Frage von wellihamster,

Geld geben für gute Klassenarbeiten?

Für Zeugnisnoten bekommen meine Töchter Geld. Sollten wir sie aber auch für gute Klassenarbeitsnoten belohnen? Ich denke so: Alleine von Lob wird kaum Ansporn kommen. Es ist doch üblich, dass Leistung belohnt wird. Ein Arbeitnehmer bekommt für seine Arbeit Geld. Schule und Lernen ist für Kinder ebenfalls eine Form von Arbeit. Beide Kinder sind nun in der Pupertät. Sollen wir Ihnen Geld geben? Falls ja, wieviel für eine gute Note? Falls nein, warum nicht?

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von Takie,
140 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich
Nein

Liebe/r Wellihamster! Ich würde GUTE NOTEN auf keinen Fall belohnen und schon mal gar nicht mit Geld!!!Das hat aber nichts damit zu tun,dass ich das den Kids nicht gönne oder besonders streng bin,sondern ich denke aus folgenden Aspekten so: Zunächst ist es ja so,das das Notensystem jaoft sehr fragwürdig ist.Was sind schon Noten?Heutzutage leider immer mehr ein Druckmittel.Ich habe eine Reportage gesehen,in der eine Lehrerin die Noten für ihre Schüler weggelassen hat,um ihnen den Leistungsdruck zu nehmen und das eigentliche hervorzuheben,nämlich Spass am lernen.Das hatte so einen Erfolg,das die gesamte Klasse so gut wurde,das sie sich von den anderen Paralellklassen deutlich in ihren Leistungen abhoben.Somit sind Noten für mich nicht unbedingt aussagekräftig!Natürlich wird das im Berufsleben meistens anders gesehen,die Zeugnisse sind für die Bewerbungen nun mal das A und O.Aber ich als Eltern verhelfe meinen Kindern eher zu guten Noten,wenn ich sie motiviere und Freude am lernen wecke,als wenn ich die Noten in den Vordergrund stelle! Du schreibst:ES IST DOCH ÜBLICH;DASS LEISTUNG BELOHNT WIRD. Ja,das ist es.Aber:Belohnst du wirklich immer dadurch die LEISTUNG,wenn du die NOTEN belohnst?Ich sage Nein!Fakt ist zum B. schonmal,das jedes Kind unterschiedlich lernt.Ich gebe täglich Nachhilfe und habe diese Art von Belohnung in Zusammenarbeit der Eltern "gestrichen".Warum?Die eigentliche LEISTUNG,nämlich der FLEIß bleiben dabei oft auf der Strecke.Stell dir vor Tochter Nr.1 kommt nach Hause,hat in Englisch eine 2 geschrieben.Super,du belohnst DIESE 2.Tochter Nr.2 kommt und hat in Mathe eine 4 geschrieben.Das findest du nicht so berauschend und es gibt nichts.Nun war es aber so,dass Tochter Nr.1 ein Fable für Englisch hat,ihr alles nur so zufliegt,und sie höchstens eine halbe Stunde dafür gelernt hat.Tochter 2 hingegen,quält sich ständig mit Mathe und hat mehrere Nachmittage für diese Arbeit geübt.Wer hätte denn dann da wohl eher eine Belohnung verdient?Verstehst du worauf ich mit diesem Beispiel hinwill?Du belohnst nicht die LEISTUNG,sondern das Endprodukt,in diesem Fall die NOTEN.Aber die eigentliche LEISTUNG,nämliche der FLEIß(stundenlang Formeln lernen) wird nicht anerkannt.Deshalb belohne ich die Kinder für ihren Fleiß,das heißt für das was sie in den Übungsstunden GELEISTET haben,egal welche Note dabei am Ende rauskommt.Denn warum es dann doch "nur" eine 4,5 oder 6 geworden ist,kann viele Gründe haben(Prüfungsangst,Konzentrationsschwäche,schlecht geschlafen,oder einfach wirklich arge Probleme mit dem Fach),hat aber,wenn man vorher fleißig dafür geübt hat,nichts mehr mit einem Fehlverhalten zu tun.Da kommt aber dann der nächste Aspekt.Was als Ansporn und Belohnung gedacht ist,wird automatisch zur Strafe,wenn die Note nicht dementsprechend ist.Und für das Kind,was sich soviel Mühe gegeben hat,ist nicht nur die dennoch schlechte Note niederschlagend,sondern das Nichtbekommen der 10€,die sie aber doch für ihre neue Hose sparen wollte und sich deshalb so drauf gefreut hat,bekommt sie nun obendrauf auch nicht.Hinzu kommt,das ich festgestellt habe,das diese schönen Aussichten(Spielzeug,Geld)auch schnell von der Funktion des Ansporns zu weiteren Leistungsdruck(ich muss das unbedingt schaffen,ich brauche doch die 10€)umschwanken.Deshalb würde ich dir raten,beobachte deine Mädels und Belohne ihren Fleiß.Haben sie fleißig geübt,kann man wenn die Arbeit geschrieben ist,sagen:"weißt du,ich bewundere wie fleißig du warst und durchgehalten hast,nun gehen wir heut nachmittag mal ein Eis essen.Das hast du dir wirklich verdient."Wird es dann trotzdem eine schlechte Note,tröste deine Tochter,findet gemeinsam raus woran es gelegen hat.Wird sie gut,freue dich mit ihrund sage ihr:"Na schau,da haben sich deine Mühen aber gelohnt!" Und so sehr ich es auch gut finde die Kinder aufs spätere Leben vorzubereiten:Die Arbeitswelt ist nun mal eben nichtdie Schulwelt.Da gibt es nicht ständig Noten.Ich muss täglich meine Arbeit verrichten(womit wir wieder beim Fleiß wären)und bekomme dafür mein Geld.Also ist auch mein System,der Arbeitswelt nicht so entfernt,oder?Ich hoffe,ich konnte mal die andere Seite des Belohnens darlegen und wünsche dir und deiner Familie alles Gute!!!

Kommentar von Uli74 ,

endlich mal eine vernünftige Antwort hier, kann ich nur absolut und in jedem einzelnen Punkt zustimmen! DH

Besser hätte ich es auch nicht schreiben können! :-)

Kommentar von Momo1965 ,

Ein wenig ausführlicher, als meine Antwort, aber die Kernaussage ist die Gleiche! :-)

Toll formuliert und super argumentiert! DH!

Kommentar von wellihamster ,

Wirklich eine sehr schöne Antwort, die zum Nachdenken anregt. Deine Beispiele spielgeln im übrigen die Realität bei uns zu Hause wieder. Tochter 1 in Englisch super, Tochter 2 in Mathe- tut sich schwer. Vielen Dank für Deine Mühe! ;)

Kommentar von Linzerin83 ,

DH! Tolle Antwort!

Wenn sich alle Menschen soviel Gedanken darüber machen würden wie du (zB Lehrer und andere Eltern), dann hätten es viele Schüler um einiges leichter.

Leider ist es in der Praxis noch sehr oft so, dass nur das Endprodukt (eben die Noten) belohnt bzw. bestraft werden, und viele Kinder Angst vor der Reaktion der Eltern haben, wenn sie schlechte Noten haben.

Kommentar von schnecke64 ,

Beste Antwort. DH!

Kommentar von YlangYlang ,

Das ist eine gute Antwort. Da hat sich mal einer Gedanken gemacht und weiß wovon er spricht. Ich sehe das ähnlich. Allerdings muss ich hinzufügen, dass in der Schule und der Arbeitswelt zu viel Wert auf Noten, Leistung wie auch Fleiß gelegt wird. Was nützt es, wenn die Schüler alle brav und fleißig pauken und auswendig lernen (wovon die später mehr als die Hälfte wieder vergessen), jedoch nicht lernen was ihnen eigentlich wichtig ist, was ihnen Spaß macht (außer, dass ein paar Fächer vielleicht leichter als andere fallen). Was sind die Werte und Normen, die wir unseren Kindern vermitteln? Sollen sie alle angepasste Leistungsträger werden oder nicht doch lieber zufriedene Menschen, die mit ihrem Leben etwas Sinnvolles anzufangen wissen (nicht nur später mal einen gut bezahlten Job zu bekommen). Dazu gehört z. B. auch das soziale Lernen, Verantwortungsbewusstsein, die Kreativität. Das sind Werte die in unserer Gesellschaft nur ganz am Rand gelehrt werden und somit viel zu kurz kommen.

Kommentar von timbo86 ,

Sehr gute Anwort!

Kommentar von timbo86 ,

Jap, das Dilemma ist, dass die Schule leider wenig Raum für Kreativität und Individualität der Lehrer und Eltern hat! Die Benotung ist auch etwas worüber sich selbst wir Lehrer aufregen können, aber eine Schule ist derzeit noch das Vorzeigebild der deutschen Bürokratie und meist so festgefahren, dass man Versucht die teilweise idiotischen Auflagen von oben im Sinne der kinder zu verdrehen um unter den Vorraussetzungen noch bestmöglich zu unterrichten! Das ist ein nicht leicht zu bewältigender Spagat!

Andererseits, wenn am Elternsprechtag nur 2 von 26 Elternpaaren kommen um zu hören wie sich ihr Kind neben den offensichtlichen Noten macht ist das ein Armutszeugnis, dass selbst der beste Lehrer nicht völlig kompensieren kann!

Kommentar von schnecke64 ,

@timbo86:

So, die Lehrer regen sich auf, dass nicht alle Eltern auf der Matte stehen?

Das tut mir leid, aber da habe ich bei uns ein ganz anderes Bild von Lehrern bekommen:

Also, ich bin immer nur zu den Lehrern gegangen, bei denen meine Söhne am schlechtesten standen und das war dann (glücklicherweise) nicht allzu oft.

Bei manchen Lehrern, zu denen wir dann doch gestiefelt sind, weil noch Zeit war und die ich dann mal kennenlernen wollte, musste ich mir anhören, wieso ich denn überhaupt da sei.

Manchmal hatte ich das Gefühl, das Eltern einen Angriff auf die Freizeit der Lehrer planen, wenn sie ohne schwerwiegenden Grund einfach auftauchten. Zumindest bei einigen, nicht bei allen Lehrern.

Die Klassenlehrerin meines Älteren wollte mich anfangs (in der 5.) überhaupt nicht sehen, obwohl ich drum bat (Er kam nicht so besonders mit ihr klar, damals stand er drei).

Dann schrieb er plötzlich eine eins und ich musste kommen. (Dafür war dann auf einmal Zeit). Ein unsinniges Gespräch, plötzlich lobte sie ihn in den grünen Klee...

Eine seltsame Logik, fand ich damals.

Kommentar von schnecke64 ,

YlangYlang,

DAUMEN HOCH!!!

Kommentar von sunblocker89 ,

Super Ansicht. So habe ich das noch nie gesehen. D.H. Echt toll und was noch besser ist: Eine Lehrerin (egal ob Nachhilfe oder Schule) die pädagogisch was drauf hat!

Kommentar von sunny1girl ,

Takie DH !

Kommentar von leseratte14 ,

Hast Du von dieser Antwort einen Krampf in der Hand bekommen?

Kommentar von Alinchen12345 ,

WOW!! Das nenn ich mal begründung!! Richtig gut und ausführlich, dafür gibt es von mir ein DICKES +!! RICHTIG GUT!

Kommentar von hazard0us ,

Voll verstanden das Thema - sollte sich jeder diese Antwort zu Herzen nehmen denn eigentlich ist genau das innere Gerechtigkeit und das wahre Leben wie es sein soll!!!

