Grüßt der Mann immer zuerst, wenn er einer ihm bekannten Frau begegnet?

Hallo,
Ich habe als Mann das Problem mit Frauen, mit denen ich wenige Zeit (Tage oder Wochen) zuvor zum ersten Mal gesprochen habe. Es geht ums Grüßen.
Prinzipiell grüße ich immer zurück und ich Grüße immer mit einem freundlichen Gesicht einen Menschen, der älter ist als ich (bin 34) zuerst. Auch Kollegen, mit denen ich täglich zu tun habe, grüsse ich gerne.

Bei Frauen habe ich jedoch immer wieder aus deren Sicht was gravierend falsches gemacht. Grundsätzlich respektiere ich Frauen, halte denen die Tür auf oder helfe ihnen zb beim Tragen.

Mehrmals erlebte ich, dass ich mich mit einer Frau innerhalb einer Firmen-Veranstaltung kurz unterhalten habe. Es hat da weder geknistert noch sonstwas. Ganz normales Gespräch. Wenige Tage oder Wochen später sehe ich sie zufällig im Firmengelände, aber laufe an ihr vorbei. Das jedoch nur deswegen, damit sie nicht denkt, dass ich sie anstalken will. Möchte ungern schlecht auffallen und außerdem halte ich es für belanglos, eine Frau zu grüßen, mit der ich im Alltag gar nichts zu tun habe. Was soll ich denn mit ihr reden, frage ich mich. Also brauche ich sie nicht mit einem Gruß zu belästigen und ignoriere sie.

Das Ergebnis ist dann immer, dass sie mich danach negativ anschaut. Bei mehr als 5 Kolleginnen, mit denen ich im Berufsalltag nichts zu tun habe, ist das passiert. Einmal zusätzlich bei einer Nachbarin, die jünger war. Viel leichter wäre es, wenn sie mich zuerst gegrüßt hätte. Dann wäre nämlich ein Gruß meinerseits überhaupt nicht als Belästigung einstufbar.

Meine Frage ist: Kann ich mir sicher sein, dass eine Frau es immer als positiv empfindet, von mir als Mann gegrüßt zu werden? Und muss immer der Mann zuerst grüßen? Muss man auch grüßen, wenn man weiss, dass man mit der Frau nichts zu besprechen hat ? Oder habe ich mich zu stark von der öffentlich Meinung durch Metoo blenden lassen, dass ich als Mann defensiv sein muss, damit die Frau sich sicher fühlt und nicht sexuell belästigt?

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5 Antworten
Ist es richtig, die Partnersuche kategorisch abzulehnen?

Hallo,
Ich bin 34, männlich, und bin derzeit als Single sehr zufrieden. Ich kann meine Zeit frei einteilen. Ich mache regelmäßig Sport, gehe mit einem oder mehreren männlichen Freunde auf Reisen. Im Beruf bin ich sehr erfolgreich und engagiert. Da ich seit vier Jahren in einer ganz anderen Gegend Deutschlands wohne, blieben viele Bekanntschaften auf der Strecke. Bezüglich Partnersuche war ich bisher nicht erfolgreich obwohl ich in letzter Zeit viele Dates hatte. Früher aus Schüchternheit.
Hatte einfach Angst, Frauen anzuflirten, weil es mal eine Abweisung gab, die mich lange und intensiv beschäftigte.
Normale Gespräche führe ich mit Frauen und Männern gerne und auch sehr unterhaltsam. Ich bekam auch von verschiedenen Frauen die Frage, warum ich ihnen keine Komplimente mache. Viele andere Frauen und auch Männer fragen mich, warum ich keine Freundin habe. Nicht nur heute sondern auch früher.
Heute konzentriere ich mich auf meinen Beruf und meine Weiterentwicklung darin. Außerdem habe ich einige zeitfüllende Hobbies wie reisen, Holzarbeiten, Sport, mich mit meiner Immobilie beschäftigen usw.
Es hat sich sogar zu einer Einstellung entwickelt, dass es mit jeder Frau sowieso nichts wird. Ich rede nur noch geschäftliche Sachen mit Frauen, sonst nichts. Und wenn ich eine Frau anspreche, dann nur wegen einer bestimmten Sache, zum Teil in lustiger und lockerer Form. Danach gibt es eine Zeit lang höchstens ein Hallo und irgendwann später nicht einmal ein Gruß, wenn man sich über den Weg läuft. In der heutigen Metoo-Zeit kann außerdem jeder Flirtversuch zu einer Gerichtsverhandlung führen. Dafür wäre mir die Zeit zu Schade.
Viele wundern sich dann, dass von mir nichts „Privates“ kommt und schauen mich mürrisch oder traurig an. Mich juckt das nicht, weil ich mir eine potenzielle Sorge erspart habe.
Diese kategorische Ablehnung einer Partnerin macht mir aber die Sorge, ob ich das im späteren Alter (ab 60 zb) bereuen werde. Heute ist alles gut, weil ich im Beruf sehr gefragt bin und auch hin und wieder mit anderen Menschen privates unternehme, v.a. mit Arbeitskollegen. Außerdem machen mir meine Hobbys viel Spaß aber wie werde ich im Alter darüber denken?
Danke!

