Frage von wellihamster,

Geld geben für gute Klassenarbeiten?

Für Zeugnisnoten bekommen meine Töchter Geld. Sollten wir sie aber auch für gute Klassenarbeitsnoten belohnen? Ich denke so: Alleine von Lob wird kaum Ansporn kommen. Es ist doch üblich, dass Leistung belohnt wird. Ein Arbeitnehmer bekommt für seine Arbeit Geld. Schule und Lernen ist für Kinder ebenfalls eine Form von Arbeit. Beide Kinder sind nun in der Pupertät. Sollen wir Ihnen Geld geben? Falls ja, wieviel für eine gute Note? Falls nein, warum nicht?

Hilfreichste Antwort von Takie,
139 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich
Nein

Liebe/r Wellihamster! Ich würde GUTE NOTEN auf keinen Fall belohnen und schon mal gar nicht mit Geld!!!Das hat aber nichts damit zu tun,dass ich das den Kids nicht gönne oder besonders streng bin,sondern ich denke aus folgenden Aspekten so: Zunächst ist es ja so,das das Notensystem jaoft sehr fragwürdig ist.Was sind schon Noten?Heutzutage leider immer mehr ein Druckmittel.Ich habe eine Reportage gesehen,in der eine Lehrerin die Noten für ihre Schüler weggelassen hat,um ihnen den Leistungsdruck zu nehmen und das eigentliche hervorzuheben,nämlich Spass am lernen.Das hatte so einen Erfolg,das die gesamte Klasse so gut wurde,das sie sich von den anderen Paralellklassen deutlich in ihren Leistungen abhoben.Somit sind Noten für mich nicht unbedingt aussagekräftig!Natürlich wird das im Berufsleben meistens anders gesehen,die Zeugnisse sind für die Bewerbungen nun mal das A und O.Aber ich als Eltern verhelfe meinen Kindern eher zu guten Noten,wenn ich sie motiviere und Freude am lernen wecke,als wenn ich die Noten in den Vordergrund stelle! Du schreibst:ES IST DOCH ÜBLICH;DASS LEISTUNG BELOHNT WIRD. Ja,das ist es.Aber:Belohnst du wirklich immer dadurch die LEISTUNG,wenn du die NOTEN belohnst?Ich sage Nein!Fakt ist zum B. schonmal,das jedes Kind unterschiedlich lernt.Ich gebe täglich Nachhilfe und habe diese Art von Belohnung in Zusammenarbeit der Eltern "gestrichen".Warum?Die eigentliche LEISTUNG,nämlich der FLEIß bleiben dabei oft auf der Strecke.Stell dir vor Tochter Nr.1 kommt nach Hause,hat in Englisch eine 2 geschrieben.Super,du belohnst DIESE 2.Tochter Nr.2 kommt und hat in Mathe eine 4 geschrieben.Das findest du nicht so berauschend und es gibt nichts.Nun war es aber so,dass Tochter Nr.1 ein Fable für Englisch hat,ihr alles nur so zufliegt,und sie höchstens eine halbe Stunde dafür gelernt hat.Tochter 2 hingegen,quält sich ständig mit Mathe und hat mehrere Nachmittage für diese Arbeit geübt.Wer hätte denn dann da wohl eher eine Belohnung verdient?Verstehst du worauf ich mit diesem Beispiel hinwill?Du belohnst nicht die LEISTUNG,sondern das Endprodukt,in diesem Fall die NOTEN.Aber die eigentliche LEISTUNG,nämliche der FLEIß(stundenlang Formeln lernen) wird nicht anerkannt.Deshalb belohne ich die Kinder für ihren Fleiß,das heißt für das was sie in den Übungsstunden GELEISTET haben,egal welche Note dabei am Ende rauskommt.Denn warum es dann doch "nur" eine 4,5 oder 6 geworden ist,kann viele Gründe haben(Prüfungsangst,Konzentrationsschwäche,schlecht geschlafen,oder einfach wirklich arge Probleme mit dem Fach),hat aber,wenn man vorher fleißig dafür geübt hat,nichts mehr mit einem Fehlverhalten zu tun.Da kommt aber dann der nächste Aspekt.Was als Ansporn und Belohnung gedacht ist,wird automatisch zur Strafe,wenn die Note nicht dementsprechend ist.Und für das Kind,was sich soviel Mühe gegeben hat,ist nicht nur die dennoch schlechte Note niederschlagend,sondern das Nichtbekommen der 10€,die sie aber doch für ihre neue Hose sparen wollte und sich deshalb so drauf gefreut hat,bekommt sie nun obendrauf auch nicht.Hinzu kommt,das ich festgestellt habe,das diese schönen Aussichten(Spielzeug,Geld)auch schnell von der Funktion des Ansporns zu weiteren Leistungsdruck(ich muss das unbedingt schaffen,ich brauche doch die 10€)umschwanken.Deshalb würde ich dir raten,beobachte deine Mädels und Belohne ihren Fleiß.Haben sie fleißig geübt,kann man wenn die Arbeit geschrieben ist,sagen:"weißt du,ich bewundere wie fleißig du warst und durchgehalten hast,nun gehen wir heut nachmittag mal ein Eis essen.Das hast du dir wirklich verdient."Wird es dann trotzdem eine schlechte Note,tröste deine Tochter,findet gemeinsam raus woran es gelegen hat.Wird sie gut,freue dich mit ihrund sage ihr:"Na schau,da haben sich deine Mühen aber gelohnt!" Und so sehr ich es auch gut finde die Kinder aufs spätere Leben vorzubereiten:Die Arbeitswelt ist nun mal eben nichtdie Schulwelt.Da gibt es nicht ständig Noten.Ich muss täglich meine Arbeit verrichten(womit wir wieder beim Fleiß wären)und bekomme dafür mein Geld.Also ist auch mein System,der Arbeitswelt nicht so entfernt,oder?Ich hoffe,ich konnte mal die andere Seite des Belohnens darlegen und wünsche dir und deiner Familie alles Gute!!!

Kommentar von Uli74,

endlich mal eine vernünftige Antwort hier, kann ich nur absolut und in jedem einzelnen Punkt zustimmen! DH

Besser hätte ich es auch nicht schreiben können! :-)

Kommentar von 1f2in,

Uli74, ich auch nicht und ein Lob an Takie!

Kommentar von Momo1965,

Ein wenig ausführlicher, als meine Antwort, aber die Kernaussage ist die Gleiche! :-)

Toll formuliert und super argumentiert! DH!

Kommentar von wellihamster,

Wirklich eine sehr schöne Antwort, die zum Nachdenken anregt. Deine Beispiele spielgeln im übrigen die Realität bei uns zu Hause wieder. Tochter 1 in Englisch super, Tochter 2 in Mathe- tut sich schwer. Vielen Dank für Deine Mühe! ;)

Kommentar von Linzerin83,

DH! Tolle Antwort!

Wenn sich alle Menschen soviel Gedanken darüber machen würden wie du (zB Lehrer und andere Eltern), dann hätten es viele Schüler um einiges leichter.

Leider ist es in der Praxis noch sehr oft so, dass nur das Endprodukt (eben die Noten) belohnt bzw. bestraft werden, und viele Kinder Angst vor der Reaktion der Eltern haben, wenn sie schlechte Noten haben.

Kommentar von schnecke64,

Beste Antwort. DH!

Kommentar von YlangYlang,

Das ist eine gute Antwort. Da hat sich mal einer Gedanken gemacht und weiß wovon er spricht. Ich sehe das ähnlich. Allerdings muss ich hinzufügen, dass in der Schule und der Arbeitswelt zu viel Wert auf Noten, Leistung wie auch Fleiß gelegt wird. Was nützt es, wenn die Schüler alle brav und fleißig pauken und auswendig lernen (wovon die später mehr als die Hälfte wieder vergessen), jedoch nicht lernen was ihnen eigentlich wichtig ist, was ihnen Spaß macht (außer, dass ein paar Fächer vielleicht leichter als andere fallen). Was sind die Werte und Normen, die wir unseren Kindern vermitteln? Sollen sie alle angepasste Leistungsträger werden oder nicht doch lieber zufriedene Menschen, die mit ihrem Leben etwas Sinnvolles anzufangen wissen (nicht nur später mal einen gut bezahlten Job zu bekommen). Dazu gehört z. B. auch das soziale Lernen, Verantwortungsbewusstsein, die Kreativität. Das sind Werte die in unserer Gesellschaft nur ganz am Rand gelehrt werden und somit viel zu kurz kommen.