Kommentar von schmetterling97 ,

tja aber leider bringt der fleiß unterm strich rein gar nichts denn das ergebnis ist entscheident nicht die mühen.natürlich muss ich üben um eine gute note zu schreiben aber wenn ich das grundkonzept einfach nicht kapier bringt mir das üben leider wenig.;) zum beispiel:Person 1 übt und übt weitsprung jeden tag und am ende kommen 2,85m heraus. person 2 übt nur 2mal in der woche und springt 4,30m. also:es gibt verschiedene typen, die einen sind sportlich die anderen eher weniger und so ist es auch in der schule

Kommentar von XxliisaxX ,

@Takie : ich muss erhlich sagen , als ich gelesen habe : -zitat- "Ich würde GUTE NOTEN auf keinen Fall belohnen" war ich erstmal geschockt.. ich wollte deinen text erst gar nicht weiter lesen und dachte mir was ist das den für ne person?! ich wollte erst kommentieren das man gute noten natürlich behlonen sollte... aber dann haeb ich mir deinen text doch nochmal genau durchgelesen und du hast mcihg eines besseren belehrt ;) ich finde deine ansicht echt gut ;) ich bin zwar erst 15 aber habe mir jetzt shcon vor genommen das späther bei meinen kindern genau so zu machen ... sie fürs lernen zu belohnen ;) danke ;)

Kommentar von toben ,

sehhr gute antwort DH Man sollte vll noch hinzufügen das Geld teilweise die Lernbereitschaft verdirbt, und sie so zb im studium nicht nichtmehr motiviert sind zu lernen, oder willst du deine kinder bis sie in einer festen arbeitstelle sind ewig für jeden schritt nach vorne bezahlen? Du bist ihre mutter und net ihre Arbeitgeberin

Kommentar von wellihamster ,

Zum Glück! ;)

Kommentar von Anon6 ,

DH ! (ich nehme mir die freiheit dich zu duzen) Du ahst miene Meinung vollkommen geändert . (Schüler , 14 Jahre alt)

Kommentar von Ben333 ,

das stimmt besonders wenn verschiedene lehrer verschiedene noten geben. ich hatte in deutsch erst ne 1 dann bei einem anedren lehrer ein 2 und letztlich eine 3 und bei einem neuen lehrer wieder eine 1 obwohl ich mich gleichverhaltenhabe und so also ist da nich aussage kräftig daumen hoch

Kommentar von veritas55 ,
  • Eine gute neue Frage: Was sind die Werte, die den Kindern vermittelt werden, wo bleiben Verantwortungsbewußtsein und Kreativität ?
Kommentar von schnecke64 ,

Ben333, das genau ist mein Reden: Ist doch völlig blöd, dieses System zu unterstützen, weil es keine gerechten Noten gibt. Einzig, wenn ein Lehrer, so wie in der Grundschule, drei oder mehr verschiedene Fächer unterrichtet, sagen mir diese Noten, wenn sie denn voneinander überhaupt abweichen, etwas exaktes über die Lernbereitschaft meines Kindes in diesen einzelnen Fächern aus. Es gibt Studien, die belegen, dass unterschiedliche Lehrer die gleiche Kl.-Arbeit mit Noten von 1 bis 5 bewertet haben und das nicht nur in dem Fach Deutsch, wo es sowieso sehr auf den einzelnen Lehrer ankommt, sondern z.B. auch in Mathematik. Kaum verständlich!?!

Kommentar von energiemaus78 ,

DH, ich bin total begeistert das hier auch mal die andere seite der Medallie gezeigt wird,

Vielen Dank

Kommentar von MatzeMatratze99 ,

GENAU! Bin selbst Schüler inner 7. Klasse aufm Gymnasium, und bin auch der Meinung: NEIN. Die selbe begründung wie oben!!! Manchen (so wie mir) fliegts zu, manchen ebm nich!!!

Kommentar von Baceteker ,

Takie hat sich aber arbeit gegeben supi

Kommentar von 1f2in ,

Uli74, ich auch nicht und ein Lob an Takie!

Kommentar von 1f2in ,

timbo86 bist du nun Lehrer oder Student?

Ich verstehe nicht, weshalb keiner von den Studenten, noch von den Lehrern wieder einmal auf die Straße geht, damit die Eltern und Sympatisanten auch einmal daran teilnehmen könnten, um dem Kultusministerium zu zeigen, wie satt man dieses veraltete Schulsystem hat.

Antwort
von Draschomat,
39 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich
Nein

Das ist eine klassische Eltern-Frage, die sich alle Väter und Mütter irgendwann mal stellen (müssen). ^^

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Grundsätzlich kommt es natürlich auf den Einzelfall an, auf das Kind, auf die Familie(nbeziehungen), auf die Fächer, vor allem aber auf die Leistungsfähigkeit und das Talent des Kindes. Pauschale Aussagen sind riskant und oft nicht zutreffend.

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Aber trotzdem bin ich klar dagegen, dass Kinder für gute Noten Geld erhalten sollen. Damit es nicht allzu ausführlich wird, ein knappes Beispiel, warum Geld für gute Noten absolut ungerecht ist:

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Jedes Kind hat verschiedene Talente und Interessen. In der Schule muss sich jedes Kind mit sehr vielen Fächern herumschlagen, bei mir waren das insgesamt am Gymnasium knappe 15 (natürlich nie alle Fächer in einem Jahr - mal fiel Biologie weg, dafür hatte man Chemie...). Was ich damit sagen will: Man kann nicht durchgehend nur sehr gute oder gute Leistungen bringen!

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Wie wollen Eltern beurteilen, wie schwierig das jeweilige Fach ist? Wie wollen sie beurteilen, wie schwer eine Prüfung war? Wie gut der Lehrer unterrichtet? Es kann sein, dass ein Kind in Mathematik mit einer schlechten 3 zufrieden sein muss, weil der Stoff unglaublich schwer ist und dem Schüler das Verständnis dafür fehlt - da hilft auch kein endloses Pauken.

Soll das Kind dann für die 3 den gleichen Geldbetrag bekommen wie in einem vermeintlich einfachen Test, in dem es eine 3 hatte, aber leicht hätte besser sein können, wenn es richtig gelernt hätte? Eine 4 in einem ungebliebten Fach kann mehr wert, also besser sein als eine 2 im Lieblingsfach, in dem locker noch mehr drin gewesen wäre.

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Fazit: Noten kann man nicht angemessen in Geld ausdrücken - in manchen Fällen kann man das Kind sicherlich motivieren, in vielen anderen Fällen aber auch de-motivieren.

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P.S. Für ein Studium an einer Universität bekommt man auch kein Geld, man muss dafür sogar blechen - man leistet aber ein Vielfaches von dem, was man in der Schule tun musste. Als Student lernt man "freiwillig", niemand wird zum Studieren gezwungen. Außerdem beschäftigt man sich an der Universität nicht nur mit dem, was in den Kursen behandelt wird, sondern häufig auch mit Dingen, die einen von sich aus interessieren - es geht also über den "Lernzwang" hinaus. Nur so kann man seine Fachgebiete erkunden und seine Persönlichkeit entwickeln, wie es sonst nirgends möglich ist.

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Wissen bewahrt vor Dummheiten, vor Bevormundung, vor Ignoranz und Respektlosigkeit, und stärkt Selbstvertrauen, Selbsterkenntnis, Selbstbewusstsein und die Bildung einer eigenen, evtl. völlig von der "zähen Masse" abweichenden Meinung und sorgt nebenbei auch noch für gute Berufsaussichten. Wäre die Bildung der Leute höher, gäbe es weniger Kriege und Streitigkeiten, dafür mehr Vernunft und Respekt.

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Wäre schön, wenn für diese traumhaften Ziele in Schulen der Grundstein gelegt werden würde - durch das Fördern und Motivieren von Schülern in ihren Interessensgebieten und ganz ohne Gewinndenken und der meiner Meinung nach sinnlosen Begierde nach Geld.

Kommentar von goodboy21 ,

Eine klasse Antwort!

Vor allem gefällt mir dieser Abschnitt hier sehr:

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Wissen bewahrt vor Dummheiten, vor Bevormundung, vor Ignoranz und Respektlosigkeit, und stärkt Selbstvertrauen, Selbsterkenntnis, Selbstbewusstsein und die Bildung einer eigenen, evtl. völlig von der "zähen Masse" abweichenden Meinung und sorgt nebenbei auch noch für gute Berufsaussichten. Wäre die Bildung der Leute höher, gäbe es weniger Kriege und Streitigkeiten, dafür mehr Vernunft und Respekt.

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Würde jedoch noch hinzufügen, dass man sich beim Thema "Wissen und Bildung", egal um welches Thema es geht, immer über mehrere Quellen informieren sollte.

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Ansonsten ein 1A-Beitrag.

Kommentar von Martinmuc ,

Wahrhaft ciceronische Rhetorik und stoische Weisheit!

Kommentar von auchmama ,

...DH...;-)

Kommentar von Draschomat ,

Danke - um sich seine eigene Meinung zu bilden, bedarf es bereits min. zweier Quellen. :-)

Kommentar von Momo1965 ,

Spitzen-Klasse! Wie immer! DH!

Kommentar von schnecke64 ,

@ Draschomat:

Zitat...In der Schule muss sich jedes Kind mit sehr vielen Fächern herumschlagen, bei mir waren das insgesamt am Gymnasium knappe 15 (natürlich nie alle Fächer in einem Jahr - mal fiel Biologie weg, dafür hatte man Chemie...).

Stimmt heute leider auch nicht mehr:

Mein jüngster Sohn hatte im letzten Schuljahr als G8-Patient, wie ich das nenne, alle Fächer auf einmal, ohne Ausnahme. Und das ist ja wohl jedem klar, dass das auch auf Kosten der Noten geht und ich sehr viel Respekt davor habe, wenn diese Schüler dann auf dem Gymnasium ohne Probleme versetzt werden, viele dreier haben und einige zweier und vllt auch mal eine eins und hoffentlich keine fünf, sondern eine vier und ich das sehr anerkenne und lobe und schätze, ja und das so ganz ohne Geld, denn diese Leistung kann man nicht bezahlen, wenn man nachmittags auch noch seine Termine hat im Sport und durch die Musik.

Kommentar von auchmama ,

lol - G8-Patient der Ausspruch ist Klasse!!!

Nachmittags-Veranstalltungen? Nach z.Z. 38 Schulstunden die Woche??? Wir hoffen, dass die Tage irgendwann mal 30 statt 24 Stunden bekommen, dann wäre vieleicht noch mal Zeit zum Leben nach den Hausaufgaben und Vorbereitungen auf die nächste Arbeit, essen und schlafen muss Schüler ja auch noch nebenbei...:-(((

Kommentar von hastdulust ,

Ich finde dass am Anfang zB. in der Grundschule belohnung mit Geld nicht unbedingt falsch ist. So zur Motivation. Bis die Kinder begreifen dass Fleiß auch belohnt wird. Nicht nur mit guten Noten sondern auch mit Geld oder Sondergeschenken. Meine Kinder werden belohnt und der Lerneifer steigt. Wenn später mal Gymi oder noch später Studium oder ähnliches zur Depatte steht wissen Sie schon dass Lernen wichtig ist und haben auch Spass daran. Da lockt 1 oder 2 € als Belohnung eh nicht mehr.

Der Sinn liegt doch darin den Wert und Sinn des Lernens den Kindern begreiflich zu machen. Auf dem Sparbuch können Sie das auch sehr gut nachvollziehn.

Kommentar von Draschomat ,

Ich habe gerade mal bei mir nachgeschaut: In der 9. und 10. Klasse hatte ich 13 Fächer, in der 11. Klasse 12 Fächer. In der Kollegstufe (12+13) dann nur noch 10 bzw. 9, weil ja einige Fächer wegfallen und man sich gut auf seine starken bzw. interessantesten Fächer spezialisieren konnte.

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Über das G8 brauchen wir nicht reden - ich durfte das G9 durchlaufen und 2009 Abitur machen, und ich kann mir beim besten Willen kein besseres System vorstellen als das, das ich gehabt habe. Kleine Schwächen gab es sicher, aber insgesamt war es optimal - konnte genau meine vier Lieblingsfächer Latein, Musik, Physik/Astronomie und Erdkunde im Abitur wählen. Und trotzdem kamen Fächer wie Mathematik oder Deutsch nicht zu kurz, weil man auch da alle Leistungen zur Endnote zufügen musste, aber immerhin konnte man sich die Abiturprüfung darin ersparen.

Was ist jetzt? Fünf Abiturfächer, drei schriftlich, zwei von den schriftlichen müssen Deutsch und Mathematik sein. Ich find's lächerlich! Meine Kombination wäre nicht einmal ansatzweise mehr möglich...

Für Lehrer hat sich im G8 nicht so viel verändert als für Schüler, sonst würde ich auch nicht Lehrer werden wollen. Aber wenn ich an mein G9 denke und die Schüler im G8 sehe - die Schülern tun mir leid!

