Wieso kann er keine Fahrgeschäfte nutzen? Hat er außer seiner Blindheit noch eine andere Behinderung? 

Meine beste Freundin ist blind und wir machen alles, was ich (hochgradig sehbehindert) kann, auch machen. Sie fährt allein mit der Bahn durch die Republik (natürlich mit Umstiegshilfe). Wir gehen zusammen wandern, minigolfen, kegeln, in Konzerte, Museen etc.. Wir fahren gemeinsam in Urlaub (dieses Jahr nach Island - Reisen für Menschen mit und  ohne Handicap)

Frage ihn oder sage ihm, was du gerne einmal mit ihm machen würdest. Wenn er etwas nicht kann oder möchte, wird er es dir sagen. Du mußt im Grund genommen für ihn die Augen sein. Erkläre und beschreibe ihm so viel wie möglich. 

Hab keine Angst.

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Hier kommt der 2. Teil meiner Antwort. Ich hoffe ich konnte helfen.

  1. „Überstunden“ liegen dann vor, wenn über die vertraglich vereinbarte Arbeitszeit hinaus gearbeitet wird.
    Hinsichtlich der Anordnung von Überstunden, d.h. einer Überschreitung der vertraglich vereinbarten Arbeitszeit, gilt, dass eine solche nur dann zulässig ist, wenn es dafür eine entsprechende Rechtsgrundlage gibt. Als Rechtsgrundlagen kommen hierfür der Arbeitsvertrag, eine Betriebsvereinbarung oder ein Tarifvertrag in Betracht. Fehlt eine solche Rechtsgrundlage, ist der Arbeitnehmer grundsätzlich nicht dazu verpflichtet, mehr als die vertraglich vereinbarte Arbeitszeit zu arbeiten; er kann eine entsprechende Anweisung daher zurückweisen.
    Urteil (Zeitschrift 1/03 Seite 7) Freistellung schwerbehinderter Menschen von Mehrarbeit und Nachtarbeit Die Klägerin ist vollzeitbeschäftigte Assistenzärztin im Krankenhaus der Beklagten. Sie ist zu einem Grad von 50 behindert. Zusätzlich zur täglichen Arbeitszeit von 8 Stunden in der Fünftagewoche werden die Assistenzärzte monatlich zu Bereitschaftsdiensten mit Nachtarbeit herangezogen. Die Klägerin verlangte unter Berufung auf die Schwerbehinderteneigenschaft die Freistellung von der Mehr- und Nachtarbeit. Arbeitsgericht und Landesarbeitsgericht gaben ihrer Feststellungsklage auf entsprechende Beschränkung des Direktionsrecht der Beklagten statt. Die Revision der Beklagten vor dem 9. Senat des BAG hatte nur zum Teil Erfolg. Nach § 124 SGB IX sind schwerbehinderte Menschen auf ihr Verlangen von Mehrarbeit freizustellen. Mehrarbeit ist jede Arbeit, die die gesetzliche werktägliche Arbeitszeit von acht Stunden gem. § 2 Abs. 1 S. 1 des ARBZG überschreitet. Tarifliche oder arbeitsvertragliche Arbeitszeiten sind nicht maßgebend. Sie gewährleisten trotz kürzerer regelmäßiger wöchentlicher Arbeitszeit nicht notwendig den Gesundheitsschutz des schwerbehinderten Menschen, dessen Teilhabe am Leben in der Gemeinschaft, denn die tarifliche Flexibilisierung von Arbeitszeiten führt vielfach unter anderem durch Jahresarbeitszeitregelungen zur Überschreitung der regelmäßigen gesetzlichen Arbeitszeit von werktäglich acht Stunden. Die Klägerin hat nach § 124 SGB IX keinen Anspruch auf Einhaltung der Fünftagewoche und Befreiung von Nachtarbeit. Das Verlangen auf Freistellung von Mehrarbeit führt weder zu einem Anspruch auf die Fünftagewoche noch auf Befreiung von Nachtarbeit. Etwas Anderes kann sich allerdings im Einzelfall aus § 81 S. 4 Nr. 4 SGB IX ergeben, wenn das zur behindertengerechten Gestaltung der Arbeitszeit erforderlich ist. Die Erfüllung darf für den Arbeitgeber aber nicht unzumutbar oder mit unverhältnismäßigen Aufwendungen verbunden sein. Hierzu hat das Landesarbeitsgericht noch die notwendigen Feststellungen zu treffen. BAG Urteil vom 3. Dezember 2002 9AZR462/01, Vorinstanz hessisches LAG Urteil vom 26. April 2001 Az. 5Sa1070/2000.

