Frage von wellihamster,

Geld geben für gute Klassenarbeiten?

Für Zeugnisnoten bekommen meine Töchter Geld. Sollten wir sie aber auch für gute Klassenarbeitsnoten belohnen? Ich denke so: Alleine von Lob wird kaum Ansporn kommen. Es ist doch üblich, dass Leistung belohnt wird. Ein Arbeitnehmer bekommt für seine Arbeit Geld. Schule und Lernen ist für Kinder ebenfalls eine Form von Arbeit. Beide Kinder sind nun in der Pupertät. Sollen wir Ihnen Geld geben? Falls ja, wieviel für eine gute Note? Falls nein, warum nicht?

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von Takie,
Nein

Liebe/r Wellihamster! Ich würde GUTE NOTEN auf keinen Fall belohnen und schon mal gar nicht mit Geld!!!Das hat aber nichts damit zu tun,dass ich das den Kids nicht gönne oder besonders streng bin,sondern ich denke aus folgenden Aspekten so: Zunächst ist es ja so,das das Notensystem jaoft sehr fragwürdig ist.Was sind schon Noten?Heutzutage leider immer mehr ein Druckmittel.Ich habe eine Reportage gesehen,in der eine Lehrerin die Noten für ihre Schüler weggelassen hat,um ihnen den Leistungsdruck zu nehmen und das eigentliche hervorzuheben,nämlich Spass am lernen.Das hatte so einen Erfolg,das die gesamte Klasse so gut wurde,das sie sich von den anderen Paralellklassen deutlich in ihren Leistungen abhoben.Somit sind Noten für mich nicht unbedingt aussagekräftig!Natürlich wird das im Berufsleben meistens anders gesehen,die Zeugnisse sind für die Bewerbungen nun mal das A und O.Aber ich als Eltern verhelfe meinen Kindern eher zu guten Noten,wenn ich sie motiviere und Freude am lernen wecke,als wenn ich die Noten in den Vordergrund stelle! Du schreibst:ES IST DOCH ÜBLICH;DASS LEISTUNG BELOHNT WIRD. Ja,das ist es.Aber:Belohnst du wirklich immer dadurch die LEISTUNG,wenn du die NOTEN belohnst?Ich sage Nein!Fakt ist zum B. schonmal,das jedes Kind unterschiedlich lernt.Ich gebe täglich Nachhilfe und habe diese Art von Belohnung in Zusammenarbeit der Eltern "gestrichen".Warum?Die eigentliche LEISTUNG,nämlich der FLEIß bleiben dabei oft auf der Strecke.Stell dir vor Tochter Nr.1 kommt nach Hause,hat in Englisch eine 2 geschrieben.Super,du belohnst DIESE 2.Tochter Nr.2 kommt und hat in Mathe eine 4 geschrieben.Das findest du nicht so berauschend und es gibt nichts.Nun war es aber so,dass Tochter Nr.1 ein Fable für Englisch hat,ihr alles nur so zufliegt,und sie höchstens eine halbe Stunde dafür gelernt hat.Tochter 2 hingegen,quält sich ständig mit Mathe und hat mehrere Nachmittage für diese Arbeit geübt.Wer hätte denn dann da wohl eher eine Belohnung verdient?Verstehst du worauf ich mit diesem Beispiel hinwill?Du belohnst nicht die LEISTUNG,sondern das Endprodukt,in diesem Fall die NOTEN.Aber die eigentliche LEISTUNG,nämliche der FLEIß(stundenlang Formeln lernen) wird nicht anerkannt.Deshalb belohne ich die Kinder für ihren Fleiß,das heißt für das was sie in den Übungsstunden GELEISTET haben,egal welche Note dabei am Ende rauskommt.Denn warum es dann doch "nur" eine 4,5 oder 6 geworden ist,kann viele Gründe haben(Prüfungsangst,Konzentrationsschwäche,schlecht geschlafen,oder einfach wirklich arge Probleme mit dem Fach),hat aber,wenn man vorher fleißig dafür geübt hat,nichts mehr mit einem Fehlverhalten zu tun.Da kommt aber dann der nächste Aspekt.Was als Ansporn und Belohnung gedacht ist,wird automatisch zur Strafe,wenn die Note nicht dementsprechend ist.Und für das Kind,was sich soviel Mühe gegeben hat,ist nicht nur die dennoch schlechte Note niederschlagend,sondern das Nichtbekommen der 10€,die sie aber doch für ihre neue Hose sparen wollte und sich deshalb so drauf gefreut hat,bekommt sie nun obendrauf auch nicht.Hinzu kommt,das ich festgestellt habe,das diese schönen Aussichten(Spielzeug,Geld)auch schnell von der Funktion des Ansporns zu weiteren Leistungsdruck(ich muss das unbedingt schaffen,ich brauche doch die 10€)umschwanken.Deshalb würde ich dir raten,beobachte deine Mädels und Belohne ihren Fleiß.Haben sie fleißig geübt,kann man wenn die Arbeit geschrieben ist,sagen:"weißt du,ich bewundere wie fleißig du warst und durchgehalten hast,nun gehen wir heut nachmittag mal ein Eis essen.Das hast du dir wirklich verdient."Wird es dann trotzdem eine schlechte Note,tröste deine Tochter,findet gemeinsam raus woran es gelegen hat.Wird sie gut,freue dich mit ihrund sage ihr:"Na schau,da haben sich deine Mühen aber gelohnt!" Und so sehr ich es auch gut finde die Kinder aufs spätere Leben vorzubereiten:Die Arbeitswelt ist nun mal eben nichtdie Schulwelt.Da gibt es nicht ständig Noten.Ich muss täglich meine Arbeit verrichten(womit wir wieder beim Fleiß wären)und bekomme dafür mein Geld.Also ist auch mein System,der Arbeitswelt nicht so entfernt,oder?Ich hoffe,ich konnte mal die andere Seite des Belohnens darlegen und wünsche dir und deiner Familie alles Gute!!!