Ich kenne persönlich auch keinen Lehrer, der das G8 befürwortet. Die Leute, die es bewusst einführen, haben keine Ahnung von der Umsetzung und der Praxis - aber das ist ja nichts Neues in der Politik...

Kommentar von Draschomat ,

Klar, gute Leistungen dürfen gerne mit Geschenken belohnt werden. Aber nach einer festen Regel und immer mit Geld? Das finde ich einfach nicht gerecht und setzt falsche Ziele.

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Mündliches Lob und Motivation sind die wichtigsten Elemente, wenn man Kinder zum Lernen bewegen will - Geld ist meines Erachtens fehl am Platz. Manche Eltern drücken dem Kind für eine 1 einen 5-Euro-Schein in die Hand und das war's. Wäre es nicht besser, sich den Test anzusehen, zu erkennen, was das Kind überhaupt geleistet hat, es in den Arm zu nehmen und zu zeigen, dass es eine klasse Leistung vollbracht hat? Lob und herzliche Wärme wären viel wichtiger als kaltes Geld!

Kommentar von auchmama ,

Bei uns gibt es heute immer noch nach der Zeugnisvergabe ein Buch nach Wahl und Wunsch. Schüler möchte ja auch in den Ferien was um die Hand haben. Lesen bildet und macht Spass...;-)

Kommentar von hastdulust ,

Bei uns läuft das so !!! Zusammen lernen. Test schreiben. Zusammen angucken,Loben (wenns halbwegs gut war), Fehler besprechen, und dann kommen die Belohnungen. Dass Loben und extra Vergünstigungen dazugehören ist doch eigendlich logisch. Für meine Kinder ist das Geld ein zusätzlicher Anreitz. Deshalb wird auch eine schlechtere Arbeit angeguckt und besprochen. Das mit dem Rückzahlen, wie es meine Kinder selber vorgeschlagen haben, seh ich nicht so eng. Ich könnte es ja später heimlich in die Sparbüchse zurück tun.

Kommentar von Draschomat ,

Perfekt! :-))

Kommentar von Draschomat ,

Das hört sich doch ganz gut an. :-)

Kommentar von schnecke64 ,

Das kommt noch dazu: Alle Fächer werden unterrichtet, aber Stunden sind's eher zu wenig bei uns, weil sie eigentlich nicht ausreichend Fachlehrer haben, und was bis zur 8. klasse nicht gelehrt wurde, kam also in der 9. einfach mit auf den Plan.

Aber für alle Fächer muss ja gearbeitet werden, Tests werden geschrieben und Noten verteilt. In Physik will der eine Lehrer alles reinpauken, dann stehen viele Mädels fünf. Der nächste Lehrer will es besser machen und erzählt im nächsten Schuljahr nur noch Geschichtchen, über das Dritte Reich oder so.

Wichtig, natürlich, aber warum in Physik?

Jetzt wollte mein Sohn ev. Physik als LK nehmen, doch da klafft jetzt auf Grund des letzten Schuljahres eine enorme Lücke, die er erstmal schließen müsste.

Antwort
von arkanum,
9 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich
Nein

Die Schule macht es einem nicht immer leicht, weil vieles für die Kinder unnötig erscheint. Da muss die Bildungspolitik sich mal dazu bewegen, nicht zu sehr die Kinder zu trimmen, sondern ihnen entgegen zu kommen, an den eigenen menschlichen Interessen anknüpfen. Aber da muss man durch. Von Belohnung rate ich ab.

Belohnung ist ein sehr altertümliches Mittel. Man hat gemerkt, dass es Menschen beeinflusst. Es ist allerdings eher tragisch, dass es verwendet wird. Besonders in der Erziehung. Am Arbeitsplatz ist es ein Lohn, vergiss das nicht. Wenn deine Kinder die Klassenarbeiten für dich tun und nicht für sich selbst, dann belohne sie. Aber ich denke, sie sollten sie für sich tun. Wenn man einen Menschen belohnt, dann wirkt der overjustification effect. Das bedeutet, dass die intrinsische Motivation, d.h. die Motivation, die vom Kind selbst kommt, verloren geht. Sie wird förmlich überschrieben, wie bei einem Computer. In anderen Worten: Das Kind denkt "jetzt muss ich auf die doofe Klassenarbeit lernen, weil ich sonst kein Geld kriege" anstatt "Ich will auch Aufsätze schreiben können, weil ich doch später mal Geschichten schreiben will, deshalb will ich jetzt mal ein bisschen üben, dann bekomme ich auch eine bessere Note in Deutsch in der Klassenarbeit und kann schon mal dem Lehrer zeigen, was ich drauf habe."

Besser ist es, die intrinsische Motivation aufrecht zu erhalten. Dies tut man dadurch, dass man das Interesse weckt und indem man einen Teil der Verantwortung dem Kind überträgt. Kinder können Verantwortung übernehmen, wenn sie spüren, dass man es ihnen zutraut. Die Dinge, die das Kind in der Schule lernt, kann man aufgreifen und etwas damit machen, sodass das Kind merkt, dass es etwas damit anfangen kann. Wenn es etwas über Mathe gelernt hat, kann man mit dem Kind zusammen einen Plan machen, wie man das Taschengeld verwaltet und besser nutzt, so lernt es gleichzeitig einen besser kalkulierten Umgang mit Geld. Wenn es etwas über Biologie gelernt hat, und man merkt, auf der Grundlage dieses Wissens ist das Kind nun fähig, etwas mit Zellen anzufangen, kann man mit dem Kind zusammen etwas unter dem Mikroskop anschauen. Das zu kaufen ist wirkt dann auch als eine Belohnung, aber in dieser Form keine überschreibende, da das Kind den belohnenden Character nicht den Eltern zuschreibt, sondern seiner Fähigkeit, weil die Eltern ja vielleicht schon bereit gewesen wären, es hätte aber ohne das benötigte Vorwissen wenig Sinn gehabt. Das leuchtet ein und so stärkt es auch das Selbstbewusstsein des Kindes. Es kann etwas erreichen, aus eigener Energie heraus. So sollte es sein. Und so ist das Kind auch glücklicher.

Kommentar von wellihamster ,

Eine wirklich logische Antwort! DH

Antwort
von schnecke64,
9 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich
Nein

Habe unten schon die meiner Meinung nach beste Antwort mit Daumen hoch ausgezeichnet!

Mehr gibt's eigentlich nicht zu sagen.

Trotzdem:

Stimme völlig überein, wenn belohnen, so kann man nur die Mühe loben, die jemand sich mit einer Lerntätigkeit gegeben hat und nicht Jedem fliegt jedes Thema nur so zu. Also bringt Geld auch nichts.

Obwohl meine Jungs schon älter sind, gebe ich dann mal eine Süßigkeit als Anerkennung, wenn es Zeugnisse gab, eigentlich mehr aus Spass (für mich, schließlich sind dann ja auch Ferien und Geld braucht's immer). Die Oma gibt manchmal ein kleines Geld, weil die Zeugnisse auch ordentlich aussehen.

Geld für eine eins/zwei in Klassenarbeiten?

Das habe ich zum Glück nie angefangen.

Ich habe aber auch nie bestraft, wenn's danebenging. Weil es ebenfalls nicht's bringt. Ist doch schon Strafe genug, die 5 oder sogar 6.

Aber sie wissen schon, wie sehr es mich freut, wenn was Gutes im Heft steht.

Das Streben nach gutem Lernen und Wissensstand sollte aus den Schülern selbst kommen. Sie sollten eigenen Ehrgeiz haben. Den kann ich nicht mit Geld erkaufen.

Lehrer sind nicht immer gerecht (weil sie ja auch nur Menschen sind) und auch unterschiedlich in den Bewertungen, wieso sollte man das Problem auch noch mit Geld verstärken?

Mein Sohn (jetzt Klasse 12) fragte mich neulich, ob er 300,/400,- € bekommt, wenn er einen Abi-Schnitt von 1,3 nach Hause bringt?

Angeblich war das nur ein Scherz. (Ich glaube, er wollte nur meine Authenzität testen, wie wichtig mir sowas wäre oder so).

Übrigens: Meine Antwort war, ob er mir 350 ,- € schenkt, wenn er die 1,3 Durchschnittstraumnote nicht schafft!

Kommentar von schnecke64 ,

Da fällt mir noch ein anderer Fall ein:

Mein anderer Sohn schrieb eine 5 im Wahlpflichtfach Biochemie (Klasse 8). Da gerade Elternsprechtag war, geh' ich also hin zum Lehrer, mal schauen, obwohl ich mir keine Gedanken machte, aber besser ist besser. Er sagt doch wirklich zu mir:,,Kein Problem, es gibt ja noch die mündliche Note, zwei Protokolle und die Mappe. Machen Sie sich keine Sorgen und machen Sie ihm keinen Stress, denn:

Er ist ein Querdenker, der gerne mal auf's falsche Pferd setzt, aber solche Leute brauchen wir heutzutage in der Naturwissenschaft. Spurdenker haben wir schon genug.''

So war auch mein Sohn beruhigt und er bekam dann im letzten Zeugnis auch eine zwei als Abschlußnote.

So ganz ohne Be - oder Entlohnung. Wie hätte das Geldprinzip denn jetzt da hineingepasst?

Wie kann ich das denn weiterführen. Ich raube doch einem Schüler jeglichen Mut zum Wagnis, auch einmal gegen den Strom zu schwimmen und etwas zu riskieren, weil leider nicht alle Lehrer so fair wie dieser zensieren und ich dann quasi bestrafe, da ich eine fünf nicht mit Geld belohnt hätte. Aber so war es kein Problem und einfach nur ein Mißgeschick, denn für Biochemie kann man sowieso nicht so richtig für Arbeiten lernen, weil z.B. ein Versuch vorgeführt wird und den muß man dann selber erläutern.

Hätte ich irgendwann mal ein Belohnungssystem mit Geld eingeführt, wäre ich spätestens da mit meinem Latein am Ende gewesen.

Kommentar von Momo1965 ,

Was Du hier so anschaulich beschreibst, deckt sich ziemlich genau mit den Erfahrungen, die ich mit meinen Kindern gemacht habe. Ich teile Deine Meinung zu 100 %. DH!

Kommentar von wellihamster ,

Von mir auch ein DH !

Kommentar von schnecke64 ,

Ja, ich danke Euch. Bin ich ja beruhigt, dass ich nicht die Einzige bin, die kein Geld für Noten verteilt.

Antwort
von Takie,
10 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich
Nein

An alle! Ich finde den Beitrag von YlangYlang super,weil er einen Aspekt anspricht,der vor lauter Überlegung wie und wann man sein Kind belohnt,noch gar nicht angesprochen wurde.Gut es war auch nicht die Frage,steht für mich aber unweigerlich imdirekten Zusammenhang mit dem Detail Fleiß und Leistung.Schule ist sicherlich wichtig,keine Frage.Lernen macht Sinn und um so schlechter ich in der Schule bin,um so schwerer habe ich es später einen passenden Beruf zu finden,der mir dann auch noch Spass macht.Aber da wären wir auch schon beim Punkt:Spass!Der bleibt in unserer Leistungsgesellschaft oft vollkommen auf der Strecke.Genauso wie Kreativität,Individualität und leider auch sämtliche sozialen Werte.Deshalb sollte man als Eltern/Lehrer aufpassen,dass man nicht mit dem Strom mitschwimmt.Wie alles im Leben,sollte man auch Schule in Maßen "genießen"!Denn wenn wir uns schon so oft fragen(müssen),was sinnvoll in der Kindererziehung ist,sollten wir auch eine anknüpfende Frage nicht außer acht lassen: Was ist denn der Sinn des Lebens? Nun über die Antwort kann man sicher streiten und jeder wird es auch ein wenig anders sehen.Und das ist auch gut so.Aber eines kann ich mir sicher nicht vorstellen:Dass der Sinn des Lebens darin besteht,NUR Leistung zu vollbringen und NUR nach Terminen und Pflichten leben zu müssen.Freizeit,selbst ausgesuchte Hobbys,auch mal nichts tun,Zeit haben die Natur zu genießen und vor allem mit Familie und Freunde etwas erLEBEN können,all das gehört doch zum Leben dazu.Und durch all das lernt man wiederum viele,wichtige Dinge fürs Leben.Und wenn man das als Erwachsener heutzutage schon kaum noch ausleben kann,sollte man wenigsten den Kindern die Möglichkeit dazu geben und ihnen das wetvollste schenken,was man ihnen im Leben überhaupt schenken kann,nämlich ihre Kindheit.Und für die ist es eigentlich nicht vorgesehen,wie ein Erwachsener leben zu müssen,auf Grund der vielen Termine,Pflichten,Verbote und Einschränungen!Deshalb rate ich jedem Elternteil die Schulpflichten zwar verantwortungsbewußt mit Unterstützung,Motivation,Verständnis und ohne Druck nachkommen zu lassen,sie aber im Rahmen zu halten,so das noch Zeit fürs wirkliche Leben bleibt... Motivieren kann man die Kinder übrigens nicht nur durch Belohnungen jeglicher Art,sondern auch durch Lernspiele und/oder einbinden des Schulstoffes in die Interessen des Kindes.;-) Desweiteren halte ich es auch für wichtig,sich auch generell in die Schule mit einzubringen,bei Schulfesten u.s.w.So kann man den Spass an der Schule auch immer wieder hervorkitzeln.

