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Kompositionstechniken (nach H. Raffaseder)

        Underscoring
Analogie zwischen Bildinhalt und Musik
Musikalische Begleitung in der Stummfilmzeit
Parallelen zur Programmmusik
Einsatz instrumentaler oder stilistischer Klischees

Stilistische Klischees

Cembalo → Barock

Bongos → Urwald

Dudelsack → Schottland

Bouzouki → Griechenland

Orgel → Kirche, Hochzeit, Sonntag

Akkordeon → Paris, Hafen, Volksmusik

Ältere Jazzstile → verrauchte Kneipen

Ragtime → Western

Barockmusik → höfische Ereignisse

        Mood - Technik
Zuordnung musikalischer Stimmungsbilder
Vergl. Affektenlehre im Barock
Instrument, Tempo, Tonart ist wichtig
Klischees zur Abbildung von Stimmungen

    Dur → Freude
    Moll → Trauer
    Chromatische Melodie → Schmerz
    Tiefe, vibrierende Klänge → Angst Spannun

        Mickeymousing
Die Musik zeichnet jede sichtbare Bewegung akustisch nach
Wird auch als „extremes Underscoring“ bezeichnet
Diese Kompositionstechnik wird vor allem durch den Trickfilm bekannt (Tom& Jerry)

        Leitmotivtechnik
Zuordnung leicht erkennbarer musikalischer Motive zu handelnden Personen

oder

Zuordnung leicht erkennbarer musikalischer Motive zu Szenen mit bestimmten (Gefühls-) Inhalten

    Funktionen der Filmmusik

Tektonische Funktionen der Filmmusik (Bezug zur äußeren Gestalt des Filmes)

Titelmusik
Nachspannmusik
Song als Teil der Handlung

Syntaktische Funktionen Die syntaktischen Funktionen beziehen sich auf die Erzählstruktur des Filmes:

Gliederung des Filmes oder einer Szene, indem die Musik zeitweise aussetzt oder indem verschiedene Arten von Musik erklingen
Trennung von Real und Traumhandlung. Typisch sind auch die musikalische Umrahmung von Halluzinations-, Trancesequenzen oder Rückblenden
Zusammenhalten zeitlich geraffter Vorgänge (Zeitraffer-Klammer)
Vereinheitlichung einer Szene, die ohne Musik zu heterogen wäre, besonders bei schnellen Schnitten (musikalische Klammer)
Hervorhebung des Höhepunktes bzw. Akzentuierung von Szenenhöhepunkten (dramatischer Akzent)

Semantische Funktionen der Filmmusik Hier nimmt die Musik Bezug auf den Inhalt; Musik als Element inhaltlicher Gestaltung. 1.Stimmungsschaffende Musik (konnotativ)

Stimmungsuntermalung : → Mood-Technik; den Szenen eines Films werden untermalende oder kommentierende Stücke zugeordnet, musikalische Stimmungsbilder die thematisch mehr oder weniger voneinander unabhängig sind.

Unterstützung der Dramaturgie lässt sich grob in 3 Arten einteilen: Paraphrasierung : Der Charakter der Musik und der Inhalt stimmen überein ( Extremste Form ist das Mickey-Mousing = Verdoppelung des Bildes) Kontrapunktierung: Der Charakter der Musik widerspricht dem Inhalt der Szene Polarisierung: Einem neutralen Inhalt wird durch Musik ein eindeutiger Charakter zugewiesen

2.Vereinheitlichende Musik (denotativ)

Leitmotivtechnik: Den Hauptdarstellern eines Filmes werden bestimmte sie charakterisierende Themen zugeordnet. Die Bezeichnung knüpft an Wagners musikdramatisches Konzept an. Historische/Geographische Beschreibung: Musik kann eine geographische oder historische Szenerie schaffen, durch Anlehnung an entsprechende Stile und Genres.Gesellschaftliche Beschreibung: Filmmusik kann hörbar machen, wo, wann und vor allem in welcher gesellschaftlichen Schicht der Film spielt. So hat jede Gesellschaftsschicht ein für sie ganz spezifisches Klangidiom, einen eigenen Dialekt. In historischen Filmen werden Adel und Bürger nicht nur durch Aussehen und Wohnort charakterisiert, sondern auch durch die Musik, die in jener Schicht vorherrscht. Hierbei arbeitet der Filmmusikkomponist meist mit Musik, die weitgehend authentisch wirkt, im Grund genommen jedoch oft nichts mit einer Originalpartitur dieser Zeit zu tun hat. Musikalisches Zitat: Um den Film authentisch wirken zu lassen bauen viele Komponisten Musik, die zu der Zeit des Filmes wirklich gespielt bzw. gehört wurde in den Soundtrack ein. In „ Forrest Gump“ (Alan Silvestri,1993) zum Beispiel wurden immer wieder Originalzitate eingestreut, Songs von Elvis Presley und den Beatles, die neben den inzwischen berühmten Szenen, die Gump mit den amerikanischen Präsidenten zeigen, für Authentizität sorgen.

Mediatisierende Funktionen

Metafunktionen = Funktionen die die Musik losgelöst von Film, über ihn hinaus erfüllt. Man unterscheidet dabei die ökonomische und die dramaturgisch/psychologisch/politische Metafunktion.

Ökonomische Metafunktion nennt man die Metafunktion, die eine bestimmte Gesellschaftsschicht ins Kino locken sollte, zum Beispiel als man in früherer Zeit die Filme mit den Songs der aktuellen Pop-Stars unterlegte (Beatles-Filme).

Quelle: http://lehrerfortbildung-bw.de/faecher/musik/einheiten/projekt/video/5zusatz.htm

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