Kommentar von Uli74 ,

endlich mal eine vernünftige Antwort hier, kann ich nur absolut und in jedem einzelnen Punkt zustimmen! DH

Besser hätte ich es auch nicht schreiben können! :-)

Kommentar von 1f2in ,

Uli74, ich auch nicht und ein Lob an Takie!

Kommentar von Momo1965 ,

Ein wenig ausführlicher, als meine Antwort, aber die Kernaussage ist die Gleiche! :-)

Toll formuliert und super argumentiert! DH!

Kommentar von wellihamster ,

Wirklich eine sehr schöne Antwort, die zum Nachdenken anregt. Deine Beispiele spielgeln im übrigen die Realität bei uns zu Hause wieder. Tochter 1 in Englisch super, Tochter 2 in Mathe- tut sich schwer. Vielen Dank für Deine Mühe! ;)

Kommentar von Linzerin83 ,

DH! Tolle Antwort!

Wenn sich alle Menschen soviel Gedanken darüber machen würden wie du (zB Lehrer und andere Eltern), dann hätten es viele Schüler um einiges leichter.

Leider ist es in der Praxis noch sehr oft so, dass nur das Endprodukt (eben die Noten) belohnt bzw. bestraft werden, und viele Kinder Angst vor der Reaktion der Eltern haben, wenn sie schlechte Noten haben.

Kommentar von schnecke64 ,

Beste Antwort. DH!

Kommentar von YlangYlang ,

Das ist eine gute Antwort. Da hat sich mal einer Gedanken gemacht und weiß wovon er spricht. Ich sehe das ähnlich. Allerdings muss ich hinzufügen, dass in der Schule und der Arbeitswelt zu viel Wert auf Noten, Leistung wie auch Fleiß gelegt wird. Was nützt es, wenn die Schüler alle brav und fleißig pauken und auswendig lernen (wovon die später mehr als die Hälfte wieder vergessen), jedoch nicht lernen was ihnen eigentlich wichtig ist, was ihnen Spaß macht (außer, dass ein paar Fächer vielleicht leichter als andere fallen). Was sind die Werte und Normen, die wir unseren Kindern vermitteln? Sollen sie alle angepasste Leistungsträger werden oder nicht doch lieber zufriedene Menschen, die mit ihrem Leben etwas Sinnvolles anzufangen wissen (nicht nur später mal einen gut bezahlten Job zu bekommen). Dazu gehört z. B. auch das soziale Lernen, Verantwortungsbewusstsein, die Kreativität. Das sind Werte die in unserer Gesellschaft nur ganz am Rand gelehrt werden und somit viel zu kurz kommen.

Kommentar von timbo86 ,

Jap, das Dilemma ist, dass die Schule leider wenig Raum für Kreativität und Individualität der Lehrer und Eltern hat! Die Benotung ist auch etwas worüber sich selbst wir Lehrer aufregen können, aber eine Schule ist derzeit noch das Vorzeigebild der deutschen Bürokratie und meist so festgefahren, dass man Versucht die teilweise idiotischen Auflagen von oben im Sinne der kinder zu verdrehen um unter den Vorraussetzungen noch bestmöglich zu unterrichten! Das ist ein nicht leicht zu bewältigender Spagat!

Andererseits, wenn am Elternsprechtag nur 2 von 26 Elternpaaren kommen um zu hören wie sich ihr Kind neben den offensichtlichen Noten macht ist das ein Armutszeugnis, dass selbst der beste Lehrer nicht völlig kompensieren kann!

Kommentar von schnecke64 ,

@timbo86:

So, die Lehrer regen sich auf, dass nicht alle Eltern auf der Matte stehen?

Das tut mir leid, aber da habe ich bei uns ein ganz anderes Bild von Lehrern bekommen:

Also, ich bin immer nur zu den Lehrern gegangen, bei denen meine Söhne am schlechtesten standen und das war dann (glücklicherweise) nicht allzu oft.

Bei manchen Lehrern, zu denen wir dann doch gestiefelt sind, weil noch Zeit war und die ich dann mal kennenlernen wollte, musste ich mir anhören, wieso ich denn überhaupt da sei.

Manchmal hatte ich das Gefühl, das Eltern einen Angriff auf die Freizeit der Lehrer planen, wenn sie ohne schwerwiegenden Grund einfach auftauchten. Zumindest bei einigen, nicht bei allen Lehrern.

Die Klassenlehrerin meines Älteren wollte mich anfangs (in der 5.) überhaupt nicht sehen, obwohl ich drum bat (Er kam nicht so besonders mit ihr klar, damals stand er drei).

Dann schrieb er plötzlich eine eins und ich musste kommen. (Dafür war dann auf einmal Zeit). Ein unsinniges Gespräch, plötzlich lobte sie ihn in den grünen Klee...