Kommentar von Momo1965 ,

Mit einem Wort: SPITZENKLASSE!!!

Antwort
von caromarl,
5 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich
Ja, Geld spornt an

Hallo, und ja, bei meiner Tochter klappt es. Meine Tochter ist KEIN lernschwaches Kind sondern neigt eher zu Faulheit und laut Klassenlehrerin dazu, unter ihren Möglichkeiten zu bleiben. Nach langen Debatten, Versprechungen (Ausflüge, Kino etc) sind wir seit geraumer Zeit auf der Geldschiene. Für mich erst LEIDER, aber ja, sie hat den direkten Zusammenhang zur Note. Ein Ausflug findet ja meist nicht zeitnah statt. Wir geben aber nicht so viel, wie LillaLine. Es soll ja Ansporn bleiben.

1- 2 Euro

2- 1 Euro

3- nichts

4- 1 Euro zurück

5 und 6- 2 Euro zurück.

Meine Tochter hat noch nie etwas zurückgezahlt. Sie ist in der 4. Klasse und wird bald 10.

Mit kleinen Geschenken habe ich es auch versucht. Das ging auch gut. Mir gingen nur die Ideen aus und die Sachen waren dann bald wesentlich teurer wie das Euro-System. Bei Pubertierenden Mädels könnte man ja gut Nagellacke, Mascara, Kajal etc. vorrätig haben (wenn sie sich schon schminken).

LG caromarl

Kommentar von Takie ,

Nur,weil dein Kind nicht grundsätzlich lernschwach ist,sondern eher faul,kann man nicht ausschließen,das auch sie mal schlechte Noten durch die von mir mehrfach angeführten Gründe,schreibt.Du kannst ja zeitnah und meinetwegen auch mit Geld belohnen,dann aber den Fleiß unabhängig von der Note.Denn diese Faulheit wird ja auf das Üben bezogen sein,und wenn sie diese überwindet und doch fleißig lernt,hat sie doch so oder so eine Belohnung verdient,oder?Und hat sie nicht geübt,gibts halt nix!

Kommentar von caromarl ,

so, habe nun mal deine Gründe gelesen (deine Antwort war ja einiges später als meine enstanden, so dass ich sie vorher nicht lesen konnte). Ich gebe Dir sogar recht, dass der Fleiß das Wichtigste ist. Ohne mich rechtfertigen zu müssen oder zu wollen: Ich sage meiner Tochter auch immer wieder, dass nichts blöder ist, als eine schlechte Note, WEIL man nicht geübt hat. Aber es nicht schlimm ist, wenn man eine schlechte Note schreibt, obwohl man geübt hat. Wie schon erwähnt, sie hat noch nie etwas zurückgezahlt und ich halte meine Niedriglohnsystem noch für eher angemessen, als das, was hier einige andere geschrieben haben.

Ich frage mich nur manchmal, warum es weder die Erzieherinnen in der KITA noch die Lehrerinnen schaffen meine Tochter so zu motivieren, dass sie gerne mal etwas mehr macht. Ich kriege immer nur zu hören: "Sie kann mehr, sie bleibt unter ihren Möglichkeiten". Wir haben einiges Probiert (Sonne-Wolken-Punkte-System ähnlich diesen Talern die man kaufen kann für gut gemachte Hausaufgaben ohne Terror und vieles wirklich vieles mehr). Meine Tochter ist überhaupt nicht Geldgeil, gibt so gut wie nie etwas aus, hat mehr Geld im Portemonnaie wie ich und freut sich trotzdem so was von schelmisch, wenn sie nach Hause kommt und sagt: Ha Mama Du schuldest mir nen Euro.........Warum? frage ich und dann zieht sie ihre Arbeit raus. Es macht ihr in dem Moment Freude den Euro einzufordern... ich gebe ihr in gerne. Im nächsten Jahr haben wir Schulwechsel. Sollte sie sich durch diesen ein oder anderen dusseligen Euro ein anderes Lernverhalten angewöhnen (und danach sieht es wirklich aus), haben wir was erreicht. Ich würde nicht auf die Idee kommen da pro Note oder Zeugnisnote in den 2-stelligen Bereich zu gehen, wie es weiter oben geschrieben wurde.

Kommentar von caromarl ,

Nichts desto trotz, lässt sich das alles auch schwer schreiben. Jeder kennt seine persönliche Situation und muss selber einschätzen, was für sein Kind gut ist oder nicht. Ich habe Mütter kennengelernt, da haben die Kinder Geld bekommen, als sie trocken geworden sind. -ich erlaube mir keine Meinung- die häusliche Situation war wohl dort so- es ging weniger um den Geldwert für die damals 3 jährige als um die Tatsache auch "ein Geld" zu haben, wie der große Bruder. Was bei dem einen funktioniert, kann bei dem anderen ins Gegenteil schlagen. Es kann sich hier nur um eine Sammlung von eigenen Erfahrungen handeln, aus der sich bitte jeder für sich das passende raussucht. Die komplette häusliche, familiäre und schulische Situation kriegt man hier wohl eher schlecht in Worte gefasst, ohne einen Roman schreiben zu wollen.

Kommentar von Takie ,

caromarl,nach zweimaligem lesen und drüber nachdenken,muss ich sagen,dass du sicher in den meißten Punkten recht hast.Im Gegensatz zu den meisten anderen,die hier für das Geld-Belohnungssystem stimmen,bist du ,wie ich jetzt lesen konnte,der gleichen Meinung,nämlich das eine schlechte Note wegen Faulheit blöd ist.Eine schlechte Note trotz Fleiß aber nicht schlimm.Diese Ansicht ist meiner Meinung sehr wichtig.Ich weiß zwar dennoch nicht,wie du diese Meinung vertrittst,wenn deine Tochter z.B. eine 5 trotz Übens schreibt und dir DANN mal was zurückzahlen muss.Oder wenn sie furchtbar fleißig war und ohne Murren viel für eine Arbeit gelernt hat und sich von einer 4 auf eine 3 hangelt.Dann hätte sie doch ihre Faulheit bekämpft und würde dann nichts bekommen?Nun ja,ich vermute,das solche Situationen,zu hypothetisch sind und ihr euch nur im 1-3er Bereich bewegt?!Vielleicht habt ihr ja Glück und es bleibt so.Ein Stückweit kann ich eure Vorgehensweise nachvollziehen und sehe auf Grund deiner Gesamteinstellung auch keine Gefährdung des Kindes.Ich denke nicht,das du sie unter Druck setzt,und das ist das wichtigste.Anders würde es sicher dann,wenn sie doch schulische Probleme kriegen würde,aber dann empfinde ich dich als flexibel genug das Belohnungssystem zu ändern;-)Ja und du hast recht,von der Summe bist du im absolut niedrigen Bereich.Andere werfen bereits mit Beträgen bei ihren Kindern um sich,als wären sie an der Börse ;-)

Kommentar von caromarl ,

Wahnsinn. Ja, wir sind da wirklich so ziemlich der gleichen Meinung. und ja, wir bewegen uns im 1-3er Bereich und das Zurückzahlen soll Abschreckung sein. Bislang musste ich noch nicht flexibel werden, wäre ich aber. Sie ist motivierter als früher. Würde ich nur das Zeugnis belohnen, würde sie das ganze Jahr nichts tun und am Zeugnistag ein betretenes Gesicht machen. Es ist einfach nicht zeitnah genug auf den täglichen/ wöchentlichen Fleiß/ Übungsrhythmus nur das absolute Endprodukt nach einem so langen Zeitraum zu "bewerten". Ich will sie ja unterwegs anspornen. Und das gelingt. Das Geld soll wirklich nur das Leckerlie sein, die positive Verstärkung für das Lob (wie in der Hundeerziehung, sorry, aber da musste ich jetzt leicht grinsend an den Martin Rütter denken). Zu oft wird der Hund für jeden Quatsch gelobt und bei den Kindern/Partnern und Menschen um uns herum läuft es nach dem Motto: "nicht geschimpft ist Lob genug" . Tja, und den Börsengang werden wir nicht gehen, dh. wir haben keine Steigerung vor. Wenn es so mal nicht mehr zum Erfolg führt, führt auch keine Preisanhebung zum Erfolg. Dann müssen wir uns was ganz neues überlegen....

Kommentar von babujunior ,

bei ne 1 = 2 Euro ? was los ? :O naja egal

Antwort
von Jeshua,
2 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

Also ich denke, das sind total unterschiedliche Dinge. Der Umgang mit Geld wird (Genau wie alle anderen Dinge) durch vormachen und abgucken größtenteils gelernt. Also wenn ich meinen Kindern was erzähle und was völlig anderes mache, werden sie wahrscheinlich das tun, was sie sehen, nicht was sie hören. Das andere ist, die Noten in der Schule stellen nur bedingt eine Leistung dar, diese beziehen sich immer auf die jeweiligen Vorgaben. Inwieweit das für das Leben spannend oder wichtig ist, bleibt abzuwarten. Ich freue mich am meisten, wenn mein Kind Spaß hat an dem, was es tut und lernt, und natürlich auch, wenn die Zensuren gut sein sollten. Wenn mein Kind allerdings in einem Fach welches ihm gar nicht liegt, keine Bestnoten bekommen sollte, werde ich es dafür trotzdem loben, ihm sagen, dass ich es gern habe, wie es ist und wenn es Hilfe oder Trost möchte, gebe ich das natürlich gern. Geld für Leistung ist richtig und wichtig und sollte man vielleicht auch schon als Kind ansprechen. Mein Vorschlag wäre, immer wenn dein Kind etwas gut macht, z.B. beim abwaschen helfen oder Schuhe putzen, dann vielleicht den ein oder anderen Auro geben als Belohnung. Ansonsten Geld pro Monaten als Anreiz, damit umgehen zu lernen. Also quasi schon dafür, dass dein Kind da ist, bekommt es Geld. Schulnoten würd ich so nicht belohnen, aber wie vielfach schon angesprochen, mit dem ein oder anderen Eis, Raus-geh-nachmittag, Zoobesuch etc. Was mir noch einfällt, Geld spornt an, ja, auf jeden Fall, aber ich denke, dass kommt erst später, für die Kinder ist das noch nicht so real wie für uns "Erwachsene" (obwohl ich denke, auch für uns ist Geld immer irgendwie irreal, weil es nur ein Tauschmittel ist für irgendwas, was wir brauchen oder möchten. Ich hoffe, ich konnte zum Nachdenken anregen.

Kommentar von wellihamster ,

;)

Antwort
von Momo1965,
19 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

Das kann man so pauschal überhaupt nicht sagen, ob Geld ein geeignetes Lockmittel ist. Das kommt doch vor allem auf das jeweilige Kind, sein Lernverhalten, vor allem aber auf seine Fähigkeiten und Möglichkeiten an.