Urteil (Zeitschrift 1/03 Seite 8) Gleichbehandlung von Lehrkräften in Altersteilzeit bei der Gewährung von Ermäßigungsstunden aus Altersgründen: Die 1941 geborene Klägerin ist beim Beklagten Land seit 1991 als Lehrerin im Angestelltenverhältnis beschäftigt. Die Parteien vereinbarten für die Zeit vom 1. Februar 2001 an bis zum 31. Oktober 2003 ein Altersteilzeitarbeitsverhältnis im Teilzeitmodell. Das beklagte Land gewährt Lehrkräften ab dem 55. Lebensjahr eine Pflichtstundenermäßigung aus Altersgründen. Lehrkräfte in Altersteilzeit erhalten diese Ermäßigung nicht. Die Klägerin begehrt Gleichbehandlung mit den anderen Lehrkräften. Das Arbeitsgericht hat der Klage stattgegeben. Das Landesarbeitsgericht hat die Klage abgewiesen. Die Revision der Klägerin hatte vor dem 9. Senat des BAG Erfolg. Die Regelung des Beklagtenlandes benachteiligt Lehrkräfte in Altersteilzeit. Sie verstößt gegen den arbeitsrechtlichen Gleichbehandlungsgrundsatz. Ein die Ungleichbehandlung der Lehrkräfte in Altersteilzeit rechtfertigender Grund ist nicht gegeben. Altersteilzeit und Stundenermäßigung aus Altersgründen verfolgen unterschiedliche Zwecke. Die Vereinbarung von Altersteilzeit soll vorrangig Auszubildenden und Arbeitslosen Beschäftigungsmöglichkeiten eröffnen. Die Stundenermäßigung soll älteren Lehrkräften von altersbedingten besonderen Belastungen des Unterrichts entlasten. Das gleiche Entlastungsbedürfnis besteht auch für ältere Lehrkräfte, die Altersteilzeit in Anspruch nehmen. BAG Urteil vom 21. Januar 2003 Az. 9.AZR4/02. Vorinstanz LAG Brandenburg Urteil vom 30. Oktober 2001 Az. 2Sa410/01.

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Wenn man Rücksichtnahme vom Arbeitgeber erwartet, ist es aus meiner Sicht immer sinnvoll, ihn über die Behinderung, speziell über deren Auswirkungen, zu informieren. Sinnvoll ist es, wenn auch er zum Gleichstellungsantrag Stellung nimmt. Eine Erklärung des Arbeitgebers, den behinderten Menschen auch ohne Gleichstellung nicht zu entlassen, spricht nicht grundsätzlich gegen eine Gleichstellung. Betriebliche Umstände und Absichten können sich nämlich kurzfristig ändern. Die Gleichstellung kann den ihr innewohnenden Schutzzweck (Prävention) aber nur dann erfüllen, wenn sie rechtzeitig erfolgt (Runderlass der Bundesagentur für Arbeit zur Gleichstellung 13/2002 vom 16. April 2002). Also, vielleicht hat der Gleichstellungsantrag Erfolg. Schwerbehinderte bzw. gleichgestellte Beschäftigte sind gem. § 124 SGB IX von Mehrarbeit freizustellen. Überstunden und so genannte Notarbeit im Sinne der §§ 14, 15 ArbZG im Rahmen von 8 Stunden werden durch § 124 SGB IX nicht ausgeschlossen. Es ist also zwischen den Rechtsbegriffen „Mehrarbeit“ und „Überstunden“ zu unterscheiden.

