Dualismus/Monismus im Hinduismus?

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2 Antworten

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Der Monismus ist die philosophische oder metaphysische Position, wonach sich alle Vorgänge und Phänomene der Welt auf ein einziges Grundprinzip (Ideologie) zurückführen lassen. Der Monismus bezieht damit die Gegenposition zum Dualismus und Pluralismus, die zwei oder viele Grundprinzipien annehmen

und

Als Dualismus (lateinisch duo „zwei“ oder dualis „zwei enthaltend“, und -ismus) werden vor allem philosophische, religiöse, gesellschaftliche oder künstlerische Theorien, Lehren oder Systeme zur Deutung der Welt bezeichnet, die von zwei unterschiedlichen und voneinander unabhängigen Grundelementen ausgehen.

Zu erkennen, welche Konzepte im Hinduismus jetzt monistisch, oder dualistisch sind, ist nun vermutlich Teil deiner Schulaufgabe.

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Kommentar von sarahj
25.11.2015, 17:24

es gab im Hinduismus auch diverse Philosophen, mit unterschiedlichen Ansichten. Eine davon wird auch Monistische genannt. Meinst Du (caropg) die, oder war die Frage eher allgemein?

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Kommentar von caropg04
25.11.2015, 17:25

teil meiner "schulaufgabe" ist dass ich monismus und dualismus im hinduismus präsentieren soll! und die geschichte dazu! zudem weiß ich nicht was meine kollegin meint mit "die soziale ungleichheit ist ein widerspruch zum monismus" 

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Dualismus und Monismus im Zusammenhang mit dem Hinduismus istetwas anderes als Dualismus und Monismus im westlichen.Sinn.

Zur Deutung des hinduistsischen Weltbildes suchs sechs philosophische Systeme Erklärungen, die sich oftmals diametral gegenüberstehen.Eine davon lehrt die Vergänglichkeit der Götter.

Die verschiedene Vedanta-Schulen lesen aus den heiligen Texten ganz unterschiedliche Auffassungen heraus. So kommtes, dass es neben dualistisch-theistische auch monistisch-pantheistische Deutungen zustande kommen. Der VEDANTA ( VEDA-Ende ) befaßt sich mit Erläuterungen am Ende des Veda, an dem die geistige " Vollendung " der Upanishaden dargestellt wird.

VEDA ist eine der heiligen Schriften, abgefaßt in Sanskrit,aber nicht im Sinner der Bibel, sondern ein Corpus dessen Werke zu verschiedenen Zeiten entstanden sind. Der VEDA hat heutzutage keine große Bedeutung, außer den Upanishaden, für die Religiösität im Hinduismus.

Die Upanishaden befassen sich dagegen mit dem einen göttlichen Wesen, das hinter der Fülle aller Erscheinungen steht.

Zur zweiten Gruppe der philosophischen Systeme gehört Sankhya und Yoga.

Sankhya ( d.h. Aufzählungsphilosohpie ) der Upanishaden ist monistisch-pantheistisch. dagegen der klassische dagegen dualistisch und atheistisch.D.h. es lehnt einen gemeinsamen Urgrund von Seele und Materie ab.

Yoga ( Anspannung, Training) hat rein praktische ziele.Ausgehend vom Sankhya -Dualismus  lehrt er Methoden der Meditation zur Gewinnung der Erlösung.Das Sankhya des Yoga ibasiert auf Dualismus, aber nicht auf Atheismus. Yoga hat einen theistischen Gottesbegriff aufgenommen.

Andere Systeme sind Nyaya ( LOGIK ) und Vaisheshika ( Lehre von den Unterschieden dr Substanzen.

Von all diesen System ist der VEDANTA das bedeutendste Sytem und kann als die PHilosophie des Hinduismus angesehen werden.Unter den zahlreichen VEDANTA-Schulen hat die von Sankara ( 800 n.Chr.) vertretene die grüßte Verbreitung gefunden. Sankara lehrt eine " niedere " und eine " höhere" Wahrheit.

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Kommentar von arevo
27.11.2015, 16:21

KORREKTUR

---suchen sechs philosphische Systeme...

..Unterscheidung der Substanzen

...die größte Verbreitung

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