Kommentar von timbo86,

Jap, das Dilemma ist, dass die Schule leider wenig Raum für Kreativität und Individualität der Lehrer und Eltern hat! Die Benotung ist auch etwas worüber sich selbst wir Lehrer aufregen können, aber eine Schule ist derzeit noch das Vorzeigebild der deutschen Bürokratie und meist so festgefahren, dass man Versucht die teilweise idiotischen Auflagen von oben im Sinne der kinder zu verdrehen um unter den Vorraussetzungen noch bestmöglich zu unterrichten! Das ist ein nicht leicht zu bewältigender Spagat!

Andererseits, wenn am Elternsprechtag nur 2 von 26 Elternpaaren kommen um zu hören wie sich ihr Kind neben den offensichtlichen Noten macht ist das ein Armutszeugnis, dass selbst der beste Lehrer nicht völlig kompensieren kann!

Kommentar von schnecke64,

@timbo86:

So, die Lehrer regen sich auf, dass nicht alle Eltern auf der Matte stehen?

Das tut mir leid, aber da habe ich bei uns ein ganz anderes Bild von Lehrern bekommen:

Also, ich bin immer nur zu den Lehrern gegangen, bei denen meine Söhne am schlechtesten standen und das war dann (glücklicherweise) nicht allzu oft.

Bei manchen Lehrern, zu denen wir dann doch gestiefelt sind, weil noch Zeit war und die ich dann mal kennenlernen wollte, musste ich mir anhören, wieso ich denn überhaupt da sei.

Manchmal hatte ich das Gefühl, das Eltern einen Angriff auf die Freizeit der Lehrer planen, wenn sie ohne schwerwiegenden Grund einfach auftauchten. Zumindest bei einigen, nicht bei allen Lehrern.

Die Klassenlehrerin meines Älteren wollte mich anfangs (in der 5.) überhaupt nicht sehen, obwohl ich drum bat (Er kam nicht so besonders mit ihr klar, damals stand er drei).

Dann schrieb er plötzlich eine eins und ich musste kommen. (Dafür war dann auf einmal Zeit). Ein unsinniges Gespräch, plötzlich lobte sie ihn in den grünen Klee...

Eine seltsame Logik, fand ich damals.

Kommentar von 1f2in,

timbo86 bist du nun Lehrer oder Student?

Ich verstehe nicht, weshalb keiner von den Studenten, noch von den Lehrern wieder einmal auf die Straße geht, damit die Eltern und Sympatisanten auch einmal daran teilnehmen könnten, um dem Kultusministerium zu zeigen, wie satt man dieses veraltete Schulsystem hat.

Kommentar von schnecke64,

YlangYlang,

DAUMEN HOCH!!!

Kommentar von veritas55,
  • Eine gute neue Frage: Was sind die Werte, die den Kindern vermittelt werden, wo bleiben Verantwortungsbewußtsein und Kreativität ?
Kommentar von timbo86,

Sehr gute Anwort!

Kommentar von sunblocker89,

Super Ansicht. So habe ich das noch nie gesehen. D.H. Echt toll und was noch besser ist: Eine Lehrerin (egal ob Nachhilfe oder Schule) die pädagogisch was drauf hat!

Kommentar von sunny1girl,

Takie DH !

Kommentar von leseratte14,

Hast Du von dieser Antwort einen Krampf in der Hand bekommen?

Kommentar von Alinchen12345,

WOW!! Das nenn ich mal begründung!! Richtig gut und ausführlich, dafür gibt es von mir ein DICKES +!! RICHTIG GUT!

Kommentar von hazard0us,

Voll verstanden das Thema - sollte sich jeder diese Antwort zu Herzen nehmen denn eigentlich ist genau das innere Gerechtigkeit und das wahre Leben wie es sein soll!!!

Kommentar von schmetterling97,

tja aber leider bringt der fleiß unterm strich rein gar nichts denn das ergebnis ist entscheident nicht die mühen.natürlich muss ich üben um eine gute note zu schreiben aber wenn ich das grundkonzept einfach nicht kapier bringt mir das üben leider wenig.;) zum beispiel:Person 1 übt und übt weitsprung jeden tag und am ende kommen 2,85m heraus. person 2 übt nur 2mal in der woche und springt 4,30m. also:es gibt verschiedene typen, die einen sind sportlich die anderen eher weniger und so ist es auch in der schule

Kommentar von XxliisaxX,

@Takie : ich muss erhlich sagen , als ich gelesen habe : -zitat- "Ich würde GUTE NOTEN auf keinen Fall belohnen" war ich erstmal geschockt.. ich wollte deinen text erst gar nicht weiter lesen und dachte mir was ist das den für ne person?! ich wollte erst kommentieren das man gute noten natürlich behlonen sollte... aber dann haeb ich mir deinen text doch nochmal genau durchgelesen und du hast mcihg eines besseren belehrt ;) ich finde deine ansicht echt gut ;) ich bin zwar erst 15 aber habe mir jetzt shcon vor genommen das späther bei meinen kindern genau so zu machen ... sie fürs lernen zu belohnen ;) danke ;)

Kommentar von toben,

sehhr gute antwort DH Man sollte vll noch hinzufügen das Geld teilweise die Lernbereitschaft verdirbt, und sie so zb im studium nicht nichtmehr motiviert sind zu lernen, oder willst du deine kinder bis sie in einer festen arbeitstelle sind ewig für jeden schritt nach vorne bezahlen? Du bist ihre mutter und net ihre Arbeitgeberin

Kommentar von wellihamster,

Zum Glück! ;)

Kommentar von Anon6,

DH ! (ich nehme mir die freiheit dich zu duzen) Du ahst miene Meinung vollkommen geändert . (Schüler , 14 Jahre alt)

Kommentar von Ben333,

das stimmt besonders wenn verschiedene lehrer verschiedene noten geben. ich hatte in deutsch erst ne 1 dann bei einem anedren lehrer ein 2 und letztlich eine 3 und bei einem neuen lehrer wieder eine 1 obwohl ich mich gleichverhaltenhabe und so also ist da nich aussage kräftig daumen hoch

Kommentar von schnecke64,

Ben333, das genau ist mein Reden: Ist doch völlig blöd, dieses System zu unterstützen, weil es keine gerechten Noten gibt. Einzig, wenn ein Lehrer, so wie in der Grundschule, drei oder mehr verschiedene Fächer unterrichtet, sagen mir diese Noten, wenn sie denn voneinander überhaupt abweichen, etwas exaktes über die Lernbereitschaft meines Kindes in diesen einzelnen Fächern aus. Es gibt Studien, die belegen, dass unterschiedliche Lehrer die gleiche Kl.-Arbeit mit Noten von 1 bis 5 bewertet haben und das nicht nur in dem Fach Deutsch, wo es sowieso sehr auf den einzelnen Lehrer ankommt, sondern z.B. auch in Mathematik. Kaum verständlich!?!

Kommentar von energiemaus78,

DH, ich bin total begeistert das hier auch mal die andere seite der Medallie gezeigt wird,

Vielen Dank

Kommentar von MatzeMatratze99,

GENAU! Bin selbst Schüler inner 7. Klasse aufm Gymnasium, und bin auch der Meinung: NEIN. Die selbe begründung wie oben!!! Manchen (so wie mir) fliegts zu, manchen ebm nich!!!

Kommentar von Baceteker,

Takie hat sich aber arbeit gegeben supi

Antwort von Draschomat,
39 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich
Nein

Das ist eine klassische Eltern-Frage, die sich alle Väter und Mütter irgendwann mal stellen (müssen). ^^

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Grundsätzlich kommt es natürlich auf den Einzelfall an, auf das Kind, auf die Familie(nbeziehungen), auf die Fächer, vor allem aber auf die Leistungsfähigkeit und das Talent des Kindes. Pauschale Aussagen sind riskant und oft nicht zutreffend.

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Aber trotzdem bin ich klar dagegen, dass Kinder für gute Noten Geld erhalten sollen. Damit es nicht allzu ausführlich wird, ein knappes Beispiel, warum Geld für gute Noten absolut ungerecht ist:

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Jedes Kind hat verschiedene Talente und Interessen. In der Schule muss sich jedes Kind mit sehr vielen Fächern herumschlagen, bei mir waren das insgesamt am Gymnasium knappe 15 (natürlich nie alle Fächer in einem Jahr - mal fiel Biologie weg, dafür hatte man Chemie...). Was ich damit sagen will: Man kann nicht durchgehend nur sehr gute oder gute Leistungen bringen!

