Frage von Tontaubefragt, 52

Belichtungszeit für 120er Rollfilm?

wie lang muss ich einen 120er Rollfilm bei Gutem Wetter belichten um ein gutes Bild zu bekommen?

Antwort
von Jeansprinzessin, 17

Komische Frage*.

Auf der Pappschachtel bzw Filmrolle steht drauf, was das für ein Film ist.

wenn da z.B. draufsteht Velvia 50 heißt das normale Belichtung wie ISO 50 mit der DSLR, steht da z.B. Portra 400 heißt das ISO 400, steht 125 drauf sind es ISO 125.

Du erkennst das Prinzip nehme ich an ;-)

Manchmal liest du auch 21DIN / 100 ASA, ASA und ISO sind hierbei äquivalent. ISO 50 sind 18 DIN, ISO 200 sind 24 DIN, ISO 400 sind 27 DIN.

Du erkennst das Prinzip: 3 DIN Unterschied entsprechen einer Verdoppelung der Empfindlichkeit.

Bei manchen Filmen z.B. beim T-Max 3200 steht in der Packungsinnenseite vom Karton ein Belichtungsspielraum von X -3200 ISO und welche Entwickler man wielange für welche ISO Zahl benutzen muß.

Wenn der Film in russisch beschriftet ist oder die Kamera russisch ist, steht der Wert in GOST oder so ähnlich daruf, die Umrechnung muß du selber suchen, hab' ich vergessen.

Wenn du die Belichtung nicht im Kopf hast, was man normal aber haben sollte,  nimmst du entweder einen Beli (chtungsmesser) also sowas: http://www.gossen-photo.de/english/foto_p_digisky.php oder du misst die Belichtung  parallel mit deiner DSLR.

Wenn du völlig ahnungslos bist, nimmt bei schönem Wetter 1/125 sec und Blende 8, Entfernung 3 Meter (bzw. 10 Foot), das ist zu 90% irgendwie passend...

hope it helps

* mach mal besser einen Fotokurs / Workshop "analoge Mittelformatfotografie" oder schick mir eine PN ich besorg dir gerne einen Trainer.

Antwort
von Airbus380, 26

Das ist doch abhaengig von der Empfindlichkeit (ISO, ASA, DIN), der eingestellten Blende und der tatsaechlichen Helligkeit (und ggfs noch Filter und Auszug). Du kannst mit einem Belichtungsmesser oder auch einer anderen Kamera messen und die Daten uebertragen.

Antwort
von ehoberg, 14

Zu dieser Frage gibt es keine einheitliche Antwort. Zuerst muß man von der Filmschachtel ablesen, wie lange der Film noch belichtet werden kann. Sprich das Filmalter ermitteln.  Je älter, desto schlechter.  Dann gilt es die Filmempfindlichkeit (ISO/ASA) zu prüfen. Kann man an der Kamera die Blende/Belichtungszeit manuell einstellen? Was für ein Motiv soll fotografiert werden? Bewegt es sich (schnell) oder ist es z.B. eine Landschaft?

Wenn die Kamera keinen eingebauten und funktionierenden Belichtungsmesser hat, ist ein Handbelichtungsmesser ein Anhaltspunkt. Hat man keinen, dann könnte man evtl. mit einer digitalen Kamera eine Ersatzmessung vornehmen.

Sind am Objektiv Filter, Zwischenringe etc. montiert, müssen deren Verlängerungsfaktoren eingerechnet werden.

Aber: Alle Belichtungsmesser sind so geeicht, daß sie nur die 18%-ige Graukarte richtig messen. Fotografiert man Schnee, dann muß man die Blende um 1-2 Werte zusätzlich öffnen. Dann ist auch auf dem Foto der Schnee weiß und nicht grau. Fotografiert man dunklen Schiefer (z.B. Hausverkleidung), dann muß man ca. 1 Blende weiter abdunkeln.

Es gilt aber auch zu beobachten, wie hoch der helle oder dunkle Anteil im Bild ist. In jedem Fall würde ich mir einen Freund/Bekannten dazu holen, der noch analog fotografiert hat.

Trotzdem probieren, die entschleunigte Fotografie macht richtig Spaß.

Antwort
von Biberchen, 29

"Wenn die Sonne lacht nimm Blende 8" und 1/125 Sekunde. Optimal ist die Benutzung eines Belichtungsmessers!

Kommentar von KimmMarley ,

Diese Faustregel gilt bei ISO 100, wenn ich mich nicht irre.

Antwort
von OnkelSchorsch, 33

Die Größe des Films ist in dieser Sache nun leider völlig irrelevant.

Entscheidend sind Filmempfindlichkeit, Objektiv und Lichtverhältnisse.

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