die anderen) geworden.

Kommentar von carn112004 ,

Das trifft nicht zu:

"weil Religionen entstanden, als man noch nicht so sehr mit Abtreibung vertraut war. "

Beweis:

https://de.wikipedia.org/wiki/Eid_des_Hippokrates

"Auch werde ich nie einer Frau ein Abtreibungsmittel geben."

Das macht nur Sinn, wenn Abtreibungsmittel bekannt waren und manche sie auch einsetzten (man verbietet nicht etwas, wenn sowieso niemand die Idee hat es einzussetzen).

"Die älteste bekannte Erwähnung stammt von Scribonius Largus, einem römischen Arzt aus dem Umfeld von Kaiser Claudius,
also aus dem 1. Jahrhundert n. Chr. Die zeitliche Lücke zwischen
Hippokrates (um 460 bis 370 v. Chr.) und Scribonius Largus wird durch
kein Dokument geschlossen. Der Ursprung des Eides verliert sich somit im
Dunkel der Geschichte."

Im 1. Jhr. n. Chr. wurde das Christentum gegründet.

Im 7. Jhr. n. Chr. der Islam.

Somit sind einige Religionen sehr wohl zu Zeiten entstanden, als ein gewisses Wissen über Abtreibung existierte.

Ferner, da du so fleisig Bibel zitierst, weißt du sowieso, dass in einem Apostel-Brief explizit Abtreibung erwähnt wird.

Kommentar von Abahatchi ,

Ist Dir eigentlich klar, wann Religionen entstanden? Des weiteren schrieb ich auch, dasz man nicht "so sehr" mit Abtreibung vertraut war. Beachte mal die Formulierung "so sehr". Danke.

Kommentar von carn112004 ,

Du behauptest aber:

"Religiöse Gründe für Abtreibung werden aber generell schwer zu finden
sein, weil Religionen entstanden, als man noch nicht so sehr mit
Abtreibung vertraut war. "

also dass ein Mangel an Gründen für/gegen Abtreibung durch den Mangel an Vertrautheit begründet seien. Die Menschen waren aber zumindest bezüglich einiger Religionen zu den Entstehungszeiten (*) sehr wohl in gewissem Maße mit Abtreibung vertraut; folglich ist nicht ersichtlich wie dieser Wissensmangel den Mangel an religiösen Positionen gegen Abtreibungen erklären soll.

*

Wobei natürlich ein Missverständnis sein könnte, wann Religionen entstanden. Ich mache das an den Gründungspersonen/-gruppen fest; also z.b. Christentum ca. 20-50n.chr. entstanden, Islam 620-700n.chr, Buddhismus ca. 500 v. chr., etc. Die Entstehung von Religion an sich, ist wohl einige zehntausend Jahre früher anzusiedeln und diese ursprünglichen Religionen hatten wohl auch nichts über Abtreibung, da damals tatsächlich Wissen fehlte.

Kommentar von Abahatchi ,

also dass ein Mangel an Gründen für/gegen Abtreibung durch den Mangel an Vertrautheit begründet seien.

ich bezog mich, so wie Du richtig zitiertes:

Religiöse Gründe für Abtreibung werden aber generell schwer zu finden

auf Gründ FÜR Abtreibung und nicht wie nachträglich von Dir suggeriert auf "für/gegen".

Kommentar von carn112004 ,

Dir ist klar das ein "/" ein und/oder bedeutet?

Also dass ich ausgedrückt habe folgende Aussagen seien unwahr:

"Dass ein Mangel an Gründen für Abtreibung durch den Mangel an Vertrautheit begründet seien."

"Dass ein Mangel an Gründen gegen Abtreibung durch den Mangel an Vertrautheit begründet seien."

"Dass ein Mangel an Gründen für und gegen Abtreibung durch den Mangel an Vertrautheit begründet seien."

Aussage 1 war deine; die ist eben auch falsch, da nicht der Mangel an Vertrautheit einen Mangel an religiösen Positionen für Abtreibung begründen kann, wenn Abtreibung so vertraut und verbreitet war, dass Abtreibungen einen Satz im hippokratischen Eid bekamen.

Ich habe das "/" eben eingebaut, da die ganze Gruppe an Aussagen falsch ist, denn zu Zeiten von Religionsgründungen waren Abtreibungen nunmal bekannt.

Kommentar von Abahatchi ,

Dir ist klar das ein "/" ein und/oder bedeutet?

Ja, es ist mir klar, dasz ein "/" durchaus so genutzt wird. Nur hatte ich mich festgelegt und nicht ein und bzw. oder in Erwägung gezogen. Zu mindest ist mein Satzbau diesbezüglich eindeutig oder?