  1. Mehrarbeit: a) Meinung 1 = Rechtsprechung (z.B. VGH Kassel, Beschluss vom 13.03.2007, 1 UE 2040/06: Der Begriff „Mehrarbeit“ betrifft nach der Rechtsprechung wirklich nur die über die gesetzliche Arbeitszeit von täglich acht Stunden des § 3 ArbZG hinausgehende Arbeit, Dementsprechend betrifft § 124 SGB IX, wonach schwerbehinderte Menschen auf ihr Verlangen hin von Mehrarbeit freigestellt werden, nur den Fall der Überschreitung der gesetzlichen Arbeitszeit von werktäglich 8 Stunden. Für dieses Verlangen genügt es, dem Arbeitgeber einmal schriftlich mitzuteilen, dass zukünftig keine Mehrarbeit geleistet wird.
    Rechtsnachteile dürfen dem Arbeitnehmer hieraus nicht entstehen, wobei er als schwerbehinderter Mensch zusätzlich noch über den besonderen Kündigungsschutz des § 85 SGB IX verfügt.
    Etwas anderes kann sich nur aus der Schwere der Behinderung ergeben, wenn die Mehrarbeit eine unangemessene Benachteiligung der betreffenden Person darstellt und die Behinderung oder Krankheit negativ beeinträchtigen würde. Dieses setzt aber eine entsprechende ärztliche Verneinung voraus. Auch eine aufgrund der Behinderung oder Krankheit beruhende Kürzung der Arbeitszeit kann Mehrarbeit ausschließen. Nicht aber ein aus Kostengründen bestehendes Teilzeitarbeitsverhältnis. b) Meinung 2 = nach dem TVöD (Tarifvertrag für den öffentlichen Dienst): Im neuen TVöD (Tarifvertrag für den öffentlichen Dienst) ist in § 7 Abs. 6 der Begriff Mehrarbeit so definiert, das die Arbeitszeit zwischen der individuellen Arbeitszeit eines Teilzeitbeschäftigten und der Zeit bis zur Stundenzahl eines Vollzeitbeschäftigten als "Mehrarbeit" bezeichnet wird. Wobei dort in § 7 Abs 6 die Zeit nach der Stundenzahl eines Vollbeschäftigten als "Überstunden" bezeichnet werden. Nach dieser Definition träfe der § 124 SGB IX bereits zu, wenn der Teilzeitbeschäftigte mehr als seine vertraglich vereinbarten 4 Stunden täglich arbeiten soll. Wenn der Tarifvertrag auch für den betreffenden Arbeitnehmer gilt, stellt sich die Frage, welchen Stellenwert die Begriffsdefinition im TVöD hat und wie diese Definition bei einem evtl. Gerichtsverfahren bewertet würde.

2, Teil folgt gleich

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Haushaltshilfe für Sehbehinderte?

Ich wohne seit zwei Jahren mit einem sehbehinderten Menschen in einer WG zusammen. Zwar sieht er noch ein bisschen, nach eigenen Angaben wird sein Augenlicht jedoch immer schlechter. Soweit ich weiß, bezieht er Blindengeld bzw. Sehbehindertengeld oder wie das heißt.

Bevor ich weiter erzähle, möchte ich noch bemerken: Ich möchte keinem Menschen mit einer Sehbehinderung zu nahe treten! Ich denke, ich kann nachvollziehen, wie schwierig ihr Leben in vielen Situationen sein kann, egal ob ihre Krankheit angeboren oder erst später zutage getreten ist.

Alle Mitbewohner sind natürlich auch total zuvorkommend und helfen wo sie können, ohne jemals eine Gegenleistung zu erwarten. Nur langsam schleicht sich das Gefühl bei mir und den anderen ein, dass er oftmals seine Behinderung ausnutzt, um uns Arbeiten übernehmen zu lassen. Wenn man ihn darauf anspricht, wehrt er dies natürlich vehement ab und behauptet, er würde das so gar nicht wahrnehmen. Nunja, das Thema ist eine Gratwanderung. Ich für meinen Teil bin jetzt so weit, dass ich demnächst ausziehen werde.

Meine eigentliche Frage wäre aber: Gibt es nicht irgendein Gesetz, das ihm eine Haushaltshilfe gewähren muss? Und wenn ja, was sind da die Voraussetzungen? Oder ist er vielleicht sogar verpflichtet, von seinem Blindengeld eine Haushaltshilfe zu bezahlen?