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Wie wollen Eltern beurteilen, wie schwierig das jeweilige Fach ist? Wie wollen sie beurteilen, wie schwer eine Prüfung war? Wie gut der Lehrer unterrichtet? Es kann sein, dass ein Kind in Mathematik mit einer schlechten 3 zufrieden sein muss, weil der Stoff unglaublich schwer ist und dem Schüler das Verständnis dafür fehlt - da hilft auch kein endloses Pauken.

Soll das Kind dann für die 3 den gleichen Geldbetrag bekommen wie in einem vermeintlich einfachen Test, in dem es eine 3 hatte, aber leicht hätte besser sein können, wenn es richtig gelernt hätte? Eine 4 in einem ungebliebten Fach kann mehr wert, also besser sein als eine 2 im Lieblingsfach, in dem locker noch mehr drin gewesen wäre.

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Fazit: Noten kann man nicht angemessen in Geld ausdrücken - in manchen Fällen kann man das Kind sicherlich motivieren, in vielen anderen Fällen aber auch de-motivieren.

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P.S. Für ein Studium an einer Universität bekommt man auch kein Geld, man muss dafür sogar blechen - man leistet aber ein Vielfaches von dem, was man in der Schule tun musste. Als Student lernt man "freiwillig", niemand wird zum Studieren gezwungen. Außerdem beschäftigt man sich an der Universität nicht nur mit dem, was in den Kursen behandelt wird, sondern häufig auch mit Dingen, die einen von sich aus interessieren - es geht also über den "Lernzwang" hinaus. Nur so kann man seine Fachgebiete erkunden und seine Persönlichkeit entwickeln, wie es sonst nirgends möglich ist.

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Wissen bewahrt vor Dummheiten, vor Bevormundung, vor Ignoranz und Respektlosigkeit, und stärkt Selbstvertrauen, Selbsterkenntnis, Selbstbewusstsein und die Bildung einer eigenen, evtl. völlig von der "zähen Masse" abweichenden Meinung und sorgt nebenbei auch noch für gute Berufsaussichten. Wäre die Bildung der Leute höher, gäbe es weniger Kriege und Streitigkeiten, dafür mehr Vernunft und Respekt.

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Wäre schön, wenn für diese traumhaften Ziele in Schulen der Grundstein gelegt werden würde - durch das Fördern und Motivieren von Schülern in ihren Interessensgebieten und ganz ohne Gewinndenken und der meiner Meinung nach sinnlosen Begierde nach Geld.

Kommentar von goodboy21,

Eine klasse Antwort!

Vor allem gefällt mir dieser Abschnitt hier sehr:

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Wissen bewahrt vor Dummheiten, vor Bevormundung, vor Ignoranz und Respektlosigkeit, und stärkt Selbstvertrauen, Selbsterkenntnis, Selbstbewusstsein und die Bildung einer eigenen, evtl. völlig von der "zähen Masse" abweichenden Meinung und sorgt nebenbei auch noch für gute Berufsaussichten. Wäre die Bildung der Leute höher, gäbe es weniger Kriege und Streitigkeiten, dafür mehr Vernunft und Respekt.

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Würde jedoch noch hinzufügen, dass man sich beim Thema "Wissen und Bildung", egal um welches Thema es geht, immer über mehrere Quellen informieren sollte.

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Ansonsten ein 1A-Beitrag.

Kommentar von Martinmuc,

Wahrhaft ciceronische Rhetorik und stoische Weisheit!

Kommentar von auchmama,

...DH...;-)

Kommentar von Draschomat,

Danke - um sich seine eigene Meinung zu bilden, bedarf es bereits min. zweier Quellen. :-)

Kommentar von Momo1965,

Spitzen-Klasse! Wie immer! DH!

Kommentar von schnecke64,

@ Draschomat:

Zitat...In der Schule muss sich jedes Kind mit sehr vielen Fächern herumschlagen, bei mir waren das insgesamt am Gymnasium knappe 15 (natürlich nie alle Fächer in einem Jahr - mal fiel Biologie weg, dafür hatte man Chemie...).

Stimmt heute leider auch nicht mehr:

Mein jüngster Sohn hatte im letzten Schuljahr als G8-Patient, wie ich das nenne, alle Fächer auf einmal, ohne Ausnahme. Und das ist ja wohl jedem klar, dass das auch auf Kosten der Noten geht und ich sehr viel Respekt davor habe, wenn diese Schüler dann auf dem Gymnasium ohne Probleme versetzt werden, viele dreier haben und einige zweier und vllt auch mal eine eins und hoffentlich keine fünf, sondern eine vier und ich das sehr anerkenne und lobe und schätze, ja und das so ganz ohne Geld, denn diese Leistung kann man nicht bezahlen, wenn man nachmittags auch noch seine Termine hat im Sport und durch die Musik.

Kommentar von auchmama,

lol - G8-Patient der Ausspruch ist Klasse!!!

Nachmittags-Veranstalltungen? Nach z.Z. 38 Schulstunden die Woche??? Wir hoffen, dass die Tage irgendwann mal 30 statt 24 Stunden bekommen, dann wäre vieleicht noch mal Zeit zum Leben nach den Hausaufgaben und Vorbereitungen auf die nächste Arbeit, essen und schlafen muss Schüler ja auch noch nebenbei...:-(((

Kommentar von schnecke64,

Das kommt noch dazu: Alle Fächer werden unterrichtet, aber Stunden sind's eher zu wenig bei uns, weil sie eigentlich nicht ausreichend Fachlehrer haben, und was bis zur 8. klasse nicht gelehrt wurde, kam also in der 9. einfach mit auf den Plan.

Aber für alle Fächer muss ja gearbeitet werden, Tests werden geschrieben und Noten verteilt. In Physik will der eine Lehrer alles reinpauken, dann stehen viele Mädels fünf. Der nächste Lehrer will es besser machen und erzählt im nächsten Schuljahr nur noch Geschichtchen, über das Dritte Reich oder so.

Wichtig, natürlich, aber warum in Physik?

Jetzt wollte mein Sohn ev. Physik als LK nehmen, doch da klafft jetzt auf Grund des letzten Schuljahres eine enorme Lücke, die er erstmal schließen müsste.

Kommentar von Draschomat,

Ich habe gerade mal bei mir nachgeschaut: In der 9. und 10. Klasse hatte ich 13 Fächer, in der 11. Klasse 12 Fächer. In der Kollegstufe (12+13) dann nur noch 10 bzw. 9, weil ja einige Fächer wegfallen und man sich gut auf seine starken bzw. interessantesten Fächer spezialisieren konnte.

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Über das G8 brauchen wir nicht reden - ich durfte das G9 durchlaufen und 2009 Abitur machen, und ich kann mir beim besten Willen kein besseres System vorstellen als das, das ich gehabt habe. Kleine Schwächen gab es sicher, aber insgesamt war es optimal - konnte genau meine vier Lieblingsfächer Latein, Musik, Physik/Astronomie und Erdkunde im Abitur wählen. Und trotzdem kamen Fächer wie Mathematik oder Deutsch nicht zu kurz, weil man auch da alle Leistungen zur Endnote zufügen musste, aber immerhin konnte man sich die Abiturprüfung darin ersparen.

Was ist jetzt? Fünf Abiturfächer, drei schriftlich, zwei von den schriftlichen müssen Deutsch und Mathematik sein. Ich find's lächerlich! Meine Kombination wäre nicht einmal ansatzweise mehr möglich...

Für Lehrer hat sich im G8 nicht so viel verändert als für Schüler, sonst würde ich auch nicht Lehrer werden wollen. Aber wenn ich an mein G9 denke und die Schüler im G8 sehe - die Schülern tun mir leid!

Ich kenne persönlich auch keinen Lehrer, der das G8 befürwortet. Die Leute, die es bewusst einführen, haben keine Ahnung von der Umsetzung und der Praxis - aber das ist ja nichts Neues in der Politik...

Kommentar von hastdulust,

Ich finde dass am Anfang zB. in der Grundschule belohnung mit Geld nicht unbedingt falsch ist. So zur Motivation. Bis die Kinder begreifen dass Fleiß auch belohnt wird. Nicht nur mit guten Noten sondern auch mit Geld oder Sondergeschenken. Meine Kinder werden belohnt und der Lerneifer steigt. Wenn später mal Gymi oder noch später Studium oder ähnliches zur Depatte steht wissen Sie schon dass Lernen wichtig ist und haben auch Spass daran. Da lockt 1 oder 2 € als Belohnung eh nicht mehr.