Eine seltsame Logik, fand ich damals.

Kommentar von 1f2in ,

timbo86 bist du nun Lehrer oder Student?

Ich verstehe nicht, weshalb keiner von den Studenten, noch von den Lehrern wieder einmal auf die Straße geht, damit die Eltern und Sympatisanten auch einmal daran teilnehmen könnten, um dem Kultusministerium zu zeigen, wie satt man dieses veraltete Schulsystem hat.

Kommentar von schnecke64 ,

YlangYlang,

DAUMEN HOCH!!!

Kommentar von veritas55 ,
  • Eine gute neue Frage: Was sind die Werte, die den Kindern vermittelt werden, wo bleiben Verantwortungsbewußtsein und Kreativität ?
Kommentar von timbo86 ,

Sehr gute Anwort!

Kommentar von sunblocker89 ,

Super Ansicht. So habe ich das noch nie gesehen. D.H. Echt toll und was noch besser ist: Eine Lehrerin (egal ob Nachhilfe oder Schule) die pädagogisch was drauf hat!

Kommentar von sunny1girl ,

Takie DH !

Kommentar von leseratte14 ,

Hast Du von dieser Antwort einen Krampf in der Hand bekommen?

Kommentar von Alinchen12345 ,

WOW!! Das nenn ich mal begründung!! Richtig gut und ausführlich, dafür gibt es von mir ein DICKES +!! RICHTIG GUT!

Kommentar von hazard0us ,

Voll verstanden das Thema - sollte sich jeder diese Antwort zu Herzen nehmen denn eigentlich ist genau das innere Gerechtigkeit und das wahre Leben wie es sein soll!!!

Kommentar von schmetterling97 ,

tja aber leider bringt der fleiß unterm strich rein gar nichts denn das ergebnis ist entscheident nicht die mühen.natürlich muss ich üben um eine gute note zu schreiben aber wenn ich das grundkonzept einfach nicht kapier bringt mir das üben leider wenig.;) zum beispiel:Person 1 übt und übt weitsprung jeden tag und am ende kommen 2,85m heraus. person 2 übt nur 2mal in der woche und springt 4,30m. also:es gibt verschiedene typen, die einen sind sportlich die anderen eher weniger und so ist es auch in der schule

Kommentar von XxliisaxX ,

@Takie : ich muss erhlich sagen , als ich gelesen habe : -zitat- "Ich würde GUTE NOTEN auf keinen Fall belohnen" war ich erstmal geschockt.. ich wollte deinen text erst gar nicht weiter lesen und dachte mir was ist das den für ne person?! ich wollte erst kommentieren das man gute noten natürlich behlonen sollte... aber dann haeb ich mir deinen text doch nochmal genau durchgelesen und du hast mcihg eines besseren belehrt ;) ich finde deine ansicht echt gut ;) ich bin zwar erst 15 aber habe mir jetzt shcon vor genommen das späther bei meinen kindern genau so zu machen ... sie fürs lernen zu belohnen ;) danke ;)

Kommentar von toben ,

sehhr gute antwort DH Man sollte vll noch hinzufügen das Geld teilweise die Lernbereitschaft verdirbt, und sie so zb im studium nicht nichtmehr motiviert sind zu lernen, oder willst du deine kinder bis sie in einer festen arbeitstelle sind ewig für jeden schritt nach vorne bezahlen? Du bist ihre mutter und net ihre Arbeitgeberin

Kommentar von wellihamster ,

Zum Glück! ;)

Kommentar von Anon6 ,

DH ! (ich nehme mir die freiheit dich zu duzen) Du ahst miene Meinung vollkommen geändert . (Schüler , 14 Jahre alt)

Kommentar von Ben333 ,

das stimmt besonders wenn verschiedene lehrer verschiedene noten geben. ich hatte in deutsch erst ne 1 dann bei einem anedren lehrer ein 2 und letztlich eine 3 und bei einem neuen lehrer wieder eine 1 obwohl ich mich gleichverhaltenhabe und so also ist da nich aussage kräftig daumen hoch

Kommentar von schnecke64 ,

Ben333, das genau ist mein Reden: Ist doch völlig blöd, dieses System zu unterstützen, weil es keine gerechten Noten gibt. Einzig, wenn ein Lehrer, so wie in der Grundschule, drei oder mehr verschiedene Fächer unterrichtet, sagen mir diese Noten, wenn sie denn voneinander überhaupt abweichen, etwas exaktes über die Lernbereitschaft meines Kindes in diesen einzelnen Fächern aus. Es gibt Studien, die belegen, dass unterschiedliche Lehrer die gleiche Kl.-Arbeit mit Noten von 1 bis 5 bewertet haben und das nicht nur in dem Fach Deutsch, wo es sowieso sehr auf den einzelnen Lehrer ankommt, sondern z.B. auch in Mathematik. Kaum verständlich!?!

Kommentar von energiemaus78 ,

DH, ich bin total begeistert das hier auch mal die andere seite der Medallie gezeigt wird,

Vielen Dank

Kommentar von MatzeMatratze99 ,

GENAU! Bin selbst Schüler inner 7. Klasse aufm Gymnasium, und bin auch der Meinung: NEIN. Die selbe begründung wie oben!!! Manchen (so wie mir) fliegts zu, manchen ebm nich!!!