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Bin ich beziehungsunfähig oder einfach zu schlecht für Frauen?

Hallo,
Ich bin 34/m und hatte bisher keine Beziehung. Verknallt war ich mehrmals, z.T. sehr stark. Als auch Gegeninteresse entstand, passierte jedesmal das Phänomen, das ich auf einmal abweisend und desinteressiert wurde und keine weiteren Schritte machte.
Dann passierten auch Situationen, wo kein Gegeninteresse bestand. Da war ich dann gekränkt und kam mir nutzlos vor.
Also in Sachen Liebe ist bei mir schon immer Flaute gewesen. Über eine Tinderähnliche App hatte ich bisher um die 7 Dates, die aber zu nichts führten. Dann habe ich mich abgemeldet.
Sonst läuft mein Leben sehr erfolgreich. Ich habe mein Studium sehr gut abgeschlossen und bin seit 8 Jahren in einem sehr bekannten Unternehmen erfolgreich tätig. Ich fühle mich sehr wohl, bin sehr engagiert und darf bald meine ersten Projekte leiten. Auch finanziell bin ich sehr solide und fahre ein sehr schickes neues Auto. Freunde, mit denen ich z.T. In den Urlaub fahre oder abends unterwegs bin, habe ich genügend. Auch alleine kann ich mit Hobbys meine Zeit wertvoll verbringen.
Wie erwähnt, bei Frauen habe ich eine Macke. Ich kann mich sehr engagiert mit Ihnen unterhalten, wenn bereits eine gemeinsame Basis besteht, z.B. gemeinsames Projekt bei der Arbeit oder sie ist bei einer Feier dabei und wir sind irgendwie ins Gespräch gekommen . Wenn es jedoch von außen jemand ist, zB eine neue Nachbarin, die mich sehr strahlend zum ersten Mal begrüßt, dann sage ich freundlich Hallo und laufe weiter. Erst später wird mir klar, dass sie mit dem Strahlen ein Kennenlerngespräch erwartet hat. Beim nächsten Mal grüßt sie enttäuscht und läuft einfach weiter.
Die meiste Zeit bin ich froh, dass ich Single bin, aber hin und wieder kommt eine Art Demut auf, weil es nie geklappt hat, obwohl es mehr als 10 sehr gute Gelegenheiten gab und ich sie jedoch leichtfertig durch Plötzliche Ignoranz oder Gang-zurück-Schalten durch Nichtmelden vermasselt habe.
Kann es daran liegen, dass ich in der Schulzeit wegen meiner Schüchternheit z.T. auch von Mädchen als „Klasse B“ abgestempelt wurde und ich deswegen mich heute nicht gut genug für Frauen sehe?

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