Der Sinn liegt doch darin den Wert und Sinn des Lernens den Kindern begreiflich zu machen. Auf dem Sparbuch können Sie das auch sehr gut nachvollziehn.

Kommentar von Draschomat,

Klar, gute Leistungen dürfen gerne mit Geschenken belohnt werden. Aber nach einer festen Regel und immer mit Geld? Das finde ich einfach nicht gerecht und setzt falsche Ziele.

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Mündliches Lob und Motivation sind die wichtigsten Elemente, wenn man Kinder zum Lernen bewegen will - Geld ist meines Erachtens fehl am Platz. Manche Eltern drücken dem Kind für eine 1 einen 5-Euro-Schein in die Hand und das war's. Wäre es nicht besser, sich den Test anzusehen, zu erkennen, was das Kind überhaupt geleistet hat, es in den Arm zu nehmen und zu zeigen, dass es eine klasse Leistung vollbracht hat? Lob und herzliche Wärme wären viel wichtiger als kaltes Geld!

Kommentar von auchmama,

Bei uns gibt es heute immer noch nach der Zeugnisvergabe ein Buch nach Wahl und Wunsch. Schüler möchte ja auch in den Ferien was um die Hand haben. Lesen bildet und macht Spass...;-)

Kommentar von Draschomat,

Perfekt! :-))

Kommentar von hastdulust,

Bei uns läuft das so !!! Zusammen lernen. Test schreiben. Zusammen angucken,Loben (wenns halbwegs gut war), Fehler besprechen, und dann kommen die Belohnungen. Dass Loben und extra Vergünstigungen dazugehören ist doch eigendlich logisch. Für meine Kinder ist das Geld ein zusätzlicher Anreitz. Deshalb wird auch eine schlechtere Arbeit angeguckt und besprochen. Das mit dem Rückzahlen, wie es meine Kinder selber vorgeschlagen haben, seh ich nicht so eng. Ich könnte es ja später heimlich in die Sparbüchse zurück tun.

Kommentar von Draschomat,

Das hört sich doch ganz gut an. :-)

Antwort von FilmFilm,
19 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

Das ist falsch. Das Kind lernt für sich und seine Zukunft. Ich finde, Geld ist nicht alles. Liebe und Zuneigung ist besser. Belohnen Sie ihr Kind mit Ausflügen, Überraschungen etc. und schätzen Sie dessen Leistungen in der Schule.

Kommentar von wolfseyechen,

pubertierenden kinder kannst du nichts recht machen .... ausflüge - vielleicht noch mit der familie - empfinden sie eher als strafe ... und der gute satz "du lernst für dich und deine zukunft" ... naja, mal ehrlich ... auf den haben wir auch schon nicht gehört, oder ?! ... diese einsicht kommt erst um einiges später ...

Kommentar von AriSina,

ich stimme zu - die Einsicht kommt erst später, bei einigen nie. Ziemlich weltfremd diese "Lehrer-/ Elternaussage": "Du lernst ja nicht für mich sondern für dich!" Denn so weit kann ein Schüler noch nicht denken - wenn aber auch was dabei rausspringt, kann man so eher etwas erreichen.

Kommentar von Takie,

Okay,die Devise "Du lernstja für dich und nicht für mich",ist alleine gesehen wirklich weltfremd.Kinder je nach Alter KÖNNEN diese Vernunft noch nicht 100% ig haben.Deshalb sollte auch was für sie "rausspringen".Aber bitte für ihren FLEIß und nicht für die NOTE!!!

Kommentar von Menaron,

Kinder brauchen einen greifbaren Ansporn. Da kann man predigen, soviel man will.

Kommentar von timbo86,

jep so ist es und das sage ich als lehrer!

Kommentar von kirschauge,

ich bin selbst erzieherin und habe 4 kinder wenn sie mal ne gute note haben bekommen sie mal was süßes oder einen schönen bleistieft oder einen schönen block nur wenn ich nichts habe dann,aber nur dann ein euro aber dann auch nicht mehr !

Kommentar von timbo86,

ja du bist halt erzieherin und für kinder bis zur sagen wir 8. klasse finde ich sollte geld keine rolle bei den noten spielen! danach ist es aber durchaus i.O. beim richtigen schüler/in

Antwort von Momo1965,
18 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

Das kann man so pauschal überhaupt nicht sagen, ob Geld ein geeignetes Lockmittel ist. Das kommt doch vor allem auf das jeweilige Kind, sein Lernverhalten, vor allem aber auf seine Fähigkeiten und Möglichkeiten an.

Wenn es um ein Kind geht, dass durchaus das "Zeug" dazu hätte, gute schulische Leistungen zu bringen, das also nur faul ist, dann kann es unter Umständen durchaus hilfreich sein, es mit ein paar Euro zu "motivieren".

Handelt es sich aber um ein lernschwaches Kind, das selbst bei allergrößten Bemühungen keine Eins oder Zwei erreichen kann, würde dieses "Lockmittel" einen nicht zu unterschätzenden Leistungsdruck ausüben, der dem Kind mehr schaden, als gut tun würde.

Ich halte es mit meinen Kindern anders, wobei ich es hier mit beiden "Fällen" zu tun habe:

Ich erkläre ihnen immer wieder, dass sie nur für sich und ihre Zukunft arbeiten, wobei ich mir darüber im Klaren bin, dass beiden der Weitblick für diese Erkenntnis noch fehlt. Wenn ich sehe, dass sie wirklich alles getan haben, also ihr persönlich Bestes gegeben haben, dann belohne ich sie dafür auf andere Weise, egal, welche Note unter der Arbeit steht... vor allem durch Lob oder kleinere Extras, die es ansonsten vielleicht nicht gegeben hätte.

Kommentar von timbo86,

...und das ist eine wirklich gute Antwort die ich mit einem DH unterstützen möchte!

Kommentar von Momo1965,

Danke! :-)

Kommentar von Takie,

Super,von mir auch DH!!!!Die Frage ist ja auch reden wir hier von LOCKMITTEL oder BELOHNUNG?! Und BELOHNEN würde ich immer die Leistung,also den Fleiß und nicht die NOTE,wie du es bereits geschrieben hast!!!

Kommentar von wellihamster,

Wirklich sehr gute Überlegung!

Kommentar von Linzerin83,

DH! Tolle Antwort.

Antwort von Uli74,
13 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich
Nein

Ich muss dazu jetzt auch mal etwas schreiben, tut mir leid, aber ich lese teilweise die Antworten und mir geht absolut die Hutschnur hoch

Ich habe zwei Kinder, 11 und 13, und sie haben niemals Geld für gute Zensuren bekommen, außer am Schuljahresende beim Zeugnis!

Ich bzw. wir fahren sehr gut damit und die Kinder wissen das wir sie trotzdem lieben auch wenn sie mal eine 4,5 oder auch mal eine 6 schreiben!

Ich finde Noten sind nicht alles! Sie und die Schule sollten nicht das ganze Leben diktieren, es gibt auch noch andere schöne Sachen.

Natürlich bekommen meine Kinder ein Lob wenn sie eine gute Note geschrieben haben, sie haben, oder auch mal ein kleines Extra beim Einkaufen, aber sie haben gelernt sich selber zu motivieren und beim nächsten mal sich eventuell noch besser auf eine Arbeit vorzubereiten, denn sie sind sehr ergeizig!

Sie bekommen allerdings auch mal ein Lob wenn es "nur eine 4" ist, wenn ich sehe das die Leistung besser war.

Schlußendlich bin ich der Meinung es gibt andere Mittel und Wege seine Kinder zu motivieren als mit Geld. Wenn es nur noch so funktioniert dann hat man etwas falsch gemacht!!

So, und jetzt könnt ihr mit Kommentaren loslegen..........

Kommentar von Momo1965,

Gut, dann mache ich mal den Anfang! :-)

Tolle Antwort! DH! ;-)

Kommentar von Takie,

Ich führe dann mal fort: Super dargestellt! Danke im Namen sämtlicher Schüler und:DH!!!

Kommentar von Entdeckung,

ditto

Kommentar von wendytrendy,

Bin ganz deiner Meinung.Ich finde das Kinder heutzutage nicht für alles Geld bekommen sollten.