Zudem bezieht sich meine Aussage:

Religiöse Gründe für Abtreibung werden aber generell schwer zu finden sein, weil Religionen entstanden, als man noch nicht so sehr mit Abtreibung vertraut war. 

nicht auf eine bestimmte Religion

"Dass ein Mangel an Gründen für Abtreibung durch den Mangel an Vertrautheit begründet seien."

So steht bei mir etwas von "Mangel"? Ich schrieb, dasz sie SCHWER zu finden seinen weil man mit Abtreibungen während der Entstehung von Religionen nicht so sehr mit Abtreibungen vertraut war wie heute. Was bedeutet also "nicht so sehr"? Heute ist man mit Abtreibungen viel vertrauter als früher. Dies bedeutet aber nicht, dasz man nichts darüber wuszte oder sonst keine Ahnung davon hatte. Heute kann recht "sicher" abgetrieben werden, früher, vor tausenden Jahren wohl kaum und auch dies hat etwas damit zu tun, dasz Abtreibungen uns heute vertrauter sind, weil es auch viel öfter, risikofreier praktiziert werden kann. 

Zudem ist meine Aussage:

Religiöse Gründe für Abtreibung werden aber generell schwer zu finden sein, weil Religionen entstanden, als man noch nicht so sehr mit Abtreibung vertraut war.

eine These. So Du eben auch ständig These hier aufstellst, so stehen auch von mir Thesen. Weil ich die Bibel schon als Kind fast auswendig lernen muszte und bezüglich Abtreibung auch nicht wirklich viel fand, sind dies Indizien, die meine These stützen.

Grusz Abahatchi

Kommentar von Abahatchi ,

Ach, hätte ich ja beinahe vergessen: Hosea 14:

1 Samaria wird wüst werden; denn es ist seinem Gott ungehorsam. Sie sollen durchs Schwert fallen und ihre kleinen Kinder zerschmettert und ihre Schwangeren aufgeschlitzt werden.

Nun, werden Schwangere aufgeschlitzt, ist dies ja auch ein klarer Fall von Schwangerschaftsabbruch.

Es kommt also nur auf die Umstände drum herum an, wann Schwangerschaftsabbruch auch für diese Religionen angedacht ist.

Kommentar von BabyBaylee ,

Selbst der Islam ist weiter als der Christentum. Denn laut Allah empfängt ein menschlicher Körper seine Seele erst ab dem 2. Schwamgerschaftsstadium, was so viel heißt wie 2. Trimester. Es wird zwar nicht als "jippie ja super" angesehen aber gebilligt und nicht so sehr verachtet wie von Christen.

Kommentar von carn112004 ,

Der vorchristliche römische Polytheismus war auch "weiter" als das Christentum, denn Abtreibung war erlaubt.

Fraglich ist hier "weiter" in Bezug worauf.

Kommentar von waldfrosch64 ,

Naja man setzte die ..Säuglinge aus ....unter Brücken ,dort wurden sie von den Christen eingesammelt und als eigen Kinder erzogen ..

Kommentar von Abahatchi ,

Fall sie nicht vorher unter der Brücke gestorben sind und wenn, dann wurden sie eher als billige Arbeitskräfte herangezogen. Zu mindest häufiger, als vielen lieb ist. Alle die dies nicht taten und die Säuglinge wie eigenen Kinder erzogen und behandelten, die verdienen meinen Respekt. Egal ob Christen oder nicht.

Antwort
von Dummie42, 112

Ich habe noch NIE von religiösen Gründen für eine Abtreibung gehört und ich habe schon viel gehört. Denn das würde ja bedeuten, dass die Frau ein selbstbestimmtes Wesen ist, das auch selbst über seinen Körper verfügen darf und da wird es religiös gesehen für uns Frauen echt ganz ganz dünne Luft.


Kommentar von Ryuuk ,

Siehe 4. Buch Moses Kapitel 5 Vers 11 bis 31. Da wird detailiert beschrieben, das ein Mann seine Frau bei Verdacht auf Untreue zum Priester bringen soll, der dann ein Abtreibungsritual durchführt.

Antwort
von kindgottes92, 93

Frag mal bei Satanisten, die sehen Abtreibungen als Opfer

Kommentar von Chaoist ,

Verrückte, kranke Menschen die Kinder oder Tiere opfern als SatanistInnen zu bezeichnen, ist wie zu behaupten der IS sei der wahre Islam.

Kommentar von kindgottes92 ,

Da Satan das Gegenteil von Gott ist, ist er auch das Gegenteil von Liebe und allem sonstigen guten. Mit Satanismus meine ich die wirkliche ernsthafte Verehrung dessen und nicht die Leute aus der Gothil-Szene, die es lustig finden, sich mit satanischen Symbolen zu schmücken oder sonstige Protesthaltungen.