Kommentar von user6519 ,

Takie hat sich aber arbeit gegeben supi

Antwort
von Ennakern,
Nein

Hallo. Nein ich würde gute Noten nicht mit Geld belohnen. Für manche Kinder hat das vllt. einen gewissen ansporn weiter zu lernen und noch mehr zu lernen um das nächste mal noch mehr Geld zu bekommen. Aber dadurch lernen die Kinder nicht, für sich selber zu lernen und das ist meiner Ansicht nach das wichtigste, was sie lernen sollten. Sie denken dann, sie würden für ihre Eltern lernen oder sonst irgendwen. Aber später wenn es im richtigen Leben anders zu geht haben solche Kinder probleme sich zurecht zu finden . Allerdings sollte man das nicht auf die Allgemeinheit beziehen. Klar kann man auch immer mal das Kind belohnen, wenn es eine wirklich gute Note geschrieben hat. Aber es sollte nicht zu Häufigkeit werden. Die Kinder, die immer nur etwas bekommen, wenn sie gut in der Schule sind bekommen irgendwann das gefül, sie würden ihren Eltern nur etwas bedeuten wenn sie gut in der Schule sind. Nur dann sind sie toll. ABer das stimmt ja nciht. UNd das sollte sowohl den Kindern als auch den Erwachsenen klar sein. Solange man es nciht übertreibt und es einen gewissen Rahmen gibt ist es noch okay.

Kommentar von wellihamster ,

Der Gedanke gefällt mir :..." bekommen irgendwann das gefül, sie würden ihren Eltern nur etwas bedeuten wenn sie gut in der Schule sind... "

Stimmt. Manche junge Leute fühlen sich dann als Versager, was sie aber in den Augen der Eltern bestimmt nicht sind.

Antwort
von MonsterDoener,
Ja, Geld spornt an

hi ich bin 11 jahre alt und werde bald 12 jahre alt. ich gehe in die 7. klasse und ich streng mich wirklich immer total an, wen ich für gute noten geld kriege. ich denk mal das is bei jedem kind so. weil jeder irgendwie geld braucht. manche gehen mit freunden einkaufen und andere sparen auf irgendwas.aba ich würde auch nich zuviel geben. für ne eins vllt. 5-10 euro. bei ner zwei 4-8 euro oda so und bei ner drei 2- 6 euro. ich hoffe ich konnte dir mit dieser antwort helfen. MFG MonsterDoener

Kommentar von wellihamster ,

Vielen Dank für Deine Meinung! Schön, dass sich hier so viele Kids beteiligen!

Antwort
von Takie,
Nein

An alle! Ich finde den Beitrag von YlangYlang super,weil er einen Aspekt anspricht,der vor lauter Überlegung wie und wann man sein Kind belohnt,noch gar nicht angesprochen wurde.Gut es war auch nicht die Frage,steht für mich aber unweigerlich imdirekten Zusammenhang mit dem Detail Fleiß und Leistung.Schule ist sicherlich wichtig,keine Frage.Lernen macht Sinn und um so schlechter ich in der Schule bin,um so schwerer habe ich es später einen passenden Beruf zu finden,der mir dann auch noch Spass macht.Aber da wären wir auch schon beim Punkt:Spass!Der bleibt in unserer Leistungsgesellschaft oft vollkommen auf der Strecke.Genauso wie Kreativität,Individualität und leider auch sämtliche sozialen Werte.Deshalb sollte man als Eltern/Lehrer aufpassen,dass man nicht mit dem Strom mitschwimmt.Wie alles im Leben,sollte man auch Schule in Maßen "genießen"!Denn wenn wir uns schon so oft fragen(müssen),was sinnvoll in der Kindererziehung ist,sollten wir auch eine anknüpfende Frage nicht außer acht lassen: Was ist denn der Sinn des Lebens? Nun über die Antwort kann man sicher streiten und jeder wird es auch ein wenig anders sehen.Und das ist auch gut so.Aber eines kann ich mir sicher nicht vorstellen:Dass der Sinn des Lebens darin besteht,NUR Leistung zu vollbringen und NUR nach Terminen und Pflichten leben zu müssen.Freizeit,selbst ausgesuchte Hobbys,auch mal nichts tun,Zeit haben die Natur zu genießen und vor allem mit Familie und Freunde etwas erLEBEN können,all das gehört doch zum Leben dazu.Und durch all das lernt man wiederum viele,wichtige Dinge fürs Leben.Und wenn man das als Erwachsener heutzutage schon kaum noch ausleben kann,sollte man wenigsten den Kindern die Möglichkeit dazu geben und ihnen das wetvollste schenken,was man ihnen im Leben überhaupt schenken kann,nämlich ihre Kindheit.Und für die ist es eigentlich nicht vorgesehen,wie ein Erwachsener leben zu müssen,auf Grund der vielen Termine,Pflichten,Verbote und Einschränungen!Deshalb rate ich jedem Elternteil die Schulpflichten zwar verantwortungsbewußt mit Unterstützung,Motivation,Verständnis und ohne Druck nachkommen zu lassen,sie aber im Rahmen zu halten,so das noch Zeit fürs wirkliche Leben bleibt... Motivieren kann man die Kinder übrigens nicht nur durch Belohnungen jeglicher Art,sondern auch durch Lernspiele und/oder einbinden des Schulstoffes in die Interessen des Kindes.;-) Desweiteren halte ich es auch für wichtig,sich auch generell in die Schule mit einzubringen,bei Schulfesten u.s.w.So kann man den Spass an der Schule auch immer wieder hervorkitzeln.