Antwort von Takie,
10 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich
Nein

An alle! Ich finde den Beitrag von YlangYlang super,weil er einen Aspekt anspricht,der vor lauter Überlegung wie und wann man sein Kind belohnt,noch gar nicht angesprochen wurde.Gut es war auch nicht die Frage,steht für mich aber unweigerlich imdirekten Zusammenhang mit dem Detail Fleiß und Leistung.Schule ist sicherlich wichtig,keine Frage.Lernen macht Sinn und um so schlechter ich in der Schule bin,um so schwerer habe ich es später einen passenden Beruf zu finden,der mir dann auch noch Spass macht.Aber da wären wir auch schon beim Punkt:Spass!Der bleibt in unserer Leistungsgesellschaft oft vollkommen auf der Strecke.Genauso wie Kreativität,Individualität und leider auch sämtliche sozialen Werte.Deshalb sollte man als Eltern/Lehrer aufpassen,dass man nicht mit dem Strom mitschwimmt.Wie alles im Leben,sollte man auch Schule in Maßen "genießen"!Denn wenn wir uns schon so oft fragen(müssen),was sinnvoll in der Kindererziehung ist,sollten wir auch eine anknüpfende Frage nicht außer acht lassen: Was ist denn der Sinn des Lebens? Nun über die Antwort kann man sicher streiten und jeder wird es auch ein wenig anders sehen.Und das ist auch gut so.Aber eines kann ich mir sicher nicht vorstellen:Dass der Sinn des Lebens darin besteht,NUR Leistung zu vollbringen und NUR nach Terminen und Pflichten leben zu müssen.Freizeit,selbst ausgesuchte Hobbys,auch mal nichts tun,Zeit haben die Natur zu genießen und vor allem mit Familie und Freunde etwas erLEBEN können,all das gehört doch zum Leben dazu.Und durch all das lernt man wiederum viele,wichtige Dinge fürs Leben.Und wenn man das als Erwachsener heutzutage schon kaum noch ausleben kann,sollte man wenigsten den Kindern die Möglichkeit dazu geben und ihnen das wetvollste schenken,was man ihnen im Leben überhaupt schenken kann,nämlich ihre Kindheit.Und für die ist es eigentlich nicht vorgesehen,wie ein Erwachsener leben zu müssen,auf Grund der vielen Termine,Pflichten,Verbote und Einschränungen!Deshalb rate ich jedem Elternteil die Schulpflichten zwar verantwortungsbewußt mit Unterstützung,Motivation,Verständnis und ohne Druck nachkommen zu lassen,sie aber im Rahmen zu halten,so das noch Zeit fürs wirkliche Leben bleibt... Motivieren kann man die Kinder übrigens nicht nur durch Belohnungen jeglicher Art,sondern auch durch Lernspiele und/oder einbinden des Schulstoffes in die Interessen des Kindes.;-) Desweiteren halte ich es auch für wichtig,sich auch generell in die Schule mit einzubringen,bei Schulfesten u.s.w.So kann man den Spass an der Schule auch immer wieder hervorkitzeln.

Kommentar von Momo1965,

Mit einem Wort: SPITZENKLASSE!!!

Antwort von Menaron,
10 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich
Ja, Geld spornt an

Kinder brauchen einen greifbaren Ansporn. Da kann man predigen, soviel man will.

Antwort von Lillaline,
10 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich
Ja, Geld spornt an

1= 10 €;

2= 8 €;

3= 5 €;

4= 0 €;

bei Note 5& 6 bekommst du jeweils 5€ zurück

Kommentar von AndyM,

Bei ner 3 5€? Ich finde ab der 3 sollte bereits zurückgezahlt werden.

Kommentar von timbo86,

^^ ne ne 3 sollte auch noch honoriert werden! Aber bei dem System können kinder nur gewinn machen es sei denn sie sind wirklich schlecht in der schule! Kinder sollten sich aber selber entscheiden und auch abwägen müssen indem man ihnen gleichzeitig klar macht, dass sie das geld nicht hinterhergeschmissen bekommen!

Kommentar von Lillaline,

nein, da ist ok.Schließlich muß für den Fall das mal es eine fünf oder sechs ist ein bischen Reserve eingeplant werden.

Kommentar von Takie,

Sorry,seid mir nicht böse aber das ist ja FURCHTBAR,was ihr da vorschlagt.Bevor ihr die Leistung eurer Kinder so streng bewertet,kommt doch erstmal eurer Leistung als Eltern nach und übt und motiviert die Kids gemeinsam.In eurer Ausführung,ist es euch völlig egal,wie doll ein Kind geübt hat,für euch zählt nur die Note.Wenn das Kind aber doch trotzdem fleißig war,hat es doch wohl Anerkennung und Trost verdient,anstatt STRAFE(Geld zurück).Und bei AndyM ist nun auch schon eine 3 schlecht?!NaProst Mahlzeit,das sind die Nächsten Kinder,die gefährdet sind,durch den Schuldruck psychisch krank zu werden....UNd Lillaline,du denkst nur schwarz-weiß.Für ein Kind,das z.B.immer auf einer 6 stand,ist eine durch Fleiß erbrachte 4 SUPER!!!

Kommentar von Momo1965,

Takie, wenn ich könnte, würde ich Dir für diesen Kommentar gleich noch ein Däumchen geben!

Kommentar von Takie,

Vielen Dank,Momo!Ich möchte aber nochmal betonen,das es mir hier nicht drum geht,andere Erziehungsmethoden als schlecht darzustellen,sondern ich möchte einfach mal aus die Sicht der Kids schreiben.Ich habe täglich 2 sehr fleißige Jungs bei mir,für die es oft eine regelrechte Qual ist,bestimmte Dinge zu erlernen.Die Eltern haben das aber nie so gesehen.Sie haben auch gedacht,wenn ich sie zum Hausaufgaben machen oder Üben schicke,steht einer guten Note nichts mehr im Weg.Und wird sie dann schlecht,MUSS es daran liegen,dass das Kind nicht geübt hat.So einfach ist das aber nicht!Ich habe diesen Eltern mal dargestellt wie mühevoll diese Lernstunde für sie ist und was ihre Kinder dazu denken.Sie waren schokiert und gerührt gleichzeitig und ganz langsam verstehen auch sie,das zu guten Noten mehr gehört,als die Kids zu Hausaufgaben und Nachhilfe anzuhalten...

Kommentar von Momo1965,

Takie, Deine Absicht kommt hier wirklich sehr deutlich rüber. Und bei dieser Gelegenheit noch etwas:

Ich kann allerbestens nachvollziehen, was Du leistest bei Deinem Engagement für diese beiden Jungen. Sie - ebenso die Eltern - können sich wirklich glücklich schätzen, dass Du Dich so kompetent und liebevoll für sie einsetzt. Ich finde das absolut großartig von Dir!

Kommentar von nico2,

Ich könnte dir gleich zwei Daumen für dieses Komentar geben, Takie.

Kommentar von user1013,

für eine 1 10€???? Und Geld wieder zurück geben. Ich will erinnern für schlechte Noten bestrapht zu werden finde ich vollkommen ungerecht. Es gibt Kinder den fählt das lernen Leicht und anderen nicht. Und nein das spornt nicht an! Wenn ein Kind eine schlechte arbeit mal schreibt dafür bestraft zu werden??? Dannn muss man das Kind anspornen und ermutiegen.Und wenn ein Kind eine 1 schreibt muss dieses nicht angespornt werden schon allein das Wort anspornen beudetet antreiben wie die Aygipter ihre Sklaven (vllt. übertrieben) wenn ein Kind eine gute Note schreibt soll es hören gut gemacht ich bin stolz auf dich und nicht, jetzt nicht nachlassen immer weiter lernen.Das finde ich falsch und schon allein diese exstremen Zahlen wei 10€ bei einer Schulnote. Und entschuldigt die Rechtschreibfehler hatte wenieg Zeit.

Antwort von schnecke64,
9 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich
Nein

Habe unten schon die meiner Meinung nach beste Antwort mit Daumen hoch ausgezeichnet!

Mehr gibt's eigentlich nicht zu sagen.

Trotzdem:

Stimme völlig überein, wenn belohnen, so kann man nur die Mühe loben, die jemand sich mit einer Lerntätigkeit gegeben hat und nicht Jedem fliegt jedes Thema nur so zu. Also bringt Geld auch nichts.

Obwohl meine Jungs schon älter sind, gebe ich dann mal eine Süßigkeit als Anerkennung, wenn es Zeugnisse gab, eigentlich mehr aus Spass (für mich, schließlich sind dann ja auch Ferien und Geld braucht's immer). Die Oma gibt manchmal ein kleines Geld, weil die Zeugnisse auch ordentlich aussehen.

Geld für eine eins/zwei in Klassenarbeiten?

Das habe ich zum Glück nie angefangen.