Die Frage ist ja nicht nur die, ob wir als Mitbewohner denn das alles erdulden müssen. Aber was ist denn eigentlich, wenn wir mal nicht mehr da sind? Wer hilft ihm dann?

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Ich selbst bin hochgradig sehbehindert und habe gute Freundinnen (alle blind), die ihre eigene Wohnung besitzen und diese auch voll im Griff haben. Aber ich kenne auch andere Blinde, die für ihren Haushalt immer jemand brauchen werden, weil sie es nie gelernt haben. Den Haushalt kann ein Blinder oder Sehbehinderter, je nach dem wie man in seiner Kindheit und Jugend gefordert und gefördert bzw. über behütet wurde, selbstständig führen. Ist man dazu nicht in der Lage, muss man sich um eine Haushaltshilfe bemühen, die dann auch bezahlt werden muss. Das Blindengeld ist unter anderem dafür gedacht. Denn es soll helfen blindheitsbedingte Mehraufwendungen abzudecken. Die Höhe des Blindengeldes ist von Bundesland zu Bundesland unterschiedlich. Wobei es auch noch variieren kann. Minderjährige, Heimbewohner und Pflegebedürftige Menschen bekommen häufig weniger Geld.

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Bei der DB findet man unter folgendem Link

http://www.bahn.de/p/view/service/barrierefrei/barrierefreies_reisen_handicap.shtml#6b6

die folgenden Ausführungen:

.b Unentgeltliche Beförderung Am 1. September 2011 wurde die Freifahrtregelung für schwerbehinderte bzw. schwerkriegsbeschädigte Menschen erweitert. Die Deutsche Bahn hat mit dem Bundesministerium für Arbeit und Soziales vereinbart, die 50 km-Regelung nach § 147 Abs. 1 SGB IX für schwerbehinderte Menschen zum 01. September 2011 aufzuheben. Damit wird für schwerbehinderte Reisende, die die Voraussetzungen der Freifahrtberechtigung erfüllen, durchgängig eine bundesweite kostenfreie Nutzung der Nahverkehrszüge der DB Regio AG (Produktklasse C) – S-Bahn, Regionalbahn (RB), Regionalexpress (RE) und Interregio-Express (IRE) – ermöglicht. IC/EC-, ICE- und D-Züge sind Fernverkehrszüge und daher nicht von der Reglung betroffen. Fernverkehrszüge können unentgeltlich nur benutzt werden, wenn sie für Fahrkarten des Verkehrsverbundes freigegeben sind. Diese neue Freifahrtregelung gilt ohne jegliche Einschränkung auf Verkehrsverbünde oder Streckenverzeichnisse. Die Beförderungsbedingungen für besondere Personengruppen wurden entsprechend angepasst.

