Arbeitgeber will meine Religion wissen?

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14 Antworten

Der AG muss es wissen, danach wird die Kirchensteuer abgeführt. Das ist nicht weiter tragisch. 

Konfessionslos, damit würdest du keine K-St. zahlen.

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Ja in diesem Falle darfst Du lügen.Für die Steuererklärung wäre es aber nützlich wenn Du einfach katholisch oder reformiert,bzw,keine angibst.Du kannst keine sagen,dann mußt Du aber dem Finanzamt die Religion mitteilen,oder eine Austrittserklärung vom Pfarrer bzw.Amtsgericht vorlegen.Alle Religionen die entfernteren Kulturkreisen entstammen sind nicht relevant.Du darfst diese verneinen,oder auch sagen,ich möchte mich nicht äußern.Diese Religionen ( Buddhismus,Islam,Judentum etc) sind nicht steuerrelevant.Beste Grüße

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Ich glaube ( mal abgesehen von der Kirchensteuer ) wäre es vorteilhaft anzugeben, damit der Arbeitgeber weiß aha das und das sind seine religiösen Feiertage, also sollte ich mich schon mal darauf einstellen, dass er die haben will oder er ist Muslim und will vielleicht beten zu seinen Gebetszeiten.

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Bei der Bewerbung musst Du es nicht sagen, jedoch wird die Kirchensteuer vom betrieb über das Finanzamt abgeführt, daher muss der Betrieb wissen an welche Religionsgemeinschaft die Steuer zu bezahlen ist.

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Die Angabe ist in der BRD nur relevant, wenn Du evangelisch oder katholisch bist und aus dem Verein noch nicht ausgetreten bist. Für diese Religionszugehörigkeit muß der Arbeitgeber bei der Gehaltsabrechnung gleich die Kirchensteuer abführen.

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Wenn Deine Konfession steuerrechtlich relevant ist, ist eine korrekte Angabe erforderlich, damit die Kirchensteuer korrekt verrechnet werden kann. Wenn Deine Religionszugehörigkeit steuerrechtlich irrelevant ist, ist eine Angabe Deiner Konfession unnötig, d.h. Du könntest sagen, dass Du entweder keiner Konfession angehörst oder der, welcher Du angehörst oder einer anderen, bei welcher ebenfalls keine Kirchensteuern notwendig sind - dumm wäre es nur, wenn man keiner steuerrechtlich relevanten Konfession angehört, aber behauptet, dass es doch so sei.

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nur wenn du eine hast die von den steuern kirchensteuer abzieht

... ansonsten sagst einfach, ohne kirchensteuer

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Wenn der Arbeitgeber nicht gerade die Kirche selbst ist, oder ein kirchlicher Verein, dann darfst Du auch die Unwahrheit sagen. Bedenke allerdings, bei geheuchelter Mitgliedschaft in einer der Großkirchen kommt Deine Lüge bei dem Nichtabzug der Kirchensteuer spätestens dann ans Tageslicht - und Du bist dann noch in der Probezeit, wo man Dich jederzeit - ohne Angabe eines Grundes - entlassen kann.

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Das ist richtig. Deine Religion hat den Arbeitgeber nichts anzugehen. Du darfst bei Nachfrage lügen. Lediglich bei sog.Tendenzbetrieben (zB Kirchen,Parteien) hat der Arbeitgeber das Recht auf eine wahrheitsgemäße Amgabe deiner Religion

Mehr Infos im folgenden Video von Rechtsanwalt Christian Solmecke

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Kommentar von sarahj
05.01.2016, 15:06

Das betrifft wohl nur die Bewerbung. Nach der Einstellung ist für die Kirchensteuer ist eine Angabe (oder keine, falls nicht kath./protest.) aber schon notwendig.

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Eine Lüge stellt einen Vertrauensbruch dar.

Dieser Vertrauensbruch kann dazu führen, das der Arbeitnehmer als nicht tragbar angesehen wird.

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Du mußt angeben, ob Du katholisch, evangelisch oder keines von beidem bist. Hier geht es auch darum, ob Du Kirchensteuer zu zahlen hast oder nicht.

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Kommentar von FunPark
05.01.2016, 14:08

ok

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Kommentar von OnkelSchorsch
05.01.2016, 14:12

Ganz genau so ist es, Darum geht es, mehr steckt da nicht hinter.

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Könnte mir auch vorstellen das er das nur wissen möchte wegen abführung der Kirchensteuer.

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nicht, wenn du dich bei der kirche bewirbst

zb in einem heim der kirche oder so etwas

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