Ich habe aber auch nie bestraft, wenn's danebenging. Weil es ebenfalls nicht's bringt. Ist doch schon Strafe genug, die 5 oder sogar 6.

Aber sie wissen schon, wie sehr es mich freut, wenn was Gutes im Heft steht.

Das Streben nach gutem Lernen und Wissensstand sollte aus den Schülern selbst kommen. Sie sollten eigenen Ehrgeiz haben. Den kann ich nicht mit Geld erkaufen.

Lehrer sind nicht immer gerecht (weil sie ja auch nur Menschen sind) und auch unterschiedlich in den Bewertungen, wieso sollte man das Problem auch noch mit Geld verstärken?

Mein Sohn (jetzt Klasse 12) fragte mich neulich, ob er 300,/400,- € bekommt, wenn er einen Abi-Schnitt von 1,3 nach Hause bringt?

Angeblich war das nur ein Scherz. (Ich glaube, er wollte nur meine Authenzität testen, wie wichtig mir sowas wäre oder so).

Übrigens: Meine Antwort war, ob er mir 350 ,- € schenkt, wenn er die 1,3 Durchschnittstraumnote nicht schafft!

Kommentar von schnecke64,

Da fällt mir noch ein anderer Fall ein:

Mein anderer Sohn schrieb eine 5 im Wahlpflichtfach Biochemie (Klasse 8). Da gerade Elternsprechtag war, geh' ich also hin zum Lehrer, mal schauen, obwohl ich mir keine Gedanken machte, aber besser ist besser. Er sagt doch wirklich zu mir:,,Kein Problem, es gibt ja noch die mündliche Note, zwei Protokolle und die Mappe. Machen Sie sich keine Sorgen und machen Sie ihm keinen Stress, denn:

Er ist ein Querdenker, der gerne mal auf's falsche Pferd setzt, aber solche Leute brauchen wir heutzutage in der Naturwissenschaft. Spurdenker haben wir schon genug.''

So war auch mein Sohn beruhigt und er bekam dann im letzten Zeugnis auch eine zwei als Abschlußnote.

So ganz ohne Be - oder Entlohnung. Wie hätte das Geldprinzip denn jetzt da hineingepasst?

Wie kann ich das denn weiterführen. Ich raube doch einem Schüler jeglichen Mut zum Wagnis, auch einmal gegen den Strom zu schwimmen und etwas zu riskieren, weil leider nicht alle Lehrer so fair wie dieser zensieren und ich dann quasi bestrafe, da ich eine fünf nicht mit Geld belohnt hätte. Aber so war es kein Problem und einfach nur ein Mißgeschick, denn für Biochemie kann man sowieso nicht so richtig für Arbeiten lernen, weil z.B. ein Versuch vorgeführt wird und den muß man dann selber erläutern.

Hätte ich irgendwann mal ein Belohnungssystem mit Geld eingeführt, wäre ich spätestens da mit meinem Latein am Ende gewesen.

Kommentar von Momo1965,

Was Du hier so anschaulich beschreibst, deckt sich ziemlich genau mit den Erfahrungen, die ich mit meinen Kindern gemacht habe. Ich teile Deine Meinung zu 100 %. DH!

Kommentar von wellihamster,

Von mir auch ein DH !

Kommentar von schnecke64,

Ja, ich danke Euch. Bin ich ja beruhigt, dass ich nicht die Einzige bin, die kein Geld für Noten verteilt.

Antwort von arkanum,
9 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich
Nein

Die Schule macht es einem nicht immer leicht, weil vieles für die Kinder unnötig erscheint. Da muss die Bildungspolitik sich mal dazu bewegen, nicht zu sehr die Kinder zu trimmen, sondern ihnen entgegen zu kommen, an den eigenen menschlichen Interessen anknüpfen. Aber da muss man durch. Von Belohnung rate ich ab.

Belohnung ist ein sehr altertümliches Mittel. Man hat gemerkt, dass es Menschen beeinflusst. Es ist allerdings eher tragisch, dass es verwendet wird. Besonders in der Erziehung. Am Arbeitsplatz ist es ein Lohn, vergiss das nicht. Wenn deine Kinder die Klassenarbeiten für dich tun und nicht für sich selbst, dann belohne sie. Aber ich denke, sie sollten sie für sich tun. Wenn man einen Menschen belohnt, dann wirkt der overjustification effect. Das bedeutet, dass die intrinsische Motivation, d.h. die Motivation, die vom Kind selbst kommt, verloren geht. Sie wird förmlich überschrieben, wie bei einem Computer. In anderen Worten: Das Kind denkt "jetzt muss ich auf die doofe Klassenarbeit lernen, weil ich sonst kein Geld kriege" anstatt "Ich will auch Aufsätze schreiben können, weil ich doch später mal Geschichten schreiben will, deshalb will ich jetzt mal ein bisschen üben, dann bekomme ich auch eine bessere Note in Deutsch in der Klassenarbeit und kann schon mal dem Lehrer zeigen, was ich drauf habe."

Besser ist es, die intrinsische Motivation aufrecht zu erhalten. Dies tut man dadurch, dass man das Interesse weckt und indem man einen Teil der Verantwortung dem Kind überträgt. Kinder können Verantwortung übernehmen, wenn sie spüren, dass man es ihnen zutraut. Die Dinge, die das Kind in der Schule lernt, kann man aufgreifen und etwas damit machen, sodass das Kind merkt, dass es etwas damit anfangen kann. Wenn es etwas über Mathe gelernt hat, kann man mit dem Kind zusammen einen Plan machen, wie man das Taschengeld verwaltet und besser nutzt, so lernt es gleichzeitig einen besser kalkulierten Umgang mit Geld. Wenn es etwas über Biologie gelernt hat, und man merkt, auf der Grundlage dieses Wissens ist das Kind nun fähig, etwas mit Zellen anzufangen, kann man mit dem Kind zusammen etwas unter dem Mikroskop anschauen. Das zu kaufen ist wirkt dann auch als eine Belohnung, aber in dieser Form keine überschreibende, da das Kind den belohnenden Character nicht den Eltern zuschreibt, sondern seiner Fähigkeit, weil die Eltern ja vielleicht schon bereit gewesen wären, es hätte aber ohne das benötigte Vorwissen wenig Sinn gehabt. Das leuchtet ein und so stärkt es auch das Selbstbewusstsein des Kindes. Es kann etwas erreichen, aus eigener Energie heraus. So sollte es sein. Und so ist das Kind auch glücklicher.

Kommentar von wellihamster,

Eine wirklich logische Antwort! DH

Antwort von CindyMarzanella,
8 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich
Ja, Geld spornt an

für eene einz im hauptfach 5 €

für eene zwei im hauptfach 2 €

für eine drei im hauptfach 1 € €

für Nebenfächer die hälfte :)

Kommentar von CindyMarzanella,

hoppla ha wat vajessen, also

für eene vier egal wodrin jibbt et nix, det is ja ma klar

für eene fümf im hauptfach müssen se 2 € abjeben

un für eene sex im hauptfach müssen se 5 € zurückzahlen

für nebenfächer wieda nur die hälfte

det wird spannend sach ick dir, wetten dat se sich mehr mühe jeben? ggg

Kommentar von wellihamster,

Wurdest Du auch mit Geld belohnt?

Kommentar von CindyMarzanella,

icke nich aba meene tochta ;)

Kommentar von Saemmii,

"un für eene sex im hauptfach müssen se 2€ abjeben". :D Und wenn sie die Zahl (bzw. in diesem Fall Note) richtig buchstabieren, also sechs, können, gibbet 5 Euro, richtig? :)

Antwort von Vanyu,
7 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich
Nein

Also es wäre pädagogisch gesehen ein falscher Ansatz. Aber eins könnt ihr machen. Wenn deine Kinder ein Fach haben wo sie schwierigkeiten haben, könntet ihr denen einen AUsflug versprechen den sie schon immer machen wollten. Das heisst ihr setzt eine bestimmte Note an( 3 oder so) und dann wenn es die Kinder geschafft haben geht Ihr mit ihnen ins Kino ect. Aber Geld wäre falsch. Sie müssen lernen zu Geld ein Verhältnis zu entwickeln.

Kommentar von AriSina,

Ich hab auch ein Verhältnis zu Geld entwickeln können, obwohl ich Geld für Klassenarbeiten bekam....

Kommentar von wellihamster,

Wenn ich sie mit anderen Dingen, wie mit einem Kinobesuch belohne, ist es dann nicht das gleiche wie eine Belohnung mit Geld? Also ob Geld oder Kino- beides wird aus dem Portemonai bezahlt.