Alle Nahverkehrszüge der DB und Schienenpersonennahverkehrszüge anderer Eisenbahnverkehrsunternehmen können nun bundesweit in der 2. Klasse ohne zusätzliche Fahrkarte mit dem grün-orangen Schwerbehindertenausweis und dem Beiblatt mit gültiger Wertmarke genutzt werden. 6.c Unentgeltliche Beförderung schwerkriegsbeschädigter Menschen mit o. g. Ausweisen inkl. Merkzeichen „1.Kl.“ Bundesweite Nutzung aller Züge der Produktklasse C (DB-Nahverkehrszüge und Schienenpersonennahverkehrszüge anderer Eisenbahnverkehrsunternehmen) in der 1. Klasse ohne jegliche Einschränkung auf Verkehrsverbünde oder Streckenverzeichnisse. 6.d Beförderung einer Begleitperson/Hunde: Die Regelungen zur kostenfreien Beförderung einer Begleitperson/Hunde nach dem SGB IX bzw. zur kostenfreien Platzreservierung bleiben unverändert bestehen. 6.e Benutzung der 1. Klasse Sie können die 1. Wagenklasse nutzen, wenn in Ihrem Schwerbehindertenausweis das Merkzeichen "1. Kl." eingetragen ist. Dies gilt: In allen Zügen des Nahverkehrs (S, RB, RE, IRE) (Schwerbehindertenausweis und Wertmarke müssen mitgeführt werden). Mit einer Fahrkarte 2. Klasse in allen Fernverkehrszügen der DB, ausgenommen sind Fahrten in Sonderzügen und Sonderwagen. Für Fahrten in den ICE Sprinterzügen ist der Aufpreis für die 1. Klasse zu zahlen. Beiblatt und Wertmarke werden nicht benötigt. 6.f Weitere Leistungen im Rahmen des Nachteilsausgleichs Unentgeltliche Beförderung auf NE-Strecken (Betreiber ist nicht die DB) in Zügen des Nahverkehrs in der 2. Klasse. Unentgeltliche Beförderung auf allen Buslinien im Nahverkehr Unentgeltliche Mitfahrt einer notwendigen Begleitperson/eines Hundes: Das ist möglich, wenn im Schwerbehindertenausweis ein "B" eingetragen und der Vermerk "Die Notwendigkeit ständiger Begleitung ist nachgewiesen" oder „Die Berechtigung zur Mitnahme einer Begleitperson ist nachgewiesen“ nicht gelöscht ist (diese Regelung gilt auch, wenn der schwerbehinderte Fahrgast keine Wertmarke besitzt). Zusätzlich zur Begleitperson wird auch ein Blindenführhund (Merkzeichen „Bl“) unentgeltlich befördert. Die unentgeltliche Beförderung von Begleitpersonen oder Hunden gilt in allen Zügen des Nah- und Fernverkehrs, im DB AutoZug und City Night Line (außer Sonderzügen und -wagen), auf Buslinien im Nah- und Fernverkehr, in Zügen der sonstigen Eisenbahnen, auf dem Bodensee, Bereich Überlinger See, im Nordseeinselverkehr, in Sitzwagen von Nachtzügen. 6.g Unentgeltliche Beförderung von Hilfsmitteln Ein mitgeführter Rollstuhl wird selbstverständlich auch ohne Beiblatt zum Schwerbehindertenausweis und Wertmarke unentgeltlich befördert: Weitere Hilfsmittel werden sowohl in allen Zügen des Nah- und Fernverkehrs (ausgenommen in Sonderzügen und Sonderwagen) in Verbindung mit einer Fahrkarte bzw. mit dem Beiblatt zum Schwerbehindertenausweis mit Wertmarke befördert und auf Omnibuslinien im Nah- und Fernverkehr, soweit die Beschaffenheit der Busse das zulässt.

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Natürlich kann man mit Blinden Sport treiben. Wir bieten in unserem Verein für Blinde und Sehbehinderte auch verschiedene Sportarten zum Mitmachen an. Wir gehen regelmäßig kegeln, zum Schwimmen, zur Gymnastik und wandern ab dem kommenden Jahr auch. Bei einem anderen Verein fahren einige von uns regelmäßig mit dem Tandem. Und natürlich sind bei diesen Aktivitäten auch Gesunde Menschen dabei. Wir sind auch schon Schlauchboot gefahren. Das Siebenrad steht bei uns jetzt übrigens auch jedes Jahr im Terminkalender. Tischtennis und Federball ist für mich zum Beispiel recht schwierig geworden. Der Ball ist zu schnell unterwegs und so klein. Und wenn man kein räumliches Sehen hat und man nur den Punkt auf den man gerade schaut relativ deutlich und den Rest drumrum nicht oder total vermatscht sieht, sind solche Sportarten nicht gerade das Ideale. Skilanglauf geht auch, Abfahrtslauf habe ich persönlich aufgegeben. Als ich noch etwas besser gesehen habe, war es schon anstrengend, aber jetzt ist es mir einfach nur noch zu gefährlich. Du siehst keine Bodenwellen, bist ständig geblendet, siehst niemand von rechts oder links kommen etc. Und wenn du eine Bodenwelle erwischst hast du zu kämpfen, dass du auf den Beinen bleibst. Denn immerhin kriegst du in dem Moment ganz schön Schwung und wenn dann noch eine Kurve kommt. Ne, ne. Das laß ich eben.

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Kommt auch darauf an, wie stark die Linsen sind und wie schnell sich das Auge umstellen kann. Ich bin kurzsichtig und sehe deshalb ohne Linsen in der Nähe besser. Und mit Linsen schlechter.

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