Unbezahlte Überstunden vertraglich geregelt?

Ich habe vor kurzem in der oben genannten Firma als Fliesenleger/Monteur angefangen mit einem Vertraglich festgelegtem Gehalt in der Probezeit (6Monate) von 2000 Euro Brutto , bei einer Arbeitszeit von 42 Stunden Wöchentlich mit dem Vermerk mindestens.

Die Reale Arbeitszeit jedoch liegt bei 12 Stundentäglich und mehr, ohne an und Abfahrt zudem wird Samstagsarbeit grundsätzlich als normal angesehen Sonntags je nach Termin Druck.Überstunden so wie Samstagsarbeit werden durch das im Arbeitsvertrag geregelte Festgehalt nicht vergütet oder ausgeglichen. Bereits in der Zeit vom 19.01.2015 bis zum 04.02.2015 war ich statt der Vertraglich geregelten "Mindestarbeitszeit" bis Dato 108 Stunden auf Realen Knapp 160, was ja rein Rechnerisch schon fast die normal Monatsleistung an Stunden ist. Demnach stehen 52 Stunden ohne vergütung und Zulagen im Raum als "Selbstverständlich" und aus Termingründen Vertretbar.

Jedoch sollte schnell klar sein das dieser Zustand dort der normal "Zustand" ist, und die Kalkulation von Baustellen,Terminen und Kosten ganz auf diesem Schema aufbaut. Eine Regelung wie das Ansparen von Stunden aus Mehrleistung auf ein sogenantes "Überstundenkonto" zum Abfeiern der Überstunden zb. in der Winterzeit wie es mitlerweile in vielen größeren Firmen und auch selbst bei Zeitarbeits Dienstleister gängig ist gab es auch nicht.

Trotz mehrmahlgier Diskusion mit dem zuständigen Vorabeiter vor Ort ist diesbezüglich keine Regelung zu finden gewesen ausser der Aussage "wenn du nur jeden 2 Samstag kannst bist du hier in der Firma eigentlich schon verkehrt wir sind quasi 24 stunden verfügbar". Aus Baustellen wie Bochum und Oberhausen die von meinem Wohnort Duisburg selbst mit öffentlichen Verkehrsmittel gut und Schnell zu erreichen sind werden Montage Baustellen gemacht um noch längere Arbeitszeiten Raus zu schlagen. Die Extremen Arbeitszeiten und die dadurch entstanden Körperlichen Belastungen haben bereits jetzt nach einer Firmen Zugehörigkeit von Ca. 3 Wochen dazu geführt das ich mich wegen eines Knie Leidens in Ärztliche Behandlung begeben musste und Arbeitsunfähig Schreiben lassen musste. Die Kündigung auf meine AU kam am gleichen Tag, da ich mich in der Probezeit befand wurde die Ordentlich Kündigung vom 06.02.2015 zum 11.02.2015 "Fristgerecht" Ausgesprochen. Einen Betriebsrat gibt es ebenfalls meines Wissens nach nicht Trotz erhehblicher Mitarbeiter Zahl , sowie eine Tarifliche Anbindung die auf eine ausnahme Regelung zur Arbeitszeit zu rate gezogen werden könnt. Nach dem Ausscheiden aus dem Betrieb bekam ich am heutigen Tage nach mehrmaligen ernergischen anschreibens vorab per E-Mail Die Arbeitsbescheinigung fürs Arbeitsamt ohne diese bekanterweise ja keine Leistungen beantragt werden können.Weiter notwendige Unterlagen und das Original sollen auf dem Postweg folgen. Bei ersten in Augenschein nehmen dieser Papiere waren sofort grobe fehler zu erkennen wie angabe einer falschen Steuerklasse stat 3 war es dort 4 sowie der Kinder Freibetrag

Kündigung, Arbeitsrecht, Arbeitsvertrag, Arbeitszeit, rechtsweg
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