Kommentar von Momo1965,

Nein, Willihamster, ich denke, es ist aus Sicht des Kindes doch ein Unterschied, denn wenn sie Geld bekommen, können sie selbst entscheiden, wie und wofür sie es ausgeben.

Kommentar von Takie,

@Vanyu: "...Das heißt IHR setzt eine Note an...und wenn es DIE KINDER geschafft haben.."Sorry,aber Kinder sind doch keine Roboter,die ich auf meine beliebige Note programmieren kann!Damit übe ich unnötigen Druck aus und erreiche nachher das genaue Gegenteil!Stell dir vor du setzt eine 3 an,das Kind übt und übt,und schlittert doch gerade dran vorbei und hat eine 4.Dann wird es auch noch bestraft,mit der Tatsache das der ersehnte Kinobesuch nun flach fällt.Und das nach all den Mühen....

Kommentar von wellihamster,

@Momo1965: Das war eine rhetorische Frage meinerseits. Habe wohl das Ausrufezeichen vergessen. ;)

Kommentar von Momo1965,

Ok, Wellihamster, Botschaft ist angekommen! :-))

Kommentar von Vanyu,

Also erstens: Geld und Kinobesuch sind ein herausragender Unterschied- aber das wurde ja schon erläutert. Und Nein Kinder sind keine Roboter. ABer wenn man für sich die ENtscheidung trifft Kinder belohnen zu wollen, muss man doch irgendwo ansetzen. Man muss ja nicht den KMindern sagen wenn du die und die Note schreibst. Man kann gucken wie die Kinder sich entwickeln und wenn man dann mit der Note zufrieden ist, kann man sagen, dass man sich darüber freut und du deswegen inen Kinobesuch bekommst. Man muss ja nicht jedes wort auf die Goldwaage setzen.

Kommentar von Momo1965,

Vanyu, grundsätzlich gebe ich Dir mit Deiner empfohlenen Vorgehensweise Recht.

Aber, auch wenn ich nun möglicherweise in Deinen Augen etwas auf die Goldwaage lege, so möchte ich dennoch erneut betonen, dass es für das Kind von eminenter Bedeutung ist, ob Du Deine Freude über die Note oder über den Fleiß mit irgendeinem Extra kund tust.

Takie hat es bereits vortrefflich erläutert. Ich brauche es also nicht zu wiederholen. Vielleicht liest Du noch einmal nach!

Antwort von Jaiina,
6 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich
Nein

Nun ja, ein Arbeitnehmer bekommt regelmäßig Geld, und nicht für einen erledigten Auftrag. Außerdem erledigt er die Arbeit für seinen Chef und nicht für sich selbst - da liegt der Unterschied! Wenn ihr die Kinder mit Geld entlohnt, lernen sie daraus, dass sie im Prinzip für euch lernen. Aber das stimmt nicht! Sie sollten begreifen, dass sie für sich und ihr eigenes Leben lernen. Mit guten Noten werden sie es später im Leben leichter haben. Und es ist doch auch ein tolles Gefühl, etwas geschafft zu haben! Das geht auch ohne Geld.. Gerade in der Pubertät ist so etwas ganz wichtig. Unterstützt sie beim Lernen, helft ihnen soweit ihr könnt, bezahlt evtl Nachhilfe wenn das nötig ist. Zeigt, dass ihr stolz seid wenn sie gut sind, aber dass ihr sie trotzdem liebt, wenn mal ne Note daneben geht - Schule ist nicht alles. Helft ihnen, ihren Berufswunsch zu finden - dann haben sie ein Ziel vor Augen. Taschengeld bekommen sie ja sicher unabhängig von ihren Noten.

Antwort von tvb2009,
6 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich
Nein

Geld spornt an, mehr Geld spornt mehr an, noch mehr Geld spornt noch mehr am??? Diese Philosophie hat zu überhöhten Boni und damit zur Finanzkrise geführt! Wir sind doch nicht in die Schule gegangen, um damit Geld zu verdienen. Die Motivation zu guten Noten muß aus Spaß am Lernen und dem Wunsch, besser als andere zu sein, kommen. Das wird mit Geld oder geldähnlichen Belohnungen nachhaltig gestört. Also bitte 'respice finem': immer das Ende betrachten!

Antwort von Saphira4444,
6 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich
Nein

In keinem Fall sollte man Kindern dafür Geld geben, gut in der Schule zu sein. Man sollte ihnen klar machen, das sie das alles für sich selbst und nicht für die Lehrer, die Eltern oder sonst wen machen. Und Geld fördert das nicht gerade.

Antwort von AriSina,
6 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich
Ja, Geld spornt an

Also ich hab mich immer gefreut, wenn ich für gute Noten belohnt wurde. Aber das hat nichts an meiner Leistung geändert - ich hab so oder so für ein fach das ich mochte gelernt, und da wo ich nichts kapiert habe, habe ich auch keine guten Noten geschrieben.

Wobei ich 10 € für eine 1 zu viel finde. Ich würde sagen 5€ für eine 1 und für Noten darunter würde ich kein Geld geben. Für eine zwei in einem schlechten Fach vielleicht noch.

Kommentar von timbo86,

na toll, dann gehen wir mal von 5€ bei einer 1 aus! Ob 5€ haben oder nicht haben ist da doch nicht wirklich ein ansporn, da ich mit 5 euro mit freunden in der stadt nen döner und ne cola bekomme und fertig! Dann sollte man es lieber ganz lassen!

Kommentar von AriSina,

oho DU hast wohl den Wert des geldes nicht zu schätzen gelernt glaube ich.

Antwort von Flocki33,
6 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich
Ja, Geld spornt an

dann würde ich ein feste Tabelle ausmachen . z.B 1-10€

2- 8 €

3 - 6 €

4  - 2 € 

5 gar nichts schlecht gearbeitet gibts auch keinen lohn

Kommentar von timbo86,

Kinder sollten auch verlieren können! Sie sollten nicht einfach geld für gute noten bekommen sondern sich selbst überlegen und abwägen, ob der vorschlag der eltern die noten finanziell zu honorieren für sie wirklich sinnvoll und auch vorteilhaft ist!

Antwort von wolfseyechen,
6 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich
Ja, Geld spornt an

bei mir gibt es für eine 1 (und ausschliesslich für eine 1) in klassenarbeiten 10 euro ... im zeugnis werden 1er mit 10 euro und 2er mit 5 euro honoriert ...

Kommentar von schnecke64,

Da wird sich dein Kind aber bei der Notenbesprechung kurz vor den Zeugnissen mächtig ins Zeug legen, den Lehrer von der ,Eins' zu überzeugen, und was hat es dann aus lerntechnischer Sicht so super gemacht?

Im Gegenzug: Bestrafst du auch eine sechs?

Kommentar von wolfseyechen,

nein ... ich bestrafe es nicht für eine sechs ... ausserdem geht es nicht um "aushandeln" von zensuren ... es geht um erbrachte leistungen ...

Kommentar von schnecke64,

wolfseyechen, in den Zeugnissen tauchen aber auch erhandelte Zensuren auf. Manche Lehrer können auch einfach besser mit Mädchen, andere vielleicht mit Jungen, also das sind doch eben auch nur Menschen und natürlich spielt die persönliche Sympathie bei der Notenvergabe eine Rolle, also fließt auch immer ein bischen was von ausgehandelten Noten mit in die Zeugnisse mit ein, oder ziehst du was ab, wenn du weißt, dass dein Kind einen ,Stein im Brett' bei einem Lehrer hat oder zahlst du drauf, wenn er dein Kind nicht so recht zu würdigen weiß?

Wenn die Fach-Lehrer wechseln, ändern sich oft schlagartig die Noten, obwohl die Kinder sich gar nicht so sehr so schnell verändern, ich sehe das doch immer wieder.

Das haben mir schon Klassenlehrerinnen in der Grundschule gesagt: ,, Frau x, ich weiß, sie werden ihren Sohn auf dem Gymnasium unterstützen, aber es steigt und fällt sowieso alles mit den Lehrern, das war bei meinen kindern auch so.''

Nicht jeder Schüler kann mit jedem Lehrer und umgekehrt und das hat mit Fleiß dann erstmal gar nichts zu tun.

Kommentar von schnecke64,

Die Hälfte einer Note im Hauptfach besteht nunmal aus der mündlichen Leistung, so in etwa, da kommt noch das Heft und die Sorgfalt in den HA mit rein und so weiter, und in Nebenfächern ist es noch krasser.

