Beziehung gescheitert, Angst vor der Zukunft?

Hallo,

ich habe eine Frage: Ist es eine Klammerbeziehung wenn man sich jedes Wochenende von Samstagmittag bis Sonntagabend sieht und sich unter der Woche nie sieht?

Die Beziehung zu meiner Ex-Freundin ist vor kurzem gescheitert, weil ihr das zuviel war. Wir haben 40km auseinander gewohnt und uns unter der Woche nie gesehen. Anfangs haben wir noch das gesamte Wochenende verbracht zusammen, aber das ist wirklich zuviel und deshalb haben wir uns darauf geeinigt dass wir uns etwa ein halbes Wochenende sehen als von Samstagmittag bis Sonntagabend. Anfangs haben wir auch noch 2-3x verlängerte Wochenende miteinander verbracht, aber das war dann auch vorbei.

Ich habe Medizin studiert und arbeite jetzt in der Klinik. Meine Ex-Freundin hat einen Bürojob beim Steuerberater mit Arbeitszeiten von 7.00 bis 16.00 und freitags bis 12.30. Sie hätte so wenig Zeit unter der Woche, bräuchte Zeit am Wochenende für sich und da einen kompletten Tag zum Erholen und Ausruhen wo man zu den Pferden gehen kann etc. Sie will auch nicht jeden Samstag oder Freitagabend mit dem Partner verbringen sondern Freundinnen treffen, feiern gehen etc. Sie will nicht jeden Freitag- oder Samstagabend mit dem Partner verbringen. Ihr war es auch Zuviel wenn ich sonntags länger als 18.00 blieb weil mich die Eltern oft zum Essen noch eingeladen haben. Sie wollte den Abend für sich haben.

Meine Ex-Freundin erzählt jetzt herum, sie hätte sich mir zuliebe verbogen um die Beziehung zu retten. Ihr würde es ausreichen wenn man sich einen halben Tag pro Woche mit Übernachtung sieht oder nur alle 14 Tage für einen Tag.

An einem Tag gab es Streit, weil sie das Treffen ursprünglich früher beenden wollte um noch Haare zu waschen bei sich zu Hause vor einem Geburtstag, obwohl Shampoo bei mir war. Wir waren beide eigentlich auf dem Geburtstag eingeladen, aber sie wollte nicht dass ich mitgehe. Wir haben uns dann geeinigt, dass wir doch zusammen auf den Geburtstag gehen. Ich bin also die 40km in ihre Gegend gefahren. Sie hat was getrunken und ich blieb nüchtern, ich habe sie heimgefahren. Dann wollte sie nicht, dass ich übernachte, weil ich wegen dem Streit pissig und stinkig war. Ich bin dann um 0.30 Uhr nachts bei Glatteis und -8 Grad heimgefahren.

Immer wieder gab es solche Geschichten. Sie hat angekündigt von Mittwoch bis Samstagmorgen zu kommen, dann wollte sie erst am Donnerstag kommen weil sie müde war und fertig vom Arbeiten (das habe ich völlig verstanden) und am Mittwoch hieß es dann per Whats-App Sprachnachricht, dass sie am Freitag wieder gehen will weil sie jetzt Kopf- und Nackenschmerzen hätte. Da war ich dann sauer. Und ich glaube, da habe ich auch überreagiert. Das hat dann zur Trennung geführt.

Ich mache mir solche Vorwürfe überreagiert zu haben und sie unter Druck gesetzt zu haben. Und dass ich gestritten habe unnötig. Mir geht es seitdem nicht wirklich gut und ich weiß auch nicht ob ich nochmal jemanden kennenlernen werde.

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Einmal gab es Streit, weil sie mir vorwarf ich würde zuviel für mein Examen lernen und ich solle mich mehr ausruhen und sie versteht nicht warum ich mich da quäle und eine gute Note will weil ich doch eh nur Hausarzt werden will. Sie könnte das nicht. Da war ich dann so sauer. Eine 4 würde doch auch reichen. Dann gab es einen riesigen Streit weil ich sauer war. Oder einmal waren wir auf 14.00 verabredet und sie gab mir um 14.00 Bescheid dass sie erst um 15.00 kommt weil das Essen mit Freundinnen länger gedauert hätte. Sie hätte es vergessen mir Bescheid zu geben. Auch da war ich sauer.

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Ich bin Schuld am Scheitern der Beziehung; wie damit abschließen?

Hallo,

letztes Jahr im August kam ich mit meiner Ex-Freundin (23 sie, 24 ich) zusammen. Entfernung: 40km, ca. eine Stunde.

Ich habe Medizin studiert und kürzlich mein Examen gemacht (100 Tage Lernplan, jeden Tag 10h lernen bis auf ein Tag pro Woche frei) und sie arbeitet beim Steuerberater von 7.00 bis 16.00 und freitags bis 12.30. Ich bin jetzt in der Klinik, macht super Spaß.

Wir haben uns unter der Woche bis auf 4x nie gesehen und die Wochenenden immer zusammen verbracht. Recht bald wurde es ihr zuviel von Freitagmittag/abend bis Sonntagmorgen/mittag weil sie vom Arbeiten so fertig ist und Zeit für sich brauchte. Das habe ich eingesehen und auf Dauer wäre das auch zuviel gewesen.

m November gab es dann den ersten Streit. Aufgrund einem Termin bei ihr, der ins Wochenende viel, habe ich sie bei ihr abgeholt, sie hatte ein Auto und Führerschein, und wir sind zu mir gefahren. Am nächsten Tag habe ich sie wieder zurückgebracht und bin heimgefahren. Das waren ca. 200km Autofahrt zusammen. In der Woche darauf wollte sie von Donnerstagabend bis Samstagmorgen kommen, weil sie am Freitag Überstunden abbauen konnte. Dann war es ihr zuviel am Donnerstag nach der Arbeit zu mir zu fahren, weil sie völlig fertig war vom Arbeiten und ihre Eltern gekocht hatten. Deshalb wollte sie erst am Freitag kommen, das habe ich völlig verstanden. Dann aber wollte sie am Freitagabend schon wieder gehen um einen Nachtisch zu machen, für einen Geburtstag von ihren Schlossführerkollegen, der am Samstag um 15.00 oder 16.00 Uhr war. Das hat mich halt geärgert, weil ich am Wochenende davor so viel Auto gefahren bin.