Kommentar von Momo1965 ,

Mit einem Wort: SPITZENKLASSE!!!

Antwort
von Jeshua,

Also ich denke, das sind total unterschiedliche Dinge. Der Umgang mit Geld wird (Genau wie alle anderen Dinge) durch vormachen und abgucken größtenteils gelernt. Also wenn ich meinen Kindern was erzähle und was völlig anderes mache, werden sie wahrscheinlich das tun, was sie sehen, nicht was sie hören. Das andere ist, die Noten in der Schule stellen nur bedingt eine Leistung dar, diese beziehen sich immer auf die jeweiligen Vorgaben. Inwieweit das für das Leben spannend oder wichtig ist, bleibt abzuwarten. Ich freue mich am meisten, wenn mein Kind Spaß hat an dem, was es tut und lernt, und natürlich auch, wenn die Zensuren gut sein sollten. Wenn mein Kind allerdings in einem Fach welches ihm gar nicht liegt, keine Bestnoten bekommen sollte, werde ich es dafür trotzdem loben, ihm sagen, dass ich es gern habe, wie es ist und wenn es Hilfe oder Trost möchte, gebe ich das natürlich gern. Geld für Leistung ist richtig und wichtig und sollte man vielleicht auch schon als Kind ansprechen. Mein Vorschlag wäre, immer wenn dein Kind etwas gut macht, z.B. beim abwaschen helfen oder Schuhe putzen, dann vielleicht den ein oder anderen Auro geben als Belohnung. Ansonsten Geld pro Monaten als Anreiz, damit umgehen zu lernen. Also quasi schon dafür, dass dein Kind da ist, bekommt es Geld. Schulnoten würd ich so nicht belohnen, aber wie vielfach schon angesprochen, mit dem ein oder anderen Eis, Raus-geh-nachmittag, Zoobesuch etc. Was mir noch einfällt, Geld spornt an, ja, auf jeden Fall, aber ich denke, dass kommt erst später, für die Kinder ist das noch nicht so real wie für uns "Erwachsene" (obwohl ich denke, auch für uns ist Geld immer irgendwie irreal, weil es nur ein Tauschmittel ist für irgendwas, was wir brauchen oder möchten. Ich hoffe, ich konnte zum Nachdenken anregen.

Kommentar von wellihamster ,

;)

Antwort
von arkanum,
Nein

Die Schule macht es einem nicht immer leicht, weil vieles für die Kinder unnötig erscheint. Da muss die Bildungspolitik sich mal dazu bewegen, nicht zu sehr die Kinder zu trimmen, sondern ihnen entgegen zu kommen, an den eigenen menschlichen Interessen anknüpfen. Aber da muss man durch. Von Belohnung rate ich ab.

Belohnung ist ein sehr altertümliches Mittel. Man hat gemerkt, dass es Menschen beeinflusst. Es ist allerdings eher tragisch, dass es verwendet wird. Besonders in der Erziehung. Am Arbeitsplatz ist es ein Lohn, vergiss das nicht. Wenn deine Kinder die Klassenarbeiten für dich tun und nicht für sich selbst, dann belohne sie. Aber ich denke, sie sollten sie für sich tun. Wenn man einen Menschen belohnt, dann wirkt der overjustification effect. Das bedeutet, dass die intrinsische Motivation, d.h. die Motivation, die vom Kind selbst kommt, verloren geht. Sie wird förmlich überschrieben, wie bei einem Computer. In anderen Worten: Das Kind denkt "jetzt muss ich auf die doofe Klassenarbeit lernen, weil ich sonst kein Geld kriege" anstatt "Ich will auch Aufsätze schreiben können, weil ich doch später mal Geschichten schreiben will, deshalb will ich jetzt mal ein bisschen üben, dann bekomme ich auch eine bessere Note in Deutsch in der Klassenarbeit und kann schon mal dem Lehrer zeigen, was ich drauf habe."

Besser ist es, die intrinsische Motivation aufrecht zu erhalten. Dies tut man dadurch, dass man das Interesse weckt und indem man einen Teil der Verantwortung dem Kind überträgt. Kinder können Verantwortung übernehmen, wenn sie spüren, dass man es ihnen zutraut. Die Dinge, die das Kind in der Schule lernt, kann man aufgreifen und etwas damit machen, sodass das Kind merkt, dass es etwas damit anfangen kann. Wenn es etwas über Mathe gelernt hat, kann man mit dem Kind zusammen einen Plan machen, wie man das Taschengeld verwaltet und besser nutzt, so lernt es gleichzeitig einen besser kalkulierten Umgang mit Geld. Wenn es etwas über Biologie gelernt hat, und man merkt, auf der Grundlage dieses Wissens ist das Kind nun fähig, etwas mit Zellen anzufangen, kann man mit dem Kind zusammen etwas unter dem Mikroskop anschauen. Das zu kaufen ist wirkt dann auch als eine Belohnung, aber in dieser Form keine überschreibende, da das Kind den belohnenden Character nicht den Eltern zuschreibt, sondern seiner Fähigkeit, weil die Eltern ja vielleicht schon bereit gewesen wären, es hätte aber ohne das benötigte Vorwissen wenig Sinn gehabt. Das leuchtet ein und so stärkt es auch das Selbstbewusstsein des Kindes. Es kann etwas erreichen, aus eigener Energie heraus. So sollte es sein. Und so ist das Kind auch glücklicher.