Kommentar von waldfrosch64 ,

@KindGottes92

Laut christlichem Glauben ist Satan ja nicht das Gegenteil von Gott Der Christliche Glaube lehrt keinen Dualismus wie das die Satanisten glauben .

Satan ist  lediglich ein Geschöpf wie du und ich auch ..eben eine rein  Geistiges .

Ansonsten weiss auch ich dass viel den Satan als Meister anbeten  und diesen  nicht als Prinzip  ansehen ,wie das die Atheistischen Ausrichtungen der Satanisten so es sehen .

Kommentar von kindgottes92 ,

Ich bin bei meiner Erklärung auch nicht von meinem Standpunkt ausgegangen, sondern von deren Standpunkt. Außerdem hab ichs ziemlich knapp gefasst, du hast natürlich recht mit deiner Anmerkung. Mit Gegenteil meinte ich eher das Wesen, als die Rangordnung.

Antwort
von Ryuuk, 92

Nun, die Bibel gibt in Numeri 5: 11-31 an, das ein Mann seine Frau zu einer Abtreibung zwingen kann, wenn er sie der Untreue verdächtigt.

Also wäre das schonmal ein religöser Grund

Kommentar von WALDFROSCH1 ,
  • Warum zitierst du den Text nicht ? 
  • Weil dadurch ersichtlich würde dass du Unsinn erzählst ? Wie so viele Texte im Alten Testament , ist auch diese ein Gutes Beispiel dafür, was  man in  archaischer  Zeit ,für Wirkungen von Beschwörung zugeschrieben hat ..
  • Das nun als Worte oder Anweisungen  Gottes auszulegen vermag wirklich nur einer ,der nicht mal die Rudimentärsten Bibelkenntnisse zur Verfügung hat .
  • Zumal das für Christen so oder so niemals relevant sein könnte ,Und ich wohl kaum für Juden .

Das Eifersuchtsordal: 5,11-31

11Der Herr sprach zu Mose: 12Rede zu den Israeliten und sag ihnen: Angenommen, eine Frau gerät auf Abwege, sie wird ihrem Mann untreu, 13und ein anderer Mann schläft mit ihr, ohne dass es ihr Mann merkt, angenommen also, sie ist unrein geworden, ohne dass es entdeckt wird, und es gibt keine Zeugen, weil sie nicht ertappt worden ist, 

14der Mann aber schöpft Verdacht und wird eifersüchtig auf seine Frau, die wirklich unrein geworden ist; angenommen aber auch, er schöpft Verdacht und wird auf seine Frau eifersüchtig, obwohl sie in Wirklichkeit nicht unrein geworden ist:15In einem solchen Fall soll der Mann seine Frau zum Priester bringen und soll zugleich die für sie vorgesehene Opfergabe mitbringen: ein zehntel Efa Gerstenmehl. Er darf kein Öl darauf gießen und keinen Weihrauch darauf streuen; denn es ist ein Eifersuchtsopfer, ein Opfer zur Ermittlung der Schuld. 

16Der Priester führt die Frau hinein und stellt sie vor den Herrn. 

17Er nimmt heiliges Wasser in einem Tongefäß; dann nimmt er etwas Staub vom Fußboden der Wohnstätte und streut ihn in das Wasser. 18Dann stellt der Priester die Frau vor den Herrn, löst ihr Haar und legt ihr das Ermittlungsopfer, das heißt das Eifersuchtsopfer, in die Hände; der Priester aber hält das bittere, fluchbringende Wasser in der Hand. 

19Dann beschwört der Priester die Frau und sagt zu ihr: Wenn kein Mann mit dir geschlafen hat, wenn du deinem Mann nicht untreu gewesen, also nicht unrein geworden bist, dann wird sich deine Unschuld durch dieses bittere, fluchbringende Wasser erweisen. 20Wenn du aber deinem Mann untreu gewesen, wenn du unrein geworden bist und wenn ein anderer als dein eigener Mann mit dir geschlafen hat - 

21und nun soll der Priester die Frau mit einem Fluch beschwören und zu ihr sprechen -, dann wird der Herr dich zum sprichwörtlichen Beispiel für einen Fluch und Schwur in deinem Volk machen. Der Herr wird deine Hüften einfallen und deinen Bauch anschwellen lassen. 22Dieses fluchbringende Wasser wird in deine Eingeweide eindringen, sodass dein Bauch anschwillt und deine Hüften einfallen. Darauf soll die Frau antworten: Amen, amen. 

23Der Priester aber schreibt diese Flüche auf und wischt die Schrift sodann in das bittere Wasser. 24Dann gibt er der Frau das bittere, fluchbringende Wasser zu trinken, damit dieses Fluchwasser in sie eindringt und ihr bittere Schmerzen bereitet. 