Wenn es um ein Kind geht, dass durchaus das "Zeug" dazu hätte, gute schulische Leistungen zu bringen, das also nur faul ist, dann kann es unter Umständen durchaus hilfreich sein, es mit ein paar Euro zu "motivieren".

Handelt es sich aber um ein lernschwaches Kind, das selbst bei allergrößten Bemühungen keine Eins oder Zwei erreichen kann, würde dieses "Lockmittel" einen nicht zu unterschätzenden Leistungsdruck ausüben, der dem Kind mehr schaden, als gut tun würde.

Ich halte es mit meinen Kindern anders, wobei ich es hier mit beiden "Fällen" zu tun habe:

Ich erkläre ihnen immer wieder, dass sie nur für sich und ihre Zukunft arbeiten, wobei ich mir darüber im Klaren bin, dass beiden der Weitblick für diese Erkenntnis noch fehlt. Wenn ich sehe, dass sie wirklich alles getan haben, also ihr persönlich Bestes gegeben haben, dann belohne ich sie dafür auf andere Weise, egal, welche Note unter der Arbeit steht... vor allem durch Lob oder kleinere Extras, die es ansonsten vielleicht nicht gegeben hätte.

Kommentar von timbo86 ,

...und das ist eine wirklich gute Antwort die ich mit einem DH unterstützen möchte!

Kommentar von Momo1965 ,

Danke! :-)

Kommentar von Takie ,

Super,von mir auch DH!!!!Die Frage ist ja auch reden wir hier von LOCKMITTEL oder BELOHNUNG?! Und BELOHNEN würde ich immer die Leistung,also den Fleiß und nicht die NOTE,wie du es bereits geschrieben hast!!!

Kommentar von wellihamster ,

Wirklich sehr gute Überlegung!

Kommentar von Linzerin83 ,

DH! Tolle Antwort.

Antwort
von Uli74,
13 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich
Nein

Ich muss dazu jetzt auch mal etwas schreiben, tut mir leid, aber ich lese teilweise die Antworten und mir geht absolut die Hutschnur hoch

Ich habe zwei Kinder, 11 und 13, und sie haben niemals Geld für gute Zensuren bekommen, außer am Schuljahresende beim Zeugnis!

Ich bzw. wir fahren sehr gut damit und die Kinder wissen das wir sie trotzdem lieben auch wenn sie mal eine 4,5 oder auch mal eine 6 schreiben!

Ich finde Noten sind nicht alles! Sie und die Schule sollten nicht das ganze Leben diktieren, es gibt auch noch andere schöne Sachen.

Natürlich bekommen meine Kinder ein Lob wenn sie eine gute Note geschrieben haben, sie haben, oder auch mal ein kleines Extra beim Einkaufen, aber sie haben gelernt sich selber zu motivieren und beim nächsten mal sich eventuell noch besser auf eine Arbeit vorzubereiten, denn sie sind sehr ergeizig!

Sie bekommen allerdings auch mal ein Lob wenn es "nur eine 4" ist, wenn ich sehe das die Leistung besser war.

Schlußendlich bin ich der Meinung es gibt andere Mittel und Wege seine Kinder zu motivieren als mit Geld. Wenn es nur noch so funktioniert dann hat man etwas falsch gemacht!!

So, und jetzt könnt ihr mit Kommentaren loslegen..........

Kommentar von Momo1965 ,

Gut, dann mache ich mal den Anfang! :-)

Tolle Antwort! DH! ;-)

Kommentar von Takie ,

Ich führe dann mal fort: Super dargestellt! Danke im Namen sämtlicher Schüler und:DH!!!

Kommentar von Entdeckung ,

ditto

Kommentar von wendytrendy ,

Bin ganz deiner Meinung.Ich finde das Kinder heutzutage nicht für alles Geld bekommen sollten.

Antwort
von GreenieFreak,
1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich
Nein

Wenn sie schon in der Pubertät sind, sollten sie eingesehen haben, dass gute Noten für sie nur von Vorteilen sind.

Ich habe nie Belohnungen für eine einzelne Arbeit bekommen. Zwischendurch hatte ich dann auch wirklich eine Phase, in der mir die Noten, solange besser als 5, herzlich egal waren. Mittlerweile habe ich aber den Nutzen, soweit man das mit dem Schulsystem hier sagen kann, für mich persönlich erkannt. Dazu kommt natürlich das Glücksgefühl bei einer guten Note.

Wenn sie mehrere wirklich gute Noten in Folgen schreiben, kann man allerdings schon mal ein paar Euros geben.

Aber ein Sytem wie für jede 1 5€, für jede 2 3€ usw. halte ich für sinnlos, man macht sich auch unnötig Druck vor einer Arbeit, da man die Belohnung will.

Kommentar von wellihamster ,

Wer in der Pubertät ist, sieht leider oft nichts ein ;) Was nicht heißt, dass beide stinkfaul sind...

Kommentar von GreenieFreak ,

Also ich habs mit 14 eingesehen^^ Und der Rest meiner Klasse auch so um den Dreh. Ist das gleiche Prinzip wie beim Zimmer aufräumen, wenn die Eltern nicht hinterrennen, machen die Kinder es irgendwann von alleine^^

Kommentar von wellihamster ,

Ja, vor allem wenn die Kinder eigenen Besuch bekommen...da kann das Aufräumen nicht schnell genug gehen. Schranktür auf- rein mit dem Krempel- Tür zu- aufgeräumt ;)

Antwort
von Ennakern,
1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich
Nein

Hallo. Nein ich würde gute Noten nicht mit Geld belohnen. Für manche Kinder hat das vllt. einen gewissen ansporn weiter zu lernen und noch mehr zu lernen um das nächste mal noch mehr Geld zu bekommen. Aber dadurch lernen die Kinder nicht, für sich selber zu lernen und das ist meiner Ansicht nach das wichtigste, was sie lernen sollten. Sie denken dann, sie würden für ihre Eltern lernen oder sonst irgendwen. Aber später wenn es im richtigen Leben anders zu geht haben solche Kinder probleme sich zurecht zu finden . Allerdings sollte man das nicht auf die Allgemeinheit beziehen. Klar kann man auch immer mal das Kind belohnen, wenn es eine wirklich gute Note geschrieben hat. Aber es sollte nicht zu Häufigkeit werden. Die Kinder, die immer nur etwas bekommen, wenn sie gut in der Schule sind bekommen irgendwann das gefül, sie würden ihren Eltern nur etwas bedeuten wenn sie gut in der Schule sind. Nur dann sind sie toll. ABer das stimmt ja nciht. UNd das sollte sowohl den Kindern als auch den Erwachsenen klar sein. Solange man es nciht übertreibt und es einen gewissen Rahmen gibt ist es noch okay.

Kommentar von wellihamster ,

Der Gedanke gefällt mir :..." bekommen irgendwann das gefül, sie würden ihren Eltern nur etwas bedeuten wenn sie gut in der Schule sind... "

Stimmt. Manche junge Leute fühlen sich dann als Versager, was sie aber in den Augen der Eltern bestimmt nicht sind.

Antwort
von babujunior,
2 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich
Ja, Geld spornt an

JA

Ich bin 14 Jahre alt und kriege Geld für:

  • 1(Test) = 10 Euro
  • 2(Test) = 5 Euro

  • 1 (Arbeit) = 20 Euro

  • 2 (Arbeit) = 10 Euro

Muss nicht aber ist gut.

Dave.

Kommentar von wellihamster ,

Bekommst Du trotzdem noch Taschengeld?

Kommentar von schnecke64 ,

Braucht der nicht mehr. Kann sicherlich von den Zinsen und dem, was seine Aktien abwerfen, gut leben, bei den Preisen.

Kommentar von wellihamster ,

xDD

Antwort
von Kessko,
5 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich
Ja, Geld spornt an

Mein Sohn ist schlecht in der Schule aber ab September, wenn er in die 7. Klasse kommt haben wir das mit dem Geld ausgemacht für gute Noten, denn das spornt an! Bei einer eins gebe ich ihm 10 Euro, bei einer zwei 5 Euro, bei einer drei 3 Euro. Bei einer 4 gibt es nichts, bei einer 5 gibt es 3 Tage kein Internet und bei einer 6 gibt es 1 Woche kein Internet. Ich denke, das zieht!!! Wenn er mal die ersten guten Noten geschrieben hat und merkt, das es sich lohnt, dann wird er sich auch auf den Hosenboden setzen und lernen. Ich denke schon, dass das eine gute Lösung ist!

Kommentar von Takie ,

Warum ist dein Sohn denn schlecht in der Schule?Bedenkt bitte,das muss nicht immer ausschließlich nur mit FAULHEIT zusammen hängen!Warum habt ihr nicht lieber GEMEINSAME übungszeiten ausgemacht?Sorry und wenn er Lernschwächen hat,"treibt" ihn auch dein System nicht zu besseren NOten-im Gegenteil.Also manchmal habe ich das Gefühl,Eltern wollen zwar unbedingt,dass ihre Kinder besser in der Schule werden,wollen aber nicht wirklich was dafür tun.Also wird das Belohnungssystem mit dem Geld angeführt,das ist ja auch viel einfacher(zumindestens für die Eltern)!Ob das aber Erfolg hat?Naja du wirst es sehen?

Kommentar von Momo1965 ,

Takie, ich denke, ich muss beim Support mal einen Antrag auf mehrfache Däumchen-Vergabe stellen! DU hättest es alle Male verdient! :-)

Antwort
von timbo86,
5 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich
Ja, Geld spornt an

Ich würde euch vorschlagen, dass ihr es mit euren Kindern besprecht und folgenden Deal vorschlagt:

Note 1 = 20 Euro

Note 2 = 10 Euro

Note 3 = 5 Euro

Note 4 = -5 Euro

Note 5 = -15 Euro

Note 6 = -25 Euro

Das ganze zeigt ja, dass man quasi mehr verlieren als gewinnen kann, man aber mit relativ guten Noten immer ein Plus erwirtschaftet! Sollten eure Kinder sich auf solch ein System einlassen und mal ins Minus rutschen können sie es ja vom Taschengeld abziehen!

Geld kann wirklich ein guter Anreiz sein!

Kommentar von timbo86 ,

Achso, bei den Beträgen sind natürlich die Relationen wichtig, weniger der Betrag!

ABER

hütet euch davor mit 1-5€ Beträgen zu handeln! Die Kids sollten schon das Gefühl haben, dass sie sich da was verdienen aber auch wirklich was verlieren können! Bekommen sie dann für die Note 2 ein Eis ist das keine dauerhafte Motiavtion!

Kommentar von AriSina ,

was hast du den für Vorstellungen? ZWANZIG Euro für eine eins? Da muss der Schüler aber wirklich sehr schlecht sein.... .

Kommentar von timbo86 ,

naja, gibt nicht mehr all zu viele abiturienten die mit einem schnitt von 1,X abgehen! Und wenn die kinder bereits im Notenspektrum zwischen 1-2 liegen braucht man sie wohl kaum noch finanziell zu motivieren!

und wenn ich mit 13-15 Jahren für ne 2 nen 5er bekomme gebe ich die eben für chips und ne cola aus oder hole mir eben was bei mcdoof...das ist keine motivation im sinne von: "mit dauerhaft guten noten kann ich wirklich geld schaufeln und mein taschengeld immens aufbessern!"

Kommentar von nadine120785 ,

Bei deiner Staffelung werden sie ja im negativsten Fall mehr belastet als dass sie gewinnen können - also ich würde maximal ein Minus in der Höhe gelten lassen in der sie sich auch Geld "verdienen" könnne. Und ich finde es nicht fair schlechte Noten (auch die sind menschlich - ich hatte die immer in Sport und das geht nicht so einfach vom üben weg) zu bestrafen - dann hängt nämlich irgendwann ein Fach nur noch umsomehr zum Hals hinaus. Es soll ja auch sowas wie Begeisterung aufkommen dürfen - und unter dem Druck dass ich dabei doch recht erheblich Geld verlieren kann haut das nicht hin. Zudem wird dabei die Schule auf ein Niveau degradiert, wo sie meines Erachtens nach nicht hingehört

Kommentar von timbo86 ,

also, du hattest neben sport also nur fächer die auch so schlecht benotet waren, dass du nicht hättest ausgleichen können, das ist schade!