Kommentar von wellihamster ,

Eine wirklich logische Antwort! DH

Antwort
von user1013,
Nein

Ich würde es nicht machen vllt nur dann wenn dein Kind zB. in ein Fach wo sie ihr schwächen hat g sich angstrengt und mühe gibt mal 2€ geben das sie sich was kaufen kann(je nachdem wie alt sie ist oder auch nen Kino besuch) aber ich würde nicht so sagen bei ner 1 kriegst du 5€ ich würde dann eher ausnahmen machen und auch nicht zu häufig :-).Schließlich ist dies die Flicht deiner Tochter.

Antwort
von warnop,
Nein

Ich denke das muß nicht sein die Kinder sollten so weit erzogen sein das Sie es für sich machen nicht für das Geld. Kleine Geschenke zum Zeugnis ok aber sonst nicht.

Kommentar von wellihamster ,

Die Einsicht der Kinder spielt der Erziehung leider oftmals einen Streich. Viele Kinder leben von einem Tag auf den anderen, ohne sich wirklich Gedanken um ihre Zukunft zu machen und das trotz des Redens der Eltern. Fängt ja schon bei der Praktikumssuche an " Äh, wie jetzt schon?" und es geht weiter mit dem Berufswunsch. "Keine Ahnung was ich werden will. Ich glaub ich geh erst mal weiter zur Schule." Manche Eltern reden sich echt den Mund fusselig und das Kind schaltet auf Durchzug.

Antwort
von Snaxel,
Nein

Auf gar keinen Fall würde ich meine Kinder mit Geld für gute Noten belohnen. Dadurch lernen sie, dass sie nur etwas tun müssen, um eine Belohnung zu bekommen und nicht, weil es wichtig ist zu lernen. Für das eigene Selbstwertgefühl ist es unbedingt notwendig, dass sie aus eigenem Antrieb lernen. Denn nur dann könne sie sich selbst bewerten und stolz auf sich sein!

Antwort
von isburga,
Nein

Die Kinder sollten für sich selbst lernen. Eine gute Note zu bekommen, ist doch positiver Anreiz genug. Erinnere dich doch mal an deine Schulzeit zurück, du hast dich mit Sicherheit auch ohne Geld über eine gute Zensur gefreut und wurdest nicht mit Geld belohnt. Ein Lob genügt völlig.

Antwort
von Jorge22,
Nein

Eigentlich machst du die Noten für dich und nicht für deine Eltern. Aber man könnt im ersten Halbjahr für ein ein guten Notendurchschnitt schon ein belohnung verdient haben. Also für jedes Halbjahr und Jahr meine Meinung

Antwort
von supasusi,
Nein

ich finde ein besonderer Ausflug oder eine extra stunde vom gliebten hobby wären wertvoller(bleibt im Hirn) geld hat heute keinen stellenwert mehr für jugendliche, da ihnen ja ohnehin taschengeld gegeben wird und handy....im wirklichen leben bekommt man auch nicht jedesmal vom chef eine prämie wenn man seine arbeit gut gemacht hat. ich finde das höchste gut ist heute zeit die man mit seinen liebsten verbringen kann und die in deren erinnerung bleibt.

Antwort
von supasusi,
Nein

verbringe zeit mit deinen liebsten, das ist die höchste belohnung und bleibt in erinnerung. geld hat keinen stellenwert mehr wegen taschengeld,geburtstag, handy....ein ausflug oder eine extrastunde vom geliebten hobby zählen weit mehr als belohnung.bleibt auf dem teppich wie soll das im richtigen leben weitergehen? oder gibt dir dein chef auch jedesmal eine prämie wenn du deine arbeit gut gemacht hast - also bitte kein geld sondern zeit, liebe, zuwendung auch wenn es einmal daneben gegangen ist.

Antwort
von Daughty,

Das ist wirklich eine Gewissensfrage. Die Verhaltensforschung hat gezeigt, dass Menschen, die regelmäßig für Leistung belohnt werden, dazu neigen, sich immer nur bis zum Erreichen der Belohnung anzustrengen und nie darüber hinaus. Diejenigen hingegen, die von innen heraus motiviert sind Leistung zu bringen, gehen viel weiter und "wachsen über sich hinaus". Nun ist es allerdings im echten Leben so, dass dies in Zeiten der Pubertät dann doch im Hinblick auf schulische Leistungen eher nicht geschieht. So könnte man mit Recht den Standpunkt vertreten, mit Belohnung arbeiten sie wenigstens bis dahin - besser als nichts. Ob diese Maßnahme dann die Motivation für immer beeinflusst und die Youngster auch im späteren Leben nur für Belohnung Leistung zeigen, ist bisher nicht bewiesenn oder widerlegt. Also tatsächlich eine Frage der persönlichen Abwägung....

Kommentar von wellihamster ,

DH !

