Frage von Yvzdi, 49

Bergpredigt die goldene regel mt 7.12-7.29 Kann mir jemand die goldene regel in der bergpredigt interpretieren?

Antwort
von Whitekliffs, 49

Ich schliesse mich den Worten von Elisamaus an.

Man kann endlos weitermachen.

Ehrlichkeit, Hilfsbereitschaft, Respekt, Wertschätzung, ....es fängt bei MIR an!

Antwort
von Elisamaus55, 47

Die goldene Regel :

"Alles nun, was ihr wollt, daß euch die Leute tun sollen, das tut ihr ihnen auch."

Also du willst doch sicher auch nett und liebevoll behandelt werden, also sei auch nett und liebevoll zu deinen Mitmenschen, egal ob du diese magst oder nicht. Man kann schließlich nur das erhalten was man gesät hat....

Antwort
von Sturmwolke, 28

Jesus Christus lehrte nicht nur die Goldene Regel — er gab auch das beste Beispiel, wie man sie befolgt.

Ihm lag das Wohl seiner Mitmenschen aufrichtig am Herzen (Matthäus 9:36; 14:14; Lukas 5:12, 13). Bei einer Gelegenheit begegnete Jesus unweit der Stadt Nain einer verzweifelten Witwe, die ihren einzigen Sohn zu Grabe trug. Der Bibelbericht sagt: „Als der Herr sie erblickte, wurde er von Mitleid mit ihr bewegt“ (Lukas 7:11-15).

Die Formulierung „von Mitleid bewegt“ vermittelt laut Vine’s Expository Dictionary of Old and New Testament Words den Sinn „in seinem Innersten bewegt sein“. Jesus fühlte ihren Herzensschmerz, und das bewog ihn, diesen Schmerz durch konkretes Handeln zu lindern. Wie groß war doch die Freude jener Witwe, als Jesus ihren Sohn auferweckte und ‘ihn seiner Mutter gab’!

Schließlich war Jesus, Gottes Vorsatz entsprechend, bereit, zu leiden und sein Leben als Lösegeld zu geben, damit die Menschheit aus der Sklaverei der Sünde und des Todes befreit werden könnte. Das war das unübertreffliche Beispiel dafür, nach der Goldenen Regel zu leben (Matthäus 20:28; Johannes 15:13; Hebräer 4:15).

Menschen, die nach der Goldenen Regel handeln

Gibt es heute Menschen, die wirklich nach der Goldenen Regel leben? Ja, und sie tun das nicht nur, wenn es ihnen leichtfällt. Während des Zweiten Weltkriegs beispielsweise bewiesen Jehovas Zeugen im nationalsozialistischen Deutschland ihren Glauben an Gott und ihre Nächstenliebe und weigerten sich, die Goldene Regel preiszugeben.

Während der Staat eine Haß- und Diffamierungskampagne gegen alle Juden führte, hielten sich Jehovas Zeugen weiter an die Goldene Regel. Selbst in den Konzentrationslagern hörten sie nicht auf, sich um ihre Mitmenschen zu kümmern, und teilten die wenige Nahrung, die sie hatten, mit hungernden Juden und Nichtjuden gleichermaßen.

Außerdem verweigerten sie sich dem Befehl des Staates, zur Waffe zu greifen und andere zu töten, so wie sie nicht von anderen getötet werden wollten. Wie hätten sie auch diejenigen töten können, die sie lieben sollten wie sich selbst? Viele kamen wegen ihrer Weigerung nicht nur ins Konzentrationslager, sondern wurden dafür auch umgebracht (Matthäus 5:43-48).

Wie steht es mit uns?

Denken wir einen Moment darüber nach, wieviel Kummer und Leid die Menschheit seit der von Satan, dem Teufel, angestifteten Rebellion im Garten Eden erleben mußte, weil die Goldene Regel mißachtet wurde. Jehova beabsichtigt, diese Umstände bald zu korrigieren. Wie?

„Zu diesem Zweck ist der Sohn Gottes offenbar gemacht worden, nämlich um die Werke des Teufels abzubrechen“ (1. Johannes 3:8). Erreicht wird das unter der Herrschaft des Königreiches Gottes, an dessen Spitze sein weiser und befähigter Sohn, Jesus Christus, steht — derjenige, der die Goldene Regel lehrte und danach lebte (Psalm 37:9-11; Daniel 2:44).

David, ein König des alten Israel, stellte fest: „Ein junger Mann bin ich gewesen, ich bin auch alt geworden, und doch habe ich keinen Gerechten gänzlich verlassen gesehen noch seine Nachkommen nach Brot suchen. Den ganzen Tag erweist er Gunst und leiht, und so haben seine Nachkommen Aussicht auf Segen“ (Psalm 37:25, 26).

Bestimmt sind wir uns alle einig, daß die meisten Menschen heutzutage eher nehmen und zugreifen als ‘Gunst erweisen und leihen’. Sich an die Goldene Regel zu halten kann hingegen zu wahrem Frieden und echter Sicherheit führen, weil man dadurch sowohl heute als auch in der Zukunft unter Gottes Königreich in den Genuß von Segnungen kommt.

Gottes Königreich wird auch die letzte Spur von Selbstsucht und Bosheit auf der Erde beseitigen und die heutige verderbte Menschenherrschaft durch ein neues System ersetzen, das Gott schafft. Dann wird es allen Menschen Freude machen, nach der Goldenen Regel zu leben (Psalm 29:11; 2. Petrus 3:13).


Quelle:

Der Wachtturm, 1.12.2001, Auszug bearbeitet


Antwort
von JTKirk2000, 31

Die goldene Regel der Bergpredigt steht im Vers 12 des erwähnten Kapitels. Ich wüsste nicht, was es daran zu interpretieren gibt, denn die Aussage darin ist klar genug. (Vgl. http://de.bibleserver.com/text/EU/Matthäus7,12 )

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