Wichtig ist hierbei: Die Kinder haben wie Wahl, sie können den Vorschlag annehmen oder ablehnen! Der VERTRAG gilt für ein Schuljahr und wird danach neu verhandelt! Euren Kindern ist sehr wohl bewußt auf was sie sich einlassen und auch sehr gut selber in der Lage Entscheidungen zu treffen die sie evtl hinterher belangen!

Wenn ein Kind eigentlich garnicht verlieren kann und immer behütet wird kommt es später nicht zurecht! Und mal ehrlich, wenn die Kinder der Fragenstellerin nur 6en schreiben würden, würde sie sie trotzdem nicht verhungen lassen!

Es ist ein Deal der abgesprochen und spielerisch vertraglich beschlossen werden muss! Wenn ich abends an den Esstisch komme und sage: "Papa und ich haben uns überlegt du bekommst jetzt für jede 1 x€ und für jede 2 y€" ist das zwar im ersten moment toll für das kind...aber was hat es gelernt? Dass mama und papa einfach mal wieder geld in kleinen summen raushauen und meinen dadurch zu motivieren...hinterher sagste: schXiss drauf, dann halt 5€ weniger!

Kinder sind nicht blöd und unselbstständig!

Kommentar von nadine120785 ,

Ich spreche nur an, dass es Fächer wie BK und Sprot gibt, die nicht sehr stark vom lernen abhängen - ich hatte einen Schnitt von 1,* und trotzdem in Sport eine Gnadenvier. Also, dass Geld für meine Sportleistungen hätte mich doch sehr geärgert - ich bin Astmathikerin und habe auch so das eine oder andere Problem. Und bei Kunst liegt die Schönheit auch im Auge des Betrachters - ein BK Lehrer findet es gut, der andere nicht. In manchen Fächern finde ich so einen Deal daneben. Wenn denn würde ich es auf die Hauptfächer beschränken - auch schon mit Rüchsicht auf das eigene Protmonaie

Kommentar von timbo86 ,

achja, das geld wird am besten auf ein seperates konto gebucht(die bank können auch die eltern sein) und erst zum halbjahr ausgezahlt! Da weiss das kind dann, dass es sich mit guten noten mal wirklich für die tolle arbeit was leisten kann, was großes, und es nicht mal eben nach ner note 5€ auf taschengeld drauf sind...

Kommentar von timbo86 ,

naja nadine, aber bei einem 1er schnitt wäre bei dir doch am jahresende eine playstation oder was weiss ich drin! selber finanziert und durch gute noten erwirtschaftet ohne das dir das geld hinterher geschmissen wurde, da du auch hättest richtig verlieren können! Bei solchen dingen bekommt das kind dann auch wirklich das gefühl gearbeitet zu haben!

Kommentar von timbo86 ,

achja, die zeitliche beschränkung, bzw vertragslaufzeit hat erfahrungsgemäß folgende ausmaße:

  • kinder verlängern den vertrag nicht und leben glücklich weiter ohne geld für noten

  • kinder verlängern den vertrag bishin zum studienabschluss! Die studienfinanzierung der eltern richtet sich dann ausschliesslich nach dem leistungspensum!

das sind die extreme die möglich sind!

Kommentar von notknowing ,

ich bin echt geschockt... ist das ernst?

Kommentar von schnecke64 ,

Dann sagen manche Lehrer dem Schüler zuvor eine Note, sagen wir zwischen 2 und 3 und NACH den Konferenzen entscheidet er sich dann erst, (mal sehen, wie meine Kollegen diesen Schüler finden...)

Manche Lehrer fragen den Schüler, wie sieht es denn aus, stehst du noch irgendwo auf Kippe, oder kann ich dir ruhigen Gewissens die fünf geben?

Denn ca. die Hälfte einer Note wird ja mündlich ermittelt. Manche Lehrer belohnen ein ordentliches Heft, andere pfeiffen drauf und sagen, die Mädel verstecken sich hinter ihren gemalten Heften und wissen nix.

Manche Schüler haben sich im Laufe ihrer Schulllaufbahn ein gewisses Image aufgebaut und viel müssen sie dann gar nicht mehr zum Unterricht beitragen, das läuft dann sozusagen von allein. Ja, und dann gibt es diese Studien, wo festgestellt wurde, dass unterschiedliche Lehrer gleiche Arbeiten in z.B. Deutsch (logisch, ist ja Interpretationssache das Fach Deutsch) und Mathe !!! mit den unterschiedlichsten Noten bewertet haben. Wenn ich mich recht erinnere waren es die noten eins bis fünf!

Nein, und diese ungerechte Sysem soll mich in den finanziellen Ruin treiben?

Kommentar von schnecke64 ,

Was glaubst du, was mein Sohn mit zwei einsen und den 40,-€ machen würde? Er kauft sich ein neues Daddelspiel. Aber soviele gute Spiele gibt's doch gar nicht. Das würde den nur langweilen, wenn er schon alles wieder hat. Was macht denn ein Jugendlicher mit so viel Geld, wenn er das scheffeln könnte? (Mir fällt Kokain dazu ein, sorry, ein Scherz...) Und dann fällt er natürlich wieder ab, weil er dann natürlich erstmal das 20. Level seines Spiels erreichen möchte? Wie nehme ich ihm denn das Geld dann wieder ab, wenn er es ausgegeben hat?

Einen ganzen Monat gar nix und dann?

Mein Sohn würde sich vermutlich eh nicht drauf einlassen, habe schon mal sowas vorgeschlagen:

Eine dauerhafte Taschengeldaufstockung gekoppelt mit dem letzten Notendurchschnitt. (Im Gegenzug einen Abzug vom TG bei schlechterem Notendurchschnitt natürlich.) Er wollte das damals nicht und heute bestimmt auch nicht. Ich habe das dann auch sowieso wieder verworfen, weil ich weiß, dass Lehrer leider manchmal so launisch bei der Notenvergabe sein können oder vergesslich. Mein Gott, bei x Klassen, wer will mir denn erzählen, dass jeder Lehrer immer genau am Nachmittag weiß, welches Gesicht zu welchem Namen gehört und mit den Notizen mancher Lehrer ist es auch nicht immer so weit her. Dazu kommen noch die, pädagogischen Noten'.

Kommentar von schnecke64 ,

Manche Lehrer warten mit der Festlegung bis zur Konferenz.

Oder sie fragen, ob es irgendwo wackelt. ,,Kann ich dir eine fünf geben, oder bleibst du dann sitzen?''

Dann fällt mir die Studie ein, wo gleiche Arbeiten von verschiedenen Lehrern unterschiedlich bewertet wurden, nicht nur im Fach Deutsch, weil das ja eh Interpretationssache ist, sondern sogar in Mathe!!! Ich glaube die Spanne reichte von der eins bis zur fünf.

Herzlichen Dank!

Mein Jüngster hasst es, zum Friseur zu gehen. Dann lässt er sich die Haare rappelkurz schneiden, damit es lange Zeit reicht. Ich scherze dann immer: ,,Ist jetzt auch ganz schlecht, so kurz vor der Notenvergabe: Morgen früh weiß deine Lehrerin wieder nicht, dass du der bist, der sonst so gut mitarbeitet.''

Im Ernst. In einer Stunde sagte eine EK-Lehrerin, dass mein Sohn mündlich zwei stünde, zwei Stunden später war er plötzlich auf vier abgerutscht, obwohl nichts vorgefallen war. Das war dann auch die Zeugnisnote.

Kurz darauf saß ich dann bei ihr, das war dann mal so ein Fall, bei dem ich hingegangen bin:

...Ich sitze hier, weil er bei Ihnen, Frau xyz am schlechtesten steht...

Kurze Denkpause, raten, was habe ich dir nochmal gegeben? Keine Notizen vorhanden...

Ja, Hust, ach so, ja eine vier? Hm?

Das war dann die letzte vier bei ihr, aber sicher nicht, weil mein Sohn sich so immens gesteigert hat, sondern weil es unangenehm wurde, als ich nachfragte.

Noten sagen gar nichts aus, schon gar nicht die mündlichen, daher wird es bei mir so eon system nicht geben, sorry

Kommentar von schnecke64 ,

Ja, und ein kleiner Punkt lässt dann eine 3- zur 4+ werden, weil der Lehrer eine Aufgabe doch anders bewertet als er zuvor vorhatte, weil die ganze Klasse es nicht raffte oder plausibel macht, dass es so nicht durchgenommen wurde und so kommt das ganze System ins schwanken und dein Schüler hat dann ein Manko von 10,-€.

Kommentar von schnecke64 ,

Die Fortsetzung meines Kommentares steht eiter oben, war zu lang für einmal senden...

beginnt mit: Dann sagen manche Lehrer... Sorry, dass es jetzt so durcheinander steht.

Kommentar von timbo86 ,

ich sage nicht, dass es der ideale weg ist! Und zum ersten kommentar von dir: man kann es auch komplett ans taschengeld koppeln, bzw sollte dann eine kleine mindestabgabe gegeben sein!

das ganze bezieht sich auf kids, die reif genug dafür sind!

und es ist der weg mit geld den ich beschreibe, dieser ist einer von vielen und die meisten klappen ohne finanziellen anreiz sogar besser!

wenn aber geld, dann bitte so das es ernst genommen wird und das das kind die knete nicht hinterhergeschmissen bekommt! das ist meine hauptaussage!

Kommentar von sunshinegirly96 ,

Für eine 1 20€? Ähm, hallo? Ich will ja nichts sagen, aber ich bin 14 und bekomme so viel grade mal im Monat!

Antwort
von toben,
2 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich
Nein

siehe beste Antwort. Aber ich find es schon interessant wie die ganzen "Nein"s gut argumentiert werden die ganzen "Ja"s aber immer nur mit tabellen und der aussagen "Kinder brauchen Ansporn" blaaablaablaa muss ich da sagen, Ich bin in der 11. Klasse eines gymnasiums und habe erlebt das vorallem diejenigen die für noten geld kriegen, weniger für gute noten tun. Meist ist das dan so "warum soll ich für ne 1(10 euro) 2 wochen lang lernen wenn ich für ne 3 (5 euro) garnüx lernen muss. Hinzu kommt dan bei anderen noch ein höherer leistungsdruck wenn sie bei ner 5 an die eltern geld bezahlen müssen, HALLOOO??? gehts noch das sind eure kinder, die ihr trösten sollt und nicht wie Arbeitstiere behandeln sollt. Bei schlechten Noten sollte man erstmal das kind beruhigen und trösten, und die gründe dafür herausfinden und dan GEMEINSAM daran arbeiten oder mit ihm über nachhilfe diskutieren. Ach genau ich kriege kein geld weder für meine noten noch für mein zeugnis und auch wenn ich nach den noten her ein durchschnittsschüler bin, bin ich und meine eltern auch sehr zufrieden mit meiner schulausbildung ;)

Kommentar von maxneukirchner ,

Sehr gute Antwort!

Kommentar von wellihamster ,

Finde ich auch!

Kommentar von schnecke64 ,

Ganz genau meine Meinung: Wie ein Süßigkeitenautomat. Oben steck ich zwei Euro rein und unten kommen dann die guten Noten raus. Oder wie bei einer Waschmaschine. Wenn es richtig sauber werden soll, stell ich einfach eine höhere Gradzahl ein (steck ich ein bischen mehr Kohle zu) und dann werden die Noten sicherlich immer besser, oder? Geld (ver-)formt auch den Charakter, dass vergessen nur immer wieder manche Eltern.