Antwort
von Water2112,
Nein

Geld geben zerstört die intrinsische Motivation. Man wird quasi konditioniert: wenn ich lerne, krieg ich Geld. Also lerne ich fürs Geld. So hat man mit etwas Pech irgendwann Kinder, die sich für nichts interessieren, wofür es kein Geld gibt (und das am besten sofort!). Der Spaß an der Sache, also am Lernstoff, sollte im Vordergrund stehen. Man sollte nie irgendwas für äußere Anreize tun, der Idealzustand wäre, nur an seiner eigenen Weiterentwicklung interessiert zu sein, selbst wenn man völlig isoliert ist (z.B. keine Anerkennung oder kein Geld bekommt). Sonst hat man beim Wegfall äußerer Anreize eine ziemliche Sinnkrise.

Antwort
von Diabolo36,
Nein

Hallo Wir Mütter werden auch nicht bezahlt für die Arbeit die wir leisten. Sprich Kids, Haushalt und vielleicht noch einen Job.Die Kids sind auch alle unterschiedlich.Mal ein Kinobesuch oder vielleicht mal ein Spiel oder Buch was sie schon immer haben wollten sollte Belohnung genug sein.Man kann doch die Kids fragen was sie mal haben möchten wenn sie richtig gut waren aber nicht zur gewohnheit werden lassen. Dann wird alles selbstverständlich für die Kids.Das solltet ihr mal ausprobieren.

Kommentar von timbo86 ,

natürlich werdet ihr mütter bezahlt!

Kommentar von caromarl ,

von wem werden wir bezahlt?

Antwort
von tvb2009,
Nein

Geld spornt an, mehr Geld spornt mehr an, noch mehr Geld spornt noch mehr am??? Diese Philosophie hat zu überhöhten Boni und damit zur Finanzkrise geführt! Wir sind doch nicht in die Schule gegangen, um damit Geld zu verdienen. Die Motivation zu guten Noten muß aus Spaß am Lernen und dem Wunsch, besser als andere zu sein, kommen. Das wird mit Geld oder geldähnlichen Belohnungen nachhaltig gestört. Also bitte 'respice finem': immer das Ende betrachten!

Antwort
von kindergarten,
Ja, Geld spornt an

Ich habe keine Schulkinder mehr. meine Kinder haben schon selber Kinder. Die Größere hat gestern ihre Arbeit nach der Matura angetreten. Da ist es jetzt mit dem Kassieren bei guten Noten vorbei. Aber die Jüngere geht in eine Höhere Technische Schule mit Matura und da werde ich natürlich es so weiter machen, wie ich es bisher bei beiden machte. Da in so einer Schule ein Einser auf eine Schularbeit wirklich etwas Besonderes ist bekommt sie 5,-- Bei einem Zweier 2,-- und bei einem Dreier 1,- Vergangenes Jahr habe ich sogar für einen Vierer 5,-- gezahlt. Denn sie hatte 2 Schularbeiten immer knapp auf einen Fünfer geschrieben. Und da sie dann sehr viel gelernt hat und darauf hin einen vierer erreichte, belohnte ihn den auch. Aber das war ein Ausnahmefall. Für heuer hat sie sich vorgenommen, zu den Besten der Klasse zu gehören, da nach Ende des Schuljahres auf drei verschieden Sparten aufgeteilt wird. Und nur die Besten kommen dort hin, was sie lernen will: medizinische Elektronik-Technik. Sie hat jetzt ein großes Ziel, will das auch studieren. Daher habe ich jetzt schon angefangen, 5,-- Scheine und 2,-- und 1,-- zu sammeln, damit ich gleich bezahlen kann. Und das mache ich sehr gerne, denn der Fleiß soll auch belohnt werden.

Antwort
von lalewau,
Nein

kinder und jugendliche sollten ohne mit geld "bestochen" zu werden, für klassenarbeiten lernen. viel schöner ist es, mal mit ihnen als familie mal einen ausflug zu machen oder ab und zu, jedoch ohne konkreten anlass, den kindern eine kleine freude zu machen, sei es nur eine einladung, durch etwas materielles oder eben durch etwas taschengeld.

ich finde, kinder sollten sich nciht daran gewöhnen, für dinge wie eine klassenarbeit (oder auch zeugnisse) belohnt zu werden, da sie oft gar nicht so viel dafür gearbeitet haben und jeder lehrer unterschiedliche bewetungsmethoden hat. was kann man also auf eine note geben als elternteil, wenn man nciht nachvollziehen kann, ob sie sich wirklich "erarbeitet" wurde?

Kommentar von wellihamster ,

Stimmt. Jeder Lehrer bewertet anders. Bei dem einen bekommt man mit zwei Fehlern trotzdem noch eine eins, bei dem anderen fehlt nur ein I-Punkt und schon hat man bloß eine zwei.

Antwort
von kinglibero,
Ja, Geld spornt an

ich bin selber erst 10 und ich freue mich immer wieder darüber das ich was kriege ich streng mich dadurch natürlich auch mehr anb

Antwort
von ILoveNico,
Ja, Geld spornt an

Ich bin selber ein "Kind" und kenne mich damit aus, also ich würde mich viel mehr anstrengen wenn ich wüsste dass es für eine gute Note Geld gibt. Ich rate dazu aber erst ab den Noten 1 oder 2. Ansonsten bekommt das Kind zu oft Geld und es strängt sich nicht mehr an.

Kommentar von wellihamster ,

Wieviel bekommst Du denn regelmäßig für gute Klassenarbeiten?