25Der Priester nimmt aus der Hand der Frau das Eifersuchtsopfer, schwingt die Opfergabe vor dem Herrn hin und her und bringt sie so dar; dann legt er sie auf den Altar. 26Der Priester nimmt von der Opfergabe eine Hand voll als Gedächtnisanteil weg und lässt ihn auf dem Altar in Rauch aufgehen. Dann erst lässt er die Frau das Wasser trinken. 

27Sobald er sie das Wasser hat trinken lassen, wird das fluchbringende Wasser in sie eindringen und bittere Schmerzen bewirken, falls sie unrein und ihrem Mann untreu geworden ist: Es wird ihren Bauch anschwellen und ihre Hüften einfallen lassen, sodass die Frau in ihrem Volk zum sprichwörtlichen Beispiel für einen Fluch wird. 28Wenn sie aber nicht unrein geworden, sondern rein ist, dann wird sich zeigen, dass sie unschuldig ist, und sie kann weiterhin Kinder bekommen. 29Das ist das Eifersuchtsgesetz für den Fall, dass eine Frau ihren Mann betrügt und unrein geworden ist 

30oder dass ein Mann gegen seine Frau Verdacht schöpft, auf sie eifersüchtig wird und sie vor den Herrn treten lässt. Wenn der Priester dieses Gesetz auf sie anwendet, 31dann ist der Mann von Schuld frei, die Frau aber muss die Folgen ihrer Schuld tragen.

Antwort
von Eselspur, 145

Alle mir bekannten Religionen wollen Leben bejahen.
Also: Nein!

Kommentar von Ryuuk ,

4. Buch Moses 5:11-31

Kommentar von Eselspur ,

Hallo Ryuuk, 

danke für das Aufschreiben einer Bibelstelle, die in keiner moralischen Handlungsanweisung einer Religion irgendeine Bedeutung besitzt. Du schreibst allerdings in keiner Weise, warum du das tust. 

Möchtest du aufzeigen, dass

a) auch in der Zeit des Alten Testaments / der Thora Religion zur Gewaltminimierung beigetragen hat?

b) früher das was was wir als als "Religion" bezeichnen, von anderen Lebensbereichen nicht separiert gewesen ist?

c) oder möchtest du uns einfach einen Bibeltext mitteilen, der dich in deiner privaten Bibellektüre derzeit besonders berührt?

Eine kurzer Text würde Aufklärung bringen!
LG Eselspur 

Kommentar von Ryuuk ,

Und jetzt das ganze nochmal ohne blöden Sarkasmus

Der Punkt den ich machen wollte ist, das die Bibel in dieser Passage einen klaren Grund für eine Abtreibung gibt. Nämlich Untreue.

Wenn du die Passage gelesen hättest, hättest du gesehen, das ein Mann der seine Frau der Untreue verdächtigt, diese zum Priester nehmen kann. Dieser wird dann ein Ritual durchführen. Wenn die Frau unschuldig ist, passiert nichts. Wenn sie untreu war, wird ihr Bauch anschwellen und ihre Gebärmutter, je nach Übersetzung, sich entleeren, verkümmern, oder eine Fehlgeburt erleiden.

In anderen Worten, Gott, der bei dem Ritual angerufen wird, wird einen Schwangerschaftsabbruch durchführen.

Kommentar von Eselspur ,

ohne blöden Sarkasmus

Ich verstehe nicht, warum manche meinen, mit beledigenden Ergänzungen unbedingt die Bedeutung ihrer Postings steigern zu müssen.

Zugegebenermaßen ist die Bibelstelle mit dem von dir geschilderten Hintergrund durchaus interessant. Sie hier zu erwähnen ist trotzdem Themenverfehlung: Es wurde nach religiösen Gründen für eine Abtreibung gefragt, nicht ob es früher einmal vielleicht ein religiöses Ritual für eine Abtreibung gegeben hat. 

Kommentar von Ryuuk ,

Vielleicht solltest du es stattdessen mal mit Selbstreflexion versuchen und dich fragen, warum deine Antwort als blöder Sarkasmus rüberkam.

Ich habe den Religösen Grund doch ganz klar angegen: Untreue. Den Bruch des heiligen Gelübtes der Ehe.

Wenn eine Frau von einem anderen Mann als ihrem Ehemann schwanger wird, wäre das Grund für eine Abtreibung.

Kommentar von Eselspur ,

Sorry, du bist einfach unhöflich und verstehst nicht, worum es hier geht!

Kommentar von Ryuuk ,

Die einzig unhöfliche Person hier bist du. Und schlimmer noch, dir scheint es nichtmal bewusst zu sein.

Kommentar von waldfrosch64 ,

@Ryuuk 

Verwechselst du  schon wieder Judentum mit Christentum ,bist du wirklich noch nicht weiter ? 

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