Manche Mädels sagen morgens zur Lehrerin, Frau xyz, ihr Rock, der steht ihnen aber gut, ... und die fährt voll drauf ab, weil sie Komplimente gerne hört. Eine andere sagt dazu, dass das Tuch für die ,Schleimspur' im Lehrerzimmer hängt.

Wenn ich also Geld für das Zeugnis gebe, dann beiden Kindern die gleiche Summe, einfach nur als Zusatztaschengeld, weil schließlich Ferien sind, manchmal hat das auch die Oma übernommen, wenn sie dran gedacht hat, und auch OHNE die Einser oder Zweier durchzuzählen, sondern einfach die gleiche Summe. (Es waren in diesem Schuljahr 25,-€ für jeden. Sie ist schon sehr großzügig an Geburtstagen und zu Weihnachten...)

Wenn du mit erbrachter Leistung den regelmäßigen Schulbesuch, die ununterbrochene Erstellung der Hausaufgaben und das ausreichende Lernen für Kl.-Arbeiten meinst, gebe ich dir Recht, das sind erbrachte Leistungen. Die Note, die drunter oder im Zeugnis steht, hat aber mit der Leistung eventuell gar nichts zu tun. Das wurde oben ja schon von den unterschiedlichsten Usern ausführlich dargelegt.

Antwort von Otilie2,
6 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich
Ja, Geld spornt an

es ist aber nicht einfach die richtige Höhe dafür festzulegen. Also ich wüsste da keinen pass. Betrag - aber irgendjemand wird da schon was einfallen

Antwort von Menaron,
6 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich
Ja, Geld spornt an

Mach doch, wenn ihr euch das auf Dauer leisten könnt. Bedenke: Sie könnten richtig gut werden.

Antwort von johnnybonny,
5 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

"Ich arbeite in der Schule für meine Zukunft und nicht um Geld von meinen Eltern zu bekommen" (Zitat von meiner 10-Jährigen Schwester)

Kommentar von Momo1965,

Du hast eine sehr kluge Schwester! :-)

Kommentar von arkanum,

Momo anschließ Deine Schwester hat's echt drauf ;)

Antwort von rosi7,
5 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich
Nein

Unser Denkmodell zur Belohnung mit Geld ist in meinen Augen sehr fraglich.

Forschungen kommen zu dem erstaunlichen Ergebnis, dass Geld die Motivation zerstört.

Hier ein Link zu einem Youtube Video dazu.

http://www.youtube.com/watch?v=u6XAPnuFjJc&feature=channel

Antwort von rosi7,
5 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich
Nein

Unser Denkmodell zur Belohnung mit Geld ist in meinen Augen sehr fraglich.

Forschungen kommen zu dem erstaunlichen Ergebnis, dass Geld die Motivation zerstört.

Hier ein Link zu einem Youtube Video dazu.

http://www.youtube.com/watch?v=u6XAPnuFjJc&feature=channel

Antwort von Lionfighter,
5 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich
Nein

nein, weil schon genügend erfolgserlebnisse auftreten, wenn man eine gute note geschrieben hat. ich weiß das aus eigener erfahrung, bin 15.

Kommentar von horbach,

Wenn nicht genug Erfolgserlebnisse bei dir auftreten, liegts vielleicht daran, dass du nicht genügend gelernt hast. Wenn du viele Jahre lang zu wenig gemacht hast, weisst dein Wissen natürlich enorme Lücken auf und da vieles sich auf das früh erlernte Wissen aufbaut, kannst du heute nicht mit solchen Erfolgen glänzen. Selber schuld, sag ich da nur. Versuch da so viel wie möglich aufzuholen, ich weiss nicht, welche Schule du besuchst, aber lass dir gesagt sein, dass kein Arbeitgeber jemanden einstellt, dessen Zeugnis schlechte Noten aufweist. Gerade heute---sehr schlecht. Bei uns in der Gegend haben Realschüler mit sehr guten Noten gerade mal in einem Kaufhaus als Kaufmann eine Lehre gefunden - sag, was will da ein Hauptschüler oder ein Realschüler mit schlechten Noten für eine Lehre bekommen? So viele junge Leute sitzen hier auf der Strasse - kein Geld, keine Lehre - keine Zukunftsaussichten.. 8-( Also tu was, solange das noch möglich ist...

Kommentar von wellihamster,

@ Lionfighter: Stimmt. Wenn ich eine gute Note geschrieben hatte, war das ein riesen Glücksgefühl.

@horbach: Bei Lionfighter treten anscheinend genügend Erfolgserlebnisse ein. Ich denke, Du hast ihn missverstanden ;)

Kommentar von Lionfighter,

da muss ich wellihamster recht geben, ich brauche geld nicht als zusätzlichen ansporn, um gute noten erreichen zu wollen, den hab ich schon so, weil ich ein gutes abi will

Antwort von Humbalk,
5 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich
Ja, Geld spornt an
Antwort von Mizi59,
5 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich
Ja, Geld spornt an

Geld,oder sonstige kleine Wünsche erfüllen , spornt an.

Antwort von hanfgamer,
5 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich
Ja, Geld spornt an

muaaaaaa.... bin selbst ein "kind" (man das ist voll depriirent sowas zu schreiben ich meine ein kinnndddd hört sich so ... ich weiss net ... kindisch ann.... )ok ich bin auch ein pupertierender... teen.. das ist besser so zurück zur frage ähhh... ja genau ich würde geld geben es dem... "kind" recht machen schaffst du sowiso nicht .. also nicht ganz... aber es gibt dem "kind" eine art bestetigung ... wenn man einfach nur sagt gut gemacht dann ist das eine art..." gelangweilte miene gut gemachtghään"

Kommentar von wosyfix,

Du musst in deinem Schülerleben ja schon enorm viel Geld zur Belohnung bekommen haben, dass du derart überragende Leistungen vollbringen kannst - wie hier demonstriert!

Kommentar von hanfgamer,

???? soll das witzig sein...??? oder ist das ernst gemeint.... wenn man witze macht dan sollten sie nicht so zweideutig sein ;D............ da kant aba mal wat lernen du :D

Antwort von kindergarten,
5 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich
Ja, Geld spornt an

Ich habe keine Schulkinder mehr. meine Kinder haben schon selber Kinder. Die Größere hat gestern ihre Arbeit nach der Matura angetreten. Da ist es jetzt mit dem Kassieren bei guten Noten vorbei. Aber die Jüngere geht in eine Höhere Technische Schule mit Matura und da werde ich natürlich es so weiter machen, wie ich es bisher bei beiden machte. Da in so einer Schule ein Einser auf eine Schularbeit wirklich etwas Besonderes ist bekommt sie 5,-- Bei einem Zweier 2,-- und bei einem Dreier 1,- Vergangenes Jahr habe ich sogar für einen Vierer 5,-- gezahlt. Denn sie hatte 2 Schularbeiten immer knapp auf einen Fünfer geschrieben. Und da sie dann sehr viel gelernt hat und darauf hin einen vierer erreichte, belohnte ihn den auch. Aber das war ein Ausnahmefall. Für heuer hat sie sich vorgenommen, zu den Besten der Klasse zu gehören, da nach Ende des Schuljahres auf drei verschieden Sparten aufgeteilt wird. Und nur die Besten kommen dort hin, was sie lernen will: medizinische Elektronik-Technik. Sie hat jetzt ein großes Ziel, will das auch studieren. Daher habe ich jetzt schon angefangen, 5,-- Scheine und 2,-- und 1,-- zu sammeln, damit ich gleich bezahlen kann. Und das mache ich sehr gerne, denn der Fleiß soll auch belohnt werden.

Antwort von Radefeld,
5 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich
Ja, Geld spornt an

Ich bin schon auch dafür, dass die Leistung, die Anstrengung, die hinter einer guten Note steckt, belohnt werden KANN. Einen Automatismus würde ich nicht daraus machen. Welche BELOHNUNG wäre das Kind bereit, der Mutter, oder auch dem Vater, dafür zu geben, dass sie/er es täglich betreut, ernährt, kleidet und, und, und. Diese Frage sollte man ruhig dem Kind stellen, wenn es gar zu dringend eine Belohnung dafür einfordert, dass es ( und das eigentlich NUR für sich!) gut gelernt hat.

Antwort von taxey,
5 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich
Ja, Geld spornt an

naja, ich weiß nicht. ICH bekomm nie geld :((( außer eben zeugnis.

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