Antwort
von DeejayFerwei,
Ja, Geld spornt an

Also mich spornt Geld auf jeden Fall an , aber man sollte nicht zuviel Geld geben, weil man soll auch nicht nur wegen dem Geld lernen, weil es geht ja schlieslich um die Zukunft des Kindes, also ein dickes fettes ja , mit der Bedingung das man nicht zuviel gibt!

Antwort
von Radefeld,
Ja, Geld spornt an

Ich bin schon auch dafür, dass die Leistung, die Anstrengung, die hinter einer guten Note steckt, belohnt werden KANN. Einen Automatismus würde ich nicht daraus machen. Welche BELOHNUNG wäre das Kind bereit, der Mutter, oder auch dem Vater, dafür zu geben, dass sie/er es täglich betreut, ernährt, kleidet und, und, und. Diese Frage sollte man ruhig dem Kind stellen, wenn es gar zu dringend eine Belohnung dafür einfordert, dass es ( und das eigentlich NUR für sich!) gut gelernt hat.

Antwort
von lillilii,
Nein

Prinzipiell ist Belohnung immer ein guter Ansporn aber es muss Jugendlichen möglich sein,auch ohne ständige finanzielle Unterstützung zu lernen und die guten Noten und das Lob als Belohnung und weitere Motivation zu sehen.Im Arbeitsleben bekommt man auch nicht für jede einzelne gute Leistung mehr Geld.

Antwort
von Earthling,
Nein

Ich habe damals immer alle Kinder beneidet die Geld von ihren Eltern bekommen haben. Natürlich gefällt das dem Kind, aber ich halte es einfach nicht für richtig. Lob usw., alles schön und gut, aber Geld für eine gute Note ist einfach zu viel des Guten.

Antwort
von Jaiina,
Nein

Nun ja, ein Arbeitnehmer bekommt regelmäßig Geld, und nicht für einen erledigten Auftrag. Außerdem erledigt er die Arbeit für seinen Chef und nicht für sich selbst - da liegt der Unterschied! Wenn ihr die Kinder mit Geld entlohnt, lernen sie daraus, dass sie im Prinzip für euch lernen. Aber das stimmt nicht! Sie sollten begreifen, dass sie für sich und ihr eigenes Leben lernen. Mit guten Noten werden sie es später im Leben leichter haben. Und es ist doch auch ein tolles Gefühl, etwas geschafft zu haben! Das geht auch ohne Geld.. Gerade in der Pubertät ist so etwas ganz wichtig. Unterstützt sie beim Lernen, helft ihnen soweit ihr könnt, bezahlt evtl Nachhilfe wenn das nötig ist. Zeigt, dass ihr stolz seid wenn sie gut sind, aber dass ihr sie trotzdem liebt, wenn mal ne Note daneben geht - Schule ist nicht alles. Helft ihnen, ihren Berufswunsch zu finden - dann haben sie ein Ziel vor Augen. Taschengeld bekommen sie ja sicher unabhängig von ihren Noten.

Antwort
von Damenhandtasche,
Nein

Auf keinen Fall Geld für gute Noten!

Nicht, weil es nicht funktionieren würde, sondern weil ein verzerrter Leistungsgedanke zelebriert wird:

Zeig Leistung, um materiell zu gewinnen! Erkenne und bewerte die Leistung eines Menschen am materiellen Gewinn, am Auto, am Anzug, am Handy! Vergiss die Freude am Schaffen und Geschafften! Vergiss Anerkennung, die dir kein Geld bringt - sie ist nichts "wert"! Leiste überhaupt nur dann, wenn es dir einen materiellen Vorteil verschafft! Begreife Bildung nicht als einen Prozess der Persönlichkeitsentwicklung und Kompetenzvermittlung - sondern als Chance Asche zu machen!

Erscheint mir zynisch.

Antwort
von theDennis44,
Nein

Also wenn meine Eltern Geld für gute noten mir geben würden hätt ich nicht gelernt sondern abgekugt von meinem nachbarn!

Kommentar von wellihamster ,

Na Du hast aber einen klugen Nachbar xD

Antwort
von Volksentscheide,
Nein

viel wertvoller wäre sich für das Kind Freizeit in Höhe des Erwerbseinkommensstundenlohn zu nehmen und zu beweisen, dass man in dieser Freizeit kein Geld ausgeben braucht, um glücklich zu sein.

Kommentar von wellihamster ,

Wie? Ich versteh das nicht ganz- hört sich aber trotzdem gut an;) Nee, erklär mal den ersten Teil des Satzes.

Antwort
von avilis,

In der heutigen Zeit spielen äußere Werte eine immer größere Rolle. Die Kinder/ Jugendlichen müssen mit der Peergroup mithalten können und sind für den Konsum bestimmter Luxusgüter ( neues Handy, neuer MP3 Player...) auf Geld angewiesen. Diese Entwicklung kann man nicht stoppen und war irgendwie schon immer vorhanden. Wichtig bei der Belohnung/ Motivation durch Geld ist wichtig, dass Ihr als Eltern nicht erpressbar seid ( wenn ich die Kohle nicht kriege,schreib ich eben die fünf...) und das eure Kinder hoffentlich noch andere Wertvorstelllungen ( Mitgefühl,Achtung, Interesse an anderen Menschen, Natur, Tieren...) auf den Weg mitbekommen als den schnöden Mammon. Geld zur elohnung ist o.k., nur der "Rest" darf nicht vernachlässigt werden.

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