Antwort
von hastdulust,
2 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich
Ja, Geld spornt an

Meine Kids sind Geldgeil. Die sparen um die Wette. Natürlich belohne ich den Fleiß mit Kleinigkeiten wie Eissessen oder sowas. Bei Klassenarbeiten mit Geld. Meine Kids haben selber eine Belohnungsstaffel ausgearbeitet und mir dann vorgelegt. Seit der 2. Klasse gibt es je nach Fleiß , Eis, Kino oder ähnliches und bei den Noten bei ner 1 - 30 ct. 2er 20ct und 3er 10ct ab einer 4 wollten sie feiwillig zurückzahlen. Bei 4er 10ct, bei 5er 20ct und bei 6er 30ct. DAS WAR ABER DER VORSCHLAG MEINER KIDS. Beide hatten bis jetzt noch nie ne 4. Ich belohne aber noch extra eine Note wo nur ein haber punkt fehlt wie die bessere Note und bei besonderem Fleiß bei der Vorbereitung wird die Note auch besser bezahlt. Die gleiche Staffelung nur mit € gibt es mit Zeugnisnoten. 1er 3€ usw... ABER WIE BEREITS GESAGT DAS WOLLTEN MEINE KIDS. Bei mir funktioniert das Prima

Kommentar von wellihamster ,

Geldgeil...xD

Kommentar von hastdulust ,

Wenn ich alles schreiben wollte würde das ein Roman. Meine Kids haben schon oft bei Freunden und Bekannten bemerkt dass es Oft Streit und unzufriedenheit gibt wenns Geld net langt. Mein Sohn hatte als 3 Jähriger einen Berufswunsch geäusert. Ich will Millionär werden. Der Kommentar meines Mannes war nur : Fang schon mal mit Sparen an und lerne fleißig. Das tut er auch. Was ist daran falsch wenn man Kinder bei Zeiten beibringt was wir erst sehr spät erfahren haben. Geld regiert die Welt. Seht euch doch um, Ohne Bildung bist du doch nichts. Wenn Geld den Ergeitz fördert- Warum nicht.

Kommentar von wellihamster ,

Leider regiert Geld die Welt. Ein Sprichwort lautet: "Geld verdirbt den Charakter." Bei einigen kann man das sehr gut beobachten- Stichwörter wie: Bankenkrise, Manager, Korruption sagen wohl alles.

Kommentar von Jeshua ,

Bitte nicht in diese llgemeinen und abgedroschenen Irrtümer verfallen!! Wer Geld hat oder wer kein Geld hat, davon wird man nicht besser oder schlechter. Es gibt Menschen ohne Geld die glücklich sind als auch Reiche, die unglücklich sind. Genauso gut gibt es auch Arme Unglückliche und Reiche Glückliche. Geld ist nur ein Teil im Leben, wenn auch ein besonders Großer und Wichtiger. Nur das liegt nicht am Geld, sondern daran, dass wir alle dieses Tauschmittel dazu gemacht haben. Wer mit persönlicher Hingabe nach Geld strebt und sich und die anderen Menschen vergisst, wird damit vorraussichtlich unglücklich. Wer aber zuerst seine Berufung, Begabung, Bestimmung sucht und das dann zu seinem Lebenswerk macht, der bekommt auf kurz oder lang mehr Geld, als er sich vielleicht gedacht hat. Und das Geld wird ihm dadurch unwichtiger, aber er hats gern, weil er sich damit verwirklichen kann und z.B. auch anderen Menschen etwas abgeben kann.

Kommentar von wellihamster ,

Deshalb habe ich von "einigen" gesprochen. Alle über einen Kamm zu scheren wäre wohl unfair.

Kommentar von hastdulust ,

Die Frage war doch bringt es was Geld zu geben für gute Noten oder nicht. Wenn ja wieviel. Bei mir funktioniert es. Die Wirtschaftskrise und die Politik hat nichts mit der Frage zu tun. Obwohl ich meine Kinder auch mit Geld für die Noten belohne bleiben andere Dinge wie Liebe , Zuneigung und Verständnis nicht auf der Strecke. Auch das Elend für andere Menschen nicht. Deshalb kann ich trotzdem anderen Menschen helfen. Aber das stand ja nicht zur Debatte.

Antwort
von Vanyu,
7 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich
Nein

Also es wäre pädagogisch gesehen ein falscher Ansatz. Aber eins könnt ihr machen. Wenn deine Kinder ein Fach haben wo sie schwierigkeiten haben, könntet ihr denen einen AUsflug versprechen den sie schon immer machen wollten. Das heisst ihr setzt eine bestimmte Note an( 3 oder so) und dann wenn es die Kinder geschafft haben geht Ihr mit ihnen ins Kino ect. Aber Geld wäre falsch. Sie müssen lernen zu Geld ein Verhältnis zu entwickeln.

Kommentar von AriSina ,

Ich hab auch ein Verhältnis zu Geld entwickeln können, obwohl ich Geld für Klassenarbeiten bekam....

Kommentar von wellihamster ,

Wenn ich sie mit anderen Dingen, wie mit einem Kinobesuch belohne, ist es dann nicht das gleiche wie eine Belohnung mit Geld? Also ob Geld oder Kino- beides wird aus dem Portemonai bezahlt.

Kommentar von Momo1965 ,

Nein, Willihamster, ich denke, es ist aus Sicht des Kindes doch ein Unterschied, denn wenn sie Geld bekommen, können sie selbst entscheiden, wie und wofür sie es ausgeben.

Kommentar von Takie ,

@Vanyu: "...Das heißt IHR setzt eine Note an...und wenn es DIE KINDER geschafft haben.."Sorry,aber Kinder sind doch keine Roboter,die ich auf meine beliebige Note programmieren kann!Damit übe ich unnötigen Druck aus und erreiche nachher das genaue Gegenteil!Stell dir vor du setzt eine 3 an,das Kind übt und übt,und schlittert doch gerade dran vorbei und hat eine 4.Dann wird es auch noch bestraft,mit der Tatsache das der ersehnte Kinobesuch nun flach fällt.Und das nach all den Mühen....

Kommentar von wellihamster ,

@Momo1965: Das war eine rhetorische Frage meinerseits. Habe wohl das Ausrufezeichen vergessen. ;)

Kommentar von Momo1965 ,

Ok, Wellihamster, Botschaft ist angekommen! :-))

Kommentar von Vanyu ,

Also erstens: Geld und Kinobesuch sind ein herausragender Unterschied- aber das wurde ja schon erläutert. Und Nein Kinder sind keine Roboter. ABer wenn man für sich die ENtscheidung trifft Kinder belohnen zu wollen, muss man doch irgendwo ansetzen. Man muss ja nicht den KMindern sagen wenn du die und die Note schreibst. Man kann gucken wie die Kinder sich entwickeln und wenn man dann mit der Note zufrieden ist, kann man sagen, dass man sich darüber freut und du deswegen inen Kinobesuch bekommst. Man muss ja nicht jedes wort auf die Goldwaage setzen.

Kommentar von Momo1965 ,

Vanyu, grundsätzlich gebe ich Dir mit Deiner empfohlenen Vorgehensweise Recht.

Aber, auch wenn ich nun möglicherweise in Deinen Augen etwas auf die Goldwaage lege, so möchte ich dennoch erneut betonen, dass es für das Kind von eminenter Bedeutung ist, ob Du Deine Freude über die Note oder über den Fleiß mit irgendeinem Extra kund tust.

Takie hat es bereits vortrefflich erläutert. Ich brauche es also nicht zu wiederholen. Vielleicht liest Du noch einmal nach!

Antwort
von tekfreak86,
2 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich
Nein

is keine gute Idee, da entsteht dann oft Neid unter deinen töchtern, wenn die eine blitzgscheit ist, dann hat sie viel Geld, und deine andere Tochter ist da sicher sauer-----wer weiß, wie weit die Kleinen gehen? (dann beklaut dich viell. die tochter ohne geld noch, um Gleichstand zu schaffen).

Kann mich noch bei meinem Bruder und mich erinnern, wir haben immer ganz korrekt jeder dasgleiche bekommen, darauf wurde in unserer Familie sehr viel Wert gelegt. War auch gut so, kein Streit, wir haben uns dadurch immer gut verstanden. Sobald mal der Papa meinem Bruder irgendwas mitgebracht hat, dann ist gleich Mutti gekommen und hat mir auchwas gekauft.

Bei guten noten hats schon Lob gegeben, und bissi Geld, aber für jeden dasgleiche!

Kommentar von wellihamster ,

Wie wurde es dann mit dem Taschengeld, falls ihr welches bekommen habt, geregelt? Hat der Ältere genauso viel bekommen wie der Jüngere? Bei uns wird jedes Jahr erhöht und da die eine eineinhalb Jahre älter ist, bekommt sie auch mehr Geld.

Kommentar von tekfreak86 ,

Ja, als älterer hab ich schon etwas mehr bekommen, hat mein Bruder aber auch voll eingesehen. ja, und hat sich dann mit der zeit immer gesteigert. (glaub mit 6 Jahren hab ich damals einen Zehner (ÖS) bekommen, die hab ich alle im Sparschweindl gesammelt, bis ichs einmal gebraucht hab. (weil sonst hatt ich ja allles). es waren dann mal 120, ÖS im Monat, dann zum Schluß, bevor ich arbeiten ging, noch beim Bundesheer war, da warens dann schon 200-300,- in der Woche, womit ich natürlich voll nicht auskam. Je älter, desto mehr Geld wird benötigt. klar, na tschüßi

Antwort
von pritt,
2 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich
Ja, Geld spornt an

ich bekomme z.B. Geld für eine eins. in einer hü weniger in einer klassenarbeit mehr. bei einer 2+ in einer klassenarbeit gibt es auch noch was. ich würde nicht direkt sagen, dass es mich anspornt, aber man freut sich eben um so mehr über die note. und wenn man sich mit dem lernen bemüht, dann kann man sich dafür etwas schönes dann kaufen. man steckt ja auch zeit ins lernen und es macht einem ja auch nicht wirklich spaß.. ;)

Kommentar von wellihamster ,

Sehr ehrliche Antwort, danke!

Kommentar von toben ,

Du sagst es, es spornt dich NICHT an. Aber es freut dich wenn du belohnt wirst, ich bin nur der meinung das geld net die richtige belohnung ist, ich denke das lob von den eltern und eine extra gemeinsame zeit (eis essen gehn,kino besuch) viel besser wäre, als zack 5 euro auf die kralle.

Antwort
von paulklaus,
2 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich
Nein

Hätte ich meinen beiden Kindern jedes Mal Geld für gute Arbeiten gegeben, wäre ich finanziell längst ruiniert ! ;-)

Aufrichtiges Lob und aufrichtige Freude meinerseits waren meinen Kindern Ansporn genug.

Gute Zeugnisnoten dagegen wurden (auch) mit Geld belohnt - in bescheidenem Maße !

Arbeit als Arbeitnehmer und "Arbeit" als junge Schüler lassen sich doch üüüüberhaupt nicht vergleichen !!! (Darü´ber könnte ich ne ganze Abhandlung jetzt schreiben, will ich aber nicht.)

Wie kannst du fragen, wieviel Geld für gute Noten - falls überhaupt - okay ist ?????

Das ist doch auch und vor allem von der finanziellen Situation der Eltern abhängig !!!

Einer bekommt für's Abi 100 EURO, ein anderer einen "Porsche".......

paulklaus

Kommentar von wellihamster ,

Solch eine Frage regt zum Nachdenken an. Das sieht man an den vielen guten und durchdachten Kommentaren der community. Je länger man darüber nachdenkt, desto eher kommt man zu dem Schluß, dass Geld alleine es wohl nicht bringt. Anfangs hatten 78% aller user hier "Ja, Geld spornt an" gestimmt. Nun ist das Ergebnis komplett umgeschlagen. Nicht nur für mich sind diese Antworten eine echte Hilfe, sondern auch für all die Eltern, die sich darüber ebenfalls Gedanken machen. Gruß, welli

Kommentar von schnecke64 ,

Mir ist dazu gerade eingefallen, dass meine Kinder nie gefragt haben (bis auf den ,Scherz' neulich mit dem 1,3-er Abi-schnitt...), ob sie nicht auch Geld bekommen, wie andere, denn es scheint ja häufig verbreitet zu sein, dass Geld fließt. Sonst haben sie IMMER die Anderen angeführt: Die haben alle einen game-boy, wir nicht. Ich wünsch mir 'ne Plastation-..., die haben ALLE und alle bekommen viel Taschengeld und können später nach Hause kommen, aber ich kann mich nicht daran erinnern, dass dieses Thema angeschnitten wurde. Frage mich gerade, wieso? Da ist wohl das drüber sprechen und ehrliche Freude zeigen und mal über die Arbeit rüber schauen wohl doch wichtiger.