Der nächste Streit war im Januar. Wir waren beide auf dem Geburtstag von ihrer Freundin und am Tag darauf bei ihrer Oma, mit der ich ziemlich gut konnte, eingeladen. Sie wollte, aber nicht wirklich, dass ich da mitgehe, weil sonst hätte sie viel zu wenig von mir, also wurde entschieden, dass sie da alleine hingeht und sie dafür Freitagnachmittag bis Samstagabend kommt. Am Samstag musste sie dann schon um 15.00 Uhr gehen, um vor dem Geburtstag noch ihre Haare zu waschen (Shampoo wäre bei mir gewesen). Da war ich dann schon stinkig, weil Shampoo wäre bei mir gewesen und man hätte ja direkt auf den Geburtstag von mir fahren können. Ich dachte halt, dass wenn man sich so wenig sieht, dann kann man doch etwas flexibler sein. Wir haben uns dann geeinigt, dass ich doch mitkomme auf den Geburtstag und ich bin in ihre Gegend gefahren. Auf dem Geburtstag hat sie was getrunken, ich blieb nüchtern, also habe ich sie nach Hause gefahren, was absolut kein Problem war. Dennoch musste ich dann im Januar bei -8 Grad um 0.30 Uhr und Glatteis 40km zurückfahren, was mich richtig angepisst hat. Sie hat es begründet, dass sie keinen Bock hatte dass ich bei ihr übernachte weil ich pissig zu ihr war und schlechte Laune hatte.

Teil 2 kommt gleich!

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Teil 2:

Danach haben wir uns wieder zusammengerauft und der nächste Streit kam im Februar. Sie hat mich kritisiert, dass ich zuviel für mein Examen lernen würde und ich nicht gut mit mir umgehe. Ich habe kein einziges Treffen deshalb abgesagt oder früher beendet, sondern ich habe halt unter der Woche mehr gelernt, damit ich am Wochenende 1-1,5 Tage für meine Freundin hatte. Das war in dieser Zeit fast meine einzige Freizeit. Der Auslöser für ihre Kritik war, dass ich am Wochenende bevor ich zu ihr wie verabredet um 14.00 Uhr gefahren bin, noch einige Fragen gekreuzt hatte, wofür am Freitag einfach keine Zeit war. Eigentlich fühlte ich mich fast in eine Ecke gedrängt, und von ihr kam dann nur, warum ich mich so quäle und nicht mit 4 zufrieden gebe, weil ich doch eh nur Hausarzt werden will. Da war ich dann wirklich sauer und dann kam heraus, dass ihr die Wochenenden von 1-1,5 Tagen zuviel sind pro Woche und sie mehr Zeit für sich am Wochenende braucht um reiten zu gehen und mehr Erholung am Wochenende braucht. Sie will es allen Recht machen und fühlt sich wie zerrissen.

Dann haben wir uns bis zum Examen nur noch einen halben Tag mit Übernachtung pro Woche gesehen.

Der nächste Streit war kurz vor meinem Examen. Ich hatte am 9. April meinen ersten schriftlichen Tag, sie hatte am 6. April Geburtstag. Aufgrund des Examens haben wir uns geeinigt, dass wir an ihrem Geburtstag nichts machen und danach groß feiern. Eine Woche vorher hat sie mich gefragt, ob es okay ist wenn sie abends was essen geht mit ihrer besten Freundin (die hatte die Idee), deren Partner und ein paar weiteren Leuten. Das war für mich okay und ich habe gefragt, wann ich kommen soll. Dann kam "nein du solltest da besser für dein Examen lernen und das ist zu stressig für dich". Erst als ich zum ersten Mal laut wurde, hat sie diese Sache abgeblasen.

Dann kam das Examen und wir haben uns wieder länger gesehen für zwei Wochenenden und dann kam der nächste Streit. Sie hat mir angekündigt, dass sie von Mittwoch bis Samstag kommen möchte, falls sie Urlaub bekommt. Den hat sie bekommen und sie war dann von den zwei Tagen Arbeit am Montag und Dienstag so fertig, dass sie erst am Donnerstag kommen wollte. Ich habe das verstanden und das war kein Problem. Dann kam am Mittwoch per Whats-App Sprachnachricht die Ansage, dass sie am Freitagabend schon wieder gehen würde weil sie Kopf- und Nackenschmerzen hätte und alles so viel gewesen sei in der letzten Zeit und sie fertig sei und k.o. sei und deshalb früher gehen müsse. Da war ich dann schon sauer, weil das auch meine Planung erneut betroffen hat und mir das nicht persönlich.

Wenig später hat sie die Beziehung am Telefon beendet.

Ich glaube, dass ich zuviel verlangt habe und Druck gemacht habe. Sie wollte, dass man sich nur alle 14 Tage sieht für ein Wochenende, da sie Zeit für sich braucht und unter der Woche lohnt es sich nicht, hat sie gemeint. Ich hätte ihr keine Freiheiten gelassen. am Telefon gesagt wurde.

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