Kommentar von wellihamster ,

Es gab mal bei Kindern eine Umfrage, was sie sich zu Weihnachten wünschen. Die Antworten waren erstaunlich. Viele Kinder gaben an, dass sie sich wünschen, dass ihre Eltern sich mehr Zeit für sie nehmen sollten. Der Umstand, weshalb sie sich mehr Zeit mit den Eltern wünschen ist echt traurig, oder?

Antwort
von lalewau,
1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich
Nein

kinder und jugendliche sollten ohne mit geld "bestochen" zu werden, für klassenarbeiten lernen. viel schöner ist es, mal mit ihnen als familie mal einen ausflug zu machen oder ab und zu, jedoch ohne konkreten anlass, den kindern eine kleine freude zu machen, sei es nur eine einladung, durch etwas materielles oder eben durch etwas taschengeld.

ich finde, kinder sollten sich nciht daran gewöhnen, für dinge wie eine klassenarbeit (oder auch zeugnisse) belohnt zu werden, da sie oft gar nicht so viel dafür gearbeitet haben und jeder lehrer unterschiedliche bewetungsmethoden hat. was kann man also auf eine note geben als elternteil, wenn man nciht nachvollziehen kann, ob sie sich wirklich "erarbeitet" wurde?

Kommentar von wellihamster ,

Stimmt. Jeder Lehrer bewertet anders. Bei dem einen bekommt man mit zwei Fehlern trotzdem noch eine eins, bei dem anderen fehlt nur ein I-Punkt und schon hat man bloß eine zwei.

Antwort
von AriSina,
6 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich
Ja, Geld spornt an

Also ich hab mich immer gefreut, wenn ich für gute Noten belohnt wurde. Aber das hat nichts an meiner Leistung geändert - ich hab so oder so für ein fach das ich mochte gelernt, und da wo ich nichts kapiert habe, habe ich auch keine guten Noten geschrieben.

Wobei ich 10 € für eine 1 zu viel finde. Ich würde sagen 5€ für eine 1 und für Noten darunter würde ich kein Geld geben. Für eine zwei in einem schlechten Fach vielleicht noch.

Kommentar von timbo86 ,

na toll, dann gehen wir mal von 5€ bei einer 1 aus! Ob 5€ haben oder nicht haben ist da doch nicht wirklich ein ansporn, da ich mit 5 euro mit freunden in der stadt nen döner und ne cola bekomme und fertig! Dann sollte man es lieber ganz lassen!

Kommentar von AriSina ,

oho DU hast wohl den Wert des geldes nicht zu schätzen gelernt glaube ich.

Antwort
von Bibellexikon,
3 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich
Nein

Hallo!

Ich finde kein geld geben,sondern anders beleohnen, mit Lob, da spornt an, oder Ausflüge oder was gerade benötigt.

Ich finde Loben , das spornt an, und liebe geben,und weiter anspornen.

Geld ist nicht alles im Leben, es fängt dann an, das Geld mehr zu lieben, und macht dann schliesslich nichts mehr ohne Geld.

Es wird matrelllistisch eingestellt denn Geld verdierbt den Charakter eines Menschen, Geldliebe ist eine schädliche Wurzel aller Arten.

die geldliebe wird verurteilt in der Bibel.

Viellmehr Lob und Liebe und Zeit für ein paar schöne STunden mit dem Kind, freut sich mehr als über geld.

Das brauchen heute die Jugend und Kinder.

Denn auch Erwachsene freuen sich, über ein gutes Lob, und fördert das Arbeitklima.

Soweit menen Komentar dazu.

Euer Blbellexikon.

Kommentar von Jeshua ,

Ja leider stimmt das Vorurteil "Geld verdirbt den Charakter" überhaupt nicht, denn viel Geld zeigt nur den wahren Charakter, der in dieser Person schlummert. Aber das ist schon wieder ein ganz anderes Thema. (Übrigends: Jesus hat nie gesagt, Geld oder Besitz wäre schlecht. Du sollst nur nicht dein Herz daran hängen und die Menschen vergessen. Wenn du viel hast, kannst du viel geben, wenn du viel gibts, bekommst du noch mehr zurück. Ergo, wenn du viel gibts, kann es durchaus sein, dass du noch viel reicher wirst und du kannst dich daran erfreuen. Geld ist "nur" ein Mittel zum Zweck, zum tauschen, zum weiter geben. Dir und deiner Familie darf es richtig gut gehen. Uns wenn du dann noch das Bedürfnis hast, viel Geld an andere weiter zu geben, wird es für dich zum Segen werden... )

Kommentar von wellihamster ,

Deshalb sprach Jesus ja auch von der "Geldliebe". Salomo wurde schließlich nach seinem Gebet mit Reichtum gesegnet, ebenso wie Hiob, nachdem er treu blieb. Reich zu sein scheint wohl nicht verkehrt zu sein- Reichtum und Geld allerdings zu lieben sehr wohl.

Antwort
von hanfgamer,
5 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich
Ja, Geld spornt an

muaaaaaa.... bin selbst ein "kind" (man das ist voll depriirent sowas zu schreiben ich meine ein kinnndddd hört sich so ... ich weiss net ... kindisch ann.... )ok ich bin auch ein pupertierender... teen.. das ist besser so zurück zur frage ähhh... ja genau ich würde geld geben es dem... "kind" recht machen schaffst du sowiso nicht .. also nicht ganz... aber es gibt dem "kind" eine art bestetigung ... wenn man einfach nur sagt gut gemacht dann ist das eine art..." gelangweilte miene gut gemachtghään"

Kommentar von wosyfix ,

Du musst in deinem Schülerleben ja schon enorm viel Geld zur Belohnung bekommen haben, dass du derart überragende Leistungen vollbringen kannst - wie hier demonstriert!

Kommentar von hanfgamer ,

???? soll das witzig sein...??? oder ist das ernst gemeint.... wenn man witze macht dan sollten sie nicht so zweideutig sein ;D............ da kant aba mal wat lernen du :D

Antwort
von ppinsel,
1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

bei der arbeit bekommt man regelmäßig dasselbe, geben sie ihren kindern doch einfach taschengeld und sonst nichts. geld setzt nur unter druck. aber freuen sie sich über gute noten!

Kommentar von wellihamster ,

Ja, Taschengeld bekommen beide- seit der ersten Klasse. ;)

Antwort
von manuel93,
1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich
Nein

nein, denn dann werden die kinder immer mehr fordern, am ende wollen sie noch geld dafür haben, dass sie ihre hausaufgaben machen! geld fürs zeugniss reich völlig

Kommentar von wellihamster ,

lol...so weit kommt's noch! Geld für Hausaufgaben. Du hast lustige Ideen ! xD

Antwort
von Fragen44,
2 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich
Nein

Ich bin selber Schüler und finde es nicht gut die Kinder mit Geld anzutreiben,schließlich wird es ja ihr Leben.Ich finde bei einer 1 könntest du sie ab und zu belohnen,sonst würde ich nix geben.Die Kinder müssen wissen,dass sie nicht für alles belohnt werden müssen,aber Belohnungen sind kein Verbot :)

Kommentar von Fragen44 ,

hinzufügen möchte ich natürlich,dass die hilfreichste antwort natürlich die beste ist und ich der auch zustimme. denn wie genannt,wäre es auch schade,die eine tochter lernt mehr und bekommt nichts

Kommentar von wellihamster ,

Neulich kam meine Jüngste aus der Schule und meinte, sie hätte einen Erdkundetest zurückbekommen. Da sie ziemlich faul ist, tippte ich auf eine drei. Sie schüttelte den Kopf. Ich meinte "vier"? Wieder schüttelte sie den Kopf. Ich ahnte nichts Gutes. "Fünf?" -"Nein." Sie:" Eine eins minus.". Ich meinte nur, ob sie mich veräppeln will. Sie zog den Test aus der Tasche- ich war sprachlos. Der letzte Test war nämlich eine fünf gewesen. Ich hab sie so doll gedrückt und gelobt was das Zeug hält. Sie war stolz wie Oskar! Vor lauter Freude schenkte ich ihr fünf Euro, nachdem sie mir erzählt hatte, dass sie wirklich gelernt habe. Das musste ich einfach "belohnen".

Kommentar von Fragen44 ,

Das ist schön :)

Antwort
von Lionfighter,
5 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich
Nein

nein, weil schon genügend erfolgserlebnisse auftreten, wenn man eine gute note geschrieben hat. ich weiß das aus eigener erfahrung, bin 15.

Kommentar von horbach ,

Wenn nicht genug Erfolgserlebnisse bei dir auftreten, liegts vielleicht daran, dass du nicht genügend gelernt hast. Wenn du viele Jahre lang zu wenig gemacht hast, weisst dein Wissen natürlich enorme Lücken auf und da vieles sich auf das früh erlernte Wissen aufbaut, kannst du heute nicht mit solchen Erfolgen glänzen. Selber schuld, sag ich da nur. Versuch da so viel wie möglich aufzuholen, ich weiss nicht, welche Schule du besuchst, aber lass dir gesagt sein, dass kein Arbeitgeber jemanden einstellt, dessen Zeugnis schlechte Noten aufweist. Gerade heute---sehr schlecht. Bei uns in der Gegend haben Realschüler mit sehr guten Noten gerade mal in einem Kaufhaus als Kaufmann eine Lehre gefunden - sag, was will da ein Hauptschüler oder ein Realschüler mit schlechten Noten für eine Lehre bekommen? So viele junge Leute sitzen hier auf der Strasse - kein Geld, keine Lehre - keine Zukunftsaussichten.. 8-( Also tu was, solange das noch möglich ist...

Kommentar von wellihamster ,

@ Lionfighter: Stimmt. Wenn ich eine gute Note geschrieben hatte, war das ein riesen Glücksgefühl.

@horbach: Bei Lionfighter treten anscheinend genügend Erfolgserlebnisse ein. Ich denke, Du hast ihn missverstanden ;)

Kommentar von Lionfighter ,

da muss ich wellihamster recht geben, ich brauche geld nicht als zusätzlichen ansporn, um gute noten erreichen zu wollen, den hab ich schon so, weil ich ein gutes abi will

Antwort
von aikidokas,
2 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich
Nein

ich habe den Ehrgeiz von alleine gute noten zu schreiben ich brauch kein geld dafür !!

Kommentar von wellihamster ,

Ich möchte Dich gerne adoptieren...xDD

Kommentar von aikidokas ,

:D Nee ich hab noch nie von meinen Eltern belohnungen für noten in form vpn geld erhalten ich hab viel Freizeit und kann fast alles machen was ich möchte solange die noten stimmen und das tun sie seit der ersten klasse xD (bin in der 10.) ich hab früh erkannt, dass ich die noten nicht für meine eltern oder geld schreie sondern für meine zukunft !!

Kommentar von wellihamster ,

Für diesen Kommentar will ich Dich erst recht adoptieren! Oder ich treffe mich mit Deinen Eltern und wir tauschen die Kinder. Ist doch egal wer bei wem wohnt...xDD

Kommentar von toben ,

genau! ich hab es auch recht früh gecheckt das es um meine zukunft geht. Setzt euch einfach mal mit euren kindern zusammen und bringt sie dazu über ihre zukunft nachzudenken. (Achja ich bin 17, gehe in die 11. klasse des gymnasiums, als durchscnittsschüler ;D)

Kommentar von aikidokas ,

@wellihamster: sry antwort hat n bissl gedauert xD Hör auf mit dem ganzen lben ich werd ja ganz rot xD Nee ich weiß einfach was ich später machen will, darum brauch ich gute noten und das sport an. Wenn man dann noch ne gute Freundin hat die genauso ist spornt man sich gegenseitig an ;) Achso ich denke der Vorschlag von tobe is gut, denn wenn Kinder anfangen über die Zukunft nachzudenken und das auch ernst nehem dann entwickeln sie nen guten ehrgeiz ... ;)

Antwort
von johnnybonny,
5 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

"Ich arbeite in der Schule für meine Zukunft und nicht um Geld von meinen Eltern zu bekommen" (Zitat von meiner 10-Jährigen Schwester)

Kommentar von Momo1965 ,

Du hast eine sehr kluge Schwester! :-)

Kommentar von arkanum ,

Momo anschließ Deine Schwester hat's echt drauf ;)

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